DE1134130B - Verfahren zur Lagenverseilung von Fernmeldekabel-Verseilelementen - Google Patents
Verfahren zur Lagenverseilung von Fernmeldekabel-VerseilelementenInfo
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Description
Es ist zur Verseilung von Fernmeldekabel-Verseilelementen,
wie Einzeladern, Paaren, Vierern od. dgl. zur Lage, übliche Technik, die auf Vorratstrommeln
befindlichen Verseilelemente in einen Verseilkorb einzusetzen und die von den Vorratstrommeln mittels
einer stillstehenden Abzugvorrichtung abgezogenen Verseilelemente um den inneren Verseilkern, der eine
oder mehrere bereits verseilte Lagen umfassen kann, durch Rotierung des Verseilkorbes zu verseilen. Sind
mehrere Lagen übereinander zu verseilen, so können bei Verwendung einer Maschine mit mehreren Verseilkörben
im gleichen Arbeitsgang mehrere Lagen verseilt werden.
Dieses übliche Lagenverseilverfahren hat aber den Nachteil, daß sehr große Fabrikationslängen nicht
hergestellt werden können. Die Größe der Fabrikationsrängen ist in erster Linie durch die auf die Vorratstrommeln
aufbringbare Länge der Verseilelemente begrenzt. Eine beliebige Vergrößerung der Vorratstrommeln ist nicht möglich, weil dies eine uner-
wünschte Vergrößerung der Schwungmasse des Verseilkorbes und damit eine merkliche Herabsetzung der
Fertigungsgeschwindigkeit zur Folge haben würde. Enthält eine Verseillage verschiedenartige Verseilelemente,
z. B. neben den ungeschirmten Adergruppen beispielsweise auch abgeschirmte Rundfunkpaare,
so ist die Größe der erzeugbaren Fabrikationslängen durch die Länge des dicksten bzw. schwersten,
auf eine Vorratstrommel aufbringbaren Verseilelementes, z. B. des abgeschirmten Rundfunkpaares, bestimmt.
Es sind auch schon Vorschläge bekanntgeworden, bei der Verseilung von Verseilelementen zur Lage von
der üblichen Lagenverseilung abzugehen. So ist es bekannt, die Verseilung der Adern zu Adergruppen
und der Adergruppen zur Lage im gleichen Arbeitsgang vorzunehmen. Um bei diesem Verfahren die
Gruppenverseilmaschine nicht um die Lagenverseilachse schwenken und die Abzugscheibe nicht drehen
zu müssen, wird in der deutschen Patentschrift 631929
vorgeschlagen, die Adergruppen durch eine hin- und hergehende Verseilscheibe zu führen und mit periodisch
abwechselnder Schlagrichtung zur Lage zu verseilen. Dieses Verfahren würde zwar die Herstellung
vergrößerter Fabrikationslängen gestatten, hat aber den Nachteil der wechselnden Lagenschlagrichtung.
Das Verfahren, die Adern zu Adergruppen und die Adergruppen zur Lage im gleichen Arbeitsgang zu
verseilen, kann nach der deutschen Patentschrift 645 729 auch dazu ausgenutzt werden, um die Kopplungen
und Erdkapazitäten in den Gruppen während der Herstellung auf Grund von Messungen ausglei-Verfahren
zur Lagenverseilung
von Fernmeldekabel -Verseilelementen
von Fernmeldekabel -Verseilelementen
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dipl.-Ing. Georg Demmel, BerJin-Siemensstadt,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
chen zu können. Dabei kann die Verseilung der Gruppen zur Lage entweder mit feststehender oder mit umlaufender
Abzugscheibe erfolgen. Die gleichzeitige Verseilung der Adern zu Adergruppen und der Adergruppen
zur Lage bei Aufrechterhaltung gleicher Lagenschlagrichtung ist aber fertigungsmäßig sehr
schwierig durchführbar und offensichtlich auch noch nicht in die Praxis eingeführt worden, abgesehen davon,
daß dieses Verfahren nicht zweckmäßig ist, um sehr große Fabrikationslängen herzustellen.
Um bei der Verseilung von Fernmeldekabel-Verseilelementen,
wie Einzeladern, Paaren, Vierern, Aderbündeln und Adergruppenbündeln zu einer Lage um
einen innenliegenden, gegebenenfalls eine oder mehrere Verseillagen umfassenden Verseilkern sowohl
größere Fabrikationslängen herstellen als auch größere Fertigungsgeschwindigkeiten erreichen zu können,
werden erfindungsgemäß die Verseilelemente von im Raum feststehenden Vorräten abgezogen und um
den Verseilkern verseilt, der beim Ablaufen vom Verseilkernvorrat um die Verseilachse in derselben Weise
wie der fertig verseilte Strang verdreht wird. Damit werden die Schlaglängen des Kerns nicht verändert.
Wenn notwendig, können die Verseilelemente beim Ablauf von den Vorräten je für sich eine Rückdrehung
erhalten.
Die zur Ausübung des neuen Verfahrens dienende Verseileinrichtung arbeitet in ihrer einfachsten Ausführung
in der Weise, daß die an dem einen Ende der Einrichtung angeordnete, für den Ablauf des Verseilkernvorrates
bestimmte Vorrichtung und die an dem anderen Ende angeordnete Vorrichtung zur Ver-
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drehung des verseilten Stranges synchron um die Verseilachse rotieren.
Die im Raum feststehenden, entweder auf Vorratstrommeln aufgewickelten oder in Fässer eingelegten
Verseilelementvorräte können beliebig große Verseilelementlängen umfassen, und zwar auch bei verhältnismäßig
dicken und schweren Verseilelementen, wie Koaxialleitungen. Werden dünne und leichte Verseilelemente,
wie Einzeladern, gemäß dem Verfahren nach der Erfindung verseilt, so sind Fabrikationslängen
von mehreren Kilometern ohne Schwierigkeiten erzeugbar, was bei Anwendung des üblichen Verseilverfahrens
nicht möglich ist.
Zur Aufnahme des Verseilkernes dient zweckmäßig eine Vorratstrommel, die zur Erzeugung der notwendigen
Verdrehung beispielsweise in ein am Anfang der Verseileinrichtung angeordnetes, um die Verseilachse
drehbares Joch eingesetzt ist. Die Verdrehung des verseilten Stranges kann mittels drehbarer Einfach-
oder Doppelbügel oder mittels eines die Aufwikkeltrommel enthaltenden drehbaren Joches erfolgen,
wobei unter Umständen auch die Abzugsvorrichtung (Abzugscheibe oder Raupenabzug) mit verdreht werden
muß. Diese Vorrichtungen sind am Ende der Verseileinrichtung abgeordnet.
Das Verfahren gemäß der Erfindung kann in der Weise weitergebildet werden, daß die Lagen wahlweise
in der einen oder anderen Durchzugsrichtung verseilt werden können. Zu diesem Zweck werden die
für die Verdrehung des Verseilkernes und des verseilten Stranges dienenden beiden Vorrichtungen gleich
oder ähnlich so ausgebildet, daß sie sowohl für den Ablauf eines auf der Trommel aufgewickelten Stranges
als auch für die Aufwickelung eines Stranges auf die Trommel geeignet sind. Die Verseilung wird dann
abwechselnd in der einen und in der anderen Durchgangsrichtung vorgenommen. Zweckmäßig wird dabei
das Feld der Vorratsbehälter bzw. -trommeln für die zu verseilenden Elemente (z. B. Adern oder Paare) so
groß bemessen, daß während der Verseilung einer Lage in der einen Richtung bereits die Verseilelemente
der nächsten Lage vorbereitet werden können. Auf diese Weise kann ein mehrlagiges Kabel hintereinander
bei nur kurzen Haltezeiten der Maschine verseilt werden, weil nach den einzelnen Lagen die Aufwickeltrommeln
nicht ausgewechselt zu werden brauchen. Bei der Verseileinrichtung für dieses Verfahren ist an jedem Ende der Einrichtung eine Vorrichtung
angeordnet, die sowohl den Ablauf und die Verdrehung des Verseilkernes als auch die Verdrehung
und Aufwickelung des verseilten Stranges ermöglicht. Ferner ist zweckmäßig nur eine einzige abwechselnd
mit der einen oder anderen Vorrichtung arbeitende Abzugsvorrichtung zwischen den beiden Endvorrichtungen
vorgesehen, wobei alle drei Vorrichtungen synchron um die Verseilachse rotieren.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Die Fig. 1 zeigt ein Beispiel unter Anwendung eines rotierenden Einfachbügels für die Verdrehung des
verseilten Stranges. Es ist angenommen, daß eine große Anzahl von Verseilelementen 10 um einen
Verseilkern 11 zur Lage verseilt werden soll. Die den Kern, beispielsweise die innere Verseillage eines
Fernmeldekabels aufnehmende Vorratstrommel 12 ist in das drehbare Joch 13 eingesetzt. Andererseits befinden
sich die zur Lage zu verseilenden Verseilelemente 10 auf den im Raum feststehenden Vorratstrommeln 14. Das Joch 13 und der Einfachbügel 15
werden über die Zahnräder 16,17 und 18,19 in Drehung versetzt, wobei die auf der gleichen Welle 20
sitzenden Zahnräder 16 und 18 für einen synchronen Lauf des Joches 13 und des Einfachbügels 15 sorgen.
Der aus dem Verseilkern 11 und den hierum verseilten Verseilelementen 10 gebildete Strang 21 wird
mittels der im rotierenden Einfachbügel 15 befindlichen Abzugscheiben 22 und 23 abgezogen und auf
die axial zur Verseilachse angeordnete Aufwickeltrommel 24 gewickelt. Für eine gleichmäßige Verteilung
der Verseilelemente 10 vor ihrem Einlauf in den Verseilnippel 25 dient die Verteilerscheibe 26.
Das Ausführungsbeispiel nach der Fig. 2 unterscheidet sich von der Fig. 1 im wesentlichen dadurch,
daß für den Abzug ein rotierender Raupenabzug 27 dient und der verseilte Strang 21 auf eine Aufwickeltrommel
28 gewickelt wird, die in einem mit dem Vorratsjoch 13 und dem Raupenabzug 27 synchron
rotierenden Joch 29 gelagert ist. Zwischen dem Raupenabzug 27 und dem Joch 29 ist noch eine Spinnvorrichtung
30 angeordnet, um den verseilten Strang mit einem oder mehreren Fäden bzw. mit Kordeln
oder Bändern umspinnen zu können.
Die Fig. 3 sieht die Anordnung eines rotierenden Doppelbügels 31 vor. Der Abzug erfolgt mittels der
im Raum feststehenden Abzugscheibe 32, wobei im Sinne der Erfindung das Joch 13 für den Verseilkernvorrat
mit der doppelten Drehzahl des Doppelbügels 31 um die Verseilachse rotiert. Der verseilte Strang
21 wird auf die Abwickeltrommel 28 gewickelt. Bei dieser Ausführung wird durch die Anwendung eines
Doppelbügels eine doppelte Verseilung der Verseilelemente zur Lage erreicht.
Von den drei dargestellten Ausführungen sind verschiedene Abweichungen denkbar. So kann bei der
Ausführung nach Fig. 1 an Stelle der Abzugscheiben 22, 23 ein Raupenabzug treten. Ferner kann die Abzugsvorrichtung
(Abzugscheibe oder Raupenabzug) in einem vom Bügel getrennten Joch untergebracht sein,
wobei zwischen Abzugsvorrichtung und Bügel eine Spinnvorrichtung angeordnet sein kann. In der Fig. 2
kann der Raupenabzug durch eine Abzugscheibe ersetzt werden, oder es kann die Abzugsvorrichtung in
das Joch 29 eingebaut sein.
In der Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel für eine Verseileinrichtung dargestellt, die die Lagenverseilung
in beiden Durchzugsrichtungen gestattet. Bei dieser hinsichtlich der Verseilleistung besonders günstigen
Ausführung dienen in Übereinstimmung mit der Fig. 1 als Vorrichtungen, die sowohl die Verdrehung und
den Ablauf des Verseilkernes 11 als auch die Verdrehung und die Aufwicklung des verseilten Stranges
ermöglichen, die Einfachbügel 15 und 15' und die Trommeln 24 und 24'. Zur Führung des Verseilkernes
bzw. des verseilten Stranges sind innerhalb der Einfachbügel die Führungsrollen 33 und 34 bzw. 33' und
34' vorgesehen. Als einzige Abzugsvorrichtung dient der Raupenabzug 27 im umlaufenden Joch 35. Zum
synchronen Antrieb der Einfachbügel 15 und 15' und des Raupenabzuges 27 ist ein drittes Zahnradübertragungspaar
36, 37 vorgesehen. Die in zwei getrennten Feldern angeordneten Verseilelement-Vorratstrommeln
sind mit 14 und 14', die zugehörigen Verseilelemente mit 10 und 10' und die zugehörigen
Verteilerscheiben mit 26 und 26' bezeichnet. Die Einrichtung arbeitet in der Weise, daß beispielsweise zuerst
die Verseilelemente 10 mittels des Raupenabzu-
ges 27 von den Vorratstrommehl 14 über die Verteilerscheibe 26 abgezogen und durch die Spinnvorrichtung
30 und über die Führungsrollen 33 und 34 des Einfachbügels 15 zur Aufwickeltrommel 24 geführt
werden, wobei die Verdrehung des Verseilkernes 11 und des verseilten Stranges 21 durch die synchrone
Drehung der Einfachbügel 15 und 15' und des Joches 35 erfolgt. Während der Durchführung dieses Verseilvorganges
werden die Vorratstrommeln 14' mit den aufgewickelten Verseilelementen 10' für die Verseilung
der nächsten Lage vorbereitet. Ist die Verseilung der Lage beendet und der verseilte Strang 21
vollständig auf die Trommel 24 aufgewickelt, so beginnt die Verseilung der nächsten Lage, wobei die
Durchzugsrichtung des verseilten Stranges umgekehrt wird und die von den Vorratstrommeln 14' abgezogenen
Verseilelemente 10' um den sich drehenden Strang verseilt werden. Auf diese Weise können in
wechselnder Durchzugsrichtung aufeinanderfolgende Lagen fast ohne Unterbrechung verseilt werden. Mittels
der vorgesehenen Spinnvorrichtungen 30 und 30' kann jede verseilte Lage mit Bändern od. dgl. umsponnen
werden. Abweichend von der dargestellten Einrichtung können die an den Enden vorgesehenen
Einfachbügel 15 und 15' entweder durch rotierende Joche mit eingesetzter Aufwickeltrommel oder durch
Doppelbügel mit innenliegender Aufwickeltrommel ersetzt werden. Ferner kann der synchrone Lauf der
beiden Bügel 15 und 15' mit dem Joch 35 auch mittels elektrischer Welle erfolgen.
Claims (5)
1. Verfahren zur Verseilung von Fernmeldekabel-Verseilelementen, wie Einzeladern, Paaren,
Vierern, Aderbündeln oder Adergruppenbündeln, um einen gegebenenfalls eine oder mehrere Verseillagen
umfassenden Verseilkern zur Lage, da durch gekennzeichnet, daß die Verseilelemente
von im Raum feststehenden Vorräten (Vorratstrommeln oder Vorratsgefäßen) abgezogen und
um den Verseilkern verseilt werden, der beim Ablaufen vom Verseilkernvorrat um die Verseilachse
in derselben Weise wie der fertig verseilte Strang verdreht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verseilelemente beim Ablauf
von den Vorräten jedes für sich eine Rückdrehung erhalten.
3. Verseileinrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die am Anfang der Einrichtung angeordnete, für den Ablauf und die Verdrehung
des Verseilkernes bestimmte Vorrichtung und die am Ende angeordnete Vorrichtung zur Verdrehung
und Aufwicklung des verseilten Stranges synchron um die Verseilachse rotieren.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in zwei gleichen oder ähnlichen,
für die Verdrehung des Verseilkernes und des verseilten Stranges dienenden Vorrichtungen
die Verseilung abwechselnd in der einen und in der anderen Durchzugsrichtung vorgenommen
wird, wobei der Verseilkern entweder von der einen Vorrichtung abläuft und verdreht wird
und der verseilte Strang von der anderen Vorrichtung verdreht und aufgewickelt wird, oder
umgekehrt.
5. Verseileinrichtung zur Ausübung des Verfahrens
nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Ende der Einrichtung eine Vorrichtung angeordnet ist, die sowohl den Ablauf
und die Verdrehung des Verseilkernes als auch die Verdrehung und Aufwicklung des verseilten
Stranges ermöglicht, und ferner im Bereich zwischen den beiden Endvorrichtungen eine einzige abwechselnd mit der einen oder
anderen Endvorrichtung arbeitende Abzugsvorrichtung vorgesehen ist, welche ebenso wie die
beiden Endvorrichtungen um die Verseilachse rotiert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 628/210 7.
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