[go: up one dir, main page]

DE1694336A1 - Vulkanisierbare Acryl-Elastomere - Google Patents

Vulkanisierbare Acryl-Elastomere

Info

Publication number
DE1694336A1
DE1694336A1 DE19671694336 DE1694336A DE1694336A1 DE 1694336 A1 DE1694336 A1 DE 1694336A1 DE 19671694336 DE19671694336 DE 19671694336 DE 1694336 A DE1694336 A DE 1694336A DE 1694336 A1 DE1694336 A1 DE 1694336A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mol
amount
dicyclopentadiene
acrylic acid
copolymer according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671694336
Other languages
English (en)
Inventor
Minnerly Jun Harold Edson
Jorgensen Jun August Henry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Goodrich Corp
Original Assignee
BF Goodrich Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BF Goodrich Corp filed Critical BF Goodrich Corp
Publication of DE1694336A1 publication Critical patent/DE1694336A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F220/00Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and only one being terminated by only one carboxyl radical or a salt, anhydride ester, amide, imide or nitrile thereof
    • C08F220/02Monocarboxylic acids having less than ten carbon atoms; Derivatives thereof
    • C08F220/10Esters
    • C08F220/12Esters of monohydric alcohols or phenols
    • C08F220/14Methyl esters, e.g. methyl (meth)acrylate

