DE2331985A1 - Antriebsvorrichtung fuer den hubmast eines seitenladers - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer den hubmast eines seitenladersInfo
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Description
LANCER BOSS LIMITED, Grovebury Road, Leighton Buzzard,
Bedfordshire (England)
Antriebsvorrichtung für den Hubmast eines Seitenladers
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Seitenladerfahrzeuge, welche mit einer Gabelhubvorrichtung oder ähnlichen, auf einem
Mast angebrachten Lasthebevorrichtungen versehen sind; der Mast ist in einer quer zürn Fahrzeug angelegten Einbuchtung derart
angeordnet, dass er von einer innerhalb derselben befindlichen Ruhestellung in eine an der Seite des Fahrzeugs befindliche
Arbeitsstellung bewegt werden kann.
Die vorliegende Erfindung betrifft in engerem Sinne die zur Bewegung des Mastes vorgesehene Antriebs vorrichtung.
Der Hauptzweck vorliegender Erfindung ist es, eine verbesserte Mastantriebsvorrichtung für ein Seitenladerfahr zeug anzugeben.
Das Seitenladerfahrzeug, für welches vorliegende Erfindung bestimmt
ist, weist ein Fahrgestell einschliesslich von mit Rädern verseheneni
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Vorder- und Hinterteil auf, welche Teile durch eine Rückgratkonstruktion
verbunden sind und zwischen denen eine Einbuchtung quer zum Fahrzeug verläuft, welche an ihren Seiten Mastführungen
aufweist; die Mastantriebsvorrichtung umfasst ein Traggestell für
den Mast, welches entlang der Führungen beweglich ist, einen Antrieb, der mit einem Paar von Laufrollen derart verbunden ist,
dass er sie quer zum Fahrzeug bewegen kann, frei drehbar am Fahrgestell entlang einer Seite der Einbuchtung angebrachte Rollen,
und zwar je eine an den beiden Enden der Mastbahn, ein flexibles (unstarres) Verbindungselement (z. B. Seil), das an seinen Enden
an dem Fahrgestell verankert ist und welches hintereinander über jeweils eines der Laufräder verläuft und zwar sowohl des a.;v. Fahrgestell
als auch des mit dem Antrieb verbundenen, und das Ende des flexiblen Elementes ist an dem Traggestell für den Mast fest angebracht;
hierdurch wird die vom Antrieb den Laufrollen erteilte Bewegung auf das flexible Element und von diesem auf das Masttrag gestell
übertragen, so dass dieses entlang der Führung läuft.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht das Masttraggestell
aus einem Laufwerk oder einer ähnlichen Vorrichtung, die in der entlang der Ausbuchtung angebrachten Führung beweglich ist, und hat
Vorrichtungen, mit denen das flexible Element an dem Laufwerk befestigt werden kann.
Das flexible Element kann eine unendliche Kette sein, mit einem Teil
fest mit dem Mast und dem Fahrzeug verbunden. Die Kette kann entlang des Umfangs der Rollen laufen, die auf der Kettentrag vor ric h
tung angebracht sind.
Als Alternative kann die Kette als ein einzelnes Stück augeführt und
an Mast und Fahrzeug verankert sein.
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In dieser Beschreibung wird unter "flexiblem Element" jedes
beliebige flexible Element, wie etwa eine Kette oder ein Drahtseil
verstanden.
Zum vollen Verständnis der Erfindung wird ein Ausführungsbeispiel derselben in Zusammenhang mit der anliegenden Zeichnung beschrieben.
In dieser ist:
Fig. 1 ein Schnitt durch ein Seitenladerfahrzeug, welcne. eine
Antriebsvorrichtung für einen Mast darste7' ,,
Fig. 2 eine Draufsicht einer weiteren Aus führungs form einer
Antriebsvorrichtung eines Seitenladerfahrzeuges, Fig. 3 eine Seitenansicht bei Betrachtung der Antriebs Seite
gesehen von der Einbuchtung (Fig. 2), Fig. 4 eine Seitenansicht der der Antriebsseite gegenüberliegendem
Seite gesehen von der Einbuchtung (i^ig. 2/,
Fig. 5 eine Ansicht der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung vom Fahrgestell her in Richtung der Einbuchtung.
