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DE1531619C - Rotierende Klarsichtscheibe - Google Patents

Rotierende Klarsichtscheibe

Info

Publication number
DE1531619C
DE1531619C DE19671531619 DE1531619A DE1531619C DE 1531619 C DE1531619 C DE 1531619C DE 19671531619 DE19671531619 DE 19671531619 DE 1531619 A DE1531619 A DE 1531619A DE 1531619 C DE1531619 C DE 1531619C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transparent
windshield
frame
rotating
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671531619
Other languages
English (en)
Other versions
DE1531619B1 (de
Inventor
Eric Harold Stopsley Luton Bedforshire Allen (Großbritannien)
Original Assignee
George Kent Ltd., London
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB40679/66A external-priority patent/GB1129004A/en
Application filed by George Kent Ltd., London filed Critical George Kent Ltd., London
Publication of DE1531619B1 publication Critical patent/DE1531619B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1531619C publication Critical patent/DE1531619C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

ι 2
Die Erfindung betrifft eine rotierende Klarsicht- bekannt (USA.-Patentschrift 3 188 700, britische Pascheibe mit einem auf eine Windschutzscheibe von tentschrift 105 242), bei denen das Drehlager in einer außen mit einer elastischen Ringdichtung lösbar an- Scheibe abgestützt ist. Jedoch ist die Stützscheibe drückbaren Rahmen, der um ein am oberen Rand bei diesen bekannten Vorrichtungen gleichzeitig die des Rahmens angeordnetes Scharnier mit horizon- 5 ortsfeste Windschutzscheibe. Abgesehen davon, daß taler Achse schwenkbar ist und mittels einer zwi- der wesentliche Vorteil, die rotierende Klarsichtschen Klarsichtscheibe und Windschutzscheibe vor- scheibe mit all ihren Teilen aus dem Gesichtsfeld gesehenen Stützanordnung das Drehlager für die entfernen zu können, bei diesen bekannten Vorrich-Klarsichtscheibe, das im Betriebszustand gegen die tungen verlorengeht, ist dort ein großes Loch für die Windschutzscheibe gedrückt wird, und den elektri- io Unterbringung des Drehlagers in der Windschutzschen Antriebsmotor trägt, der außen am Rahmen scheibe erforderlich.
befestigt ist und mit dem Drehlager durch einen Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu
Treibriemen verbunden ist. sehen, daß das Drehlager klein und wenig sichtbe-
Es ist bereits eine rotierende Klarsichtscheibe die- hindernd ausgeführt werden kann, da die rotierende
ser Art bekannt (Shipbuilding & Shipping Record, 15 Klarsichtscheibe und die Stützscheibe bezüglich aller
April 7, 1966, S. 474; Ship and Boat International, Translationsbewegungen relativ zueinander allein
July 1966, S. 71), bei der die Stützanordnung von durch den Rahmen gehalten werden können,
vier Speichen gebildet wird, die das Drehlager einer- Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht
seits mit dem Rahmen verbinden und andererseits die Stützscheibe in an sich bekannter Weise aus Glas,
im Betriebszustand gegen die Windschutzscheibe an- 20 Bevorzugt ist der Treibriemen in dem Hohlraum
drücken. Auf Grund der Abstützung des Drehlagers zwischen Klarsichtscheibe und Stützscheibe ange-
an der Windschutzscheibe können einerseits die in ordnet.
einer Ebene liegenden vier Scheiben für eine wenig Die durch den Antriebsmotor erwärmte Luft zir-
behinderte Sicht durch die Klarsichtscheibe dünn kuliert bevorzugt im Hohlraum zwischen der rotie-
ausgeführt sein und schwingen andererseits die Wind- 25 renden Scheibe und der Stützscheibe. Dabei kann
schutzscheibe und die rotierende Klarsichtscheibe mit vorteilhafterweise ein elektrisches Heizelement in die-
der gleichen, durch Umgebungsbedingungen hervor- sem Hohlraum angeordnet sein, so daß auch bei
gerufenen Frequenz, was für die Vermeidung von starkem Frost eine Eisbildung verhindert werden
Unschärfenbildungen von Bedeutung ist. kann.
Bei dieser bekannten Vorrichtung sind außerdem 30 . Die Erfindung wird im folgenden an Hand der
Maßnahmen getroffen, um ein Zirkulieren der Kühl- Zeichnung beispielsweise beschrieben; in dieser zeigt
luft des Motors in dem Hohlraum zwischen rotie- F i g. 1 eine Vorderansicht einer rotierenden Klar-
render und fester Scheibe zu ermöglichen. Sichtscheibe gemäß der Erfindung,
Eine rotierende Klarsichtscheibe der vorstehend F i g. 2 eine Schnittansicht entlang Linie IT-II in
geschilderten Art, die mit all ihren Teilen lösbar 35 F i g. 1 und
an eine Windschutzscheibe andrückbar ist, weist ins- Fig. 3 eine teilweise Schnittansicht entlang
besondere für kleine Windschutzscheiben den erheb- Linie III-III in F i g. 1.
liehen Vorteil auf, daß sie aus dem Gesichtsfeld weg- - Nach der Zeichnung weist eine rotierende
genommen werden kann, wenn sie auf Grund der Scheibe 1 in ihrer Mitte ein Lagerglied 2 auf. Das
Umgebungsbedingungen nicht benötigt wird. 40 Lagerglied 2 ist an einer Spindel 3 angebracht; das
Jedoch können auch diese Speichen die Sicht noch so gebildete Lager wird von einer Nabe 4 getragen,
insofern behindern, als sie ein Auge, das eine in der Die Nabe 4 umfaßt ein Flanschglied 5, welches in
Sicht stark beeinträchtigte Umgebung angestrengt be- eine öffnung 6 in der Mitte einer Glasscheibe 7, im
. obachtet, in der Akkommodation stören, insbeson- folgenden Stützscheibe 7 genannt, eingesetzt ist. Die
dere da die Speichen räumlich wesentlich näher als 45 Nabe 4 wird durch eine Schraube 8 mit einem großen
der Beobachtungsraum liegen. Kopf 9 gehaltert, welche in eine Gewindebohrung 10
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer in die Nabe von der anderen Seite der Stützscheibe 7
rotierenden Klarsichtscheibe der eingangs genannten her eingeschraubt ist. Die Stützscheibe 7, die kreis-
Gattung, die bei voller Beibehaltung der Vorteile förmig ist, liegt mit ihrem Außenumfang in einem
einer solchen Vorrichtung die Sichtbehinderung auf 5° Rahmenil; sie ist genügend dick ausgeführt, so daß
ein Minimum herabsetzt und außerdem selbst leicht sie die Nabe 4 genau und starr festlegt. Der Rahmen
sauber zu halten ist. 11 weist die Form eines Winkelringes auf und wird
Zu diesem Zweck sieht die Erfindung vor, daß als gemäß F i g. 1 durch ein Scharnier oder ein anderes Stützanordnung eine von dem Rahmen umschlossene, Stützteil 12 gehalten, welches an dem Fensterrahmen durch die Ringdichtung gegenüber der Windschutz- 55 13 einer Windschutzscheibe 14, bei der die Klarsichtscheibe abgedichtete, durchsichtige Scheibe vorge- scheibe verwendet werden soll, angebracht ist. Der sehen ist. Auf Grund dieser Ausbildung entfällt einer- Fensterrahmen 13 weist ebenfalls einen Haken 15 seits auch noch die Sichtbehinderung durch die bis- auf, der an einem Punkt der an dem Scharnier 12 her verwendeten, durch das Gesichtsfeld verlaufen- gegenüberliegenden Seite des Rahmens 11 mit dieden, undurchsichtigen Speichen und wird anderer- 60 sem zusammenwirkt, so daß die Klarsichtscheibe seits auch die Reinhaltung der Vorrichtung erleich- gegen die Windschutzscheibe 14 gedrückt wird,
tert, da der Zwischenraum zwischen der rotierenden In einer Alternativanordnung wird die Klarsicht-Klarsichtscheibe und der Stützscheibe durch den scheibe, wie es in strichpunktierten Linien in der Rahmen gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und Zeichnung gezeigt ist, durch feste Einspannungen an Schmutz geschützt wird, während die der Windschutz- 65 beiden Seiten gehalten, welche ein Paar von an gescheibe zugekehrte Seite der Stützscheibe leicht ge- genüberliegenden Seiten des Fensterrahmens angereinigt werden kann. ordneten Stützelementen umfassen. Jedes Element*
Es sind zwar bereits rotierende Klarsichtscheiben weist die Form einer rechteckigen Stange 16 auf,
