DE1530281A1 - Vorrichtung zum ortsgenauen Abstellen eines Schienenfahrzeuges - Google Patents
Vorrichtung zum ortsgenauen Abstellen eines SchienenfahrzeugesInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61J—SHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
- B61J3/00—Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
- B61J3/08—Devices with reciprocated pushing bars or like driving mechanisms combined with the track for shunting or hauling cars
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Description
- Vorrichtung zum ortsgenauen Abstellen eines Schienenfahrzeuges Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum ortsgenauen Abstellen eines Schienenfahrzeuges, insbesondere eines elektrisch angetriebenen und ferfteuerten Hüttenfahrzeugs, das durch Betätigen eines Endschalters zum Halten gebracht wird. Es ist bekannt, elektrisch angetriebene Schienenfahrzeuge durch Endschalter zum Halten zu bringen" Dabei ist es bisher nicht möglich gewesen, eine auf Millimeter genau bestimmte Stellung anzufahren, Die Abweichungen von der Haltestelle lagen bei etwa 100 bis 200 Millimeter vor oder hinter der Haltestelle. Diese so erreichte Endstellung eines Schienenfahrzeuges führt dann zu Schwierigkeiten, wenn beispielsweise Kranhaken oder Gehänge selbsttätig einzuhängen sind, Dies ist dann erforderlich, wenn die Platz-- und Sichtverhältnisse eine Korrektur der Kranstellung nicht gestatten. In solchen Fällen'müssen Fahrzeug und Kran elektrisch gesteuert in eine fixierte Stellung gebracht werden. Danach können Ent- und Belade-Vorgänge automatisch abgewickelt werden, Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht deshalb darin, eine Vorrichtung.zu schaffen, mit der Schienenfahfzeuge millimetergenau abgestellt werden können und gleich.-zeitig während der Ladevorgänge ihre ortsgenaue Lage beizubehalten vermögen. Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein in die Bahn des Fahrzeugprofils einschwenkbarer Schubantrieb vorgeschlagen, durch dessen mit gleichlangen Vorschubswegen gegenläufig mittels eines Antriebs in Endlagen bewegbar und an zu.» geordneten Anschlägen des Fahrzeugs angreifende Übertragungsorgane in deren Endstellung,die Haltestellung des Fahrzeugs bestimmt ist. Auch beladene Fahrzeuge werden an den genauen Ort geschoben, Es ist nicht möglich, daß das Fahrzeug über den Vorschubweg hinaus auch nur mit geringem Auslauf weiterläuft, da das nicht schiebende Übertragungsorgan als Anschlag oder Puffer wirkt und zusammen mit dem antreibenden Übertragungsorgan ein Festhalten des Fahrzeugs nach den beiden Verschieberichtungen bewirkt, Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daB der Schubantrieb aus einem doppelbeaufschlagbaren Paar von Kolbentriebwerken besteht, dessen gemeinsamer Zylinder an einem Arm eines zweiseitigen Hebels befestigt ist, der um eine horizontale Achse schwenkbar in einem Gestell gelagert ist, und dessen anderer Arm gelenkig mit der Kolbenstange eines am Gestell schwenkbar gelagerten Kolbentriebwerksgehäuses verbunden ist, Es ist gleicher Druck auf den Kolbenflächen gewährleistet, so daß gleiche Wege der Kolben in jedem Falle zurückgelegt werden, Dafür sorgt auch die Endstellung der Kolben, Selbst wenn die Wege mit unterschiedlicher Geschwindikgeit zurückgelegt werden, beispielsweise durch unterschiedliche Reibungsverhältnisse zwischen Kolben und Zylinder, ist das Ende der Verschiebung erst dann erreicht, wenn beide Kolben ihren im Zylindergehäuse begrenzten Weg zurückgelegt haben, Zu diesem Zeitpunkt aber kann das Fahrzeug nur in der durch die früher festgelegte Lage des Schwenkzylinders endgültigen Position stehen, Auf diese Art müssen sämtliche einzufahrenden Wagen nicht mit bemerkenswerten weiteren Einrichtungen ausgestattet werden. Das Einfahren des Wagens kann gleichzeitig den programmierten Ablauf des Einschwenkens, Fixierens und Haltens am Ort bewirken.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Schubantrieb zwischen und unter den Gleisen angeordnet. Für die Vorrichtung ist demnach weder ein anderweitig nutzfähiger Raum, noch ein Raum notwendig, der die Unfallsgefahr steigern könnte, Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist dadurch gegeben, daß der Schubantrieb zwischen zwei Anschläge innerhalb des Fahrzeugprofils schwenkbar ist. Zwei derartige Anschläge können auch erforderlichenfalls an älteren Fahrzeugen ohne große Schwierigkeiten eingebaut werden. Die Fahrzeuge bedürfen also keiner weiteren besonderen Konstruktionsweise, In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt und im folgenden näher erläutert: Fig. 1 stellt einen Schnitt quer zur Fahrtrichtung des Fahrzeuges durch die im Fundament angeordnete erfindungsgemäße Vorrichtung dar; Fig. 2 ist eine Ansicht quer zur Fahrtrichtung, teilweise geschnitten; Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung, wobei der Rahmen des Fahrzeuges für den Einblick von oben geschnitten dargestellt ist.
- In Figur 1 ist ein Kolbentriebwerk mit 1 bezeichnet, dessen Gehäuse bei la gelenkig in einem Gestell 2 angeordnet ist, das selbst in einer Ausnehmung des Fundamentes 3 eingelassen ist. Die Kolbenstange 1b des Kolbentriebwerks 1 ist mit ihrem Ende gelenkig bei 4a mit dem einen Arm eines zweiseitigen Hebels 4 verbunden, dessen zweiter Arm ein doppelbeaufschlagbares Paar von Kolbentriebwerken 5 trägt, deren Kolben 5b und 5c gegenläufig arbeiten und beim ortsgenauen Abstellen des Fahrzeuges mit Anschlägen 6a und 6b des Fahrzeugrahmens 6 zusammenwirken. Am Fahrzeug können aber auch die Anschläge aus Ausnehmungen und deren Wänden-innerhalb des Fahrzeugrahmens bestehen, wie dies in den Figuren 1 bis 3 der Zeichnung gezeigt wird.
- Zweckmäßigerweise ist die Anordnung des zweiseitigen Hebels 4 so vorgenommen, daß das Paar von Kolbentriebwerken 5 mit seiner Längsachse in Arbeitsstellung, die in Fig, 1 ausgezogen gezeichnet ist, auf der Mittenachse 7 des Fahrzeugs 6 angreift, so daß eine gleichmäßige Kraftübertragung auf die Räderpaare gewährleistet wird.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Ist ein Fahrzeug 6 mittels elektrischer Fernsteuerung durch weiter nicht gezeigte Endschalter zum Halten gebracht worden, so weist die Haltestellung im allgemeinen eine Abweichung vor oder hinter der Haltestelle von 150 bis 200 Millimetern auf. Bei Betätigung des Kolbentriebwerks 1 wird der sich während des Einfahrens des Fahrzeugs in der gestrichelten Lage (Figur 1) befindliche Hebel 4 in den Bereich der Bahn des Profils des Fahrzeugs geschwenkt, beispielsweise in die Ausnehmung 6e, Darauf werden die beiden Kolbenstangen 5b und 50 gleichzeitig ausgefahren. Sie holen das Fahrzeug millimetergenau auf die gewünschte Stelle. Dabei sind die beiden Kolben 5b und 5e auf die in Figur 2 strichpunktiert gezeichnete Endlage gebracht, so daß sich von oben gesehen das Bild nach Figur 3 ergibt. Nunmehr kann der Ent» oder Beladungsvorgang beginnen. Hierbei auftretende Kräfte in Fahrtrichtung werden durch die Kolbenstange 5b und 5c aufgefangen, in deren Zylinderräumen auf der einen Beaufschlagungsseite der Druck nicht abgebaut wurde. Unmittelbar nach Beendigung der Ladevorgänge werden die Kolbenstangen wieder eingezogen und die Vorrichtung durch entgegengesetzte Beaufschlagung des Kolbentriebwerks 1 in die in Figur 1 strichpunktiert gezeichnete Ausgangslage zurückgebracht. Durch eine entsprechende elektrische Steuerung kann der gesamte Arbeitsablauf vollautomatisch erfolgen.
Claims (3)
- Patentansprüche 1 Vorrichtung zum ortsgenauen Abstellen eines Schienen fahrzeuges, insbesondere eines elektrisch angetriebenen und ferngesteuerten Hüttenfahrzeuges, das durch Betätigen eines Endschalters zum Halten gebracht wird, gekennzeichnet durch einen in die Bahn des Fahrzeugprofils einschwenkbaren Schubantrieb (5), durch dessen mit gleichlangen Vorschubwegen gegenläufig mittels eines Antriebs in Endlagen bewegbare und an zugeordneten Anschlägen (6a, 6b) des Fahrzeugs (6) angreifende Übertragungsorgane in deren Endstellung,die Haltestellung des Fahrzeugs bestimmt ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubantrieb (5) aus einem doppelbeaufschlagbaren Paar von Kolbentriebwerken besteht, dessen gemeinsamer Zylinder an einem Arm eines zweiseitigen Hebels (4) befestigt ist, der um eine horizontale Achse schwenkbar in einem Gestell (2) gelagert ist, und dessen anderer Arm gelenkig mit der Kolbenstange (1b) eines am Gestell (2) schwenkbar gelagerten Kolbentriebwerksgehäuses (1) vdrbunden ist,
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubantrieb (5) zwischen und unter den Gleisen angeordnet ist. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubantrieb (5) zwischen zwei Anschläge (6a,6b) innerhalb des Fahrzeugprofils schwenkbar ist,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED0047007 | 1965-04-09 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE1530281C3 DE1530281C3 (de) | 1974-07-11 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651530281 Expired DE1530281C3 (de) | 1965-04-09 | 1965-04-09 | Vorrichtung zum ortsgenauen Abstellen eines Schienenfahrzeuges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1530281C3 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0795452A3 (de) * | 1996-03-11 | 1998-06-24 | Max Aicher GmbH Entsorgungstechnik | Vorrichtung zum Längszentrieren eines auf Stützfüssen abgestellten Behälters |
| WO2000024627A1 (de) * | 1998-10-23 | 2000-05-04 | Daimlerchrysler Rail Systems (Technology) Gmbh | Verfahren und vorrichtung zum positionieren eines zuges |
| WO2001036244A1 (de) * | 1999-11-19 | 2001-05-25 | Daimlerchrysler Ag | Vorrichtung und verfahren zur positionsjustierung von waggons |
| CN105857339A (zh) * | 2016-06-15 | 2016-08-17 | 山东华联矿业股份有限公司 | 矿车掩车器 |
-
1965
- 1965-04-09 DE DE19651530281 patent/DE1530281C3/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1530281B2 (de) | 1973-12-06 |
| DE1530281C3 (de) | 1974-07-11 |
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