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DE1518125C3 - Asparaginsäure- und Glutaminsaureamide, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel - Google Patents

Asparaginsäure- und Glutaminsaureamide, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel

Info

Publication number
DE1518125C3
DE1518125C3 DE1965R0041204 DER0041204A DE1518125C3 DE 1518125 C3 DE1518125 C3 DE 1518125C3 DE 1965R0041204 DE1965R0041204 DE 1965R0041204 DE R0041204 A DER0041204 A DE R0041204A DE 1518125 C3 DE1518125 C3 DE 1518125C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anhydride
acid
stirring
benzoyl
glutamic acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1965R0041204
Other languages
English (en)
Other versions
DE1518125B2 (de
DE1518125A1 (de
Inventor
Giogio Da Re
Luigi Rovati
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rottapharm SpA
Original Assignee
Rotta Research Laboratorium SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rotta Research Laboratorium SpA filed Critical Rotta Research Laboratorium SpA
Publication of DE1518125A1 publication Critical patent/DE1518125A1/de
Publication of DE1518125B2 publication Critical patent/DE1518125B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1518125C3 publication Critical patent/DE1518125C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/12Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by halogen atoms or by nitro or nitroso groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

in welcher bedeutet
R1 Wasserstoff; C1- bis C3-n-Alkyl,
R2 (a) C1- bis C3-n-AIkyl, oder wenn R1 Wasserstoff ist,
(b) Benzyl,
(c) 2-Phenyläthyl,
(d) 4-AlkoxycarbonyIphenyl mit C1- bis C6-Alkoxygruppen,
(e) 1 - Phenyl - 2,3 - dimethylpyrazolon - (5)-
yi-(4),
R1 plus R2 — (CH2)m- oder 3-Oxapentamethylen, R3 Benzoyl, Phenylacetyl,
m 4, 5, 6,
π 1,2
sowie ihre pharmakologisch verträglichen Salze.
2. Asparaginsäure-4- und Glutaminsäure-5-amide der allgemeinen Formel
R2R1N
C—(CH2),- CH- COOH
NH-R3
(II)
in welcher R1, R2, R3 und « die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben, sowie ihre pharmakologisch verträglichen Salze.
3. N - Benzoylglutaminsäure-1 -di-(n-propyl)-amid.
4. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man N-Benzoyl- oder N-Phenylacetylasparaginsäure- oder -glutaminsäureanhydrid mit einem Amin der allgemeinen Formel
R1
R2
Ν—Η
(III)
in der R1 und R2 die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben, in an sich bekannter Weise umsetzt und ggf. das erhaltene Dicarbonsäuremonoamid mit einer pharmakologisch verträglichen Base in ein Salz überführt.
5. Arzneimittel, enthaltend eine Verbindung nach Anspruch 1 bis 3.
Die Erfindung betrifft den in den vorstehenden Patentansprüchen gekennzeichneten Gegenstand.
Die obenerwähnten primären und sekundären aliphatischen Amine sind vorteilhaft Methylamin, Dimethylamin, Methyläthylamin, Diäthylamin, n-Propylamin, Di-n-propylamin, Äthyl-n-propylamin oder Methyl-n-propylamin.
Die Verbindungen der allgemeinen Formeln 1 und II weisen eine interessante pharmazeutische Aktivität
ίο auf und wirken auf das Zentralnervensystem, und zwar je nach den speziellen Substituenten entweder mit einem depressiven oder stimulierenden Effekt. Sie sind besonders wirksam als antisekretorische Mittel im Gastrointestinaltrakt warmblütiger Säugetiere und zeigen auch eine protektive und trophische oder heilende Wirkung auf die Mucosa bei experimentellen Ulcera bei Laboratoriumstieren. Beispielsweise zeigte sich bei ihnen auch eine Schutzwirkung auf die gastrische Mucosa, falls hohe Dosierungen von Salicylaten oder Steroiden verabreicht wurden. Diese effektive antisekretorische Aktivität macht sie besonders wertvoll zur Behandlung von Krankheitsbildern, die sich aufgrund gastrischer Hypersekretion ergeben, wie beispielsweise zur Behandlung von
2_s peptischen Ulcera beim Menschen.
Zur Verwendung werden diese Verbindungen entweder allein oder in Kombination in einem inerten pharmazeutischen Trägerstoff zu Dosierungseinheiten, wie Pulver, Kapseln, Tabletten, Suspensionen, Lösungen, parenteral verabreichbaren Präparaten, Suppositorien und dergleichen, geformt, und sie können oral oder parenteral oder intramuskulär verabreicht werden, wobei der aktive Bestandteil in einer Menge zwischen etwa 50 mg bis 1000 mg je Dosierung vorhanden ist. Bei parenteraler oder intramuskulärer Verabreichung wird ein lösliches Salz der Säure angewandt, beispielsweise das Natriumsalz oder ein anderes wasserlösliches, nichttoxisches, pharmakologisch verträgliches Salz.
Zur Behandlung von peptischen Ulcera wird beispielsweise eine Dosierung von 50 mg bis 1000 mg mehrmals täglich angewandt. Die vorliegenden Verbindungen können auch mit anderen therapeutischen Mitteln, beispielsweise Spasmolytica, wie z. B. den Opium- oder Belladonnaalkaloiden, Parasympathicolytica, wie z. B. Tridihexethyljodid, anticholinergischen Mitteln, wie z. B. Propanthelinbromid, Antacida, wie z. B. Aluminium-, Magnesium- oder Calciumhydroxid, oder Magnesiumtrisilikat, Tranquilizern, wie z. B. den 1,4-Benzodiazepinen, Meprobamat, zur Steigerung und Verbreiterung ihres therapeutischen Spektrums kombiniert werden.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen wird nach folgendem, mehrstufigem Verfahren durchgeführt:
1. Stufe
Umsetzung von Asparaginsäure oder Glutaminsäure mit einem Halogenid oder dem Anhydrid der Benzoesäure oder Phenylessigsäure, wobei die N-Acylierung mit dem betreffenden Anhydrid bei einer Temperatur von 0 bis 15° C vorgenommen wird.
2. Stufe
Umsetzung der erhaltenen N-Benzoyl- oder N-Phe-
nylacetylasparaginsäure oder -glutaminsäure mit einem Carbonsäureanhydrid, wie Acetanhydrid, zu N-Benzoyl- oder N-Phenylacetylasparaginsäureanhydrid oder -glutaminsäureanhydrid.
Zur Herstellung dieser Anhydride kann auch Ben-
IU i j£.
zoesäureanhydrid oder Phthalsäureanhydrid eingesetzt werden, jedoch ist die Verwendung von Acetanhydrid am wirtschaftlichsten.
üblicherweise wird die Umsetzung, durch die das innere Anhydrid gebildet wird, bei einer Temperatur von 20 bis 30° C ausgeführt.
3. Stufe
Umsetzung des gemäß Verfahrensstufe 2 erhaltenen Anhydrides mit dem jeweiligen primären oder sekundären Amin, üblicherweise bei einer Temperatur zwischen —7 und +100C, wobei ein Isomeren-Gemisch der erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formeln I und II erhalten wird.
Diese Isomeren können voneinander getrennt werden, indem das Gemisch in einer wäßrigen Lösung von Natriumcarbonat gelöst wird und dann die jeweiligen Isomeren fraktioniert durch allmähliche Zugabe von z. B. Salzsäure ausgefällt werden. Die Isomeren werden in unterschiedlichen Mengenanteilen gebildet, die von dem Lösungsmittel, in dem die Umsetzung ausgeführt wird, und der Struktur des eingesetzten Amins der allgemeinen Formel III abhängen.
So wird beispielsweise, falls R3 eine Benzoylgruppe ist, bei der Umsetzung mit einem schwach basischen Amin eine Begünstigung der Amidsubstitution am Kohlenstoffatom (1) festgestellt. Mit einem stark basischen Amin erfolgt die Substitution hauptsächlich am Kohlenstoffatom (5). Die Verwendung eines wäßrigen Reaktionsmediums begünstigt jedoch auch in diesem Falle stark die Amidsubstitution am Kohlenstoffatom (1), unter praktisch vollständigem Ausschluß der Amidsubstitution am Kohlenstoffatom (5).
Die verschiedenen gebildeten Isomeren können unterschieden werden, wenn sie in einem Gemisch von Acetanhydrid und Pyridin erhitzt werden (s. K i η g and McMillan, J. Amer. Chem. Soc, 74, Seite 5202 [1952]). Kohlendioxid entwickelt sich leicht aus dem Isomeren, in dem die unsubstituierte Carboxylgruppe der Acylaminogruppe benachbart ist. Falls der Amidsubstituent am Kohlenstoffatom (1) steht, wird beim Erhitzen dieses Isomeren in Acetanhydrid und Pyridin wenig oder gar kein Kohlendioxid gebildet. Die Isomeren können auch durch Papierchromatographie unterschieden werden.
Außer mittels allmählichem Ansäuern können bestimmte Isomerengemische durch fraktionierte Kristallisation aufgetrennt werden.
Sämtliche, ausgehend von L-, DL- oder D-Glutaminsäure, erhaltenen Glutaminsäureamide sind von beträchtlicher Aktivität. 5c
Im allgemeinen wird, auch wenn von L- oder D-Glutaminsäure ausgegangen wird, nach der Acylierung und nach der überführung der N-Acylverbindung in das innere Anhydrid eine Racemisierung zu der DL-Form erfolgen. Somit ergibt sich meist bei der Umsetzung des inneren DL-Anhydrides mit dem jeweiligen primären oder sekundären Amin die DL-Form.
Die folgenden Beispiele dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung.
A. Herstellung von Ausgangssubstanzen
Beispiel 1
(I.Stufe)
N-Benzoyl-glutaminsäure
588 g L(+^Glutaminsäure (technisch rein, F. 247 bis 249° C [Zers], [«]? + 31,4° [l%ige Lösung in 6 n-HCl]) wurden allmählich in kleinen Anteilen unter Rühren zu 2400 ml 2 n-NaOH in der Weise zugegeben, daß die Innentemperatur 5° C nicht überstieg, wozu äußeres Kühlen mittels Eis oder Salzlösung angewandt wurde.
Nachdem die Gesamtmenge an Glutaminsäure zugegeben und gelöst war, wurden zu dem Reaktionsgemisch unter fortgesetztem Rühren in der Weise, daß die Innentemperatur 150C nicht überstieg, 471 ml Benzoylchlorid und 1600 ml 3 n-NaOH aus zwei Tropftrichtern zugegeben, wobei die Zugabe in folgender Weise erfolgte: Auf einmal wurden 94,2 ml Benzoylchlorid, dann tropfenweise 160 ml 3 n-NaOH (aus dem anderen Trichter) zugegeben, wobei die Geschwindigkeit der Zugabe so geregelt wurde, daß der pH-Wert des Gemisches den Wert 8 nicht überstieg (Universal-Indikator-Papier) und die Temperatur 15° C nicht überstieg. Nach vollständiger Zugabe der 160 ml 3 n-NaOH wurden 47,1 ml Benzoylchlorid und dann langsam 160 ml 3 n-NaOH, darauf wiederum 47,1 ml Benzoylchlorid und anschließend tropfenweise dasselbe Volumen an 3 n-NaOH zugegeben. Diese abwechselnde Zugabe wurde fortgesetzt, bis Benzoylchlorid und die 3 n-NaOH vollständig zugegeben waren. Danach wurde eine zusätzliche Menge von 1125 ml 3 n-NaOH mit einer Geschwindigkeit zugegeben, daß die Temperatur unterhalb 15°C und der pH-Wert unterhalb 8 blieb (Universal-Indikator-Papier). Nach Beendigung der Zugabe einschließlich der letzten Zugabe von NaOH wurde mit dem Rühren während weiterer 30 Minuten fortgefahren. Das Reaktionsgemisch wurde dann tropfenweise mit konzentrierter HCl angesäuert, bis Kongorotpapier in Blau umschlug. Die saure Lösung wurde weitere 5 Minuten gerührt, dann in einen geeigneten Behälter überbracht und während 10 bis 18 Stunden bei +50C stehengelassen. Die Feststoffe wurden abfiltriert, in einem Mörser mit 600 ml Eiswasser aufgeschlämmt und erneut filtriert. Die Feststoffe wurden auf dem Filter mit 400 ml Eiswasser gewaschen und trockengepreßt. Das Material wurde dann in dünner Schicht ausgebreitet und an der Luft getrocknet, wobei N-Benzoylglutaminsäure, F. 136 bis 140° C, erhalten wurde, deren Kaliumsalz in lOprozentiger wäßriger Lösung folgenden Dreh wert aufweist: [*]?? +15° ± 0,5°.
Beispiel 2
(2. Stufe)
N-Benzoyl-glutaminsäureanhydrid
1500 g N-Benzoyl-glutaminsäure, erhalten nach Beispiel 1, wurden unter Rühren zu 6 1 Acetanhydrid, die vorhergehend in einen Kolben eingebracht worden waren, der mit Rückfiußkühler und Rührer versehen war, zugegeben. Unter Rühren wurde das Gemisch bei Raumtemperatur während 8 Stunden ohne ein Kühlbad gehalten und über Nacht bei Raumtemperatur stehengelassen. Das Reaktionsgemisch wurde filtriert, trockengepreßt und in einem Luftstrom während 1 Stunde bei 60 bis 70° C und 1 Stunde bei 100° C getrocknet. Ausbeute 850 g (61%).
Infolge der in dieser Stufe eintretenden Razemisierung liegt das gebildete Anhydrid vollständig in der DL-Form vor.
Ib iö i'Zb
Il c-
B. Herstellung der erfindungsgemäßen Amide
(Stufe 3) Beispiel
N-Benzoyl-glutaminsäure-1 -di-(n-propyl)-amid
O CH2-CH2-CH3
CH2-CH2-CH3 C-N
CH- NH- C
CH2 O
CH2
C —
Il ο
H-N
O CH2-CH2-CH3 CH-NH-C-
wäßriges Medium CH2 O
CH2
COOH
CH2-CH2-CH3
Zu 1400 ml einer Lösung aus 334 ml Di-n-propylamin und Wasser wurden im Verlauf von 60 bis 75 Minuten unter wirksamem Rühren und Kühlen auf — 3°C 312 g N - Benzoylglutaminsäureanhydrid in der Weise zugegeben, daß die Temperatur zwischen -20C und -40C blieb. Nach beendeter Zugabe wurde mit dem Rühren während 10 bis 15 Minuten bei — 3°C fortgefahren, und es wurden 650 ecm Eisessig zugesetzt. Die Temperatur wurde auf 6° C steigen gelassen. Mit dem Rühren wurde während 60 bis 80 Minuten fortgefahren. Das Reaktionsgemisch wurde durch Zugabe von 2 bis 3 g vorhergehend hergestellten N - Benzoylglutaminsäure -1 - di - (n - propyl)-amid beimpft, wodurch die Ausfällung des gewünschten Produktes eingeleitet wurde. Das Produkt wurde durch Auflösen des Rohmaterials im 20fachen Gewicht Wasser und durch Zugabe einer stöchiometrischen Menge von NaHCO3 oder eines geringen Überschusses davon bei 60 bis 700C gereinigt. Das Gemisch wurde mit 20%iger Essigsäure unter kräftigem Rühren bei Raumtemperatur auf einen pH-Wert von 5,5 angesäuert. Das Rühren wurde während weiterer 10 bis 15 Minuten fortgesetzt, dann das erhaltene N- Benzoylglutaminsäure-1 -di-(n-propyl)-amid abfiltriert, unter Rühren mit 700 ecm Wasser während 15 Minuten gewaschen, erneut filtriert und in einem Luftstrom bei 25° C bis zum konstanten Gewicht getrocknet. Ausbeute 140 g (31% der Theorie), F. 142 bis 145° C.
CH2
CH2
Beispiel 4 N-Benzoyl-DL-glutaminsäure-5-diäthylamid
HN
I /■—\
CH-NH-C—< >
Ii X=/
C2H5
C2H5
in Xylol
600 g N-Benzoyl-DL-glutaminsäureanhydrid wurden während 1 Stunde zu 320 ecm Diäthylamin, die in 3500 ecm Xylol gelöst waren, unter Rühren und äußerem Kühlen, so daß die Temperatur zwischen -7 und — 4°C während der Zugabe verblieb, zugegeben. Dann wurde die Temperatur auf 00C erhöht und das Rühren während 14 Stunden bei dieser Temperatur fortgesetzt. Das Xylol wurde dekantiert, 3 1 Wasser zugegeben, das restliche Xylol mittels eines Scheidetrichters abgetrennt und die wäßrige Phase unter Verwendung von Kongorot als Indikator mit wäßriger HCl (1:1) unter fortgesetztem Rühren bei einer Tem-
peratur zwischen 0° C und 5° C angesäuert. Das Produkt wurde filtriert, unter Rühren mit 2 1 Wasser gewaschen und bis zum konstanten Gewicht bei 400C getrocknet; nach zwei Umkristallisationen aus Essig-
säure/Wasser in einem Verhältnis von 1 : 1 wurden 375 g (47% der Theorie) der vorstehenden Verbindung, F. 178—1800C, erhalten.
O
C-
C-
Beispiel5 N-Phenylacetyl-DL-glutaminsäure -1 -(p-carbäthoxyphenyl)-amid
COOH
CH2
CH2
CH2
CH-NH-CCH2
O
in Benzol
CH — NH -CCH2
Il a ο
CNH-VT1V-COOC2H5
25 g N-Phenylacetyl-DL-glutaminsäureanhydrid wurden in 200 ecm Benzol gelöst und zu dieser Lösung 35 g p-Aminobenzoesäureäthylester, gelöst in 200 ecm Benzol, zugegeben, worauf die erhaltene Lösung während 3 bis 4 Minuten geschüttelt und dann bei Raumtemperatur über Nacht stehengelassen wurde. Die erhaltene Verbindung wurde abfiltriert, mit 200 ecm Äther unter Rühren während 30 Minuten am Rückfluß digeriert, danach filtriert und aus 100 bis 120 ecm Alkohol umkristallisiert. Ausbeute 25 g (58% der Theorie), F. 156—15 8° C.
Beispiel 6 N- Phenylacetyl-DL-glutaminsäure-1 -benzylamid
CH2
CH2
CH-NH-CCH2
O
> CH-NH-CCH
Il ο
25 g N-Phenylacetyl-DL-glutaminsäureanhydrid wurden im Verlauf 1I2 Stunde zu einer Lösung von 22 ecm Benzylamin in 110 ecm Äther unter Rühren zugegeben, wobei so gekühlt wurde, daß die Temperatur zwischen +5 und +60C gehalten wurde. Das Rühren wurde während 15 bis 20 Minuten fortgesetzt, worauf das Gemisch filtriert und der Rückstand dann in 120 ecm Wasser gelöst Wurde. Die Lösung wurde unter Rühren durch Zugabe von wäßriger Salzsäure (1:1) unter Verwendung von Kongorot als Indikator angesäuert, wobei die Zugabe so erfolgte, daß die Temperatur nicht über +50C stieg. Das Produkt wurde filtriert, unter Rühren mit 100 ecm Wasser während 10 Minuten gewaschen und erneut filtriert. Das erhaltene Produkt wurde dann mit 300 ecm siedendem Wasser während 3 bis 4 Minuten extrahiert und filtriert. Der nicht gelöste Anteil wurde zweimal extrahiert, die Filtrate vereinigt und dann auf 00C zur Kristallisation abgekühlt. Ausbeute 14 g (38% der Theorie), F. 149—1510C.
809 612/1
9 10
Beispiel 7
N-Phenylacetyl-DL-glutaminsäure-l-n-phenyl-^-dirnethylpyrazolon-S-yMj-amid
COOH
Il c-
CH2
CH2
CH-NH-CCH2
Il ο
4-Aminoantipyrin
in Aceton/Methyläthylketon
C-
Il ο
25 g N-Phenylacetyl-DL-glutaminsäureanhydrid, stehengelassen. Dann wurde die Lösung filtriert und gelöst in 150 ecm Aceton, wurden zu.40 g 4-Amino- mit 100 ecm Aceton unter Rühren während 10 Miantipyrin, gelöst in 150 ecm Methyläthylketon, bei 25 nuten gewaschen und das erhaltene Produkt dann aus
einer Temperatur von 6O0C zugegeben. Die erhaltene Lösung wurde bei Raumtemperatur über Nacht Alkohol umkristallisiert. Ausbeute 18 g (41% der Theorie), F. 130—133° C.
Beispiel 8
N-Benzoyl-DL-asparaginsäure-1 -benzylamid
COOH
CH,
=\ O H,N—CH
22 g N-Benzoyl-DL-asparagihsäureanhydrid wurden zu 22 ecm Benzylamin, gelöst in 150 ecm Äther, unter Rühren und äußerem Kühlen zugegeben, wobei die Zugabe so geregelt wurde, daß die Temperatur -50C nicht überstieg und die Temperatur während der Umsetzung -8 bis -5° C betrug. Nach beendeter Zugabe wurde 1 Stunde gerührt und das gebildete CH-NH-C
CNH-CH;
Produkt abfiltriert und in 250 ecm 2 n-Salzsäure suspendiert, 15 Minuten gerührt, filtriert, unter Rühren mit 100 ecm Wasser bei 900C während 10 Minuten gewaschen, filtriert und bis zu konstantem Gewicht bei 500Cgetrocknet. Ausbeute 14 g(43% der Theorie), F. 146—148° C.
50
Beispiel
N-Benzoyl-DL-asparaginsäure-1 -(/f-phenyläthyl)-amid
COOH
CH2
CH-NHCO
=\ O H2N-CH2-CH2
in Äther
22 g N-Benzoyl-DL-asparaginsäureanhydrid wurden zu 25 ecm ß-Phenyläthylamin, gelöst in 120 ecm Äther, unter Rühren und äußerem Kühlen zugegeben,
wobei die Zugabegeschwindigkeit so geregelt wurde, daß die Temperatur —5° C nicht überstieg und die Temperatur während der Umsetzung zwischen —7
und —5" C betrug. Weitere 1'/2 Stunden wurde gerührt, dann die Verbindung abfiltriert und in 250 ecm 2 η-Salzsäure unter Rühren während 15 Minuten suspendiert, worauf abfiltriert wurde. Das abfiltrierte Produkt wurde unter Rühren mit 150 ecm Wasser während 10 Minuten gewaschen, dann abfiltriert und in einem Luftstrom von 4O0C getrocknet. Ausbeute 16 g (47% der Theorie), F. 148—150° C.
Zur parenteralen und intramuskulären Verabreichung der erfindungsgemäßen Verbindungen werden ,0 wasserlösliche, nichttoxische, pharmakologisch verträgliche Salze verwendet, wobei außer dem schon
genannten Natriumsalz auch andere Alkalisalze sowie die Erdalkalisalze und Salze der Verbindungen mit organischen Basen, wie z. B. Betain, Cholin oder Diäthanolamin, die in üblicher Weise hergestellt werden, verwendet werden.
Sowohl die vorstehend beschriebenen, als auch die weiteren erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen sind in den folgenden Tabellen 1 bis 8 aufgeführt, und zwar unter Angabe der Strukturformeln und Schmelzpunkte, der Herstellungsverfahren, der eingesetzten Aminmengen und der Ausbeuten.
Tabelle 1
N-Benzoyl-DL-glutaminsäure-1 -amide
NR1R2
HOOC-CH2-CH2-CH — C
\ O
NH- C—^
Il ο
Verbindung R1
Nr.
R2
1 H
2 H
3 H
4a H
C2H5
n-C3H7
/"X-CH2-
H5C2OOC
1-H7C3OOC
C6H5 N-
H,C
y ν
F.
(Q
Herstellung
entsprechend
Beispiel
Eingesetztes
Amin
(Menge in g)
Ausbeute
(% der Theorie)
112—115 3 112,5 21
127—130 3 147,7 25
160—162 6°) 21,6 35
168—170 5") 35 35
— 173—174 5°) 40,2 23
129—132 T) 40 26
7a CH3 CH3 131—133 3 112,5 23
8a C2H5 C2H5 139—142 3 182,7 27
9 n-C3H7 n-C3H7 142—145 3 247,5 31
10 (CH2)4 175—178 5"). 15 32
11 -(CH2J5- 158—161 5a) 20,7 31
12 -(CH2J2-O-(CHj2- 181—184 5°) 18,3 32
a) Mit 23,3 g (0,1 Mol) N-Benzoyl-DL-glutaminsäureanhydrid.
13
Tabelle 2
N-Benzoyl-DL-glutaminsäure-5-amide
NR1R2
HOOC—CH — CH2-CH2-C
NH-C
Il ο
Verbindung R1 Nr.
R2
4b H 3 H5C2OOC -<
7b CH3 CH3
8b C2H5 C2H5
13 -(CH2J5-
Tabelle
N-Phenylacetyl-glutaminsäure-l-amide
NR1R2
F.
CC)
Herstellung
entsprechend
Beispiel
umgesetztes
Amin
(Menge in g)
Ausbeute
(% der T
183—185 4 520 22
164—167 4 . 140 29
178—180 4 226,4 47
160—163 4 265 24
HOOC—( ^Γΐ2 \^ ΓΊ ζ X
O
R2 C2H5 —i( F.
("C)
Herstellung
entsprechend
Beispiel
Eingesetztes
Amin
(Menge in g)
35 40,2 Ausbeute
(% der Theorie)
:h —c NH-C-CHj-^^ H5C2OOC-<^^>— n-C3H7 :h,v,— 156—158 5 21,6 58
O n-C4H9-OOC-/~V - 154—156 5 40 30
Verbindung
Nr.
R1 149—151 6 38
14 H C6H5^ O 130—133 7 41
15 H N /
16 H N A
H3C C
182,7
17 H CH3 247,2
148—150 3") 15 25
155—157 3°) 28
180—182 6 24
18a C2H5
19 n-C3H7
20
Mit33Og(l,33 Mol)N-Phenylacetyl-DL-glutaminsaureanhydnd.
15
Tabelle 4
N-PhenylacetyI-glutaminsäure-5-amide
NR1R2
10 lö IZO
HOOC-CH-CH2-CH2-C
NH-C-CH2-^ /y
O
Verbindung Nr. R1 R2
C2H5 C2H5
-(C2H5)-
F. Herstellung Eingesetztes Ausbeute
entsprechend Amin
Beispiel
CC) (Menge in g) (% der Theorie)
174—177 4«) 227 28 ·
178—180 4") 265 22
a) Mit 640 g (2,6 Mol) N-Phenylacetyl-DL-glutaminsäureanhydrid.
Tabelle 5
N-Benzoyl-DL-asparaginsäure-1 -amide
NR1R2
/ HOOC-CH2-CH-C
Ver
bindung
Nr.
R1 R2 C2H5 C2H5 3H7 U-C3H7 F.
("C)
Herstellung
entsprechend
Beispiel
Eingesetztes
Amin
(Menge in g)
Ausbeute
(% der Theorie)
22 H n-C -(CH2J4- 146—148 8 21,6 43
23 H <T~^>—CH2-CH2- -(CH2J5- 148—150 9 24,1 47
24a . H H5C2OOC —\/~ (CH2J2 O (CH2J2 163—165 5") 35 32
C6H5-N-^=O
25 H A A 133—135 7") 40 28
H3C \/
CH3
26 a 148—150 3°) 182,7 23
27 153—156 3°) 247,2 26
28 170—173 5") 15 33
29 163—164 5") 17,8 30
30 176—177 5") 18,3 32
") Mit 295 g (1,34 Mol) N-Benzoyl-DL-asparaginsäureanhydrid. ") Mit 21,9 g (0,1 Mol) N-Benzoyl-DL-asparaginsäureanhydrid.
809 612/1
17
Tabelle 6
LU IO A 18
N-Benzoyl-DL-asparaginsäure-4-amide
NR1R
1D2
HOOC-CH-CH2-C
NH- H, C-
Il
\
O
F.
CC)
Herstellung
entsprechend
Beispiel
Eingesetztes
Amin
(Menge in g)
Ausbeute
(% der Theorie!
Il
O
O ^C ^ 177—179 4°) 520 16
R1 153—156 4") 226 19
Ver
bindung
Nr.
H R2
24 b C H5C2OCO-
26 b C2H5
a) Mit 560 g (2,4 MoI) N-Ben7oyl-D L-asparaginsäureanhydrid.
Tabelle 7
N-Phenylacetyl-DL-asparaginsäure-l-amide
NR1
HOOC-CH2-CH-C
Ver- R1
bindung
R2
ro Herstellung Eingesetztes Ausbeute
entsprechend Amin
Beispiel
(Menge in g) (% der Theorie)
H5C2OOC
32 C2H5 C2H5
33 n-C3H7 n-C3H7
34 -(CH2).-
162—164 5")
139—140 3")
160—161 3")
180—182 5°)
35
182,7
247,2
15
30
25 27 31
a) Mit 23,3 g (0,1 MolJN-Phenyl-acetyl-DL-asparaginsäureanhydrid. *) Mit312g(l,33 Mol) N-Phenyl-acetyl-D L-asparaginsäureanhydrid.
iö lö
Tabelle 8
N-Phenylacetyl-DL-asparaginsäure-4-amide
NR1R2
HOOC-CH-CH2-C
NH-C-CH2^
0
Ver- R1
bindung
R2
Herstellung Eingesetztes Ausbeute
entsprechend Amin
Beispiel
(Menge in g) (% der Theorie)
35 H H5C2-OOC-X >- 180—183
36 —(CH2)5— 164—166
a) Mit 600 g (2,57 Mol) N-Phenylacetyl-DL-asparaginsäureanhydrid.
520
260
18 16
Die pharmakologische Wirkung der in den Tabellen 1 bis 8 aufgeführten erfindungsgemäßen Verbindungen geht aus der folgenden Tabelle 9 hervor, in deren Spalte I die Toxizitäten durch Angabe der LD50-Werte in mg/kg wiedergegeben sind. Die Toxizitäten wurden durch Injizieren der Testverbindungen durch den Schwanz (i. v.) von jeweils 10 Mäusen bestimmt. In Spalte II der Tabelle 9 ist die antisekretorische Aktivität, ausgedrückt als ED50 in mg/kg, wiedergegeben, die bei Ratten durch subkutane Injektion nach der Methode von S h a y (vgl. »Gastroenterology«, Bd. 5, S. 43, 1945) bestimmt wurde. Die in Spalte III wiedergegebenen ED50-Werte der antisekretorischen Aktivität wurden ebenfalls nach der Methode von S h a y bei Ratten, jedoch bei oraler Applikation, bestimmt. Hierbei wurde eine Pylorus-Ligatur bei den Tieren vorgenommen und gleichzeitig die Testverbindung mittels einer Magensonde oral verabreicht. Der Mageninhalt jeder Ratte wurde 10 Stunden nach der Behandlung gesammelt und der Prozentsatz der Aktivität auf Basis dieses gastrischen Sekretionsrestes nach S h a y bestimmt. Schließlich ist in Spalte IV der Tabelle 9 der therapeutische Index als Quotient aus LD50 und ED50 s. c. wiedergegeben.
Die pharmakologische Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen wurde mit derjenigen von Atropinsulfat als einem anerkannt guten Mittel gleicher Wirkungsrichtung verglichen. Auch die für Atropinsulfat ermittelten Werte für LD50, ED50 s. c. und therapeutischem Index sind in Tabelle 9 aufgeführt.
In einer weiteren Versuchsreihe wurde die mydriatische Aktivität der erfindungsgemäßen Verbindungen und des Atropinsulfats durch intraperitoneale Injektion an Mäusen bestimmt, wobei die Verbindungen jeweils in der dem ED50 s. c.-Wert entsprechenden Dosis verabreicht wurden. Diese Versuche, deren Ergebnisse in Tabelle 9 nicht wiedergegeben sind, zeigten, daß die erfindungsgemäßen Verbindungen durchweg keinerlei mydriatische Aktivität besitzen, wogegen Atropin eine mydriatische ED50 i. p. von mg/kg besitzt.
Ein Vergleich dieser Versuchsergebnisse und der in Tabelle 9 wiedergegebenen Ergebnisse zeigt, daß Atropin zwar eine erheblich stärkere antisekretorische Aktivität besitzt als die erfindungsgemäßen Verbindüngen, daß es aber auch eine erheblich größere Toxizität und erhebliche Nebenwirkungen, z. B. eine außerordentlich hohe mydriatische Aktivität, besitzt. Demgegenüber besitzen die erfindungsgemäßen Verbindungen überhaupt keine Nebenwirkungen in Form einer mydriatischen Aktivität, und sie sind wesentlich weniger toxisch als die Vergleichsverbindung.
Tabelle 9
Pharmakologische Wirkung
Ver 1 II III IV
bin
dung LD50 Anti Anti- Therapeu
50 Nr. i. v. bei der sekretorische sekretorische tischer
Maus Aktivität, Aktivität, Index
ausgedrückt ausgedrückt LD50(I)
als ED50 als ED50 ED50(II)
(mg/kg) (mg/kg), (mg/kg),
bestimmt bei bestimmt bei
cc Ratten durch Ratten durch
JJ subcutane orale
Injektion Ver
abreichung
60
65
3200
2800
2400
810
654
4300
3400
3800
950
720
725
467
410
1680
1360
910
500 301
3,36 3,88 3,28 1,73 1,59 2,56 2,50 4,18
21
Fortsetzung
Vcr- 1 bindung LD51, Nr. i. ν. bei der Maus
(mg/kg)
2250 4000 2500 4000 870 3600 8b 4400 13 1600 770 350 2730 5300 4500 2670 4200 3900 1400 1600
Il
Antisekretorische Aktivität, ausgedrückt als ED50 (mg/kg), bestimmt bei Ratten durch subeutanc Injektion
637 875
1216
3400 400
1180 857 901 618 210 837
1757 865 690 860 880 970 760
III
IV
ED5n(H)
Anti- Therapeu-
sekretorische tischer Aktivität, Index ausgedrückt als ED50 (mg/kg), bestimmt bei Ratten durch orale Verabreichung
454
>1500
471
1190
625 555 423 367
510
490
3,53 4,57 2,05 1,17 2,17 3,05 5,13 1,77 1,24 1,66 3,26 3,01 5,20 3,86 4,88 4,43 1,44 2,10
Verbin- duni; Nr.
15
23
i. v. bei der
Maus
(mg kg)
24a
26a
27 20 28
30
24b 25 26b
33 3° 34
Atro-35 pin-
sulfat
2200
600
4800
3800
3100
3500
2045
3850
910
4800
770
4200
2210
3450
850
1560
90
III
IV
Antisekretorische
Aktivität.
Antisekretorische Aktivität,
Therapeutischer Index
ausgedrückt ausgedrückt LD50(I) als ED51, vrs,£p50 ED51JlU (mg kg)/ ,.UUf Hg), bestimm) bp\"-bestimmt bei V1
Kutten durch Ralfen durch ''
subeulane ; orale
Injektion Verabreichung
910 — 2,41
420 — 1,42
1850 — 2,59
780 806 4,87
720 — 4,30
910 — 3,84
115a — 1,77
3020 — 1,27
420 — 2,16
880 — 5,45
670 — 1,15
920 — 4,59
670 — 3,29
830 — 4,16
610 — 1,39
810 — 1,92
5,7 — 15,7

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    I. Asparaginsäure-und Glutaminsäure-1-amide der allgemeinen Formel
    HOOC- (CH2),,- CH — C
    NH-R3
    NR1R2
DE1965R0041204 1964-07-31 1965-07-30 Asparaginsäure- und Glutaminsaureamide, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel Expired DE1518125C3 (de)

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