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DE2462035A1 - Tastatur - Google Patents

Tastatur

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Publication number
DE2462035A1
DE2462035A1 DE19742462035 DE2462035A DE2462035A1 DE 2462035 A1 DE2462035 A1 DE 2462035A1 DE 19742462035 DE19742462035 DE 19742462035 DE 2462035 A DE2462035 A DE 2462035A DE 2462035 A1 DE2462035 A1 DE 2462035A1
Authority
DE
Germany
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keys
substructure
keyboard
key
rails
Prior art date
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Granted
Application number
DE19742462035
Other languages
English (en)
Other versions
DE2462035C3 (de
DE2462035B2 (de
Inventor
Paul Blaser
Helmut Schmidt
Walter Strobel
Guenter Treude
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Digital Kienzle Computersysteme GmbH and Co KG
Original Assignee
Kienzle Apparate GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kienzle Apparate GmbH filed Critical Kienzle Apparate GmbH
Priority to DE19742462035 priority Critical patent/DE2462035C3/de
Publication of DE2462035A1 publication Critical patent/DE2462035A1/de
Publication of DE2462035B2 publication Critical patent/DE2462035B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2462035C3 publication Critical patent/DE2462035C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/70Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a plurality of operating members associated with different sets of contacts, e.g. keyboard

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Tast;atur Die Erfindung betrifft eine Tastatur, wie sie im Oberbegriff des Hauptanspruches näher definiert ist.
  • Es ist heute mehr und mehr üblich geworden, Tastaturen aus einzelnen Tasten zusammenzusetzen, um so den Aufbau verschiedenster Tastaturen leichter zu ermöglichen als dies früher der Fall war.
  • Es sind Zehnertastaturen, alphanumerische Tastaturen, Funktionstastaturen usw. bekannt, die jede eine andere Anzahl von Tasten aufweisen und bei denen verschiedenste Formgebungen und Abmessungen der Anordnung der Tasten verlangt werden. Das mosaikartige Zusammensetzen mehrerer Tasten zu einer Tastatur gewünschter Form und Größe vereinfacht und verbilligt deren Aufbau, insbesondere bei kleineren Stückzahlen. Auch werden Reparaturen oder Änderungen der Tastatur dadurch erleichtert.
  • In neuerer Zeit sind Tastaturen bekannt geworden, die sich aus einer Vielzahl von Druck- oder Schalttasten zusammensetzen lassen. Bei den meisten dieser Tasten - gleich ob es sich um solche mit elektrischen Kontakten handelt oder um sog. kontaktlose Tasten - ist der Hauptnachteil der, daß die Schaltvorgänge im Innern der Taste selbst durchgefuhrt werden, so daß elektrische Verbindungen zur Schaltung der Tastatur erstellt werden müssen.
  • Weiter ist von Nachteil, daß die meisten Tasten nur von unten in einen die Tasten haltenden Unterbau eingesetzt und auch wieder nur nach unten herausgenommen werden können. Bei so aufgebauten Tastaturen muß auch bei Reparaturen oder beim Austausch einzelner Tasten die Tastatur stets zusätzlich auch von unten her zugänglich sein.
  • So sind durch die DT-OS 2 337 904 Tasten bekannt geworden, die auf einer Schaltungsplatte durch Klammern festgelegt werden können. Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel ist aber auch eine Befestigung durch selbst arretierende Schrauben erwähnt. Bei diesen Tasten müssen die Anschlüsse mit der Schaltung der Tastatur durch Lötverbindungen geschaffen werden.
  • Die DT-OS 2 244 122 zeigt zwar ein einfaches Einsetzen einer Taste von oben her durch eine Halteplatte, in der sie mittels Rastnasen festgehalten wird. Ihre elektrischen Anschlüsse sind aber am Boden der Taste mit einer Schaltungsplatte durch Lötverbindungen befestigt. Diese Offenlegungsschrift zeigt zwar Tasten, die Jeweils ein Paar diametral gegenüberliegende, elastisch angebrachte Rastnasen aufweisen, mit denen es möglich ist, die Tasten in entsprechende Durchbrechungen einer Trägerplatte von oben her rastend einzusetzen. Ein Wiederherausnehmen einer derartigen Taste aus der Halteplatte ist aber nicht ohne weiteres möglich. Erstens ist die Taste mit den elektrischen Anschlüssen mit der Schaltung durch Lötverbindungen festgelegt, zweitens kann man die die Taste in der Halteplatte festhaltenden Nasen nurn unten her zusammendrücken und so die Rastverbindung mit der Halteplatte lösen. Dazu bedarf es besonderer Werkzeuge, die von unten her durch Öffnungen in der Schaltungsplatte hindurchgeführt werden, und mit denen die beiden Nasen zusammengedrückt werden können, so daß die Taste dann nach oben aus der Halteplatte herausgenommen werden kann, wenn zuvor die Lötverbindungen gelöst worden sind.
