DE1659959A1 - Zur Abdichtung und Fuehrung verschiebbarer Fensterscheiben geeignete profilierte Schiene - Google Patents
Zur Abdichtung und Fuehrung verschiebbarer Fensterscheiben geeignete profilierte SchieneInfo
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Description
Zur Abdichtung und Führung verschiebbarer Fensterscheiben geeignet· profilierte Schiene
Die Erfindung betrifft eine zur Abdichtung und Führung verschiebbarer Fensterscheibent vorzugsweise von Fahr»
zeugen« geeignete profilierte Schiene» bestehend aus einem Trägerstreifen und seiner Uftmantelung» beispielsweise aus. Kautschuk t Gummi oder Kunststofft sowie mindestens
einer Randleiste.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine SchAe der
genannten Art mit einfachem Aufbau zu schaffen» die beispielsweise auf einen Tragflansch oder einen sonstigen
herausragenden Bauteil einer Karosserie mit Klemm* oder Schnappwirkung aufgesteckt werden kann· Sie sollte eine
gebrauchsstabile Ausbildung aufweisen sowie leicht und billig herstellbar sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgem&ß dadurch gelöst, daft der
Trägerstreifen und die. Randleiste aus einem einzigen Stück bestehen. Dadurch wird eine beachtliche Materialersparnis
erzielt» da es entbehrlich ist» die Randleiste dem Träger·» streifen streckenweise zu überlagern» was bei der herkömmlichen
Zuordnung dieser beiden Bauelemente unvermeidbar ist. Außerdem wird eine kürzere Fertigungszeit benötigt» da das
getrennte Herstellen und Bearbeiten von TrIgerstreifen und
Randleiste sowie die Hontage der Rändleist« auf dem Tragerstreifen entfällt· Schließlich ist die bei der zweiteilig
ausgebildeten Schiene bestehende Gefahr, daft sieh beim Biegen die Randleiste von dem Tr*gerstreifen löst» bei der
einstückigen Schiene gemäß der Erfindung nicht vorhanden·
Ein weiteres Merkmal des Erfindungsgegenstandes besteht darin» daß der aus Trägerstreifen und Randleiste gebildete
einstückige Streifen an seine» der Fenstermitte zugewandten
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Rand von der Fensterebene weg zurückgebogen ist· Bei einer besonderen Ausführung*font ist der Streifen in wesentlichen
U-förmig profiliert und an beiden Sohenkelenden der Kinne von der Fensterebene weg zurüokgebogen· Durch das Utabiegen
des Streifens ist auf einfache Weiae ein Kanal gebildet» der
das Festklenmen des Streifens auf einen Befestigungsflansch ermöglicht· Dabei ist die Bildung einer scharfen Kante vermieden t an der »an sich verletzen könnte, insbesondere dann,
wenn der Rand des Streifens nicht mit nachgiebigem Material ummantelt ist.
