DE1528122B2 - Laengensortiervorrichtung fuer blattfoermige werkstuecke - Google Patents
Laengensortiervorrichtung fuer blattfoermige werkstueckeInfo
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Description
Bandförderers liegen und die die Werkstücke quer zu dieser ausfördern, urid daß beim Ertasten eines Werkstückes
ein Zeitrelais eingeschaltet Wird; das die Aüswürfförderer für eirie vorbestimmte Zeit in Tätigkeit
setzt.
Mit dieser Anordnung wird erreicht, daß die von der Trenrisäge in verschieden länge Abschnitte aufgeteilten
Furniere auf dem Bandförderer hintereinander
in einet Ebene gefördert wetden; wobei sie während
dieses FötderVorgänges ihre Lage zürn Bandförderer
im wesentlichen nicht Verändern können. Sie überlaüfeii darin auch störungsfrei die Wälzenförderer
und werden Von diesen eist dann erfaßt, wenn die
Wälzeriförderer auf Grund der Auslosung durch die
Abtasteinrichtungen in die Förderebehe des Bähdför^
deters eingeschwenkt wSrdeh. Sind sie vori den WaI-zenfördererh
erfaßt; so werden sie quer zur FÖrderrichtürig
des Bändförderers abgefordert, was relativ
schnell geheii käriti Und wobei sie ihre Läge züiri
Wälzenförderer nicht oder nur unwesentlich ändern
können. Dutch die Anordnung des Zeitrelais ist sichergestellt, daß der Abfördervörgähg beendet ist,
bevor das nachfolgende Fürriierblätf die Aüswürfförderet
erreicht, so daß Kollisionen der Fürnierblätter untereinander trotz des Abfördervöfgariges Vermieden
sind.
Zwar ist es ah sich möglich, die Auswurf förder er
an beiden Seiten des Bandförderers anzuordnen, jedoch
ist es daririj werih die Furnierbiätter jeweils nut
einer Bezügskante äüf feiner Seite des Bandförderers bzw. der Trenrisäge liegen, Vorteilhaft, wenn die Aüswütfförderer
an dieser Seite des Bandförderers angeordnet
sind, da auf diese Weise kürze und länge
Furnierblätter gleichermaßen erfaßt werden. Außerdem kann am Ende des Bandförderers ein weiterer
Aüswürfförderer angeordnet sein, der Werkstücke
einet bestimmten Länge in Förderrichturig des Bandförderers
äüsfördert. Mit dieser Anordnung känii die Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung gesteigert
werden, inderii die kleineren Furriierblätter seitlich ausgeworfen wetdeh; während das längste Fürtiietblatt
den gesamten Bandförderer überläuft und äri dessen Ende abgelegt Wird.
Um die verschiedenen Fürriiefblattlärigeri den einzelnen Aüswürfstatiönen zuführen zu können, ist es
Vorteilhaft, weriri jederii Aüswürfförderer zwei Abtästeiririchturigeri
zugeordnet sind, von derieh eine
die Läflge des Werkstückes abtastet, währeM die zweite den zugehörigen Aüswürfförderer auslöst.
Wird also mit der ersteh Abtasteinrichtung festgestellt;
daß das Fürnlefblätt für die iri Fördetrichtürig
aiii nächsten liegeride Auswurf station zu kürz oder
zu laug ist; so wird die zweite Abtasteinrichtung beispielsweise
ebenfalls über ein Zeitrelais für eine bestimmte
Zeit blockiert; so daß die dfeserh Fürni'erblätt
nicht zugehörige Auswurfstätiöri vbri derii Fürnierblätt
überlaufen wird.
Um zu Verhindern, daß ein schräg aus der Trerinsäge
herauslaufendes Füfriierblatt die Abtasteinrichtung
für den Aüswürfförderer Vöt der Abtasteinrichtung zur Längenmessung erreicht, ist zweckrriäßigärweise
die Abtasteinrichtung für die" Lärigenäbtastüng
in Förderrichtung weiter Vor derii zugehörigen Aüswürfförderer
angeordnet als die Abtasteinrichtung
zur' Auslösung des zugehörigen Äüswürfförderers.
Um die aüszUfÖrdefhden Furriierblätter gut beschleunigen
zu körineii Und gleichzeitig eirie Beschädigung der Furnierbiätter durch zu starke Pressung
zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn die untere Walze der Wälzenförderer glatt und unelastisch und
die obere Walze elastisch ist, wobei die obere Walze eirie aufgerauhte Oberfläche haben kann.
