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DE1280741B - Vorrichtung zum Verteilen von Metallstrang-abschnitten, insbesondere Buntmetallrundbarren - Google Patents

Vorrichtung zum Verteilen von Metallstrang-abschnitten, insbesondere Buntmetallrundbarren

Info

Publication number
DE1280741B
DE1280741B DE1965M0066718 DEM0066718A DE1280741B DE 1280741 B DE1280741 B DE 1280741B DE 1965M0066718 DE1965M0066718 DE 1965M0066718 DE M0066718 A DEM0066718 A DE M0066718A DE 1280741 B DE1280741 B DE 1280741B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
support rollers
strand sections
conveyor base
base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965M0066718
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Schenk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
und STAHLBAU BANSS K G MASCHF
Original Assignee
und STAHLBAU BANSS K G MASCHF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by und STAHLBAU BANSS K G MASCHF filed Critical und STAHLBAU BANSS K G MASCHF
Priority to DE1965M0066718 priority Critical patent/DE1280741B/de
Publication of DE1280741B publication Critical patent/DE1280741B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q7/00Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
    • B23Q7/05Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting by means of roller-ways

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verteilen von Metallstrangabschnitten, insbesondere Buntmetallrundbarren Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verteilen von aus einer Ablängmaschine kommenden Metallstrangabschnitten, insbesondere von Buntmetallrundbarren.
  • Es ist allgemein üblich, die von einer der Stranggießmaschine nachgeordneten Ablängmaschine kommende Strangabschnitte zu bündeln und mittels handelsüblicher Nahfördermittel, wie z. B. Stapellader, Krane od. dgl., den Stätten zur Weiterverarbeitung der Strangabschnitte oder dem Versand zuzuführen. Dabei behält man zur stichprobeweisen Materi alkontrolle fortlaufend einzelne Abschnitte zurück und schneidet von diesen jeweils eine Scheibe für die Untersuchung im Laboratorium ab. Nach Vorliegen der Analysen werden die zugehörigen, zuvor beiseite gelegten Abschnitte entweder wieder in den Förderstrom eingefügt oder bei fehlerhaftem Material die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet.
  • Eine solche Arbeitsweise erfordert viel Raum und insbesondere einen hohen Aufwand an manueller Arbeitsleistung. Darüber hinaus müssen noch besondere Vorkehrungen getroffen werden, um Verwechslungen zwischen den Kontrollstrangabschnitten zu verhüten. Derartige Mängel wirken sich auf die Wirtschaftlichkeit des Betriebes sehr hinderlich aus.
  • Man hat daher auch schon stationäre Vorrichtungen zum Verteilen der von der Ablängmaschine kommenden Strangabschnitte geschaffen, bei denen das Material auf einem Plattenband an einer Verteilstrecke entlang gefördert und dabei an verschiedenen Stellen zur Verteilung an die jeweiligen Bestimmungsorte abgenommen wird.
  • Eine solche Einrichtung bietet zwar größere Möglichkeiten für eine Automatisierung des Arbeitsablaufes; sie ist jedoch ebenfalls noch keine befriedigende Lösung der gestellten Aufgaben. Insbesondere ist eine solche Einrichtung mit einem Plattenband sehr teuer und störungsanfällig.
