DE1645596A1 - Verfahren zur Polymerisation von im wesentlichen wasserfreien Lactamen - Google Patents
Verfahren zur Polymerisation von im wesentlichen wasserfreien LactamenInfo
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- Polyamides (AREA)
Description
&VW
DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT
V/. 12 723/66 15/We
UBE Industries ltd. Yamaguchi (Japan)
Verfahren zur Polymerisation von im wesentlichen wasserfreien Lactamen
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf ein verbessertes Verfahren zur Polymerisation von Lactamen
zu Polyamiden.
Die Polymerisation von Caprolactam zur Herstellung eines Polyamids (Nylon 6) ist seit vielen Jahren bekannt.
Die ersten Polymerisationsverfahren dieser Art, die die Verwendung von V/asser oder sauren Reagenzien
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als Polymerisationskatalysatoren einschlössen, waren
langsam und erforderten eine ziemlich lange Zeitdauer. Darauf folgende Arbeiten zeigten, daß wasserfreies
Oaprolactam /bei Temperaturen über 2000C in Gegenwart
von stark "basischen Materialien, insbesondere den Alkali- und Erdalkalimetallen, deren Hydriden, Hydroxyden,
Alkoxyden, Oxyden und Aminen polymerisiert werden können. Kürzlich wurde gefunden, daß die anionische Polymerisation
von Oaprolactam und anderen Lactamen besonders schnell durch Zugabe bestimmter Verbindungen, die als Mischkatalysatoren
wirken, durchgeführt werden kann. Besonders wirksame bisher genannte Mischkatalysatoren schließen
Acylhalogenide, Anhydride od.dgl.; Isocyanate, Triazinderivate
und tertiären Stickstoff enthaltende Verbindungen, bei denen mindestens zwei der drei Substituenten an dem
Stickstoffatom aus Carbonyl-, Thiocarbonyl-, Sulfonyl-, Phosphinyl-Thiophosphinyl- und Nitrosoreste bestehen«,
Die vorliegende Erfindung schafft ein verbessertes Verfahren zur schnellen Polymerisation von Lactamen. Insbesondere
schafft, das Verfahren gemäß der Erfindung eine Verbesserung bei dem Verfahren zur Polymerisation von
Lactamen in Gegenwart von bekannten Iminsalzen. Diese Verbesserung umfaßt die Ausführung der Polymerisation
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in Gegenwart eines N-Chlorcärbonyl~2-chlor--2,3-dehydropolymethylenimin-Mischkatalysators
der Formel
CH = C - Cl
CH2)~N - COCl
CH2)~N - COCl
in welcher η eine ganze Zahl von 2 Ms 10 darstellt«
Unter den Mischkatalysatoren gemäß der Erfindung, welche sich als wirkungsvoll erwiesen ha"ben, sind folgende
Verbindungen eingeschlossen.
N-Chlorcar'bonyl-2-chlor-2,3-dehydrotetramethyleniinin,
N-Chlor car "bony l-2-chlor-2,3-dehydropentamethylenimin,
N-Chlorcarbonyl~2-chlor~2,3-dehydrohexamethylenimih,
N-Chlorcarbonyl-2-chlor-2,3-dehydroheptamethylenimin und
N-0hlorcarbonyl-2-chlor-2,3-dehydrododecamethylenimino
Diese Verbindungen werden durch die in Journal of the Chemical Society of Japan, Bd. 84, Nr.9, Seite 736 - 740
(1963) (Pukumotu Tsugio Murakami Masuo; "Studies on synthesis
of DL-lysine.1. Synthesis of DL-lysine from
- -caprolactam by using phosgen") beschriebenen Verfahren hergestellt, nämlich durch Umsetzung von Phosgen mit Lactam.
Das Polymerisationsverfahren gemäß der Erfindung ist insbesondere wirksam bei der schnellen Erzeugung von hoch-
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molekularen Polyamiden aus Lactamen mit einem Gehalt an 3 bis 12 oder mehr Kohlenstoffatomen in dem Lactamring.
