[go: up one dir, main page]

DE1204407B - Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten

Info

Publication number
DE1204407B
DE1204407B DEA43312A DEA0043312A DE1204407B DE 1204407 B DE1204407 B DE 1204407B DE A43312 A DEA43312 A DE A43312A DE A0043312 A DEA0043312 A DE A0043312A DE 1204407 B DE1204407 B DE 1204407B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
chlorine
copolymers
percent
copolymer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA43312A
Other languages
English (en)
Inventor
Samuel Kaizerman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wyeth Holdings LLC
Original Assignee
American Cyanamid Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Cyanamid Co filed Critical American Cyanamid Co
Publication of DE1204407B publication Critical patent/DE1204407B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F220/00Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and only one being terminated by only one carboxyl radical or a salt, anhydride ester, amide, imide or nitrile thereof
    • C08F220/02Monocarboxylic acids having less than ten carbon atoms; Derivatives thereof
    • C08F220/10Esters
    • C08F220/12Esters of monohydric alcohols or phenols
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F18/00Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by an acyloxy radical of a saturated carboxylic acid, of carbonic acid or of a haloformic acid
    • C08F18/20Esters containing halogen

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Graft Or Block Polymers (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
C08f
Deutsche KL: 39 c-25/01
1204407
A43312IVd/39c
11.Juni 1963
4. November 1965
Es ist bereits ein Verfahren bekannt, bei dem Acrylsäureester zusammen mit Vinylestern, wie Vinylchloracetat, in wäßriger Emulsion in Gegenwart von Katalysatoren polymerisiert werden.
Spezialelastomere auf der Basis von Polymerisaten vfen Alkylacrylaten wurden ferner vor vielen Jahren in der einschlägigen Industrie eingeführt. Die möglicherweise meistgebrauchten und bevorzugten Elastomeren bestanden aus Mischpolymerisaten von Äthylacrylat mit etwa 5% eines copolymerisierbaren chlorhaltigen Monomeren, wie 2-Chloräthylvinyläther oder 2-Chloräthylacrylat.
Derartige Acryfelastomere sind wegen ihrer außergewöhnlichen Hitzebeständigkeit von besonderem Interesse. Sie haben vielleicht die besten derartigen Eigenschaften aller technischen Kautschuke mit Ausnahme von einigen Silikonen und einigen hochfluorierten Elastomeren, die für besondere Anwendungszwecke hergestellt werden. Sie sind auch äußerst beständig gegen Abbau durch Biegen, Härten oder Volumenverminderung durch Druck, gegen Ozon, UV-Licht, Mineralöle und Gasdiffusion. Sie wurden in weitem Ausmaß für Dichtungen, Schläuche, Förderbänder, Ventilsitze, Packlagen, öldichtungen, Druckwalzen, Schutzüberzüge, Umformerführungen und elektrische Isolationsmaterialien vorgeschlagen und verwendet.
Polyacrylsäureester enthalten reaktive Gruppen, die für die Vulkanisierung bei einigen Spezialrezepten angewendet werden können. Leider ist die Anzahl derartiger Rezepte und daher die Möglichkeit zur Herstellung von Vulkanisaten verschiedener Typen mit verschiedenen Eigenschaften beschränkt. Aus diesem Grund wurde der Herstellung von Polyacrylaten mit reaktiven funktionellen Gruppen, die die Vulkanisierung erleichtern, viel Aufmerksamkeit geschenkt.
