DE1665177C - Wippenschalter - Google Patents
WippenschalterInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf Wippenschalter mit einer Schaltwippe und übereck angeordneten Sockelkontakten
zum Einstecken in Kontaktglieder einer Tragplatte. Bei bekannten Kipphebelschaltern ist das
Lagerorgan für den Betätigungsgriff als den Sockelhohlraum abdeckende Schalterbrücke ausgebildet, an
deren dem Sockel zugekehrten Seite ortsfeste Gegen- und Zuführungskontakte angeordnet und mittels abgewinkelter
Lappen, Zapfen od. dgl. in der Brücke gehalten sind, wobei einer dieser Kontakte als
Schwenklager und Stromzuführung für die Schaltschwinge dient.
Bei anderen bekannten Kipphebelschaltern sind s» durch die Bodenplatte gesteckte orstfeste Kontakte
durch eine Schiene unterhalb des Sockels mittels Kontaktschrauben verbunden, so daß lediglich eine Kontaktbrücke
mit Umschaltung durch Verschraubung entsteht. SS
Bei bekannten als Kreuzschalter ausgeführten Kippschaltern sind die sich kreuzenden Leitungen auf der
Unterseite des Sockels angebracht und infolgedessen durch eine dazwischenliegende isolierende Scheibe
voneinander getrennt.
Schließlich ist das Einsetzen von ganzen Schaltsystemen einschließlich der ortsfesten Kontaktstücke
in zwei übereinanderliegenden Ebenen und der Zwischenlage der in Bodenkontaktschienen gelagerten
beweglichen Kontaktstücke bekannt. Die beweglichen und ortsfesten Kontaktstückc müssen einzeln und in
verschiedenen Ebenen eingesteckt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, Schalter der eingangs erwähnten Art in einfacher Weise umzuschalten und
weiter zu verbessern. Erfindungsgemäß wild dies im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Tragplatte
mit wahlweise einseitig oder diagonal angeordneten Kontaktfedern von der Rückseite des Sockels einsteckbar ist Dadurch lassen sich alle Verbindungen
vormontieren und die vormontierten Tngplatten einfach einstecken. Jede Platte bewirkt jeweils verschiedene Umschaltungen, insbesondere die wahlweise
Verwendung als Ausschalter, ein- und zweipoliger Schalter, zwei Aircschalter oder Kreuz-, Wechseloder Serienschalter in einem Standardsockel. Die Umschaltung nimmt der Insta'lateur vor.
Die Tragplatte selbst laßt sich verschieden ausbilden und dabei jedem der vier diametral gegenüber
zuordnen. Die Schaltwippen sind auf einer gemeinsamen Achse nebeneinander gelagert und mit einer
ein- oder zweiteiligen abnehmbaren Betätigungswippc versehen.
Bei einer bevorzugten Ausführung ist zwischen den vier, etwa ein Quadrat einschließenden Sockelkontakten
eine quadratische Kontaktplatte jeweils mit verschiedenen elektrischen Verbindungen für mindestens
zwei Kontakte einsetzbar, und zwar werden zwei diagonal einander gegenüberliegende Kontakte
bei der Verwendung als Wechselschalter und zwei auf der gleichen Seite liegende Kontakte bei der Verwendung
als Serienschalter miteinander leitend verbunden.
Für die elektrischen Verbindungen sind vier Aussparungen im Sockel vorgesehen, die schlitzförmig
insbesondere federnd ausgebildete Verbindungskontakte der Kontaktplatte aufnehmen. Die Kontaktplatte
wird von unten mit d-n Kontaktfedern in die Aussparungen eingeschoben. Die Kontaktfedern kontaktieren
an den zugekehrten Seiten mit den der Kontaktwippe zugeordneten Kontaktfahnen.
Bei Verwendung als Kreuzschalter sind je zwei Kontakte diagonal über Kreuz miteinander verbunden
und gegeneinander an der Kreuzung isoliert.
Für die Schaltungen Aus, Ein- und Zweipolig, Wechsel und Kreuz ist einer Betätigungswippe eine
einteilige Schaltwippe zugeordnet. Bei der Serienschaltung ist die Betätigungswippe zweiteilig.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung ist
eine Aueführung eines erfindungsgemäßen Universalschalters dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Standardausführung ohne Kontaktplatte,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A der Fig. 1,
F i g. 3 den Sockel mit der Kontaktplatte für Wechselschaltung,
F1 g. 4 den Sockel mit Kontaktplatte für Serienschaltung,
F i g. 5 den Sockel mit Kontaktplatte für Kreuzschaltung,
F i g. 6 den Schalter mit einteiliger Betätigungswippe und
F i g. 7 den Schalter mit geteilter Betätigungswippe.
