DE1572987C - Tastatur, insbesondere für Waagen - Google Patents
Tastatur, insbesondere für WaagenInfo
- Publication number
- DE1572987C DE1572987C DE19671572987 DE1572987A DE1572987C DE 1572987 C DE1572987 C DE 1572987C DE 19671572987 DE19671572987 DE 19671572987 DE 1572987 A DE1572987 A DE 1572987A DE 1572987 C DE1572987 C DE 1572987C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- key
- locking lever
- cam
- locking
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 15
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 claims description 5
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 3
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 4
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 2
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 2
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 2
- 239000000314 lubricant Substances 0.000 description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 2
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000004146 energy storage Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 1
- 238000005461 lubrication Methods 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000000087 stabilizing effect Effects 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Tastatur, insbesondere für Waagen mit auf L-förmigen,
federbelasteten Hebeln befestigten Tasten, Sperrelementen und Übertragungsorganen.
Die Erfindung hat sich die Schaffung einer Tastatur zum Ziel gesetzt, die abnützungs-, reibungs-, geräusch-
und wartungsarm arbeitet und in bezug auf Korrosion und Schmutz nicht empfindlich ist, geringen
Tiefgang aufweist und mit geringer Kraft betätigt werden kann. j
Es ist bereits bekannt, einen Hebel mittels einer i Feder bistabil zu lagern. Ebenfalls bekannt ist das ι
Montieren von hintereinander angeordneten, zusammenspielenden Sperr- und Übeftragungsteilen.
Die üblichen Tastaturen weisen in der Regel nebst den erwähnten Elementen auch Gleitführungen und
Schleifkontakte auf.
Der Kontaktdruck kann mit Rücksicht auf Verschmutzung usw. nicht beliebig klein gehalten werden.
was wiederum vermehrte Reibung in den Gleitführungen verursacht. Die Rückstellung einer gedrückten
Taste erfolgt in der Regel durch eine Feder, welche beim Drücken der Taste gespannt wird. Die
Rückstellkraft einer solchen Feder muß erheblich sein. Sie muß so kräftig sein, daß sie die Reibung der
Gleitführungen und Schleifkontakte bei der Rückbewegung der Taste mit großer Sicherheit überwindet,
wobei dem Umstand Rechnung zu tragen ist, daß infolge Verbrauch des Schmiermittels, Abnützung und
5 Korrosion die Reibung mit der Zeit erheblich ansteigen kann. Dies hat zur Folge, daß die Kraft zur Betätigung
einer Taste verhältnismäßig groß wird. Da bei den meisten Kontaktanordnungen außerdem der notwendige
Weg der Taste verhältnismäßig groß ist, wird die zur Betätigung einer Taste notwendige Arbeit
ebenfalls groß. Beim Auslösen einer gedrückten Taste wird folglich eine erhebliche Arbeit frei, welche
infolge der notwendig eingerechneten Sicherheit beim Rückwärtsgang nicht durch Reibung, sondern durch
Anschlagen der Taste in der Nullstellung vernichtet werden muß. Die Folge ist, daß solche Tastaturen
ziemlich geräuschvoll arbeiten. Die gegenseitige Verriegelung der Tasten (es soll nur eine einzige Taste
jeder Dekade in Schaltstellung bleiben können) ist in der Regel so ausgeführt, daß über keilartig wirkende
Sperrelemente hinweg die zurückzustellende Taste ausgelöst wird, was infolge des schlechten Wirkungsgrades
von Keilen den Kraftbedarf beim Drücken der Taste nochmals erhöht. Alle geschilderten Reibungs-5
vorgänge sind selbstverständlich mit einer starken Abnützung verbunden und sonstigen unangenehmen
Veränderungen z. B. Verschmutzen und Verharzen von Schmiermitteln.
Die Tastatur gemäß der Erfindung erlaubt, diese Nachteile zu beheben. Sie ist dadurch gekennzeichnet,
daß jede Taste auf dem kürzeren, waagrechten, eine seitliche Nocke aufweisenden Arm eines schwenkbar
gelagerten, L-förmigen Hebels befestigt ist. dessen längerer, einen Anschlag aufweisender Arm an
5 seinem unteren Ende mit einer Feder und zwei Anschlägen derart zusammenwirkt, daß der Hebel bistabil
gelagert ist, daß auf jedem Hebel ein Sperrhebel mit einem drehbar gelagerten Übertragungsorgan,
dessen wirksamer Durchmesser gleich dem Abstand der Achsen zweier aufeinander folgender Hebel ist,
schwenkbar gelagert ist, welcher Sperrhebel eine mit der Nocke des waagrechten Armes der nächsthöheren
Taste zusammenwirkende Nase aufweist, das Ganze derart, daß beim Niederdrücken einer Taste
der Anschlag ihres Hebels den zugehörigen Sperrhebel derart verschwenkt, daß er entweder die nächsthöhere
Taste, falls die niedergedrückt war, durch Einwirken auf ihre Nocke in Nullstellung rückstellt oder
über sein Übertragungsorgan und dasjenige des Sperr-. hebeis der nächsten Taste seine Schwenkbewegung
auf diesen Sperrhebel überträgt, wobei die Nocke der gedrückten Taste gleichzeitig auf die Nase des Sperrhebels
der nächst unteren Taste derart einwirkt, daß dieser Sperrhebel über den Anschlag seines eigenen
Hebels die nächst untere Taste in Nullstellung rückstellt, ■ falls sie niedergedrückt war, oder über sein
Übertragungsorgan und dasjenige des Sperrhebels der übernächsten unteren Taste überträgt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung eines Teiles
einer Dekade, F i g. 2 schematisch eine Variante und
F i g. 3 ein Detail.
In an sich bekannten und daher nicht dargestellten Seitenschildern sind mittels Achsen 1, la, L-förmige
Hebel 2 schwenkbar gelagert, die je einen annähernd senkrechten Arm 3 und annähernd waagrechten
U-förmigen Arm 4 aufweisen. Am U-förmigen Arm 4 ist je eine Taste 5 angebracht, welche die Kennzeichen
(beispielsweise Ziffern) trägt. Der Ausschlag des Armes 3 ist durch Anschläge 6 eines rechenförmigen
Körpers 7 begrenzt, der in an sich bekannter Weise mit dem Gestell verbunden ist. Der Arm 3 weist an
seinem unteren Ende eine prismatische Kerbe 8 auf. Entsprechende Aussparungen 9 sind am Körper 7
angebracht. Je eine vierfach abgebogene Feder 10 ist als Druckfeder ausgebildet und greift in die Kerben 8
und 9. Damit sind die Hebel 2 in ihrer Lage bistabil bestimmt. Die Druckfeder 10 hat das Bestreben, den
Arm 3 und mit ihm den Hebel 2 entweder in der einen oder der anderen Richtung an den einen oder 3
anderen Anschlag 6 zu pressen. Eine Zwischenstellung ist praktisch unmöglich, da einerseits die Reibung
um die Achsen 1, la sehr klein ist und da in den Kerben 8 und 9 die Reibung verhältnismäßig
noch kleiner ist. Die Hebel 2 mit den Achsen 1, la, sind zwecksmäßig aus Kunststoff hergestellt, ebenso
der Körper 7. Auch in den Kerben 8 und 9 besteht somit nur die Paarung Metall (Feder) und Kunststoff
(Hebel 2 und Körper 7), womit in bezug auf Reibung und Abnützung günstigste Voraussetzungen bestehen.
Auf der Achse 1 jedes Hebels 2 ist ein Sperrhebel 11 schwenkbar gelagert, der eine Winkelform
aufweist. Auf diesem Sperrhebel 11 sind ungefähr auf
gleicher Höhe wie die Achse 1 eine Nase 12 und ungefähr senkrecht unter Achse 1 ein Anschlag 13
vorhanden. Am unteren verlängerten Ende 14 des Sperrhebels 11 befindet sich eine Achse 15, aufweicher
eine Übertragungsscheibe 16 drehbar gelagert ist. Der Durchmesser der Übertragungsscheiben 16
entspricht dem Abstand der Achse 1 zweier aufeinan- 5 derfolgender Tasten. Die Nocke 13 jedes Sperrhebels
11 wirkt mit einem Anschlag 23 des Hebels 2 zusammen,
auf dem der Sperrhebel 11 gelagert ist, während die Nase 12 des Sperrhebels 11 der Nocke 22 des
Hebels 2 der nächst höheren Taste entspricht.
In Fig. 1 ist die Taste mit der Zahl »5« gedrückt. Dadurch wird über den Anschlag 23a des Hebels 2a
und die Nocke 13a der Sperrhebel Ha im Gegenuhrzeigerdrehsinn verschwenkt, was wiederum zur Folge
hatte, daß damit über die Nase 12a und die Nocke 6 22c der Tasthebel 2c und mit ihm die Taste mit der
Zahl »6« zurückgestellt werden.
Wird nun beispielsweise die Taste 5 mit der Zahl »3« gedrückt, so wird über den Anschlag 23 und
Nocke 13 der Sperrhebel 11 im Gegenuhrzeigerdrehsinn
verschwenkt. Hierbei wird über die Übertragungsscheiben 16, 16b der Sperrhebel 116 im gleichen
Sinne verschwenkt, was bewirkt, daß die Nase 12b des Sperrhebels Hb über die Nocke 22a des Hebels
2a diesen in die Nullstellung zurückstellt. Wird wiederum von der in Fig. 1 gezeichneten Stellung —
Taste »5« gedrückt — ausgegangen und die Taste mit der Zahl »6« gedrückt, so ist leicht ersichtlich, daß
über die Nocke 22c des Hebels 2c die Nase 12a des Sperrhebels 11a nach unten gedrückt wird, womit
der Sperrhebel 11a über die Nocke 13a und den Anschlag 23a des Hebels 2a diesen in die Nullstellung
zurückbringt.
Aus der vorgenannten Beschreibung geht hervor, daß bei normalem Manipulieren, d. h. Drücken irgendeiner
Taste, die vorher gedrückte Taste herausspringen muß und somit nur eine einzige Taste in
Schaltstellung stehen kann. Das Überspringen geht leicht und sicher. Die Elastizität der betätigenden
Fingerbeeren und des aus Kunststoff bestehenden Tasthebels bewirkt, auch bei sehr langsamen Niederdrücken,
daß der Übergang wie bei einem Kippschalter plötzlich erfolgt und einstellen auf den Totpunkt
auf diese Weise nicht möglich ist. Wird versucht, das richtige Funktionieren absichtlich zu stören,
so ergibt sich das Folgende:
Wird in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung der
Tasten die Taste mit der Zahl »5« angehoben (was übrigens durch entsprechende Formgebung des Tastknopfes
verhindert werden kann) so ist kein Wert eingetastet. Wird schaltungstechnisch dafür gesorgt, daß diese Stellung
dem Wert »0« entspricht, oder damit ein gesamtes Ausschalten bewirkt, so ist keine Fehlschaltung möglich.
Durch Drücken irgendeines Tastwertes wird dieser im normalen Betrieb niemals auftretende Zustand behoben.
Man kann sich auch denken, daß versucht wurde, Fehlschaltungen dadurch zu provozieren, daß
zwei Tasten, beispielsweise »0« und »9«, gleichzeitig gedrückt werden. Infolge der bistabilen und sehr reibungsarmen
Lagerung wird es kaum gelingen, die Tasten »0« und »9« gleichzeitig gegeneinander genau in
die Totpunktlage zu bringen. Sofort nach Loslassen werden entweder die beiden gedrückten Werte in die
Nullstellung springen, was den schon beschriebenen ungefährlichen Zustand zur Folge hätte, oder es
wird sich sofort nach Loslassen der eine oder andere Schaltzustand »0« oder »9« einstellen. Sollte es trotzdem
gelingen, den Totpunktzustand der zwei gedrückten Werte zu stabilisieren und soll eine solche böswillige
Störung verunmöglicht werden, so soll durch die Totpunktlage über schaltungstechnische Maßnahmen
ein gesamtes Abschalten bewirkt werden.
Die letzten Ausführungen sollen zeigen, daß, allerdings mit besonderen Maßnahmen, sogar absichtlich
versuchte Fehlschaltungen ausgeschlossen werden können. Fehlschaltungen durch Fehlmanipulieren,
also beispielsweise versehentliches Drücken zweier Tasten hingegen können unter keinen Umständen Störungen
verursachen.
In Fig. 2 sind die Sperrhebel 11 einer ganzen Tastenreihe
vereinfacht dargestellt. Es wird gezeigt, daß die Übertragungsscheiben 16 auch prismatische Teile
sein können. Von den zugehörigen Hebeln 2 sind nur die Nasen 22 und die Anschläge 23 gezeichnet. Es
ist dabei ersichtlich, daß der letzten Taste mit der Zahl »9« kein Hebel 11 und keine Übertragungs-
1 5/2
scheibe 16 zugeordnet sein muß, da die Nocke 22d
des Hebels der Taste »9« direkt die Nase \2d des Hebels 11 d betätigt und eine Betätigung in Richtung
einer höheren Stelle als »9« nicht notwendig ist.
F i g. 3 zeigt beispielsweise, wie an Stelle der Druckfeder 10 in Fig. 1 eine Druckfeder 31 eingesetzt werden
kann, welche einerseits wie in Fig. 1 in einer Kerbe 8 des Armes 3 des Hebels 2 gelagert ist, andererseits
in die Kerbe 32 eines Schaltstückes 33 aus Kunststoff greift, welches (ein oder) mehrere Kontakte
34 trägt und somit nach Art eines Kippschalters mit geringster Reibung betätigt werden kann.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 zeigt, wie mit der beschriebenen Tastatur über Kontakte elektrische
Signale gegeben werden können. Selbstverständlich sind auch andere reibungsarme Kontaktanordnungen
denkbar. Statt elektrische Kontakte können vorzugsweise Lichtkanäle gesteuert oder kapazitive
oder induktive Fühler oder dergleichen betätigt werden.
Die beschriebene Tastatur hat gegenüber Tastaturen bekannter Bauart folgende Vorteile:
a) Die kraftleitenden _ Teile sind als Teile mit Schwenkbewegung ausgeführt, wobei die Schwenkbewegung
in Schneiden- oder kleinen Zapfenlagern stattfindet.
b) Die Sperr-, Koppel- oder Auslöseteile sich unter
sich oder mit anderen Teilen vorzugsweise durch Druckübertragung gekoppelt, so daß keine wesentliche
Gleitung der Teilung aufeinander notwendig ist. Übliche Keilanordnung für die genannten Teile sind
vermieden.
c) Die bewegten Teile können vorwiegend aus Kunststoff ausgeführt werden.
d) Wenn notwendig, kann die Schaltbewegung gegenüber dem Weg des Tastenknopfes erheblich
vergrößert werden.
e) Die Lage der Winkelhebel ist mittels einer Feder bistabil gestaltet.
0 Beim Drücken einer neuen Taste ist zur Rückstellung der schon gedrückten Taste lediglich direkt
die Arbeit des Umstellens in den neuen bistabilen Zustand zu leisten, was fast ohne Reibungsverluste und
ohne Kraftspeicherung geschehen kann.
g) Bei allen kraftleitenden beweglichen Teilen ist nur die Paarung Kunststoff/Kunststoff oder Kunststoff/Metall
vorhanden, so daß eine Schmierung wie bei Metall auf Metall nicht notwendig ist.
h) Der geringe Tiefgang der Tasten, die geringe Masse der Winkelhebel und deren sehr geringes Trägheitsmoment
verglichen mit einer erheblich schwereren, über einen größeren Weg gradlinig bewegten Taste,
bei viel geringerer Antriebskraft, ergeben einen extrem leisen Gang.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Tastatur, insbesondere für Waagen mit auf L-förmigen, federbelasteten Hebeln befestigten Tasten,
Sperrelementen und Übertragungsorganen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Taste (5) auf dem kürzeren, waagrechten, eine seitliche
Nocke (22) aufweisenden Arm (4) eines schwenkbar gelagerten, L-förmigen Hebels (2) befestigt ist,
dessen längerer, einen Anschlag (23) aufweisenden Arm (3) an seinem unteren Ende mit einer Feder
(10 bzw. 31) und zwei Anschlägen (6) derart zusammenwirkt,
daß der Hebel (2) bistabil gelagert ist, daß auf jedem Hebel (2) ein Sperrhebel (11)
mit einem drehbar gelagerten Übertragungsorgan (16), dessen wirksamer Durchmesser gleich dem
Abstand der Achsen (1) zweier aufeinanderfolgender Hebel (2) ist, schwenkbar gelagert ist. welcher
Sperrhebel (U) eine mit der Nocke (22) des waagrechten Armes (4) der nächst höheren Taste (5)
zusammenwirkenden Nase (12) aufweist, ' das Ganze derart, daß beim Niederdrücken einer
Taste (5) der Anschlag (23a) ihres Hebels (2) den zugehörigen Sperrhebel (12a) derart verschwenkt,
daß er entweder die nächst höhere Taste (5), falls sie niedergedrückt war, durch Einwirken auf ihre
Nocke (22c) in Nullstellung rückstellt, oder über sein Übertragungsorgan (16a) und dasjenige des
Sperrhebels (2c) der nächsten Taste (5) seine Schwenkbewegung auf diesen Sperrhebel (2c)
überträgt, wobei die Nocke (22c) der gedrückten Taste (5) gleichzeitig auf die Nase (126) des Sperrhebels
(116) der nächst unteren Taste (5) derart einwirkt, daß dieser Sperrhebel (116) über den Anschlag
(236) seines eigenen Hebels (2) die nächst untere Taste (5) in Nullstellung rückstellt, falls sie
niedergedrückt war, oder über sein Übertragungsorgan (166) und dasjenige des Sperrhebels (2) der
übernächsten Taste (5) seine Schwenkbewegung auf diesen Sperrhebel (2) überträgt.
2. Tastatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (10) einerseits in Kerben
(8) des Hebels (2), andererseits in Kerben (9) eines am Gestell befestigten Körpers (7) eingreift, so
daß sie beim Durchschalten, mindestens annäherungsweise in der Mitte der zwei Endstellungen,
über eine Totpunktlage hinweg bewegt wird.
3. Tastatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (10) einerseits in eine
Kerbe (3) des Hebels (2), andererseits in die Kerbe (32) eines Schaltstückes (33) eingreift, so
daß sie beim Durchschalten über eine Totpunktlage hinweg bewegt wird, dermaßen, daß das
Schaltstück (33) vor Erreichen der Endlage des Hebels (2) in die entgegengesetzte Endlage überspringt.
:
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH140666A CH450746A (de) | 1966-01-31 | 1966-01-31 | Tastatur, insbesondere für Waagen |
| CH140666 | 1966-01-31 | ||
| DEW0043234 | 1967-01-26 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1572987A1 DE1572987A1 (de) | 1971-11-04 |
| DE1572987B2 DE1572987B2 (de) | 1972-06-15 |
| DE1572987C true DE1572987C (de) | 1973-01-11 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2351367C2 (de) | Tastatur für eine Wählvorrichtung in einem Fernmeldegerät | |
| DE2942429C2 (de) | Schliessvorrichtung für Fahrzeugtüren | |
| DE2412812C2 (de) | Elektrischer Schalter | |
| DE2942904C2 (de) | Verriegelungs-Vorrichtung für Drucktasten elektrischer Geräte | |
| DE1574596B2 (de) | Tastaturanordnung fuer eingabeeinrichtungen von anlagen fuer die datenuebertragung und datenverarbeitung | |
| DE3013835A1 (de) | Verriegelungsvorrichtung fuer zwei druckknoepfe | |
| DE1572987C (de) | Tastatur, insbesondere für Waagen | |
| DE2017596C3 (de) | Schaltschloss, insbesondere zur Steuerung von elektrischen Schaltgeräten | |
| DE3700453C2 (de) | ||
| DE1572987B2 (de) | Tastatur, insbesondere fuer waagen | |
| DE69906071T2 (de) | Mechanismus zur erlaubnis einer bewegung einer steuerungseinrichtung mittels der zusammensetzung eines kodes | |
| DE729802C (de) | Installations-Selbstschalter | |
| DE2728631A1 (de) | Druckknopfeinrichtung | |
| DE2102385C3 (de) | Tastenschalter-Tableau-Mechanik | |
| DE69709973T2 (de) | Betätigungseinrichtung für elektrisches Gerät wie Schutzschalter | |
| DE19644452A1 (de) | Trimmschalter für Funksteuerungssender | |
| DE8700385U1 (de) | Druck- oder Schiebetastenschalter | |
| DE953093C (de) | Kippschalter, insbesondere fuer Fernsprechanlagen | |
| DE1119325B (de) | Sperreinrichtung fuer eine Fernschreibtastatur | |
| DE2307737A1 (de) | Mehrfachtastenschalter | |
| DE2146660A1 (de) | Zentralausloesung fuer tastenschalterreihen | |
| DE1590297C (de) | Elektrischer Schalter mit einem Schnappschaltsystem | |
| DE2741292A1 (de) | Tastenschalter | |
| CH576699A5 (en) | Push-button with contact return delay mechanism - uses actuation by operating piston spring-loaded return motion | |
| DE1269702B (de) | Antriebsvorrichtung fuer Drucktastenschalter, insbesondere fuer Rundfunk- und/oder Fernsehempfaenger |