Derartige funktionell Gruppen wurden durch Mischpolymerisation von Äthylacrylat mit etwa 5% irgendeines mischpolymerisierbaren Monomeren, das olefinische Bindungen und Halogenatome, Carbonyl- oder Cyangruppen enthält, eingeführt.
Derartige chlorhaltige Elastomere haben bessere Walzeigenschaften, eine geringere Neigung zum Anvulkanisieren auf dem Walzwerk, eine bessere Formbarkeit und eine bessere Wasserbeständigkeit als diejenigen, die kein Chlor enthalten.
So kann beispielsweise ein Mischpolymerisat von Äthylacrylat und Chloräthylvinyläther (95 : 5) mit geeigneten Härtungsmitteln einschließlich von Aminen und Schwefel in Verbindung mit vielen herkömmlichen Beschleunigern vulkanisiert werden.
Verfahren zur Herstellung von
Mischpolymerisaten
Anmelder:
American Cyanamid Company,
Township of Wayne, N. J. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Chem. Dr. I. Maas und Dr. W. Pfeiffer,
Patentanwälte, München 23, Ungerers.tr. 25
Als Erfinder benannt:
Samuel Kaizerman, Plainfield, N. J. (V., St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 19. Juni 1962 (203 463)
Trotzdem besaßen die bisher hergestellten Acrylsäureelastomeren einschließlich der obenerwähnten Mischpolymerisate von Äthylacrylat und Chloräthylvinyläther bei der Verwendung verschiedene Nachteile, insbesondere durch die zahlreichen Probleme, die sich beim Vulkanisieren ergeben. Nicht das geringste dieser Probleme war die Unmöglichkeit, Kombinationen derartiger Acrylsäureelastomerer mit Kautschuken vom Chloroprentyp zu härten. Geeignete Härtungsmittel für Chloroprenkautschuke zeigten sich für Acrylsäureelastomere als unbrauchbar, und umgekehrt. Demgemäß ist ein Acrylsäureelastomeres, das derartigen Problemen nicht unterworfen ist, vom technischen Standpunkt aus erwünscht.
Es wurde nun ein Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten durch Polymerisation in wäßriger Suspension oder Emulsion von mindestens 70 Gewichtsprozent Acrylsäurealkylestern mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe mit einem chlorhaltigen copolymerisierbaren Monomeren, gegebenenfalls zusammen mit bis zu 15 Gewichtsprozent anderer Comonomerer, in Gegenwart von Katalysatoren gefunden, bei dem dann verbesserte kautschukartige, vulkanisierbare, elastomere Mischpolymerisate erhalten werden, wenn als chlorhaltiges copolymerisierbares Monomeres 0,5 bis 15 Gewichtsprozent Vinylchloracetat eingesetzt werden.
509 720/439
Diese neuen Mischpolymerisate können mit den handelsüblichen Härtungsmitteln, die bisher zur Härtung von bekannten Acrylsäureelastomeren verwendet wurden, aber auch mit verschiedenen Härtungs- oder Vulkanisationsmitteln vulkanisiert werden, die normalerweise für »nicht acrylische« Elastomere verwendet werden und die bei den bisher bekannten Acrylsäureelastomeren nicht verwendet werden konnten.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden Mischpolymerisate erhalten, die bei der Verwendung viele technische Vorteile bieten. Unter diesen seien genannt:
1. leichtere und bequemere Härtung oder Vulkani-' sierung;
2. schnelleres Härten mit üblichen Härtungsmitteln; eine Eigenschaft von hervorstechender Wichtigkeit bei der Herstellung kleiner, kompliziert geformter Erzeugnisse, wobei es für die möglichst wirksame Ausnutzung der Formen von Vorteil ist, sehr kurze Härtungszeiten zu haben;
3. eine größere Vielzahl von Vernetzungsmitteln (d. h. Vulkanisationsmitteln) kann verwendet werden;
4. Mischungen mit Kautschuken vom Neoprentyp können leicht vulkanisiert werden, und
5. die erhaltenen vulkanisierten Produkte haben überlegene Eigenschaften.
Die verwendeten Alkylacrylate mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe können geradkettige oder verzweigte Alkylgruppen besitzen. Es können ein Acrylsäureester allein oder mehrere in Kombination verwendet werden. Brauchbare Ergebnisse werden mit dem Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Butyl-, Hexyl- und Octylester erhalten, jedoch werden der Äthyl- und der Butylester bevorzugt.
Im Hinblick auf die erwünschten Eigenschaften des Mischpolymerisats aus Acrylsäureester und Vinylchloracetat (das nachfolgend der Einfachheit halber VCA genannt wird) sollen mindestens 70 Gewichtsprozent Alkylacrylat polymerisiert werden. Vorzugsweise soll VCA 2 bis etwa 8 Gewichtsprozent der gesamten Monomerenmischung ausmachen. In einigen besonderen Fällen, falls es nötig oder erwünscht ist, besondere Eigenschaften zu erhalten, kann dies bis auf 0,5% herabgesetzt oder bis zu etwa 15°/o erhöht werden. Gewünschtenfalls kann das Mischpolymerisatprodukt auch eines oder mehrere weitere copolymerisierbare verträgliche Comonomere enthalten, wie beispielsweise Acrylnitril. Derartige zusätzliche Comonomere können, falls sie verwendet werden, bis zu 15 Gewichtsprozent der Zusammensetzung ausmachen.
Gemäß der Erfindung wird die Polymerisation entweder nach dem Emulsions- oder dem Suspensionsverfahren durchgeführt. Es werden herkömmliche Katalysatoren verwendet.
In dieser Beziehung muß jedoch weiter dem Verhältnis von Acrylsäureester zu VCA Beachtung geschenkt werden. Innerhalb der oben angegebenen Bereiche werden Monomerenzusammensetzungen einer Mischpolymerisation unterworfen. Das Mischpolymerisationsprodukt enthält jedoch einen Chlorgehalt, der dem der Theorie nicht äquivalent ist. Bei der Polymerisation einer Mischung von Äthylacrylat zu VCA von 95 : 5 beispielsweise sollte sich theoretisch ein Produkt mit etwa 1,4% Chlorgehalt ergeben, während man nur 0,6 bis 0,8% findet. Die Definition des Produktes muß daher genauer durchgeführt werden, da verschiedene Produkte aus Monomerzusammensetzungen in den gleichen Mengenverhältnissen erhalten werden können.
Demgemäß sollte das Endprodukt zumindest die oben angegebenen 70 Gewichtsprozent an Äthylacrylat oder dessen Äquivalent enthalten. Jedoch
ίο wird der VCA-Gehalt wohl am zweckmäßigsten als Chlorgehalt des Mischpolymerisatproduktes ausgedrückt. Im allgemeinen muß dieser Chlorgehalt zumindest derjenige sein, der ausreicht, um eine zufriedenstellende Vulkanisierung zu ermöglichen.
Andererseits darf das vulkanisierte Copolymerisat nicht zu steif, »brettartig« oder brüchig sein, und der Modul darf nicht zu hoch liegen.
In Zahlen ausgedrückt sollte ein brauchbares Mischpolymerisat zumindest etwa 0,4% Chlor enthalten. Erwünschter ist ein Minimum von etwa 0,6%. Als obere Grenze kann bei einigen Zwecken der Chlorgehalt bis zu etwa 3% ausmachen. Bei deV allgemeinen Anwendung wird jedoch selten ein Gehalt von über 2% angetroffen. Daher kann der breite Bereich zwischen etwa 0,4 und etwa 3,0% liegen, jedoch liegt der gewöhnliche Bereich bei etwa 0,6 bis etwa 2,0%. Innerhalb dieses letzteren Bereiches enthalten die sehr brauchbaren und die im allgemeinen bevorzugten Produkte etwa 0,90 bis etwa 1,05%, also ungefähr einen durchschnittlichen Gehalt von etwa 1%.
