DE2261028A1 - Hochgeschwindigkeits-doppelverdrillungs-verseilungseinrichtung - Google Patents
Hochgeschwindigkeits-doppelverdrillungs-verseilungseinrichtungInfo
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Description
PATENTANWALT DIPL.-PHYS. JOHANNES SPIES
8 MÜNCHEN 22 - WID EN MAYERSTRASS E 48
TELEFON: (0811) 22 6917 . TELEGRAMM-KURZANSCHRIBT: PATOMIC
Anmelderin: Toshida Engineering Company Ltd. Tokyo, Japan
Hoohgeschwindigkeits-Doppelverdrillungs-Verseilungseinrichtung
Für diese Anmeldung wird die Priorität der japanischen Patentanmeldung Eo. 46-101296
vom 13. Dezember 1971 in. Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft eine Hochgeschwindigkeits-Doppelverdxillungs-Verseilungseinrichtung,
vorzugsweise zum Verdrillen bzw* Verseilen von Stahldrähten.
Im Falle der Ausbildung verseilter Stahldrähte, wie beispielsweise
in Figur 3 der Zeichnung dargestellt, war es erforderlich, um einen sogenannten "toten Strang" zu gewährleisten, vorher
zunächst den Drähten w Rückdrillungen zu geben, dann die Drähte zusammen zu verdrillen und sie schließlich einer Draht-Geraderichtvorrichtung
auszusetzen sowie weitere Drähte grob um diese Drähte zu winden, so daß man auf diese Weise stabile'
Verdrillungen erhielt, weil- der Stahldraht einen weit höheren , Elastizitätsmodul und eine niedrigere Plastizität bzw. Formbarkeit
im Vergleich mit Kupfer- oder Aluminiumdraht besitzt.
Konventionellerweise gibt es verschiedene Drahtverdrillungsvorrichtungen
der vorerwähnten Art, welche die folgenden Stufen
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aufweisen: (1) Rotation einer käfigförmigen Speiseeinrichtung,
die mit Rahmen versehen ist, und zwar entsprechend der Anzahl der zu verdrillenden Drähte, (2) Verleihung einer Rück-Verdrillung
an jeden zuzuführenden Draht für jede Umdrehung des Käfigs, (3) Sammlung der rückverdrillten Drähte durch eine
Sammelmatrize und Verdrillung derselben, (4) Behandlung der verdrillten Drähte mit einer Draht-Geraderichtvorrichtung sowie
Aufbringen von Grobwindungen auf die verdrillten Drähte, und (5) Aufwicklung des erhaltenen Seils auf eine Spule oder
eine Trommel.
Jedoch besitzen diese konventionellen Arten von Drahtverdrillungseinrichtungen
den Nachteil, daß es unmöglich ist, sie mit hohen Geschwindigkeiten zu betreiben, was darauf
zurückzuführen ist, daß der Käfig ein sehr schweres Gewicht besitzt; weiterhin waren diese Einrichtungen nicht in der
Lage, jedem Draht mehr als eine einzige Rück-Verdrillung und eine einzige Verdrillung pro Umdrehung des Käfigs zu geben,
so daß sie infolgedessen im Betrieb eine außerordentlich niedrige Leistung entfalten. Aus den folgenden Gründen war es mit
den konventionellen Arten von Draht-Doppelverdrillungs-Verseilungseinrichtungen
nicht möglich, Stahldrähte kontinuierlich und glatt sowie schnell in einem einzigen Verfahren
miteinander zu verdrillen:
Wenn man mit der konventionellen Draht-Doppelverdrillungs-Verseileinrichtung
Stahldrähte miteinander verdrillte, mußte man Verdrillungs-Stabilisierungseinrichtungen, wie eine Draht-Geraderichtvorrichtung,
eine Grobwende- bzw. -wickelstufe u. dgl. innerhalb des Rahmens der Verdrillungseinrichtung in
Stufen unterbringen, die vor dem Aufwickelantrieb liegen, was die Anwendung eines Rahmens größerer Abmessung erforderlich
machte. Eine Folge davon war, daß der Teil der Drahtgruppe, der sich um diesen langen und mit großer Abmessung
ausgebildeten Rahmen umdrehte, eine lange Spannweite haben mußte, was unvermeidbar dazu führte, daß die Zentrifugalkraft
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dieses Drahtteils größer wurde, und zwar so groß, daß eine
größere Schwingung der Drahtgruppe in· den Radialen Eichtungen
hervorgerufen'wurde, was zur Verflechtung der Drähte
mit Haltern, Vorrichtungen ο«dgl. am bzw* auf dem Umfang der
Einrichtung führte» Wenn zur Vermeidung'der Schwingungen der
Drahtgruppe auf diese eine hohe Rückspannüng zur Einwirkung gebracht wird, dann besteht die Möglichkeit, daß die Drahtgruppe' gestreckt wird und im Extremfalle sogar durchreißt·
bzw. Brüche erhält. Selbst wenn man weiterhin Führungsmittel anwendet, wie beispielsweise Führungsrohre oder --matrizen,
die am bzw. im Schwingungsbereich der Drahtgruppe vorgesehen werden, um die Schwingung der Drahtgruppe zu vermeiden, werden
die Drähte durch die Zentrifugalkraft, die sich aus der
langen Spannweite" ergibt, stark gegen die Innenflächen der Führungsmittel gedrückt, was die Beschädigung bzw. Zerstörung
dieser Innenflächen zur Folge hat. .