Die seitliche Ausförderüng der Furriierblätter läßt sich weitet beschleunigen, wenn mit den unteren
Walzen der Wälzenförderer eiri aus mehreren Stäben rriit Arischlägen bestehender Recheri verbunden ist,
der anhebbar gelagert ist und das Furnierblatt von ίο derii Bandförderer abhebt. Mit einer derartigen Ab-^
hebevorrichtung wird außerdem sichergestellt, daß die auszufördernden Furriierblätter im rechten Winkel
vori dem Bandförderer abgefördert wetden; da der weiterlaufende Bandförderer nun keule Beruh·1
rung mehr mit dem auszüfordernden Pürriierblätt hat
und somit keine Schwerikkräfte auf dieses austiberi
kann. Zweckrriäßigerweise sind die jeweilige üritere Walze und der Rechen äri einen gemeinsamen Rahtiieh
gelagert, der urn eirie der Äuswürfseite gegeriüberliegende
Achse schwenkbar ist. Hierbei köriheri die einzelnen' Stäbe des Rechens äri einer 'Ortsfesten
Traverse des Bandförderers einerseits und andererseits
an den! Rahirieii so arigelerikt sein; daß der Abstand der beiden Aölenkp'unkte jedes Stabes itiit dehi
Abstand des Stabes zur Schwenkachse des Rahrrieris züriimriit. Hierdurch wird erreicht; daß die Stäbe und
Anschläge über die gesainte Breite des Bäridertisches auf gleiche Höhe ausgefahren werden, so daß das
äuszüförderride Fürriierblatt iri einer Hörizontälebene auch während des Ausfördervorgäriges liegt.
Außerdem hat diese Ausbildung den Vorteil eirier relativ
kleinen bewegten Masse, so daß diese Stützteile relativ sehriell bewegt werden können, was zu eirier
Steigerung des Arbeitsternpos beittägt.
Die Erfindung wird im folgeriden an Hahd vbri Ausführurigsbeisp'ielen in det Zeichnung nahet erläutert.
Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung in
schematischer Darstellung iri Seiteriähsicht im Schilift;
Fig.2 ist die Draufsicht auf.tfie Vorrichtung
riach F i g. 1;
F i g. 3 ist eine Draufsicht ähnlich F i g. 2 bei einer
arideren Ausführüngsföfrri der Vorrichtung;
Fig.4 zeigt Schematisch in Seitenansicht einen Aüswurffötderet mit einem Stützrechen etwa an der
Stelle IV-IV nach F ig: 3;
F i g: 5 ist die Ansicht V-V nach Fi g. 4;
F i g. 6 zeigt die Auswurfvorrichtung nach F i g. 4 iri Draufsicht.
Die im folgeriden beschriebene Sortiervorrichtung kann in bfesoriders vorteilhafter Weise für das Schneiden
Von fehlerbehafteten Furriietblätterri verweridet werdet!, wobei bisher das Arbeitsterhpo für eitt derartiges
Abschneiden von FebMeileri nur dadurch gesteigert
werden konnte, daß riiehrere Blätter VÖf derii
Schneiden übereiüandergeiegt und gemeinsäril geschnitten wurden. Dariiit bestimmte das Blatt mit
derii kürzesten verwertbaren Forrnät die Lärige aller gleichzeitig geschriitteneri Blattet, so daß etheblich
mehr Abfäll als hotwehdig anfiel. Mit der etfiridungsgemäßeri
Sortiervorrichtung wird aus jedeih einzelnen fehlerbehafteten Fütriierblatt das größtriiögiiche
auSwahlbare Fortiiat hetaüsgfeschnitteü, und
es findet arischließend eine selbsttätige Sortierung statt. Hierzu wird gemäß F i g. 1 das fehlerhafte Furnierblätt
1 auf einen in Richtung des Pfeiles 2 laufenden
Bandföfderer3 aufgelegt, durch deii es bis zu
5 6
einem mit Anschlägen versehenen Rechen 4 mitge- die Länge des Furnierblattes 24 abtastet, während
nommen wird, an dem es sich senkrecht zur Förder- die zweite den zugehörigen Auswurfförderer auslöst,
richtung ausrichtet. Eine an den Bandförderer 3 an- Außerdem wird die jeweils einem Auswurfförderer
schließende Trennsäge ist mit mehreren in ihrem Ab- zugeordnete Abtasteinrichtung 28 und 31 für eine
stand veränderlichen Sägeblättern 5 bis 8 versehen, 5 vorbestimmte Zeit über ein Zeitrelais dann blockiert,