  • Durch die DT-OS 2 242 680 ist zwar eine Tastatur bekannt geworden, bei der Teile der Tasten von oben her in eine Stützplatte eingeführt werden können und bei der keine elektrischen Zuleitungen zur Taste selbst geführt werden müssen. Die Stützplatte ist dabei so ausgebildet, daß sie Bundringe aufweist, durch die Jeweils der Tastenschaft einer Taste hindurchragt. Damit ist die Lage jeder einzelnen Taste festgelegt. Um eine Drehung der Taste zu vermeiden, ist zusätzlich an der Tastenkappe ein Seitenvorsprung vorgesehen, der sich durch eine gesonderte Öffnung in der Platte erstreckt. Die Tastenkappe, die Rückstellfeder, und der Tastenschaft jeder Taste werden bei der Montage von oben her durch einen Bundring gesteckt und danach die das Schalten der Stromkreise bewirkenden Teile der Taste von der Unterseite der StUtzplatte auf den Tastenschaft geschoben und durch eine Schraube mit diesem fest verbunden. Somit ist es bereits bei der Montage der Tasten notwendig, daß die Stützplatte von oben und von unten zugänglich sein muß. Wenn sämtliche Tasten an der Stützplatte in dieser Art montiert sind, kann erst die Schaltungsplatte in definiertem Abstand zu den Tasten mit Schrauben und Abstandsgliedern an der Stützplatte befestigt werden. Obwohl die Tasten selbst keine elektrischen Zu- und Ableitungen aufweisen, ist ein Auswechseln einzelner Tasten oder aber auch der Schaltungsplatte nur sehr schwer möglich.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Tastatur zu schaffen, deren Zusammenbau wesentlich vereinfacht ist. Nach der Erfindung wird dies durch die Merkmale erreicht, die in dem Kennzeichen des Hauptanspruches näher aufgeführt sind.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprechen enthalten.
  • Besondere Vorteile bietet die Erfindung dadurch, daß, ohne Rücksicht darauf, ob es sich um Kontakttastaturen handelt oder um kontaktlose, eine extrem einfach zusammensetzbare Tastatur geschaffen wurde, die einmal ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen zusammengesetzt und wieder Jederzeit ohne Werkzeuge auseinandernehmbar ist und bei der die einzelnen Tasten von oben her in einen die Tasten tragenden Unterbau eingesetzt oder auch nach oben aus demselben herausgenommen werden können. Desgleichen ist ein Wechsel der Schaltungsplatte möglich, ohne daß dazu Löt- oder Schraubverbindungen gelöst werden müssen.
  • Die Erfindung wird nachstehend in der Beschreibung des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Fig. 1a zeigt in Explosivdarstellung den Aufbau einer Taste als Drucktaste, Fig. 7b zeigt das zusätzliche Teil, mit dem eine Taste nach Fig. 1 als Rasttaste ausgebildet wird, Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht eines Teils einer Tastatur.
  • Eine Taste 1 setzt sich, wie die Fig. la zeigt, aus folgenden Einzelteilen zusammen: Ein Tastenschaft 2 ist das Betätigungsorgan der Taste 1. Sein oberer Teil 2a hat einen kreuzförmigen Querschnitt, der in einen den Tastenhub in beiden möglichen Endlagen begrenzenden scheibenförmigen Teil 2b übergeht. Der untere Teil 2c des Tastenschaftes 2 ist gemäß der Figur walzenförmig rund ausgebildet und trägt in der dargestellten Ausführung einen Ferritstift 3 als die Schaltfunktion kontaktlos durchführendes Teil. Am Tastenschaft 2 mit angeformt ist noch eine Schaltnase 2d und eine Rastnase 2e zu erkennen, deren Aufgabe weiter hinten erläutert wird. Unterhalb des scheibenförmigen Teile-s 2b wird eine Druckfeder 4 über dem Teil 2c des Tastenschaftes 2 vorgesehen. Der Tastenschaft 2 wird zusammen mit der Druckfeder 4 in ein Gehäuseunterteil 5 eingeführt, das zylinderförmig ausgebildet ist und in einen Boden 5a mit einem verJüngten, runden Bodenteil 5b übergeht, der ein Loch 5f aufweist, durch das der untere runde Teil 2c des Tastenschaftes 2 hindurchtreten kann. Weiter sind an der Unterseite des Gehäuseteils 5 Nasen 5c angeformt, die als Abstandshalter zu einem die Tasten 1 tragenden Unterbau dienen, auf den weiter hinten noch näher eingegangen wird. An dem oberen Rand des Gehäuseteils 5 sind Rastnasen 5d angeformt, die sich zur Mittelachse des Gehäuseteils 5 hin leicht federnd zurUckdrUcken lassen, wenn das Gehäuseteil 5 in einem Gehäuseteil 6 eingerastet wird.