Die Figuren zeigen nur die zum Verständnis der Erfindung nötigen Teile des Universalschalters mit
einem Sockel 8 und vier Anschlüssen 9, die übereck angeordnet und von denen je ein Kontaktpaar einer
Kontaktwippe 10 und Schaltwippe 11 zugeordnet sind. Die Kontaktwippe 10 ist auf dem Boden des
Sockels 8 abgestützt und in einem Schlitz 10' eines
Winkelstückes 12 gelagert. Das freie Ende arbeitet mit einer Schraubenfeder 13 zusammen, welche in
einer Bohrung 14 der Schaltwippe 11 gelagert ist und die Kontaktwippe 10 belastet.
Beide Schaltwippen 11 sind nebeneinander auf einer gemeinsamen Achse 15 in Böcken 16 gelagert,
die dem Sockel 8 angeformt sind. Auf beide Schaltwippen 11 ist gemäß Fig. 2 eine Betätigungswippe
17 aufgesteckt und der Schalter in F i g. 1 und 2 z. B.
mit einer Aufputzkappe 18 versehen, die strichpunk- to tiert eingezeichnet ist. Zu beiden Seiten der Kontaktwippen 10 sind Fahnen 19 mit einander zugekehrten Kontakten 20 in Aussparungen 21 des Sockels 8
befestigt. Die beiden rechts der Wippen Id angeordneten· Fahnen 19 sind durch Steee 22 mit den beiden is
rechten Anschlüssen 9 leitend verbunden. Die Deuten links der Wippen 10 angeordneten Kontaktfahnen 19
sind in F i g. 1 und 2 unbenutzt.
In F i g. 2 ist in dem Sockel 8 von unten eine Kontaktplatte
23 eingesetzt und mit zwei spitzwinklig aus- ao
laufenden Kontaktfedern 24 versehen und in die Ausnehmungen 21 eingesteckt. Die Kontaktplatte 23 hat
gemäß F i g. 3 folgenden quadratischen Grundriß und in F i g. 3 und 4 jeweils zwei Kontaktfedern 24, die
durch eine Brücke 25 leitend verbunden und einteilig von der Brücke abgewinkelt sind.
!" Fig.3 sind jeweils zwei diagonal gegenüberliegende Kontaktfedern 24 leitend durch dl: Brücke
25 verbunden und der Schalter als Wechselschalter
ausgebildet.
In F i g. 4 sind die Kontaktfedern 24 einseitig auf der rechten Seite der Kontaktplatte 23 angeordnet
und durch die Brücke 25 verbunden, so daß der Schalter als Serienschalter arbeitet
In F i g. S ist auf der Kontaktplatte 23 in jeder Ecke eine Kontaktfeder 24 befestigt und zusätzlich zu
F i g. 3 eine zweite Brücke 25 vorgesehen. Beide Brükken 25 sind an der Kreuzung durch eine Isolation 26
elektrisch getrennt, so uod αν.· avuii., »ι« «*:„..-
schalter arbeitet.
F i g. 6 zeigt den Aufiuaα mit abnehmbarer einteiliger
Betätigungswippe 17 fiii die Schaltung Aus, Ein- und Zweipolig, Wechsel und Kreuz.
F i g. 7 zeigt den Aufbau als Doppelschalter mit zwei Schaltwippen Il und zwei Betätigungswippen
17 für Serienschaltung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Wippenschalter mit einer Schaltwippe und übereck angeordneten Sockelkontakten zum Ein- S
stecken in Kontaktglieder einer Tragplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (23) mit wahlweise einseitig oder diagonal
angeordneten Kontaktfedern (24) von der Rückseite des Sockels (8) einsteckbar ist.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (23) zwei Kontaktwippen (10) und einer vorzugsweise abnehmbaren
ein- oder zweiteiligen Betätigungswippe (17) zu-
eeordnet ist. >S
3. Schalter nach Anspruch 2, daüurcn gekennzeichnet,
J iß die Kontaktwippen (10) durch mittige Lagerstücke (12) mit zwei Anschlüssen (9)
leitend verbunden sind.
4. Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekenn- ao
zeichnet, daß die beiden übrigen Sockelkontakte (19) durch Stege (22) mit zwei weiteren Anschlüssen
(9) verbunden sind.
5. Schalter nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sockelkontakte (19) zu as
beiden Seiten der Kontaktwippen (10) als Kontaktfahnen für die Kontaktglieder (24) angeordnet
sind.
6. Schalter nach einem ^der mehreren der Ansprüche
1 bis 5, daduich gekennzeichnet, daß die Tragplatte (23) mit den Koniaktfedern (24) in vier
Ausnehmungen (21) des Sockels (8) einsteckbar ist.
Family
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