[go: up one dir, main page]

DE1521096A1 - Verfahren zur chemischen Behandlung von Metallen - Google Patents

Verfahren zur chemischen Behandlung von Metallen

Info

Publication number
DE1521096A1
DE1521096A1 DE19631521096 DE1521096A DE1521096A1 DE 1521096 A1 DE1521096 A1 DE 1521096A1 DE 19631521096 DE19631521096 DE 19631521096 DE 1521096 A DE1521096 A DE 1521096A DE 1521096 A1 DE1521096 A1 DE 1521096A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solution
aqueous solution
treatment
metal
treated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19631521096
Other languages
English (en)
Other versions
DE1521096B2 (de
Inventor
Kazuo Ikegami
Minoru Kamata
Kango Sakai
Tsuneyasu Watanabe
Shigeru Yonezaki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Yawata Iron and Steel Co Ltd
Original Assignee
Yawata Iron and Steel Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Yawata Iron and Steel Co Ltd filed Critical Yawata Iron and Steel Co Ltd
Publication of DE1521096A1 publication Critical patent/DE1521096A1/de
Publication of DE1521096B2 publication Critical patent/DE1521096B2/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D11/00Electrolytic coating by surface reaction, i.e. forming conversion layers
    • C25D11/38Chromatising

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Treatment Of Metals (AREA)