die durch eine vom Fensterrahmen getragene Halterung 17 verstellbar gehalten wird. Die Stangen ragen über den Fensterrahmen hinaus, liegen parallel zur Ebene der Klarsichtscheibe und sind unter einem Winkel in bezug auf eine Linie angeordnet, die durch die Achse der rotierenden Scheibe zwischen ihnen geht. Das innere Ende 18 jeder Stange ist mit einer Gewindebohrung 19 versehen, welche eine Schraube 20 trägt, die an einen Ansatz 21 angreift, der an einem geeigneten Teil des Rahmens 11 der kreisförmigen Stützscheibe 7 angebracht ist. Während der Montage können die Ansätze 21 unter die Schrauben gelegt werden, die abgestufte Enden aufweisen, so daß sie, wenn sie angezogen werden, in Bohrungen in den Ansätzen 21 eingreifen und den Rahmen 11 dicht gegen die Windschutzscheibe 14 drücken. Durch die verstellbaren Stangen 16 kann der Rahmen ohne Schwierigkeiten festgelegt werden. Um sicherzustellen, daß die Schrauben 20 in ihrer eingestellten Lage bleiben, sind die Enden der Stangen bei 22 gegabelt, so daß sie einen festen Gewindesitz in den Bohrungen bewirken.
Der Rahmen 11 weist an seiner Kante einen elastischen Dichtungsring 23 auf, der an die Windschutzscheibe 14 angreift und gegen die äußere Oberfläche der Windschutzscheibe gedrückt wird, wenn sich der Rahmen in seiner eingespannten Lage befindet. Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche der Windschutzscheibe können durch die Dichtung 23 ausgeglichen werden. Bei Ausführungsformen, welche im Paßsitz auf gebogene Windschutzscheiben, aufgesetzt werden sollen, kann die Rückfläche des Rahmens 11 dementsprechend geformt oder kann der Dichtungsring der Biegung angepaßt sein.
Ein Druckpolster (nicht dargestellt) kann am Ende der Lagernabe vorgesehen werden, welches gegen die Windschutzscheibe drückt, wenn die Gesamtheit in ihrer Lage eingespannt ist, so daß die Klarsichtscheibengesamtheit dadurch starr gehalten wird.
Gegebenenfalls kann das Druckpolster so angebracht sein, daß es mit seiner Auflagefläche vor der Befestigung über eine durch die Auflagefläche des Rahmens gehende Ebene hinausragt; die Auflagefläche des Polsters wird dann relativ verschoben, wenn die Klarsichtscheibe gegen die Windschutzscheibe geklemmt wird.
Bei der die Stützelemente aufweisenden Anordnung ist dieses Druckpolster nicht unbedingt erforderlich, wenn die Stützscheibe in sich stark genug ist und die notwendige Starrheit liefert.
Ein Elektromotor 24 ist an einer hohlen Halterung 25 am Rahmenil angebracht und trägt eine Riemenscheibe 26, welche einen Riemen 27 antreibt, der eine Riemenscheibe 28 am Lagerglied 2 treibt. Der Motor ist durch ein wetterfestes Gehäuse 29 abgedeckt, und die Halterung 25 weist einen Kanal 30 auf, der den Hohlraum 31 zwischen der Stützscheibe 7 und der rotierenden Scheibe 1 mit dem hinteren Ende des Motorgehäuses 29 verbindet. Das Motorgehäuse 29 steht durch Öffnungen 32, die in die hohle Halterung 25 führen, direkt in Verbindung mit dem Kanal 30. Der Rotor 33 des Motors ist so ausgebildet, daß er die Luft aus dem Hohlraum 31 kontinuierlich durch den Motor umwälzt. Normalerweise wird ausreichend Wärme von der Motorwicklung abgegeben, um die zirkulierende Luft auf einer Temperatur zu halten, die eine Kondensation im Hohlraum 31 zwischen der Stützscheibe und der rotierenden Scheibe verhindert. Eine gleichartige Anordnung kann getroffen werden, wenn ein pneumatischer oder ein hydraulischer Motor verwendet wird;
ίο jedoch wird in diesem Fall keine Wärme vom Motor abgegeben, so daß dann ein kleines Heizelement (nicht dargestellt) notwendig ist, das an einer geeigneten Stelle, z. B. in dem Umwälzkanal 30, angebracht sein kann.
Bei Anwendungsfällen, bei denen eine Eisbildung möglich ist, wird in jedem Fall ein Heizelement im Hohlraum 31 selbst benötigt.
Die äußere Umfangskante der rotierenden Scheibe 1 trägt eine Einfassung 34, welche dazu dient,
ao den direkten Eintritt von Feuchtigkeit durch den ringförmigen Zwischenraum zwischen der rotierenden Scheibe 1 und dem Rahmen 11 zu verhindern.

Claims (5)

Patentansprüche: «5
1. Rotierende Klarsichtscheibe mit einem auf eine Windschutzscheibe von außen mit einer elastischen Ringdichtung lösbar andrückbaren Rahmen, der um ein am oberen Rand des Rahmens angeordnetes Scharnier mit horizontaler Achse schwenkbar ist und mittels einer zwischen Klarsichtscheibe und Windschutzscheibe vorgesehenen Stützanordnung das Drehlager für die Klarsichtscheibe, das im Betriebszustand gegen die Windschutzscheibe gedrückt wird, und den elektrischen Antriebsmotor trägt, der außen am Rahmen befestigt ist und mit dem Drehlager durch einen Treibriemen verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Stützanordnung
(7) eine von dem Rahmen (11) umschlossene, durch die Ringdichtung (23) gegenüber der Windschutzscheibe (14) abgedichtete, durchsichtige Scheibe (7) vorgesehen ist.
2. Rotierende Klarsichtscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützscheibe (7) in an sich bekannter Weise aus Glas besteht.
3. Rotierende Klarsichtscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibriemen in dem Hohlraum (31) zwischen Klarsichtscheibe (1) und Stützscheibe (7) angeordnet ist.
4. Rotierende Klarsichtscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erwärmte Luft im Hohlraum (31) zwischen Klarsichtscheibe (1) und Stützscheibe (7) zirkuliert.
5. Rotierende Klarsichtscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Hohlraum (31) zwischen Klarsichtscheibe (1) und Stützscheibe (7) ein elektrisches Heizelement angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19671531619 1966-09-12 1967-09-12 Rotierende Klarsichtscheibe Expired DE1531619C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB40679/66A GB1129004A (en) 1966-09-12 1966-09-12 Clear view screen
GB4067966 1966-09-12
DEG0051061 1967-09-12

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1531619B1 DE1531619B1 (de) 1971-07-01
DE1531619C true DE1531619C (de) 1974-04-25

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