wobei der Sägeblattabstand den gewünschten Fur- wenn die dem jeweiligen Auswurfförderer ebenfalls
nierblattlängen entspricht. Das Schneiden durch das zugeordnete aber der Längenabtastung dienende Ab-Herabschwenken
eines oder mehrerer der Sägeblät- tasteinrichtung beaufschlagt wird. Zu diesem Zweck
ter 5 bis 8, wobei gleichzeitig der Rechen 4 nach un- und auch um Störungen bei einem eventuellen
ten geschwenkt wird, so daß das Furnierblatt 1 zur io Schräglaufen der Furnierblätter zu vermeiden, liegen
Säge durchlaufen kann. Den einzelnen Sägeblättern 5 die Abtasteinrichtungen für die Längenabtastung in
bis 8 sind jeweils Abweiser 10 bis 13 zugeordnet, die Förderrichtung weiter vor dem zugehörigen Auszusammen
mit den Sägeblättern in Arbeitsstellung wurfförderer als die Abtasteinrichtung zur Auslösung
gebracht werden und die abgetrennten Abfallstücke des Auswurfförderers.
nach unten aus der Vorrichtung herauslenken. 15 Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist fol-
Die von der Trennsäge kommenden Furnierblät- gende: Ein Furnierblatt, das durch den Abstand der
ter laufen auf einem weiteren aus parallen Bändern Sägeblätter 20 und 21 bestimmt ist, also die bei diebestehenden
Bandförderer 9, der mit Auswurfförde- ser Vorrichtung kürzeste Länge aufweist, erreicht die
rern 16 und 18 versehen ist, die an einer Seite des Abtasteinrichtung 27 nicht, so daß es mittels der AbBandförderers
angeordnet sind und denen über die 20 tasteinrichtung 28 den Auswurfförderer 26 auslöst
Breite des Bandförderers 9 verteilte Abtasteinrich- und seitlich ausgefördert wird. Ein Furnierblatt, das
tungen 15 und 17 (F i g. 2) zugeordnet sind, welche durch den Abstand der Sägeblätter 20 und 22 beder
Auslösung der Auswurf förderer 16 und 18 die- stimmt ist und mithin dem dargestellten Furnierblatt
nen. 24 entspricht, beaufschlagt die Abtasteinrichtung 27,
F i g. 2 ist die Draufsicht auf die Anordnung nach 25 wodurch ein Zeitrelais ausgelöst wird, das für eine
F i g. 1 und läßt insbesondere die Lage dieser Abtast- " vorbestimmte Zeit die Abtasteinrichtung 28 blokeinrichtungen
oder Meßstellen 15 und 17 in bezug kiert, so daß das Furnierblatt 24 an dem Auswurfförauf
die Breite des Bandförderers 9 erkennen. Außer- derer 26 vorbeiläuft, bis es die Abtasteinrichtung 31
dem ist in F i g. 2 ein weiterer Auswurf förderer 19 erreicht, durch welche der Auswurf förderer 29 ausdargestellt,
der Werkstücke einer bestimmten Länge 30 gelöst wird, was zur seitlichen Ausförderung des Furin
Förderrichtung des Bandförderers 9 ausfördert. nierblattes 24 führt. Das Furnierblatt 24 ist hierbei
Bei der Anordnung nach F i g. 2 handelt es sich hier- an der Abtasteinrichtung 30 vorbeigelaufen, welche
bei um relativ kurze Werkstücke, die durch den Ab- es nicht erreicht hat. Ein Furnierblatt schließlich,
stand zwischen den beiden Sägeblättern 5 und 6 be- dessen Länge dem Abstand der Sägeblätter 20 und
stimmt sind. Die Abtasteinrichtungen 15 und 17 35 23 entspricht, beaufschlagt sowohl die Abtasteinrichkönnen
aus einer Lichtschranke oder einem feinfüh- tung 27 und blockiert damit den Auswurfförderer 26
ligen Taster bestehen. Die Abtasteinrichtungen als auch die Abtasteinrichtung 30, was zur Blockieschalten
beim Ertasten eines Werkstückes ein Zeitre- rung des Auswurfförderers 29 bzw. der Abtasteinlais
ein, das die zugehörigen Auswurfförderer für richtung 31 führt. Dieses längste Format läuft also
eine vorbestimmte Zeit in Tätigkeit setzt. 40 über den gesamten Bandförderer 9 und wird an desWenn
ein durch den Abstand der Sägeblätter 5 sen Ende bei 32 abgelegt.