Description

DR. F. ZUMSTEIN - OR. E. ASSMANN - DR. R. KOENIQSBERQER
PATENTANWÄLTE
TELEFONj £33476
TELEGRAMME: ZUMPAT POSTSCHECKKONTOiMONCHENOliaS
BANKKONTO; BANKHAUS H. AUFHÄUSER
β MÖNCHEN 2,
BRAUHAUSSTRASSE 4/M
2/2/1
1867
Yawata Iron & Steel Co., Ltd., Tokyo/Japan
Verfahren zur chemischen Behandlung
von Metallen
Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zur chemischen Behandlung von Metalloberflächen.
Im allgemeinen ist bei der Durchführung der kathodischen Elektrolyse in einer wäßrigen Lösung, die sechswertiges Chromion enthält, eine Behandlungszeit von mehr als 20 Sekunden erforderlich, um einen erwarteten elektrisch abgeschiedenen PiIm zu erzielen.
Die vorliegende Erfindung liefert ein Verfahren zur chemischen Behandlung von Metallen, bei welchem die oben erwähnte elektrolytische Behandlungszeit beträchtlich vermindert
009834/1341
werden kann, wobei im wesentlichen eine kathodische elektrolytische Behandlung in einer Lösung durchgeführt wird, die ein sechswertigea Chromion und eine geringe Menge eines Halogenions enthält. Trotz der sehr kurzen Behandlungszeit hat die erfindungsgemäß behandelte Metalloberfläche eine sehr hohe Korrosionsbeständigkeit und sehr gute Haftfähigkeit für Anstriche und zeigt eine sehr schöne Interferenzfarbe. Drei Elemente machen den wesentlichen Teil der vorliegenden Erfindung aus: das sechswertige Chromion, Halogenionen und die kathodische Elektrolyse. Wenn daher irgendeines davon fehlt, kann man kein zufriedenstellendes Produkt erhaltene Von besonderer Wichtigkeit ist die Tatsache, daß eine geringe Menge eines solchen Halogenions, wie beispielsweise eines Chlorions oder Fluorions, koexistent gemacht werden kann.
Bei der Durchführung einer kathodischen Elektrolyse in einem Chromsäureelektrolyten, der überhaupt kein Halogenion enthält, ist, wie oben beschrieben, eine Elektrolysezeit von mehr als 20 Sekunden erforderlich. Es ist auch bekannt, ein Halogenion bei
dies einer Chromsäurebehandlung zuzusetzen, jedoch sollte sie nicht in einer elektrolytischen Behandlung durchgeführt werden. In einem solohen Pail wird ein Halogenion zugesetzt, um die Inaktivierung von Zink zu verhüten. Bei einem Verfahren, wobei eine aromatische Disulfonsäure als Hilfsmittel verwendet wird, ist eine lange Behandlungszeit von 20 bis 30 Sekunden erfor-
009834/1341
derlich, um die erwarteten Ergebnisse zu erzielen. Die vorliegende Erfindung liefert dagegen ein Behandlungsverfahren, wobei eine kathodische Elektrolyse unter Verwendung einer wäßrigen Lösung durchgeführt wird, die durch Zusetzen eines Halogenions zu einer lösung einer sechswertigen Chromverbindung hergestellt ist. Wenn 25, 50 bzw. 100 ppm (Teile pro Million) bzw. mg/kg eines Halogenions zugesetzt werden, so kann man die gleiche abgeschiedene Menge durch Elektrolyse in 4» 2 bzw. 1 Sekunden erhalten. Ohne das Halogenion kann keine chemische Be- " handlung in einer solch kurzen Zeit durchgeführt werden. Eine derart hohe Wirkung eines Halogens zur Beschleunigung der Bildung eines Films bei einer kathodischen elektrolytischen Behandlung war bis jetzt völlig unbekannte
Die erfindungsgemäße Behandlungsmethode soll nun näher erläutert werden. Die vorliegende Erfindung ist ein chemisches Behandlungsverfahren, wobei eine Kathodenelektrolyse in einer Lösung durchgeführt wird, der 5 bis 50 g/l eines sechswertigen i Chromions und 10 bis 200 ppm Chlor-oder Fluorion zugesetzt sind, deren p„-Y»rert auf weniger als 1,3 eingestellt ist und bei der die Flüssigkeitstemperatur auf 10 bis 800C gehalten wird.
Zuerst soll die Zusammensetzung der vorliegenden Behandlungslösung beschrieben werden. Als Quellen für das sechswertige
009834/ 1341