  • Es ist auch bereits eine Vorrichtung bekannt, bei der das Fördergut über eine Schwerkraftrollbahn mit einem Zuteilungsorgan zur Einzelabgabe der rollfähigen Strangabschnitte auf einen angetriebenen Rollgang mit muldenförmigen, längsgerieften Rollen gelangen und hierauf über eine Verteilstrecke mehreren mit je einer Einrichtung zum seitlichen Abwerfen des Fördergutes ausgerüsteten Abgabestellen zugeführt wird. Ferner ist es bekannt, eine derartige Rollenbahn mit einer mit besonderen Rollen versehenen Einrichtung zum Anheben und Drehen des strangförmigen Fördergutes zu vervollkommnen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Verteilen von aus einer Ablängma- schine kommenden Metallstrangabschnitten zu schaffen, die eine weitestgehende Automatisierung des Arbeitsablaufes gestattet. Dabei soll die Vorrichtung jedoch möglichst billig in der Anschaffung und auch bei robuster Dauerbelastung betriebssicher arbeiten.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von einer Vorrichtung zum Verteilen von aus einer Ablängmaschine kommenden Metallstrangabschnitten, insbesondere Buntmetallrundbarren, mit einer feststehenden Fördereinrichtung, wobei das Fördergut über eine Schwerkraftrollbahn mit einem Zuteilungsorgan zur Einzelabgabe der rollfähigen Strangabschnitte auf einen angetriebenen Rollgang mit muldenförmigen, gegebenenfalls längsgerieften Rollen gelangen und hierauf über eine Verteilstrecke mehreren mit je einer Einrichtung zum seitlichen Abwerfen des Fördergutes ausgerüsteten Abgabestellen zugeführt wird.
  • Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Rollgang in drei Abschnitte mit jeweils eigenem Antrieb unterteilt ist, nämlich in a) eine Förderbasis, in der die Fördereinrichtung des Rollganges umkehrbar ist und die mit einer Einrichtung zum Emporheben und Drehen der Strangabschnitte ausgerüstet ist und an deren Seite die Schwerkraftrollbahn zur Beschickung des Rollganges endet, b) eine an das Ende der Förderbasis sich anschließende, beliebig lange Förderstrecke mit in Abförderrichtung angetriebenen Tragrollen und in bestimmten Abständen angeordneten Auswerfern zum Entfernen des Fördergutes von diesem Rollgang und c) eine an das andere Ende der Förderbasis unter Zwischenordnung einer Sägemaschine sich anschließende, mit ebenfalls umkehrbarem Antrieb ausgestattete Rücklegestrecke.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die an der Förderbasis befindliche Einrichtung zum Emporheben und Drehen der Strangabschnitte aus mindestens zwei in Führungen zwischen den Tragrollen lotrecht beweglich angeordneten Säulen besteht, an deren oberen Enden jeweils ein Rollenpaar mit in gleicher Höhe quer zu den Tragrollen liegenden Achsen gelagert ist.
  • Die Erfindung ist weiterhin dadurch vervollkommnet, daß das am unteren Ende der seitlich an der Förderbasis angeordneten Schwerkraftrollbahn befindliche Zuteilungsorgan aus mindestens zwei Passierscheiben besteht, die auf einer unterhalb der Rollebene der Strangabschnitte quer gelagerten Welle befestigt sind und jeweils einen über die Rollebene herausragenden kreisförmigen Teil haben, der einen Ausschnitt aufweist, an den zur Förderbasis hin sich ein Vorsprung anschließt.
  • Die an der Förderstrecke angeordneten Auswerfer bestehen vorteilhaft jeweils aus einem Paar in Ruhestellung quer zwischen und unter den Tragrollen liegender, an der Auswurfseite neben den Tragrollen auf einer gemeinsamen Welle befestigter und um die Lagerachse hochschwenkbarer Arme.
  • Jedem Auswerfer ist vorzugsweise ein Aufhaltearm zugeordnet, der, mit Ausnahme des am Ende der Förderstrecke starr angeordneten Aufhaltearmes in die Bewegungsbahn der Strangabschnitte einschwenkbar seitlich am Rahmengestell angelenkt ist.