In der Zeichnung sind gleiche Bezugs ζ eichen für gleiche oder
ähnliche Teile verwendet.
In Fig. 1 ist das Fahrgestell des Seitenladers mit 1 bezeichnet, 2 ist die Maschine (Kolbenmasch-j^e) oder das Führerhaus. Der
Hubmast (Gabelmast) 3 mit seinem Gabelschlitten 4 und den Gabeln 5 ist auf ein Laufwerk 6 gesetzt, welches in Führungen
läuft, welche in an sich bekannter Weise in der mittigen, quer zum
Fahrzeug verlaufenden Ausbuchtung angebracht sind. Ein ähnliches Masttraggestell ist auf der anderen Seite der Ausbuchtung angeordnet,
wie aus Fig. 2 bis 5 zu ersehen ist.
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- 4 Auf einer Seite der Ausbuchtung ist ein Antrieb in Form eines
hydraulischen Zylinders/angeordnet, welcher neben der Führung 7 am Fahrgestell befestigt ist. Dieser Zylinder hat eine Kolbenstange
9, an welcher ein Rollenträger 10 befestigt ist, so dass er
durch den Zylinder quer zum Fahrzeug hin- und herbewegt werden kann, oder er kann sich entlang von nicht dargestellten Führungen
neben der Führung"7 und im wesentlichen parallel zu dieser bewegen.
Im Träger 10 sind zwei Rollen 11 gelagert, welche normalerweise Laufrollen sind. Der Abstand der beiden Rollen voneinander ist
mechanisch festgelegt.
Im Bereiche des Antriebes oder des Zylinders 8 sind zwei Laufrollen
12, 13 im Fahrgestell des Seitenladers gelagert und zwar an den beiden Enden der ganzen Länge der Bahn des Mastlaufwerkes 6,
oder über die beiden Enden hinaus.
Ein flexibles Element, dargestellt als ein Kettenstück 14, ist mit
einem Ende 15 an dem Fahrzeug, vorzugsweise wie dargestellt, nahe dem Ende des hydraulischen Zylinders 8 befestigt, während das
andere Ende 16 der Kette ebenfalls am Fahrzeug, jedoch an dem vom hydraulischen Zylinder entfernten Ende der Mastbahn befestigt
ist. Zwischen den Befestigungsstellen 15 und 16 verläuft die Kette
über die Rollen 11 und 12 bis zum Laufwerk 6, wo sie unterbrochen ist und die beiden an der Stelle entstehenden Enden am Laufwerk
befestigt sind. Dann folgen die Rolle 13 und die zweite Rolle 11. Man kann aber auch die Kette 14 beim Laufwerk 6 durchgehend
anbringen und befestigen.
Der Antrieb 8 ist am inneren Ende der Ausbuchtung des Fahrgestells
dargestellt. Erkann aber auch - in umgekehrter Richtung wirkend 309883/0513
am äusseren Ende der Einbuchtung angebracht werden. Um eine
grössere Antriebsleistung zu erhalten, können eine oder mehrere Rollen von elektrischen oder hydraulichen Motoren angetrieben
werden.
Bei Inbetriebsetzung des hydraulischen Zylinders oder einer anderen
Antriebsvorrichtung oder eines Motors wird der Rollenträger^uer zum Fahrzeug bewegt, so dass die Kette sich über alle Rollen
hinwegbewegt und damit eine Querbewegung des Laufwerkes 6 entlang der Führung 7 verursacht.
Bisher wurde eine Vorrichtung auf einer Seite der Fahrzeugeinbuchtung
beschrieben, es kann jedoch eine ähnliche Vorrichtung auch auf der anderen Seite der Einbuchtung vorgesehen werden. In diesem
Falle sind Mittel vorgesehen, durch welche die Arbeit beider Vorrichtungen synchronisiert wird, um eine reibungslose Bewegung
des Mastes entlang der Führung 7 quer zum Fahrzeug zu gewährleisten.
