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DE1801481A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen,Doublieren und Zwirnen von Stapelfasern und/oder Seiden in einem Arbeitsgang - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen,Doublieren und Zwirnen von Stapelfasern und/oder Seiden in einem Arbeitsgang

Info

Publication number
DE1801481A1
DE1801481A1 DE19681801481 DE1801481A DE1801481A1 DE 1801481 A1 DE1801481 A1 DE 1801481A1 DE 19681801481 DE19681801481 DE 19681801481 DE 1801481 A DE1801481 A DE 1801481A DE 1801481 A1 DE1801481 A1 DE 1801481A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread guide
fiber
twisting
thread
guide element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19681801481
Other languages
English (en)
Other versions
DE1801481B2 (de
Inventor
Helmar Reuter
Horst Sacher
Heinz Silbermann
Dipl-Ing Oec Steinhauser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VVB BAUMWOLLE WTZ BAUMWOLLSPIN
Original Assignee
VVB BAUMWOLLE WTZ BAUMWOLLSPIN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VVB BAUMWOLLE WTZ BAUMWOLLSPIN filed Critical VVB BAUMWOLLE WTZ BAUMWOLLSPIN
Publication of DE1801481A1 publication Critical patent/DE1801481A1/de
Publication of DE1801481B2 publication Critical patent/DE1801481B2/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/90Arrangements with two or more spinning or twisting devices of different types in combination

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen, Doublieren und Zwirnen von Stapelfasern und/oder Beiden in einem Arbeitsgang Die Erfindung betrifft ein Verfahren1 bei dem der Spinn-, Doublier- und Zwirnvorgang zur Verarbeitung von Stapelfasern und/oder Seiden in einem Arbeitsgang kontinuierlich auf einer Maschine erfolgt sowie Vorrichtungen zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Die bisher übliche Garn- und Zwirnherstellung erfolgt nach verschiedenen Verfahren, wobei in der Regel zunächst ein Garn hergestellt und in weiteren Arbeitsstufen der Zwirn gefertigt wird.
  • So sind beispielsweise folgende Herstellungsverfahren bekannt: Das Garn wird auf Ringspinnmaschinen, Zentrifugen- oder Turbinenspinnmaschinen hergestellt und anschließend vorgespult, gefacht und gezwirnt. Das Vorspulen oder das Fachen kann bei bestimmten Verfahren entfallen. Zur Verzwirnung können Ringzwirn-, Flügelzwirn- oder Doppeldrahtzwirnmaschinen eingesetzt werden; Es sind auch Spinn-Zwirnmaschinen bekannt, bei denen ein aus dem Verzugsorgan gelieferter Faden mit einem weiteren, vom Ablaufkörper der rotierenden Hohlspindel kommenden Faden an der oberen Offnung der Hohispindel vereinigt, durch diese geführt und von Abzugswalzen der Aufwickelspule zugeführt wird. Durch die Vereinigung beider Fäden und durch diespindeldrehung erhält; der vom Verzugsorgan kommen Faden Drehung, und zwar in gleicher Richtung wie der Zwirn, der nach der Vereinigung entsteht.
  • Die bekannten Spinn- und Zwirnverfahren sowie das Spinnzwirnverfahren wirken sich insofern nachteilig aus, indem zur Her stellung eines Zwirnen mindestens zwei, in der Regel aber vier bis fünf Arbeitsgänge erforderlich sind, jede Unterbrechung jedoch wieder erneute Verbindungen der Fäden bedingt. In jeder Bearbeitungsstufe treten außerdem ungewollte Fadenbrüche auf.
  • Die Qualitit des Endproduktes wird somit negativ beeinflußt.
  • Das Aufstecken und Abziehen der Garnkörper ist bei jedem Arbetagang notwendig. Die eingesetzten Maschinen benötigen viel Raum und einen hohen Energieaufwand. Zwischentransporte, ob manuell oder meohanisiert, sind nicht zu vermeiden.
  • All diese Faktoren erfordern hohe Lohn-, Abschreibungs- und Energiekosten.
  • Das bekannte Spinn-Zwirnverfahren beseitigt diese Nachteile nur zum Teil, da noch 50 % der zur Zwirnherstellung benötigten Garne nach den bekannten spinnverfahren gefertigt werden müssen.
  • Der Zweck der Erfindung ist daher eine weitgehende Reduzierung des nach den bisherigen Technologien erforderlichen Aufwandes an lebendiger und vergegenständlichter Arbeit bei der Herstellung des Erzeugnisses Zwirn auf Basis Stapelfasern und/oder Seiden nach der Garnerzeugung, eine Erweiterung der Zwirnkapazität mit geringatmöglichen technischem und ökonomischem Aufwand und die Schaffung der hinsichtlich Festigkeit und Gleichmäßigkeit an das Zwirnprodukt zu stellenden Anforderungen, um eine weit gehende Hochveredlung des Enderzeugnisses zu gewährleisten und somit dem Endverbraucher Textilien mit hohen Gebrauchswerteigenschaften anzubieten.
  • Dbr Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die bisher getrenrtan Herstellungsverfahren reinspinnen und Zwirnen in einem kontinuierlich ablaufenden Herstellungsprozeß zu vereinigen unc durch entsprechende Vorrichtungen die Zwirnherstellung in einem Arbeitsgang und auf einer Maschine durchzuführen.
