DE1685652A1 - Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Effektgarnen,Effektzwirnen und texturierten Effektgarnen,insbesondere texturierten Flammenfrischgarnen - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Effektgarnen,Effektzwirnen und texturierten Effektgarnen,insbesondere texturierten FlammenfrischgarnenInfo
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- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
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- D01H5/36—Regulating or varying draft according to a pre-arranged pattern, e.g. to produce slubs
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- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
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- D02G1/02—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
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- D02G1/024—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist by false-twisting with provision for imparting irregular effects to the yarn
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Description
« MONCHW l5. HAYDNSIUSSE S
ΓΙ i::-c"ijr;-:.. den 20.Dexeiihi? 1957
i.l/o764, Ü/G76-5
Vorrichtung und Verfahren sur Herstellung von Effektgarnen.
Effaktzwirnen und texturierten Effektgarnen,
inabesondere texturierten Flammenfrischgarnen
DieErfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Herateilung von Effektgarnen aus einem Vorgarn
oder mehreren Vorgarnen oder aus einem oder mehreren
Vorgarnen und einen oder mehreren EndlosfäJen von Effektzvt'irnan
aus zwei oder mehreren Garnen, aus zwei oder mehreren Endlosfäden oder au3 einem oder mehreren Garnen
und einem oder nehreren Endlosfäden, und von texturierten Effektgarnen, insbesondere texturierten Flammengarnen aus
einem oder mehreren Endlosfaden oder aus einem oder mehreren Garnen oder aus einem oder mehreren Endlosfäden und
einem oder mehreren Garnen, bei welcher bzw. bei welchen ein Faden (Garn- oder Endlosfaden) mit unterschiedlicher
Geschwindigkeit der Spinnstelle bzw. der Texturierdüse zugeführt wird bzw. ein Faden oder mehrere Fäden (Vorgarne,
Garne oder Endlosfäden) mit einer zeitweise grö'saeren Geschwindigkeit
der Spinnatelle, der Zvrirn3telle oder der
Texturiordüse zugeführt werden als der andere Faden oder die
anderen Fäden.
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Hit dem Ausdruck Faden b2w. Fäden sind, wie schon an Ende
der vorstehenden Absatzes; auch nachfolgend der Sinfachheit
halber sowohl Vorgarne wie auch Garne und Bndloofäden
bezeichnet.
Bei der Herstellung derartiger Garne und Z.virne 13t es bekannt,
jeden Faden übsr sin besonderes Lieferwerk zuzuführen, wobei das Lieferwerk des Fadens, der nur zeitweise schneller
zugeführt werden muss, durchgehend eine höhere Ge-P schwindigkeit hat als das andere !«iefervverk. Durch eine
nach den Lieferwerk angeordnete und durch ein Programmiergerät
betätigte Magnetbremse wird erreicht, dass die Geschwindigkeit
des schnollor laufenden Fadens auf die des
normal laufenden Fadens herabgesetzt werden kann- Damit
sind jedoch folgende Nachteile verbunden:
sind jedoch folgende Nachteile verbunden:
^e^n. der für jeden Faden getrennt und mit varhältnismL33ig
grossem Abstand voneinander angebrachten Lieferwalzen ist der Platzbedarf grossj besonders dann, wenn
ψ mehr als zwei Faden zugeführt werden sollen.
ψ mehr als zwei Faden zugeführt werden sollen.
Vor allem absr ist die Spannung der Faden auch dann, wenn
sie nit gleicher Geschwindigkeit der Spinnstelle, Z.virnsteile
bzw. Texturierdüse zugeführt werden, unterschiedlich, »veil die Magnetbramse zwar die Geschwindigkeit des
eiien Fadens auf die des anderen herabsetzt, nicht aber auch
eine gleiche Spannung wie bei dem anderen Faden erreicht
werden kann. Diese unterschiedliche Spannung führt dazus
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dass die Effektgarne, lie Sffektzwirne oder die texturierten
Effektgarne - insbesondere die texturierten Flammengarne keinen
einheitlichen Steg aufweisen, d.h. in den Teilen, in
denen kein Effekt bzw* keine Flamme vorhanden ist, nicht
gleiehmäesig sindt Gerade bei texturierten Flammengarnen
führt dies häufig zu einem Aufspleissen des Steges (d.h.
die Kapillaren gehen auseinander), und zu einem Bruch der
Kapillaren und damit insbesondere zu einer geringeren Reiaafestigkeit
und zu GlanEunterschieden der Garne.
Wegen der unterschiedlichen Bremswirkung mehrerer Magnetbremsen
ist ea nicht nöglich., ganz gleichmässige Effekte
bzw« Flammen an mehreren Spindeln bzw. Texturierdüaen zu
erhalten. Das gilt vor allem für kurze Flammen und Noppen,
wo sich übrigens schon geringe Unterschiede verhSltniamässig
stark auswirken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe sugrunde, die genannten
Nachteile ::v- vormeiden und eine Arbeitsweise sowie eine
Vorrichtung zu schaffer,,, nit welcher jleichnässige Effekte
bz'.v. Flaijsei! ersielt »erden können, und die möglichst platzsparend
auf geringem R^uma ein^ vxelsoitige Musterung unter
Verwendung vor. nicht i:u? ^.vei, oondarn eventuell auch von
3ul:133t» .
Auch bisher sind schon Effektg3rne aus einem Vorgarn hergestellt
Λ-oilen. Die unterschiedliche Geschwindigkeit beim
Zuführen d*»& Vorgarnes wurde durch eine entsprechende
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Steuerung der Walzen arricht. Texturierte Effektgarne dagegen
sind bisher weder aus einem Endlosfaden noch aus einem Garn hergestellt worden. Hinaichtlich der Herstellung aua
einem Garn mag das daran liegen« dass das Texturieren gesponnener Garne ohnehin noch keine grosse Bedeutung erlangt
hat. Hinsichtlich der Herstellung aus einem Endlosfaden aber lag das daran, dass bei den bisher bekannten Verfahren
(Laufen über eine Walze, deren Geschwindigkeit gesteuert wird oder Laufen über eine Walze und - für Strecken ohne
Effekt - Herabminderung der Laufgeschwindigkeit des Fadens durch eine Magnetbremse) wegen der bei der Verwendung von
Endlosgarnen ohnehin sehr hohen Laufgeschwindigkeit eine
einwandfreie, gieichmässige Effektbildung nicht möglich
ist, insbesondere dann nicht, wenn die Effekte nur kurz sein sollen.
Mit der jetzt in Frage stehenden Vorrichtung und dem jetzt
in Frage stehenden Verfahren, bei denen der Faden von einer Walze zwecks schnellerer Zuführung zur Effektbildung auf
eine schneller laufende Walze geführt wird, ist auch bei der Verwendung nur eines Endlosfadens zur Herstellung
texturierter Garne eine einwandfreie Bffektbildung möglich.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäae durch Benutzung
einer Vorrichtung mit einem Lieferwerk, bestehend
aus zwei stirnseitig unmittelbar nebeneinanderliegenden
Walzenpaaren gleichen Durchmessers, die mit unterschiedlicher Geschwindigkeit umlaufen, und ein oder mehrere be-
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wegliche, vor dem Lieferwerk, angeordnete Fadenführer,
welche ein oder mehrere Fäden bzw. Garne vorübergehend
auf das echneller laufende Walzenpaar führen. Dabei sind
die Fadenführer über ein Programmiergerät mittela eines
Magneten bewegbar.
nachstehend iat eine bevorzugte Ausführungsform der neuen
Vorrichtung mit Bezug auf die schematische Zeichnung beispielsweise näher beschrieben.
Als Lieferwerk dienen zwei Walzenpaare 1,2, welche denselben Durchmesser aufweisen, jedoch mit unterschiedlicher
Geschwindigkeit umlaufen. Die beiden Walzenpaare liegen stirnseitig unmittelbar nebeneinander, d.h. in einem Abstand
von nicht mehr als etwa l/lO mm. Vor diesem Lieferwerk
sind zwei oder mehrere bewegliche Fadenführer 5»4 angeordnet,
die durch ein (nicht dargestelltes) Programmiergerät mittels eines Magneten 5 bzw. 6 bewegbar sind. Solange
die Fäden 7,8,9 gleiche Geschwindigkeit haben sollen, werden sie alle durch die beweglichen Fadenführer 3,4 bzw.
den festen Fadenführer 10 für den Grundfaden 7 auf daa langsamer laufende Walzenpaar 1 geführt.
Da die Fäden also über dasselbe Walzenpaar laufen, ist auch
die Spannung aller Fäden die gleiche. Sobald jedoch zu einer Erzielung eines Effektes bzw. eines? Flammer ein oder mehrere
Fäden 7 und/oder ß mit einer grösseren Geschwindigkeit zugeführt werden sollen, werden diese Fäden durch die Faden-
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führer 3 und/oder 4 vorübergehend auf das schneller laufende
Walzenpaar 2 geführt, was an allen Spinn-, Zv?irn- bzw. Texturierstellen mit einer gleichlangen Zaitapanne
geschehen kann, so dass sich, damit eine grosae Genauig
keit für gleiche Effekte bzw. Flammen erreichen lässt*.
©AD ORIGINAL'
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Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von Effektgarnen, Effektzwirnen
und texturierten Effektgarnen, inabesondere texturierten Flammengarnen, aus einem oder mehreren
Bndlosfäden oder aus einem oder mehreren Garnen oder aus einem oder mehreren Endloefäden und einem oder
mehreren Garnen, dadurch gekennzeichnet, dass ein _
Faden (Garn oder Bndlosfaden) mit unterschiedlicher
Geschwindigkeit der Spinnstelle bzw. der Texturierdüae
zugeführt wird bzw. ein Faden oder mehrere Fäden (Vorgarne, Garne oder Endlosfäden) mit einer zeitweise
grössaren Geachwindigkeit der Spinnstelle, der Zwirnsteile
oder der Texturierdüse zugeführt werden ale
der andere Faden oder die anderen Fäden.
2. Verfahren zu* Durchführung der vorrichtung nach Anspruch
1, gekennzeichnet durch ein Lieferwerk, bestehend aus zwei stirnseitig unmittelbar nebeneinander liegenden
Walzenpaaren (1,2) gleichen Durchmessers, die mit unterschiedlicher
Geachwindigkeit umlaufen, und ein oder mehrere bewegliche, vor dem Lieferwerk angeordnete
Fadenführer (3,4), welche ein oder mehrere Fäden bzw. Garne (8,9) vorübergehend auf das achheller laufende
Walzenpaar (2) führen.
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.— 8 —
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenführer (3}4) über ein Programmiergerät
mittels eines Magneten (5 bzw, 6) bewegbar sind.
212/R
^- *— v. V^ w - .w
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DED0054932 | 1967-12-22 |
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2346187A1 (de) * | 1972-09-14 | 1974-03-28 | Enterprise Machine & Dev | Verfahren und vorrichtung zum strukturieren von garn |
| DE2439732A1 (de) * | 1973-08-27 | 1975-07-03 | Dso Textil | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von formeffektgarn mit und ohne schlingen |
| DE2849567A1 (de) * | 1978-11-15 | 1980-05-22 | Evolution Sa | Spinn- oder zwirnmaschine |
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1968
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- 1968-12-19 CH CH1891368A patent/CH500307A/de not_active IP Right Cessation
- 1968-12-20 BE BE725763D patent/BE725763A/xx unknown
- 1968-12-20 NL NL6818402A patent/NL149241B/xx unknown
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| BE725763A (de) | 1969-05-29 |
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| DE1685652B2 (de) | 1974-11-21 |
| NL6818402A (de) | 1969-06-24 |
| FR1605473A (en) | 1976-07-23 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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