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DE1652305B - Handpragegerat - Google Patents

Handpragegerat

Info

Publication number
DE1652305B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed roller
housing
embossing
actuating lever
pawl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Fritz Albany Calif Bremer (V St A)
Original Assignee
Dymo Industries, Ine , Emeryville, Calif (V St A )

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Description

Die Erfindung betrifft ein Handpiägegerät zum Prägen von Zeichen in ein Band, in dessen Gehäuse das Band durch ein Gegenglied in federnder Anlage mit einer Vorschubrolle gehalten ist, die durch eine on dem den Prägevorgang auslösenden Betätigungshebel gelagerte Klinke bei Rückkehr des Betätigungshebels in die Ausgangslage dadurch schritt-Weise drehbar ist, daß die Klinke durch das am Betätigungshebel abgestützte eine Ende einer mit ihrem linderen Linde im Gehäuse abgestützten Schraubendruckfedcr in VVirkvcrbindung mit einem mit der Vorschubrolle verbundenen Klinkenrad gehalten ist.
Bei einem bekannten Handprägegerät der vorstehenden Gattung erfolgt das Andrücken des Bandes an die Vorschubrolle durch eine besondere Feder. Die Vorschubrolle ist dort fest gelagert; die Schraubcndruckfcdcr dient lediglich dem Rück- »teilen des Betätigungsgliedcs (USA.-Patentschrift S 777 992).
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, tin solches Prägegerät mit einer reduzierten Anzahl ♦on Teilen zu schaffen. Diese Aufgabe wird crfintfungsgcmäß bei dem eingangs genannten Gerät dadurc'i gelöst, daß das Gegenglied als fester Anschlag ausgebildet ist, daß die Vorschubrolle schwimmend gelagert ist und daß das im Gehäuse abgestützte Ende der Schraubendruckfeder ein freies Endstück aufweist, durch das die Vorschubrolle gegen den festen Anschlag gehalten ist.
Die Erfindung ergibt eine vorteilhafte Vereinfachung im Aufbau solcher Prägegeräte. Durch die crfittdungsgemäß vorgeschlagene Merkmalskombination werden zuniichst Teile eingespart. Dadurch werden die Herstellung und die Montage verbilligt, Darüber hinaus können aber die verbleibenden Teile teilweise mit wesentlich größeren Toleranzen hergestellt werden, was sich ebenfalls vorteilhaft auf die Fertigung auswirkt.
Die Erfindung ist an Hand eines Ausfülmmgsbeispiels erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Handprägegeräts, wobei einzelne Teile weggelassen sind,
Fig. 2 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 zur Darstellung der Geräteteile in einer anderen Stellung,
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2.
Das in den Figuren dargestellte Handprägegerät isi als Ganzes mit 10 bezeichnet. Das Prägegerät 10 hat ein Gehäuse 12 von solcher Form, daß das Gerät leicht beim Halten in der Hand betätigt werden kann. Das Prägegerät dient dazu, um bestimmte Zeichen in ein längliches Band aus prägefähigem Material einzuprägen, beispielsweise aus einem thermoplastischen Kunststoff, wie er zur Zeit in verschiedener Breite erhältlich ist. Ein derartiges prägbares Band ist mit 14 bezeichnet. Es wird in Form einer Vorratsrolle 16 verwendet, die in das Gehäuse 12 über eine Tür 18 eingeführt werden kann, die am Gehäuse na*h oben schwenkbar ist, um ro in dem Gehäuse einen Aufnahmeraum für die Rolle 16 freizulegen. Das Band 14 hat obere und untere Flächen 20 bzw. 22, die eine bestimmte Dicke des Bandes 14 definieren.
Das Einprägen von verschiedenen Zeichen auf dem Band 14 wird an der Prägestation 26 bewerkstelligt, an der eine Werkzeugpaare 28 aufweisende Prägevorrichtung angeordnet ist, die durch Hin- und Herbewegen eines nicht dargestellten, im Gehäuse angeordneten Betätigungsgliedes in an sich bekannter Weise betätigbar ist. Die Prägewerkzeugpaarc 28 sind am Umfang eines 'vVahlrades 32 angeordnet, das im Gehäuse 12 drehbar so vorgesehen ist, daß irgendein Werkzeugpaar an die Prägestation 26 zum Prägen bestimmter Zeichen in das Band 14 bewegt werden kann. Das Wählrad 32 hat eine obere und untere Scheibe 34 bzw. 36, von denen eine die Patrizcn und die andere die Matrizen der Werkzeugpaarc trägt. Die Scheiben 34 und 36 sind derart miteinander verriegelt, daß sich beide beim Drehen des Wählradcs 32 gemeinsam drenen.
Das Band 14 wird von der Vorratsrolle 16 zugeführt und dann auf einer vorgeschriebenen Bahn der Prägestation 26 über eine Vorschubvorrichtung 40 zugeleitet, die eine Vorschubrolle 42 aufweist, die das Band in vorbestimmten Teilschritten durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn dadurch vorschiebt, daß ihr Umfang 44 kraftschlüssig die untere Fläche 22 des Bandes an einem Eingang 46 ergreift, der durch einen festen Anschlag 48 gebildet wird, der einstückig mit der Tür 18 ist und von dieser weg dem Umfang 44 der Vorschubrolle 42 zu nach unten gerichtet ist.
Wie aus F i g. 3 deutlieh hervorgeht, ist die Vorschubrolle 42 um eine quer zur Vorschubbahn des Bandes 14 sich erstreckende Mittellinie SO mit Hilfe einer Trommel 52 drehbar angeordnet, die einstückig mit der Vorschubrolle 42 ist und sich durch eine öffnung 54 der Seitenwand 56 des Gehäuses 12 des Prägcgeräts erstreckt. Die Trommel 52 ist auf einer Ach*e 60 gelagert und drehfest durch einen Keil 62 (s. F i g. 1 und 2) mit dieser verbunden, wobei die Achse 60 sich durch eine v/sitcre öffnung 64 an der entgegengesetzten Seitenwand 66 des Gehäuses 12
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des Prägegeräts so erstreckt, daß die öffnungen 54 die die Vorschubrolle 42 tragende Trommel 52 zu- und 64 Drehlager für die Trommel 52 und die Achse sammenwirkt. Das freie Endstück 90 übt nun auf die 60 im Gehäuse bilden. zusammengebauten Teile, nämlich die Vorschub-Das Prägen des Bandes 14 wird dadurch bewerk- rolle, die Trommel, die Achse und das Klinkenrad, stelligt, daß ein schwenkbar am Gehäuse 12 ange- 5 eine Federkraft in Aufwärtsbewegung aus, um so ordneter Betätigungshebel 70 entsprechend nach den Umfang der Vorschubrolle federnd in die Bahn oben oder entge2en dem Uhrzeigersinn bewegt wird, des Bandes 14 zu drücken. Wie aus F i g. 3 deutlich um so das innerhalb des Gehäuses vorgesehene Be- hervorgeht, sind die öffnungen 54 und 64 etwas tätigungsglied senkrecht nach oben in Berührung größer als die entsprechenden Durchmesser der mit einem Teilstiick der unteren Scheibe 36 zu 10 Trommel und der innerhalb der Öffnungen anbringen, worauf dann diese Bewegung so lange fort- geordneten Achsteile, so daß eine begrenzte Quergesetzt wird, bis das Betäiigungsglied das Werkzeug- bewegung der Baugruppe relativ zum Gehäuse 12 paar 28 betätigt hat, das an der Prägeslation 26 möglich ist. Durch diese mögliche Relativbewegung positioniert ist, so daß nun das Band eine Prägung zwischen der die untere Fläche 22 des Bandes 14 ererhält. Mit der Vorschubrolle 42 ist eine Antriebs- 15 fassenden Vorschubrolle 42 und dem benachbarten, vorrichtung 72 in Wirkverbindung, die auf das Ver- mit der oberen Fläche 20 des Bandes zusammenscliAcnken des Betätigungshebels 70 derart an- wirkenden Anschlag 48 kompensiert die Antriebsspricht, daß das Band 14 entsprechend der Be- vorrichtung 72 automatisch irger'-jine Änderung in tätigung des Betätigungshebels 70 vorgeschoben wird. der Dicke des Bandes 14, das durdi den Eingang 46 Fig. 1 zeigt den Betätigungshebel 70 in seiner An- 20 zugeführt wird. Da das freie Endstück90 federnd die fanus- oder Ruhestellung. Beim Eindrücken des Be- Vorschubrolle 42 in richtige Berührung mit dem tätigungshebels 70 in seine Arbeitsstellung gemäß Band 14 im Eingang 46 preßt, ist die Größe des F i α. 2 wird eine Klinke 74 senkrecht nach oben be- Durchgangs zwischen dem festen Anschlag 48 und we^t, die den nächstfolgenden Zahn eines mit der der durch die Mitten der Öffnungen 54 und 64 Achse 60 einstückigen Klinkenrades 76 erfaßt, das 25 gehenden Mittellinie 50 nicht so kritisch, als daß die Vorschubrolle 42 entgegen dem Uhrzeigersinn sehr enge Toleranzen bei der Herstellung der Gemitnehmcn kann. Eine Drehung des Klinkenrades 76 häuseteile und der Teile der Vorschubrichtung erim Uhrzeigersinn während der Aufwärtsbewegung forderlich sind. Damit ergibt