DE1660100A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Spaltgut-Transport beim schichtweisen Trennen von Leder usw. mittels Bandmesser - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Spaltgut-Transport beim schichtweisen Trennen von Leder usw. mittels BandmesserInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Spaltgut-Transport
beim aohiobtweiaen Trennen von Leder etc
mittels Bandmesser
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Spalten von Blößen
und Rohleder, insbesondere von Rindehäuten etc« mittels
quer zur Spaltgut-Förderriohtung verstellbar geführtem,
bandartigem Trennmittel, das nahe einer Ftlhrungs- und
Antriebezone horizontal sohneidet und die Vorrichtung zur Verbesserung des Spaltgut-Transportes.
Auf einer; Spaltmaschine mit beweglichem Messer, z.B. mit' *
einem in einer Richtung endlos umlaufendem oder alternierend jeweils nach einer Seite aufwickelndem Bandmesser werden die
Häute ZWi lohen zwei Walzen bis dicht an die geführte Messerschneide ie range f Uhr t und in einen Durchgang auf die vorgegebene So lichtstarke durchgeepaltin.
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»Bisher wurden bei Maschinen diesei* Art die exsentrieeh ge-
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lagerten ^Ia Gliederwalzen auegtbildtten unteren Transport- und Ptihrujigswalzen mit durchgehenden Gummiwalzen angetrieben,
lagerten ^Ia Gliederwalzen auegtbildtten unteren Transport- und Ptihrujigswalzen mit durchgehenden Gummiwalzen angetrieben,
imd Äfesifftifplatt® lose geführt .
und von dem elastischen Walzenbelag der Gums!walze von
unten gegen das Spaltgut gedrückt.
Die Einführung des Spaltgutes und das Verhalten des Arbeitsgutee
besonders beim Spalten grosser Tierhäute erfordert von dem auf der Einführungsseite tätigem Bedienungspersonal
zusätzliche Arbeit, weil die bekanntlich1 besonders in den
Randpartien ungleichförmigen und noch dazu strukturunterachiedliohen
Flächengebilde ungleich gefördert werden. Besonders die Bäuche von Rindshälften bleiben während des
Durchlaufens zurück. Zwecks Vorlauf der Klauen und Bäuche
muss das Bedienungspersonal am Einführungstisch das Mittelstück von Hand zurückhalten. Es wurden auch schon zum gleichen
Zweck sogenannte Hautbremsen, welche zusätzlich betätigt werden müssen, eingebaut.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zwecks Beseitigung
oder Minderung der beim Verhalten zu leistenden Schwerarbeit eine der Häutestruktur angleichbare "Eransportverbesserung
zu schaffen, die z.B. gegenüber den Landpartien in der
Maschinenmitte selbsttätig oder gesteuert bezw« selbsttätig und gesteuert verzögert werden kann. j ".-_■
Die Lösung dieser Aufgabe geschieht durch Aufteilung der gummierten Antriebswalze für die Gliederwalze in mehrere
selbständig und unabhängig von einander antreibbare Walzenabschnitt©
und zwecks selbsttätiger Berücksichtigung der
.. ■ ■:■ 1888*3/0
Elastizität der Gurcmiwalzenfaeläge, wodurch ein elastisches
Ausweichen im stärkeren Rückenteil und damit ein übermfisaiges Zusammenpressen In diesem Bereich vermieden wird,
während gleichwohl die weicheren Seitenteile infolge der
in den Seitenzonen weniger elastischen Walzenauflage stärker
geren die obere Transportwalze gepresst und mitgenommen
werden, so dass ein der gewachsenen Hautstruktur gut entsprechender Spaltgutvorschub ohne beim gewaltsamen Verhalten
anfallender Schwerarbeit ermöglicht wird und in einem Arbeitsgang einwandfrei auf Stärke gespaltene Blößen und
Lederspalte gewonnen werden können.
.Mit Hilfe der nachstehenden Skizzen wird die Erfindung
erläutert und der Aufbau einer Spaltmaschine für Leder
beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 2 die Transport- und !tresserzone im Schnitt quer zur
Maschinenachse mit dem Spaltgut, in vergrösserter
Darstellung, .
Fig. 3 einen längs der Kaschinenachae geführten Schnitt
durch die gummierte Antriebswalze und die Gliederwalze mit den Antriebseinrichtungen·
109842/0297
Fig. 1 zeigt den oberen Teil einer bekannten Lederspaltmaschine.
In dem Maschinengestell 1, von dem in Pig. 1 nur das obere Stück dargestellt ist, sind horizontal angeordnet
der Tisch 2 und eine Bandmesserführung 3 vorgesehen, unter dem Tisch 2 befindet sich annähernd 45° geneigt eine Abstreifplatte
4,'zwischen dieser und dem Tisch geführt die elastisch gelagerten Ringscheiben 5 einer Gliederwalze 6,
die ihrerseits von einer durchgehenden gummierten Walze 7
durch Friktion angetrieben und nach oben geführt wird* Die Höhenlage der Gummiwalze 7 wird mit Hilfe einer Exzenterwelle
8 durch den nach der Bedienungsseite 9 der Kaschine
gerichteten Handhebel 10 verändert und gewöhnlich so eingestellt, dass die Gliederwalze 6 dicht unter der Messerschneide 11 liegt,ohne diese jedoch zu berühren.
Die obere Verbindung für die Maschinengestellteile bildet
eine Brtickenkonstruktion 12, welche die Zuführung und Spaltstärkeneinstellung
trägt und mit den Handrädern 13,nach einer auf dem Gestell angebrachten Spaltstärken-Skala 14
einrichtbar,senkrecht verstellbar ist.
Me Bandmesserführung 3 ist höhenverstellbar so eingerichtet,
11
dass die Schneide/des Bandmessers 16 kurz hinter der föittel-
dass die Schneide/des Bandmessers 16 kurz hinter der föittel-
27 Ap
linie/auf die zugefUhrten Blößen/einwirken kann. Die Band-
messer werden während der Arbeit ständig geschliffen,
während seiner Lebensdauer auftretenden
Zum Ausgleich der irire-yd^yq^-^exl-^biiützung muss das
Messer Jeweils um 50 mm verschoben werden, um immer an der
gleichen stelle zum Schnitt zu kommen« Die Verstellung wird
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mit Hilfe des Heiles 17 am Handrad 18 bewirkt,
Die seitliche Führung der Lehrwalze 19 Wird durdB die /
leile 20 und 21, die senkrechte führung durch ihre Antriebswalze 22 bewirkt,
. Die Stärke des Oberspaltes 23 ergibt sioh aus der senkrechten Distanz der Messerschneide 11 gegen die Oberfläche der
Lehrwalze 19, Das beim Spalten abgeschnittene Material
wird als Abspalt nach unten über die Abstreifplatte" 4 abge— :
- führt, .
Die Guramiwalze 7 ist naoh der Erfindung nicht mehr einstükkig, sondern zonenweise aufgeteilt· In Fig. 3 wird ein
Beispiel mit den Teilwalzen 24 und 25 an den Seiten und
dem mittleren Walzenteil 26 skizziert, bei der die durchgehende Welle 27 der Mittelwalze 26 zur Lagerung der seitlichen Walzenabschnitte 24 und 25 dient. Die Mittelwalze
wird über das Kettenrad 28 angetrieben, während nach der
> vorliegenden Skizze die beiden Seitenwalzen Über Kettenradi29 ufcd 30,31 bei Lagerung der Antriebswelle 32 in den
' Lagern 33 w& 34 bewirkt wird. Der Antrieb der Seitenwalcent teilt let unabhängig von dem mittleren Walzenabschnitt.
\ :-.■■ l ■-■■■ : '
j Durch zweckentsprechende Wahl der Walzenabschnitte kann
von Spaltgut gegebenen Notwendigkeiten für den Spalt-Rechnung getragen werden.
ORIGINAL·
Die Gummiauflage 35 ist so elastisch, dass die Ringscheiben
5 der Gliederwalze 6 bei Unebenheiten des Spaltgutes
gegen dieses gedrückt werden. Dabei kann die Elastizität nach der vorliegenden Erfindung durch zonenweise veränderliche
Auflagengestaltung weiter*variiert werden, indem z.B. auf der Mittelwalzeftfceü 26 ein weicherer Gummibelag
35 verwendet wird als auf den seitlichen Walzenabschnitten,
oder aber auch im Abschnitt 37 einem Teilabschnitt der Mittelwalze 26 eine weichere Gummiqualität als auf den
benachbarten Flächen 38 und 39 des gleichen Y/alzenabschnittes.
zur Auflage kommt.
Die Gliederwalze 5 besteht aus der festen Führungsachse 42 und einer Vielzahl von im Schnitt I-förmigen Walzengliedern
5, deren Mittelsteg eine Bohrung 44 besitzt, die einen erheblich gröaseren Durchmesser als der Achsendurchmesser
von 42 besitzt. Die Distanzbüchsen 45 aus verschleiss.
afmem Material, vorzugsweise aus Kunststoff, sind im Innendurchmesser
zur Achse 42, im Aussendtirchmesser grosser
als die Wälzenglieder-Wittelscheibenbohrung 44 bemessen
und entsprechen in der Zylinderlänge der Longe eines Walzengliedes
vermindert um «ine die Stärke der Mittelacheibe
43 und einer Laufspielzugabe, Aus der halben Differenz der ,
Mittelstegbohrung 44 zum Durchmesser der Achse 42 ergibt sich die exzentrische Bewegungsfreiheit, d.h. das für
Spaltmaterialstärkendifferenzen zur Verfügung stehende
vertikale Gliederwalzenspiel, das aus Gründen des glatten
Rollens geringer bleiben muss als die Stärke 46 des Walzen-
Claims (2)
1. Verfahren zum Spalten von Hohleder, insbesondere
von Rindetiäuten etc* mittels quer zur Spaltgut-Förderrichtung
verstellbar geführtem, bandartigem Trennmittel, das nahe einer PÜhrungs- und Antriebszone horizontal
schneidet, dadurch gekennzeichne t,
dass der Spaltguttransport zonenweise verzögert - bevorzugt in der Slittelzone (26) langsamer als an den Seitenzonen mittels
unterteilter Führungsglieder (5) und abschnittsweise
differierendem Vorschub (28, 29) angetrieben, sowie durch zonenweise differierende Elastizität (37 zu 38,39)
in der Auflage der Mitnahmewalzen bewirkbar ist.
2. Haschine zum Spalten von Hohleder o.dergl. mittels
quer zur Spaltgutzuführung laufender Bandmesser, dadurch
gekennzeichnet, dass die Spaltguttransportwalze in bekannter Weise aus Gliederscheiben
besteht* die von einer elastischen Transportwalze (7) mit
zonenweis differierender elastischer Auflage (37, 38, 39)
und Antriebsdrehzahl antreibbar ist,
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Leersei te
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Also Published As
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