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE 1 R Q A Ί ^ R
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHDNWALD DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES
KÖLN 1, DEICHMANNHAUS
Köln, den 29. Juni I967 St/hs
The B.F. Goodrich Company, 500 South Main Street, Akron/Ohio 44318 - USA
Vulkanisierbare Acryl-Elastomere
Die Erfindung betrifft vulkanisierbare Elastomere von Acrylsäureestern; insbesondere betrifft die Erfindung mit Schwefel vulkanisierbare Elastomere von Alkylestern der Acrylsäure, die mit geringen Anteilen von Cyclopentadienderivaten copolymerisiert sind.
Elastomere oder Kautschuke von Acrylsäurealkylestern, insbesondere Poly(äthylacrylat), sind wohl bekannt. Auf Grund bestimmter hervorstehender physikalischer Eigenschaften dieser Polymerisate, wie Beständigkeit gegen Licht, Ozon und öl, insbesondere im gehärteten oder vulkanisierten Zustand, ergab sich die Notwendigkeit nach besseren Wegen zur Vulkanisation von Poly(äthylacrylat). Poly(äthylacrylat) wurde zuerst mit alkalischen Materialen, beispielsweise Natrium-metasilicat, vernetzt; später wurden Copolymerisate aus Äthylacrylat und solchen Monomeren wie Chloräthylacrylat und Chloräthylvinyl-
109835/1251
äther hergestellt. Die dabei erhaltenen Elastomeren können mit Aminen, beispielsweise der Triaminbase, vulkanisiert werden. Ein anderer Weg zur Herstellung leicht vulkanisierbarer Kautschuke bestand darin, daß man die Polymerisation in Gegenwart kleiner Mengen von Butadien oder Isopren durchführte, wodurch in die Polymerisatkette Doppelbindungen eing© führt wurden, an denen dann eine Vernetzung oder Härtung stattfinden kann. Diesem letzteren Weg war jedoch kein wirtschaftlicher Erfolg beschieden, so daß nach wie vor eine Nachfrage nach Äthylacrylat-Elastomeren besteht, die leicht durch Schwefelsysteme vulkanisiert werden können, wodurch eine Vielzahl von Compoundierungsmöglichkeiten geschaffen werden und schlecht riechende Vulkanisationssysteme ausgeschlossen werden, die oft die Verwendbarkeit der vulkanisierten Produkte begrenzen. Unter den vielen Monomeren, die mit A'thylacrylat unter Bildung ungesättigter Polymerisatketten copolymerisieren, ist Cyclopentadien genannt ( vergl. die Artikel " Preparation and Vulcanization of Unsaturated Acrylic Elastomers" - I, India Rubber World, Februar, 1°Λΐ, Seiten 596 - 598 und "Preparation and Vulcanization of Unsaturated Acrylic Elastomers"- II, India Rubber World, März, 19^9* Seiten 727-750; beide Artikel stammen von W.C. Mast und CH. Fisher.). Vulkanisate von
Cyclopentadiencopolymerisaten unter Verwendung von Schwefelen verbindungen zeigen maximale Zugfestigkeit/von nur 3^,5 kg/
cm2 bei einer Bruchdehung von 154p#.Diese Werte zeigen, 109835/1251
daß nur eine minimale Vulkanisation bzw. Vernetzung stattgefunden hat.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß man mit Schwefel härtbare Copolymerisate erhält, wenn man Dicyclopentadien, Methylcyclopentadien oder das Dimere von Methylcyclopentadien mit Alkylestern von Acrylsäure, in denen die Alkylgruppe 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält, in einer Menge von weniger als 10 Mol.-$ des
IeSA Diens copolymerisiert. Die so erhaltenen Produkte können / nach den üblichen Schwefelrezepturen vulkanisiert werden, wobei Vulkanisate mit verbesserten Zugfestigkeiten und einem guten Verhalten der anderen gewünschten physikalischen Eigenschaften untereinander erhalten werden.
Obwohl angenommen wird, daß die verbesserten Eigenschaf- ( ten, die diese Copolymerisate zeigen, darauf zurückzuführen sind, daß das Polymerisat nicht in der Hauptkette die ungesättigten Stellen trägt, die für die Vernetzung oder Vulkanisation verantwortlich sind, ist es nicht verständlich, warum Cyclopentadien von so geringer Wirksamkeit im Vergleich zu dem Cyclopentadiendimeren und Methylcyclopentadien ist. Darüberhinaus sind Copolymerisate von Äthylacrylat, die 3 MoI^ Cyclooctadien ent-
10 9 8 3 5/1251
BAD
halten, nicht schwefelhärtbar. Wie dem auch sei, die verbesserten und brauchbaren Copolymerisate gemäß der Erfindung erlauben eine Vielzahl von Auswahlmöglichkeiten der Compoundierung und der Variationen, um Produkte herzustellen, in denen die gewünschten physikalischen Eigenschaften in einem brauchbaren Verhältnis stehen.
w Die Polymerisate können mit Schwefel und herkömmlichen Beschleunigern oder mittels Harzsystemen, wie sie bei der Härtung von Butyl-Kautschuk verwendet werden, vulkanisiert werden.
Die Alkylester von Acrylsäure, die für die Zwecke der Erfindung brauchbar sind, sind solche, in denen der Alkylrest 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält, einschließlich Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, ß-Cyanoäthyl, Cyanopropyl, Cyanobutyl und Kombinationen davon. Die Menge des eingesetzten Alkylacrylat esters ist größer als 50 Mol.-$ und im Falle von Copolymerisaten größer als 90 Mol.-Ji.
Pie Monomeren, die eingesetzt werden, um den Polymerisaten die ungesättigten Eigenschaften zu verleihen, sind Dicyclopentadien, Methylcyclopentadien und das Dimere
BAD OBiOiNAL 10 9 8 3 5/1251
davon; sie liegen sowhl in den zu polymerisierenden Monomergemischen als auch in den Copolymerisaten in Mengen von weniger als 10 Mol.-# vor. Vorzugsweise beträgt die Menge etwa 1 bis etwa 5 Mol.-%. Besonders brauchbare Produkte erhält man, wenn diese Komponenten in einer Menge von etwa 2 bis 4 Mol.-# vorliegen.
Mit den Alkylacrylatestern und dem Dien-Bestandteil kann man auch andere Comonomere copolymerisieren, solange ihre eingesetzte Menge weniger als etwa 4o Mol.-$ und insbesondere weniger als etwa 25 Mol.-# bis etwa Vjo -beträgt. Zu diesen anderen copolymerisierbaren Monomeren gehören die Vinylidenverbindungen, die eine endständige HpC = Gruppe haben. Zu diesen gehören die Vinylmonomeren Acrylnitril, Methacrylnitril, die Styrole, z.B. Styrol, a-Methylstyrol, Vinyltoluol, Chlorstyrol, Nitrostyrol, Vinylchlorid, Vinylidenchlorid, Vinylacetat, Alkylvinyläther, Alkylvinylketon, Acrylsäure, Methacrylsäure, Methylmethacrylat, Äthylmethacrylat, Octylmethacrylat, Methyläthacrylat, Acrylamid, Methacrylamid, N-Methylolacrylamid, Octylacrylat, Alkylfumarat und dergleichen; außerdem kann man, wenn auch nicht erforderlich, Chloräthylvinyläther, Chloräthylacrylat und dergleichen, einsetzen, da man eine entsprechende Vulkanisierung mit den Dienkomponenten gemäß der Erfindung erhält. Insbesondere wertvoll igt?, die Verwendung von 5 bis 10 Teilen Acrylnitril.
109835/1251 BAD ORIGINAL
Die Copolymerisate gemäß der Erfindung werden leicht hergestellt, indem man die Polymerisation unter dem Einfluß von Hitze, Ultraviolettstrahlen und freie Radikale bildenden Katalysatoren in Masse, Lösung oder wässriger Emulsion durchführt.
Vorzugsweise führt man die Herstellung dieser Copolymerisate in wässriger Emulsion bei einer Temperatur zwischen 5 und 95°C unter Verwendung von Emulgier- oder Dispergiermitteln, die dem Fachmann wohl bekannt sind, und in Gegenwart von freie Radikale bildenden PeraxLd-Initiatoren, zu denen beispielsweise Kaliumpersulfat und Benzoylperoxid gehören, sogenannte Redox-Katalysatoren, wobei man ein organisches Hydroxid und ein Reduktionsmittel verwendet, oder von Azonitril-Katalysatoren und dergleichen durch. Die Polymerisationstechniken zur Herstellung von Alkylacrylatester-Kautschuken sind bekannt und brauchen an dieser Stelle nicht im einzelnen beschrieben zu werden. Die Polymerisate können in Latexform oder in isolierter Form, beispielsweise durch Koagulieren, Waschen und Trocknen, für Trockenkautschuk-Anwendungen verwendet werden. Kitte bzw. Klebstoffe können hergestellt werden, indem man die Polymerisation in einem Lösungsmittel durch-führt oder das trockene Polymerisat in einem Lösungsmittel löst. Die üblichen Antioxidantien und Stabilisatoren kann man zu dem
109835/1251 BAD GRÜNAU
Kautschuk hinzufügen und zwar zu dem Latex, den Kitten bzw. Klebstoffen oder dem Kautschuk selbst während der Behandlung auf der Y/alze. Vorzugsweise verwendet man Arylphenole, da sie nicht färbend sind, aber man kann auch Arylamine verwenden.
Die neuen Polymerisate gemäß der Erfindung werden so compoundiert, daß sie mit den üblichen Compoundierungsbestandteilen durch Erhitzen vulkanisiert werden können. Die Vulkanisier- oder Härtungsmittel sind vorzugsweise freier Schwefel und/oder Schwefel abgebende Verbindungen. Beschleuniger können auch verwendet werden; als Beschleuniger verwendet man die üblichen, beispielsweise Tetramethylthiuramdisulfid, Selendiäthyldithiocarbonat, 2-Mercaptobenzothiazol, Benzothiazyldisulfid und dergleichen. Zinkoxid und andere Metalloxide, die man normalerweise verwendet, sind auch wirksame Compoundierungsbestandteile. Geringe Mengen von Fettsäuren, beispielsweise Stearinsäure { kann man auch einarbeiten. Mittel gegen Alterung und Antioxidantien des bekannten Typs, beispielsweise octylierte Diphenylamine, styrolierte Phenole, Polyalkylpolyphenole, PBNA und andere kann man einsetzen. Für spezielle Compoundierungen kann es auch wertvoll sein, Plastifizierungsmittel, Weichmacher und Haftvermittler (tackifier) zu verwenden. Auch kann man verstärlcncfe Pigmente, beispielsweise die ver-
109835/1251
BAD ORIGINAL
schiedenen Rußsorten, sowohl "channel"- wie auch "furnace"-Ruß, inerte Füllstoffe und Verdünnungsmittel in üblicher Weise verwenden.
109835/12B1
Beispiele
169Λ336
Gernäß den nachfolgenden Rezepturen werden 4 Copolymerisate aus Äthylaorylat mit (l) Dicyclopentadien, (2) Methylcyclopentadien, (3) Di(methylcycopentadien)und (4) 1,5-Cyclooctadien hergestellt.
Teile Teile Teile Teile
Wasser 100 100 100 100
Natriumdodecyclbenzolsulfonat 2,0 2,0 2,0 2,0
Natriumnaphthaiinsulfonat 1,0 1,0 1,0 1,0
Na4P2O7 0,5 0,5 0,5 0,5
Na2S2O4 0,02 0,02 0,02 0,02
Tetranatriumsalz von Äthylen-
diamintetraessigsäure
0,025 0,025 0,025 0,025
Natrium-Eisen(lll)-Salz von
Äthylendiamintetraessigsäure
0,015 0,015 0,015 0,015
Natriumformaldehydsulfoxylat 0,07 0,07 0,07 0,07
p-Menthanhydroperoxid 0,07 0,07 0,07 0,07
Äthylacrylat 96,08 97,52 97,0 97,0
Dicyclopentadien 3,92 - - -
Methylcyclopentadien - 2,48 - -
dimeres Methylcycopentadien
3,0
1,5-Cyclooctadien - - 3,0
Temperatur 0C 24-28 23-30 20-28 20-32
pjj-Wert 8,3 8,5 8,45 6,95
% Gesamtfeststoffe 45,7 46,1 45,1 46,9
% Umwandlung 89,5 90,3 88,4 92,0
Die Monomeren werden vorgemischt und in der Hälfte der Wassermenge mit dem gesamten SuIfonat AA,Q emulgiert. Diese Emulsion gibt man innerhalb von zwei Stunden unter Bewegung zu den
109835/1251 bad original
anderen Bestandteilen, die in der anderen Hälfte der Wassermenge gelöst sind. Das Polymerisat gewinnt man aus dem Latex durch Zugabe einer Lösung von Calciumchlorid, Waschen und Trocknen. 1 hat einen Mooney-Wert bei 1000C von 46 und 2 einen Mooney-Wert von 59 (4 minute large rotor Mooney value).
Die Copolymerisate von Beispiel 1 und 2 werden wie folgt compoundiert: Polymerisat 100, PEP Ruß 65* Stearinsäure 1, Zinkoxid 5, Schwefel 2 und Dipentamethylenthiuramtetrasulfid 2. Anteile dieser Gemische werden 5, 10 und 20 Minuten bei· 175°C vulkanisiert. Die erhaltenen Vulkanisate zeigen die folgenden Spannungs-Dehnungs-Eigenschaften:
Dicyclopenta- Methylcyclopenta-
dien- dien-
Copolymeres (1) Copolymeres (2)
100$ Modul, kg/cm2 32 28
5 45 32
10 60 41
20
Zugfestigkeit, kg/cm 95 67
5 120 81
10 130 95
20
Dehnung,# 370 380
5 28O 350
10 230 280
20
Duromet er-A-Härt e 78 80
5 78 79
10 82 80
20
109835/1251
Bei einer anderen Serie von Compoundierungen, die unter Verwendung von 5 Teilen Zinkoxid, 0,5 Teilen 2-Mercaptobenzo-thiazol, 1,5 Teilen Tetramethylthiuraramonosulfid, 65 Teilen Ruß /"Philblack A (FEP Black )_J7, 1 Teil Stearinsäure und 1,5 Teiler Schwefel hergestellt und bei 175°C gehärtet wurden, zeigt das Dicyclopentadien-Copolymerisat einen 10-Minuten-Modul von 73 kg/cm bei lOO^iger Dehnung und eine Zugfestigkeit von \y\ kg/cnic", eine Sengzeit (scorch time) bei 135°C von l4,j5 und eine Härtungszeit von 21,5. Dieses Material passiert I einen l8o°C-Biegetest nach 70 Stunden bei 175°C in einem Lufttestrohr. Compound!ert man das Copolymerisat (3) des Dimeren von Methylcyclopentadien in gleicher Weise, so erhält man eine Sengzeit (scorch time) von 20,5 und eine Härtungszeit von 27,5; das erhaltene Vulkanisat hat gute Zugfestigkeitswerte. Compoundiert man das Copolymerisat (4) von 1,5-Cyclooctadien auf diese Weise und erhitzt es bei 175°C, so findet keine Härtung statt.
100 Teile des Copolymerisats (3)j des Copolymerisats des Dimere von Methylcyclopentadien, mischt man mit 65 Teilen FEP-Ruß, ein Teil Stearinsäure, 12 Teilen Dimethylolphenolharz (Catalin 9273) und 2 Teilen Zinn(ll)-chlorid. Das Gemisch härtet man bei 1750C 5, 10 und 20 Minuten. Die erhaltenen Werte für den 100%-Modul und die Zugfestigkeit sind folgende:
109835/1251
Modul, kg/cm
5 Minuten 72
10 Minuten 89
20 Minuten 98
ο Zugfestigkeit, kg/cm
157
148
Die Vulkanisate passieren den l8o C-Biegetest nach 70 Stunden bei 1490C in ASTM-Öl Nr. 4.
Die vulkanisierten Elastomeren gemäß der Erfindung finden vielfältige Anwendungen, wo Hitze- und ölbeständigkeit erforderlich sind. Beispiele hierfür sind ölschläuche, Manschetten, O-Ringe, Transmissionsdichtungen, Riemen, Tankauskleidungen und ihre Verwendung als härtbare Kitte bzw. Klebstoffe oder ihre Verwendung in Form von Latex zur Behandlung von faserartigen Materialien.
10 9 8 3 5/1251 BAD original

Claims (1)

  1. -Ί69Α336
    Patentansprüche
    1) Copolymerisat aus einem Hauptanteil an einem Alkylester
    von Acrylsäure, in welchem der Alkylrest 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält, und weniger als 10 Mol.-# eines Diens, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Dicyclopentadien, Methyl- * cyclopentadien und dem Dimeren von Methylcyclopentadien.
    2) Copolymerisat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es mehr als 50 Mol.-# Alkylester von Acrylsäure und
    ^weniger als 40 Mol.-$ einer damit copolymer!sierbaren Vinyli-
    J>) Copolymerisat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Alkylester der Acrylsäure Äthylacrylat ist und in einer Menge von mehr Εΐ3^90^Μ^ΐ7-^^οΐΛ1β§ίΓΓ und daß die Dienkomponente Dicyclopentadien ist und in einer Menge ^ron 1 bis 5 Mol.-# vorliegt.
    4) Copolymerisat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Alkylester von Acrylsäure Äthylacrylat ist, die Vinylidenverbindung Acrylnitril ist und in einer Menge von etwa 5 bis 10 Mol,-# vorliegt und die Dienkomponente Dicyclopentadien let und in einer Menge von 1 bis 5 Mol.-# vorliegt.
    10 9 8 3 5/1251 B*D ORIGINAL
    5) Copolymerisat nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Dicyclopentadien in einer Menge von etwa 2 bis 4 Mol.-$ anwesend ist.
    6) Copolymerisat nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß es Schwefel enthält und zur Vulkanisation erhitzt wurde.
    109835/1251
DE19671694336 1966-07-01 1967-06-30 Vulkanisierbare Acryl-Elastomere Pending DE1694336A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US56209066A 1966-07-01 1966-07-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1694336A1 true DE1694336A1 (de) 1971-08-26

Family

ID=24244756

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671694336 Pending DE1694336A1 (de) 1966-07-01 1967-06-30 Vulkanisierbare Acryl-Elastomere

Country Status (7)

Country Link
US (1) US3487054A (de)
BE (1) BE700723A (de)
CH (1) CH478165A (de)
DE (1) DE1694336A1 (de)
GB (1) GB1155525A (de)
LU (1) LU53993A1 (de)
NL (1) NL6708997A (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4028316A (en) * 1973-07-05 1977-06-07 Mitsubishi Belting Limited Vulcanized acrylate-ethylidene norbornene polymers
JPS5546426B2 (de) * 1974-04-08 1980-11-22
JPS5850272B2 (ja) * 1975-08-05 1983-11-09 日石三菱株式会社 インサツインキソセイブツ
US4208500A (en) * 1975-09-12 1980-06-17 Mitsubishi Belting Limited Acrylic copolymer vulcanizates
BRPI0401468A (pt) * 2004-04-20 2005-11-29 Petroflex Ind E Com S A Processo para a preparação de borracha acrìlica, borracha acrìlica, composição de borracha acrìlica e artigos curados a partir desta
US20070144550A1 (en) * 2005-12-28 2007-06-28 Kathy Roher Device and system for applying a hair coloring product to a lock of hair

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2643247A (en) * 1945-05-25 1953-06-23 Us Agriculture Synthetic rubberlike materials from an alkyl acrylate and an aliphatic diene hydrocarbon
US2689232A (en) * 1951-08-11 1954-09-14 Pittsburgh Plate Glass Co Copolymers of cyclic diene compounds and ethylenically unsaturated compounds
US3402158A (en) * 1963-09-18 1968-09-17 Thiokol Chemical Corp Sulfur-and peroxide-vulcanizable interpolymers of a lower alkyl acrylate, dicyclopentadiene, and a polyene containing from 2 to 4 exocyclic olefinic bonds

Also Published As

Publication number Publication date
LU53993A1 (de) 1967-08-30
CH478165A (fr) 1969-09-15
NL6708997A (de) 1968-01-02
BE700723A (de) 1967-12-01
US3487054A (en) 1969-12-30
GB1155525A (en) 1969-06-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60010923T2 (de) Vernetzbare Kautschuk-Zusammensetzung und vernetzter Gegenstand
DE68920000T2 (de) Hydrogenierter copolymerer Kautschuk, diesen Kautschuk enthaltende Kautschukzusammensetzung und aus dem Kautschuk hergestellte Kautschukprodukte.
DE1745520A1 (de) Vulkanisierbare Elastomere
DE3918929A1 (de) Haertbare kautschukmasse
DE1260135B (de) Schlagfeste thermoplastische Formmassen
DE1520543C3 (de) Verfahren zur Herstellung von hartbaren elastomeren Tetrafluorathylen mischpolymerisaten
DE68912075T2 (de) Estergruppen enthaltende (Meth-)acrylsäureester, ihre (Co-)polymere, den (Co)polymer enthaltende Komposition und die Estergruppe aufweisende (Meth)acrylsäureester enthaltende Komposition.
DE60125347T2 (de) Nitrilkautschukzusammensetzung, vulkanisierbare nitrilkautschukzusammensetzung und vulkanisat
DE3418357A1 (de) Vulkanisierbare kautschukzusammensetzung
DE1204407B (de) Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten
DE3438414A1 (de) Kautschukzusammensetzung
DE4321764A1 (de) Verfahren zur Herstellung von gelfreien Ethylen-/Vinylacetat-Copolymerisaten mit einem hohen Gehalt an einpolymerisiertem Vinylacetat und einer hohen Mooney-Viskosität
DE69707516T2 (de) Peroxide-vernetzte Mischungen aus Polyacryl- und teilhydriertess Nitril-Kautschuken
DE1694336A1 (de) Vulkanisierbare Acryl-Elastomere
DE3345249A1 (de) Polymermischungen und daraus hergestellte covulkanisate
DE3881099T2 (de) Acrylkautschuk, zusammensetzung aus acrylkautschuk und gegenstaende aus vernetztem acrylkautschuk.
DE69213384T2 (de) Acrylcopolymerelastomer und diese enthaltende vulkanisierbare Zusammensetzung
DE68906204T2 (de) Monomer-zusammensetzung und polymere von dieser zusammensetzung.
DE60221560T2 (de) Nitrilcopolymerkautschuk, metallsalz einer ethylenisch ungesättigten carbonsäure und organisches peroxid enthaltende kautschukzusammensetzung und vulkanisat davon
DE68919857T2 (de) Reibungs-antriebsriemen.
DE2557559A1 (de) Vulkanisierbare mischungen
US3312677A (en) Interpolymers of lower alkyl acrylate esters, olefin-epoxide monomers and polyene monomers
DE3022952A1 (de) Diphenylaminderivate und sie enthaltende abbauinhibitoren fuer kautschukartige polymere
DE1922442A1 (de) Polymere von Allylchloracetat mit Alkylestern von Acrylsaeure
DE1262594B (de) Verfahren zum Vulkanisieren von Mischpolymerisaten