Nach einem weiteren vorteilhaften Kennzeichen der Erfindung ist das freie Ende des surflokgebogenen Randes nach innen
umgebördelt· Dadurch ist eine Verstärkung des zurückgebogenen Randes in dem Bereich, in dem er mit dem Befestigungsflanaeh
zusammentrifft, herbeigeführt·
Eine weiterhin vorteilhafte Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes ist dadurch gegeben, daß das freie Ende des
zurückgebogenen Randes mit einem Vorsprung an der Außenseite der Schiene zum Zweck ihrer Befestigung am Fahrzeug
zusammenwirkt· Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn erfindungsgemäß der Vorsprung ein materialeinheitlicher
Bestandteil der Ummantelung ist· Gleichzeitig mit dem Aufbringen
der Ummantelung auf den Streifen der Schiene wird nämlich der Vorsprung ohne zusätzlichen Zeit- und Arbeitsaufwand an
die Ummantelung angeformt· Der Vorsprung ermöglicht ein leichtes Aufstecken der Schiene auf einen Befestigungeflansch,
da er aufgrund seiner Nachgiebigkeit leicht zur Seite hin ausweicht· Andererseits erschwert seine widerhakenartige
Ausbildung das selbsttätige Abrutschen der aufmontierten Schiene von dem Befestigungsflansch·
Des weiteren ist eine vorteilhafte Ausbildung erfindungsgemäß dadurch verwirklicht, daß die Ummantelung im Bereich
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das zurflckgebogenen Rand·· 4·* Streifen· mindestens «in· in
Längsrichtung dar Sohlen« verlaufend« Sollreißstβ11« auf·
weist. Dadurch iat dl· Möglichkeit geschaffen, dl« Unaantelung
an vorbestimmten Stellen von dem Streifen durch Abreiten
su entfernen« Ein teilweisee Freilegen des Streifens ist vor
allem dann angebracht» wenn die mechanischen Beanspruchungen so groß sind» da» diesen die aus weichem, nachgiebigem
Material bestehende Ummantelung nicht mehr, dagegen jedoch der aus härterem Werkstoff bestehende Streifen standsuhaltan
vermag· Außerdem ist es beispielsweise bei einer U-förmig profilierten Schiene möglich, den Rand des einen Schenkels
ummantelt su lassen und den Rand des anderen Schenkels von der Ummantelung su befreien» So wird man sum Beispiel bei
einer in ein Kraftfahrzeug eingebauten FensterfOhrungesehiene
den der Witterung ausgesetzten Rand des der Fahr· seugaußenseite zugewandten Sehenkels abmanteln» während man
den Rand des dem Fahrseuginnenraum augewandten Schenkels
ummantelt läßt» was den Vorteil bietet» daß die Ummantelung
farblich der Innenausstattung des Fahrzeuges angepaßt werden kann· Besteht der Streifen aus Metall oder weist er einen
metallisch glänzenden Oberzug auf» so öbt der freigelegte Teil des der Fahrzeugaußeneeit« zugekehrten Schenkel· auch
«ine Zierwirkung aus. Somit ist die Anordnung einer besonderen
Zierleiste entbehrlich· Oa die teilweise Abraantelung des
Streifens erst nach erfolgtem Einbau der profilierten Schiene vorgenommen wird» besteht noch der Vorteil» daß die Oberfläche
des Streifens während der Profilierung und der Montage der Schiene keine mechanische Beschädigung erleidet.
In einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist je eine Sollreiftstelle am Beginn und am Ende der
Unbiegung de· Randes vorgesehen· Danach läßt sich die Schiene
derart abmanteln, daß sie gerade in dem Bereich, der den von außen einwirkenden mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt
ist» nach außen durch den Rand der stabilen Leiste abgedeckt ist.
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Schließlich baataht «in vorteilhaftes Merkmal de· Erfindangei*f
anstandst darin, daft der «es ¥*lga#a«f<atfait und Jtaadleliste
gebildet« ainsttieklg« Streife» an« korroeionebestlndigaa
Werkstoff, vorxugawei«« niehtreetesdea St «hl, besteht· A3.»
kerro«iensbe«t£naig«r Werketaff kann beiepielaiteiae atiah
Kunststoff verwendet werden, der hlrter «Is die tamantelung
ist« Der«rtige Werkstoffe besitsen den Verzug, de* si* auch ,
nach den ^n«nteXn ohne Oberflächenveredelung «in dekorativ»«
Avi«8eheft Aufweisen«
Xn der Zeichnung iet der Erfia4ungsgegenstand «ah«nd von «wei
in vergröftert·» M«Äet«b wiediereegebenen Aueführurngsbeiepielen
in Quereohnitt darc«ateilt. Ss «eigen ι
SlMKsheibe und ·
Fig« t eine Fen»t«rsoh«eht«>i£idht%iRg in der Anlage Bit einer ca,*saoheibe»
Fig« t eine Fen»t«rsoh«eht«>i£idht%iRg in der Anlage Bit einer ca,*saoheibe»
Me in Fig. 1 d*rg«eteilte k«n»lförmige Feeeterfiihr«ifs»
sehiene !enthalt «1s Gerüst einen ltet*21*tr«ifen 3« der
xiar Fördesrung der Biegbarkeit nach B««S«rf teilwel*· q»eipge·
»chlitxt ««in k«jois# J)er Met*ll«tj?eifen f ist g«n* «der teil»
weis« its 3t*ehgi*big*« M«teri*l* beiepi»lsw«ise vulk*ni*i«rten
Gummi, »ioht VttUG«Kisierte 3C««t«ehiikm««9e oder g«l*tiifiie»Pt*n
Kunststoff, «ingebettet* Auf die Xenftlwlnd« · «ad 10 siad
rinneneeitig FeeerflerbAader 11, -1* im* %it It *»£g*braeht»
zvieohea deneii eine vers<ihiebb*r* ei««aeheibe %t mn.
Rand abgedichtet iet* M Kana2&od#» das»
schiene 1 iat ein weiteres Faserfiorb&nd ilt ti
das als An»ohl*g und Mghtttag fO* dan Rand dar βΐΑβ**ϊ*βί^β
dient» Anatalle das Faeerflorbandes il, IS kann aöeh «in
Streifen verwendet tfevdent der aus FiIa ©der an· tfitta«
Faaerflor besteht, dessen Fasorn durch Kräuseln oder
dergleiahen füllkrilf«ig aufgebauscht sind. Soll dia Tiefe
de« KäuaIs 18 streckenweise vergrößert v«rd«n, »o kann dar
KaRalfeoden Ii »ittele eines geeigneten Warkaaugaa in
Richtung de« Pfeile« X innerhalb gewisser 6rans«n werden*
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erden dia
■■"f* 1859959
JIe Schenkel 3 und 1^ des. Metallstreifens 2 gehen .am Rand des
..Canals 13 in die nach außen umgebogenen Fortsätze 5 und S
über, deren freie Enden 7.und 8 nach Innen umgebördelt sind.
Die Ummantelung des Fortsatzes 5 weist an den Stellen 20 'und 21 jeweils eine Haterialverjüngung auf^ wodurch In Längs-
-"iclitung der FensterführungsSchiene 1 verlaufende Sollreiß'- ·· steilen
gebildet sind. An diesen Stellen kann die die Außenseite des Fortsatzes 5 bedeckende Schicht, aus nachgiebigem
.Material von der übrigen Ummantelung der Schiene von Hand
abgetrennt werden» Der auf der anderen Schenkelseite der
^ensterführungsschlene 1 befindliche Fortsatz 6 des Metallstraifens
2 ist bereits von seiner äußeren Ummaxitelungsschicht
befreit. Der freigelegte Fortsatz übt neben seiner technischen Funktion noch eine Zierwirkung aus.
iie raristerführungsschiene Ί Ist auf die abgekröpften Flansche
2 S und 27 auf gesteckt j deren freie Enden in die riniienförmigen
Kanäle 24 und 25 hineinragen. Im Bereich der Äbkröpfungen
die Flansche" "26 und--'27 von den unteren, möglicherweise
η Rändern der umgebogenen Schenkelfortsätze 5 und 6
einerseits und den an die LBnmantelung materialeinheitlich an-
--sforniten Vor Sprüngen 22 und 23 andererseits zangenartig
~rfa5ita so daß dia Fensterführungsschiene 1 einen festen Halt
:.uf der. Flan.schen 26 und 27 hat- und sich weder in ihrer EInbaur-ierreung
noch, In der entgegengesetzten Richtung selbsttätig verschieben kann- . . . . . . -
Dia i.i TIg. 2 dargestellte Fensterschachtabdichtung 28 entspricht
in ihr3Hi Aufbau einem einzelnen Schenkel der oben beschriebenen
Fensterführungsschiene. Die Fensterschachtabdichtung
28 besteht aus einem hakenförmig abgebogenen Metallstreifen 29s dar mit einer Ummantelung aus nachgiebigem
Hat--rial ρ beispielsweise vulkanisiertem Gummi-, nicht vulkanisierter
Kautschükmasse oder gelatiniertem Kunststoff, verj-sh-CiH,
ist. Ebenso wie bei der Fensterführungsschiene kann .:ai Bedarf die die Außenseite des hakenförmig abgebogenen
-.'ei:„3 des Metallstreifens-29 bedeckende Schicht· aus nachgie- '?
..-•i'j-a::i Material von der übrigen .Ummantelung der Schiene durch ■
liinrciioea an den Sollreißstellen abgetrennt werden, so daß
der Metallstreifen 29 in diesem Bereich freiJLiegt.
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' i . ς BAD OWGiNAL
Mit ihrem abgebogenen Teil 30 «greift die Fensterschachtabdichtung
28 den Rand eines Flansches 3t« An der Schenkelwand 31 der Fensterschachtabdichtung 28 sind Federklemme»! 36 vormontiert»
welche in dem Flansch 31 vorgesehene Locher 35 durchsetzen und mit Klemmwirkung die Schenkelwand 31 an dem
Flansch 31 festhalten· An der Innenseite der Fensterschachtabdichtung
28 ist ein Faserflorband 32, 33 angeordnet» das dichtend an der Glasscheibe 17 anliegt«
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Claims (1)
- An,· ρrOobi ι1·iZur Abdichtung und Führung verschiebbarer Fensterscheiben, vorzugsweise von Fahrzeugen« geeignete profilierte Schiene, bestehend aus einen Trägerstreifen und seiner Ifantantelung, beispielsweise aus Kautschuk, Ginai oder Kunststoff, sowie mindestens einer Randleiste, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerrtreifen und die Randleiste aus einem einzigen Stück (Metallstreifen2 und 21) bestehen.2» Schiene nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Trlgerstreifen und Randleiste gebildete einstückige Streifen (2» 2Si an seines der Fensterkitt« zugewandten Rand von der Fenaterebene weg zuruakgebogen ist*3. Schien« nach Anspruch ä, dadurch gekennzeichnet· daü der Streifen ClI im wesentlichen U-förmig profiliert ist und · an beiden Schenke!enden (Sch«nkel S und H) der Rinne von der Fensterebene weg »urßokgebogen ist,%* Schiene nach Ansprweh 1 sowie t oder 3, dadurch gekennzeichnet» daft das freie Ende (7, S) des surfickgebogenen Randes (Schenkelfortsatz S und 63 nach innen isigebSrdelt ist. .5. Schiene nach Anspruch % sowie 2 oder 3S dadurch gekenn· zeichnet« daS das fmi· End« (71 8) des zurückgebogenen Randes (Schenkelfortsats 5 und 6) mit eines Vorsprung <22, 23) an Mv Autenseite der Schiene siaa Zweck ihrer Befestigung as Fahrzeug zusammenwirkt,6· Schiene nach Ansprueh t und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung C22, 23) ein aaterialeinheitlieher Bestandteil der ösaiantelung ist·■0.0-9« 10/ 11247· Schiene nach Anspruch 1 sowie 2 oder 3, dadurch gekenn· zeichnet, daß die Umnantelung im Bereich des zurückgebogenen Randes des Streifens (2, 29) nindestens eine in Längsrichtung der Schiene verlaufende SolireiftstelIe (20, 21) aufweist.8. Schiene nach Anspruch 1 und 7 sowie 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Sollreifistelle (20, 21) an Beginn und ara Ende der tfcibiegung des Randes vorgesehen ist.9. Schiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Trägerstreifen und Randleiste gebildete einstückige Streifen (2, 29) aus korrosionsbeständigem Werkstoff, vorzugsweise nichtrostendem Stahl, besteht«0098 10/1124
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Family Applications After (1)
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