und 7 bestimmtes Furnierblatt geschnitten worden Zwischen die Abtasteinrichtungen 28 und 31 und
ist, so läuft dieses beispielsweise an der Abtastein- die zugehörigen Auswurfförderer 26 und 29 sind
richtung 15 vorbei, erreicht die Abtasteinrichtung 17 wiederum wie bei der Anordnung nach F i g. 1 Zeit-
und setzt dadurch den Auswurfförderer 18 in Tätig- 45 relais eingeschaltet, welche die Auswurfförderer nur
keit, der das Furnierblatt seitlich ausfördert. Das für eine vorbestimmte Zeit in Tätigkeit setzen. Die
dargestellte längere Furnierblatt 14 erreicht die Ab- Verwendung derartiger Zeitrelais ermöglicht auch
tasteinrichtung 15 und betätigt damit den Auswurf- ein sicheres seitliches Auswerfen schmalerer Furnierförderer
16. Der Auswurfförderer 16 wird durch das formate, da ohne ein Zeitrelais ein schmales Furnier
zwischengeschaltete Zeitrelais erst dann einge- 50 die Abtasteinrichtung und damit den Auswurffördeschwenkt,
wenn das Furnierblatt 14 den Auswurfför- rer nur während derjenigen Zeit beaufschlagen
derer 16 erreicht hat. Ein durch den Abstand der Sä- würde, in der die Abtasteinrichtung durch das Furgeblätter5
und 6 bestimmtes Furnierformat erreicht nierblatt berührt bzw. abgedeckt ist. Die Verwenweder
die Abtasteinrichtung 15 noch die Abtastein- dung eines Zeitrelais ermöglicht somit — wie bei der
richtung 17 und läuft somit über den gesamten Band- 55 Anordnung nach Fig. 1 — die Anpassung der Laufförderer,
an dessen Ende es bei 19 abgelegt wird. zeit des Auswurfförderers an die Länge des Furnier-Mit
der Anordnung nach den Fig. 1 und 2 wer- blattes, so daß sichergestellt ist, daß das nächste Furden
zunächst die größeren Formate seitlich ausge- nierblatt den Auswurfförderer erst dann erreicht,
worfen. Eine Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit wenn das Vorangegangene auch ausgefördert und
kann mit der Anordnung nach F i g. 3 dadurch er- 60 der Auswurfförderer in Ruhelage gelangt ist.
reicht werden, daß zunächst die kleineren Formate Fig. 4 zeigt in Seitenansicht etwa entsprechend
zur Ausförderung kommen. der Linie IV-IV nach Fig. 3 eine Auswurf vorrich-Bei
der Anordnung nach Fig.3 sind vier Säge- tung, die aus dem aus den Walzen 36 und 38 besteblätter
20 bis 23 vorgesehen, wobei der Bandförde- henden Auswurfförderer und einem Rechen mit Stärer9
wiederum mit zwei Auswurfförderern 26 und 65 ben 39, 40, 41 besteht, der mit den unteren Walzen
29 versehen ist. Jedem der beiden Auswurf förderer 36 des Auswurf förderers verbunden ist. Der Rechen
26 und 29 sind aber zwei Abtasteinrichtungen 27 ist anhebbar gelagert und greift mit seinen Stäben 39,
und 28 bzw. 30 und 31 zugeordnet, von denen eine 40 und 41 zwischen den Bändern 37 des Bandförde-
7 8
rers9 hindurch, so daß er das Furnierblatt vom 34 beaufschlagt, welches den Rahmen 33 anhebt, so
Bandförderer 9 abhebt. Die Stäbe 39 bis 41 des Re- daß das Furnierblatt von den Walzen 36 und 38 er-
chens sowie die jeweilige untere Walze 36 sind an faßt und ausgefördert wird.
einen gemeinsamen Rahmen 33 gelagert, der um eine F i g. 5 zeigt in Seitenansicht einen der Stäbe 40
der Auswurfseite gegenüberliegende Achse 35 5 etwa entsprechende Linie V-V nach F i g. 4, der mit
schwenkbar ist. Hierzu ist ein Hubaggregat 34, bei- einem Anschlag 42 versehen ist, gegen den das vom
spielsweise ein Luftzylinder, vorgesehen, welcher auf Bandförderer 9 in Pfeilrichtung geförderte Furnier-
den Rahmen 33 wirkt. blatt läuft, wenn der Rechen in der beschriebenen
Wie aus Fig. 4 weiter hervorgeht, ist auch die an Weise angehoben ist und sich in der ausgezogen dar-
der Auswurfseite angeordnete untere Walze, die sich io gestellten Lage befindet.
in Pfeilrichtung ständig drehen kann, in Ruhestellung In der strichpunktiert dargestellten Lage ist der
unter das Obertrum der Bänder 37 abgesenkt, so daß Rechen und damit der Stab 40 zusammen mit seinem
sie nur in der angehobenen Lage des Rechens in Ein- Anschlag 42 abgesenkt, so daß er das Furnierblatt
griff mit einem auf dem Bandförderer 9 geförderten nicht erfassen kann. Um die zusätzliche Schwenkbe-
Furnierblatt kommen kann. 15 wegung in Förderrichtung durchführen zu können,
Oberhalb der Walze 36 ist eine weitere Walze 38 ist jeder Stab um eine Achse 43 an einer Quertra-
angeordnet, die ebenfalls ständig angetrieben sein verse 44 des Bandförderers 9 schwenkbar gelagert,
und einen größeren Durchmesser als die untere wobei ein zweiter Anlenkpunkt 45 des Stabes 40 an
Walze 36 haben kann. Die Umfangsgeschwindigkeit einer Diagonalstrebe 46 (Fig.6) des Rahmens 33
beider Walzen ist gleich. Um während des Auswurf- 20 vorgesehen ist.
Vorganges für eine gute Mitnahme ohne zu starke Die Draufsicht nach Fig.6 verdeutlicht diese
Pressung zu sorgen, kann die untere Walze 36 glatt Verhältnisse. Danach nimmt der Abstand der beiden
und unelastisch und die obere Walze 38 elastisch Anlenkpunkte 43 und 45 jedes Stabes 39 bis 41 mit
sein und außerdem eine aufgerauhte Oberfläche zur dem Abstand des Stabes zur Schwenkachse 35 des
Reibungserhöhung haben. Sie kann daher beispiels- 25 Rahmens 33 zu, was zur Folge hat, daß die Stäbe
weise aus einer Rundbürste bestehen oder mit einem und Anschläge auf der gesamten Breite des Bandför-
profilierten Gummi oder einem Kunststoffbelag be- derers bei einem Anheben des Rahmens 33 auf
zogen sein, oder sie kann auch als luftgefülltes Gum- gleiche Höhe ausgefahren werden. Im ausgefahrenen
mirad ausgebildet sein. Zustand der Stäbe des Rechens liegt das Furnierblatt
Zur Auswurfförderung wird also das Hubaggregat 30 also in der Horizontalen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Längensortiervorrichtung für blattförmige gende Achse (35) schwenkbar ist.
Werkstücke, insbesondere Furnierblätter, welche 5 9. Sortiervorrichtung nach Anspruch? und8, von einer vorgeschalteten Trennsäge auf eine dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Stäbe Fördereinrichtung abgegeben werden mit durch (39, 40, 41) des Rechens an einer ortsfesten Train Förderrichtung im Abstand zueinander an- verse (44) des Bandförderers (9) einerseits und geordneten und über die Breite der Förderein- andererseits an dem Rahmen (33) so angelenkt richtung entsprechend der jeweiligen Länge der j ο sind, daß der Abstand der beiden Anlenkpunkte Werkstücke verteilten Abtasteinrichtungen, die jedes Stabes mit dem Abstand des Stabes zur ihnen in Förderrichtung nächgeordnete Auswurf- Schwenkachse (35) des Rahmens (33) zunimmt,
förderer betätigen, dadurch gekennzeichnet) daß die Fördereinrichtung als
Werkstücke, insbesondere Furnierblätter, welche 5 9. Sortiervorrichtung nach Anspruch? und8, von einer vorgeschalteten Trennsäge auf eine dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Stäbe Fördereinrichtung abgegeben werden mit durch (39, 40, 41) des Rechens an einer ortsfesten Train Förderrichtung im Abstand zueinander an- verse (44) des Bandförderers (9) einerseits und geordneten und über die Breite der Förderein- andererseits an dem Rahmen (33) so angelenkt richtung entsprechend der jeweiligen Länge der j ο sind, daß der Abstand der beiden Anlenkpunkte Werkstücke verteilten Abtasteinrichtungen, die jedes Stabes mit dem Abstand des Stabes zur ihnen in Förderrichtung nächgeordnete Auswurf- Schwenkachse (35) des Rahmens (33) zunimmt,
förderer betätigen, dadurch gekennzeichnet) daß die Fördereinrichtung als
Bandförderer (9) mit mehreren parallelen Bän- 15
dem ausgebildet istj daß die AusWüiifÖrderer
(16, 18; 26, 29) als in die Förderebene des Bandförderers (9) einschwenkbare Walzen (36, 38) Die Erfindung betrifft eine Längensortiervörrichausgebildet sind, deren Achsen parallel zur For- tung für blattförmige Werkstücke, insbesondere derrichtung des Bandförderers (9) liegen und die 20 Furnierblätter, welche von einer vorgeschalteten die Werkstücke quer zu dieser ausfördern, und Trennsäge auf eine Fördereinrichtung abgegeben daß beim Ertasten eines Werkstückes ein Zeitre- werden mit durch in Förderrichtung im Abstand lais eingeschaltet wird, das die Auswurfförderer zueinander angeordneten und über die Breite der (16, 18; 26, 29) für eine vorbestimmte Zeit in Ta- Fördereinrichtung entsprechend der jeweiligen Länge tigkeit setzt. 35 der Werkstücke verteilten Abtasteinrichtungen, die
(16, 18; 26, 29) als in die Förderebene des Bandförderers (9) einschwenkbare Walzen (36, 38) Die Erfindung betrifft eine Längensortiervörrichausgebildet sind, deren Achsen parallel zur For- tung für blattförmige Werkstücke, insbesondere derrichtung des Bandförderers (9) liegen und die 20 Furnierblätter, welche von einer vorgeschalteten die Werkstücke quer zu dieser ausfördern, und Trennsäge auf eine Fördereinrichtung abgegeben daß beim Ertasten eines Werkstückes ein Zeitre- werden mit durch in Förderrichtung im Abstand lais eingeschaltet wird, das die Auswurfförderer zueinander angeordneten und über die Breite der (16, 18; 26, 29) für eine vorbestimmte Zeit in Ta- Fördereinrichtung entsprechend der jeweiligen Länge tigkeit setzt. 35 der Werkstücke verteilten Abtasteinrichtungen, die
2. Sortiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ihnen in Förderrichtung nachgeordnete Auswurfförgekennzeichnet,
daß die Auswurfförderer (16, derer bestätigen.
18; 26, 29) an einer Seite des Bandförderers (9) Bei einer bekannten Längensortiervorrichtung für
angeordnet sind. Bauholz sind die Abtasteihrichtüngen als AriSchläge
3. Sortiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, 3° ausgebildet, gegen welche die einzelnen Bäuholzdadurch
gekennzeichnet, daß am Ende des Band- stücke anlaufen, während die Auswurf förderer aus in
förderers (9) ein weiterer Auswurfförderer (19) der Ebene der Fördereinrichtung liegenden nach unangeordnet
ist, der Werkstücke einer bestimmten ten ausschwenkbaren Gittern bestehen. Eine derar-Länge
in Förder richtung des Bandförderers (9) tige Ausbildung der Auswurf förderer ist für Furnierausfördert.
35 blätter schon auf Grund des geringen Gewichtes der
4. Sortiervorrichtung nach einem der vorherge- Furnierblätter ungeeignet, so daß ein Sortieren und
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Abfördern von Furnierblättern verschiedener Länge
jedem Auswurfförderer (26, 29) zwei Abtastein- mit einer derartigen Einrichtung nicht möglich ist.
richtungen (27, 28; 30,31) zugeordnet sind, von Ferner ist eine Sortiervorrichtung bekannt, bei denen eine (27, 30) die Länge des Werkstückes 4° welcher an einer Seite einer Fördereinrichtung Ausabtastet, während die zweite (28, 31) den zugehö- förderer in Foriri von in Föfderrichtung aristeigenrigen Auswurfförderer (26, 29) auslöst, wobei den, schräg nach oben laufenden Bändern vofgesedurch ein Zeitrelais bei nicht zugeordneter Länge hen sind, auf denen mittels des Hauptförderers Baudie den Auswurfförderer (26, 29) auslösende Ab- holzstücke geführt werden. Die eigentliche Ausfördetasteinrichtung (28, 31) für eine bestimmte Zeit 45 rung der von diesen Auswurfförderern erfaßten Baublockiert ist. holzstücke erfolgt durch seitlich neben dem Haupt-
richtungen (27, 28; 30,31) zugeordnet sind, von Ferner ist eine Sortiervorrichtung bekannt, bei denen eine (27, 30) die Länge des Werkstückes 4° welcher an einer Seite einer Fördereinrichtung Ausabtastet, während die zweite (28, 31) den zugehö- förderer in Foriri von in Föfderrichtung aristeigenrigen Auswurfförderer (26, 29) auslöst, wobei den, schräg nach oben laufenden Bändern vofgesedurch ein Zeitrelais bei nicht zugeordneter Länge hen sind, auf denen mittels des Hauptförderers Baudie den Auswurfförderer (26, 29) auslösende Ab- holzstücke geführt werden. Die eigentliche Ausfördetasteinrichtung (28, 31) für eine bestimmte Zeit 45 rung der von diesen Auswurfförderern erfaßten Baublockiert ist. holzstücke erfolgt durch seitlich neben dem Haupt-
5. Sortiervorrichtung nach Anspruch 4, da- förderer angeordnete und den Auswurfförderern
durch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung nachgeschaltete Rollenförderer. Auch diese bekannte
(27, 30) für die Längenabtastung in Förderlich- Anordnung ist für die Sortierung und das Ausfördern
tung weiter vor dem zügehörigen Auswurfförde- 5° von blattförmigen Werkstücken, insbesondere für
rer (26, 29) angeordnet ist als die Abtasteinrich- Furnierblätter, ungeeignet, da diese infolge ihrer
tung (28, 31) zur Auslösung des zugehörigen Biegsamkeit von einem seitlich angeordneten, schräg
Auswurfförderers (26, 29). nach oben laufenden Förderer nicht mit hinreichen-
6. Sortiervorrichtung nach einem der vorneige- der Genauigkeit erfaßbar sind Und überdies fniteinhenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet; daß 55 ander auf dem Hauptförderer kollidieren, da eine
die untere Walze (36) der Wälzenförderer glatt exakte und zeitlich genau abgestimmte Ausförderung
und unelastisch und die obere Walze (38) ela- mit der bekannten Anordnung nicht möglich ist.
stisch ist, wobei die obere Walze eine aufgerauhte Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zuOberfläche hat. gründe, eine LängerisörtierVorrichtung der eingangs
stisch ist, wobei die obere Walze eine aufgerauhte Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zuOberfläche hat. gründe, eine LängerisörtierVorrichtung der eingangs
7. Sortiervorrichtung nach einem der vorherge- 6o genannten Art so auszubilden, daß damit ein einhenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wandfreies Abfördern der Furnierblätter ohne Kollimit
den unteren Walzen (36) der Auswurfförde- sionen untereinander möglich ist.
rer ein aus mehreren Stäben (39, 40, 41) mit An- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch geschlagen
bestehender Rechen verbunden ist, der löst, daß die Fördereinrichtung als Bandförderer mit
anhebbar gelagert ist und das Furnierblatt von 65 mehreren parallelen Bändern ausgebildet ist, daß die
dem Bandförderer (9) abhebt. Auswurfförderer als in die Förderebene des Bandför-
8. Sortiervorrichtung nach Anspruch 7, da- derers einschwenkbare Walzenförderer ausgebildet
durch gekennzeichnet, daß die jeweilige untere sind, deren Achsen parallel zur Förderrichtung des
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ0031598 | 1966-08-22 | ||
| DEJ0031598 | 1966-08-22 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1528122A1 DE1528122A1 (de) | 1970-11-05 |
| DE1528122B2 true DE1528122B2 (de) | 1973-01-11 |
| DE1528122C DE1528122C (de) | 1973-08-02 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1528122A1 (de) | 1970-11-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |