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DE2351367C2 - Tastatur für eine Wählvorrichtung in einem Fernmeldegerät - Google Patents

Tastatur für eine Wählvorrichtung in einem Fernmeldegerät

Info

Publication number
DE2351367C2
DE2351367C2 DE2351367A DE2351367A DE2351367C2 DE 2351367 C2 DE2351367 C2 DE 2351367C2 DE 2351367 A DE2351367 A DE 2351367A DE 2351367 A DE2351367 A DE 2351367A DE 2351367 C2 DE2351367 C2 DE 2351367C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
counter
printed circuit
circuit board
tongues
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2351367A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2351367A1 (de
Inventor
Egidio Arona Novara Marcotti
Gianfranco Milano Rivetta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Italtel SpA
Original Assignee
Societa Italiana Telecomunicazioni Siemens SpA
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Filing date
Publication date
Application filed by Societa Italiana Telecomunicazioni Siemens SpA filed Critical Societa Italiana Telecomunicazioni Siemens SpA
Publication of DE2351367A1 publication Critical patent/DE2351367A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2351367C2 publication Critical patent/DE2351367C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets
    • H04M1/23Construction or mounting of dials or of equivalent devices; Means for facilitating the use thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

60
Die Erfindung betrifft eine Tastatur gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs I.
Bei bekannten Wähltastaturen dieser Art (DE-OS ;21 20 121), die insbesondere für Fernsprechapparate verwendet werden, sind die einzelnen elektrischen und mechanischen Funktionselemente in drei Ebenen übereinander angeordnet. Sie enthalten die ein Codierungsschema tragende Schalungsplatte, darüber ein von der Schaltungsplatte isoliertes, Doppelkontaktzungen bildendes Stanz-Biegeteil aus Blattfedermaterial wie Zinnbronze und eine mit Führungsöffnungen für die !"asten versehene, als Gehäuse dienende Abdeckung. Die Kontaktzungen sind gegen die Schaltungsplatte vorgespannt, werden jedoch im Ruhezustand von einem Haken eines Betätigungsstößels der Taste festgehalten, die mit einer als Rückstellfeder dienenden spiralförmigen Druckfeder versehen ist. Zur Begrenzung des Tasthubes sorgt der erwähnte Betätigungsstößel.
Wünschenswert wäre eine Vereinigung der Kontaktfedern mit den Tastennickholfedern und den Hubbeärenzungsgliedern, doch wirft dies einige Probleme auf, besonders wenn die Rückholfedern vom Typ einer Blattfeder sein sollen. Beispielsweise müssen die Kontaktfedern bei Betätigung durch die auf die Rückholfedern gedrückten Tasten koplanar zu den Kontaktpunkten der gedruckten Schaltung abwärtsbewegt werden. Auch müssen die Rückholfedern eine solche Deformierbarkeit haben, daß sich eine vorbestimmte Biegungskurve ergibt (der Wendepunkt der Kurve also an einer vorbestimmten Stelle liegt). Außerdem muß gewährleistet sein, daß durch die Begrenzung des Bewegungshubes keine unerwünschten Verformungen der »iückholfedern verursacht werden, die auf längere Dauer die Leistungsfähigkeit der Tastatur beeinträchtigen.
Aus der DE-OS 15 62 149 ist bereits eine Wähltastatur bekannt, deren federnde Tasten ähnlich wie Kontaktfedern gestaltete eigene Rückstellfedern aufweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zuverlässig arbeitende Tastatur anzugeben, die aus möglichst wenigen Einzelteilen besteht und insbesondere zum Rückholen der Tasten keine von den Kontaktfedern getrennte Bauteile benötigt.
Diese Aufgabe wird dur'-h du. kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der hier beschriebenen Tastatur werden die benötigten Bauteile auf das unbedingt notwendige Minimum reduziert: Auf die Tasten, die Kontaktpunkte der gedruckten Schaltung und die Kontaktfedern, wobei die Funktion des Rückholens der Taste von der Gegenzunge der Kontaktfeder urfd die Hubbegrenzungsfunktion durch die Auflage dieser Gegenzunge auf der Schaltungsplatte realisiert werden. Die Vereinigung der Kontaktfeder mit der Tastenrückholfeder und den Hubbegrenzungsgliedern hat den besonderen Vorteil, daß die bei bekannten Tastaturen dazwischenliegenden Isoliermittel eingespart werden.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. I eine auseinandergezogene Darstellung der Tastatur;
F ig. 2 eine Draufsicht auf die Tastatur von oben;
Fig. 3 einen Schnitt durch die Tastatur längs der Ebene A-A in Fig. 2;und
F i g. 4 eine Ansicht des auch in Fig. I erkennbaren scheibenartigen Blattes 3 aus Federmaterial.
Die für die Erfindung wesentlichen Merkmale der Tastatur sind der Zeichnung zu entnehmen. Wie in den Fig. 1. 2 und 3 dargestellt ist, sitzen die Tasten 2 in entsprechenden Löchern im Isolierkörper I. längs deren Achsen sie frei beweglich auf- und abgleiten können. Die Tasten betätigen die Kontaktfedern, die bei dem hier beschriebenen Beispiel Teil des scheibenförmigen
Blattes 3 aus elastischem Material, sind und eine Anfangsvorspannung haben, die dadurch besteht, daß sie (aus der Blattebene) in Richtung zu den Tasten 2 gebogen sind. Jede Kontaktfeder besteht aus einer Gegenzunge 4, die dazu bestimmt ist, der Bewegung der Taste entgegenzuwirken, und zwei Koniakuungfn 3, die bezüglich der Gegenzunge 4 nach unten abgebogen sind. Die Kontaktzungen 5 sollen eine elektrische Verbindung mit den Kontaktpunkten 7 herstellen, die auf der gedruckten Schaltungsplatte 8 vorgesehen sind,
Bei Betätigung einer Taste wird die betreffende Gegenzimge 4 durch die Nase 9 der Taste nach unten gestoßen, bis sie auf die gedrückte Schaltungsplatte 8 auftrifft. Die von der Gegenzunge 4 elastisch mitgenommenen Kontaktzungen 5 berühren vor dem Ende der Hubbewegung der Gegenzunge 4 mit ihren V-förmig abgebogenen Enden 6 die zugehörigen Kontaktpunkte 7 der gedruckten Schaltungsplatte 8. Während des restlichen Teils der Hubbewegung bis zum Stillstand der Gegenzunge 4 erhöht sich der Kontaktdruck zwischen den Kontaktzungen 5 und den Kontaktpunkten 7 bis zu einem eindeutig definierten Wert, der unabhängig von dem Druck ist, der auf die durch die Nase 9 nur die Gegenfeder 4 betätigenden Taste 2 ist
Auf der anderen, in der Zeichnung nicht sichtbaren Seite der gedruckten Schaltungsplatte sind Leiterbahnen vorgesehen, welche die elektrischen Verbindungen zwischen den Kontaktpunkten und den Anschlußpunkten für äußere Stromkreise herstellen.
Die Löcher 17 der gedruckten Schaltungsplatte 8 sind dazu bestimmt, ausgeschnittene, nach unten gebogene Zungen 18 des Blattes 3 zu dessen unmittelbarer Befestigung auf der gedruckten Schaltungsplatte 8 aufzunehmen.
Das Innere der Tastatur wird vor Staub usw. durch js einen Deckel 10 geschützt, der am Isolierkörper 1 durch Schrauben Hefestigt ist. die die Löcher 11 des Deckels durchsetze! Die entsprechend den Anschlußpunkten der gedruckten Schaltung vorgesehenen Fenster 15 gestatten den Anschluß der äußeren Stromkreise.
In F i g. 3 befindet sich die Taste B in der Arbeitsstellung und drückt mit der Nase 9 auf die Gegenzunge 4. Der Tastenhub wird nach unten durch die gedruckte Schaltungsplatte 8 begrenzt, gegen die sich die von der Taste niedergedrückte federnde Gegenzunge 4 abflacht Nach oben w; -d der Tastenhub durch den Flansch 12 der Taste selbst begrenzt, die gegen den Rand des Loches stößt, in dem sich die Taste bewegt. Die dem Isolierkörper 1 angeformten Befestigungszapfen 13 enthalten im inneren eine Schraubbuchse für die Schrauben zur Befestigung des Deckels 10 am Isolierkörper und werden durch die Löcher ϊ4 der gedruckten Schalungsplatte 8 gesteckt Auf diese Weise werden die gedruckte Schaltungsplatte und somit Αύΰι das Blatt 3, das an ihr mit den abgebogenen Zungen 18 befestigt ist relativ zu den Tasten zentriert. Vom Deckel 10 werden diese Teile blockiert, der sie in die Ausnehmung 16 am Rand des Isolierkörpers 1 drückt Der Deckel 10 hat einen erhöhten Rand, der seinen Boden in einem ausreichenden Abstand von der gedruckten Schaltungsplatte 8 hält so daß das leitende Material, aus dem er besteht, nicht die Leiterbahnen der gedruckten Schaltungsplatte berühren kann, auf der er stirnseitig montiert ist
Das in Fig.4 im einzelnen dargestellte Blatt 3 weist für jede Taste jeweils eine Gegenzunge 4 und zwei Kontaktzungen 5 auf, die in einem einzigen rechteckigen Element vereinigt sind, das auf der Einspannungsseite, also zum Verbindungsende mit dem Restteil des Blattes hin verjüngt ist Damit gewähr«.jstet ist daß der Druck der Taste 2 auf die Gegenzungen ν eine zu den auf der gedruckten Schaltungsplatte 8 befindlichen Kontaktpunkten 7 koplanare (schlagfreie) Abwärtsbewegung der Kontaktzungen 5 hervorruft sind die Kontaktzangen 5 auf der sich verjüngenden Seite angeordnet so daß die Gegenzunge 4 in einer Linie mit dem Einspannabschnitt liegt. Dadurch werden Torsionen beim Absenken der Gegenzunge 4 vermieden, die die Kontaktzungen 5 nacheinander (statt gieichzeitig) auf die Kontaktpunkte 7 bringen würden.
Die länglichen Löcher 19 in jeder Kontaktfeder, die sich in der Richtung von dem nicht verjüngten zum verjüngten Teil verengen, verleihen den Gegenfedern 4 bei ihrer Betätigung eine vorbestimmte Biegungskurve, wobei die Punkte maximaler Biegung in der Zone liegen, in der sich die Löcher befinden.
Die Gegenzungen 4 haben am freien Ende an den Stellen, an denen die Nasen 9 der Tasten 2 angreifen, eine Abbiegung 20 in Richtung der Tasten. Die Abbiegung 20 ist deshalb vorgesehen, damit die Hubbewegung von dem Anstoß der umgebogenen Stelle gegen die gedruckte Schaltungsplatte beendet wird, statt von dem äußeren Rand, wodurch eine Reduzierung des Hubs oder eine bleibende Deformation der Gegenzungen für den Fall vermieden wird, daß sie mit zu großer Gewalt gegen die gedruckte Schaltungsplatte gedruckt werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Tastatur für eine Wählvorrichtung in einem Fernmeldegerät, mit Kontaktfedern, die Teil eines auf einer gedruckten Schallungsplatte montierten Blattes aus leitendem Material sind und an ihren freien Enden Kontaklzungen bilden, die bei Betätigung der Kontaktfedern durch die Tasten eine elektrische Verbindung mit Kontaktpunkten auf der gedruckten Schaltungsplatte herstellen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kontaktfeder in die Kontaktzunge (5) und in eine Gegenzunge (4) aufgegliedert ist, weiche gegen die zugehörige Taste (2), mit der sie im Ruhezustand in direkter Berührung steht, vorgespannt ist, der Hubbewegung der Taste mit einer vorbestimmten Kraft entgegenwirkt und die Taste (2) nach der Betätigung in die Ruhestellung zurückbringt, und daß die Kontaktzungen (5) im Ruhezustand bezüglich der Gegenzunge (4) um einen vorbc-rtimmten Betrag gegen die darunterliegendc gedruckte Schaiiungsplaiic abgebogen sind und bei der Hubbewegung der Taste (2) von der Gegenzunge (4) elastisch mitgenommen werden, bis die Kontaktzungen (5) die Kontaktpun':te (7) der gedruckten Schaltungsplatie (8) berühren.
2. Tastatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kontaktzungen (5j vorgesehen sind, welche dieselbe Länge und dieselbe Biegung bezüglich der Gegenzunge (4) haben und an dem zum Kontakt mit der gedruckten Schaltung be- μ stimmten Er '.e (6) eine V-förmige Biegung aufweisen; daß die Konu»ktzung«-n (5) und die als Rückholfeder dienende Gegenzunge (4) für jede Taste (2) aus einem einzigen rechteckigen Blattstück gebildet sind, dessen einer Teil sich in die Zungen aufgliedert, während der restliche Teil, dessen Ende zur Befestigung an der gedruckten Schaltungsplatte (8) bestimmt ist, sich auf der Seite der Kontaktfedern (5) verjungt und ein längliches Loch (19) hat, das sich in Richtung vom nicht verjüngten zum verjüngten Teil verengt.
3. Tastatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Rückholfedern dienenden Gegenzungen (4) an ihren freien Enden nach oben umgebogen sind.
4. Tastatur nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubbewegung der Taste (2) in der Arbeitsstellung durch die auf der gedruckten Schaltiingsplatte (8) aufliegende Gegen/unge (4) begrenzt ist. %
5. Tastatur nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils Kontakt- und Gegen/ungen (5, 4) enthaltenden Kontakifedern aller Tasten (2) innerhalb eines ihnen gemeinsamen elasiischen Blattes (2) zu beiden " Seiten einer Symmetrielinie derart angeordnet sind, daß die Zungen abwechselnd der Symmetrielinie zugewandt b/w. von ihr abgewandt sind.
DE2351367A 1972-10-16 1973-10-12 Tastatur für eine Wählvorrichtung in einem Fernmeldegerät Expired DE2351367C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT30518/72A IT972200B (it) 1972-10-16 1972-10-16 Tastiera per un dispositivo di se lezione per sistemi di telecomuni cazioni

Publications (2)

Publication Number Publication Date
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DE2351367C2 true DE2351367C2 (de) 1983-01-13

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DE2351367A Expired DE2351367C2 (de) 1972-10-16 1973-10-12 Tastatur für eine Wählvorrichtung in einem Fernmeldegerät

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US (1) US3870840A (de)
JP (1) JPS5619146B2 (de)
BE (1) BE806007A (de)
BR (1) BR7307405D0 (de)
CA (1) CA994021A (de)
CH (1) CH570029A5 (de)
DE (1) DE2351367C2 (de)
ES (1) ES418704A1 (de)
FR (1) FR2203238B1 (de)
GB (1) GB1433184A (de)
IT (1) IT972200B (de)
NL (1) NL7313976A (de)
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Legal Events

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