  • Die Erfindung ist an Hand einer sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht der Förderbasis mit der zur Rücklegestrecke hin angeschlossenen Sägemaschine, Fig. 2 einen Querschnitt durch die Förderbasis nach der Linie a-a gemäß F i g. 1, F i g. 3 eine Seitenansicht der Förderstrecke, wobei der sich wiederholende Teil herausgenommen ist, F i g. 4 einen Querschnitt durch die Förderstrecke nach der Linie b-b gemäß F i g. 3, F i g. 5 eine Seitenansicht der Rücklegestrecke, F i g. 6 einen Querschnitt durch die Rücklegestrecke nach der Linie c-c gemäß F i g. 5, Fig. 7 die Beschickungseinrichtung mit dem anschließenden Teil der Förderbasis in Draufsicht, Fig. 8 eine Gesamtdraufsicht der Anlage in schematischer Darstellung.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus drei Hauptteilen, nämlich der Förderbasis 1, der Förderstrecke 2 und der Rücklegestrecke3, die in einem langgestreckten Rahmengestell 4 zusammengeschlossen sind, wobei zwischen Förderbasis 1 und Rücklegestrecke 3 eine Kreissäge 5 zum Abschneiden der Materialproben von den Strangabschnitten angeordnet ist. Das Förderorgan wird von einer Tragrollenbahn gebildet, deren Tragrollen 6 eine längsgeriefte und einwärts gewölbte Mantelfläche haben und auf jedem der drei Streckenabschnitte 1, 2, 3 zu einer Transporteinheit 6 a, 6 b, 6 c mit eigenem Antrieb 7 a, 7 b, 7 c zusammengefaßt sind. Dabei ist die Förderrichtung in den Abschnitten der Förderbasis 1 und der Rücklegestrecke 3, jeweils für sich, umkehrbar.
  • An der Förderbasis 1 ist seitlich eine Beschickungseinrichtung angeordnet, deren wesentlichste Teile eine zur Förderbasis hin geneigte, von drei Schienen 10 gebildete schiefe Ebene und ein an deren unterem Ende angeordnetes, die Strangabschnitte einzeln zur Förderbasis 1 frei lassendes Zuteilungsorgan 11 sind.
  • Die Abstände zwischen den drei die schiefe Ebene bildenden Schienen 10 sind verschieden, derart, daß der Abstand zwischen der Mittelschiene und der auf der Seite der Kreissäge 5 liegenden kleiner ist als der Abstand zwischen der Mittelschiene und der zur Förderstrecke 2 hin liegenden. Dies hat den Zweck, daß auch Strangabschnitte in sehr unterschiedlicher Länge gefördert werden können.
  • Das Zuteilungsorgan 11 besteht aus einer unter den Oberkanten der Schienen 10 quer gelagerten Welle 11 a, auf der in gleichen Abständen wie bei den Schienen 10 Passierscheiben 11 b angeordnet sind.
  • Diese haben jeweils einen kreisförmigen, über die Oberkanten der Schienen 10 herausragenden Teil mit einem bis unter die Schienenoberkanten reichenden Ausschnitt, an den sich zur Abrollseite hin ein zurückgebogener Vorsprung anschließt. Am Traggestell 12 der Schienen 10 ist ein Druckmittelzylinder 13 angeordnet, dessen Kolbenstange mit dem Zuteilungsorgan 11 kraftschlüssig verbunden ist und dieses zur Ausübung seiner Funktion jeweils in eine kurze vorwärts und rückwärts drehende Bewegung versetzt.
  • Am Übergang zwischen der Beschickungseinrichtung und der Förderbasisl befinden sich drei in Funktionsbereitschaft hochstehende Rückhaltearme 14, die an der Seite der Förderbasis 1 um eine gemeinsame Achse zwischen die Tragrollen 6 niederschwenkbar gelagert sind.
  • An der Förderbasis 1 sind zum Anheben und Drehen der Strangabschnitte in Führungen 15 a zwischen den Tragrollen 6 in den gleichen Abständen wie bei den Schienen 10 lotrecht emporschiebbare Säulen 15 angeordnet, die an ihren oberen Enden je ein Rollenpaar 16 mit in gleicher Höhe quer zu den Tragrollen 6 liegenden Achsen tragen. Am Rahmengestell 4 ist quer unter jeder Säule 15 ein Hebel 17 zum Anheben der Säule 15 angelenkt. Die freien Enden der drei Hebel 17 sind gemeinsam an einem längs verlaufenden Hohn 18 befestigt, an dem die Kolbenstange eines nach oben wirkenden Druckmittelzylinders 19 angreift.