  • Für diese Rastverbindung der Teile 5 und 6 sind Ausnehmungen 6a im Gehäuseteil 6 vorgesehen, durch die die Rastnasen 5d hindurchreichen und federnd einrasten. Durch eine kreuzförmige Ausnehmung 6b des Gehäuseteils 6 reicht der obere Teil 2a des Tastenschaftes 2, auf den eine Tastenkappe 7 aufgeschoben wird. Die-äußere Form der Tastenkappe 7 kann beliebig gewählt werden. So bilden die zusammengefUgten Teile 5, 6 und 7 mit dem Tastenschaft 2 und der Feder 4 eine Taste 1. Wird auf die Tastenkappe 7 gedrückt, so bewegt sich der Tastenschaft 2 gegen den Druck der Feder 4 nach unten, so daß beispielsweise der Ferritstift 3 durch die Mitte eines Spulenpäares geführt wird und so deren induktive Kopplung verstärkt. Die Gehäuseteile 5 und 6 und die Kappe 7 werden, wie bereits erwähnt, ohne Werkzeug zusammengefügt und können nach Belieben ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges auch wieder getrennt werden. Dabei ist die Kupplung der Rastnasen 5d in den Ausnehmungen 6a des Gehäuseteils 6 wie eine Schnappverbindung zu trennen.
  • An zwei gegenüber liegenden Seiten des viereckigen Gehäuseteils 6 können federnde Spreizarme 6c mit angeformt sein, die an den Enden zu Rastnasen 6d aualaufen. Die beiden übrigen Seiten des Gehäuseteils 6 sind so geformt, daß deren Kanten einmal durch über die Kantenlänge sich erstreckende, schulterartige Vorsprünge 6e als Auflage auf einer die Tasten 1 tragenden U-Schiene 8 dienen und Je eine vorspringende Ausformung 6f als seitliche Führung in entsprechende Ausschnitte 8a in Seitenwänden 8b der U-Schiene 8 wirken.
  • Dabei weisen in vorteilhafter Ausgestaltung die Vorsprünge 6e und 6f dieselbe Stärke auf wie die Seitenwandungen 8b der U-Schiene 8. Durch diese Abmessungen wird ermöglicht, daß die Seitenwände 8b verschiedener U-Schienen 8 direkt aneinander liegen können.
  • Im Boden der U-Schienen 8 sind Rundlöcher 8c vorgesehen, in die der untere Teil 5b des Gehäuseteils 5 paßt. Um jedes Loch 8c sind vier Ausnehmungen 8d vorgesehen, in die die Rastnasen 6d der Spreizarme 6c eingreifen und die Taste 1 in der U-Schiene 8 festhalten.
  • Eine Tastatur wird, wie leicht verständlich ist, so aufgebaut, daß mehrere U-Schienen 8 nebeneinander mit den Seitenwänden 8b satt aneinander liegend vorgesehen werden, in die die einzelnen Tasten 1 dann ohne Werkzeug eingesetzt werden. Die so gebildete Tastatur ist noch nicht zum Schalten elektrischer Stromkreise geeignet. Wie dies erreicht wird, ist nachfolgend näher beschrieben.
  • An den U-Schienen 8 sind federnde Rastglieder 9 angesetzt, die eine an sich bekannte Schaltungsplatte 10 unterhalb der Böden der U-Schienen 8 festhalten. Dabei wird die Schaltungsplatte 10 sowohl in der richtigen Lage zu den die Schaltfunktion durchführenden Teile 3 der Tastenschäfte 2 gehalten als auch im vorgeschriebenen Abstand zu den Böden der U-Schiene 8. Eine Schaltungsplatte 10 ist vorteilhafterweise eine an sich bekannte, gedruckte Schaltung.
  • Soll eine Kontakttastatur erstellt werden, so sind beispielsweise die entsprechenden Überbrückungskontakte am Unterteil 2c des Tastenschaftes 2 angeordnet, während die Schaltungsplatte 10 die Gegenkontakte aufweist, die bei Betätigung der Taste 1 durch die Uberbrückungskontakte miteinander in vorgeschriebener Weise elektrisch verbunden werden sollen.