Derartige Lactame umfassen Pyrrolidon, Piperidon, Caprolactam, Önantholactam, Gaprolactam und Laurolaotam. Im
allgemeinen kann das anionische Lactampolymerisationsverfahren in Gegenwart von Mischkatalysatoren bei Temperaturen
über dem Schmelzpunkt des monomeren Lactams, jedoch unterhalb des Schmelzpunktes des entstehenden Polyamids durchgeführt
werden. Im allgemeinen liegt dieser Temperaturbereich zwischen etwa 250G bis etwa 20O0G, in Abhängigkeit von dem
jeweiligen verwendeten Lactam, Bei Lactamen mit weniger als 6 Kohlenstoffatomen in dem Lactamring ist die bevorzugte
Polymerisationstemperatur unterhalb 19O0O. Oaprolactam
wird zweckmäßig durch das Verfahren gemäß der Erfindung bei Temperaturen zwischen 1000G und 2000G polymerisiert,
wobei 160 G eine besonders zweckmäßige Arbeitstemperatur iat.
Die bei dem Verfahren gemäß der Erfindung verwendeten bekannten
Iminsalze werden durch Umsetzung von Basen mit einem Lactam hergestellt, Im allgemeinen wird das zu polymeriaierende
Lactam zur Herstellung des anionischen Katalysators verwendet, gegebenenfalls kann jedoch der anionische Katalysator
aus einem anderen Lactam hergestellt werden.
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Die zur Bildung des anionischen Katalysators verwendeten Substanzen können Alkalimetalle, Erdalkalimetalle , Aluminium
oder ein basisches Derivat einer dieser Metalle, wie ein Hydroxyd-, Alkoxyd-, Hydrid-, Aryl-, Amid-derivat oder
das Salz einer organischen Säure sein. Alle diese Substanzen sind derart, daß sie stark genug zur Umsetzung des
Lactams zu seinem Iminsalz sind. So sind Natriumhydroxyd, Kaliumhydroxyd, Lithiumhydroxyd, Magnesiumhydroxyd, Calciumhydroxyd,
Strontiumhydroxyd, Lithiumhydrid, Natriumhydrid, Natriummethylat, Natriumäthylat, Natriumphenolat, Natrium-■.
- oder ß-naphtholat, Natriumamid, Natriumstearat, Lithiumaluminiumhydrid,
Aluminiumpropylat od.dgl. geeignete Substanzen zur Herstellung des anionischen Katalysators. Dieser
anionische Katalysator, d.h. das Lactam-Basensalz wird durch Erhitzen des Laotams mit den vorstehend genannten Substanzen
bei !Temperaturen zwischen etwa 25 0 und etwa 200 0 hergestellt· Die Substanzen können dem g esamten zu polymerisierenden
Lactam oder zu einem Teil davon zugegeben werden, um den anionischen Katalysator herzustellen. Letzterer kann zu dem
Reut des Lactams später zugegeben werden. Es findet nur geringe oder keine Polymerisation während der Herstellung
dea anionlüohen Katalysators statt» Die zur Herstellung des
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anionischen Katalysators erforderliche Zeit hängt von den Eigenschaften bzw. der Eigenart der verwendeten Substanzen,
der zugegebenen Menge und der gewählten Temperatur ab und kann im allgemeinen zwischen einigen Sekunden
bis zu einigen Stunden liegen. Vorzugsweise soll das Lactam im wesentlichen ebenso wasserfrei wie die zugegebenen Substanzen
sein. Die Menge der zugegebenen Substanz liegt gewöhnlich in dem Bereich zwischen etwa 0,1 und etwa 10 Mol-$,
bezogen auf die zur Durchführung der Polymerisation erforderliche Menge Lactam. Je höher das Verhältnis des anionischen
Katalysators zu Lactam ist, desto niedriger ist das Molekulargewicht der zu erhaltenden Polyamide. Infolgedessen
liegen die optimalen Anteile für die meisten Zwecke zwischen etwa 0,1 bis etwa 5 Mol-$.