Chromion, das ein Hauptbestandteil der vorliegenden Behandlungslösung ist, können Chromsäureanhydrid, Bichromate und Chromate betrachtet werden« Üblicherweise wird jedoch ein Chromsäureanhydrid verwendet. Falls: ein EiIm unter Verwendung eines Dichromats oder Chromate gebildet werden soll, ist es notwendig, den p„-Wert auf unterhalb 1,3 einzustellen, indem· Salpetersäure oder Phosphorsäure zugesetzt wird.
Mit zunehmender Zugabe eines Haiagenionsf das ein Hilfsmittel sein soll, wächst die Menge eines gebildeten, elektrisch abgeschiedenen Films. ΐΓβηη jedoch die Zugabemenge zu groß ist, dann beginnt der Film sich leicht abzuschälen. Daher ist ein Zugabebereich von 10 bis 200 ppm bevorzugt.
Als Quelle für die Lieferung von Halogenionen gibt man eine solche Säure, ein solches Salz oder lösliches Komplexsalz zu, das das Halogenion dissoziiert,beispielsweise Chlorwasserstoffsäure, Fluorwasserstoffsäurechlorid oder -fluorid, -fluotitanat oder Borfluorid.
in Wenn die kathodische Elektrolyse lange Zeit/der erfindungsgemäßen Behandlunglösung fortgesetzt wird, wird allmählich -«4»· dreiwertiges Chromion in der Lösung erzeugt. Jedoch können dreiwertige Chromionen schon vorher in der Behandlungslcisung enthalten sein,
009834/1341
um die Trocknungsfähigkeit der lösung zu verbessern.
Me Phosphorsäure zeigt die Eigenschaft, die Haftung der Farbe und die einheitliche elektrolytisehe Abseheidbarkeit des elektrisch abgeschiedenen Überzuges zu verbessern und ist daher ein günstiger Zusatz, -^s ist notwendig, die Zugabemenge an Phosphorsäure unterhalb 10 g/l zu halten'. Wenn diese Menge überschritten wird, ergibt sich kein haftender Überzug.
Wenn der Ρττ-Wert der Lösung über 1,3 ist, wird die Herstellung des elektrisch abgeschiedenen Überzuges sehr schwierig. Daher sollte der pjr-Y/ert unterhalb 1,3 gehalten werden.
Je niedriger die Temperatur der Flüssigkeit ist, umso größer ist die Menge des durch die Elektrolyse erzeugten Überzuges. Mit der Erhöhung der Temperatur der Flüssigkeit nimmt der Betrag an erzeugtem Überzug allmählich ab. Jedoch ist eine Behandlung in einem Bereich von 10 bis 800C zweckmäßig.
Die Korrosionsbeständigkeit des Produktes hängt vor allem vom Ausmaß der Abscheidung des Überzuges ab, und letzteres ist wiederum überwiegend eine Funktion der Menge an zugegebenen Halogenionen, der Stromdichte und der Elektrolysezeit. Mit zunehmender Stromdichte und zunehmender Elektrolysezeit nimmt das Ausmaß des gebildeten Überzuges fast proportional zu.
009834/1341
Für die Stromdichte und die Elektrolysezeit können beliebige ■Bedingungen gewählt werden, jedoch stehen beide in umgekehrtem Verhältnis zueinander.D.h., daß, um das gleiche Ausmaß von Abscheidung zu erhalten, die Elektrolysezeit kürzer sein kann, wenn die Stromdichte höher ist, und umgekehrt. Daher können durch Anpassen der zugegebenen Menge an Halogenion, der Stromdichte und der Elektrolysezeit Filme von beliebig abgeschiedener Menge erzielt werden.
Die Farbe des behandelten Produktes hängt von der abgeschiedenen Menge des elektrisch abgeschiedenen Films ab. Mit der Zunahme der abgeschiedenen Menge des elektrisch abgeschiedenen Films ändert sich die Farbe von Hellbraun (unterhalb ca«
? "107,6 ?
10 mg/0,093 m bzw. mg/m ), Bläuliclibraun (bei 10 bis 20 mg/0,093 m2 bzw. 107 bis 215 mg/m2), Blau (bei 20 bis 30 mg/0,093 m2 bzw. 210 bis 325 mg/m2), Gelblichblau bis Gelb (bei 30 bis 40 mg/0,093 m2 bzw. 320 bis 430 mg/m2), Rot (bei 40 bis 50 mg/0,093 m2 bzw. 420 bis 530 mg/m2 und Grün (bei 50 bis 60 mg/0,093 m bzw„ 540 bis 650 mg/m ). Daher kann die vorliegende Erfindung auch als Verfahren zum Färben von Metallen angewandt werden0
Bei der praktischen Durchführung der Behandlung bi3 zu einem solchen Ausmaß, daß eine blaue oder gelbliche Farbe erzielt wird (bei 10 bis 30 mg/0,093 m2 bzw. 100 bis 330 mg/m2) wird
009834/1341
eine ausreichende Korrosionsbeständigkeit und ausreichende
eines Anstrichs
Haftfähigkeit *&ttxKgcfc&SE erzielte
Zur Trocknung nach der elektrolytischen Behandlung kann das Produkt mit Walzen abgequetscht und dann getrocknet werden, um die restliche Lösung anzutrocknen, oder es kann nach der Elektrolyse mit Wasser gewaschen werden, um die Lösung wegzuwaschen.
Beim Trocknen der Lösung durch Abquetschen ist die Lösung leichter zu trocknen, falls dreiwertiges Chromion in der Lösung vorliegt. .Eine Entfettung muß als Vorbehandlung durchgeführt werden. Falls jedoch das Material nicht verrostet ist, ist keine Säurewaschung nötig. Die Korrosionsbeständigkeit wird verbessert, wenn das Stahlblech mit sechswertigem Chromion angestrichen wird, bevor die elektrolytische Behandlung durchgeführt wird. Als solche Lösung von sechswertigem Chrom kann entweder die Behandlungslösung selbst oder eine getrennte Chromsäureanhydridlösung verwendet werden.
Die Art des erfindungsgemäße» erhaltenen Films oder Überzugs ist noch nicht völlig geklärt. Jedoch bei Untersuchungen mittels eines Elektronenmikroskops und durch Elektronenbeugung wurde weder ein kristalliner Film noch wurde metallisches Chrom festgestellt. Daher glaubt nan, daß der Film amorph
009834/1341
BAD ORIGINAL
und gelartig ist. Aus diesem Ergebnis kann geschlossen werden, daß der ^ehanismus der Überzugsbildung nach dem vorliegenden erfindungsgemäßen Verfahren so verläuft, daß bei der kathodischen Elektrolyse eines Metalles in einer Lösung, die- sechswertlges Chrom enthält, sieh dreiwertiges Ghromion auf der Metalloberfläche als Ergebnis der Reduktlonvon sechswertigem Chromion bildet und dass gleichzeitig der pH-Vfert auf der Oberfläche steigt und· das dreiwertige Chromloii an der Oberfläche in Form eines G-els als Chromehromat abgeschieden wird.
Bei welchem üfell der Bildung des Überzuges die geringe Menge an Halogenion eine katalytische Wirkung ausübt, ist noch nicht bekannt. Es ist ,jedoch offensichtlich, daß, falls kein Halogenion vorliegt, Chromehromat sehr schwierig abzuscheiden ist, und daß daher durch den Zusatz von geringen Mengen Halogenion die Ausbildung des Filmes sehr stark beschleunigt wird.
Sogar wenn der so erzeugte Film mit Wasser gewaschen wird, schält er sich nicht ab. Wenn er getrocknet wird, haftet er weiter am Stahlblech und wird sehr hart. Mit der Zeit zeigt dann der Film allmählich wasserabstoßende Eigenschaften,und seine korrosionsverliütende Wirkung wird noch besser.
Die folgenden Beispiele dienen zur näheren Erläuterung der Erfindung, ohne sie zu beschränken.
Q09834M341
Beispiel 1
Sin Stahlblech wurde mit einer wäßrigen Alkalilösung elektrolysiert und entfettet, dann mit Y/asser gewaschen und bei normaler Temperatur in eine 1$-ige Chromsäurelösung getaucht und kathodisch-elektrolytisch unter den folgenden Bedingungen unter Verwendung von reinem Wasser behandelt:
Chromsäureanhydrid 35 g/l
Phosphorsäure 7 g/l
Natriumchlorid 0,05 g/l
Temperatur der Behandlungslösung 60°C
Stromdichte an der Kathode 200 A/O,O93 m2 bzw.
1 A/d2
21,5
Elektrolysezeit 3 Sekunden
Beispiel 2
Chromsäureanhydrid 50 g/l
Salzsäure 0,05 g/l
Temperatur der Behandlungslösung 30°C Stromdichte an der Kathode 150 A/0,093 m bzw.
16,15 i/dm2
Elektrolysezeit 2 Sekunden
009834/1341
Beispiel 3
Ohromsäureanhydrid 50 g/l
Natriumfluorid 0,1 g/l
Temperatur der Behandlungslösung 50°0
Stromdichte an der Kathode 200 A/0,093 m2 bzw,
21,5 V dm2
Elektrolysezeit ' 3 Sekunden
Beispiel 4
Ohromsäureanhydrid 40 g/l
Natriumchlorid 0,12 g/l
Temperatur der Behandlungslösung 50uC
Stromdichte 250 A/0,093 m2 bzw.
26,9 A/d2
Elektrolysezeit 1 Sekunde
wie
Falls die/in den obigen Beispielen 1 bis 4 behandelten Stahlbleche in einem gewöhnlichen Raum belassen wurden, zeigten sie auch nach 6 Monaten keine Schädigung durch Rosten. Sogar wenn sie in einem Feuchtigkeitsbehälter bei einer feuchtigkeit von $> und einer Flüssigkeitstemperatur von 49°C 1 Woche lang
beim untersucht wurden, zeigte sich keine Rostbildung. Sogar 1-wöchigöiTaupunkt-Korrosionstest in einem äußeren Behälter von 49°C und einem Innenbehälter von 39°G zeigten sie keine
009834/1341
BAD
- li -
Hostbildung. Wenn sie weiter dem Salzwassersprühtest gemäß JISZ 2371 unterworfen wurden, zeigten sie auch nach 6 Stunden noch keine Rostbildung (hierbei wird Salzwasser durch eine Düse gegen eine Wand gesprüht, und zwar bei einer Salzwasserkonzentration von 5 £>, einer Behältertemperatur von 35°ü und einem './inkel des Prüfstücks von 15 Grad, so daß der aufsteigende Salzwassernebel auf die Oberfläche des Prüfstücks sprüht).
Beim gleichen Salzwassersprühtest zeigen ein mit einem Phosphat behandeltes Stahlblech und ein überhaupt nicht behandeltes Stahlblech normalerweise die Ausbildung von rotem itost auf der ganzen Oberfläche in etwa 30 bzw. 5 Hinuten. Veiter wurde das erfindungsgemäß behandelte Stahlblech auf der mit einem Anstrich versehenen überfläche verkratzt und dann dem Salzwassersprühtest unterzogen. Dabei zeigte der Anstrich auch nach 10 l'agen keine Blasenbildung, '»erm ein unbehandeltes Stahlblech dem gleichen i'est unterzogen wird, schält sich der auf den 'Film aufgebrachte Anstrich in einem '-i-'ag völlig ab«,
Beispiel b
üiin Stahlblech v/urde unter den folgenden -Bedingungen kathodisch elektrolysiert, dann wurde die Jjösun/: abgequetscht und das Blech getrocknet:
009834/1341
BAD
Chromsäureanhydrid 30 g/l
Chromacetat (als dreiwertiges Chromion) 2,5 g/l Natriumchlorid (als Cl") \
Temperatur der Behandlungslösung 500C
Stromdichte an der Kathode 100 A/0,0$3 m2 bzw.
10,8 i/dm2
Elektrolysezeit 4 Sekunden
In diesem Fall konnte das Stahlblech in 4 Sekunden in einem Trockenofen bei 5000C getrocknet werden. Wenn jedoch kein dreiwertiges Chromion vorlag, konnte das Stahlblech auch bei 4 Sekunden in einem Trockenofen von 8000C nicht gut getrocknet werden und zeigte hygroskopische Eigenschaften.
Beispiel 6
Ein elektrogalvanisiertes Stahlblech wurde unter den folgenden Bedingungen kathodisch elektrolysiert:
Chromsäureanhydrid 35 g/l
Natriumchlorid (als Cl") 70 ppm
Temperatur der Behandlungslüsung 600C
Stromdichte an der Kathode 100 A/0,093 m1" bzw.
10,8 A/dm2
Elektrolysezeit 4 Sekunden
0 0 9 8 3 4 / 1 3 A 1 ß*o ORiQiNAL
Beispiel 7
Ein elektrogalvanisiertes Stahlblech wurde unter folgenden Bedingungen kathodisch elektrolysiert:
Chromsäureanhydrid 30 g/l
Natriumchlorid (als Cl") 40 ppm Temperatur der Behandlungslösung 40°C Stromdichte an der Kathode 600 A/0,093 m bzw.
64,6 A/dm2
Elektrolysezeit 0,5 Sekunden
Wenn das so behandelte galvanisierte Stahlblech 120 Stunden lang einem Salzwassersprühtest unterzogen wurde, wurde keinerlei Ausbil&ing von rotem Host festgestellt. Ein nicht behandeltes galvanisiertes Stahlblech zeigte jedoch nach zwei Stunden die Bildung von rotem Rost.
Beispiel 8
Ein mit geschmolzenem Aluminium plattiertes Stahlblech wurde unter den folgenden Bedingungen kathodisch elektrolysiert:
Chromeäureanhydrid 35 g/l
Natriumchlorid (als Cl"") 50 ppm Tempe/ratur der Behandlungslösung 400C
Stromdichte an der Kathode 600 A/0.092 m2 bzw.
64,6 A/dm2
Elektrolyeezeit 2 Sekunden
009834/1341 bad
Der bei dieser Behandlung erzielte Film zeigte keine Interferenzfarbe, sondern war farblos.
Wenn ein aluminiumplattiertes Stahlblech, das nicht auf die obige Weise behandelt worden war, 120 Stunden lang einem Salzwassersprühtest ausgesetzt wurde, ergab sich auf der gesamten Oberfläche weißer Host. Das auf die oben angegebene Weise behandelte Blech ergab jedoch keinerlei Bildung von weißem Rost.
009834/1341