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Hochgeschwindigkeits-Doppelverdrillungs-Drahtverseileinrichtung
zu schaffen, die vorzugsweise für das Verdrillen von Stahldrähten geeignet
und nicht nur in der Lage ist, jedem Draht zwei Rück-Verdrillungen
sowie den miteinander verdrillten Drähten zwei Verdrillungen für -jede Umdrehung der Fleyer der Verdrillungseinrichtting
zu verleihen, sondern die auch eine viel höhere Rotationsgeschwindigkeit als ein konventioneller Stahldraht-Verdrillungsapparat
besitzt, um auf diese Weise mehr als das Zweifache der Arbeitsleistung eines üblichen Stahldraht-Verdrillungsapparats
zu entfalten.
Hit der Erfindung wird weiterhin ein Draht-Doppelverdrillungs-Verdrillungsapparat
zur Verfügung gestellt, der hauptsächlich für die Verdrillung bzw. Verseilung von Stahldrähten Verwendung
finden soll und der als solcher sämtliche der folgenden Stufen ausführen bzw. vollenden kann: Einspeisung {jedes Drahtes, nachdem ihm zwei Rück-Verdrillungen für "gede Umdrehung
des Flyers der Drahtspeiseeinrichtung verliehen worden sind,
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Sammlung bzw. Zusammenfassung der rückverdrillten Drähte,
Verleihung von zwei Verdrillungen an diese zusammengefaßte bzw. gesammelte Drahtgruppe pro Umdrehung des Flyers der
Verdrillungseinrichtung, daraufhin Geraderichten der Drahtgruppe,
weiterhin Grobumwicklung dieser Drahtgruppe mit zusätzlichen Drähten, und dann Aufwicklung des erhaltenen
Stranges bzw. Seiles auf eine Spule.
Auch wird mit der Erfindung eine Drahtverdrillungs- bzw. -Verseilungseinrichtung zur Verfügung gestellt, die mit
Drahtspeiseeinrichtungen versehen ist, von denen jede in
der Lage ist, jedem Draht zwei Rückverdrillungen zu verleihen, bevor sie ihn aus der Drahtspeiseeinrichtung nach
außen abgibt.
Schließlich wird mit der Erfindung eine Hochgeschwindigkeits-Drahtverdrillungs-
bzw. -Verseilungseinrichtung geschaffen, die Flyer von offener Art besitzt, welche mit einem Aufwickelantrieb
versehen sind, wodurch eine Rotation bei hohen Geschwindigkeiten sowie eine Vereinfachung des Ersetzens einer
Aufwickelspule durch eine neue ermöglicht wird. V/eiterhin stellt die Erfindung eine insbesondere für Stahldraht geeignete
Drahtverdrillungseinrichtung zur Verfügung, die nicht nur mit einer Winde für die Bestimmung bzw. Festlegung der
Steigung der verdrillten Drähte oder den Schrägungswinkel
einer Verdrillung dieser Drähte und einer Rutsch- bzw. Gleitwinde versehen ist, sondern auch mit einer Einrichtung zur
Anwendung einer Rückspannung, wodurch ein stabiles Verdrillen der Drähte sichergestellt wird, ohne daß irgendeine Unregelmäßigkeit
der Drahtspannung auftritt, und zwar ungeachtet der hohen Geschwindigkeit der Drähte bzw. der hohen Arbeitsgeschwindigkeit der Einrichtung.
Endlich ist die durch die Erfindung geschaffene Drahtverdrillungs-
bzw. -Verseilungseinrichtung vorzugsweise so aufgebaut, daß die Aufwickelspule zur Aufnahme der verdrillten Draht-
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produkte, die Draht^Gerader-ichtvorrichtung und die Grabwickel-
bzw, -wendelstufe jeweils auf getrennten Rahmen angebracht
sind, von denen 3ede3? durch einen anderen Flyer gehalten wird
bzw. aufgehängt ist, wodurch hohe Rotationsgeschwindigkeiten der Flyer ermöglicht werden,. ■
Die vorgenannten sowie weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung
werden nachstehend unter Bezugnahme auf die !Figuren 1 bis 3 der Zeichnung anhand eines besonders bevorzugten Ausführungsbeispiels
der Erfindung näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine prinzipielle Seitenansicht einer gesamten Drahtverdrillungseinriehtung gemäß der Erfindung;
Mg, 2 eine seitliche Schnittansicht des Draht-Speiseab*-
schnitts der gleichen Einrichtung, gesehen aus der Richtung desiSEeils A der Figur 1; und
E"ig. 3 eine bildliche bzw. perspektivische Ansieht von
verdrillten Drahtprodukten, die mittels einer Drahtverdrillungseinriehtung nach der vorliegenden
Erfindung hergestellt worden sind.
In Figur 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 allgemein ein Draht-Speisemechanismus
bezeichnet» in dem Draht-'Speiseeinrichtungen aufgestellt sindf die in ihrer Anzahl der Zahl der zu verdrillenden
bzw» zu verseilenden Drähte entsprechen (in der Zeichnung sind pieben Speiseeinrichtungen dargestellt). Bei
den nachstehenden Erläuterungen, dieses Draht-Speisemechanismus wird ebenso auf Figur 1 wie auf Figur 2 Bezug genommen.
Mit dem Bezugszeichen 101 ist ein unbeweglich befestigter
Grundsockel, bezeichnet, auf dem eine Hauptwelle 102 drehbar
gelagert ist. Diese Hauptwelle besitzt eine zentrale Bohrung bzw. Ausnehmung 102a, die koaxial durch die Hauptwelle hindurch
vorgesehen ist. Die Hauptwelle ist bezüglich der horizontalen Linie des Draht-Speisemeehanismus geneigt und bei-
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spielsweise über ein Kugellager gelagert bzw· in ihrer Neigung eingestellt. Auf dieser Hauptwelle 102 ist ein Flyer
bzw. Vordrehflügel bzw. Vordreher 103 fest angebracht, der mit einem Rahmen 104 leichten Gewichts versehen ist, welcher
seinerseits aus Draht, Stahlband o.dgl. hergestellt ist·
Ein Spulenträger 105 ist schräg bzw. quer auf dem mittleren
Teil des Vordreheis 103 vorgesehen, um eine Drahtspule B zu tragen. Das obere Ende des Rahmens 104 ist drehbar durch ein
unbeweglich befestigtes Teil 112 gelagert, beispielsweise kann das Teil 112 einen Steg, Fuß o.dgl. umfassen, der an
einer Wand des Gebäudes vorgesehen ist, oder einen Teil des Grundsockels 101. Auf diese Weise sind die Hauptwelle 102,
der Vordreher 103 und der Rahmen 104 stabil drehbar, wobei alle diese Teile in bezug auf die horizontale Linie des
Draht-Speisemechanismus gleich geneigt sind. Der Rahmen 104 ist mit einer Führungsrolle 106 versehen, die sich auf der
Verlängerung der Längsachse der Hauptwelle 102 befindet;
der Vordreher 103 weist eine Führungsrolle 108 auf der Verlängerung der gleichen Achse auf. Der Rahmen 104 ist weiterhin
mit einer geeigneten Anzahl zusätzlicher Führungsrollen versehen, die zwischen die Führungsrollen 106 und 108 eingefügt
sind; eine dieser zusätzlichen Führungsrollen ist mit dem Bezugszeichen 107 versehen. Schließlich ist der Grundsockel
101 mit einer Führungsrolle 109 auf der Verlängerung der Längsachse der Hauptwelle 102 versehen, um den Verlauf
des Drahts zu verändern bzw. umzukehren. Endlich sind Führungsrollen 110 und 111 vorgesehen, die in Figur 2 veranschaulicht, die dazu dienen, den Verlauf des Drahtes außerhalb
der Draht-Speiseeinrichtung zu führen. In dieser Draht-Speiseeinrichtung ist der Spulenträger 105ι der die Spule B
trägt, über ein reibungsloses Lager bzw, ein Lager sehr geringer Reibung mit der Hauptwelle 102 verbunden sowie bezüglich
des Grundsockels 101 geneigt. Daher wird er infolge seines Eigengewichts zusammen mit dem Grundsockel 101 stationär
gehalten, selbst wenn die Hauptwelle 102 und der Vordreher
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rotieren. Entsprechend wird der auszugebende Draht ein
erstes Mal an der Führungsrolle 106 verdrillt sowie ein
zweites Mal wieder zwischen den iTührungsrollen 108 und 109,
so daß er insgesamt .doppelte Verdrillungen erhält.
Es sei weiterhin darauf hingewiesen, daß es an Stelle der vorerwähnten Konstruktion, bei welcher der Spulenträger
schräg bzw. schief in bezug auf den ,Grundsockel angeordnet ist,
so daß er aufgrund seines Eigengewichts selbst während der
Rotation des Vordrehers zusammen mit dem Grundsockel stationär bleibt, auch eine andere Konstruktion angewandt werden kann,
bei welcher die Verbindung zwischen dem Grundsockel 101 und dem Spulenträger 105 dadurch hergestellt wird, daß man ein
allgemein bekanntes Differentialgetriebe dazwischen anordnet?
um.auf diese Weise den Spulenträger selbst im Falle der Rotation
des Vordrehers stationär zu halten.
Weiterhin- ist es nicht erforderlich, die Draht-Speisequelle
auf eine derartige Spule zu beschränken, wie sie in dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel vorgesehen ist, sondern an Stelle einer solchen Spule kann auch eine übliche rentable Packung
o.dgl. verwendet werden. Eine Mehrzahl von Drähten, die aus
den Draht-Speiseeinrichtungen ausgegeben werden, werden in eine Rück- bzw. Gegenspannungswinde 2 eingegeben^ wie in
Figur 1 dargestellt. Diese Winde besitzt zwei Rollen 201 und 202, die mit einem Drehmoment-, Torsions-, Schalt- o.dgl.
-motor oder einem anderen geeigneten Mittel versehen sind, das es ermöglicht, den zu verdrillenden Drähten eine geeignete
Rück- bzw. Gegenspannung zu verleihen. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist eine Schalttafel 7 auf der
Rück- bzw. Gegenspannungswinde 2 vorgesehen.
Als nächstes werden die miteinander zu verdrillenden Drähte in eine Draht-Verdrillungsein-richtung, die allgemein mit
dem Bezugszeichen y> versehen ist, geführt, nachdem sie durch
eine Draht-Trenneinrichtung 8 hindurchgegangen, sind. In die-
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— ο —
ser Draht-Verdrillungseinrichtung sind diametral entgegengesetzt
angeordnete Lagerständer 301 und 302 vorgesehen, die
Antriebsteile enthalten, beispielsweise Zahnradvorgelege, Getriebe bzw. Getriebeteile o.dgl. Auf bzw. in beiden Lagerständern
sind drehbar Hohlwellen 303 bzw. 304 gelagert, die
koaxial zueinander verlaufend einander zugewandt sind. Wei*-
terhin sind C-förmige Flügel 305 und 306 an den Hohlwellen
303 bzw. 304 befestigt, und zwar derart, daß sie sich radial
zur gemeinsamen Achse der Hohlwellen 303 und 304- erstrecken
und zwischen den Lagerständern 301 und 302 angeordnet sind.
Diese Hohlwellen 303 und 304, die zwischen den Lagerständern
301 und 302 vorgesehen sind, werden mittels einer Hauptantriebswelle
6, die durch einen an einer geeigneten Stelle vorgesehenen Hauptantriebsmotor 5 angetrieben wird, gemeinsam
bzw. gegenseitig bzw. wechselseitig in der gleichen Richtung und mit der gleichen Geschwindigkeit gedreht.
In den Hohlwellen 303 und 304 ist ein Rahmen 307 gelagert,
auf dem eine Aufnahme- bzw. Aufwickelspule 308 angebracht ist sowie ein Aufnahme- bzw. Aufwickelantrieb, der eine Vor
richtung zum Drehen der Aufnahme- bzw. Aufwickelspule besitzt,
wie beispielsweise einen Drehmomentmotor (nicht dargestellt). Auf dem Flügel 305 ist eine Führungsrolle 309 derart angebracht,
daß der Boden ihrer Nut auf der Zentralachse der Hohlwelle 303 liegt, und auf dem Flügel 306 befindet sich
eine Führungsrolle 314 derart, daß der Boden ihrer Nut etwas
oberhalb der Zentralachse der Hohlwelle 304 liegt. Weiterhin sind diese Flügel 305 und 3Ο6 mit Führungsrollen 310, 311
bzw. 312, 313 versehen und zwar an Stellen, die einem der
sich radial erstreckenden Enden der Flügel benachbart sind.
In Figur 1 wandert die Gruppe der miteinander zu verdrillenden Drähte von der linken Seite her in die Hohlwelle 3031
in der die Gruppe der Drähte ein erstes Mal miteinander verdrillt wird; dann läuft die Drahtgruppe über Führungsrollen
309, 3IO9 311, 312, 313 und 314 in der genannten Reihenfolge
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und wird in das Innere der Hohlwelle 304 längs der Innenseite
etwas oberhalb der Zentralachse derselben geführt, so daß sie dann die Drahtverdrillungseinrichtung 3 verläßt. Die zu einem
Seil zu verarbeitende Drahtgruppe wird zwischen den Führungs— rollen 311 und 312'eine Bewegung wie ein Springseil aus, ohne
von irgendetwas gehalten oder berührt zu werden, während die Flügel bzw. Flyer 305 und 306 rotieren. Diese Flyer bzw. Flügel
vom offenen Typ, die eines der Merkmale der Erfindung darstellen, machen die Verbindungsteile dazwischen überflüssig,
wodurch nicht nur das. Gesamtgewicht dieser Flügel bzw. Flyer herabgesetzt wird, sondern dieselben auch in der Lage sind,
mit hoher Geschwindigkeit zu rotieren.' Da die Drahtgruppe in
einer Bewegung nach der Art eines Springseils>fähig ist, aufgrund
der von der hohen Rotationsgeschwindigkeit der Drahtverdrillungseinrichtung
hervorgerufenen Zentrifugalkraft radial nach auswärts zu laufen, ist es vorteilhaft, wenn die
Spanne bzw. der Abstand zwischen den Führungsrollen 311 und 312 so kurz wie möglich ist. Zu diesem Zweck ist die Drahtverdrillungseinrichtung
so aufgebaut, daß weiter nichts als der Aufwickelantrieb auf dem Rahmen 307 angebracht ist, um
den Abstand zwischen den Flügeln 305 und 306, das heißt die
Länge des Rahmens 307 kurz zu machen. Auch dieser Aufbau ist
eines der Merkmale der vorliegenden Erfindung. Nachdem die Drahtgruppe die Drahtverdrillungseinrichtung 3 verlassen hat,
wird sie in eine Draht-Geraderichtvorrichtung und eine Grob- \tfinde geführt, die allgemein mit dem Bezugszeichen 4 versehen
sind. Diese haben etwa grundsätzlich bzw. allgemein den gleichen Aufbau wie die vorerwähnte Draht-Verdrillungseinrichtung
3 an ihrer linken Seite (gemäß der Zeichnung), deren Lagerständer ein anderer Lagerständer 402 gegenüber angeordnet ist.
Auf diesen Lagerständern' 302 und 304 sind Hohlwellen 403 bzw.
404 vorgesehen, die einander zugewandt sind. Auf diesen Hohlwellen
sind Flügelteile bzw. Flyerteile 405 bzw. 406 angebracht , die miteinander durch Verbindungsteile verbunden sind,
von denen eines mit 408 in der Zeichnung versehen ist, um auf
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diese Weise allgemein einen Flügel bzw. Flyer zu bilden.
Vorzugsweise können diese Flügel- bzw. Flyerteile 405 und 406
in ihrer radialen Länge so kurz wie möglich ausgebildet sein, um die Zentrifugalkraft auf ein Minimum herabzusetzen, so daß
dadurch deren Hochgeschwindigkeitsrotation erleichtert wird. Auf den Hohlwellen 403 bzw. 404 sind Führungsrollen 412 bzw.
415 vorgesehen, und zwar in der gleichen Weise wie im Falle der Führungsrollen 309 und 314. Weiterhin sind Führungsrollen
413 und 414 längs der Verbindungsteile vorgesehen. Infolgedessen wird der Flyer (unter einem "Flyer" soll im Rahmen der
vorliegenden Beschreibung insbesondere, jedoch nicht ausschließlich auch allgemein ein schnell bewegtes Maschinenteil
verstanden werden), der von den Flügel- bzw. Flyerteilen 405 und 406 gebildet ist, durch die Hauptwelle 6 in der gleichen
Richtung und mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Flügel
i«
bzw. Flyer der Draht-Verdrillungseinrichtung rotiert. Zwischen
den Hohlwellen 403 und 404 ist ein Rahmen 407 aufgehangen, und zwar über Kugel- und -rollenlager o.dgl. Auf diesem
Rahmen sind eine die Steigung bestimmende Winde 416, eine Draht-Geraderichtvorrichtung 411, eine Grobwinde bzw. -wendelstufe
409| eine Ersatz- bzw. Reservebeschickung, insbesondere
Ersatz- bzw. Reservekreuzspule ("spare cheese'^ 410 (eine Drahtversorgungsquelle
in einer zylindrischen Form) für Grobwindung, eine Rutsch- bzw. Gleitwinde 417 vorgesehen, wobei diese Teile
in der genannten Reihenfolge von rechts nach links angeordnet sind, das heißt in der Richtung, in welcher die miteinander
verdrillten Drähte oder das Seil gemäß der Darstellung der Figur 1 wandern.
Die Gruppe der miteinander verdrillten Drähte, die aus der Drahtverdrillungseinrichtung 3 durch die Hohlwelle 403 ausgegeben
wird, läuft über Führungsrollen 412, 413 und 414 und macht dann an der Führungsrolle 415 eine Wendung von ungefähr
180 Grad, so daß sie nach links in eine die Steigung bestimmende V/inde, Haspel o.dgl. 416 wandert. Der verdrillten Drahtgruppe
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wird zwischen der Führungsrolle 415 und der die Steigung bestimmenden
Winde, Haspel o.dgl. 416 ein zweites Mal eine
Verdrillung, in ein Seil gegeben. Die- Bezeichnung "eine die
Steigung bestimmende Winde, Haspel o.dgl. 4-16" kommt von der Funktion dieses Organs, das die Verdrillungssteigung des
Seilerzeugnisses oder den.Sehrägungswinkel zu einer Verdrillung
des Seils bestimmt, indem ihre eigene Zugges-chwindigkeit mit Bezug auf die Rotationsgeschwindigkeit der Flyer bzw.
Flügel der Draht-Verdrillungseinrichtung 3 voreingestellt wird.
Liese die Steigung bestimmende Winde 4-16, die Rutsch- bzw.. Gleitwinde 417? die nachstehend näher beschrieben wird,, und
die Grobwendelstufe 409 sind miteinander über die Hohlwelle 404, eine Planetengetriebeübertragung und Geschwindigkeitsänderungsgetriebe
'bzw. -Zahnräder (die letzteren sind in,der
Zeichnung nicht dargestellt) verbunden, wodurch es ermöglicht wird, sie mit jeder gewünschten Geschwindigkeit zu rotieren.
Die Draht-Geraderichtvorrichtung besteht aus einer ersten Geraderichteinrichtung 411a, die eine Gruppe von Rollen aufweist,
welche in Querreihen angeordnet sind, sowie aus einer zweiten Geraderichteinrichtung 411b, die eine Gruppe von Rollen in Längsreihen umfaßt, vrobei diese Rollen weiterhin abwechselnd
bzw. in wechselseitiger Folge miteinander angeordnet sind, wie in der Zeichnung veranschaulicht ist, um die
Drahtgruppe geradezurichten, ■■ wenn sie durch die Rollen in Kontakt mit deren Umfangen hindurchläuft. Auf diese Weise
ist das sich ergebende Seil, das die Draht-Geraderichtvorrichtung verläßt, frei von irgendwelchen Knickstellen, Schleifen,
Kinks o.dgl.
Die Grobwendelstufe 409, die dazu dient, dem Seil grobe Windungen mit Drähten c zu geben, ist von bekannter Art und besitzt
einen Arm, der Drähte t beim Umdrehen um das Seil abrollt.
Die Rutsch- bzw. Gleitwinde 417 wird so angetrieben, daß ihre Ziehi':erüchwirKiir;l:oit otwas höher als die Ziehgeschwindigkeit
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der die Steigung bestimmenden Winde 416 ist, so daß dadurch das Seil bei dem Grobwicklungsvorgang unter gelingender Spannung
gehalten wird. Da ein Überschuß der Ziehgeschwindigkeit der Rutsch- bzw. Gleitwinde 417 gegenüber der Winde 416 durch
Rutschen bzw. Gleiten der Rutsch- bzw. GIeitvorrichtung (nicht
dargestellt) absorbiert wird, ist diese Winde 417 als Rutschbzw. Gleitwinde bezeichnet worden, aufgrund deren eine gute
Grobwicklung erreicht wird.
Das aus der Rutsch- bzw. Gleitwinde 417 herauskommende Seil wird durch die Hohlwellen 403 und 304·» in denen es über geeignete
Führungsrollen (eine von ihnen ist als Führungsrolle 315 dargestellt) und eine Querrolle läuft, wieder in die
Draht-Verdrillungseinrichtung 3 gezogen, um auf die Aufwickelspule 308 gewickelt zu werden. Mit der Erfindung wird außerdem
der Ersatz der Aufwickelspule durch eine neue vorgeschlagen, welcher aufgrund der offenen Art der Flyer bzw. Flügel sehr
praktisch und vorteilhaft ausgeführt werden kann.
Nachstehend wird nunmehr das Verfahren zur Herstellung eines Seils gemäß der vorliegenden Erfindung in der Reihenfolge der
Behandlungen der Drähte näher erläutert:
Die Drähte, von denen jedem Doppel-Rückdrillungen erteilt und die aus den Drahtspeisevorrichtungen ausgegeben werden,
werden in die Verdrillungseinrichtung 3 durch die Draht-Trennvorrichtung 8 mittels der Rückspannungswinde 2 geführt,
wo ihnen an der Führungsrolle 309 in der Hohlwelle 303 eine
erste Verdrillung erteilt wird. Die Drahtgruppe, der auf diese Weise eine einzelne Verdrillung gegeben worden ist,
führt eine Bewegung wie ein Springseil aus, wenn sie durch die Verdrillungseinrichtung 3 hindurchgeht, und sie verläßt
diese Einrichtung und geht dann über den Flügel bzw. Flyer, der die Draht-Geraderichtvorrichtung 411 und die Grobwendelstufe
409 beherbergt, und zwar längs der Peripherie des Flügels bzw. Flyers zu der Führungsrolle 415 auf der rechten
Seite, wo ihr eine zweite Verdrillung verliehen wird, wenn
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sie zurück nach der linken Seite gewendet wird*
Danach läuft das Seil durch die vorerwähnten Stufen, bis
es die Aufwickelspule 308 erreicht. Wie bereits -vorher erläutert
worden ist, werden jedem Draht Doppel-Rückdrillungen und dann der Drahtgruppe Doppel-Drillungen für jede Drehung
jedes Plyers in der Draht-Verdrillungseinrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung gegeben. Darüberhinaus sind die Flyer
wegen des besonderen Aufbaus der Einrichtung nach der vorliegenden
Erfindung in der Lage, mit hohen Geschwindigkeiten zu rotieren, wodurch eine doppelt so hohe Verdrillungsleistung
gegenüber den Einrichtungen üblicher Art erreicht bzw. sichergestellt wird. ■
Die vorerwähnte Ausführungsform beinhaltet eine Draht-Ver-r
drillungseinrichtung, bei der zwei unterschiedliche Rahmen
verwendet werden, und zwar einer für einen Aufwickelantrieb
und der andere für eine Draht-Geraderichtvorrichtung bzw. eine Grobwendelstufe. Es kann jedoch noch ein weiterer Rahmen Anwendung finden, um die Geraderichtvorrichtung und die
Grobwendelstufe unabhängig voneinander aufzunehmen.
Mit der Erfindung wird vor allem das Gewicht und die Abmessung jedes Flyers auf ein Minimum herabgesetzt sowie die Rotationsgeschwindigkeit dieser Flyer außerordentlich erhöht, indem
diese Mittel oder Einrichtungen so angeordnet werden, daß sie soweit es die Umstände entsprechen, voneinander getrennt
sind, um so eine größere Abmessung des Rahmens zu vermeiden, der durch diesen Flyer aufgehängt ist.
Zusammengefaßt betrifft die Erfindung eine Hochgeschwindigkeit
s-Doppelverdrillungs-Yerdrillungseinrichtung, vorzugsweise
zum Verdrillen von Stahldrähten zu einem Seil, umfassend einen Drahtspeiseabschnitt, in dem eine Mehrzahl von Flyern
vorgesehen ist, von denen jeder einem Draht für jede Umdrehung des Flyers zwei Rück-Drillungen gibt; und einen Aufnähme-
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~ IT -
abschnitt für das Aufwickeln der verdrillten Drahtgruppe
auf eine Aufwickelspule, nachdem diese Drahtgruppe zwei
Drillungen für jede Umdrehung eines Aufnahme-Flyers erhalten
hat, wobei sich die Erfindung vorallem dadurch auszeichnet, daß dieser Aufnahme- bzw. Aufwickelabschnitt zwei getrennte
Flyer aufweist, die unabhängig voneinander vorgesehen sind und von denen einer einen Aufwickelantrieb beherbergt,
der durch dessen Rahmen aufgehängt ist, während der andere Flyer eine Draht-Geraderichtvorrichtung, eine
Grob-Wendelstufe und, sofern erforderlich, andere Hilfseinrichtungen
beherbergt, die durch dessen Rahmen aufgehängt sind.
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Claims (6)
- PAT "EN TANSP-R Ü G Ή ΕDoppelverdrillungs-Verseilungseinrichtung, insbesondere zum Verdrillen bzw. Verseilen von Stahldrahten, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Draht-Speiseeinrichtungen (1)j welche jedem Draht zwei Rück- bzw. Gegenverdrillungen verleihen und ihn ausgeben; eine Rück- bzw. Gegenspannungseinrichtung bzw. -winde (2), die dieser Mehrzahl der aus den Draht-Speiseeinrichtungen ausgegebenen Drähten eine Rück- bzw. Gegenspannung verleiht; eine Verdrillungseinrichtung (3), die ein Paar erste Flyer (305» 306) aufweist, welche offen gestaltet bzw. geformt bzw. ausgebildet sowie diametral entgegengesetzt sind, sowie einen Aufnahme- bzw. -wickelantrieb, der über einen Rahmen (307) von den Flyern aufgehängt ist bzw. schwebend gehalten wird, und die den Drähten eine erste Verdrillung verleiht; einen zweiten Flyer (405, 406), der in der gleichen Richtung und mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Verdrillungseinrichtung antreibbar ist und den Drähten eine zweite Verdrillung verleiht; und eine Geraderichtbzw. -Ausrichtvorrichtung (411) sowie eine Grobwicklungseinrichtung bzw. -wendelstufe (409} die beide von diesem Flyer über einen Rahmen (407) aufgehängt sind bzw. schwebend gehalten werden.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Draht-Speiseeinrichtungen (1) einen Grundsockel (101) und einen relativ zu diesem rotierenden dritten Flyer (103) umfaßt; sowie einen Halter bzw. Träger (105) zum Halten einer Drahtquelle (B), der so ausgebildet bzw. angeordnet ist, daß er stationär bezüglich des Grundsockels selbst während der Rotation des dritten Flyers bleibt; einen auf dem dritten Flyer angebrachten Rahmen (104); und eine Mehrzahl von Führungsrollen (106, 107), die an bzw. auf dem Rahmen vorgesehen sind; wobei dem309825/08 7 8von dieser Draht-Speisequelle ausgegebenen Draht zwei Rück- bzw. Gegenverdrillungen für jede Rotation des dritten Flyers verliehen sind.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ' eine die Verdrillungssteigung festlegende bzw. bestimmende Einrichtung bzw. Winde (416), die über den Rahmen (407) im zweiten Flyer gelagert bzw. gehalten wird; eine Rutschbzw. Gleitwinde (417) im zweiten Flyer, die auf einer Stufe vorgesehen ist, welche auf die die Verdrillungssteigung festlegende Einrichtung bzw. Winde folgt bzw. dieser nachgeordnet ist; und eine Grobwicklungseinrichtung bzw. -wendelstufe (409)» die zwischen beide Winden (416, 417) eingefügt ist.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Flyer (103) auf einer relativ zum Grundsockel (101) rotierenden Hauptwelle (102) befestigt ist.
- 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden ersten Flyer (305» 306) der offen-gestalteten bzw. -ausgebildeten Verdrillungseinrichtung (3) C-förmig gestaltet bzw. ausgebildet sind.
- 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Flyer (405» 406) auf einer der Verdrillungsvorrichtung (3) nachgeordneten Stufe vorgesehen ist.309825/0878Leerseite
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