  • Bei einer kontaktlosen Tastatur sind auf der Schaltungsplatte 10 die Wicklungen von Spulen vorgesehen, die induktiv mit einander zusammenwirken sollen. In der Mitte der gedruckten Spulenwicklungen weist dann die Schaltungsplatte 10 Je ein Loch auf, durch das bei Betätigung der zugeordneten Taste 1 der Ferritstift 3 gemäß der Fig. la und 2 hindurchragt.
  • Sämtliche elektrischen Zu- und Ableitungen 12 sind nur mit der Schaltungsplatte 10 verbunden, so daß zu den Tasten 1 keinerlei elektrische Leitungen geführt sind. Damit sind beim Einsetzen von Tasten 1 in eine U-Schiene 8 oder beim Herausnehmen von Tasten 1 aus den U-Schienen 8 keine elektrischen Leitungen zu trennen oder anzuschließen. Das vereinfacht und verbilligt Aufbau, Abänderung oder Reparatur einer derartigen Tastatur wesentlich.
  • Zum Lösen oder Auswechseln einer Schaltungsplatte 10 brauchen nur die federnden Beine der Rastglieder 9, wie bei einem Clip, mit der Hand zusammengedrückt zu werden, und die Platte 10 kann abgenommen werden. Eine andere Schaltungsplatte 10 wird auf die Rastglieder 9 gedrückt, so daß deren Nasen durch die Platte 10 hindurchtreten und dort einrasten. Selbstverständlich kann beim Aufbau einer derartigen Tastatur auch das Tastenfeld auf die Schaltungsplatte 10 aufgesetzt werden, wobei die Glieder 9 in die Schaltungsplatte 10 einrasten. So kann eine Tastatur von unten nach oben, also zum Bedienenden hin, so zusammengesetzt werden, daß zuerst die Schaltungsplatte 10 eingelegt wird, dann die U-Schienen 8 auf die Schaltungsplatte 10 aufgesetzt und danach die Tasten 1 in die U-Schienen 8 eingesetzt werden. Als letztes werden dann die Tastenkappen 7 aufgesetzt und bilden den oberen Abschluß der Tastatur.
  • Nun werden neben einfachen Drucktasten auch Rasttasten bet nötigt. Hier zeigt die Fig. Ib, daß dazu beim Zusammensetzen der Taste 1 lediglich auf das Oberteil 2a des Tastenschaftes 2 ein zahnradförmiges Rastglied 11 zusätzlich eingelegt werden muß, das im Zusammenwirken mit den Nasen 2d und 2e bewirkt,'daß der Schaft 2 bei einer ersten Betätigung in der unteren tellung verbleibt und erst bei einer nachf olgenden zweiten Betätigung wieder in die Ausgangsstellung nach oben zurückgeht. Der Aufbau und die Wirkurgsweise des Rastgliedes 11 sind vom Kugelschreiber her allgemein bekannt und bedürfen keiner weiteren ErlEuterung.
  • Die Einfachheit des Aufbaues Jeder Taste 1, eine Drucktaste lediglich durch HinzufUgung eines Rastgliedes 11 zu einer Rasttaste zu machen, ist Jedoch bisher nicht bekannt geworden. Eine Taste 1 besteht als Drucktaste somit aus drei gepreßten Einzelteilen 2, 5 und 6, einer Feder 4 sowie einer Tastenkappe 7, während für eine Rasttaste lediglich ein Preßteil, nämlich das Rastglied 11, zusätzlich benötigt wird.
  • Es bleibt noch zu erwähnten, daß auch der Aufbau der die Tasten 7 tragenden U-Schienen 8 insofern besonders vorteilhaft ist, als die Ausnehmungen 8c und 8d und Ausschnitte 8a bei den U-Schienen 8 so vorgesehen sind, daß sie von den beiden Enden der U-Schiene 8 einen unterschiedlichen Abstand x oder y aufweisen. Damit wird bewirkt, daß bei Anordnung der U-Schienen nebeneinander mit Jeweils gleichen Abständen x an x an den gleichen Enden eine matrixförmige Tastatur gebildet werden kann, bei der die Tasten 1 rechtwinklig neben-, über-und untereinander angeordnet sind. Das wird beispielsweise bei sog. Zehnertastaturen angewendet. Wird Jedoch Jede zweite U-Schiene 8 um 1800 verschwenkt, so werden die Tasten 1 so gegeneinander versetzt, daß'Abstand x einer Schiene 8 neben Abstand y der benachbarten Schiene 8 kommt, so daß eine schreibmaschinenähnliche Tastatur entsteht. Dieser Anordnung gibt man bei alphanumerischen Tastaturen den Vorzug. Die Befestigung der U-Schienen 8 im Unterbau der Tastatur ist nicht Gegenstand dieser Erfindung. Sid kann beliebig ausgeführt sein.
  • Bei Tastaturen, bei denen die Tasten 1 ohne Zwischenraum nebeneinander auf einer U-Schiene 8 angeordnet sind, kann es vorteilhaft sein, eine Vorrichtung zu verweben, die von oben her nach Abnahme der Tastenkappe 7 über das Tastengehäuse 5, 6 geschoben wird und mit der man die Spreizarme 6c mit den Rastnasen 6d zusammendrückt und so ein Herausnehmen jeder einzelnen Taste 1 nach oben ermöglicht.
  • Die Ausbildung des die Tasten 1 tragenden Unterbaus mit U-Schienen 8 stellt nur ein mögliches Beispiel dar. Der Unterbau kann auch beliebig anders ausgeführt werden, wobei lediglich darauf zu achten ist, daß die Tasten 1 von oben her einsetzbar sind und durch die Ausbildung der Tasten 1 in Verbindung mit der Ausbildung des Unterbaus ein fester Sitz durch Rastverbindungen der Tasten 1 im Unterbau in sämtlichen möglichen Verschieberichtungen gewährleistet wird. Das Gleiche gilt für die Ausbildung der Tasten 1 im Hinblick auf ihre äußere Formgebung. Diese kann beliebig gewählt werden, ohne daß damit der Schutzbereich der Erfindung verlassen wird. Erfindungswesentlich ist, daß die Einzeltaste 1 ein zweigeteiltes Gehäuse aufweist, das mit Rastverbindungen zu einem Gesamtgehäuse zusammengefügt wird, in dem sämtliche für das Schalten elektrischer Stromkreise notwendigen beweglichen Teile enthalten sind.

Claims (8)

  1. PatentansurUche:
    Aus Einzeltasten zusammensetzbare Tastatur unter Verwendung eines die Tasten tragenden Unterbaues und einer mit den Tastenschäften zum Schalten elektrischer Stromkreise zusammenwirkenden Schaltungsplatte' dadurch gekennzeichnet, daß die Tasten (1) mittels Rastverbindung in durch den Unterbau (8)orgegebenem Abstand voneinander von oben her in diesen montierbar sind und daß durch ebenfalls verrastende Abstandshalter (9) an dem Unterbau (8) die Tasten (1) und die Schaltungsplatte (10) in definiertem Abstand zueinander gehalten werden.
  2. 2. Tastatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Unterbau U-Schienen (8) dienen, die nach oben offen sind und im Boden AusneWnungen (8d) zur Aufnahme von Rastnasen (6d) an den Tasten (1) aufweisen.
  3. 3. Tastatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Jeweils zwischen den Ausnehmungen (8d) für eine Taste eine größere Ausnehmung (8c) vorgesehen ist, durch die ein Teil (5b) der Taste (1) mit einem Schaltteil (3) hindurchtritt.
  4. 4. Tastatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seiten (8b) der U-Schienen (8) nach oben offene Ausschnitte (8a) vorgesehen sind, in die an der Taste angeformte Vorsprünge (6e, 6f) passen.
  5. 5. Tastatur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (6e und 6f) an der Taste (1) der Materialstärke der Seiten (8b) der U-Schienen (8) entsprechen.
  6. 6. Tastatur nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (8c, 8d) und die Ausschnitte'(8a) im gewünschten Abstand der Tasten untereinander so vorgesehen sind, daß sie von den beidenEndenderU-Schienen (8) einen unterschiedlichen Abstand(x oder y) aufweisen, so daß von einer U-Schiene (8) zur nächst folgenden durch 1800 verschwenkte Anordnung eine Versetzung der Tasten (1) - wie bei einer Schreibmaschinentastatur - erreicht wird.
  7. 7. Tastatur nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß elektrische Zu- und Ableitungen (12) lediglich zu der Schaltungsplatte (10) geführt sind
  8. 8. Tastatur nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die U-Schienen (8) im Gehäuse des Gerätes, f':ir das die Tasten (1) als Eingabemittel dienen, befestigt sind.
DE19742462035 1974-08-22 1974-08-22 Tastatur Expired DE2462035C3 (de)

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DE2462035A1 true DE2462035A1 (de) 1976-04-29
DE2462035B2 DE2462035B2 (de) 1977-05-26
DE2462035C3 DE2462035C3 (de) 1981-10-08

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Legal Events

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