  • An der Förderstrecke 2 sind in bestimmten Abständen, je nach Anzahl und Ort der gewünschten Abnahmestellen, Auswerfer 20 zum Abnehmen der Strangabschnitte von den Tragrollen 6 angeordnet.
  • Diese bestehen jeweils aus zwei in Ruhestellung quer zwischen den Tragrollen 6 liegenden Armen 20 a, die an einer gemeinsamen Welle 20 b befestigt sind, mit der sie mittels eines Druckmittelzylinders21 am Rahmengestell 4 hochschwenkbar gelagert sind.
  • Zu jedem Auswerfer 20 gehört ein die Strangabschnitte am ungewollten Weiterrollen auf den Tragrollen 6 hindernder Aufhaltearm 22, der an der der Auswerferwelle 20 b gegenüberliegenden Seite neben den Tragrollen 6 mittels eines Druckmittelzylinders 23 in die Bewegungsbahn der Strangabschnitte einschwenkbar gelagert ist. Am Ende der Förderstrecke 2 befindet sich in der Bewegungsbahn der Strangabschnitte ein fester Anschlag 22 b, der ein Weiterrollen über das Ende der Förderstrecke 2 hinaus verhindert.
  • Ähnlich wie an der Förderstrecke 2 in mehrfacher Wiederholung ist auch an der Rücklegestrecke 3 eine Vorrichtung zum Abheben der Strangabschnitte von den Tragrollen 6 vorgesehen. Sie hat in diesem Fall jedoch drei auf einer gemeinsamen, ebenfalls durch einen Druckmittelzylinder 24 gedrehten Welle 25 befestigte Arme 26. In Abheberichtung ist neben den Tragrollen 6 an dem Rahmengestell 4 der Rücklegestrecke 3 eine zu den Tragrollen 6 hin geneigte Ablage 27 angeordnet. Am Ende der Rücklegestrecke 3 befindet sich ebenfalls ein feststehender Anschlag 28.
  • Die Bewegungen der Vorrichtung werden teils durch eine Bedienungsperson von einem in der Zeichnung nicht dargestellten Steuerpult aus und teils durch Anschlag- bzw. Passierschalter gesteuert. Die Steuereinrichtungen sind in der Zeichnung fortgelassen, da sie nicht unmittelbar zur Erfindung gehören, sondern ein Ergebnis konstruktiver Überlegungen sind.
  • Die Funktionsweise der Vorrichtung ist folgendermaßen: Die von der in der Zeichnung nicht dargestellten Ablängmaschine kommenden Strangabschnitte, in diesem Fall Rundbarren, rollen auf den Schienen 10 der seitlich an der Förderbasis angeordneten Beschickungseinrichtung bis an das Zuteilungsorgan. Die Passierscheiben 11 b des Zuteilungsorgans 11 stehen zu Beginn ihrer Funktion so, daß der Vorsprung nach oben zeigt. In dieser Stellung halten sie die anrollenden Rundbarren zurück. Ist die Förderbasis 1 frei, so wird durch eine Drehbewegung des Zuteilungsorgans 11 zur Förderbasis 1 hin der an den Passierscheiben 11 a anliegende Rundbarren über das Zuteilungsorgan 11 hinweg an die Förderbasis 1 weitergegeben. Bei dieser Drehbewegung des Zuteilungsorgans 11 bewegt sich der kreisförmige Teil der Passierscheiben 11 a über die Oberkanten der Schienen 10 hinaus und hält so die nachfolgenden Rundbarren zurück. Erst bei der Rückdrehbewegung des Zuteilungsorgans 11 rollt der zunächst liegende Rundbarren in den Ausschnitt der Passierscheiben und wird von dem daran anschließenden Vorsprung festgehalten, bis eine erneute Weitergabe an die Förderbasis 1 erfolgen kann. Unmittelbar hinter dem Zuteilungsorgan 11 überrollt der freigegebene Rundbarren einen mit Verzögerung zur Wirkung kommenden Schalter, durch den das Niederschwenken der Rückhaltearme 14 eingeleitet wird. Diese Rückhaltearme haben die Aufgabe, zu verhindern, daß schwere Barren mit allzu großer Wucht auf die Tragrollen 6 rollen.
  • Die Bedienungsperson am Schaltpult bestimmt nun, in welche Richtung der auf der Förderbasis 1 liegende Strangabschnitt gefördert werden soll, nachdem er gegebenenfalls mittels der Säulen 15 emporgehoben und unter Drehen auf den Rollenpaaren einer optischen Kontrolle unterzogen wurde. Soll von dem betreffenden Strangabschnitt eine Materialprobe entnommen werden, so wird er der Sägemaschine 5 zugeführt, die eine Scheibe davon abschneidet. Der betreffende Strangabschnitt wird dann weiter auf die Rücklegestrecke3 gefördert, wo der gegebenenfalls durch die Abhebevorrichtung 24, 25, 26 auf die seitliche Ablage 27 gehoben wird, wenn bis zum Vorliegen des Materialprüfungsergebnisses noch weitere Strangabschnitte zur Materialprüfung zurückgelegt werden sollen.
  • Zur Weitergabe der Strangabschnitte von der Förderbasis 1 auf die Förderstrecke 2 wird der Antrieb 7 a der Tragrollen 6 an der Förderbasis 1 durch die Bedienungsperson am Schaltpult in die Gegenrichtung umgeschaltet. Die Bedienungsperson bestimmt weiterhin durch entsprechende Schaltung von ihrem Pult aus, an welcher Abnahmestelle der Strangabschnitt von den Tragrollen 6 der Förderstrecke 2 abgeworfen werden soll. Sie läßt den betreffenden Aufhaltearm 22 in die Bewegungsbahn des Strangabschnittes schwenken, sofern dieser nicht bis ans Ende der Förderstrecke 2 gefördert werden soll, und setzt damit gleichzeitig einen Passierschalter in Funktionsbereitschaft, durch den der Antrieb 7 b der Tragrollen 6 auf der Förderstrecke 2 abgeschaltet und der betreffende Auswerfer 20 in Bewegung gesetzt wird.
  • Weitere Schalter an der Förderstrecke 2 und an den Auswerfern 20 begrenzen und steuern jeweils selbsttätig die weiteren Bewegungen der mit dem Abwerfvorgang befaßten Organe.
  • Diese Schalter sind als rein mechanisch wirkende oder auch als Fotoelemente ausgebildet.