  • Erfindungsgemäße Lösungen der Aufgabe sind folgende: 1. Das Vorgarn wird kontinuierlich durch ein an sioh bekanntes Verzugsorgan verfeinert, vom Lieferwalzenpaar als ungedrahtes Faserbändchen geliefert, einem vom Prinzip her bekannten Drehröhrchen zugeführt, mit einem Falsohdraht versehen, nach Verlassen der Drehröhrohen mit weiteren ebenso vorbereiteten Faserbändchen vereinigt und mittels bekannter Spindeln gezwirnt; Hier trägt bereits die Aufgabenstellung erfinderischen Charakter, die darin besteht, die restlose Auflösung von Falsohdraht zu verhindern Dies wird durch die mit der Zusammenführung von Faserbändchen herbeigeführten Fixierung unter gleichzeitiger Vermittlung echten Drahtes erreicht.
  • Die Drehröhrchen sind dabei so angeordnet, daß deren Austrittsöffnungen mit dem Auflösungspunkt der zeitweiligen Drehungen, dem Doublierungspunkt und dem Punkt deS Zusammenzwirnung weitestgehend zusammenfallen. Dabei erfolgt die Fixierung eines Teiles der Gespinstdrehung vor deren Auflösung durch das Zusammenführen der Faserbändchen und die Vermittlung der Zwirndrehung.
  • Die Fadenreinigung kann dabei zwischen Verzugsorgan und Drehröhrchen durch an sich bekannte Fadenreitiger nahe den Drehröhrchen vorgenommen werden Weiterhin sind am Lieferwalzenpaar des Verzugsorgans und unter der Austrittsöffnung der Drehröhrohen Fadenabsaugeinrichtungen angeordnet. Ebenfalls können an den gleichen Stellen Fadenbruchanzeigeeinriohtungen vorgesehen werden.
  • Den Zwirnprozeß ist. zweckmäßigerweise ein Automatenspulprozeß nachzuordnen.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht aus an sich bekannten Einrichtungen zur Vermittlung von zeitweiligem Draht, die so zusammengefügt sind, daß die Austrittsöffnungen von zwei Drehröhrchen nahezu zusammenfallen.
  • Zur Unterst(ttzung der Fadenbruchbehebung kann die Bohrung des Drehröhrchens mit besonderen Einrichtungen, z. B. schraubenförmigen Windungen versehen werden.
  • Verzugsorgan und Spindel sind an sich bekannt. So können alle bekannten Hochverzugsstreckwerke und Hochleistungsspindeln eingesetzt werden. Beispielsweise ist der Einsatz von Mehrriemchenstreckwerken mit Höchstverzügen zweckmäßig, um Feinzwirne zu erzeugen.
  • Als Spindeln können dabei sowchl Hochleistungsspindeln mit Ring und Läufer als auch DD-Spindeln sowie Hchlspindeln reF wendet werden, wobei die zwei letztgenannten zur Erzeugung von 3fach- oder Pffektzwirn speziell geeignet sind.
  • 2. Das Vorgarn wird kontinuierlich durch ein an sich bekanntes Verzugsorgan verfeinert, vom Lieferwalzenpaar des Verzugsorgans als ungedrehtes Faserbändchen geliefert, einem vom Prinzip her bekannten Drehröhrchen zugeführt, mit einem Falschdraht versehen, einem Fadenleitelement zugeführt, mit weiteren, ebenso vorbereiteten Faserbändchen vereinigt und mittels bekannter Spindeln gezwirnt.
  • tuch hier besteht die erfinderische Aufgabenstellung darin, die restlose Auflösung von Falschdraht zu verhindern, was durch eine fließende Nahtstelle Falschdraht - echter Draht erreicht wird" Die Drehröhrohen sind dazu so angeordnet, daß zwei oder mehr Drehröhrchen auf ein Fadenleitelement liefern, wobei der Abstand vom Fadenleitelement zu jeden Drehröhrohen vorzugsweise gleich ist und unter dem Mittelstapel des zu verarbeitenden Fasermaterials liegt. Die restlose Auflösung der vermittelt Drehung wird dadurch verhindert, daß die von der Spindel gegebenen Drehungen sich abgeschwächt durch das Fadenleitelement fortpflanzen und die vorhandene Drehung durch die Zusammenführung der Faserbändchen im Fadenleitelement fixiert wird.
  • Fadenreinigung und Absaugvorrichtung weisen gegenüber Lösungsweg 1 keinen Unterschied auf.
  • Die Vorrichtung zur Durohfdhrung des Verfahrens besteht aus an sich bekawiten Einrichtungen zur Vermittlung von zeitweiligem Draht, dem Fadenleitelement, an sich bekannten Verzugsorganen und ebenfalls bekannten Drehungs- und Aufwindeeinrichtungen, wobei die Drehröhrchenachse vorzugsweise mit der Fadenachse zwischen Ablieferwalzenpaar des Verzugsorgans und Fadenleitelement zusammenfällt, Das Fadenleitelement ist in seinem Abstand zu den Drehröhrchen einstellbar und zum Ausgleich von Spannungen vorzugsweise federnd nachgiebig angeordnet.
  • Zur Unterstützung des Einfädelvorganges können auch hier Drehröhrchen besonderer Ausbildung verwendet werden. Die auszuwählenden Streckwerke und Spindeln entsprechen Lösungsweg 1.
  • Bei der Verzwirnung von Faserbändchen ungleicher stapellänge oder Seiden kann der Abstand des Fadenleitelementes zu den einzelnen Drehröhrohen unterschiedlich gewählt werden. Dazu ist das Fadenleitelement vorzugsweise in zwei Ebenen verstellbar angeordnet. Dies kommt der Herstellung von Kernmantelerzeugnissen entgegen. Die Verarbeitung von Bändchen unterschiedlicher Reinheit erfolgt ebenfalls vorzugsweise rach diesem Verfahren, Zur Herstellung von Mehrfachzwirnen kden auch mehr als zwei Drehröhrchen auf einem Fadenleitelement arbeiten.
  • Dabei werden u. U. zwei oder mehr Faserbändchen im Verzugsorgan nebeneinander und nach Verlassen des Verzugsorganes je einem Drehröhrchen zugeführt. Die gleichzeitige Zuführung von mehreren Faserbändchen zu einem Drehröhrchen ist ebenfalls möglich. Hier bereitet Jedooh die Fadenreinigung gewisse Schwierigkeiten, so daß diese Variante insbesondere für Einsatz von Chemiefasern geeignet ist. Dieses Verfahren erlaubt weiterhin die Anordnung einer Reinigungseinrichtung für den Zwirn, die vorsugsweise dicht nach dem Fadenleitorgan anzuordnen ist. Aus Zweckmäßigkeitsgründen sollte Jedoch die Zwirnreinigung in den vorzugsweise auch hier nachfolgenden Automatenspulprozeß verlegt werden.
  • 3. Das Vorgarn wird kontinuierlich durch ein an sich bekanntes Verzugsorgan verfeinert und als ungedrehtes Faserbändchen geliefert. Zwei oder mehrere Faserbändchen werden einen Fadenleitelement zugeführt, dessen Abstand zum Lieferwalzenpaar des Verzugsorganes einstellbar ist und unter der Fasern länge liegt.
  • Dabei soll der Abstand zweckmäßigerweise nicht über den Mittelstapel des zu verarbeitenden Rohstoffes liegen. Nach deF. Fadenleitelement folgt die übliche Zwirnung durch bekannte Vorrichtungen, beispielsweise Spinn- oder zwirnspindel, Doppeldrahtspindel oder auch Hohlspindel. Die zwischen Lieferwalzenpaar des Verzugsorganes und Fadenleiteli,ent erforderliche Verfestigung der Faserbändchen wird durch Fortpflanzen der von der jeweiligen Windel vermittelten Drehung über das Fadenleitelement hinaus erreicht. Dieses Verfahren stellt ein modifiziertes Zwirnverfahren dar.
  • Der Vorteil dieses Verfahrens gegenüber den unter 1. und 2.
  • dargestellten besteht in einer weiteren Reduzierung des technisches Aufwandes, wobei die mögliche Wahl dieses Verfahrens vom Verwendungszweck des Zwirnes abhängt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 Schematische Darstellung des Verfahrens zur herstellung eines Zwirnes nach Lösungsweg 1 Fig. 2 Schematische Darstellung des Verfahrens zur Herstellung eines Zwirnes nach Lösungsweg 2 Fig. 3 Schematische Darstellung des Verfahrens zur Herstellung eines zwirnähnlichen Fadens nach Lösungsweg 3 Fig, 4 Anordnung der Drehröhrchen Fig, 5 Anordnung eines Fadenleit element es Fig. 6 Ausführungsbeispiel eines Drehröhrchens Fig. 7 Vorderansicht des Fadenleitelementes Fig. 8 Seitenansicht des Fadenleitelementes Fig. 9 Ausführungsbeispiel von Drehungs- und Aufwindeeinrichtungen Fig. 10 Hilfsgerät zum Einfädeln Die in Fig. 1 ersichtliche schematische Darstellung eines Verfahrens zur Herstellung eines Zwirnes nach Lösungsweg 1 läßt die Anordnung der in Prinzip bereits bekannten Mittel zur Her beiführung des gewünschten Effektes erkennen: Die von den Vorgarnspulen 1 kommenden Faserlunten 2 werden vom Verzugsorgan 3 verfeinert und vom Ablieferwalzenpaar 4 als ungedrehtes Faserbändchen 5 geliefert. An Stelle von Vorgarnspulen 1 können beliebig andere Vorlagekörper mit Faserlunte verwendet werden.
  • Bei Einsatz von Seiden 6 (gestrichelte Linien) werden diese dem Ablieferwalzenpaar 4 direkt zugeführt. Die hier erforderlichten Vorspannungen werden durch in der Zeichnung nicht dar-Gestellte, an sich bekannte Zusatzeinrichtungen erreichte Als Verzugsorgan 3 können beliebige, vorzugsweise jedoch Hochverzugsstreckwerke eingesetzt werden, Nach Austritt der Faserbändohen 5 aus den Verzugsorgan 3 werden diese Je einem rotierenden Drehröhrohen 7 zugeführt. Je nach Art des gewünschten Endproduktes ist die entsprechende Anzahl von Drehröhrchen 7 vorzusehene Dabei ist die Einrichtung so gestaltet, daß das Hinzufügen oder das Herauslassen von Drehröhrchen 7 mit wenig Aufwand möglich ist. Die Ausführungsforu der Drehröhrchen 7 ist so gewählt, daß die Austrittsöffnungen 8 von mindestens 2 Drehröhrchen 7 so dicht beieinander liegen, daß der Vereinigungspunkt 9 der die Drehröhrchen 7 verlassenden Faserbändchen 5, die durch die Drehröhrchen 7 Falschdraht erhielten, mit den Austrittsöffnungen 8 nahezu zusammenfällt. Der durch die Drehröhrchen 7 vernittelte Falsch draht bewirkt, daß die Faserbändohen 5 bis in unmittelbare NaI"e des Klemmpunktes des Ablieferwalzenpaares 4 Drehung erhalten und Fadenbrüche weitgehend vernieden werden. Die besondere Eigenheit dieses Zwirnherstellungsverfahrens besteht darin, daß der Auflösungspunkt der zeitweiligen - durch die Drehröhrchen 7 vermittelten Drehung, der Doubliorungspunkt und der Punkt der Zusammenzwirnung nahezu zusammenfallen. Dabei erfolgt die Fixierung eines Teiles der Gespinstdrehung vor deren Auflösung durch das Zusammenführen nehrerer Faserbändchen 5 und die Vermittlung der ZwirndrehungO Der in der Zeichnung dargestellte Vereinigungspunkt 9 ist somit die vereinfacht dargestellte Zusammenfassung vorgenannter Punktes Nach Zusammenführung der mit Drehung versehenen Faserbändchen 5 erfolgt die Verzwirnung mit herkömmlichen Mitteln, in der Zeichnung ist eine normale Spinn oder Zwirnspindel 10 mit Ring und Läufer 11- dargestellt; der der Zeichnung nicht dargestellt sind die Absaugeeinrichtungen unter dem Ablieferwalzenpaar 4 und an den Austrittsöffnungen 8 der Drehröhrchen 7. Aus Gründen der Vereinfachung wurde eben falls auf die Derstellung von Reiniger fur die mit Falschdraht versehenen Faserbändchen 5 nahe den Drehröhrchen 7 verzichtet.
  • Gleichfalls nicht dargestellt ist die Anordnung von an sich bekannten Badenbruchanzeigeeinrichtungen zusätzlich oder an Stellte der Absaugeisrichtungene Aus der Zeichnung gehen ebenfalls die möglichen vielfältigen Variationen der Anordnung von Drehröhrohen, z. B. nebeneinander und/oder übereinander nicht hervor. Ebensowenig die vielfältigen Möglichkeiten der Faser bzw. Seidenzuführung.
  • Hier seien nur folgende Möglichkeiten angedeutet: Führung von zwei vorgarnlunten 2 im Streckfeld nittels Baserw führungseinrichtung parallel nebeneinander, Zuführung der Faserbändchen 5 an iiberef nanderl i egende Drehröhrohen, Zusammenführen von vier (2 x 2) Faserbändchen und Vereinigung zu einem Vierfachzwirn anwendung des gleichen Prinzips bei Herauslassen eines Fadens zu einen Dreifachzwirn, Zuführung einer Seide 6 zu drei Faserbändchen 5 oder beliebigen Variationen; Zuführung von Seiden 6 allein usw. usf. Die Regel dürfte jedoch die Verzwirnung von zwei Faserbändohen 5 wie in Fig. 1 dargestellt sein, Die Möglichkeit, zwei oder nehr Faserbändchen 5 und/oder Beiden 6 den Drehröhrchen 7 zuzuführen und die hier möglichen Variationen, die unter Einblick auf das Vorhergesagte sich nooh ver vielfachen lassen, soll ebenfalls nur angedeutet werden Den Fachmann bieten sich die vielfältigsten, den jeweils gewünschten Zweck hervorbringenden Variattonen nahezu an. Aus dem Dargestell ten ist erkenntlich, daß der Vorteil dieses Verfahrens weit zur die einfache Zusammenführung zweier bisher getrennter Verfahren hinausgeht. Dabei ist besonders beachtlich, daß hinsichtlich der äquivalenten Gespinstproduktion keine Reduzierung der Mengen erfolgt, sondern in gleichem, ja gesteigertem Umfange - Reduzierung von Fadenbrüchen und Fadenverbindungen - gezwirnte Produktion entsteht. Weitere mögliche Varianten, besondere Zwirne bzw.
  • besondere Effekte zu erreichen, ergeben sich aus der Wahl spezieller Spindeln, wie sie in der Fig. 9 dargestellt sind, s. B.
  • bei Einsatz von DD-bzw. Hohl spindeln.
  • Das in Fig. 2 schematisch dargestellte Verfahren weicht von Verfahren nach Fig. 1 insoweit ab, als nach den Drehröhrohen 7 ein Fadenleitelement 13 zur Zusami:ienfu'hrung der Faserbändchen vorgesehen isto Bei diesem Verfahren fallen der Auflösungspunkt der zeitweilig vermittelten Drehungen, der Doublierungspunkt und der Punkt der Zusammenzwirnung etwas auseinander. Charakteristisch für dieses Verfahren ist, daß auf ein Fadenleitelement 13 mindestens 2 Drehröhrchen 7 liefern, wobei der von der Spinn-oder Zwirnspindel 10 vermittelte Draht sich abgeschwächt durch das Fadenleitelement fortpflanzt und die vorhandenen Drehungen der einzelnen Faserbändchen 5 bei deren Zusammenführung im bzw3 nach den Fadenleitelement 13 fixiert werden.
  • Im einzelnen verläuft die Zwirnherstellung wie folgt: Das durch das Verzugsorgan 3 kontinuierlich verfeinerte Vorgarn 2 wird von Ablieferwalzeapaar 4 als ungedrehtes Faserbändchen 5 geliefert, Zwischen Fadenleitelement 13 und Ablieferwalzenpaar 4 sind Drehröhrchen 7 angeordnet, durch die dem Faserbändchen 5 Falschdraht vermittelt wird0 Durch die Zusammenführung von mindestens 2 Faserbändchen 5 im Fadenleitelement 13 wird die vorhandene Drehung fixiert. Der entstandene Zwirn 12 wird über bekannte Spindeln, im Beispiel über Spinn- oder Zwirnspindeln 10 und Ring und Läufer 11 gearbeitet.
  • Dieses Verfahren läßt ebenfalls die in der Darstellung des Verb fahrens nach Figur 1 angedeuteten Variationsmöglichkeiten zur so daß das dort Gesagte und auch die in der Lösung der Aufgabe bereits erwähnten Eigenheiten bzw. Verallgemeinerungen hier woggelassen werden kann.
  • in Zur 3 wird eine stark abweichende Variante der in den Figuren 1 und 2 dargesteliten Verfahren gezeigt. Bei diesem Verfahren entfällt die Falschdrahterteilung, d. h. die Faserbändchen 5 werden dem Fadenleitelement 13 direkt zugeführt, dort vereinigt und mittels bekannter Spinn- oder Zwirnspindeln gezwirnt0 Dieses Verfahren stellt im eigentlichen Sinne ein modifiziertes Zwirnverfahren dar, da die einzelnen Faserbändchen nur insoweit eine geringe Drehung erhalten, als sich diese durch das Fadenleitelement 13 fortpflanzt. Diese Tatsache macht den Abstand des Fadenleitelementes 13 zum Ablieferwalzenpaar 4 des Verzugsorganes 3 zum entscheidenden Kriterium. Deshalb ist das Fadenleitelement 13 in drei Ebenen verstellbar, wobei der Abstand zum Ablieferwalzenpaar 4 nioht über der Länge des Mittelstapels des zu verarbeitenden Fasermaterials liegen soll. Di Einstellung wird entscheidend vom Stapeldiagramm bestimmt.
  • Die Herstellung des (modifizierten) Zwirnes geschieht wie folgt: Das von den Vorlagekörpern 1 abgewundene Vorgarn 2 wird über ein bekanntes Verzugsorgan 3 verfeinert und von Ablieferwalzenpaar 4 dem Fadenleitelenent 13 als ungedrehtes Faserbändohen 5 geliefert. Dabei ist der Abstand L von Fadenleitelement 13 zum Ablieferwalzenpaar 4 vorzusehen, wobei L vorzugsweise die Länge des Mittelstapels ist.
  • Die Vereinigung der entsprechenden Anzahl von Faserbindchen 5 erfolgt im Fadenleitelement 13, nach dessen Verlassen die vereinigten Faserbändohen 5 von bekannten Spindeln, im Beispiel Spinn- oder Zwirnspindel 10 mit Ring und Läufer 11 bleibende Drehung (Zwirndrehung) erhalten. Es entsteht der Faden fq Bei diesem Verfahren können die Faserbändchen 5 keiner Reinigung unterzogen werden, dies ist nur in Faden f möglich. Hin sichtlioh der Fadenabsaugung besteht die Abweichung, daß die zweite Absaugeinrichtung entfallen kann Für die Zuführung von Beiden 6 gilt das zur Erläuterung der Figur 1 Gesagte. Im allgemeinden sind, durch deL Wegfall der Drehröhrchen 7 bedingt, die Variationsmöglichkeiten gegenüber den Verfahren nach Figur 1 und 2 etwas eingeschränkt, dafür ist jedoch der Aufwand an vergegenständlichter und lebendiger Arbeit stark reduziert.
  • In Figur 4 ist die Anordnung der Drehröhrchen 7 in Verbindung nit einigen Faserzuführungsmöglichkeiten A - G dargestellt.
  • Die Anordnung des Drehröhrchens 7 nach dem Verfahren gemäß Figur 1 erfolgt unter Beachtung der bereits beschriebenen Ausführungsformen so, daß eine möglichst große Anzahl von Variationen ermöglicht wird. Dabei sind zunächst zwei nebeneinanderliegende Drehröhrchen 7 mit kegelig zulaufendem Mantel als einfachste Lösung anzusehen. Wie aus Figur 4 ersichtlich, sind damit folgende Variationen möglich: - A Verarbeitung von zwei Faserbändchen 5 - B Verarbeitung von einem Faserbändchen 5 und einer Seide 6 - C Verarbeitung von zwei Seiden 6 Es ergeben stich natürlich weitere Variationen, die auf der Zuführung von nehr als einen Faserbändchen 5 oder Seiden 6 zu Je einem Drehröhrchen 7 beruhen, Diese sollen hier nicht dargestellt werden. Weiterhin ist als nächste Möglichkeit die Anwendung von drei Drehröhrohen 7 nebeneinander möglich. Hierdurch erweitern sich die Variationsmöglichkeiten.
  • So sind z. Bu: - D 3 Faserbändchen - E 3 Senden - F 2 Faserbändchen, 1 Seide - G 2 Seiden, 1 Faserbändchen je einen Drehröhrchendrilling zuführbar.
  • Diese Grundvariationen erweitern sich beträchtlich, wenn Je einem Drehröhrchen 7 des Drehröhrchendrillings mehrere Fäden, z B. zwei Faserbändchen - ein Faserbändchen - eine Seide -z;ei Seiden usw. - zugeführt werden.
  • @s bietet sich praktisch eine Vielzahl von Variationen an.
  • Dies gewinnt besonders in Hinblick auf die Chemiefaserverarbeitung Bedeutung, da hier verschiedene Faserkomponenten mit ein ander so gemischt werden können, daß alle gewünschten Eigenschaften des Endproduktes exakt und auf das feinste abgestimmt variiert werden können. Das konnt allen Bestrebungen entgegen, den Enderzeugnissen optimale Gebrauchswerteigenschaften zu verleihen. Da vor, während oder nach den Zusammenzwirnen auch nooh Texturverfahren zugeordnet werden können, (Termische Behandlung - Chemische Behandlung - Luftstrombehandlung sollen als Beispiel genannt werden) kommt die Erfindung einen weiteren Bedürfnis nach. Dabei bietet das Verfahren den Vorteil einer absolut gleichnäßigen Verteilung der einzelnen Faserkomponenten im Endprodukt, die je nach Wunsch bis ins Kleinste reguliert werden kann, Eine weitere Variationsmöglichkeit ist nur in der Art der Anordnung der Drehröhrchen 7 dargestellt. Hier sind Je zwei Drehröhrohen 7 übereinander angeordnet. Selbstverständlich können auch je 3 Drehröhrohen 7 oder nach beliebiger Wahl zwei übereinander, eine daneben usw. angeordnet werden. Die möglichen Variationen hier darzustellen erscheint überflüssig, da aus den Grundvariationen heraus jeder Fachnann in der Lage ist, seinen Erfordernissen entsprechend zu handeln. Aus diesem Grund wird auch auf weitere Variationen der Zuführung von Faserbändchen 5 und/oder Seiden 6 verzichtet.
  • Die in Figur 5 dargestellte Anordnung von Fadenleitelementen 13 ergibt sich aus den Figuren 2 und 3. Während einnal die Anordnung des Fadenleitelementes 13 von der Anordnung der Drehröhrchen 7 abhängig ist, wobei das Fadenleitelement 13 den Drehröhrchen 7 vorzugsweise mittig nachgeordnet ist, wird andererseits die Anordnung des Fadenleitelementes 13 von der Faserlänge des zu verarbeitenden Materials und der gewählten Faser- bzw. Sei zuführung bestimmt.
  • Die sich aus der Durchführung des Verfahrens nach Figur 2 er gebende Anordnung des Fadenleitelementes 13 ist in wesentlichen durch die bereits erwähnte mittige Nachordnung zu den Drehröhrchen 7 gekennzeichnet. Dabei ist es gleichgültig, ob ein Drehröhrchenzwilling, -drilling oder -vierling auf das Fadenleitelement arbeitet.
  • Die Anordnung des Fadenleitelementes 13 zur Durchführung des Verfahrens nach Figur 3 ist vorteilhaft so zu wählen daß die Klemmpunkte von beispielsweise zwei zugeführten Faserlunten 2 in Ablieferwalzenpaar 4 des Verzugsorgans 3 mit dem Punkt der Zusammenführung der Faserbändchen 5 im Fadenleitelement 13, durch gedachte Linien verbunden, ein gleichseitiges Dreieck bilden.
  • Zur sioheren Einstellung ist dabei das Fadenleitelement 13 in drei Ebenen verstellbar. Die Seitenlänge des gedachten Dreiecks sollte vorzugsweise kleiner - gleioh den Mittel stapel des Faserbändohens 5 sein, diese jedoch nicht überschreiten.
  • In Figur 6 ist ein Ausführungsbeispiel eines Drehröhrchens 7 in Schnitt dargestellt. Die Kegelform des Drehröhrchens 7 läßt die dem Verfahren nach Figur 1 eigene annähernde Zusammenführung des Auflösungspunktes der zeitweiligen Drehungen, des Doublierungspunktes und des Punktes der Zusammenzwirnung zu.
  • Die zur Unterstützung des Einfädelvorganges vorgesehene Ein richtung ist im Ausführungsbeispiel eine schraubenfärmige Windung 15. Die Gewindesteigung (rechts oder links) hängt von der Drehrichtung der Drehröhrohen 7 ab und ist dieser gleich. Der Steigungswinkel kann in bestimmten Verhältnissen zur Drehzahl der Drehröhrohen 7 stehen.
  • Figur 7 zeigt ein Fadenleitelement 13 als Ausführungsbeispiel.
  • Die Führungsbahnen 14, die in einen Winkel zueinander in die Rundung 16 münden, dienen zum Fangen des Zwirnes 12, Da das Fadenleitelenent 13 in Ausführungsbeispiel den Zwirn 12 nicht völlig umschließt, ist die nicht bezeichnete übliche Fadenführeröse (Sauschwanzchen) nach wie vor nötig, Durch die Rundung 16 wird erreicht, daß dem Faserbändchen 5 der geringstmögliche Reibungswiderstand entgegengesetzt wird und eine gleitende Drehungsfortpflanzung erfolgen kann.
  • Dij Fadenleitelemente 13 sind zur seitlichen Verstellung auf: einer Halterung 17 nittels Klemmfeder 18 befestigt, wobei die Halterung 17 in zwei Ebenen verstellbar angeordnet ist.
  • Die Verstellbarkeit ist einnal in Figur 7, zum anderen in Figur 8 durch Pfeile angedeutet.
  • Figur 8 zeigt die Seitenansicht des Fadenleitelementes 13, Daraus ist ersichtlich, daß der Faden 5 in Verzugsorgan 3 im Drehröhrohen 7 bis zum Fadenleitelement einen gleichen Winkelα zur Waagerechten W aufweist. Die Klemmfeder 18 gestattet die seitliche Verschiebbarkeit auf der Halterung 17 und bewirkt gleichzeitig in Verbindung mit den Führungskeil 19, daß das Fadenleitelement 13 federnd nachgiebig gegenüber auftretenden zu hohen Fadenspannungen ist. Die angedeutete Verstellbarkeit hin zum Drehröhrchen (Verfahren nach Figur 2) ist mit der Verstellbarkeit hin zum Ablieferwalzenpaar 4 (Verfahren nach Figur 3) des Verzugsorganes 3 gleichzusetzen.
  • In Figur 9 a - c sind zur Durchführung des Verfahrens mögliche Drehung und Aufwindevorrichtungen dargestellt. Figur 9 & zeigt die Anordnung des an sich bekannten Ringspinn- bzw. -zwirnprinzios. Es bedeuten: Spinn- oder Zwirnspindel 10 - Ring und Lauf er 11 - Hülse 20 -Zwirn 12 - Fadenleitelement 13 - Drehröhrchen 7 - Faserbändohen 5.
  • Figur 9 b zeigt die Anordnung an sich bekannter DD-Spindeln.
  • .s bedeuten: Ablaufkörper 12 - Drehteller 22 - Zusatzfaden 23 -Zwirn 12 - Auflaufkörper 24 - Ballonfadenführer - Magnete 26 -Drchröhrchen 7 - Fadenleitelenent 13 - Faserbändchen 5 -@@ Spindel 34.
  • Figur 9 c zeigt die Drehung und Aufwindeeinrichtung nach den Hohlspindelprinzip.
  • Es bedeuten: Baserbändchen 5 - Drehröhrchen 7 - Fadenleitelement 13 - Zwirn 12 - Ablaufkörper 21 - Zusatzfaden 23 - Hohlspindel 27 - Abzugswalzen 28 - Auflaufkörper 24 - Fadenführer 29.
  • In Figur 10 wird ein Hilfsgerät 30 zun Einfädeln dargestellt.
  • Dieses besteht aus einer in einem Handgriff 31 wälzgelagerten, elastischen, an ihrem vorderen Ende geschlitzten Nadel 32, die eine etwas geringere Stärke als die Bohrung der Drehröhrchen 7 aufweist. Diese Nadel 32 wird zur Behebung von Fadenbrüchen durch das Drehröhrohen 7 an das Ablieferwalzenpaar 4 geführt. Dort wird das gebrochene Faserbändchen 5 erfaßt, -durch leichten Druck gegen das Drehröhrchen 7 beginnt die Nadel 32 zu rotieren und nimmt das Faserbändchen 5 auf. Dieses wird nunmehr durch das Drehröhrchen 7 gezogen und entweder den anderen Faserbändchen 5 oder Seide 6 direkt oder vorerst der ßbsaugeinrichtung unter den Drehröhrchen 7 zugeführt und nach der Nachholen des zweiten Faserbändchens 4 oder Seide 6 mit diesem durch einfachen Andreher verbunden.

Claims (27)

Patentansprüche:
1. Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen, Doublieren und Zwirnen von Stapelfasern und/oder Seiden in einen Arbeitsgang, gekennzeichnet durch die Aufgabe, die restlose Auflösung von Falschdraht durch Fixierung unter gleichzeitiger Vermittlung echten Drahtes zu verhindern.
2. Verfahren zur Lösung der Aufgabe nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Auflösungspunkt der zeitweiligen Drehung, der Doublierungspunkt und der Punkt der Verzwirnung nache zusammenfallen.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine fließende Nahtstelle Falschdraht - eohter Draht vorhanden ist.
4. Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen, Doublier## und Zwirnen von Stapelfasern und/oder Seiden in einem Arbeitsgang, gekennzeichnet durch sich in an sich ungedrehte Faserbändohen (5) fortpflanzende Drehung über den Punkt der Zusammenführung der Faserbändohen (5) hinaus.
5. Feinspinn- und Zwirnverfahren nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß eine Faserlunte (2) durch an sich bekannte Verzugsorgane (3) verfeinert, vom Ablieferwalzenpaar (4) als ungedrehtes Faserbändchen (5) geliefert, einen von Prinstp her bekannten Drehröhrohen (7) zugeführt, mit Falschdraht versehen, nach Verlassen des Drehröhrohens (7) nit weitern ebenso vorbereiteten Faserbändchen (5) vereinigt und nittels bekannter inn- oder Zwirnspindeln (10, 27, 34) gezwirnt wird;
6. Verfahren nach Anspruch~1, 2 und 5 dadurch gekennzeichnet, daß den Drehröhrchen (7) wahlweise Faserbändchen (5) und/oder Seiden (6) zugeführt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 1 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß eine Faserlunte (2) durch an sich bekannte Verzugsorgane (3) verfeinert, vom Lieferwalzenpaar (4) als ungedrehtes Faserbändchen (5) geliefert, einem vom Prinzip her bekannten Drehröhrchen (7) zugeführt, mit Falschdraht versehen, einem Fadenleitelement (13) zugeleitet, hier mit weiteren, ebenso vorbereiteten Faserbändohen (5) vereinigt und mittels bekannter Spindeln (10, 27, 34) gezwirnt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, 3 und 7 dadurch gekennzeichnet, daß den Drehröhrchen-(7) wahlweise Faserbändchen (5) und/oder Seiden (6) zugeführt werden.
9. Verfahren nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß eine Faserlunte (2) durch an sich bekannte Verzugsorgane (3) verfeinert, von Lieferwalzenpaar (4) als ungedrehtes Faserbändchen (5) geliefert, einem Fadenleitelement (13) zugeführt, dort mit weiteren Faserbändchen (5) vereinigt und mittels bekannter Spindeln (1 27, 343 gezwirnt wird.
10, Verfahren nach Anspruch 4 und 9 dadurch gekennzeichnet, daß dem Fadenleitelement (13) wahlweise Faserbändchen (5) und/oder Seiden (6) zugeführt werden.
110 Vorrichtung zur Duronführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2, 5 und 6 gekennzeichnet durch die Anordnung an sich bekannter Verzugsorgane (3), an sich bekannter FalschdrahtS einrichtungen mit Drehröhröhen (7) sowie an sich bekannter Spindeln (10, 27, 34).
12. Vorrichtung nach Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet, daß die Drehröhrchen (7) der Falschdrahteinflchtung nebeneinander undXoder übereinander leicht austauschbar so angeordnet sind, daß die Austrittsöffnungen (8) dicht beieinander liegen.
13. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 3, 7 und 8 gekennzeichnet durch die Anordnung an sich bekannter Verzugsorgane (3), an sich bekannter Falschdrahteinrichtungen mit Drehröhrchen (7), von Fadenleitelementen (13) sowie an sich bekannter Spindeln (10, 27, 34).
14. Vorrichtung nach Anspruch 13 dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenleitelemente (13), Drohröhrchenzwillinge, -drillinge oder -vierlinge mittig nachgeordnet sind.
150. Vorrichtung nach Anspruch 13 und 14 dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenleitelemente (13) in drei Ebenen verstellbar und federnd nachgiebig angeordnet sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 13, 14 und 15 dadurch gekennzeichnet, daß eine gedachte verlängerte Linie@vom Fadenleitelement (13)zum Klemmpunkt des Ablieferwalzenpaares (4) die Seelenachse der Drehröhrohen (7) bildet.
17. Vorrichtung nach Anspruch 13, 14, 15 und 16 dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenleitelement (13) mit vorzugsweise zwei Führungsbahnen (14) versehen ist, die in eine Rundullg (16) münden.
18. Falschdrahteinrichtung mit Drehröhrchen (7) nach Anspruch 11 und 13 dadurch gekennzeichnet, daß die Drehröhrohen (7) der Falschdrahteinriohtung mit Einflchtungen (15) zur Unterstützung des Einfädelvorganges ausgerüstet sind.
19. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 4 und 9 durch die Anordnung an sich bekannter Verzugsorgane (3), von Fadenleitelementen (13) sowie an sich bekannter Spindeln (10, 27, 34) gekennzeichnet.
20. Vorrichtung. nach Anspruch 19 dadurch gekennzeichnet, daß der Punkt der Zusammenführung der Faserbändohen (5) im Fadenleitelement (13) mit den Klemmpunkten der zugeführten Faserbändchen (5) am Ablieferwalzenpaar (4) ein gleichseitiges Dreieck bilden,
21. Vorrichtung nach Anspruch 20 dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenlänge des gleichseitigen Dreiecks nicht wesentlich von der Länge des Mittel stapels der Faserbändchen (5) abweicht.
22. Vorrichtung nach Anspruch 1, 9 und 20 dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenleitolement (13) in drei Ebenen verstellbar angeordnet ist.
23. Hilfsgeräte (30) zun Einfädeln der Faserbändchen (5) in die Drehröhrchen (7) dadurch gekennzeichnet, daß die elastische, am Ende geschlitzte Nadel (32) im Handgriff (31) wSlzgelagert angeordnet ist.
24. Vorrichtung nach den Ansprüchen 11 und 13 dadurch gekennzeichnet, daß unter der Austrittsöffnung (8) der ,Drehröhrchen (7) an sich bekannte Fadenabsaugeinrichtungen oder/und Fadenbruchanzeigeeinrichtungen angeordnet sind.
25. Vorrichtung und Anspruch 11 und 13 dadurch gekennzeichnet, daß Fadenreiniger zwischen Ablieferwalzenpaar (4) und Falschdrahteinrichtung mit Drehröhrchen (7) unmittelbar vor den Drehröhrchen (7) angeordnet sind.
26. Vorrichtung nach Anspruch 13 und 19 dadurch gekennzeichnet, daß Reinigungseinrichtungen für den Zwirn (12) angeordnet sind.
27. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 und 4 dadurch gekennzeichnet, daß dem Zwirnvorgang an sich bekannte Texturierungsverfahren vor-, zu oder nachgeordnet sind;
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