DE19626031A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Dick/Dünneffekten in einem nicht voll orientierten Filament-Vorlagegarn - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Dick/Dünneffekten in einem nicht voll orientierten Filament-VorlagegarnInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrich
tung zum Herstellen von Dick/Dünneffekten in einem Filamentgarn
beim Recken, mit wiederholtem, abschnittsweisem Verändern der
Reckwirkung auf ein nicht voll orientiertes Vorlagegarn und/oder
mit wiederholtem, auf Längsabschnitte des Vorlagegarnes wirken
dem Erhöhen des Widerstandes desselben gegen das Recken.
Bei einem vorgeschlagenen Verfahren der vorstehend genannten Art
hat sich ergeben, daß bei Dick/Dünngarnen nicht voll verstreckte
Garnabschnitte infolge ihres mangelhaften Kristallisierungsgra
des insbesondere unter dem Einfluß von Licht raschem Festigkeit- und
Dehnungsverfall unterliegen. Diese Wirkung führt insbesonde
re bei Produkten zu Nachteilen, welche der Lichteinwirkung aus
gesetzt sind: So kann beispielsweise die Reißfestigkeit einer
Gardine nach intensiver mehrjähriger Belichtung auf ein Drittel
der Ausgangsfestigkeit abfallen und sich die Reißdehnung von 30%
auf 5% reduzieren, was eine erhebliche Qualitätsminderung dar
stellt.
Entsprechend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu
grunde, das eingangs genannte Verfahren und die Vorrichtung so
weiterzuentwickeln, daß die nachteiligen Folgen geringer oder
nachlassender Festigkeit nicht voll ausgereckter Dickstellen in
dem eingangs genannten Garn auf dessen Festigkeit ausschlagge
bend vermindert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das er
zielte, abschnittsweise nicht voll gereckte Filamentgarn (Fi
lamentgarn mit Dick/Dünneffekten) mit einem auf ganzer Länge
voll gerecktem Filamentgarn verbunden wird. Hierdurch ergibt
sich der Vorteil, daß beispielsweise trotz Lichteinwirkung die
Festigkeits- und Dehnungswerte des betreffenden Produkts aus
reichend hoch bleiben.
Das Entstehen der dünnen und dicken Abschnitte kann durch bewuß
ten Eingriff gesteuert werden. Das Verfahren, ein Dick/Dünngarn
durch ein Traggarn zu stützen, um den Festigkeitsabbau seiner
Dickstellen durch Lichteinfluß aufzufangen, ist aber auch an
einem Dick/Dünngarn einsetzbar, dessen Dickstellen durch unvoll
ständiges Recken erzielt worden sind. Als Ausgangsmaterial für
das Dick/Dünngarn dient also immer ein mehr oder minder vor
orientiertes Filament-Vorlagegarn.
Das Verbinden der beiden Garne kann vor oder nach dem Erzeugen
der Dickstellen, durch Verzwirnen, Umwinden oder Knotenverwir
beln sowie in einer oder in zwei Stufen erfolgen.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprü
chen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dar
gestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1a, b, c sowie Fig. 2a, b, c und d; Fig. 3a, b, c, d verschiedene Ausführungsmöglichkeiten
zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens zum Herstellen von Dick/Dünn
effekten in einem Filamentgarn.
Unter einem im folgenden als "nicht voll orientiert" bezeichne
ten Filamentgarn wird ein in der Fachsprache als LOY (low
oriented yarn), MOY (middle oriented yarn), POY (preoriented
yarn), oder HOY (high oriented yarn) bezeichnetes Vorgarn unter
schiedlichen Orientierungsgrades verstanden, das üblicherweise
als Vorlage zum Herstellen voll ausgereckter und damit voll
orientierter mono- oder multifiler Filamente dient. Hierfür wird
dieses Zwischenprodukt in einem weiteren Arbeitsgang so weit
gereckt, daß die volle Orientierung der Fadenmoleküle erreicht
wird. Das hierfür erforderliche Reckverhältnis hängt vom Grad
der Vororientierung ab.
Anders als beim Erspinnen geht die Querschnittsverminderung
durch dieses Recken aber nicht gleichmäßig in die Fadenlänge
ein, sondern erfolgt, wenn es an einer Stelle eingesetzt hat,
bis zum vollen Ausrecken desselben. Wenn mit zu geringem Reck
verhältnis gereckt wird, entsteht daher ein Faden mit zufällig
verteilten dickeren (ungereckten, nur teilweise orientierten)
und dünneren (voll gereckten, voll orientierten) Fadenabschnit
ten. Eine Möglichkeit zum Erzeugen der Dick/Dünnstellen besteht
demnach in diesem unvollständigen Recken eines nicht voll orien
tierten Vorlagegarnes.
Eine andere Möglichkeit zum Erzeugen der Dick/Dünnstellen ist in
Fig. 1a dargestellt. Hier durchläuft ein nicht voll orientiertes
Filament-Vorlagegarn 1, welches von einer Vorlagespule 50 abge
zogen wird, ein Lieferwalzenpaar 2 und gelangt zu einem Walzen
paar 3 mit einer angetriebenen Walze 4 sowie einer Druckwalze 5
und weiter zu einer Galetten/Verlegewalzen-Kombination 6.
Die Walze 5 ist mit einer Abflachung 50 zum wiederholten kurz
zeitigen Unterbrechen der Rückhaltewirkung des Walzenpaares 3 am
Eingang eines Reckfeldes 1 versehen. Hierbei bilden das Walzen
paar 3 und die mit größerer Umfangsgeschwindigkeit laufende
Galette 6 ein Reckfeld 1 zum Herstellen von schematisch darge
stellten Dickstellen 10. Das so gestaltete Filamentgarn X läuft
weiter zu einem Fadenführer 7 und von dort zu einer Zwirnvor
richtung 8.
Die Vorrichtung der Fig. 1 kann auch zum unvollständigen Recken
eines nicht voll orientierten Vorlagegarnes verwendet werden,
wenn die Druckwalze 5 zylindrisch ausgebildet und das Reckver
hältnis im Reckfeld zwischen den Lieferwerken 2 und 3 "zu ge
ring", also so eingestellt wird, daß das Vorlagegarn 1 in diesem
Reckfeld nicht voll ausgereckt wird.
Die geläufige Zwirnvorrichtung besteht aus einem Spinnring, der
in einer auf und ab bewegbaren Ringbank befestigt ist und auf
dem ein vom Faden geschleppter Läufer geführt ist. Durch den
Spinnring ragt eine drehangetriebene, einen Kops 13 tragende
Spindel.
Das abschnittsweise ungereckte Filamentgarn X mit den Dickstel
len 10 wird mit einem auf ganzer Länge vollgereckten Filament
garn 1′ verbunden: Dieses wird von einer Vorlagespule 50′ abge
zogen, läuft über die Galetten/Verlegewalzen-Kombination 6 und
wird durch Verzwirnen in der Zwirnvorrichtung 8 mit dem vorge
nannten Filamentgarn X verbunden. Beide so miteinander verbunde
nen Garne X und 1′ werden als Kops 13 aufgewunden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1b läuft das Vorlagegarn 1
wiederum über die Galette/Verlegewalzen-Kombination 6, in der es
zu dem Filamentgarn X mit Dick/Dünneffekt gereckt wird. Es wird
durch eine Vorrichtung 8′ zum Knotenverwirbeln mit dem voll
gereckten Filamentgarn 1′ verbunden und anschließend auf einer
Spule 13′ aufgewunden. Die geläufige Vorrichtung zum Knotenver
wirbeln besteht aus einer druckluftbeaufschlagten, vom Garn
durchlaufenen Kammer, in der die Filamente des Garnes in Abstän
den entlang des Garnes miteinander zu Knoten verwirbelt werden.
Die Ausführungsform nach Fig. 1c zeigt die Möglichkeit, bei
welcher die beiden Garne X und 1′ durch Umwinden vereinigt wer
den: Hierzu findet eine Umwindevorrichtung 8′′ Anwendung, welche
eine Umwindespule 17 aufweist, von der das z. B. auf ganzer Länge
vollgereckte Filamentgarn 1′ abgezogen und um das ab
schnittsweise ungereckte Filamentgarn X umwunden wird. Die Um
windespule 17 weist in der Regel einen Drehantrieb auf.
Bei den Ausführungsformen nach Fig. 1b und 1c sind analog der
Ausführungsform nach Fig. 1a wiederum ein Reckfeld 1 sowie ein
Lieferwalzenpaar 2 und zwei Vorlagespulen 50 und 50′ vorhanden.