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1o) "Verfahren zur chemischen Behandlung von Metallgegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß die zu behandelnden Metallgegenstände elektrolytisch in einer wäßrigen lösung behandelt werden, wobei die Metallgegenstände als Kathode geschaltet werden und die wäßrige Lösung eine sechswertige Chromverbindung in einer Menge von 5 bis 10 g/l als Hauptbestandteil und eine Substanz, die ein Halogen in einer Henge von 10 bis
    entwickelt, 200 ppm (mg/kg) als Hilfsmittel/enthält, der p„-Wert.dieser
    Lösung auf unterhalb 1,3 eingestellt und die Temperatur/Lösung auf 10 bis 80°G gehalten wird.
    2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der verwendeten wäßrigen Lösung eine Phosphorsäureverbindung in einer Menge von weniger als 10 g/l zugegeben wird.
    3.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine wäßrige Lösung verwendet wird, die hergestellt wurde, indem eine dreiwertige Chromverbindung in der wäßrigen lösung nach Anspruch 2 koexistent gemacht wurde«
    4.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zu behandelnde Metall ein ee Stahlblech ist.
    009834/1341 bad or.Q.nal
    5o) Verfahren ι-ιε,οΤα Anspruch 1, dafiiiroh gekennzeichnet, daß das zu !«handelnde Metall ein galvanisiertes Stahlblech ist.
    6.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zu Deliandelr.de Metall ein aluminiumplattiertes Stahlblech
    lO U C
    008834/1341 Bad
DE19631521096 1962-01-20 1963-01-18 Verfahren zur kathodischen herstellung von schutzueber zuegen auf metallen Pending DE1521096B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP186762 1962-01-20