Die folgenden Beispiele dienen zur näheren Erläuterung der Erfindung, ohne sie zu beschränken. Alle Teile und Prozentsätze beziehen sich auf das Gewicht. Es sei darauf hingewiesen, daß in jedem Fall, wo ein Chlorgehalt angegeben ist, die Zahl die Bedeutung von »etwa« hat. Zwar sind die angegebenen Prozentsätze die gefundenen Zahlen, jedoch scheint dieser Hinweis zweckmäßig, da bei üblichen Methoden unvermeidlich eine gewisse Streuung der Werte bei wiederholten Beobachtungen festzustellen ist.
Beispiel 1
Eine Lösung von etwa 3 Teilen Natriumlaurylsulfat in 200 Teilen Wasser wird in einem geeigneten Reaktionsgefäß auf etwa 500C gebracht, und die Luft in dem System wird durch Stickstoff ersetzt. Dazu wird ein Gemisch von 95 Teilen Äthylacrylat, 5 Teilen VCA und 0.3 Teilen Kaliumpersulfat unter Rühren zugegeben. Das Rühren wird bei etwa 500C etwa 3 Stunden fortgesetzt, und der erhaltene Latex wird abgekühlt. Die Koagulierung wird durch Zugabe einer konzentrierten wäßrigen Lösung von Calciumchlorid vorgenommen, die Mischpolymerisatfeststoffe werden durch Filtrieren abgetrennt, mit Wasser bis zur Salzfreiheit gewaschen und getrocknet. Das Mischpolymerisat (92 Teile) entsteht mit einer Ausbeute von etwa 92%. Der Chlorgehalt beträgt etwa 0,96%. ·
Zur Vereinfachung wird bei den folgenden Beispielen der Ersatz von Luft durch Stickstoff und die Durchführung der Reaktion unter Stickstoff nicht erwähnt. Wie bekannt ist, ist diese Verfahrensweise, oder ein Äquivalent davon, herkömmlich. Es sei darauf hingewiesen, daß nach diesem Verfahren jedesmal gearbeitet wird, auch wenn dies nicht ausdrücklich angegeben ist.
Beispiel 2
Eine Lösung von 0.1 Teil Polyvinylalkohol in 200 Teilen Wasser wird auf etwa 700C gebracht. Unter Rühren wird eine Lösung aus 95 Teilen Äthylacrylat, 5 Teilen VCA und 0.1 Teil Benzoylperoxyd zugegeben. Nachdem das Rühren bei etwa 7O0C etwa 2 Stunden aufrechterhalten wurde, wird die Reaktionsmischung auf Zimmertemperatur abgekühlt, filtriert, und das gesammelte Mischpolymerisatprodukt wird getrocknet. Das Mischpolymerisat (97 Teile) wird in einer Ausbeute von etwa 97% erhalten. Der Chlorgehalt ist etwa 0.82%.
Beispiel 3
Es wird nach dem Verfahren des Beispiels 2 gearbeitet, mit der Ausnahme, daß 97,5 Teile Äthylacrylat und nur 2.5 Teile VCA verwendet werden. Die Umwandlung beträgt etwa 95%, und der Chlorgehalt ist etwa 0,58%.
Beispiel 4
Die Temperatur einer Lösung von 0,1 Teil Polyvinylalkohol in 200 Teilen Wasser wird auf etwa 700C gebracht. Dazu wird eine Lösung aus 87,5Teilen Butylacrylat, 10 Teilen Acrylnitril, 2,5 Teilen VCA und 1 Teil Benzylperoxyd unter Rühren zugegeben. Die Reaktionsbedingungen werden etwa 31Iz Stunden aufrechterhalten, und das erhaltene Mischpolymerisat wird, wie im Beispiel 2 beschrieben, gewonnen. Das trockene Polymerisatprodukt (80 Teile) wird in einer Ausbeute von 80% gewonnen. Der Chlorgehalt ist etwa 0,64%.
Beispiel 5
Beispiel 4 wird wiederholt, jedoch werden die 10 Teile Acrylnitril weggelassen. Man erhält eine etwas höhere Ausbeute (etwa 85%) und einen Chlorgehalt von etwa 0.62%.
Beispiel 6
Beispiel 5 wird wiederholt, jedoch werden 95 Teile Hexylacrylat an Stelle von Butylacrylat und 5 Teile VCA verwendet. Das getrocknete Mischpolymerisat (80 Teile) hat einen Chlorgehalt von etwa 0,77% und wird in einer Ausbeute von etwa 80% erhalten. Zum Nachweis der vorteilhaften Eigenschaften wird jedes der nach den Verfahren der Beispiele 1 bis 3 hergestellten Mischpolymerisate in einem Walzenmischer unter Verwendung der in der folgenden Tabelle gezeigten Rezeptur gemischt und bei der angegebenen Temperatur und für die angegebene Zeit amingehärtet. Die Zugfestigkeit und die Dehnung sind in der gleichen Tabelle gezeigt.
Tabelle I
■5 Mischpolymerisat
Ofenruß
Stearinsäure
Triäthylentetramin
Härtungstemperatur (0C) ...
Härtungszeit (Minuten) ....
Zugfestigkeit (kg/cm2)
% Dehnung
Produkt von Beispiel
1 2 3
100
50
1.5
150
30
126
300
100
50
1.5
160
30
127.5
210
Wie oben bemerkt, bestehen zwei ausgeprägte Vorteile der erfindungsgemäß hergestellten Mischpolymerisate gegenüber den bisher erhältlichen Produkten, die mischpolymerisierte chlorhaltige Monomere enthalten, in der Härtungsgeschwindigkeit und der möglichen Verwendung üblicher Beschleuniger. Um diese Vorteile zu zeigen, wurde zu Vergleichszwecken eine Probe eines im Handel erhältlichen Mischpolymerisats aus 95% Äthylacrylat und 5% Vinylchloräthyläther mit einem Chlorgehalt von etwa 1,5% im Endprodukt herangezogen.
Proben von jeweils, 100 Teilen des obenerwähnten handelsüblichen Mischpolymerisats und des Mischpolymerisats aus Beispiel 2 werden durch übliches Walzen zu härtbaren Rezepturen verarbeitet, die außerdem noch 40 Teile Ofenruß, 1 Teil Stearinsäure, 2 Teile Benzothiazyldisulfid (Beschleuniger) und 1,5 Teile Triäthylentetramin enthalten. Das gemischte Copolymerisat wird dann in einer Form bei 1600C unter Anwendung einer Härtungszeit von 3 bzw. 4 Minuten gehärtet. Die Eigenschaften der beiden erhaltenen Vulkanisate sind in der anschließenden Tabelle II gezeigt.
Tabelle II
Polymerisat
Produkt von Beispiel II [ handelsübliches Elastomeres
Härtungszeit (Minuten)
4 3 4
Härtung (°C)
Zugfestigkeit (kg/cm2)
% Dehnung
Modul (kg/cm2)
. 200%
300%
Härte (Shore A)
160 91,4 800
19,3 36,9 41
Diese Ergebnisse zeigen nicht nur die Schnelligkeit, mit welcher die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Mischpolymerisate im Vergleich 160
89,-700
17,6
36,9
41
über
160
12,3
1000
160
22,9
über 1000
10,5
12,3
38
mit einem typischen bisher erhältlichen handelsüblichen Acrylelastomeren zu einem zufriedenstellenden Produkt gehärtet werden können. Letzteres
versagte völlig und ergab unter den gleichen Bedingungen kein brauchbares Produkt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von. Mischpolymerisaten durch Polymerisation in wäßriger Suspension oder Emulsion von mindestens 70 Gewichtsprozent Acrylsäurealkylestern mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe und einem chlorhaltigen copolymensierbaren Mono-
    meren, gegebenenfalls zusammen mit bis zu 15 Gewichtsprozent anderer Comonomerer, in Gegenwart von Katalysatoren, dadurch gekennzeichnet, daß als chlorhaltiges copolymerisierbares Monomeres 0,5 bis 15 Gewichtsprozent Vinylchloracetat eingesetzt werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Französische Patentschrift Nr. 914 737;
    Ind. Eng. Chem., 36, S. 1022 (1944), und
    S. 960 (1946).
    509 720/439 10.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEA43312A 1962-06-19 1963-06-11 Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten Pending DE1204407B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US203463A US3201373A (en) 1962-06-19 1962-06-19 Synthetic chlorine containing rubberacrylate type polymers