Den in Fig. 1 dargestellten Vorrichtungsvarianten ist gemeinsam,
daß aus dem zugeführten, nicht voll orientierten Filament-Vor
lagegarn 1 Dick/Dünngarn X hergestellt und danach in der Vor
richtung mit einem zugeführten, bereits vorher voll ausgereckten
Filamentgarn 1′ vereinigt wird. Das Verbinden der vereinigten
Garne X und 1′ erfolgt gemäß Fig. 1a durch Verzwirnen, gemäß
Fig. 1b durch Knotenverwirbeln und gemäß Fig. 1c durch Umwinden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2a und 2b sind wiederum zwei
Vorlagespulen 50 und 50′ vorhanden, von welchen Filament-Vorgarn
1 mit geringerem und ein Filamentgarn 1′′ mit höherem, jedoch
nicht vollem Orientierungsgrad ablaufen.
Die beiden Garne 1 und 1′′ werden in der Ausführungsform nach
Fig. 2a bereits vor einem gemeinsamen Lieferwerk 2 vereinigt und
gemeinsam zwischen den Galettenkombinationen 6 und 6′ einem
Reckvorgang unterworfen.
Das Reckverhältnis ist dabei so gewählt, daß das Filament-Vor
lagegarn 1′′ mit höherem Orientierungsgrad voll ausgereckt und
damit zum Traggarn wird. Das Filament-Vorlagegarn 1 mit geringe
rem Orientierungsgrad wird durch den für dieses Garn unvollstän
digen Reckvorgang zu einem Dick/Dünngarn X mit ungereckt ver
bleibenden Dickstellen.
Gemäß der Ausführungsvariante der Fig. 2b können anstelle eines
gemeinsamen Lieferwerkes für die beiden Garne 1 und 1′′ getrenn
te Lieferwerke 2 und 2′ vorgesehen sein. Dies gibt die Möglich
keit, die Vorspannung der dem Reckfeld zulaufenden Garne 1 und
1′′ gesondert einstellen und den Gegebenheiten anpassen zu kön
nen. Es versteht sich, daß auch noch das Hauptreckfeld gesonder
te Eingangslieferwerke 6 aufweisen kann. Dann findet aber kein
gemeinsames, sondern nur noch ein gleichzeitiges Recken und ein
gemeinsames Abliefern statt. 2 und 2′ sind die stets gesonderten
Eingangslieferwerke der Vorreckfelder, 6/6 sind deren gesonderte
Ausgangslieferwerke und auch Eingangslieferwerke der Hauptreck
felder, während 6′ das stets gemeinsame Ausgangslieferwerk des
Hauptreckfelder ist (Fig. 2d).
Während das Verbinden der beiden Garne X und 1′′ nach dem Reck
vorgang in der Ausführungsvariante der Fig. 2a durch eine Zwirn
vorrichtung 8 erfolgt, ist hierfür in der Ausführungsvariante
der Fig. 2c eine Vorrichtung 8′ zum Knotenverwirbeln vorgesehen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 liegt ein zweistufiges Ver
fahren vor: In einer ersten Stufe werden zwei Vorgarne mit un
terschiedlichem Orientierungsgrad der in Zusammenhang mit den
Fig. 2a bis c beschriebenen Art einem Lieferwalzenpaar zugeführt
und gemäß Fig. 3a durch eine Vorrichtung 8 zum Verzwirnen, gemäß
Fig. 3b durch eine Vorrichtung 8′ zum Knotenverwirbeln und nach
Fig. 3c durch eine Vorrichtung 8′′ zum Umwinden miteinander
verbunden und zu einem Kops 13 oder zu einer Kreuzspule 13′
aufgewunden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3c läuft hierbei das betref
fende Filamentgarn, vorzugsweise das mit dem höheren Orientie
rungsgrad nicht dem Lieferwalzenpaar 2 zu, sondern läuft von der
Umwindespule 17 analog der Ausführungsform nach Fig. 1c ab.
In einer zweiten Stufe, bei welcher der in der ersten Stufe
hergestellte Kops 13 bzw. die Spule 13′ als Vorlage dient, wer
den die gefachten Garne 1, 1′ wie im einstufigen Verfahren ana
log der Vorrichtung nach Fig. 2a zu einem Zwirn mit Traggarn 1′
und Dick/Dünngarn x gereckt und anschließend auf eine Spule 13′
aufgewunden. Da die Garne X, 1′ bereits in der ersten Stufe
miteinander verbunden worden waren, brauchen sie in der zweiten
Stufe nur aufgewunden werden. Selbstverständlich kann das er
zeugte Dick/Dünngarn auch nochmals verzwirnt oder knotenverwir
belt werden.
Die Länge, der gegenseitige Abstand und die Dicke der Dick/Dünn
stellen kann durch die Intensität der Verbindung der beiden
Garne X, 1′ beeinflußt werden: So führen beispielsweise höhere
Drehung je Längeneinheit, dichtere Knotenfolge und höhere Um
windungszahl zu kürzeren Dick/Dünnstellen mit geringerem gegen
seitigen Abstand.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsvarianten erfolgt
zumindest eine der beiden Verfahrensstufen des Reckens (Fig. 2a,
Fig. 3d) oder des Verbindens (Fig. 1a bis c) der beiden Fila
mentkomponenten gemeinsam auf einer Vorrichtung, auf der auch
die andere Verfahrensstufe an einer der Filamentkomponenten
erfolgt. Es ist selbstverständlich auch möglich, auf einer Vor
richtung ein Dick/Dünngarn und auf einer anderen Vorrichtung ein
vollgerecktes Filamentgarn herzustellen und diese beiden Fila
mentkomponenten auf einer weiteren Vorrichtung miteinander zu
verbinden.
Hierbei könnten die beiden in Fig. 3 dargestellten Verfahrens
stufen in umgekehrter Reihenfolge ausgeführt betrachtet werden:
Gemäß Fig. 3d werden auf getrennten Vorrichtungen eine Spule 13′
mit vollgerecktem Filamentgarn und eine Spule 13′ mit Dick/Dünn
garn hergestellt. Anschließend werden diese beiden Spulen gemäß
Fig. 3a oder 3b gemeinsam einem Lieferwerk 2 und einer Vorrich
tung zum Verbinden der beiden Filamentkomponenten vorgelegt, die
wieder als Zwirnvorrichtung 8 (Fig. 3a) oder als Knotenverwirbe
lungs-Vorrichtung 8′ (Fig. 3b) ausgebildet sein können. Bei der
Ausführungsvariante gemäß Fig. 3c müßte die auf der Reckvorrich
tung voll ausgereckte Filamentkomponente auf Umwindespulen 1′
aufgewunden werden, von der aus dann das Verbinden mit dem
Dick/Dünngarn erfolgt.
Allen vorgenannten Verfahren ist gemeinsam, daß ein Garn aus
einem abschnittsweise ungereckten Filamentgarn X mit einem auf
ganzer Länge vollgereckten Filamentgarn verbunden wird, so daß
vorteilhafterweise ein möglicher Lichteinfluß ausschlaggebend
vermindert wird.
Claims (17)
1. Verfahren zum Herstellen von Dick/Dünneffekten in einem
Filamentgarn beim Recken, mit wiederholtem, abschnittswei
sem Verändern der Reckwirkung auf ein nicht voll orientier
tes Vorlagegarn und/oder mit wiederholtem, auf Längsab
schnitte des Vorlagegarnes wirkendem Erhöhen des Widerstands
desselben gegen das Recken,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erzielte, abschnittsweise nicht voll gereckte Fila
mentgarn (X) (Filamentgarn mit Dick/Dünneffekten) mit einem
auf ganzer Länge voll gerecktem Filamentgarn (1′) verbunden
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einem ersten Fertigungsschritt ein abschnittsweise
ungerecktes Filamentgarn (X) und ein vollgerecktes Filament
garn (1′) hergestellt werden und in einem zweiten Ferti
gungsschritt die beiden Filamentgarne verbunden werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einem ersten Fertigungsschritt ein vollgerecktes
Filamentgarn (1′) hergestellt wird und in einem zweiten
Fertigungsschritt ein abschnittsweise ungerecktes Filament
garn (X) hergestellt und mit dem vollgereckten Filamentgarn
(1′) verbunden wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einem einzigen Fertigungsschritt ein abschnittsweise
ungerecktes Filamentgarn (X) und ein vollgerecktes Filament
garn (1′) hergestellt und die beiden Garne miteinander ver
bunden werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einem ersten Fertigungsschritt ein Filament-Vorlage
garn (1) mit niedrigerem Orientierungsgrad mit einem Fila
ment-Vorlagegarn (1′′) mit höherem Orientierungsgrad ver
bunden und in einem zweiten Fertigungsschritt die beiden
Garne (1, 1′′) gemeinsam gereckt werden, wobei das Reckver
hältnis so gewählt wird, daß das Filamentgarn (1′′) mit dem
höherem Orientierungsgrad voll ausgereckt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einem einzigen Fertigungsschritt ein Filament-Vor
lagegarn (1) mit niedrigerem Orientierungsgrad mit einem
Filamentvorlagegarn (1′′) mit höherem Orientierungsgrad
verbunden und die beiden Garne (1, 1′′) gemeinsam gereckt
werden, wobei das Reckverhältnis so gewählt wird, daß das
Filamentvorlagegarn (1′′) mit höherem Orientierungsgrad voll
ausgereckt und das Filament-Vorlagegarn (1) mit geringerem
Orientierungsgrad zum abschnittsweise ungereckten Filament
garn (X) gereckt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbinden der Garne (X, 1′; X, 1′′) durch Verzwirnen
erfolgt.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbinden der Garne (X, 1′; X, 1′′) durch Knotenver
wirbeln erfolgt.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbinden der Garne (1, 1′; 1, 1′′) durch Umwinden
erfolgt.
10. Vorrichtung zum Herstellen von Dick/Dünngarn in einem nicht
voll orientierten Filament-Vorlagegarn, das in mindestens
einem jeweils durch ein Eingangslieferwerk und ein Ausgangs
lieferwerk begrenzten Reckfeld gereckt wird, wobei das Ein
gangslieferwerk mit einer Einrichtung zum wiederholten,
zeitweiligen Unterbrechen seiner Rückhaltewirkung auf das
Filament-Vorlagegarn ausgestattet ist und/oder am Reckfeld
eine Einrichtung zum vorübergehenden Unterbrechen des Ver
minderns des Widerstands des Filament-Vorlagegarns gegen das
Recken angeordnet ist,
gekennzeichnet durch
eine Vorrichtung (8, 8′, 8′′) zum Verbinden von abschnitts
weise ungerecktem Filamentgarn (X) mit einem auf ganzer
Länge vollgerecktem Filamentgarn (1′).
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung als Verzwirnvorrichtung (8) ausgebildet
ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung als Umwindevorrichtung (8′′) ausgebildet
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung zum Knotenverwirbeln (8′) ausgebildet
ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 10,
gekennzeichnet durch
ein Reckwerk (3, 6) zum abschnittsweisen Recken eines nicht
vollorientierten Filament-Vorlagegarnes (1) mit einem Ein
gangslieferwerk (3) und einem Ausgangslieferwerk (6), wobei
das Ausgangslieferwerk (6) zugleich Lieferwerk für ein voll
gerecktes/orientiertes Filamentgarn (1′) ist (Fig. 1).
15. Vorrichtung nach Anspruch 10,
gekennzeichnet durch
ein Reckwerk (6, 6′) zum gemeinsamen, abschnittsweisen Recken
eines Filament-Vorlagegarns (1) mit geringerem Orientie
rungsgrad und zum vollen Recken eines Filament-Vorlagegarnes
(1′′) mit höherem Orientierungsgrad (Fig. 2).
16. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß je ein Reckwerk zum getrennten, abschnittsweisem Recken
eines Filament-Vorlagegarns (1) mit geringerem Orien
tierungsgrad und zum vollen Recken eines Filament-Vorlage
garns (1′′) mit höherem Orientierungsgrad vorgesehen sind,
wobei die beiden Reckwerke je mindestens ein gesondertes
Eingangslieferwerk (2, 2′ bzw. 6) und nur ein gemeinsames
Ausgangslieferwerk (6′) haben (Fig. 2d).
17. Vorrichtung nach Anspruch 10,
gekennzeichnet durch
ein Lieferwerk (2) zum gemeinsamen Liefern eines nur ab
schnittweise gereckten Filamentgarnes (X) und eines voll
gereckten/orientierten Filamentgarnes (1′) (Fig. 3a/b/c).
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE19611722 | 1996-03-25 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19626031A1 true DE19626031A1 (de) | 1997-10-02 |
Family
ID=7789338
Family Applications (1)
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| DE19626031A Withdrawn DE19626031A1 (de) | 1996-03-25 | 1996-06-28 | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Dick/Dünneffekten in einem nicht voll orientierten Filament-Vorlagegarn |
Country Status (1)
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1996
- 1996-06-28 DE DE19626031A patent/DE19626031A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ZINSER SYNTHETICS GMBH, 73061 EBERSBACH, DE |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |