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DE1685851A1 - Vorrichtung zum Umlenken von Draehten,Seilen u.dgl.,insbesondere an Verseilmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Umlenken von Draehten,Seilen u.dgl.,insbesondere an Verseilmaschinen

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Publication number
DE1685851A1
DE1685851A1 DE19681685851 DE1685851A DE1685851A1 DE 1685851 A1 DE1685851 A1 DE 1685851A1 DE 19681685851 DE19681685851 DE 19681685851 DE 1685851 A DE1685851 A DE 1685851A DE 1685851 A1 DE1685851 A1 DE 1685851A1
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DE
Germany
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stranding
guide sleeve
guide
sleeve
ropes
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Application number
DE19681685851
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DE1685851B2 (de
Inventor
Daniel Pourtier
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Individual
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Publication date
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    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
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    • H01B13/02Stranding-up
    • H01B13/0214Stranding-up by a twisting pay-off device
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D07B3/00General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D07B7/02Machine details; Auxiliary devices
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)
  • Guides For Winding Or Rewinding, Or Guides For Filamentary Materials (AREA)

Description

DIPL.-ING. H. MARSCH iboDOSJ idüsseldohf,
I1INDEMANNSTBASSb Sl PATENTANWALT „„,„
Beschreibung zum Patentgesuch
des Herrn Daniel Pourtier, Ik9 avenue du 11 Novembre, Saint Maur 94 / Prankreich
betreffend«
"Vorrichtung zum Umlenken von Drähten, Seilen und dgl·, insbesondere an Verseilmaschinen"
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umlenken von Drähten, Seilen und dgl·, insbesondere an einer Vorrichtung zum Verseilen von Kabeln oder dgl. aus einer Anzahl von Einzelsträngen, uiie Drähten, Seilen oder dgl«, die von ihren Ablaufspulen oder -trommeln ettua in senkrechter Richtung nach oben hin abgezogen und dann zu einem mit horizontaler Durchlaufachse angeordneten Verseilnippel, von dem das fertige Kabel oder Seil zumindest eine Teilstrecke in horizontaler Richtung abgezogen iuird, umgelenkt werden.
Bei Maschinen zum Verseilen von Kabeln» insbesondere bei ■ jenen, die für sine genaue Fertigung bestimmt sind, wie z.B· für die Herstellung von Fernsprechkabeln, bei denen eine genaue Schlaglänge eingehalten werden muß, oder für die Her-
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stellung von Kabeln oder Seilen mit sektorförmigen Kabel- oder Seilsträngen, ist es erforderlich, die verschiedenen zu verseilenden Elemente am Verseilpunkt in einer bestimmten Ulinkelanordnung einlaufen zu lassen.
Zu diesem Zu/eck ist man dazu gekommen, jede der Ablaufspulen oder -trommeln der zu verseilenden Elemente mit einer bestimmten Drehbewegung anzutreiben. Beim Transport jedes zu verseilenden Elementes ist jedoch jegliche Berührung mit einer feststehenden Führung abzulehnen, da eine solche Berührung zu Störungen im Verhalten der Elemente führt, die dann nicht mehr in der gewünschten Lage am Verseilpunkt einlaufen.
Bei gewissen Maschinen, deren Anordnung vorteilhaft ist, sind die Ablaufspulen mit waagerechter Achse auf Drehtischen angeordnet, von denen jeder um eine senkrechte Achse drehend angetrieben ist, so daß die zu verseilenden Elemente oder -stränge in einer senkrechten Richtung abgezogen werden. Da es im übrigen vorteilhaft ist, die Verseilführung am Verseilpunkt und den sich daran in Abzugsrichtung anschließenden Teil der Verseilmaschine mit horizontaler Achse anzuordnen, muß jedes der zu verseilenden Elemente zwischen der Ablaufstelle von der Ablaufspule oder -trommel und dem Einlauf an dem Verseilpunkt mindestens einen Richtungswechsel erfahren·
Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen »orden, Raupenabzüge oberhalb jeder Ablaufspule oder -trommel und vor dem Verseilpunkt anzuordnen. Solche .Vorrichtungen sind jedoch sehr kompliziert und kostspielig wegen der Anzahl und der komplizierten Ausbildung der Antriebsvorrichtungen für die Raupen.
1Q98t870|JS
Der Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden, jedoch unter Beibehaltung der großen Vorteile, die der senkrechte Ablauf der Verseilelemente von den Ablaufspulen in einer solchen Maschine bietet· Die Anwendung der Erfindung soll jedoch nicht auf diesen Fall beschränkt sein sondern sich im Gegenteil auf alle jene Fälle erstrecken, bei denen ein zu verseilendes Element eine Richtungsänderung erfahren muß.
Diese Aufgabe findet ihre Lösung gemäß der Erfindung dadurch, daß an jeder Umlenkstelle mindestens eine hülsenförmige Führung mit in Durchlaufrichtung des Stranges, Seiles oder Drahtes profilierter Bohrung vorgesehen ist, die über eine Antriebsverbindung in im wesentlichen synchrone Drehung mit der Verdrehung des durch sie hindurchlaufenden Stranges, Seiles, Drahtes oder dgl. versetzt wird. Beim Vorhandensein mehrerer Führungshülsen hintereinander weist jede vorhergehende Führungshüise an ihrem Auslaufende mitnehmer für eine synchrone Iflitdrehung der folgenden Führungshülse auf« Ziueckmäßigeruieise sind die mitnehmer am Auslaufende jeder Führungshülse als Itiitnahmefinger ausgebildet, die in entsprechende Aussparungen am Einlaufende der folgenden Führungshülse eingreifen»
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist jede Führungshülse in einem rohrförmigen gebogenen Gehäuseabschnitt drehbar gelagert, der Verbindungsmittel zu dem Gehäuseabschnitt einer folgenden Führungshülse aufweist, wobei die Verbindungsmittel entsprechend der Krümmung der Gehäuseabschnitte geneigt angeordnet sind, so daß sich durch Verbindung einer größeren Anzahl solcher Gehäuseabschnitte mit darin drehbaren Führungshülsen ein gekrümmter Durchlauf für jedes Verseilelement ergibt, der sich durch eine entsprechende Anzahl von Gehäuseab-
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schnitten an jeden gewünschten Umlenkungswinkel anpassen läßt.
Es hat sich gezeigt, daß solche Drehführungen Verklemmungen beim Verdrehen der zu verseilenden Elemente vermeiden, die sich bei einfacher Berührung mit einer festen Führung ergeben würden, wohingegen die Drehführung jegliche Verdrehung des zu v/erseilenden Elementes unabhängig von dessen Form und Abmessungen ohne nachteilige Folgen gestattet·
Es ist ferner festgestellt worden, daß die Verdrehung des zu verseilenden Elementes sich ohne Beschädigung erzeugen läßt trotz der unterschiedlichen Geschwindigkeiten, die auf den unterschiedlichen Durchmessern beruhen, nämlich auf dem Innendurchmesser der sich drehenden Führungshülse und dem Außendurchmesser der zu verseilenden Elemente.
Schließlich ist festgestellt worden, daß absolut zufriedenstellende Ergebnisse erhalten werden selbst mit einer Antriebsübertragung zwischen den einzelnen Führungshülsen, die hinsichtlich ihrer Genauigkeit einen mehr summarischen Charakter hat.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 in schematischer Seitenansicht eine Verseilvorrichtung, bei der das Kabel vom Verseilpunkt an waagerecht abgezogen wird, während die zu verseilenden Elemente bzui. Kabelstränge oder -drahte von ihren Ablaufspulen oder -trommeln etwa senkrecht nach oben abgezogen und dann zum Verseilpunkt umgelenkt werden,
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Fig. 2 perspektivisch und in größerem Maßstab die Lagerung einer Ablaufspule mit einer darüber angeordneten Führung für die Umlenkung des von der Spule oder Trommel abgezogenen Kabelstranges oder -drahtes zu dem Verseilpunkt,
Fig. 3 in noch größerem Maßstab einen Schnitt durch einen Teil der Draht- oder Seilumlenkung oberhalb einer solchen Spulen- oder Trommellagerung,
Fig. 4 einen Schnitt durch eine solche Umlenkvorrichtung gemäß Schnittlinie IU-IU in Fig. 3,
Fig. 5 schematisdh die Anordnung von Draht- oder Seilführungen an einer Verseilscheibe zum Zuführen mehrerer zu verseilender Elemente zu dem Verseilpunkt und
Fig· 6 eine schematische Vorderansicht zu Fig. 5.
In Fig. 1 der Zeichnung ist eine Verseilvorrichtung dargestellt, deren Verseilnippel oder -buchse 1 mit waagerechter Durchlaufachse angeordnet ist. Vor dem Verseilnippel oder dar Buchse 1 befindet sich eine Verseilscheibe 2 mit Führungen, durch die die zu verseilenden Elemente oder Stränge 3, wie Drähte, Seile oder dgl. hindurchgleiten· Jeder schräg zum Vereeilnippel 1 geführte Strang 3 wird von einer Ablaufspule oder -trommel 4 abgezogen, die mit horizontaler Achse in einen Lagerbock auf einem angetriebenen Drehtisch 5 eingehängt ist, der um eine senkrechte Achse derart drehbar ist, daß das zu verseilende Element bziu. der Strang 3 die Spule odsr Trommel 4
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entsprechend dem Verlauf des Stranges 6 in etuia senkrechter Richtung verläßt und in einen Führungstrichter 7 einläuft, der um eine senkrechte Achse am Ausgang drehbar ist» Ein solcher Führungstrichter 7 hat im Inneren die Form einer Trompete und ist mit einem Mitnehmer B verbunden, der zusammenarbeitet mit einem Zapfen 9 am Ende einer Stange 10. Die Stange 10 ist am Lagerbock 11 für die waagerechte Achse 12 der Spule oder Trommel 4 an dem Drehtisch 5 befestigt·
Für den synchronen Antrieb des Verseilnippels oder der Buchse 1 und des Drehtisches 5 umfaßt die IKlaschine in an sich bekannter Uleise Antriebswellen 13 mit allen erforderlichen Getrieben und Steuervorrichtungen«
Dbt Führungstrichter 7 am Einlauf uiird durch ein Paar Kugellager 14 und 15 in einem Stützlager 16 gehalten, das auf dem Querträger 17 einer starren Stütze 18 befestigt ist, Der Querträger 17 kann mehrere gleichartige Vorrichtungen, ausgeführt für eine ebenso große Anzahl von Ablaufspulen oder -trommeln 4, aufnehmen.
Das Stützlager 16 ist durch eine Muffe 19 mit radialer Verriegelungsschraube 20 abgedeckt, die das Unterteil eines gebogenen rohrförmigen Gehäuseabschnittes 21 bildet, der an dem der Muffe 19 gegenüberliegenden Ende eine Verstärkung 22 trägt in der gleichen Gestalt uiie der die Muffe 19 aufnehmende Ansatz des Stützlagers 16, und die auch im Inneren ein Kugellager 23 trägt. Der innere Laufring dieses Kugellagers ist .durch einen elastischen Haltering 24 gehalten, der in eine entsprechende Nut an der Führungshülse 25 eingreift. Das Lager 23 als solches uiird an der Kante seines Außenringes mittels eines ähnlichen Halteringes 26 gehalten, der in eine Nut des Verstärkungsringes 22 singreift.
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Die Führungshülse 25 ist auf diese Weise schräg zur Längsachse des Führungstrichters 7 am Einlauf angeordnet, da die Ebene der Verstärkung 22 einen Winkel bildet mit der Ebene der Muffe 19 aufgrund der Krümmung des gebogenen rohrförmigen Gehäuseabschnittes 21. Der Drehantrieb der Führungshülse 25 ist gewährleistet durch an der Auslaufkante des Führungstrichters 7 seitlich angeordnete Finger 27, die in Ausnehmungen 28 an der gegenüberliegenden Kante der Führungshülse 25 eingreifen. In der gleichen Weise trägt die entgegengesetzte Kante dieser Führungshülse 25 Finger 29, die den Fingern 27 entsprechen. Die Innenführung der Führungshülse 25 ist mit AufWeitungen beim Einlauf und am Auslauf profiliert. Die trichterförmige Aufweitung am Einlauf ist so ausgeführt, daß ein Übergang vorhanden ist zu der trichterförmigen Aufweitung des Auslaufendes des Führungstrichters 7 an der Innenseite der so gebildeten gekrümmten Führungsbahn, oder unter den gleichen Bedingungen mit dem trichterförmig aufgeweiteten Auslauf der vorhergehenden Führungshülse, wie im folgenden dargelegt.
Selbstverständlich kann der vorgegebene Winkel der gesamten Führungsvorrichtung dadurch verändert werden, daß soviele gebogene rohrförmige Gehäuseabschnitte einer nach dem anderen aneinandergefügt werden, wie es gerade erforderlich ist, wobei auf einen Gehäuseabschnitt 21 ein identischer Gehäuseabschnitt 21a folgen kann, der durch eine Muffe 19a auf Verstärkung 22 aufgezogen ist, wie in Fig. 3 gezeigt«
Alle aufeinanderfolgenden Führungshülsen 25, 25a werden so angetrieben, daß sie synchron umlaufen· Wie insbesondere in Fig. 2 zu erkennen, kann man eine gebogene Führung bilden, die sich über einen Winkel von annähernd 120° erstreckt, indem man eine geeignete Anzahl von rohrförmigen Gehäuseabschnitten 21 und Führungshülsen 25 aneinanderbaut, was genügt, um das
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zu v/erseilende Element oder den betreffenden Strang 3 aus der ungefähr senkrechten Richtung des Strangabschnittes 6 in eine schräge Richtung des Stranges 3 zu bringen» Selbstverständlich könnte ein größerer oder kleinerer Bogen vorgesehen werden entsprechend der gegenseitigen Anordnung der Ablaufspulen oder -trommeln 4 und der Führungen an der Vereeilscheibe 30.
UJie in Fig. 4 weiterhin zu erkennen, können die gebogenen Gehäuseabschnitte 21 durchbrochen sein und lediglich aus zu/ei bogenförmigen Stützen 21b bestehen die beide voneinander durch Durchbrechungen getrennt sind, durch die hindurch die Arbeitsweise Übermacht werden kann ebenso wie sie der Wartung und Schmierung der Kugellager dienen können» Das Vorhandensein der in Drehung versetzten Führungshülsen 25 entlang dem Weg eines Verseilelementes, gestattet der Verdrehung des letzteren Rechnung zu tragen unabhängig von seiner Form und seinen Abmessungen und auch ohne Beschädigung des Verseilelementes und insbesondere ohne Fehler in bezug auf seine Stellung im Verseilpunkt trotz der Geschwindigkeitsunterschiede, die sich einesteils durch die unterschiedlichen Durchmesser, wie Innendurchmesser der Führungshülsen und Außendurchmesser des zu verseilenden Elementes, ergeben, und trotz der Mangel hinsichtlich eines homokinetischen Antriebes, die von der Bewegungsübertragung lediglich durch eine einfache IKIitnehmerverbindung herrühren« Selbstverständlich könnte man wesentlich genauere Einrichtungen anwenden, um die Drehübertragung zwischen den Führungshülsen sicherzustellen, und zwar beispielsweise Kardangelenke oder sogar metallische Faltenbälge mit kreisförmigen Faltungen.
Derartige Drehführungen können auch an anderen Vorrichtungen vorgesehen werden, bei denen die Berührung eines zu verseilen-
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den Elementes mit einer festen Führung die gleichen Störungen selbst in geringerem Maße verursachen könnte. Fig« 5 und 6 zeigen eine Verseilscheibe 30, deren Führungen in der oben beschriebenen Art ausgeführt sind« Die Ausgangsführungen 31, die aus den Gehäusaabschnittan 32 herausragen, sind in geluollter liiaisB konvergierend rings um eine zentrale Durchführung 33 für die axiale Führung 34 in den Durchführungen der Verseilscheibe 30 angebracht. Jeder Teil ist ausgehend von der Ausgangsführung mit einer Riemenscheibe 35 versehen. Diese zweirilligen Riemenscheiben 35 sind paarweise verbunden mittels Treibriemen 36 kreisförmigen Qrarschnittes, um ohne einen Planetenantrieb zwischen den Scheiben auszukommene Zwei untere Scheiben u/erden z.B. angetrieben durch Treibriemen 37, die auseinanderlaufen von Nuten einer Antriebsscheibe 3Θ, die ihrerseits mit einer Riemanscheibe 39 fest verbunden ist, auf der ein Keilriemen 40 läuft, der seinerseits durch eine von einem Motor angetriebene Keilriemenscheibe 41 in Drehung versetzt uiird. Es ergibt sich auf diese Weise ein synchroner und gleichsinniger Antrieb der Führungen 31 an der Verseilscheibe 30.
Einige der Führungshalter können erforderlichenfalls auch eine gebogene rohrförmige Führungshülse 21c aufnehmen, insbesondere im Falle, daß der Winkel zwischen der Führungsachse 31 und der Einlaufrichtung des Stranges des zu verseilenden Elementes beim Einlauf in die genannte Führung einen Ufert hat, der den zulässigen Grenzwert übersteigt.
Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, sind selbstverständlich Änderungen der Form der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele möglich. So könnten z.B. die Führungsorgane,
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die durch die ermähnten Führungshülsen gebildet werden, und ihre Gehäuseabschnitte in jeder gewünschten Anzahl zusammengesetzt werden zur Bildung einer ebenen oder gekrümmten Führungsbahn.
- Patentansprüche -
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Claims (7)

Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Umlenken von Drähten, Seilen und dgl., insbesondere an einer Vorrichtung zum Verseilen von Kabeln oder dgl. aus einer Anzahl von Einzelsträngen, uiie Drähten, Seilen oder dgl., die von ihren Ablaufspulen oder -trommeln etwa in senkrechter Richtung nach oben hin abgezogen und dann zu einem mit horizontaler Durchlaufachse angeordneten Verseilnippel, von dem das fertige Kabsl oder Seil zumindest eine Teilstrecke in horizontaler Richtung abgezogen wird, umgelenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Umlenkstelle mindestens eine hülsenförmige Führung (25) mit in DurchLaufrichtung des Stranges, Drahtes oder Seiles profilierter Bohrung vorgesehen ist, die über eine Antriebsverbindung in im wesentlichen synchrone Drehung mit der Verdrehung des durch sie hindurchlaufenden Stranges, Drahtes, Seiles oder dgl. versetzt uiird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorhandensein mehrerer Führungshülsen (25,25a,«..) hintereinander jede vorhergehende Führungshülse an ihrem Auslaufende Mitnehmer für eine synchrone Hflitdrehung der folgenden Führungshülse aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer am Auslaufende jeder Führungshülse (25,25a...) Hflitnahmefinger (29) sind, die in entsprechende Aussparungen (28) am Einlaufende der folgenden flührungshülse eingreifen.
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4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Führungshülse (25,25a...) in einem rohrförmigen gebogenen Gehäuseabschnitt (21,21a...) gelagert ist, der Verbindungsmittel zu dem Gehäuseabschnitt einer folgenden Führungshülse (21a...) aufweist, luobei die Verbindungsmittel entsprechend der Krümmung der Gehäuseabschnitte geneigt angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel kreisförmige Lagerflächen aufweisen für eine Schiuenkverstellung mindestens eines der Gehäuseabschnitte (21,21a) gegenüber einem damit verbundenen, sntsprechend ausgebildeten Gehäuseabschnitte
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Führungshülse (21) im Anschluß an einen um seine Achse drehbaren Einlauftrichter (7) mit lYlitnahmefingern (27) oder dgl» angeordnet ist, der über einen [mitnehmer (8,9) von dem Drehtisch (5) der Ablaufspule oder -trommel (4) her angetrieben ist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von hülsenförmigen Führungen (32) nebeneinander' in einer Verseilscheibe (30.) zu dem Verseilnippel (1) hin konvergierend angeordnet und durch Vorgelege von einem gemeinsamen Kraftantrieb (39,40,41) aus synchron angetrieben ist.
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