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1204407B true DE1204407B (de) 1965-11-04

Family

ID=22754118

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA43312A Pending DE1204407B (de) 1962-06-19 1963-06-11 Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3201373A (de)
DE (1) DE1204407B (de)
GB (1) GB1042754A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS4992177A (de) * 1972-05-15 1974-09-03

Families Citing this family (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3467624A (en) * 1963-06-03 1969-09-16 Bridgestone Tire Co Ltd Epoxide polymers and process for preparing same
US3324088A (en) * 1963-06-04 1967-06-06 American Cyanamid Co Process for vulcanization of elastomers
US3285867A (en) * 1963-08-29 1966-11-15 Goodrich Co B F Triethylene-tetramine-benzothiazyl disulfide vulcanizate of an acrylic acid ester-neutral haloalkyl vinyl compound interpolymer stabilized with a copper salt of a saturated straight chain fatty acid
US3335110A (en) * 1964-01-03 1967-08-08 American Cyanamid Co Process for stabilizing vulcanized acrylic elastomers
US3397193A (en) * 1964-10-21 1968-08-13 American Cyanamid Co Acrylic elastomer
US3337492A (en) * 1965-06-08 1967-08-22 American Cyanamid Co High-temperature stabilization of certain acrylic elastomers
US3458461A (en) * 1965-09-01 1969-07-29 American Cyanamid Co Halogen-containing elastomers vulcanized with sulfur and a salt of a carboxylic acid
US3976611A (en) * 1974-12-09 1976-08-24 American Cyanamid Company Free-flowing beads of particles of an acrylate elastomer
US4092303A (en) * 1975-05-27 1978-05-30 American Cyanamid Company Polyacrylate elastomers with improved elasticity
US4228265A (en) * 1979-03-27 1980-10-14 Nippon Zeon Co. Ltd. Process for producing sulfur-curable acrylic rubbers
USRE31322E (en) * 1978-03-27 1983-07-26 Nippon Zeon Co. Ltd. Process for producing sulfur-curable acrylic rubbers
JPS54127495A (en) * 1978-03-28 1979-10-03 Nippon Zeon Co Ltd Vulcanizable composition of acrylic rubber
IT1095389B (it) * 1978-04-14 1985-08-10 Montedison Spa Procedimento per la preparazione di elastomeri acrilici vulcanizzaeili
US4255547A (en) * 1980-03-10 1981-03-10 American Cyanamid Company Novel elastomer composition and processes therefor
US4419493A (en) * 1982-10-21 1983-12-06 American Cyanamid Company Sulfur-vulcanizable blends of ethylene-vinyl acetate copolymer elastomers and polyacrylate elastomers
US4408018A (en) * 1982-10-29 1983-10-04 Rohm And Haas Company Acetoacetate functionalized polymers and monomers useful for crosslinking formulations
JPH01123809A (ja) * 1987-11-10 1989-05-16 Tosoh Corp アクリル系共重合体エラストマー
IT1265040B1 (it) * 1993-07-23 1996-10-28 Enichem Elastomers Composizioni vulcanizzabili a base di gomme acriliche modificate

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR914737A (fr) * 1941-10-08 1946-10-16 Ici Ltd Polymérisation d'esters

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2643922A (en) * 1951-04-13 1953-06-30 Edward G Rudman Vertically adjustable table top
US2742942A (en) * 1952-05-29 1956-04-24 Goodrich Co B F Blend of polychloroprene and acrylic synthetic rubbers for adhering acrylic rubbers to other materials

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR914737A (fr) * 1941-10-08 1946-10-16 Ici Ltd Polymérisation d'esters

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS4992177A (de) * 1972-05-15 1974-09-03

Also Published As

Publication number Publication date
GB1042754A (de)
US3201373A (en) 1965-08-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1204407B (de) Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten
DE2612360C3 (de) Wärmehärtbare Masse auf Basis von Mischpolymerisaten
DE1520543C3 (de) Verfahren zur Herstellung von hartbaren elastomeren Tetrafluorathylen mischpolymerisaten
DE3878786T2 (de) Kautschukmischung.
DE1136485B (de) Verfahren zur Herstellung von Elastomeren
DE2440316C2 (de) Vulkanisierbare Fluorelastomere
DE1469990B2 (de) Thermoplastische Mischungen
DE1033899B (de) Verfahren zur Herstellung kautschukartiger Produkte
DE2748751A1 (de) Schlagfeste polymermasse
DE1745002B2 (de) Vinylchloridharze und Verfahren zu deren Herstellung
DE1103569B (de) Fuer die Herstellung von geformten Gebilden geeignete waessrige Dispersionen von synthetischen Elastomeren
DE1247021B (de)
DE3323531A1 (de) Verfahren zur herstellung von ethylen-vinylacetat-copolymerisaten
DE2423714B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines flüssigen Chloroprenpolymeren
DE2356656A1 (de) Chloroprengummi
DE1130177B (de) Verfahren zur Herstellung von phosphorhaltigen Polymerisaten
DE1745219A1 (de) Verfahren zur Herstellung von AEthylacrylatcopolymerisaten
DE1694336A1 (de) Vulkanisierbare Acryl-Elastomere
DE1694754B2 (de) Herstellung elastomerer Formkörper. Ausscheidung aus: 1595075
DE1262594B (de) Verfahren zum Vulkanisieren von Mischpolymerisaten
DE1070380B (de) Verfahren zur Herstellung von kautschukartigen Polymerisaten aus Cyanätherestern
DE1123114B (de) Verfahren zur Herstellung von Copolymerisaten aus konjugierten Diolefinen, insbesondere Butadien, und Acrylnitril
DE2358112A1 (de) Zu elastomeren vulkanisierbare polyacrylatmassen
DE2231663C3 (de) Vulkanisierbare Masse aus einem Halogen- oder Epoxygruppen enthaltenden Acrylsäureesterpolymerisat
DE695756C (de) Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten