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DE1693069A1 - Schaedlingsbekaempfungsmittel - Google Patents

Schaedlingsbekaempfungsmittel

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Publication number
DE1693069A1
DE1693069A1 DE19671693069 DE1693069A DE1693069A1 DE 1693069 A1 DE1693069 A1 DE 1693069A1 DE 19671693069 DE19671693069 DE 19671693069 DE 1693069 A DE1693069 A DE 1693069A DE 1693069 A1 DE1693069 A1 DE 1693069A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compounds
halogen atom
alkyl radical
lower alkyl
compound
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19671693069
Other languages
English (en)
Other versions
DE1693069C (de
Inventor
Otto Dr Rohr
Dr Orelli Marcus Von
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novartis AG
Original Assignee
Ciba Geigy AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy AG filed Critical Ciba Geigy AG
Publication of DE1693069A1 publication Critical patent/DE1693069A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1693069C publication Critical patent/DE1693069C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C323/00Thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides substituted by halogen, oxygen or nitrogen atoms, or by sulfur atoms not being part of thio groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Neue, vollständige für den Druck der Offenlegungsschrift best immt€ Anmeldungsunterlagen.
Aktenzeichen: P 16 93 069.1 - 42
U.Zeichen ; 21 213-BB/H - Case 6050/E Anmelder :
CIBA AKTIENGESELLSCHAFT, BASEL (SCHWEIZ)
Schädlingsbekämpfungsmittel.
Die vorliegende Erfindung betrifft Schädlingsbekämpfungsmittel enthaltend als Wirkstoff eine Verbindung der allgemeinen B'ormel
Ym
- ο -Χφ-^ (D
Xn
10 9882/19 03
Neue Unterlagen (Art. 7 11 Abs. 2 Nr. 1 Satz 3 des Andemngage*. v. 4, ·. t«Q|
INSPECTED
worin X für ein Halogenatom, einen niederen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder die Gruppen - OCH,,, -SCH.,, -CN, -NO- oder-CF^, steht, Y für ein Halogenatom oder einen niederen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht und η und m ganze Zahlen von 0 bis 3> deren Summe höchstens 5 ist, bedeuten, sowie gegebenenfalls noch einen geeigneten Träger und / oder anderen Zuschlagstoffe. Geeignete Träger und Zuschlagstoffe können fest oder flüssig sein und entsprechen den in der Pormulierungsteehnik üblichen Stoffen, wie z.B. natürlichen oder regenerierten mineralischen Stoffen, Lösungs-, Verdünnungs-, Dispergier-, Emulgier-, Netz-, Haft-, Verdickungs-, Binde- oder Düngemittel. Ferner können noch weitere biozide Verbindungen zugesetzt v/erden. Solche biozide Verbindungen können z.B. der Klasse der Harnstoffe, der gesättigten und ungesättigten Halogenfettsäuren, Halogenbenzonitrile, Halogenbenzoesäuren, Phenoxyalkylcartonsäuren, Carbamate, Triazine, Nitroalkylphenole, org. Phosphorsäureverbindungen, quaternäre Ammoniumsalze,SuIfarcinsäuren, Arsenate, Arsenite, Borate oder Chlorate angehören.
Besonders wirksam bei der Bekämpfung von Mollusken sind diejenigen der neuen Mittel, welche als Wirkstoff die Verbindung der Formel
(II)
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enthalten. Diese Verbindung besitzt eine überraschend geringe Fischtoxizität.
Die Erfindung betrifft des weiteren das folgende Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen der Formeln (i) und (II).
Die neuen Verbindungen der allgemeinen Formel (i) und (il) werden durch Umsetzung von 2-Chlor-5-nitrobenzotrifluorid mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
Ym 'N^ Xn
worin X, Y, η und m die oben im Falle der allgemeinen Formel
(l) angegebene Bedeutung besitzen, unter Chlorwasserstoffabspaltung, in Anwesenheit eines Säureakzeptors, vorzugsweise eines Alkalihydroxids, gegebenenfalls in einem polaren Lösungsmittel bei einer Temperatur von 0° bis 200°C hergestellt.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (i) weisen vor allem eine ausgezeichnete Wirkung gegen Mollusken und deren Eier auf. Neben dieser Wirkung besitzen sie aber auch noch andere biozide Wirkungen, z.B. gegen Unkräuter, Insekten, Akariden, Leberegel, Schädlinge im Wasser, schädliche Mikroorganismen und Nematoden. Die Verbindungen eignen sich auch als Baumwol!entblätterungsmittel.
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Die erfindungsgemässen Mittel können in den verschiedensten Anwendungsformen vorliegen. Zur Herstellung von direkt versprühbaren Lösungen der Verbindungen der allgemeinen Formel (i) kommen z.B. Mineralölfraktionen von hohem bis mittlerem, vorzugsweise über 1000C liegendem Siedebereich., wie Dieselöl oder Kerosen, Kohlenteeröle und Oele» pflanzlicher oder .tierischer Herkunft, sowie Kohlenwasserstoffe, wie alkylierte Naphthaline, Tetrahydronaphthalin, in Betracht, gegebenenfalls unter Verwendung von Xylolgemischen, Cyclohexanolen, Ketonen ferner chlorierten Kohlenwasserstoffen, wie Tri- und Tetrachloräthan, Trichloräthylen oder Tri- und Tetrachlorbenzolen.
Wässerige Applikationsformen werden z.B. aus Emulsionskonzentraten, Pasten oder netzbaren Spritzpulvern durch Zusatz von Wasser bereitet. Als Emulgiermittel oder Dispergiermittel kommen z.B. nichtionogene Produkte in Betracht, wie Kondensationsprodukte von aliphatischen Alkoholen, Aminen oder Carbonsäuren mit einem langkettigen Kohlenwasserstoffrest von etwa 10 bis 20 Kohlenstoffatomen mit Aethylenoxyd z.B. das Kondensationsprodukt von Octadeoylalkohol und 25 bis 30 Mol Aethylenoxyd, oder dasjenige von Sojafettsäure und 30 Mol Aethylenoxyd, oder dasjenige von technischem Oleylamin und 15 Mol Aethylenoxyd oder dasjenige von Dodeeylmerkaptan und 12 Mol Aethylenoxyd.
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Unter den anioaktiven Emulgiermittel, die herangezogen werden können, seien erwähnt, das Natriumsalz des Dodecylalkoholschwefelsäureesters, das Natriumsalz der Dodecylbenzolsulfonsäure, das Kalium- oder Triäthanolaminsalz der Oelsäure oder der Abietinsäure oder von Mischungen dieser Säuren, oder das Natriumslaz einer Petroleumsuifonsäure. Als kationaßtive Dispergiermittel kommen quaternäre Ammoniumverbindungen, wie das Cetylpyridiniumbromid, oder das Dioxyäthylbenzyldodecylammoniumchlorid in Betracht.
Zur Herstellung von Stäube-, und Streumitteln können als feste Trägerstoffe Talkum, Kaolin, Bentonit, Calciumcarbonat, Calciumphosphat, aber auch Kohle, Korkmehl, Holzmehl und andere Materialien pflanzlicher Herkunft herangezogen werden. Sehr zweckmässig ist auch die Herstellung der Präparate in granulierter Form. Die verschiedenen Anwendungsformen können in- üblicher Weise durch Zusatz von Stoffen, welche die "Verteilung, die Haftfestigkeit, die Regenbeständigkeit oder das Eindringungsvermögen verbessern, versehen sein; als solche Stoffe seien erwähnt: Fettsäuren, Harze, Leim, Casein oder Alginate.
Die Wirkstoffe der Formel 1 können für sich allein oder zusammen mit andern 'gebräuchlichen bioziden Verbindungen insbesondere Insektiziden, Akariziden, Nematoziden, Bakteriziden oder v/eitere Fungiziden, bzw. Herbiziden verwendet werden.
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Die vorliegende Erfindung umfasst ferner die Verbindungen der oben angegebenen allgemeinen Formel (i) und (ll), sowie deren Herstellung.
In den folgenden Beispielen bedeuten Teile, falls nichts anderes angegeben, Gewichtsteile, Prozente bedeuten Gewichtsprozente, Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
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Beispiel 1
32,6 g 3*^-Dichlorphenol werden in einem Rührkolben in 50 ml Dimethylformamid gelöst. Diese Lösung versetzt man mit 11,2 g Kaliumhydroxid gelöst in 10 ml Wasser und tropft anschliessend 49,6 g 2-Chlor-5~nitro-benzotrifluorid zu. Das Reaktionsgemisch wird während 2 Stunden auf Rückflusstemperaturen erhitzt und darauf einer Wasserdampfdestillation unterworfen. Der ölige Rückstand wird mit Aether extrahiert. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels erhält man Kristalle vom Smp. 97°-99°.
Auf ähnliche Weise wurden auch die folgenden Verbindungen hergestellt.
0 - R
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Sdp. 002: H3°-123°
Smp.: 70°-72°
Cl
5. R =
CH, Smp.: 73°- 77° Smp.: 68°-70°
Cl Sdp.: : 22°-128°
R *
Smp.s 141°-147°
Smp.: 49°-52°
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S5>-OCH_ Smp.: 70°-72°
10. R
Br ο -,-ο
Smp.: 54-55
11. R
Cl Sdp. 0
GH,
12. R
Smp.: 58°-60°
Cl
13. R =
Cl
Cl Sdp.
t 152°-158°
14. R
Smp.: 72°~73q
15. R
CH-Sdp.
: 123°-129°
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16. R
Sdp.
17. R
Smp.! 135°-137°
18. R
Smp.: 60-62
CP.
19. R
Cl Smp. 76°-78c
Smp.t 97°-101°
NO
21. R «.
Smp.: 123°-129°
22. R ■
Sdp. Λ Λ_ : 16O°-17O°
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23. R = -^ y Sdp. OOO1i 132°-135°
Beispiel 2
Es werden jeweils 10 Teile einer der Verbindungen gemäss Beispiel 1 mit 15 Teilen Isooctyl-phenyl-polyäthoxyäthanol vermischt und mit Aceton auf 100 cnr verdünnt.
Man erhielt eine klare Lösung, die als Sprltzmittelkonzentrat verwendet wurde und sich durch Eingiessen in Wasser emulgieren Hess.
Beispiel 3
Schnecken (Australorbis glabratus) mit einem Schalendurchmesser von 10-12 mm werden während 24 Stunden einer gemäss Beispiel 2 hergestellten Emulsion der Wirksubstanz ausgesetzt. Nach der Exposition werden sie während 48 Stunden in sauberem Wasser gehalten und gefüttert. Nach dieser Erholungszelt wird die Wirkung kontrolliert. Bei der in
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der folgenden Tabelle angegebenen Konzentration trat eine lOO^ige Abtötung der Schnecken ein.
Verbindung
gem. Bsp.l
1 Konzentration
in ppm
No. 4 O,
No. 12
No.
,2-0,4
3
3
Eine ähnlich gute Wirkung zeigten auch die übrigen im Beispiel 1 beschriebenen Verbindungen.
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Claims (5)