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1521096A1 true DE1521096A1 (de) 1970-08-20
DE1521096B2 DE1521096B2 (de) 1971-10-07

Family

ID=11513482

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19631521096 Pending DE1521096B2 (de) 1962-01-20 1963-01-18 Verfahren zur kathodischen herstellung von schutzueber zuegen auf metallen

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3257295A (de)
DE (1) DE1521096B2 (de)
GB (1) GB1031792A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3329754A1 (de) * 1983-03-21 1984-09-27 Zincroksid S.p.A., Turin/Torino Mit ueberzug versehenes stahlblech

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS55131198A (en) * 1979-03-30 1980-10-11 Toyo Kohan Co Ltd Electrolytic chromic acid treating steel sheet for adhesion can
FR2487383A1 (fr) * 1980-07-28 1982-01-29 Teksid Spa Tole mince a longue duree de vie pour carrosserie d'automobile, et procede pour sa fabrication
US4617095A (en) * 1985-06-24 1986-10-14 Omi International Corporation Electrolytic post treatment of chromium substrates

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2733199A (en) * 1956-01-31 Electrolytic treatment of metal
FR1080914A (fr) * 1953-06-16 1954-12-14 United States Steel Corp Procédé électrochimique de revêtement des surfaces en acier, produits destinés à sa mise en oeuvre et produits en résultant
GB915426A (en) * 1958-05-30 1963-01-09 Yawata Iron & Steel Co Electrolytic treatment of metal surfaces
US3032487A (en) * 1958-05-30 1962-05-01 Yawata Iron & Steel Co Electrolytic treatment of ferrous metal surfaces
US2998361A (en) * 1958-06-11 1961-08-29 Toyo Kohan Co Ltd Electrochemical treatment of metal surfaces and the products thereof
US3175964A (en) * 1960-01-23 1965-03-30 Yawata Iron & Steel Co Surface treatment of metal article by water-soluble (film-forming) material

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3329754A1 (de) * 1983-03-21 1984-09-27 Zincroksid S.p.A., Turin/Torino Mit ueberzug versehenes stahlblech

Also Published As

Publication number Publication date
DE1521096B2 (de) 1971-10-07
GB1031792A (en) 1966-06-02
US3257295A (en) 1966-06-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69737195T2 (de) Lösung und Verfahren zur Herstellung von Schutzschichten auf Metallen
DE60213124T2 (de) Nachbehandlung für metallbeschichtete substrate
EP0187917B1 (de) Verfahren zur Verbesserung des Korrosionsschutzes autophoretisch abgeschiedener Harzschichten auf Metalloberflächen
DE1933013A1 (de) Verfahren zur Erzeugung von Schutzschichten auf Aluminium,Eisen und Zink
DE2900099A1 (de) Waessrige saure beschichtungsloesung fuer die behandlung einer zink- oder zinklegierungsoberflaeche, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung zur herstellung von mit einem chromatueberzug versehenen zink- und zinklegierungsoberflaechen
DE2433704B2 (de) Verwendung von Zirkonverbindungen und Polyacrylsäure enthaltenden wäßrigen Dispersionen zur Behandlung von Metallischen
DE3038699A1 (de) Waessrige saure chromatbeschichtungsloesung, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung zum beschichten von zink-, zinklegierungs- und cadimiumoberflaechen
DE2502284C2 (de) Galvanisches Verchromungsbad und Verfahren zum galvanischen Abscheiden von Chromüberzügen unter Verwendung dieses Bades
EP0015021B1 (de) Verfahren zur Vorbereitung von Metalloberflächen für die elektrophoretische Tauchlackierung
EP0069950B1 (de) Verfahren zum Aufbringen von Phosphatüberzügen auf Metalloberflächen
DE4214954C2 (de) Verfahren zur Herstellung von verbesserten Chromatkonversionsschichten auf Zinkoberflächen und Anwendung des Verfahrens
DE2739006C2 (de)
DE2406411A1 (de) Verfahren zur erhoehung der korrosionsbestaendigkeit von metallen
DE3245411C2 (de)
DE2724730A1 (de) Verfahren und elektrolyt zum abscheiden von chromhaltigen umwandlungsschutzueberzuegen
DE2932822A1 (de) Reaktions-ueberzugsloesung und verfahren zum erzeugen von schutzueberzuegen auf metalloberflaechen
DE1521096A1 (de) Verfahren zur chemischen Behandlung von Metallen
DE2715291A1 (de) Verfahren zur herstellung amorpher, leichter, festhaftender phosphatueberzuege an eisenmetalloberflaechen
EP0215041B1 (de) Verfahren zum phosphatieren von metalloberflächen
DE1281219B (de) Verfahren zur anodischen Herstellung eines UEberzuges auf Metallen
DE2134412C3 (de) Chromatbehandeltes Metallblech und Verfahren zu dessen Herstellung
DE1696143B2 (de) Verfahren zum erzeugen von schwarzen matten oberflaechenschichten auf gegenstaenden aus eisenmetallen, cadmium, zink oder aluminium
DE3429279C2 (de)
DE1521098A1 (de) Verfahren zur elektrochemischen Behandlung von Metallen
DE3335009A1 (de) Verfahren zur elektrolytischen verzinkung von stahl