  • Ebenso wie das zentrale Schaltpult und die an der gesamten Vorrichtung verteilten Schalter ist auch die Druckmittelanlage in der Zeichnung nicht dargestellt, da die Erfindung auch ohne dies erkennbar ist.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Verteilen von aus einer Ablängmaschine kommenden Metallstrangab schnitten, insbesondere Buntmetallrundbarren, mit einer feststehenden Fördereinrichtung, wobei das Fördergut über eine Schwerkraftrollbahn mit einem Zuteilungsorgan zur Einzelabgabe. der rollfähigen Strangabschnitte auf einen angetriebenen Rollgang mit muldenförmigen, gegebenenfalls längsgerieften Rollen gelangen und hierauf über eine Verteilstrecke mehreren mit je einer Einrichtung zum seitlichen Abwerfen des Fördergutes ausgerüsteten Abgabestellen zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollgang in drei Abschnitte mit jeweils eigenem Antrieb unterteilt ist, nämlich in a) eine Förderbasis (1), in der die Förderrichtung des Rollganges umkehrbar ist und die mit einer Einrichtung zum Emporheben und Drehen der Strangabschnitte ausgerüstet ist und an deren Seite die Schwerkraftrollbahn zur Beschickung des Rollganges endet, b) eine an das eine Ende der Förderbasis (1) sich anschließende, beliebig lange Förderstrecke (2) mit in Abförderrichtung angetriebenen Tragrollen (6) und in bestimmten Abständen angeordneten Auswerfern (20) zum Entfernen des Fördergutes von diesem Rollgang und c) eine an das andere Ende der Förderbasis (1) unter Zwischenordnung einer Sägemaschine (5) sich anschließende, mit ebenfalls umkehrbarem Antrieb ausgestattete Rücklegestrecke.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Förderbasis (1) befindliche Einrichtung zum Emporheben und Drehen der Strangabschnitte aus mindestens zwei in Führungen (15 a) zwischen den Tragrollen (6) lotrecht beweglich angeordneten Säulen (15) besteht, an deren oberen Enden jeweils ein Rollenpaar (16) mit in gleicher Höhe quer zu den Tragrollen (6) liegenden Achsen gelagert ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das am unteren Ende der seitlich an der Förderbasis (1) angeordneten Schwerkraftrollbahn befindliche Zuteilorgan (11) aus mindestens zwei Passierscheiben (alb) besteht, die auf einer unterhalb der Rollebene der Strangabschnitte quer gelagerten Welle (11 a) befestigt sind und jeweils einen über die Rollebene herausragenden kreisförmigen Teil haben, der einen Ausschnitt aufweist, an den zur Förderbasis (1) hin sich ein Vorsprung anschließt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Zuteilungsorgan (11) und der Förderbasis (1) mindestens zwei in ihrer Sperrstellung etwa lotrecht stehende, auf einer gemeinsamen Welle befestigte und zwischen die Tragrollen (6) der Förderbasis (1) niederschwenkbare Rückhaltearme (14) angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Förderstrecke (2) angeordneten Auswerfer (20) jeweils aus einem Paar in Ruhestellung quer zwischen und unter den Tragrollen (6) liegender, an der Auswerfseite neben den Tragrollen (6) auf einer gemeinsamen Welle befestigter und um die Lagerachse hochschwenkbarer Arme (20 a) bestehen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Auswerfer (20) ein Aufhaltearm (22) zugeordnet ist, der, mitAusnahme des am Ende der Förderstrecke (2) angebrachten Aufhaltearmes (Anschlag 22b), in die Bewegungsbahn der Strangabschnitte einschwenkbar seitlich am Rahmengestell (4) der Förderstrecke (2) angelenkt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bewegung aller schwenkbaren Teile an eine gemeinsame Druckmittelquelle angeschlossene Druckmittelzylinder vorgesehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 205409, 1 155 058; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 887 283; französische Patentschrift Nr. 658 407; USA.-Patentschrift Nr. 2 870 899.
DE1965M0066718 1965-09-22 1965-09-22 Vorrichtung zum Verteilen von Metallstrang-abschnitten, insbesondere Buntmetallrundbarren Pending DE1280741B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0108496A1 (de) * 1982-10-12 1984-05-16 Edwards Of Enfield Limited Übergabeeinrichtung für Gegenstände

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE205409C (de) *
FR658407A (fr) * 1927-08-02 1929-06-04 Dispositif permettant de faire tourner sur leur axe les tuyaux façonnés au laminoir et particulièrement pendant le passage entre les rouleaux de calibrage
US2870899A (en) * 1954-03-05 1959-01-27 Soderhamn Machine Mfg Co Means for moving elongated objects transversely of the line of travel thereof
DE1155058B (de) * 1956-10-19 1963-09-26 Salem Brosius Inc Vorrichtung zur Einzelabgabe laenglicher, im wesentlichen zylindrischer Gegenstaende von einem schwach geneigten Bett
DE1887283U (de) * 1963-07-26 1964-02-06 Josef Steinke Ausgabebehaelter fuer roehren.

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