DE3441982C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur kontinu
ierlichen Herstellung von Garn nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 sowie von einer Vorrichtung zur Durch
führung des Verfahrens nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 5.
Bei einer solchen, aus der DE 26 20 118 A1 bekannten Vor
richtung sind in einem festgelegten, nicht veränderbaren
Abstand voneinander und koaxial zu einer die Faserlauf
richtung bestimmenden Achse zwei Dralldüsen in einem ge
meinsamen Gehäuse angeordnet, die von einer in dem Gehäu
se vorgesehenen Verteilungskammer mit Druckluft versorgt
werden. Die in Bewegungsrichtung der Fasern erste Drall
düseneinrichtung gibt den Fasern eine axiale Bewegungs
komponente und eine Drehung in einer Richtung, während
die zweite Dralleinrichtung senkrecht zur Faserbewegungs
richtung auf die Fasern so einwirkt, daß diesen eine Dre
hung entgegengesetzt zu der in der ersten Dralldüsenein
richtung aufgeprägten Drehung erteilt wird, die als
Falschdrall wirkt. Diese Art der pneumatischen Faserbe
handlung führt zu einem Faserbündelgarn mit einem Kern
aus im wesentlichen parallel ausgerichteten Fasern und
mit um den Kern herum festgezogenen Fasern, die den
Kern verfestigen, wobei durch den Falschdrall das
Garn aufgelockert wird und eine bestimmte Flauschigkeit
hat, die jedoch nicht mit einem hochvoluminösen Garn
verglichen werden kann.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht nun
darin, das gattungsgemäße Verfahren, bzw. die gattungs
gemäße Vorrichtung so auszubilden, daß mit einfachen
Maßnahmen und geringem konstruktiven Aufwand ein breites
Sortiment von hochvoluminösen Garnen hergestellt werden
kann.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Anspruchs 1 verfahrensmäßig und mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 5 vorrichtungsmäßig gelöst.
Die Ansprüche 2 bis 4 sind vorteilhafte Ausgestaltungen
des erfindungsgemäßen Verfahrens, Anspruch 6 beschreibt
eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung, die die
Anpassung an die mittlere Faserlänge ermöglicht.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren können aus Fasern
endlicher Länge, beispielsweise aus Baumwolle-, Leinen-
oder Wollefasern, oder aus Fasern endlicher Länge zusammen
mit einem als Kern dienenden komplexen Chemiefaden hoch
voluminöse Garne mit hoher Garnqualität und großer Fer
tigungsgeschwindigkeit hergestellt werden. Dabei ergeben
sich Garne mit gleichbleibender linearer Dichte, da auch
Fasern, die kürzer sind, als die mittlere Faserlänge,
bei dem Verschlingungs- bzw. Verflechtungsvorgang der
freien Faserenden, die durch die pulsierenden Gasströme
in eine schwingende Bewegung versetzt werden, sicher
eingebunden werden. Dabei wird auf das Garn in der Garn
bildungszone keine mechanische Spannung ausgeübt, wie sie
zwischen Zuführ- und Abführwalzen normalerweise auftritt,
da sowohl die Fixierung der in Garnlaufrichtung hinteren
Faserenden in der Garnbildungszone sowie die Verschlin
gung der freien vorderen Garnenden mit Hilfe eines gas
förmigen Mediums, wie Luft oder Dampf, durchgeführt wird.
Da mechanische Spannelemente nicht erforderlich sind,
ist der Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung sehr
einfach, wobei sich eine Anpassung an die mittlere Fa
serlänge aufgrund einer Gewindeverbindung zwischen
Hülse und Gehäuse nach Anspruch 6 einfach verwirkli
chen läßt.
Anhand von Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele der
Erfindung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Vorrichtung im Prinzipschema,
Fig. 2 im Axialschnitt eine erste Ausführungsform der
Vorrichtung,
Fig. 3 den Schnitt III-III von Fig. 2 und
Fig. 4 im Axialschnitt eine zweite Ausführungsform
der Vorrichtung.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, wird zur Erzeugung eines hoch
volumigen Garns ein Fasermaterial A aus Fasern endlicher
Länge nach dem Strecken in einem Streckwerk 1 bzw. aus einem
Fasermaterial A und einem komplexen Chemiefaden F mit Hil
fe eines Zuführwalzenpaares einer Garnbildungszone B zuge
führt, in welcher dem Fasermaterial A in einem Bereich C
eine falsche Drehung erteilt wird und gleichzeitig in
einem Bereich D die Fasern miteinander verflochten bzw.
verschlungen werden, und zwar unter Einwirkung von Strah
len eines gasförmigen Mediums, wie Luft oder Dampf. Die
Bereiche C und D haben voneinander den Abstand l, der im
wesentlichen der mittleren Faserlänge entspricht. Zwi
schen den Bereichen C und D liegt ein Bereich E, in wel
chem sich die Fasern wieder aufdrehen, so daß sie beim
kontinuierlichen Prozeß mit ihren einen Enden durch die
falsche Drehung im Bereich C untereinander gehalten sind,
während ihre anderen Enden durch das Aufdrehen im Bereich
E frei voneinander sind und im Bereich D verflochten wer
den können. Die Verflechtung bzw. Verschlingung der Fasern
erfolgt durch einen pulsierenden Strom des gasförmigen
Mediums, dessen Pulsationsperiode direkt proportional zur
Faserlänge oder umgekehrt proportional zur Bewegungsge
schwindigkeit der Fasern eingestellt wird. Das aus der
Garnbildungszone B in Faserlaufrichtung spannungsfrei
austretende fertige Garn 2 wird über ein Garnabzugswal
zenpaar 3 zu einem Wickelkörper 4 transportiert und dort
aufgewickelt.
Die in Fig. 2 gezeigte Vorrichtung hat eine kammerförmi
ge Einstrahleinrichtung 5 zur Erzeugung der falschen
Drehung, eine kammerförmige Einstrahleinrichtung 6 für
die Verflechtung der Fasern und ein Abzugswalzenpaar 3.
Die beiden Einstrahleinrichtungen 5 und 6 sind in einem
Gehäuse 7 angeordnet. Das Gehäuse 7 hat ferner eine Ver
teilungskammer 8, einen durchgehenden Kanal 9 für das
Fasermaterial, radiale Kanäle 10 für die Zuführung des
gasförmigen Mediums in die Einstrahleinrichtung 6 für
die Verflechtung der Fasern, einen Anschluß 11 für die
Zuführung des gasförmigen Mediums in die Verteilungs
kammer 8 sowie Kanäle 12, die mit der Einstrahleinrich
tung 5 in Verbindung stehen und zueinander sowie zur
Achse der Einstrahleinrichtung 5 versetzt sind, so daß
bei der Zuführung des gasförmigen Mediums durch die
Kanäle 12 in der Einstrahleinrichtung 5 verwirbelte Gas
ströme erzeugt werden.
Die dem Bereich C von Fig. 1 entsprechende Einstrahlein
richtung 5 zur Erzeugung der falschen Drehung liegt im
Gehäuse 7 in Bewegungsrichtung des Fasermaterials vor
der dem Bereich D entsprechenden Einstrahleinrichtung 6
für die Verflechtung der Fasern, und zwar von der Achse
der radialen Kanäle 10 aus in einem der mittleren Länge
der verwendeten Fasern entsprechenden Abstand l.
Im Gehäuse 7 ist am Austritt des durchgehenden Kanals 9
ein Tauchkolben 13 angeordnet, der, wie aus Fig. 3 er
sichtlich ist, durchgehende Bohrungen 14 mit unterschied
lichen Durchmessern aufweist, die parallel zum durchge
henden Kanal 9 verlaufen, so daß durch Verstellung des
Tauchkolbens 13 die Austrittsgeschwindigkeit und somit
die lineare Dichte des hergestellten Garns variiert
werden kann.