In den Fig. 2 bis 5 ist eine Antriebsvorrichtung für den Hubmast dargestellt, bei welcher je ein Antrieb für beide Hubmastlaufwerke
- eines auf jeder Seite der Einbuchtung - dargestellt ist. Die Vorrichtung in Fig. 2 links ist ähnlich derjenigen in Fig. 1
mit der Ausnahme, dass der hydraulische Zylinder 8 mit Kolbenstange 9 und Träger 10 mit Laufrollen 11 oberhalb des Mastlaufwerkes
6 dargestellt sind.
Die am Fahrgestell angebrachte Rolle 12 sitzt fest am Ende einer Welle 20 (Fig. 5), welche zwischen dem Vorder- und Hinterteil
des Fahrgestells angebracht ist. Sie muss so eingesetzt sein, dass sie nicht die Bewegungdes Hubmastes oder des Hubschlittens stört.
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Eine Rolle 22 sitzt fest am anderen Ende der Welle 20; der Umfang der Rolle 22 fluchtet in Richtung der Mastbewegung mit
dem Umfang einer weiteren, am Fahrgestell angebrachten Laufrolle 23 (Fig. 4). Ein weiteres flexibles Element 24 läuft um die
Rollen 22 und 23 und ist bei 25 an dem gegenüberliegenden Teil des Mastlaufwerkes 6 befestigt.
Somit bewirkt die Kette 14 (Fig. 3) eine Drehung der Rolle 12 und deren Welle 20, so dass bei Inbetriebsetzung des hydraulischen
Zylinders eine synchrone Bewegung der Mastlaufwerke erzwungen wird.
Soweit als flexible Elemente Ketten verwendet werden, sind die Rollen vorzugsweise als Kettenräder ausgebildet; es kann aber
auch ein Drahtseil o. dgl. verwendet werden.
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Claims (4)
1. Antriebsvorrichtung für den Hubmast eines Seitenladers, dessen Fahrgestell aus einem auf Rädern aufgesetzten Vorder-
und Hinterteil besteht, die durch ein Rückgrat miteinander verbunden sind, und zwischen denen eine quer zum Fahrgestell
verlaufende Einbuchtung vorgesehen ist, wobei diese Einbuchtung Führungen aufweist, in denen der quer zum Fahrgestell
verschiebbare Hubmast geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Antrieb (8) über zwei in entgegengesetzten Richtungen
wirkende Zugübertragungen ein den Hubmast (3) tragendes, in den Führungen (7) bewegliches Traggestell (Laufwerk 6) betätigt,
und dass jede Zugübertragung aus den folgenden Teilen besteht: eine Laufrolle (11), die von dem Antrieb (8) in Richtung quer
zum Fahrzeug bewegbar ist, eine weitere Rolle (12 bzw. 13), deren Achse auf dem Fahrgestell (1) angebracht ist und zwar am Anfang
bzw. am Ende der Mastbahn, und ein flexibles Übertragungselement (Kette 14), das folgenden Verlauf hat: von einem Festpunkt
'15 bzw. 16) auf dem Traggestell (1) über die vom Antrieb (8) bewegte Rolle (11), die am Ende der Mastbahn angebrachte
Rolle (12 bzw. 13) zu einer festen Verbindung auf dem Traggestell (Laufwerk 6) des Hubmastes.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im Fahrgestell (1) gelagerten Rollen (12, 13) fest auf
Wellen (20) aufgesetzt sind, welche die Einbuchtung überqueren (Fig. 2, 5), und dass an den den Rollen (12, 13) gegenüberliegenden
Enden der Wellen (20) je eine weitere Rolle (22 bzw. 23) fest aufgesetzt ist, und dass über diese beiden Rollen (22, 23) ein
weiteres flexibles Element (24) läuft, dessen Enden auf dem 3ü9883/0513
- 8 entsprechenden Teil (26) des Mastlaufwerkes (6) befestigt sind.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das als Laufwerk (6) ausgebildete Traggestell des Hubmastes in einer Führung (7) der Einbuchtung fahrbar ist und
Befestigungsteile für das flexible Element (14) aufweist.
4. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (8) ein hydraulischer Zylinder
ist, und dass die von diesem angetriebenen Rollen (11) an einem auf der Kolbenstange (9) befestigten Träger (10) angeoracht sind.
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