DE3531593A1 - Anschluss-interface - Google Patents
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- H01R9/22—Bases, e.g. strip, block, panel
- H01R9/24—Terminal blocks
- H01R9/2491—Terminal blocks structurally associated with plugs or sockets
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- H05K1/11—Printed elements for providing electric connections to or between printed circuits
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anschluß-Interface entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Vorrichtung wird insbes. für den elektrischen Einbau von Wasch-, Spülmaschinen und dergl.
verwendet. Die Steuerung der Zyklusfolgen solcher Maschinen wird bekanntlich mittels einer elektromechanischen
und/oder elektronischen Programmeinrichtung
XO durchgeführt/ zu der alle elektrischen Versorgungs- und
Steuerleitungen der verschiedenen elektrisch betätigten Teile wie Motoren, Pumpen, Heizwiderstände und dergl.
führen. Alle erwähnten Kabel werden derzeit an die Programmeinrichtung mittels Anschlüssen verschiedener
Art angeschlossen, jedoch einzeln und ohne einen genauen logischen Anschlußplan, und zwar insofern, als
die elektrischen Ausgänge der Programmeinrichtung mit ihrer internen Struktur und nicht entsprechend ihrem
Verwendungszweck verbunden werden.
Um diesen Nachteil zu beseitigen sind bereits verschiedene Arten von zentralen Leitungen z.B. auf dem Automobilsektor
vorgeschlagen worden, jedoch haben sich diese Ausführungsformen hinsichtlich der internen Verkabelung der
verschiedenen Kontaktpunkte, des Platzbedarfes, des Gewichtes und der Herstellungskosten nicht als optimal
erwiesen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die erwähnten Nachteile zu beseitigen und eine Anschluß-Interface
insbes. für Wasch- und Spülmaschinen zu schaffen, die sehr kompakt ist, die Anzahl der notwendigen internen
Kabel auf ein Minimum reduziert und die Anschlüsse geordnet im Sinne eines ähnichen Verwendungszweckes
vorbestimmt, zum Beispiel alle Pumperibefehle in einem einzigen Anschluß zu übertragen.
Weiterhin soll eine Anschluß-Interface geschaffen werden,
die höchste Zuverlässigkeit und Sicherheit garantiert und die es aufgrund des Anschlußplanes ermöglicht, Verkabelungsfehler
und damit die für die Montage der Maschinen erforderlichen Arbeitskosten drastisch zu senken.
Gelöst wird diese Aufgabe der Erfindung durch die im kennzeichenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale.
^q Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteranspruchen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Fig. 1 bis 3 beispielsweise erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der noch nicht
angeschlossenen Bauelemente der Vorrichtung,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der montierten
im offenen Zustand an einer Programmeinrichtung
angeordneten Vorrichtung, und
Fig. 3 teilweise im Schnitt die geschlossene Vorrichtung
im Betriebszustand.
— ο ""*
Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Vorrichtung besteht aus zwei Profilkörpern 1a, 1b aus Isoliermaterial,
zweckmäßigerweise aus Kunststoff, von denen jeder aus
drei gesonderten, jedoch durch flexible Abschnitte verbundenen Teilen zusammengesetzt ist, nämlich einem
ersten ebenen Grundplattenteil 2 für Stecker 3, die jeweils mit Kontakten 3a verbunden sind, einem zweiten
Kopfteil 4, das eine Nut 5 zur Verbindung mit einem elektromechanischen Bauteil 6 (Fig. 2) entsprechend
geeigneten Vorsprüngen 7 an diesem aufweist, die geeignete Form haben, um in die Nuten 5 einzugreifen und einem
zweiten Kopfteil 4, das mit dem ersten Grundplattenteil 2 mittels eines Streifens 8 aus gleichem Material, jedoch
geringerer Dicke, verbunden ist, der eine Art Scharnier zum Umbiegen der beiden Teile 2 uiid 4 der Interface-Vorrichtung
bildet, wie Fig. 3 zeigt, und einem drittem Seitenteil 9, das mit dem ersten Grundplattenteil 2
mittels eines weiteren Streifens 10 geringerer Dicke verbunden ist, um die beiden Teile zusammen umbiegen zu
können, und das Ausschnitte 11 aufweist, in die bei geschlossener Vorrichtung (Fig. 3) entsprechende Vorsprünge
12 einrasten, die in geeigneter Weise profiliert und an den gegenüberliegenden Rändern der Teile 2 und 4
ausgebildet sind.
Um eine bessere Ausrichtung zu erreichen und ein öffnen infolge von Torsionsbewegungen zu vermeiden, sind an den
gegenüberliegenden Rändern am Kopfteil 4 jeder Grundplatte 2 der beiden Profilkörper 1a, 1b auch Schwalbenschwanzausschnitte
und -vorsprünge 13 ausgebildet, die verbunden werden können, wenn sich die beiden Grundplatten
in der Betriebsstellunq befinden.
Um eine elektrische Verbindung zwischen den Kontaktpunkten 3a der Stecker 3, die an den Profilkörpern 1a und 1b ange-
ordnet sind, die die Interface-Vorrichtung bilden, und Kontaktpunkten 16 der Enden von internen Schaltkreisen
der elektromechanischen Vorrichtung 6 herzustellen, werden flexible, gedruckte Schaltkreise 15 verwendet, die
die elektrischen Verbindungen zwischen diesen Kontaktpunkten 16 untereinander und/oder den Kontaktpunkten 3a herstellen.
Die gedruckten Schaltkreise 15 bewirken die elektrischen
Verbindungen bei minimalem Platzbedarf und höchster Zuverlässigkeit. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
sind nur drei Schichten von Schaltkreisen 15 verwendet, obwohl diese Zahl erhöht werden kann, wenn die Interface-Vorrichtung
bei gleicher Anzahl von Kontakten und Verbindungen in Form eines einzigen schachteiförmigen
5 Körpers ausgebildet wird, der alle Stecker auf einer einzigen Grundplatte statt auf zwei getrennten Platten
aufnimmt, wie bei dem Ausführungsbeispiel, die auf gegenüberliegenden Seiten der Kontaktanordnung des Bauteils
angeordnet sind. Die Montage der Vorrichuung an dem Bauteil 6 erfolgt, wie Fig. 2 zeigt, dadurch, daß an
den Kopfteilen des Bauteils 6 die beiden Profilkörper la, 1b durch Einrasten der jeweiligen Teile 7 in den
Nuten 5 angebracht werdem, wobei die Profilkörper 1a und 1b in der geöffneten und ebenen, auf die Oberseite des
Bauteils 6 ausgerichteten Lage verbleiben.
Die gedruckten Schaltkreise 15 werden dann auf die Kontaktpunkte 3a und 16 entsprechend dem vorbestimmten
Schaltbild aufgesetzt, und dann kann das gesamte Bauteil
gO 6 mit der eben angeordneten Interface-Vorrichtung in
eine Maschine zum automatischen Verlöten der Kontaktpunkte mit den gedruckten Schaltkreisen z.B. nach dem
Lötwellenverfahren oder dergl. eingebracht und die entsprechende
Verlötung durchgeführt werden. Nach dieser gestreckten Anordnung können die Profilkörper 1a, 1b auf
das Bauteil 6 mittels des Scharniers 8 umgebogen werden,
und die Seitenteile 9 werden mittels des Scharniers auf die beiden gegenüberliegenden Seiten des Bauteils
6 umgebogen, damit die VorSprünge 12 der Körper 1a und
16 in die entsprechenden Ausschnitte 11 der Seitenteile
eingreifen und die Schwalbenschwanzausschnitte und -vorSprünge 13 an den Enden der Grundplatten 2 jedes
Profilkörpers 1a, 1b ineinander einrasten.
Die Vorrichtung entsprechend dem Ausführungsbeispiel hat im geschlossenen Zustand im wesentlichen die Form
eines Quaders mit geringem Platzbedarf, von dem die Stecker 3 vorstehen, die entsprechend den besonderen
ähnlichen Anforderungen hinsichtlich Lage, Verbrauch, Funktion und dergl. geordnet sein können. Auf der
oberen Oberfläche 2b der Grundplatte 2 aus Isoliermaterial können außerdem geeignete Ausnehmungen,
Vorsprünge oder dergl. (nicht gezeigt) ausgebildet werden, um bestimmte Bereiche asymmetrisch zu machön,\
die ähnliche Anschlüsse umfassen, um auf diese Weise
eine vorzugsweise Ordnung zu erreichen, aufgrund der die stets häufigen Fehler beim Verbinden einzelner
Anschlüsse vermieden werden können. Die beiden Seiten- und Kopfteile 9 und 4 mit den Vorsprüngen 12 und den
Ausschnitten 11 und auch die Ausschnitte und Vorsprünge 13 ermöglichen es, eine tragende Struktur zu
erreichen, die im Betriebszustand die Belastungen und Drücke beim Aufsetzen und Lösen der Buchsen aushalten,
ohne daß zufällige Kontakte zwischen den gegenüberliegenden Kontaktpunkten 3a unf 16 entstehen können. Das Aufbringen
der beschriebenen Interface-Vorrichtungen auf elektromechanische und/oder elektronische Bauteile ermöglicht
es auch, die oder einige Stecker umzugruppieren, um eine getrennte Konstruktion der entsprechenden Kabel mit
bereits angebrachten Buchsen zu erreichen, um die Produktionskosten zu senken und die Fehlermöglichkeit
beim Anschluß des Bauteils an die verschiedenen, von diesem gesteuerten Geräte zu vermeiden.
Claims (5)
1. Anschluß-Interface zur Verbindung und Ordnung der Kontaktpunkte von elektromechanischen und/oder elektronischen
Bauteilen, insbes. für Waschmaschinen, gekennzeichnet durch
zwei Profilkörper (1a, 1b) aus Isoliermaterial, die elektrische Kontakte (3) und zugehörige Kontaktpunkte
(3a) tragen, die an gegenüberliegenden Seiten eines Bauteils (6) coplanar mit den Kontaktpunkten der Enden
von internen elektrischen Schaltkreisen des Bauteils angebracht sind, wobei an den Kontaktpunkten wenigstens
ein flexibler gedruckter elektrischer Schaltkreis (15) angeordnet ist, die nach Löten untereinander verbunden
und starr an dem elektromechanischen und/oder elektronischen Bauteil (6) befestigt sind, um eine
Kontaktanordnung mit vorbestimmter Ordnung der Anschlüsse zu bilden.
2. Anschluß-Interface nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Profilkörper (1a, 1b) aus Isoliermaterial aus mehreren ebenen, miteinander verriegelbaren Teilen (2, 4,
9) gebildet ist, die ineinander einrastend verbindbar
_ ο — 1
sind und einrastende Zusatzeinrichtungen aufweisen, um eine starre Verbindung mit dem anderen der Profilkörper
und mit dem elektromechanischen und/oder elektronischen Bauteil zu bewirken.
3. Anschluß-Interface nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die einrastenden Zusatzeinrichtungen zur Verbindung der Teile der Profilkörper (1a, 1b) Nuten (5) aufweisen,
in die VorSprünge (7) an dem elektromechanischen oder
elektronischen Bauteil (6) eingreifen können, um die Anschluß-Interface daran zu befestigen und sie gegen
mechanische Beanspruchungen von Anschlußbuchsen stabil
15 zu machen.
4. Anschluß-Interface nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die elektrischen Verbindungen zwischen den Kontaktpunkten
des elektromechanischen oder elektronischen Bauteils und den Anschlüssen mittels der flexiblen
gedruckten Schaltkreise hergestellt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Teil des flexiblen gedruckten Schaltkreises
(15) mit den Kontaktpunkten (16) des Bauteils (6)
verbunden ist, und daß die Enden mit den von den Profilkörpern (1a, 1b) getragenen Anschlüssen (3a) verbunden
sind, wobei die gedruckten Schaltkreise (15) in der Betriebsstellung ringförmig geschlossen simd, und die
Profilkörper untereinander und mit den Anschlüssen jedes benachbarten Profilkörpers zur Bildung einer einzigen
Kontaktanordnung verbunden sind.
5. Anschluß-Interface nach Anspruch 4, dadurch gekennzei chnet, daß
die felxiblen gedruckten Schaltkreise (15) bei der Montage eben angeordnet sind, um die Kontaktpunkte (16) des Bau-
- 3 1
teils (6) und die Kontaktpunkte (3a) der Profilkörper (1a, 1b) nach dem Lötwellenverfahren oder mit ähnlichen
bekannten automatischen Maschinen verlöten zu können. 5
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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