Im Gehäuse 7 ist, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, auf der
Einführungsseite für das Fasermaterial in dem durchge
henden Kanal 9 eine Hülse 15 mit einem zylindrischen An
satz 16 angebracht, der einen zentralen Kanal 17 besitzt,
der koaxial zum durchgehenden Kanal 9 des Gehäuses 7 an
geordnet ist. Die Hülse 15 ist in das Gehäuse 7 über eine
Gewindeverbindung eingeschraubt, wobei der Ansatz 16 der
Hülse 15 so in die Einstrahleinrichtung 5 des Gehäuses 7
ragt, daß zwischen dem Gehäuse 7 und dem Ansatz 16 eine
Ringkammer 18 gebildet wird, die mit den Kanälen 12 der
Einstrahleinrichtung 5 in Verbindung steht. Die Stirn
fläche des Ansatzes 16 bildet dabei eine Begrenzungswand
der Einstrahleinrichtung 5, von der aus der Abstand 1
festgelegt wird.
Die Ringkammer 18 sorgt für eine günstige Verwirbelung
des Luftstroms in der Einstrahleinrichtung 5, durch den
einerseits dem Fasermaterial A die falsche Drehung erteilt
und andererseits das Fasermaterial A in Richtung der Ein
strahleinrichtung 6 für die Verflechtung der Fasern wei
terbewegt wird.
Die Hülse 15 mit dem Ansatz 16 ist in das Gehäuse 7 ein
schraubbar und damit verstellbar, so daß die Größe der
kammerförmigen Einstrahleinrichtung 5 und der Abstand
zwischen den Einstrahleinrichtungen 5 und 6 abhängig von
der mittleren Faserlänge geändert werden können.
Als Einstrahleinrichtung 5 kann auch ein Teil des durch
gehenden Kanals 9 dienen, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist,
wofür der Ansatz 16 der Hülse 15 einen Durchmesser hat,
der kleiner ist als der Durchmesser des durchgehenden
Kanals 9.
Zur Erzeugung eines pulsierenden Gasstroms, der durch den
Anschluß 11, die Verteilungskammer 8 und die Einstrahlein
richtung 6 zugeführt wird und dessen Pulsationsperiode di
rekt proportional zur Faserlänge und umgekehrt proportio
nal zur Bewegungsgeschwindigkeit der Fasern einstellbar
ist, werden in der Zeichnung nicht gezeigte Mittel benutzt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet folgendermaßen:
Nach dem Austritt des Fasermaterials A aus dem Streckwerk
1 und nach Durchgang durch das Zuführwalzenpaar gelangt es
in den zentralen Kanal 17 der Hülse 15, in die Einstrahl
einrichtung 5 für die Erzeugung der falschen Drehung, in
den durchgehenden Kanal 9, in die Einstrahleinrichtung 6
zur Verflechtung bzw. Verschlingung der Fasern und danach
in die durchgehende Bohrung 14 des Tauchkolbens 13 und wird nach
Rückprall von einer Abschirmung 19 aus der Einstrahlein
richtung 6 abgeführt und nach Durchgang durch das Garnab
zugswalzenpaar 3 auf den Wickelkörper 4 aufgewickelt. Das
Fasermaterial A erhält in der Einstrahleinrichtung 5 eine
Drehung in der einen Richtung und beginnt, sich nach
Durchgang durch den Bereich C in Fig. 1 im Bereich E in
der entgegengesetzten Richtung aufzudrehen. Dabei werden
die in Bewegungsrichtung des Fasermaterials A vorderen
Enden der sich aufdrehenden Fasern durch den turbulenten
Strom des in der Einstrahleinrichtung 6 periodisch zugeführ
ten gasförmigen Mediums im Bereich D miteinander verschlungen,
während die in Bewegungsrichtung des Fasermaterials A hin
teren Enden sich in dem Bereich C für die Erzeugung der
falschen Drehung befinden und untereinander festgehalten
werden.
