DE1568849A1 - Organisches Reduktionsverfahren - Google Patents
Organisches ReduktionsverfahrenInfo
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Description
M 20795
Oase Q018486/18672/18776
Beschreibung zur Patentanmeldung der Firma IMPERIAL CHEMICAL TiDUSTRIES LIMTBD9 London
betreffend
"Organisches Reduktionsverfahren"
"Organisches Reduktionsverfahren"
Prioritäten! 3O0 Juni 1965, 26. August 1965, 7« Oktober 1965
und 13o Juni 1966 «~ Großbritannien
Die Erfindung betrifft die reduktive Dimerieierung ("Hydrodimerisierung")
von QC„ß-olefinisch ungesättigten organischen
Verbindungen in Alkaliamalgam-Redulitionssyatemeno
Von den vielen Verbindungen, bei denen die Hydrodimerisierung
in A. lkaliamalgam-Redukt ions sy stemen bewirkt werden kann, nehmen
ZoZt, Derivate von Acrylsäure (das Nitril und die Ester mit niederen
klkanölen) die größte Wichtigkeit ein. Seit vielen Jahren
0098 U/193 8
erscheinen Publikationen, in denen die /imalgamhydrodimerisierung
von olefinisch ungesättigten Monomeren beschrieben und erörtert wird. So sei auf die folgenden Arbeiten verwiesen ι Herri β β und
Esohenbach, Ber· J2°,-38O (1896); Harries und Hübner, Annalen 296.
(1897); Harries et al, Ber. jJI, 1806 (1898); Harriee et al,
Annalen JgS, 235 (1904); Henle, Annalen 384. 16 (1906); Aeahina
und Shibata, J. Pharm. Soc· Japan J^, 391 (1917) (OA, n.$ 2457);
Vogel, J. Chera. Soo. (1927) 594 (auf S. 597); Opaen und Vogel
J. Cham. Soo. (1930) 2148 (auf S. 2149)ϊ Bayer, Angew« Ohea. 61.
229 (1949); Knunyants und Vyazankin, Invest. Akad. Nauk., S.S.S0R.
Otdel Ehim Hank· (1957) 238 (englische Ausgabe in Bull. Acad.
Sei. U.S.S.R. Div. Chem. Sei. (1957), 243); Knunyants und
Vyazankin, Doklady, Akad, Nauk. S.S.S.R, JJJJ, 112 (1957);
Enunyants und Vyazankin, Trudy Ohetvertago Soveshohanya, po. Electrokhimii, Moskau (1956) 227; Khunyants und Gambaryan
Uspekhi Shim. J23.; 781, 1964, und britische Patentschriften
923 250, 1 014 428 und 1 011 552»
Aus einer Betrachtung der Art der verschiedenen Monomeren, bei denen die Hydrodimerisierung durch die oben erwähnten Bearbeiter
bewirkt wurde, ist ersichtlich, daß die Aktivierung der olefinischen Bindung des Monomeren durch einen elektronenabziehenden
Substituenten ein wesentliches Erfordernis für die Hydrodimerisierung ist. überdies muß die Grosse des Reduktionspotentiale,
das in irgendeinem gegebenen System durch das Alkalimetall ausgebildet wird, eine Grenze für die praktisch reduzierbaren Monomeren festsetzen. Wenn die Reduziarbarkeit eines gegebenen Monomeren
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Eine Behinderung für die Entwicklung von Verfahren but Überführung von Monomerenν wie Acrylnitril, in dlfunktionelle Diniere,
nie Adlponltrll, sind die schlechten Ausbeuten an Dirnerem8 die
bis jet«t sowohl bezogen auf umgesetzte Monomere als auch, was
wiohtiger ist, umgesetztes Alkallmetall erzielt wurden· Das
Dimer· ist nur einte einer Ansahl möglicher Produkte) und die Anstrengungen der Bearbeiter waren darauf gerichtet» Bedingungen
«u finden» welche die Dlmerislerung gegenüber der vollständigen
Reduktion oder weiteren Polymerisation begünstigen· Es wurde nun ein Verfahren gefunden» wodurch gewisse olefinisch ungesättigte
Monomere in beträchtlichen Ausbeuten, sowohl besogen auf umgeeeteteβ Monomereβ als auch auf reagiertes Alkalimetall, in die
entsprechenden Dinaren Überfuhrt werden können.
Di« vorliegende Erfindung liefert ein Verfahren zur reduktive η
Dlmerisierung von o^e-olefinisch ungesättigten nitrilen oder
Estern (insbesondere Aorylnitril oder der Methyl- oder Äthylester von Acrylsäure) mittels eines Alkaliamalgam-Reduktlonssystemsι das darin besteht» daß das Hitril oder der Ester in einer
homogenen organischen Reaktionsphase enthalten 1st» die aus des
Kitrll oder Ester, einem Mittel» das mit dem Alkallmetall des
Amalgams zusammenwirkt, um das Amalgam-Reduktlonssystem zu liefern» einem nicht-dlmerisierbaren nicht reaktiven polaren organischen Amid, und» falls das Amid nicht als einziges organisches Lösungsmittel vorliegt» einem inerten polaren organischen
lösungsmittel besteht» und' daß dos lfltrll oder der Ester 2 bis
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BAD ORIGINAL
40 Mol-jG, vorzugsweise 2 bis 25 Mol-^,der organischen Reaktionsphaee auemaohen und daß das Mittel 1 bis 40 Mol-#, vorzugsweise
2 bis 30 Mol-#, der organischen Phase ausmacht, und das polare
organ!βehe Amid und jegliches inertes polares lösungsmittel den
Host der organischen Beaktionsphase bilden, und falls das organische Amid in Mischung mit einem inerten polaren Lösungsmittel
vorliegt, das organische Amid mehr als 5» zweokmässig mehr als
10, vorsugswelse mehr als 20 Ifol-£ auemacht.
Wenn der Mengenanteil an reaktivem Monomeren (E.B. Acrylnitril)
25 Hol-£ übersteigt, beträgt der Mengenanteil an Mittel, βοΒ.
fässer, vorteilhafterweise weniger als 25 Mol-£, und wenn die
Mengenanteile an Mittel, s«B· Wasser, 25 Mol-jG Übersteigen, beträgt der Hengenanteil an reaktivem Monomeren νorteilhafterweise
weniger als 25 MoI-^. Torsugsweise sind die Mengenanteile an
reaktivem Monomeren und Kittel jeweils geringer als 25
Aus offensichtlichen wirtschaftlichen Gründen ist das Amalgam,
das normalerweise bei jeder praktischen Ausführung des erfindungegemäesen Verfahrens verwendet wird, Natriumamalgam (oder ffluglieherweise EallHsamalgam) ·
Der scheinbare pH-Wert der organischen Eeaktionsphase sollte so
eingestellt werden, daß die Ausbildung unsulässig alkalischer
Bedingungen vermieden wird. Der bevorzugte Bereich des scheinbaren pH-Wertes betrögt 7 bis 11,5. Bei tieferen Werten wird die
Bildung von vollständig reduzierten Monomeren stärker begünstigt, und bei höheren Werten werden die Cyanoäthylierung oder
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BAD
andere weitere Polymerisat!on3reaktionen beträchtlich begünstigt.
Es wird auf .den scheinbaren pH-Wert dee Reaktionsmediuss bessug
genommenf da nicht angenommen werden kann9 daß in überwiegend
organischen LösungsmittelSystemen eine gegebene Ablesung auf
einem herkömmlichen pH-Aufzeichnungsger&t oder eine besondere
Farbänderung im Falle ©ines ohemlsehen Indikators genau die gleiche
Bedeutung, ausgedruckt durch die Wasserst of flonenkonzentrationen
hat? wie dies in vollständig wäßrigen Systemen der fall
wäre» Trotzdem 1st es bequem und von Nut2env einen wirksamen
pH-Wert von weniger als 7 als ein Anzeichen für saure Bedingungen und einen wirksamen pH-Wert von mehr als 11,5 als ein Anzeichen
für stark alkalische Bedingungen au betrachten«
Das geeignest© Mittel für das Zusammenwirken mit dem Alkalimetall
zur Bildung des Reduktionssystemes 1st Wasser, doch werdet auch
gute Ergebnisse mit Methanol oder Äthanol als Ersatz für Wasser erhalten, wenn man aus irgendeinem Grund kein Wasser verwenden
will,
Das polare organische Amid ist vorzugsweise eines der Blasse der
allgemeinen Formel R1 R2 H CO R^, worin R1, Rg und R- jeweils H
oder niedere Alkylgruppen (z.B. bis zu 4 Kohlenstoffatomen) bedeuten, und R.J und R, gegebenenfalls miteinander verbunden sind,
um mit dem Stickstoffatom ein cyclische« Amid zu bilden« Vorzugsweise
enthalten R^, Rg und R- jeweils nicht mehr als 2 Schienst
off atome, wie dies beispielsweise bei Formamid, Dimethylformamid,
Ν,Ν-Diffiethylacetamid und N-Methyl-^-pyrrolidon der Fall
ist β
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Venn die physikalischen Eigenschaften dee Amide es daran hindern,
eine homogene Phase mit den Hononeren und (b.B.) Waeeer ale Kittel zu bilden, ist ein inertes polares organisches lösungsmittel
erforderlich. Die Wahl eines geeigneten polaren organieohen
Lösungsmittel braucht nicht eohwierig zu sein» und das Verfahren
scheint nicht sehr empfindlich gegen Änderungen in der latur
des polaren organischen Lösungsmittels zu sein, obwohl man finden
kann, daß die üptimalen Bedingungen etwas bei verschiedenen Lösungsmitteln schwanken. Ss wurde gefunden, daß sieh Acetonitril, Adiponitril, Di oxen, Dimethylsulfoxyd und Tetrahydrofuran
eignen. Die Verwendung von Adiponitril ist ein besonderer Tall wenn Acrylnitril hydrodimerisiert wird, da ee auoh das Produkt
ist· In einem kontinuierlichen Reaktionssystem jedoch, in welchem
die Hydrodimerleierung von Acrylnitril und die Rezirkulation von
organischen Reaktioneflüesigkeiten erfolgt, kann eine beträchtliche Menge an als Produkt gebildetem Adiponitril in den im
Kreislauf zurückgeführten Flüssigkeiten vorliegen, gleichgültig,
ob das ursprünglich verwendete Lösungsmittel Adiponitril enthält oder nicht, und derartiges Adiponitril ist natürlich als Lösungsmittel zu betrachten. Beispiele von Amiden, die die Verwendung
von Hilfelesungemitteln erfordern, sind Propionaaid, Formanilid
und Xthylcarbamät, die bei gewöhnlichen Temperaturen Feststoffe
sind»
Heben dem Vorliegen eines Mengenanteiles an Dimerea in Mischung
mit den Komponenten, die gemeinsam die organische Phaee ausmachen;
wenn die Reaktion fortschreitet, können zweokmässig auoh andere
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ab β 1 ch t Hohe Zustttse vorliegen,, So kann ein Polymerisat! ons-Inhibit or ι wie H,Η-Bimsthyl~p-nitrosoanilin mit Torteil verwendet
werden, und ein gewisser Grad an Ausbeuteverbesserung ist durch
Zugabe von quaternären Ammoniumsalzen ersielbar· Allgemeine
Klassen von geeigneten quaternären Ammoniumsalzen sind in der
niederländischen Patentschrift 6 504 863 «u finden (die der
belgischen Patentschrift 662 661 entspricht und von der australischen Patentanmeldung Hr. 46 630/64 tob 27. August 1964 der
Imperial Chemical Industries of Australia and Hew Zealand Ltd· stamnt). Sine funktion des quaternären Ammonlumsalsee ist die
Unterdrückung der unerwünschten Tollen Reduktion des Monomeren (was is felle von Acrylnitril Propionitril ergibt) und es wird
an genome η, daß dies durch die vorzugsweise Adsorption auf der
Asalgasoberfl&ohe erreicht wird. Die unterschiedlichen Effekte
unterschiedlicher queternärer Salee kdnnen darauf BurUoksufUhren
sein. Die Aktivität dee polaren Aside, das notwendigerweise im
vorliegenden Verfahren verwendet wird, durfte analog derjenigen der quaternären Assonlussalse sein. Biese AntmtiMn etimmt mit
der Beobachtung äbereln» daß Amide, die keine sperrigen Alkyl»
substituents enthalten, die wirksamsten Amide sind«
Die vorliegende Erfindung betrifft nicht irgendein beliebiges
Verfahren das «usHt»lioh sur Verwendung eines polaren organischen
Aside die Verwendung eines quaternären Amonluesaises umfaßt.
Verfahren, welche quaternär« Aireoniumsalae betreffen, sind Gegenstand anderer Aneeldungen der Anselderin oder mit ihr verbundener
Firmen, Beispiele unter Binbesiehung von quaternären Saison sind
hier au Terglelohssweoken. angegeben und da tatsächlich die besten
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,BAD BlGlNAt
Auebeuten erhalten wurden, wenn quaternare Ammbniumaalee lsi erfindungsgemä'ssen Verfahren verwendet worden.
Sie Hydrodimerisierungsreaktion kann bei jeder rare ckmäs eigen
Temperatur durchgeführt werden. Der Bereich von 10 bie 550C umfaßt wohl alle praktisch durchführbaren Temperaturen für den
großtechnischen Betrieb und normalerweise wird die Reaktion bei einer Temperatur von 30 bis 10 oder möglicherweise 450C durchgeführt, da a) die Reaktion exotherm ist, und beim Fehlen geeigneter KUhleinrichtungen die Temperatur des Reaktionen«diums dazu
neigt, weit über Zimmertemperatur au steigen, und b) bei Temperaturen über etwa 4S0C, insbesondere über 550O, Polymerisationsreaktionen gegenüber der dimeren Stufe ausgeprägt begünstigt werden. Im Laboratorium können Untersuchungen gewünschtonfalls
bequem bei einer Temperatur von O0O durchgeführt werden·
Die heterogene Hatur des Gesamtreaktionssyetems ist für die aus*
geprägte Heigang verantwortlich, die für das Auftreten Örtlicher
Extremwerte der Alkallnität im Bereich der Amalgamoberflächen besteht, in dem die Bildung der Reaktionsprodukte stattfindet· Es
ist daher sehr wichtig, daß ausreichende Maßnahmen zur Gewährleistung einer richtigen BpHn-Kontrolle im System getroffen werden. Intensive β Rühren und Mischen von Amalgam und organischer
Phase, sowie die Verwendung eines Puffereysteme
but pH-Eontrolle sowie oässige Zufuhrgesohwindigkeiten τοη Amalgam
sind sehr swecksässig. Bei jedem Betrieb in grossem Maßstab ist
Terautlieh die Verwendung eines Puffersyetems ein praktisches
Erfordernis. Ein Phosphstpufferaystem ist zwar eine Möglichkeit,
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doch ist das bei weitem bevorzugte £ufferungsmittel Kohlendioxyd,
dag ausgeprägt löslicher in 3„Bo Acetonitril>
Dimethylformamid, Dimethylsulfoxyd, Dioxan und Tetrahydrofuran als polarsn organischen
Lösungsmitteln iet als in Wasser selbst» Kohlendioxyd kann
daher eine Reserve eines sauren Heutralisierungsmlttels für das
Alkalimetall an allen Stellen im organischen Reaktionsmedium darstellen.
Das sich bildende Natriumbicmrbonät ist im Reaktionsmedium
schlecht löslich und bildet eine Suspension, die sich bequem zur Eontrolle dee Peststoffgehaltes durch Cyolonabsoheidungsweisen
anbietet. Der scheinbare pH-Wert einer gesättigten Lösung von Kchlendioxyd im Heaktionsmedium liegt bei etwa 8*5 bis
9t5 stabil, was ein sehr geeigneter Bereich ist. PUr das Arbeiten
in kleinem Maßstab kann konzentrierte Salzsäure zur pH-Kontrolle
verwendet werden, doch wird beim Arbeiten in grösserem Maßstab
die Kontrolle schwierig.
Wenn man verbesserte Reaktionsgeschwindigkeiten und geringe mittlere
Amalgamverweilzeiten in der Reaktionssone wünscht, können
Maßnahmen getroffen werden, die zu einer Erhöhung in der wirksamen
Kontaktfläche zwischen dem Amalgam und der organischen Reaktionsphase je Einheitsmasse an Amalgam führen· unter den möglichen
Arbeitsweisen der chemischen Verfahrenstechnik ist eine Arbeitsweise bevorzugt, die der Wirbelbettarbeitsweise verwandt ist,
wobei Amalgam diespergiert wird, indem man das organische Reaktionsmedium
naoh oben durch eine Zone gehen läßt, die Amalgam enthält, und in die frisches Amalgam kontinuierlich oder intermettierend
zugeftthrt wird· Die Geschwindigkeit und Art der Zu-
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1588849
führung von Amalgam sind so einstellbar, daß praktisch mir «In
Übertrag an erschöpftem Amalgam auf beispielsweise einen Oyolonseparator erfolgt«
Die allgemeinen Verfahrensbedingungen und die geeignet« Einrichtung zur Durchführung des erflndungsgemässen Verfahrens in
kleinem Maßstab werden nun ausführlicher beschrieben.
Ein zweokmässiges Reactionsgefäß let ein längerer GHaekolben
(z.Bc von 700 ml Volumen) mit einem von Tedern gehaltenen abnehmbaren Fünfhalsdeckel und einem Auslafi vom Unterteil» welcher dl·
gesteuerte Abnahme von Amalgam aus dem Inneren des Geffteees gestattet. Das Gefäß besitzt sweckaBssig einen seitlichen Aneats
gegen das untere Ende, durch welchen die Abfüllvorrichtung eines
pH-Aufaeiohnungsgerates eingesetzt wird, und hat einen geeigneten
Rührer in einem in der Mitte angebrachten Hals des Deckels· Zwei andere Einlasse im Deckel gestatten die Zufuhr von Kohlendloxyd oder konzentrierter Salzsäure und von Amalgam in das
Innere des uefässes, ein vierter Einlaß nimmt ein Thermometer
auf, und dor fünfte Einlaß ist mit einem Kühler versehen, der
zu einer Dampf falle führt, um Dämpfe auf auf äugen, die In dem den
Kühler verlassenden Kohlendloxyd eingeschlossen sind. Ein typischer Einsatz an Bestandteilen besteht aus 120 g Dimethylformamid,
15 g Acrylnitril, 5 g Wasser und gegebenenfalls 10 g Tetraäthylammoniumchlorid. '
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Amalgam von β·Β. 0,3 $ Natriiamgehalt eignet eich sehr gut zur Verwendung, und eeine Zuführgeschwindigkeit beträgt vorteilhafterweise O9S ssX/mia* Bei hohen Zufuhr gesehwindigke it en an
Amalgam ist eo schwieriger, ürtilehe Extremwerte der Alkalinit&t
und der Temperatur unter gleichseitiger Oligomerbildung zu vermeiden.
Analysen von frischem und verbrauchtem Amalgam werden sweckmässig
durch ßüoktttrierung Tor genommen. Die Analysen an organisohen
Flüssigkeiten auf Adiponitrilprodukt und BicyenoSthyläther (z.B.)
einerseits und surUokgebXiebent» Monomeren und (ss.B.) Propionltril
enderereeitfl werden am besten vor der Entfernung von Bikarbonat
oder GhloridneutraliBBtloasprodulct t,u« der organischen Fliissigkeit duroh (tae/flüeslgkeiteohromatographle durchgeführt, wobei
E.B. Sucoinonitril baw. Butyronitril als innerer Standard verwendet wird· Bein Arbeiten im XAboretoriuDsinaestab und Einbe-
«iehung von Adiponitril als löeungemittol werden am besten Arbeitsweisen alt ö^*-*arkierung angewandt.
Di· Temperatur kann duroh geeignete Anwendung eines Heißluft-β tr one Q oder eines Bisbades bei oder um 350C gehalten werden»
Bine ssweekaäSBige Beaktionsseit für ein anaatzweises Verfahren
beträgt 1 Stunde, wonach etwa 1/3 des xur Verfügung stehenden
Monomeren imgesetst sein sollte.
Ee sollt· dauernd kräftig gerührt werden* jedoch derart, daß nur
Amalgam vom Sumpf (Boden des Gefässee) abgenommen i?ird. Das abge-
. t1 _ 0098U/1938
nomniene Amalgam sollte praktisch an Alkalimetall erschöpft sein.
Frisches A-ralgaai wird oni besten dan obersten Schichten des EInsatses
im Gefäß zugeführt.
Im erfinduagegemässen Verfahren iat es erforderlich, daß die
Mengenanteile an notwendigen Bestandteilen innerhalb gewählter Bereiche liegen sollten, bezogen auf die Gesamtzahl an UoI an
Monomerem» zusätzlichem Amid und jedem organischen Hilfslösungsmittel
und dem Mittel, wie Wasser, das mit dem Amalgam zusajnmenwirkt,
um das Reaktionssystem zu liefern» Die Grenzen dieser Bereiche
beruhen auf den Ergebnissen der Untersuchung der Veränderungen dar Ausbeuten, die erhalten werden, wenn verschiedene
Molanteile der verschiedenen Bestandteile verwendet werden.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung ohne sie au "beschränken. Die zur Durchführung der Beispiele verwendete Apparatur
und die Art und Weise in der Anwendung werden zuerst beschrieben α Der pH-Tvert der organischen Reaktionen»dien wurde
innerhalb ies bevorzugten Bereiches von θ bis 11 gehalten, wenn
nichts andares angegeban ist, indem in kontrollierter fteiee
Salzsäure 2ugegeben wurde, und die Zugabegeschwindigkeit von
Natriumamalgam betrug 0,8 bis 1,0 ml/minβ Die Mol-Prozentsätze
der Bestandteile sind in Tabelle IV nach den Beispielen angegeben.
In allen Beispielen war in den Produkten höchstens eine Spur an vollständig reduziertem Monomeren nachweisbar.
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Das reaktive Monomere war Acrylnitril, das mit dem Amalgam zur
Erzielung des Beaktionssystems zusammenwirkende Mittel war Wasser
und das ,organische polare Amid war abwechselnd Pormamid, Dimethylformamid,
Dirnethylacetamid und N-Methyl-2-pyrrolidon.
Andere experimentelle Variablen und die Ausbeuten sind in der folgenden Tabelle I angegeben.
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03
Q Z
CO OO OO
-Ρ»· OD
| I | σ | Bsp» | Zusatz | Gew.d. | Gew.an | Gew.an | ! Gew. an |
Gew.an | Zeit fcgmp | 0 | PH | % Ausbeute | ?b Ausbeute | i» Umwandlung | 26 |
| ο | Zusatz, | Acryl | Wasser | Amalgam | Na im | Min. | an Adipo- | an Adipo- | an Acrylnitril | 7,5 | |||||
| (O | g | nitril | β | g | Amalgan | 0 | nitril, | nitril, | |||||||
| 00 | g | 6 | beZoauf | bez. auf | 10 | ||||||||||
| 0 | Acryl | Ha | |||||||||||||
| -1» CO |
5 | nitril | |||||||||||||
| CaJ | 1 | Dimethyl | 100 | 20 | 5 | 2500 | 2,5 | 120 | 8-11 | 95,5 | 61 | 18. | 70 | ||
| 00 | formamid | 0 | |||||||||||||
| 2 | Dimethyl- | 100 | 10 | 5 | 2500 | 2,5 | 120 | 8-11 | 95 | 52,5 | 30,0 | 30 | |||
| formamid | • | ||||||||||||||
| 3 | Formamid | 200 | 10 | 5 | 2500 | 2,5 | 120 | 5 | 10-11 | 76 | 45 | ||||
| 4 | H,H-Dimethyl- | 220 | 40 | 5 | 2500 | 2,5 | 120 | 10-11 | 100 | 52 | |||||
| acetamid | 0 | ||||||||||||||
| 5 | N,N-Dimethyl- | 220 | 20 | 5 | 1250 | 1,25 | 60 | 10-11 | 100 | 65 | |||||
| acetamid | |||||||||||||||
| 6 | H-fcethyl-2- | 81 | 5 | 5 | 2500 | 2,5 | 120 | 10 | 89 | 60 | |||||
| pyrrolidon | |||||||||||||||
| 7 | H-Hetnyl-2- | 50 | 5 | 5 | 1500 | 1,5 | 60 | 7-10 | 86 | 44 | |||||
| pyrrolidon | |||||||||||||||
Acrylnitril wurde reduktiv zu Adiponitril unter Verwendung von flatrium/Queckeilberamalgam in einem Realrtionsmedium dimerisiert,
das Wasser, Dimethylformamid und wechselnde Mengen an Acetonitril enthielt ο Die Temperatur wurde bei 50C und der pH»T7ert durch Zugabe
von 2n~Salz8$ure zwischen 7 und 11 gehaltene Das Amalgam enthielt
0,1 Gew.-i* natrium und wurde in einer Menge von 1,54 ml/min
zugegeben, bis 2,5 g Natrium zugefügt waren,
Die Ausbeute an Adiponitril wurde durch Gas/Flüssigkeltaohromatographitt bestimmt.
DIt Ergebnisse sind in der beigefügten Tabelle II aufgeführte
Beispiele Π und 12
Beispiele 8 bis 10 wurden mit den in Tabelle II aufgeführten Veränderungen im Reaktionsmedium wiederholt mit der Ausnahme, daß
4,85 g Natrium als 0,3 Gew,-# Na/Hg-Amalgam bei 1,0 ml/min zugefügt wurden.
Beispiele 11 und 12 wurden mit verschiedenen Zusätzen anstatt
Dimethylformamid und mit den in Tabelle II gezeigten Veränderungen im Reaktionsmedium wiederholte Die Beispiele 13 bis 15 wurden
mit Dirnethylaoetamid, 16 bis 18 mit N-Hethyl-2-pyrrolidon und
\
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19 bis 23 mit Formamid durchgeführt „ In den Versuchen 13 bis 20
wurden 2,5 g Natrium als 0,3 Gew.-^ Ha/Hg-Amalgam bei 1,54 ml/min.
zugefügt· In den Versuchen 21 bis 23 sind die entsprechenden Zahlen 4,85 g9 0,3 Gewo-# und 1,0 ml/min,
Ss ist ersichtlich, daß das Vorliegen von Acetonitril die Ausbeuten
an Adiponitril nicht ausgeprägt beeinflußte, und daß ein Vorliegen im Reaktionsgemisoh zugelassen werden kann, was seine
Abtrennung vom Acrylnitril unnötig macht, vienn ein Gemisch der
zwei Substanzen als AusgangBmaterial verwendet wird.
16 -
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BAD ORIGINAL
| Ββρ. | Atisgangemat er lall en | AGIi S |
H2O g |
Zusatz g |
HeCN g |
ADH g |
Produkt | bes.auf AON |
| 8 | 10 | 0 | 95 | |||||
| 9 | 10 | 5 | 100 DMF | 5 | 3,08 | Ausbeute an ADN Gew.-^ |
85,7 | |
| 10 | 10 | 5 | 100 DME | 10 | 2,76 | bes.auf Na |
82,2 | |
| 11 | 20 | 5 | 100 DME1 | 0 | 2,52 | .52,5 | 99 | |
| 12 | 20 | 5 | 205 DMP | 1 | 6,9 | 47,2 | 99 | |
| 13 | 20 | 5 | 205 DMP | 0 | 7,3 | 43 | 99 | |
| 14 | 20 | 5 | 220 DMA. | 1 | 3,43 | 60,5 | 99 | |
| 15 | 20 | 5 | 220 DM | 5 | 3,2 | 64,5 | 95 | |
| 16 | 5 | 5 | 220 DLlA. | 0 | 2f9 | - 58 | 89 | |
| 17 | 5 | 5 | 81 N | 1 | 2,56 | 55 | 87 | |
| 18 | 5 | 5 | 81 K | 5 | 2,49 | 50 | 82 | |
| 19 | 10 | 5 | 81 IT | 0 | 2,54 | 43,6 | 76 | |
| 20 | 10 | 5 | 200 P | 5 | 2,6 | 42,5 | 75 | |
| 21 | 20 | 5 | 200 P | 0 | 2,4 | 43,0 | 97 | |
| 22 | 20 | 5 | 205 P | 1 | 6,0 | 45 | 98 | |
| 23 | 20 | 5 | 205 P | 10 . | 5,5 | 41 | 80 | |
| 5 | 205 P | 5,75 | 52 | |||||
| 49 | ||||||||
| 50 |
AON β Acrylnitril MeCN ■ Acetonitril
ADN « Adiponitril DMP * Dimethylformamid
DMA * Dimethylacetamid
N m N-Methyl-2-pyrrolidon
P « Formamid
- 17 -
0098U/1938
BAD OHiGlNAL
50 ml 0,2 &ges Natriumamalgam werden unter BUhren in eine Lösung
von 40 g Äthylaorylat in 10 g Wasser und 50 g Dimethylformamid
innerhalb 50 Minuten einlaufen gelassen. Die Temperatur der lösung wird unter 100C gehalten und der pH-Wert zwischen 6 und 10
duroh Zugabe von verdünnter wäßriger Salzsäure kontrolliert· Das
Wasser, Dimethylformamid und unverändertes Äthylaorylat werden
unter vermindertem Druok abdestilliert und Äther wird zum Rttcketand gegeben6 Die Ätherlösung wird dann filtriert, um anorganische Feststoffe zu entfernen und der Äther abgedampft, wobei
eine blaß-gelbliche Flüssigkeit zurückbleibt. Biese flüssigkeit
wird fraktioniert, was 2,5 g einer Traktion ergibt, die bei 248
bis 2490C siedet« Die IB-Analyse und die Gas/Plüseigkeitachromatographie-Analyse zeigen, daß diese Fraktion Diathyladipat ist.
Die Ausbeute, bezogen auf Na, betrügt 60 i» und bezogen auf
Acrylamid 58 #.
Analyse:
berechnet: C « 59f4 i»% H « 8,9 #» 0 * 31 »7 #.
gefunden» C ■ 59f4 #t H * 896 #, 0 * 31» 3 #.
50 ml 0,2 #iges Natriumamalgam werden in eine Lösung von 20 g
Diäthylfumarat in 25 g Dimethylformamid und 5 ml Wasser innerhalb
10 Minuten einlaufen gelassen. Die Temperatur wird unter 100C
und der pH-Wert durch Zugabe von wäßriger Salzsäure zwischen 6
18 -
0098U/1938
ORlOINAl
13
lind 10 gehalten. Dae Wasser, Dimethylformamid und unverändertes
Diäthylfumarat werden unter vermindertem Druck abdestilliert.
Der Rückstand wird mit Methylenchlorid extrahiert und die organische Schicht abfiltriert. Das Methylenchlorid wird abdeBtilliert,
wobei Tetraa"thylbutan-1f2,3»4-tetrßcarboxylat vom Kp ■ 170 bis
174-0C bei 0,66 mas zurückbleibt.
Analyse: Tetraäthylbuten-1»2,5« 4-tetracarboxylat.
berechnet: O «t 55,5 ^, H = 7,57 #,. O « 37,0 #.
gefunden: C * 55,7 #, H * 7,81 #, O = 36,3 #.
Diese Beispiele sseigen das erfindungsgemHeee Verfahren bei der
Anwendung auf weitere Ester- und Nitri!monomere»
In Beispiel 26 ist das Monomere Methylmethaerylat (40 g) und das
Amid Dimethylformamid (300 g). Der Rest der organischen Reaktionsphase ist Wasser (15 g)* natriumamalgam mit einem Gehalt an 0,3 i»
Natrium wird innerhalb 60 Minuten mit einer Geschwindigkeit von 0,8 ml/min zugeführt.
Die Reaktionstemperatur betrügt 50C. Dae Dimere wird in 82 #iger
Ausbeute, bezogen auf Acrylnitril, und 77 £ige Wirksamkeit, be-S0£gn auf umgesetztes Natrium, erhalten.
In Beispiel 27 werden 15 g oc-Methylenglutaronitrll als üonomeres
verwendet und der Rest der organischen Phase ist V/asser (15 g) und
-19-009 8U/1938 BAD ORIGINAL
Dimethylformamid (300 g). Die Reaktionsbedingungen Bind im übrigen
wie in Beispiel 26. Das entsprechende Dimere (4»05 g) wird
mit einer Wirksamkeit,, bezogen auf umgesetztes Natrium, von 36 $>
erhalten,,
Im Beispiel 28 wird ein Gemisch von 15g Methylacrylat und 5 g
Acrylnitril als Monomeres verwendet« Der Rest der organischen Reaktionsphase besteht aus 5 g Wasser und 100 g Dimethylformamid.
Die anderen Keaktionsbedingungen sind wie in Beispiel 26. Das
Produkt ist ein Gemisch von Diester, Dinitril und Eeternitril
(1>6 gt 3»2 g und 0,34 g)>
bei einer Gesamtwirksamkeit, bezogen
j auf umgesetztes Natrium, von 72 $„
Im Beispiel 29 sind die Bestandteile der organischen Reaktionen
phase und die Reaktionsbedingungen wie in Beispiel 26 mit der Ausnahme, daß anstatt llethylmethacrylat 45 g Hethylaorylat als
üonomeres verwendet wird. Das entsprechende Dimere wird mit einer
Wirksamkeit, bezogen auf umgesetztes Natrium, von 60 # gebildet.
Diese Beispiele unterscheiden sioh von den vorhergehenden Beispielen
darin, daß das Amidlöeungsmittel durch eine Lösung eines
j festen Amiäs in einem inerten polaren Lösungsmittel ersetzt wirdo
In beiden Fällen ist das Monomere Acrylnitril (30 g bzw, 60 g),
! das Mittel ist Wasser (10 g bzw* 50 g) und das inerte polare
Lösungsmittel ist Acetonitril (78 g bzw, 100 g). Beispiel 30 ist
-2O-0098U/1938
BAD ORIGINAL
das Amid Äthylcarbamat (150 g) und in Beispiel 31 ist dae Amid
Propionamid (100 g) „ Die Ausbeuten an entsprechendem Dimeren sind
54 °ß> bzw j 47 #p bezogen auf umgesetztes Natrium»
Beispiele 32 bis 36
In diesen Beispielen wird immer eine Menge an quaternärem Ammoniumsalz
verwendete (Diese Ammoniumsalze bilden jedöoh nicht den
ErfIndungsgegenstend)ο In allen Beispielen ist das Monomere
Acrylnitril und das Mittel Wasser. Das quaternäre Ammoniumsalz ist Tetraäthylammonlianchloridf und der pH-Wert wird praktisch
stabil im Bereich von 8 bis 9»5 gehalten, indem kontinuierlich
Kohlendiox.ydgas duroh das Reaktionsmedium geleitet wird» so daß
eine gesättigte Lösung desselben auf rechterhalten bleibt» Die Reaktionstemperatur
wird im Bereich von 30 bis 400O gehalten. Die
Mengenanteile an Bestandteilen und die Ausbeuten an Adiponitril aind in der folgenden Tabelle III angegeben. Die Gewfl-5£ beruhen
auf der organischen Reaktionsphase plus quaternSrem Ammoniumsalz»
Beispiele 37 bis 40
In diesen Beispielen besteht die organische Phase aus Acrylnitril
(50 gs mit Ausnahme von Beispiel 40p wo 10 g verwendet werden),
Dimethylformamid (100 g) und Wasser (5g). In den Beispielen 38 und 40 wird quaternäres A.mmoniumsalz (Tetraäthylammonium-ptoluolsulfonate,
5 g, bsjxv. 20 g) verwendet. Das Amalgam ist
Natriumamalgam (Q9I Gew„~# Na), und es v/er den 2 „5 g Natrium dem
0098U/1938 BAD ORIGINAL
Reaktlonsgefäß während des Verlaufe einer Reaktionszeit von
120 Minuten zugeführt„ Die Reaktionstemperatur beträgt O bis 50C.
In allen Fällen liegt die Ausbeute an Adiponitril, bezogen auf
unbesetztes Acrylnitril, tlber 95 #» und die Auebeuten, bezogen
auf umgesetztes Natrium, sind 42,5 #, 53»5 #» 58,0 # bzw«, 60,9 $>*
-22- 0098U/1938
BAD ORIGINAL
ΓΟ
(O OO
| Bapo |
Gewicht an
AN |
Axt und Gew.
dee AmId-LU- Bungaaittels |
Gew.-Jt
Uaseer- gehalt |
Gew.-Ji an
quaternär. Salz |
Ausbeute
an ABS, bez. auf Alkali metall |
ti Ausbeute
bez. auf AN |
% Gexinnung an umgesetz tem und nicht r:?£332tztS2t AN |
| 32 | 15 g | BKP 120 g | 3 | 6 | 66,8 | 38,2 | 64 |
| 33 | 15 ß | DMP 120 g | 10,5 | 4,48 | 95,8 | 103 | 103 |
| 34 | 15 g | DMA 120 g | 3,95 | 7 | 72,2 | 60,6 | 84,6 |
| 35 | 15 ß | EMA 120 g | 3 | 6 | 69,7 | 50,6 | 80,2 |
| 36 | 15 s | DMA 120 g | 10,45 | 4,48 | 83,4 | 69,4 | 89,2 |
(O (O
OO
cn CD 00 CO
CD
| Bsp» | ι | Amid | ΙϊοΙ-55 | Wasser |
| 1 | 67,5 | Monomeres | 14 | |
| 2 | 74 | 19 | 15 | |
| 3 | 91 | 10 | 6 | |
| 4 | 70 | 3 | 8 | |
| 5 | 79 | 21 | 9 | |
| 6 | 68 | 12 | 24 | |
| 7 | 57 | 8 | 31 | |
| 8-10 | 74 | 12 | 15 | |
| 11, 12 | 80 | 10 | 9 | |
| 13-15 | 79 | 11 | 9 | |
| 16-18 | 68 | 12 | 24 | |
| 19, 20 | 91 | 8 | 5 | |
| 21p 22 | 87 | 3 | 5 | |
| 23 | 84 | 7 | 5 | |
| 24 | 42 | 7 | 34 | |
| 25 | 46 | 24 | 38 | |
| 26 | 77 | 16 | 16 | |
| 27 | 80 | 7 | 17 | |
| 28 | 72 | 3 | 15 | |
| 29 | 76 | 13 | 15,5 | |
| 30 | 35 | 8,5 | 12 | |
| 31 | 18 | 13 | 36,5 | |
| 32 | 76 | 14,5 | 11 | |
| 33 | 62 | 13 | 28 | |
| 34 | 72 | 10 | 14 | |
| 35 | 72 | 14 | 13 | |
| 36 | 57 | 15 | 31 | |
| 12 | ||||
-24-009814/1938
Tabelle IV Fortsetzung
| 51 | 37 | TO | |
| 37 | 51 | 38 | 10 |
| 38 | 51 | 38 | 10 |
| 39 | 72 | 11 | 15 |
| 40 |
0098U/1938
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:1. Verfahren zur reduktiven Dimerisierung von Qt,ß»olefinieoh ungesättigten Nitrilen oder Betern, wie Acrylnitril oder Estern von Acrylsäure, mittels eines Alkalimetall-Heduktionesyatemsp. daduroh gekennzeichnet, daß das Nitril oder der Ester In einer homogenen organischen Reaktionsphase enthalten ist, die aus dem Nitril oder Ester, einem Mittel, wie Wasser, das mit dem Alkalimetall des Amalgams zusammenwirkt, um das Reduktionesystem zu bilden, und einem nicht-dimerisierbaren nicht reaktiven organischen polaren Amid besteht, und daß das Nitril oder der Ester 2 bis 25 ?fol-# der organischen Reaktionsphase und das Mittel 2 bie 30 Mol-# der organischen Phase ausmachen·2 β Verfahren zur reduktiven Dimerisierung von octS*-olefinisoh ungesättigten Nitrilen oder Estern mittels eines Alkalimetall-Reduktionssystems, dadurch gekennzeichnet, daß das Nitril oder der Ester in einer homogenen organischen Reaktionsphase enthalten ist, die aus dem Nitril oder Ester, einem Mittel, das mit dem Alkalimetall des Amalgams zusammenwirkt, um das Amalgem-Reduktionssystem zu bilden, einem nicht-dimerisierbaren nicht reaktiven polaren organischen Amid, und, foils das Amid nicht als einsiges organisohes lösungsmittel vorliegt, einem inerten polaren organischen Lösungsmittel, besteht, und daß das Nitril oder der Ester bis 40 Mol-#, vorzugsweise 2 bis 25 Mol-#, der organischen Reaktionsphase, und das Mittel 1 bis 40 ϊίο1-#, vorzugsweise 2 bis 30 -Mol-# der organischen Phase ausmachen, wobei das polare organische Amid und jegliches inertes polares Lösungsmittel den Rest0098U/1938 - 26 -der organischen Reaktionsphase ausmachen, und, wenn das organische Amid in Mischung mit einem inerten polaren Lösungsmittel vorliegt, das organische Amid mehr als 5 Mol-5* der organischen Reaktionen phase bildet.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB als Mittel Wasser und als Nitril oder Ester ein Derivat von Acrylsäure verwendet werden, und daß der Mengenanteil an Nitril oder Ester in der organischen Rcalctionsphase 25 Mol-# und der Itengenanteil an Wasser in der Reaktionsphase 30 Mol-£ nicht Übersteigt,F ATENI ANWXl IEOR ING H f INCKt DIM. ING Η.·ΟΗΪ O)PL-INS LlTASOfR" ^ " 0 0 98 U/193 8 BAD GIMAi
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| Date | Code | Title | Description |
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