Der N-Chlorcarbonyl^-chlor^ji-dehydropolymethyleniminmischkatalysator
kann in von etwa 0,1 bis etwa 5 Mol-?S, bezogen
auf das Lactam variierenden Anteilen angewendet werden. Zu irgend einer Zeit, zu welcher die Polymerisation erwünscht
ist, kann der Mischkatalysator zu dem den anionischen Katalysator enthaltenden Lactam zugegeben werden0 Andererseits
kann dies gut durchgeführt werden, wenn der anionische Katalysator und der Misohkatalysator in zwei Anteilen dea
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gesamten Lactams getrennt gelöst werden und anschließend nachträglich zusammengemischt werden. Gemäß einer optimalen
Arbeitsweise des Verfahrens gemäß der Erfindung wird ein Inertgas wie Stickstoff in die Oberfläche des geschmolzenen
Lactams während der Umsetzung eingeführt, um Oxydation zu verhindern.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist nützlich bei der schnellen Herstellung geformter Gegenstände irgendeiner
Größe und Form direkt aus Lactamenβ Das Verfahren
'kann angewendet werden, um ungewöhnliche Formen zu erhalten, die schwierig, wenn nicht unmöglich, durch die übliche
Formbildungsarbeitsweise von Polyamiden zu erhalten sind. Das Verfahren ist bei der Herstellung von großen geformten
Gegenständen vorteilhaft, da Einspritzverformung oder ähnliche Verfahren, hohe Temperaturen und hohe Drücke
für deren Verarbeitung erfordern. Daher können einfachere und leichtere Pormen angewendet und oft schnellere Arbeitsgänge
bei der Herstellung von großen, geformten Gegenständen erhalten werden. Das gesamte Verfahren kann in der Form
ausgeführt werden, oder gegebenenfalls kann die den anionischen Katalysator enthaltende Lactamlösung und ein
zv/eiter Anteil der den Mischkatalysator enthaltenden Lactam-
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lösung gemischt und dann unmittelbar darauf in die Formen gegossen werden durch Arbeitsweisen, ähnlich denjenigen
des Spritzpreßverfahrens, wie zur Erhaltung des gewünschten geformten Gegenstandes in irgendeiner Größe bei einem hohen
Ausmaß bzw. einer hohen Geschwindigkeit. In ähnlicher Weise ist es möglich, das Verfahren gemäß der Erfindung bei vielen
Arbeitsweisen der Strangpreßart anzuwenden, bei welchen das den anionischen Katalysator enthaltende Lactam und ein
anderer Anteil des den Mischkatalysator enthaltenden Lactams innig gemischt und dann stranggepreßt werden, unter Bedingungen,
die die Gewinnung eines Strangpreßlings vorsehen, der unmittelbar nach dem Polymerisationsverfahren gebildet
wird.
Das Verfahren gemäß der Erfindung kann in Gegenwart verschiedener Füllmittel und Verstärkungsmittel durchgeführt
werden. üo können gegebenenfalls Glasmatten oder Matten
bzw. ^Filze aus synthetischen Fasern imprägniert und dann
polymerisiert werden. In ähnlicher Weise können feinteilige Füllmittel in dem Polymerisationsgemisch suspendiert werden,
um mit Füllmitteln versehene (filled) Polyamide zu erhalten.
Antioxydationsmittel, Treibmittel, Weichmacher, andere Harze (z.B. Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyacetat, Polyester),
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Farbstoffe od.dgl. können ebenfalls angewendet werden.
Die Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele näher erläutert, wobei die relative Viskosität mit dem
Ostwald1sehen Viskosimeter mit einer 1$igen Lösung des
Polymerisats in 98#iger Schwefelsäure und bei 25°0 bestimmt
wurde.
Ein Gemisch aus 22,6 g trockenen Oaprolactams und 1,08 g des Natriumsalzes von Caprolactam wurde in ein
Reaktionsgefäß gebracht, das in ein Siliconölbad bei 1600G
eingetaucht war und Stickstoff wurde in das geschmolzene Caprolactam bei einem Ausmaß von 300 - 400 ecm je Minute
eingeführt. Dann wurden 0,39 g N-öhlorcarbonyl-2-chlor-2,3-dehydrohexamethyleüimin
als Mischkatalysator zu dem geschmolzenen Oaprolactam hinzugegeben.
Es wurde ein sehr viskoser Zustand 2 Min. nach der Zugabe
des Mischkatalysators beobaohtet, eine weiße trübe Substanz, die die Kristallisation anzeigte, wurde in 5 Min.
erzeugt, und das Schrumpfen des Polymerisats von den Wänden des Reaktionsgefäßea wurde in etwa 10 Min. beobaohtet. Zu
dieser Zeit wurde das erzeugte Polycaprolactam auf Raumtemperatur gekühlt.
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- ίο -
Es wurde gefunden, daß die Umsetzung zu Polycaprolactam 93,9 G-ew.-$ und die relative Viskosität des Polycaprolactams
3,23 betrug.
ii-0hlorcar"bonyl-2-chlor-2,3-dehydrohexamethylenimin
als Mischkatalysator wurde durch die Umsetzung von Caprolactam mit phosgen hergestellt und es war eine ölige viskose
Flüssigkeit mit einem Siedepunkt von 1.10 - 1110O (10 mm Hg)
20
und einem Brechungsindex n^ von 1,5222.
und einem Brechungsindex n^ von 1,5222.
Die Arbeitsweise von Beispiel 1 wurde mit der Abänderung wiederholt, daß die Polymerisationstemperatur bei
1200O gehalten und 0,184 g metallisches Natrium anstelle
des Natriumsalzes von Oaprolactam zugegeben wurde.
Das erzeugte weiße Polycaprolactam wurde 30 Min. nach Zugabe des Mischkatalysators bei Raumtemperatur gekühlt.
Es wurde gefunden, daß die Umsetzung zu Polycaprolactam 83,8 Gew.-^ und die relative Viskosität des Polycaprolactams
2,57 betrug.
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Ein Gemisch von 22,6 g des geschmolzenen Gaprolaetams,
0,046 g Natriummetall und 1,10 g N-Chlorcarbonyl-2~e!ilor-2,3-dehyurotetramethylenimin
wurde unter Einführen von Stickstoff in ein Reaktionsgefäß gebracht, das in ein Siliconölbad bei 1600C eingetaucht war.
Nach der Zugabe des Mischkatalysators wurde ein sehr viskoser Zustand in etwa 3 Min. beobachtet und das Schrumpfen
des Polymerisats von den V/änden des Re akt ions ge faß es
wurde in 15 Min. beobachtet.
Es wurde gefunden, daß die Umsetzung zum Polycaprolactam 91,3 Gew«-$ und die relative Viskosität des Polycaprolactams
6,43 betrug.
H-Chlorcarbonyl-2-chlor-2,3-deh3'-drotetramethylenimln
wurde als Mischkatalysator durch Umsetzung von Pyrolidon mit Phosgen hergestellt und es war eine ölige viskose Flüssigkeit
mit einem Siedepunkt von 102 - 103°C (5 mm Hg) und
22
einem Brechungsindex von n^ von 1,5463.
einem Brechungsindex von n^ von 1,5463.
!Die Arbeitsweise gemäß Beispiel 1 wurde mit der Abänderung wiederholt, daß anstelle von N-Chlorcarbonyl-2-
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chlor-2,3-dehydrohexamethylenimin 0,39 g N-Chlorcarbonyi-2-chlor-2,3-dehydrotetramethylenimin
zugegeben wurden.
15 Min. nach cer Zugabe des Mischkatalysators wurde ein festes Polycaprolactam erhalten.
Es wurde gefunden, dai3 die Umsetzung zum Polycaprolactam
91,0 Gew.-> und die relative Viskosität des PoIycaprolactams
5,^;->
betrug.
Die Arbeitsweise gerr:i:ß Beispiel 1 wurde mit der Abänderung
wiederholt, daß anstelle des Ncitriumsalzes von Caprolactam 0,92 g iiatriumnetall und anstelle von N-Chlorcarbonyl-2-chlor-2,
/j-dehycirohexaniethylenimin als Mischkatalysator
0,556 g K-Chlorcarbon,yl-2-chlor-.:, ^-dehydrododecamethylenimin
zugegeben wurden.
Es wurde gefunden, cmß 40 Min. nach der Zugabe des Mischkatalysators die Umsetzung zum Polycaprolactam 86,4
Gew.-^i uriG die relative Viskosität des Polycaprolactams
3,^3 betrugen.
N-ChlorcM'i-unyl-i'-chlor-..', 'i-uehydrodudecanmethylenin.in
als Mischkatalysator wurde durch Umsetzung von Laurolactam
mit Phosgen herrestollt und et; wir eine ölige viakose Flüssigkeit
Mit eiiium üiedepunkt von 1600U (6 mm Hg) und einem
Brechungsindex vi--n *h/ von 1,491 ^.
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Claims (1)
- PatentanspruchVerfahren zur Polymerisation von im wesentlichen wasserfreien Lactamen mit 3 bis 12 Kohlenstoffatomen im Ring durch Erhitzen der Lactame auf eine unterhalb des Schmelzpunktes des entstehenden Polyamids liegende Temperatur in Gegenwart von etwa 0,1 bis etwa 10 Mol-?6 eines Lactambasensalzes, bezogen auf das Lactam und eines Mischkatalysators, d acturch gekennzeichnet, daß man als Mischkatalysatcr 0,1 bis etwa 5 Mol-$, bezogen auf Lactam eines IT-Chlorcarbonyl-^-ehlor-^jJ-dehydropoly-Hiethylenimins der FormelCH = G-Cl
' !
( CH2)n- N - COClin v/elcher η eine ganze Zahl von 2 bis 10 bedeutet, einsetzt.009843/1770
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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1966
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Also Published As
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