  1. Patentansprüche
    Die Verbindungen der allgemeinen Formel,
    Ym
    Xn
    worin X für ein Halogenatom, einen niederen Alkylrest mit 1 bis !\ Kohlenstoffatomen oder die Gruppe - OCH , - SCH , - CN, - NO oder - CF steht, X für ein Halogenatom oder einen niederen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen iiteht und m und η ganze Zahlen von 0 bis 3j deren Summe höchstens 5 ist, bedeuten,
  2. 2. Die Verbindung gemäss Anspruch 1 der Formel.
  3. 3· Schädlingsbekämpfungsmittel enthaltend als V/irkstoff
    ein*·.' Verbindung ck;r allgemeinen Pormol
    Ym
    v/
    CF.
    Xn
    worin X i'ür oh: Il-jlogenatom, einen niederen Alkylrest mit 1 bkj ·*! Ρ.'οίΓΙ'üütoffatomen ocior die Gruppe - OCIL, - SCH , - CN, - NO, oder CFV :;i,oht, Y für ein Halog^natom oder einen niedo- VIi Alk,v lr<.-::.t mit 1 bit; h Kohlomitof fatom'.-n ;;teht und η und ni
    109882/1903
    Neue Unterlagen (Art ·; 51 *f..;. 2 nr 1 -5-iu τ
    BAD ORKäfNAL
    ganze Zahlen von O bis 3, deren Summe höchstens 5 ist, bedeuten, sowie gegebenenfalls noch einen geeigneten Träger und / oder andere Zuschlagstoffe.
  4. 4. Mittel gemäss Anspruch 3 j enthalten als Wirkstoff die Verbindung der Formel.
    Cl
  5. 5. Verwendung von Verbindungen der in den Ansprüchen 1 und 2 angegebenen Formeln zur Bekämpfung von Mollusken.
    109882/1903
    BAD
DE19671693069 1966-11-11 1967-11-02 2-Trifluormethyl-4-nitro-3. 4dichlor-diphenyläther sowie diesen enthaltende Molluskicide Expired DE1693069C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1626066 1966-11-11
CH1626066A CH480012A (de) 1966-11-11 1966-11-11 Schädlingsbekämpfungsmittel
DEC0043707 1967-11-02

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1693069A1 true DE1693069A1 (de) 1972-01-05
DE1693069C DE1693069C (de) 1973-03-15

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
GB1197955A (en) 1970-07-08
CH480012A (de) 1969-10-31
NL6715306A (de) 1968-05-13
BE706360A (de) 1968-05-10
US3647888A (en) 1972-03-07

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