Die Garnbildung erfolgt also durch das gasförmige Medium
gleichzeitig in zwei im Abstand der Faserlänge hinterein
ander befindlichen Abschnitten. Innerhalb des ersten
Abschnitts zwischen dem Zuführwalzenpaar und dem als
Punkt dargestellten Bereich E wird das Fasermaterial A
durch die falsche Drehung gleichsam entspannt. In dem
als Punkt dargestellten Bereich D findet eine intensive
Einwirkung auf die Fasern endlicher Länge durch den pul
sierenden turbulenten Gasstrom statt. Dadurch, daß die
hinteren Ende der Fasern durch die falsche Drehung ein
gespannt sind, können ihre vorderen Enden, die sich in
nerhalb des Abschnitts ED im freien, also nicht einge
spannten Zustand befinden, mit den benachbarten Fasern
verschlungen werden, indem sie eine schwingende Bewe
gung ausführen.
Da der Abstand l vom Bereich C, wo dem Fasermaterial A
die falsche Drehung erteilt wird, bis zum Bereich D, wo
die Fasern verflochten werden, nicht größer als die
mittlere Faserlänge ist, übersteigt die Größe des Ab
schnitts ED, auf welchem sich die Fasern in freiem Zu
stand befinden, nicht die minimale Faserlänge, wodurch
die Menge der als Abfall abgeführten Fasern stark ver
ringert wird.
Wesentlich bei der Garnbildung mit Hilfe des als Strahlen
zugeführten gasförmigen Mediums ist das Fehlen einer
zwangsweisen Spannung des Fasermaterials A in den für die
Garnerzeugung dienenden Bearbeitungseinrichtungen. Bei
Auftreten einer solchen Spannung würde der Garnbildungs
prozeß gestört. Daher ist die Zuführungsgeschwindigkeit
für das Fasermaterial A größer als die Abzugsgeschwindig
keit aus der Vorrichtung oder genauso groß wie diese Ge
schwindigkeit, was mit Hilfe der Einstrahleinrichtung 5
möglich ist.
Außerdem wird die Dauer des Prozesses für die druckluft
bewirkte Verflechtung entsprechend der minimalen endlichen
Länge der Fasern, aus denen das Garn besteht, geändert.
Dies wird dadurch erreicht, daß die minimale Länge eines
Verflechtungsabschnitts der minimalen Länge der Fasern
entspricht, die am Verflechtungsprozeß beteiligt sind.
Dadurch ist die Dauer des Verflechtungsvorgangs direkt
proportional zur minimalen Faserlänge und umgekehrt pro
portional zur Durchgangsgeschwindigkeit der Fasern durch
den Verflechtungsabschnitt.
Zur Herstellung eines Halbwollgarns wird ein Fasermate
rial aus 50% Wolle und 50% Lawsan (Polyester) verwendet,
wobei die Fasern eine maximale Stapellänge von 81 mm,
eine minimale Stapellänge von 17 mm und eine lineare
Dichte von 62 tex haben. Die Ablaufgeschwindigkeit des
Garns beträgt 2,5 m/s.
Für die Garnherstellung mit der genannten linearen Dichte
muß dem Fasermaterial eine falsche Drehung erteilt werden,
die 254 Drehungen pro Meter beträgt. Da die Stapellänge
der an der Garnbildung beteiligten Fasern 17 bis 81 mm
beträgt, wird der Abstand vom Übergangspunkt für die
falsche Drehung bis zum Abschnitt der druckluftbedingten
Verflechtung mit 40 mm angesetzt, so daß beliebige, nach
dem Kammgarnspinnsystem verarbeitete Fasern verwendet
werden können. Die Dauer der druckluftbewirkten Verflech
tung wird auf 0,0068 s festgelegt. Die Garnbildung er
folgt entsprechend diesen Parametern. Das erzeugte Garn
hat eine relative Reißbelastung von 14,35 p/tex, eine
relative Reißdehnung von 14%, einen Variationsfaktor für
die Reißbelastung von 9,5% und für die lineare Dichte
von 1,5%.
Claims (6)
1. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Garn
(2), bei dem ein Fasermaterial (A) mit Fasern endlicher
Länge in einer Garnbildungszone (B) durch Einwirkung
eines gasförmigen Mediums in einem ersten Bereich (C)
vorwärtsbewegt und mit einer falschen Drehung versehen
und gleichzeitig in Vorwärtsbewegungsrichtung im Ab
stand in einem zweiten Bereich (D) zusätzlich senkrecht
mit einem gasförmigen Medium beaufschlagt wird, wonach
das erzeugte Garn (2) aus der Garnbildungszone (B) abge
zogen und aufgewickelt wird, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Fasern in dem ersten Bereich
(C) durch die falsche Drehung untereinander an ihren
einen Enden gehalten werden, sich zwischen dem ersten
Bereich (C) und dem zweiten Bereich (D) wieder aufdrehen
und ihre dadurch freigewordenen anderen Enden in dem
zweiten Bereich (D), der von dem ersten Bereich (C) in
einem der mittleren Faserlänge des Fasermaterials (A)
entsprechenden Abstand (l) vorgesehen ist, durch Beauf
schlagung mit einem pulsierenden Strom des gasförmigen
Mediums verschlungen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Pulsationsperiode des pul
sierenden Stroms des gasförmigen Mediums direkt propor
tional zur minimalen Faserlänge und umgekehrt proportio
nal zur Vorwärtsbewegungsgeschwindigkeit der Fasern des
Fasermaterials (A) eingestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Fasermaterial (A)
durch die Garnbildungszone (B) mit einer Geschwindig
keit bewegt wird, die genauso groß ist wie oder größer
ist als die Geschwindigkeit, mit der das erzeugte Garn
(2) abgezogen wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Garnbildungszone
(B) zusammen mit dem Fasermaterial (A) als Kern ein
komplexer Chemiefaden (F) zugeführt wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 1 bis 4 mit einem Walzenpaar für die Zufüh
rung des Fasermaterials (A), mit einer ersten Einstrahl
einrichtung (5) zur axialen Vorwärtsbewegung und zum
falschen Drehen des Fasermaterials (A) durch Einwirkung
wenigstens eines Gasstroms, mit einer von der ersten
Einstrahleinrichtung (5) im Abstand angeordneten zweiten
Einstrahleinrichtung (6) zur senkrechten Beaufschlagung
des Fasermaterials (A) mit Gasströmen und mit einem
Garnabzugswalzenpaar (3), wobei die beiden Einstrahlein
richtungen (5, 6) in einem gemeinsamen Gehäuse (7) längs
eines durch das Gehäuse (7) axial hindurchgehenden Kanals
(9) angeordnet und mit einer im Gehäuse (7) vorgesehenen
Verteilungskammer (8) für das Gas verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Einstrahl
einrichtungen (5, 6) in einem der mittleren Faserlänge
des Fasermaterials entsprechenden Abstand (1) voneinander
angeordnet sind und daß den radialen Kanälen (10) der
zweiten Einstrahleinrichtung (6) Mittel zur Erzeugung von
pulsierenden Gasströmen zugeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß in dem Gehäuse (7) auf der Faser
materialeinlaßseite eine axial einstellbare Hülse (15)
mit einem zylindrischen Ansatz (16) angeordnet ist, der
einen zu dem durch das Gehäuse (7) hindurchgehenden Ka
nal (9) koaxialen Kanal (17) aufweist, wobei zwischen
dem Ansatz (16) und dem Gehäuse (7) eine Ringkammer (18)
ausgebildet ist, die über Kanäle (12) mit der Vertei
lungskammer (8) verbunden ist, und die fasermaterial
einlaßseitige Stirnwand der die erste Einstrahlrich
tung (5) bildenden Kammer von der Stirnseite des An
satzes (16) gebildet wird.
Priority Applications (3)
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