diese Anordnung einer der Klinke 74 wird durch einen Anschlag 78 ver- Art von schwimmender Vorschubrolle die Sicherhindert, der federnd gegen einen weiteren Zahn 30 heit, daß einerseits die Vorschubrolle das Band mit des Klinkenrades anliegt. Während des Eindrückens einer ausreichenden Mitnahmekraft erfaßt, um das des Betätigungshebels 70 wird eine Schraubendruck- Band um einen genau definierten vorbestimmten feder 80 so zusammengedrückt, daß bei vollständiger Schritt vorzubewegen, jedoch andererseits die Halte-Durchführung der Prägung und Freigabe des Be- kraft nicht so groß wird, daß das Band beim Durchtätiaungshebels 70 dieser in seine Anfangs- oder 35 gang durch den Eingang 46 beschädigt werden Ruhestellung unter der Wirkung der Feder 80 mit könnte. Die schwimmende Vorschubrolle ist beciner solchen Kraft zurückbewegt wird, daß die sonders von Vorteil, wenn mit dem Prägegerät 10 Klinke 74 mit Sicherheit das Klinkenrad 76 entgegen Zeichen auf Bänder verschiedener Breite eingeprägt dem Uhrzeigersinn dreht, wodurch die Vorschub- werden sollen. In diesem Fall, bei dem eine Vielrollc 42 mitgenommen und das Band 14 um einen 40 zahl von auswechselbaren Bändern verwendet wersolchen Schritt vorgeschoben wird, wie er zur Vor- den kann, ist die Wahrscheinlichkeit, daß Änderunbcrcitung der nächsten Prägung notwendig ist. Der gen in der Dicke der Bänder vorkommen, viel Anschlag 78 dient ferner dazu, um den gewünschten größer.
Drehschritt genau zu definieren, so daß das Band Aus vorstehendem ergibt sich, daß die Schraubenautomatisch schrittweise um jeweils die richtige 45 druckfeder 80 nicht nur dem Rückstellen des Be-Lünge vorbewegt wird. Die Klinke 74 ist schwenk- tätigungshebels 70 in Richtung auf seine Anfangsbar am Betätigungshebel 70 auf einem Stift 82 an- oder Ruhestellung dient, sondern auch die Klinke geordnet, c'er in einer entsprechenden Ausnehmung 74 in Wirkverbindung mit dem Betätigungshebel 84 im Betätigungshebel 70 gelagert ist. Die Klinke 70 hält und ferner ein Drehmoment ergibt, das die hat einen kurzen, sich vom Stift 82 aus erstrecken- 50 Klinke 74 in Eingriff mit dem Klinkenrad 76 zu den Arm 86, der einen cinstückigcn Lappen 88 hat, schwenken versucht, so daß ein formschlüssiger Eindcr in die Schraubendruck feder 80 so eingreift, daß griff zwischen der Klinke 74 und dem Klinkenrad diese Feder nicht nur als Rückstellfeder für den 76 und damit ein genaues Schalten des Bandes Hebel zum Bewegen desselben in seine Anfangs- sichergestellt ist.
oder Ruhestellung, sondern auch dazu dient, die 55 Die Feder 8C erzeugt ferner eine Federvorspann-Klinkc 74 federnd gegen, das Klinkenrad 76 zu kraft, um die Vorschubrolle 42 federnd in die Bahn drücken. Das entgegengesetzte Ende der Feder 80 des Bandes 14 hineinzudrücken und damit die sitzt auf einem weiteren, mit dem Gehäuse 12 ein- richtige Kraft zum Erfassen des Bandes am Einstückigen Lappen 89 und hat ferner ein freies End- gang 46 mit Hilfe des Endstückes 90 zu schafieö, stück 90, das nach vorn zu vorsteht und mit dem 60 das mit der Schraubenfeder 80 einstückig ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Handprägegerät zum Prägen von Zeichen in ein Band, in dessen Gehäuse das Band durch ein Gegenglied in federnder Anlage mit einer Vorschubrolle gehalten ist, die durch eine an dem den Prägevorgang auslösenden Betätigungshebel gelagerte Klinke bei Rückkehr des Betätigungshebels in die Ausgangslage dadurch schrittweise drehbar ist, daß die Klinke durch das am Betätigungshebel abgestützte eine Ende einer mit ihrem anderen Ende im Gehäuse abgestützten Schraubendruckfeder in Wirkverbindung mit einem mit der Vorschubrolle verbundenen Klinkenrad gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenglied als fester Anschlag (48) ausgebildet ist, daß die Vorschubrolle (42) schwimmend gelagert ist und daß das im Gehäuse (12) abgestützte Ende der Schraubendruckfeder (80) ein freies Endstück (90) aufweist, durch das die Vorschubrolle gegen den festen Anschlag gehalten ist.

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