[go: up one dir, main page]

DE2149670A1 - Verfahren zur Gewinnung von Acrylnitril - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Acrylnitril

Info

Publication number
DE2149670A1
DE2149670A1 DE19712149670 DE2149670A DE2149670A1 DE 2149670 A1 DE2149670 A1 DE 2149670A1 DE 19712149670 DE19712149670 DE 19712149670 DE 2149670 A DE2149670 A DE 2149670A DE 2149670 A1 DE2149670 A1 DE 2149670A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compound
carbon atoms
groups
acrylonitrile
nitroxide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712149670
Other languages
English (en)
Inventor
Bailey Hubert Charles
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BP Chemicals Ltd
Original Assignee
BP Chemicals Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BP Chemicals Ltd filed Critical BP Chemicals Ltd
Publication of DE2149670A1 publication Critical patent/DE2149670A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F2/00Processes of polymerisation
    • C08F2/38Polymerisation using regulators, e.g. chain terminating agents, e.g. telomerisation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C253/00Preparation of carboxylic acid nitriles
    • C07C253/32Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C253/34Separation; Purification

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Hydrogenated Pyridines (AREA)

Description

2H967Q
Verfahren zur Gewinnung von Acrylnitril.
Die vorliegende Erfindung "betrifft ein Verfahren zur Stabilisierung vop. Acrylnitril.
Verfahren(zur Herstellung von Acrylnitril durch Gasphasenreaktion von Propylen oder Acrolein mit Ammoniak und molekularem Sauerstoff in Gegenwart eines Peststoffes als Katalysator sind gut bekannt. Es ist bei der Aufarbeitung des Acrylnitrilproduktes gefunden worden, daß das Acrylnitril dazu neigt, insbesondere unter Destillationsbedingungen, selbst wenn herkömmliche Inhibitoren, z.B. Hydrochinon, Sauerstoff und dergl., anwesend sind, zu polymerisieren. Es bilden sich Polymerisatsabscheidungen in den Destillationskolonnen und in den Verbindungsleitungen, insbesondere in den"Toträumen" oder situngen, die nicht fortlaufend mit dem Kondensat gewaschen werden. Diese Abscheidungen stören den wirksamen Betrieb der Anlage und sammeln sich eventuell in einem solchen Ausmaß an, daß die Anlage zur Reinigung stillgelegt werden muß. Stilllegungen können in häufigen Abständen vorkommen, und der entstandene Produktionsverlust kann beträchtlich sein.
Das Polymerisat wird durch Polymerisation des Acrylnitrils auf der Grundlage einer freien Radikalkette hergestellt. In Gegenwart von Sauerstoff werden Peroxyradikale gebildet, die zur Bildung von Acrylnitril-polyperoxyden führen. Diese sind unstabil und spalten sich zu Radikalen auf, die so die Oxydation autokatalysieren. Wenn der in dem System anwesende Sauerstoff verbraucht ist, können diese Radikale, die sich von dem Polyperoxyd ableiten, dann die Homopolymerisierung des Acrylnitrils anstoßen. Wenn daher geringe Spuren an Sauerstoff in einer Destillationssäule anwesend sind - und es ist sehr schwierig Sauerstoff vollständig auszuschließen - kann das Gesamtergebnis die Bildung kleiner" Mengen'an Polyperoxyd darstellen, die dann eine beträchtlich größeres Ausmaß an Homopolymerisierung bewirkj;. Wenn auch angenommen wird, daß ein größerer Teil der in den Destillationssäulen auftretenden Polymerisation durch eine solche Spur an Sauerstoff angestoßen werden kann, so hängt
209815/1796
2U9670
die hier beschriebenen erfolgreiche Anwendung der Erfindung nicht von der Art der Initiierurg der freien Radikalketten ab.
Es ist gebunden worden, daß bestimmte Nitroxyde besonders geeignete Stabilisatoren für Acrylnitril unter Destillationsbedingungen darstellen. Sie verhindern Polymerisation bei erhöhten Temperaturen und wirken in Abwesenheit von Sauerstoff, wenn auch die Gegenwart von Sauerstoff erlaubt werden kann, weil man keine unerwünschten Verbindungen erhält, wenn letzterer anwesend ist.
Es ist verständlich, daß die Fähigkeit des Nitroxyds, sowohl in Gegenwart als auch in Abwesenheit von Sauerstoff zu arbeiten, eine beträchtliche Verbesserung gegenüber dem Stand der Technik darstellt, bei dem man einen Unterschied zwischen einem sauerstoff
■ /ι
freien u. einem sauerstoffhaltigen System zu machen hatte u. jeder Wechsel von einem System auf ein anderes zu sehr unerwünschten Ergebnissen führen konnte.
Beständige Radikale der Formel
CH
CH CH,
CH
O.
sind aus der Veröffentlichung von O.L. Lebedev und S.M. KazarnovskJUin Tr.po.khim.Tekhnol. 2, 649-656, (1959) bekannt.
Stabile Radikale können im Prinzip Radikalpolymerisatioiisreaktionen sowohl einleiten als auch beenden. Mit anstellender
209815/ 1796
2U9670
Temperatur ist ihre "Anstoß"-Wirkung relativ mehr ausgeprägt, weil die Beendung eine Radikal/Radikal-Reaktion ist, die keine oder eine niedrige Aktivierungsenergie erfordert, während die Anlagerung eines Radikals an ein Monomer gewöhnlich eine Aktivierungsenergie über etwa 5 Kcal/Mol erfordert.
Wenn auch beständige Nitroxydradikale bekannt sind, ist es nicht naheliegend, daß die erfindungsgemäß verwendeten Nitroxyde als Polymerisationsinhibitoren bei relativ hohen Temperaturen (etwa 60 C u.darüber)sowohl in Gegenwart als auch Abwesenheit von Wasser u.Sauerstoff besonders wirksam sind,noch daß sie Flüchtigkeiten besitzen, die ausreichen, die Inhibitionswirkung auf den Dampf und die "Toträume" in den Kolonnen zu ermöglichen.
I/
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung eines Verfahrens zur Gewinnung von Acrylnitril durch Destillation, das die Zugabe eines Nitroxyds zu der Destillationsbeschickung umfaßt, welches das wesentliche Grundgerüst:
R1 R3
— C —N —C R/, (I)
besitzt 7~-in dem R^, R2, R-* und R^ Alkylgruppen sind und kein ' Wasserstoffatom an die übrigen Valenzen an den an das Stickstoffatom gebundenen Kohlenstoffatomen gebunden ist.
Die Alkylgruppen R^ bis R/ können gleich oder verschieden sein und vorzugsweise etwa 1 bis 15 Kohlenstoffatome enthalten. Insbesondere wird bevorzugt, Nitroxyde zu verwenden, die im wesentlichen das Grundgerüst (1) besitzen, worin R. bis R^ Methyl-, Äthyl- oder Propylgruppen sind.
Die übrigen Valenzen der Kohlenstoffatome in dem wesent]Loben
209815/1796
2H9670 H
Grundgerüst, die nicht durch R^ bis R. oder Stickstoff abgesättigt si^id, können durch jedes Atome oder Gruppe (außer Wasserstoff) ajagesättigt werden, das an Kohlenstoff kovalent gebunden sein kann, obgleich einige Gruppen die Stabilisierungswirkung der Nitroxydstruktur (1 ) vermindern können und unerwünscht sind. Zu geeigneten Atomen oder Gruppen zählen bei-
spielsweise Halogen, Cyanid, -C , wobei R Alkyl oder Aryl ists
^0
-C , -SPh, -S-COCH7,, -OCOCHo, -OCOC9Ht-, Alkenyl, wobei
^NH2 ^ ^ °
die Doppelbindung nicht in Konjugation zu der Gruppe - N -
und Alkyl steht. Die beiden übrigen Valenzen, die durch R^ bis (r< oder Stickstoff nicht abgesättigt werden, können auch einen Teil des Ringes bilden. Zu geeigneten Verbindungen mit dem wesentlichen Grundgerüst (I) und in denen die übrigen Valenzen von (I) einen Teil des Ringes bilden, zählen beispielsweise Pyrrolidin-1-oxyle und Piperidin-1-oxyle. Ein spezielles Beispiel für den das wesentliche Grundgerüst (I) bildenden Teil eines Ringes ist 2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxy-piperidin-1-oxyl. Wo die übrigen Valenzen von (I) durch Alkylgruppen Rc, Rg abgesättigt werden ,wobei man eine Verbindung mit der Formel:
I1 I3
R2 C-N C R4 (II)
_—D - - J*\
'—— ' rtr- \Λ
...erhält., enthalten ..die -Gruppen R^-und -Rg vorzugsweise etwa 1 bis 15 Kohlenstoffatome. Zu geeigneten Gruppen R5 und Rg zählen z.B". Methyl-, Äthyl- und Propylgruppen. Ein spezielles Beispiel für eine geeignete Verbindung mit der wesentlichen Struktur (II*) ist Di-tert-butyl-nitroxyd.
20981 5/ 1 796
- &■ 2H9670
Wenn es auch, wie es oben dargelegt worden ist, möglich ist, Acrylnitril in Gegenwart von Sauerstoff zu stabilisieren, so wird zur Erzielung der allerbesten Ergebnisse bevorzugt, Sauerstoff und Sauerstoff-erzeugende Materialien auszuschließen. In Gegenwart von Sauerstoff können Peroxyverbindungen von Acrylnitril gebildet werden, die bei der Zersetzung zum Verbrauch von Nitroxyd führen. Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen werden jedoch gegen Polymerisation bei Sauerstoffkonzentrationen in dem Acrylnitril bis zu denjenigen, die in einem Monomeren anwesend sind, das im Gleichgewicht mit Luft bei atmophärisehern Druck steht, stabilisiert. Dies ist äußerst wertvoll, da daher keine Notwendigkeit besteht, zur Entfernung des gelösten Sauerstoffs das Acrylnitril mit Inertgas zu spülen. Dies steht in beträchtlichem Gegensatz zu Monomeren, die mit einigen anderer Inhibitoren, welche in Abwesenheit von Sauerstoff wirksam sind, stabilisiert wurden. So können Stickstoffoxyde verwendet werden, die Polymerisation von Monomeren in Abwesenheit von Sauerstoff zu hemmen, aber wo Sauerstoff anwesend ist, geht die hemmende Wirkung der Stickstoffoxyde verloren.
Das Stickstoffoxyd wird zweckmäßig in einer Konzentration im Bereich von etwa !} bis 1 000 TpM an Teilen Acrylnitril verwendet.
Die Stickstoffoxyde sind zur Verwendung innerhalb eines großen Temperaturbereiches geeignet, gewöhnlich liegt aber die Temperatur in Destillationskolonnen vorzugsweise im Bereich von etwa 60° bis 120°C.
Ein bevorzugtes Nitroxyd, 2,2,6,6-Tetramethyl-piperid-4-on-1-oxyl, kann in Form seiner Clathratverbindungen mit gerad-
"kettigen-Eohl-Biiwas s erstoffen, zrrBr.—als - 27276,6^-Tetramethyl-
piperid-4- on -1-oxyl-Derivat von η-Paraffinen mit etwa 10 bis 20 Kohlenstoffatomen, wie sie in Anmeldung P 20 564 32,3 beschrieben wurden, verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen Nitroxyde sind insbesondere zur Stabilisierung von Acrylnitril geeignet, weil sie genügend flüchtig
2098 15/1796
2H9670
it —
sind, um in der Dampfphase, die sich in einer Destillationskolonne befindet, eine Inhibitionswirkung auszuüben,ohne zur gleichen Zeit das Acrylnitrildestillat in einem unerwünschten Ausmaß zu verunreinigen.
/
Im allgemeinen ist es zweckmäßig, daß das Inhibitionsmittel aus dem Acrylnitril entfernt werden kann, insbesondere wenn Acrylnitril als Monomeres in einem Polymerisationsprozeß verwendet werden soll. In diesem Zusammenhang besteht ein weiteres überraschendes j aber zweckmäßiges erfindungsgemäßes Merkmal darin, daß die Nitroxydinhibitionsmittel gegebenenfalls durch; Behandlung mit einem sauren Ionenaustauschharz, z.B. Amberlyst, aus dem Acrylnitril entfernt werden können.
Die Nltroxyde können durch das von O.L. Lebedev und S. N. Kazarnovsk:., Tr. po Khim. i Khim. Tekhnol. 2, 649-656 (1959) beschriebene Verfahren hergestellt werden.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele erläutert:
Beispiel 1
In einem beschleunigten Inhibitionsversuch wurden reines Acrylnitril, das als Polymerisationsinitiator 1,1-Azobis-(cyclohexannitril) (2,5 x 10 Mol/l) und 2,2,6,6-Tetramethyl-4-hydroxypiperidin-1-oxyl (2 χ 10" Mol/l) als Inhibitor in einem verschlossenen Rohr bei etwa 1000C erhitzt. Die Polymerisationsinduktionsperiode -betrug 90-Minuten. Aus—d^er-bekannten Bildungsgeschwindigkeit der Radikale aus dem Initiatoren wurde berechnet, daß die Radikal abSchlußwirksamkeit des Nitroxyds etwa
\
Vergleichsversuch 1
Das Vej-fahren von Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß kein Nitroxyd hinzugefügt wurde. Die Inhibitionszeit betrug nur etwa 3 bis 4 Minuten.
209815/1796
Die Ergebnisse dieses Versuchs im Vergleich zu. jenen aus Beispiel 1 zeigen die Wirksamkeit von 2,2,6,6~Tetramethyl-4-hydroxypiperidin-1-oxyl als Polymerisationsinhibitor für Acrylnitril. ;
Beispiel 2
Dieses Beispiel demonstriert die Verwendung eines Clathrats als Inhibitor. Ein beschleunigter Versuch, der wie in Beispiel 1, aber mit dem n-Hexandecanclathrat von 2,2,6,6-Tetramethyl-piperid-4-on -1-oxyl (2 χ 10 Mol/l) als Inhibitor durchgeführt wurde, ergab eine Induktionsperiode von etwa 80 Minuten. Die Wirksamkeit des RadikalabSchlusses durch das Nitroxyd betrug etwa
Beispiel 3
In einer Nachbildung eines Teiles der Destillationskolonne wurde Acrylnitril-haltiges Nitroxyd als Inhibitor in einem Kochkessel unter Rückfluß erhitzt, und ein kleines Probenröhrchen mit unstabilisiertem reinem Acrylnitril wurde in der Dampfphase suspendiert. Das Probenröhrchen wurde am oberen Ende geöffnet; um einen Kontakt mit dem umgebenden Dampf zu gestatten, der Eintritt der Rückfluf3flüssigkeit wurde aber verhindert. Ein langsamer Nebenluftstrom wurde in den Kochkessel unter den Flüssigkeitsspiegel geleitet. Die Zuleitungsgeschwindigkeit der Luft betrug annähernd zt^q der Aufwallmenge des Acrylnitril s.
Mit 50 TpM des Hydroxy-nitroxyds in dem Kochkessel wurde in der Röhre von unstabilisiertem Acrylnitril nach intermittierendem —Betrieb -währendr-6-Woehen-kein -Polymerisat hergestellt.-— —-
Vergleichsversuch 2
Das Verfahren von Beispiel 3 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß in einem Versuch kein Inhibitor und in einem zweiten Versuch etwa 50 TpM Hydrochinon in den Kochkessel gegeben wurde. Das Einsetzen der Polymerisation in beiden Vorgleichsröhren
209815/1796
war nach nur etwa 4 bis 5 Tagen evident.
Die Ergebnisse von Beispiel 3 im Vergleich zu jenen des Vergleichsversuchs 2 zeigen die Wirksamkeit von Nitroxyden als Polymerisationsinhibitoren in der Dampfphase.
? (I 9 8 1 r> / 1 7 9 6

Claims (13)

2Η9670 Patentansprüche
1. Verfahren zur Gewinnung von Acrylnitril durch Destillation, das die/Zugabe eines Nitroxyds zu der Destillationsbeschik-
kung umfaßt, welches das wesentliche Grundgerüstϊ
R1
' R, C N C R,L (I)
0.
besitzt, in dem R^, Rp, R-* und R. Alkylgruppen sind und kein Wasserstoffatom an die übrigen Valenzen an den an das Stickstoffatom gebundenen Kohlenstoffatomen gebunden ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Nitroxydverbindung eine solche verwendet wird, worin die Alkylgruppen R^ bis R^ gleich oder verschieden sind und etwa 1 bis 15 Kohlenstoffatome enthalten, vorzugsweise Methyl-, Äthyl- oder Propylgruppen sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenstoffatome in dem wesentlichen Grundgerüst, die nicht durch R^ bis Rr oder Stickstoff abgesättigt werden,durch ein beliebiges Atom oder Gruppe ( aiißer Wasserstoff)abgesättjgk werden, das an Kohlenstoff kovalert gebunden sein kann.
4. Verfahren nach Anspruch 1-3, dadurch geknnrizeichnet, daß die Gruppen R1 bis R^ Halogen, Cyanid, - C^qR, wobei
R Alkyl oder Aryl ist, - C^n , -SPh, -S-COCH2, - OCOC2H5, Alkonyl sind,wobei die Doppelbindung nicht in Konjugation 2:11 dorv-Gruppe - H - und Λ"J kyl steht.
0.
?■ \ l ' ! 7 !:l π
5. Verfahren nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden übrigen Valenzen, die durch R1 bis R^ oder Stickstoff nicht abgesättigt werden, auch einen Teil eines Ringes bilden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindung mit dem wesentlichen Grundgerüst.(i) und in der die übrigen Valenzen von (I) einen Teil des Ringes bilden, eine Pyrrolidin-1-oxyl oder Piperidin-1-oxyl-Verbindung verwendet wird.
" 7» Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindung ein ^^,öjo-Tetramethyl^-hydroxy-piperidin-ioxyl verwendet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die übrigen Valenzen von (I) durch Alkylgruppen Rc, Rg abgesättigt· werden, wobei eine Verbindung mit der Formel:
R3
R2 C--N C R4 (II)
R5 O. R6
erhalten wird, worin die Gruppen Rc und Rg etwa 1 bis 15 Kohlenstoffatome enthalten, vorzugsweise Methyl-,.Äthyloder Propylgruppen sind.
9. Verfahren nach Anspruch.8, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindung mit der wesentlichen Struktur (II) ein Di-tertbutyl-nitroxyd verwendet wird.
10. Verfahren noch Ani;nruoli 1-9, dadurcl» f;okennzo.l.c;hnet, dnfj das Mitroxyd Ln r-hier i'onsoritrr'tion !in F'.oroich von r-twn 1 bis 1 OCX) TpM pro Teil Aoryln Ltrl.l. urv/ondefc v/ird.
1' [i 9 >'·, I K ι \ 7 9 G
2U9670
11. Verfahren nach Anspruch 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß eine'Temperatur von etwa 60 "bis 1200C angewendet wird.
12. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das 2,2,6,6-Tetramethyl-piperid-4-on-1-oxyl in Form seiner CIathratverbindung mit geradkettigen Kohlenwasserstoffen verwendet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß als geradkettiger Kohlenwasserstoff ein η-Paraffin mit etwa 10 "biß 20 Kohlenstoffatomen verwendet wird.
209815/1796
DE19712149670 1970-10-05 1971-10-05 Verfahren zur Gewinnung von Acrylnitril Pending DE2149670A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB4716970 1970-10-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2149670A1 true DE2149670A1 (de) 1972-04-06

Family

ID=10443991

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712149670 Pending DE2149670A1 (de) 1970-10-05 1971-10-05 Verfahren zur Gewinnung von Acrylnitril
DE19712149652 Pending DE2149652A1 (de) 1970-10-05 1971-10-05 Verfahren zur Entfernung von Piperidin-1-oxyl-Inhibitoren aus Acrylnitril

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712149652 Pending DE2149652A1 (de) 1970-10-05 1971-10-05 Verfahren zur Entfernung von Piperidin-1-oxyl-Inhibitoren aus Acrylnitril

Country Status (7)

Country Link
US (1) US3747988A (de)
BE (1) BE773489A (de)
DE (2) DE2149670A1 (de)
FR (1) FR2110966A5 (de)
GB (1) GB1346774A (de)
IT (1) IT946211B (de)
NL (2) NL7113587A (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0178168A3 (en) * 1984-10-10 1987-06-03 Amoco Corporation Polymerization inhibition
EP0230366A3 (en) * 1986-01-13 1988-06-08 Exxon Chemical Patents Inc. Method for controlling fouling of hydrocarbon compositions containing olefinic compounds
EP0581737A3 (de) * 1992-07-29 1995-06-21 Ciba Geigy Ag Hemmung der Polymerisation von vinylaromatischen Monomeren.
US5728872A (en) * 1994-06-27 1998-03-17 Lutz Riemenschneider Stabilized acrylic acid compositions

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3641014A1 (de) * 1986-12-19 1988-06-16 Wolfen Filmfab Veb Fotopolymerisierbares material
US5932735A (en) * 1997-06-13 1999-08-03 Ciba Specialty Chemicals Corporation Derivatives of 1-oxyl-4-hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidine as polymerization inhibitors for (meth)acrylate monomers
US6024894A (en) * 1998-03-25 2000-02-15 Betzdearborn Inc. Compositions and methods for inhibiting vinyl aromatic monomer polymerization
US5907071A (en) * 1998-04-21 1999-05-25 Betzdearborn Inc. Compositions and methods for inhibiting vinyl aromatic monomer polymerization
ES2364724T3 (es) 1998-07-14 2011-09-13 Basf Se Derivados de 1-oxil-4-hidroxi-2,2,6,6-tetrametilpiperidina como inhibidores de la polimerización de monómeros de (met)acrilato.
AR029410A1 (es) 1999-12-02 2003-06-25 Crompton Corp Metodo para inhibir la polimerizacion prematura de monomeros etilenicamente insaturados y composiciones de los mismos
US6579442B2 (en) 2001-05-22 2003-06-17 Ge Betz, Inc. Methods and compositions for inhibiting polymerization of vinyl monomers
US6639026B2 (en) 2001-05-22 2003-10-28 Ge Betz, Inc. Methods and compositions for inhibiting polymerization of vinyl monomers
DE102006010347A1 (de) * 2006-03-03 2007-09-06 Degussa Gmbh Polymerisationsinhibitor zur Stabilisierung von olefinisch ungesättigten Monomeren
US20100143580A1 (en) * 2008-05-28 2010-06-10 American Air Liquide, Inc. Stabilization of Bicycloheptadiene

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2758131A (en) * 1954-03-26 1956-08-07 Monsanto Chemicals Stabilization of unsaturated nitriles
GB1050790A (de) * 1963-05-30
US3418300A (en) * 1964-01-16 1968-12-24 American Cyanamid Co Inhibition of polymerization

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0178168A3 (en) * 1984-10-10 1987-06-03 Amoco Corporation Polymerization inhibition
EP0230366A3 (en) * 1986-01-13 1988-06-08 Exxon Chemical Patents Inc. Method for controlling fouling of hydrocarbon compositions containing olefinic compounds
EP0581737A3 (de) * 1992-07-29 1995-06-21 Ciba Geigy Ag Hemmung der Polymerisation von vinylaromatischen Monomeren.
US5728872A (en) * 1994-06-27 1998-03-17 Lutz Riemenschneider Stabilized acrylic acid compositions

Also Published As

Publication number Publication date
DE2149652A1 (de) 1972-04-06
GB1346774A (en) 1974-02-13
US3747988A (en) 1973-07-24
IT946211B (it) 1973-05-21
BE773489A (fr) 1972-04-05
NL7113588A (de) 1972-04-07
NL7113587A (de) 1972-04-07
FR2110966A5 (de) 1972-06-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2149670A1 (de) Verfahren zur Gewinnung von Acrylnitril
DE3879550T2 (de) Stabilisierte vinylaromatische Zusammensetzung.
DE4213154C1 (de)
DE2028183A1 (de)
DE2804449A1 (de) Verfahren zum inhibieren der polymerisation einer leicht polymerisierbaren aromatischen vinylverbindung
DE894321C (de) Verfahren zum Polymerisieren von Acrylsaeureamiden, insbesondere N-di-substituiertenAcrylsaeureamiden
DE69618291T2 (de) Verfahren zur Destillation von rohen Acrylsilanlösungen
DE1944233A1 (de) Verfahren zur Stabilisierung von Butadien
DE2207184B2 (de) Verfahren zur Reinigung von Acrylsäure
DE69717846T2 (de) Behandlungsverfahren von laktamen
DE69525191T2 (de) Zusammensetzungen und Verfahren zur Inhibierung der Polymerisierung von vinylaromatischen Monomeren
DE2429269C3 (de)
DE1493316C3 (de) Verfahren zur Stabilisierung von Acryl- und Methacrylsäure-Derivaten
DE1114806B (de) Verfahren zur Isolierung und Reinigung von 2-Chlorbutadien-(1, 3)
DE1543209C3 (de)
DE2143582C3 (de)
DE2148185A1 (de) Polymerisationsinhibitor fuer vinylgruppenhaltige aliphatische, aromatische und heterocyclische verbindungen
DE813214C (de) Verfahren zur Herstellung von festen und halbfesten Polymerisaten und Mischpolymerisaten von AEthylen
DE2163901C3 (de) Verfahren zur Verhinderung der Polymerisation von ungesättigten Aldehyden
DE69605923T2 (de) Behandlungen zur inhibierung der polymerisation von vinylaromatischen monomeren
DE2548625A1 (de) Verfahren zur addition von mindestens drei chloratome enthaltendem methan an einen aethylenisch-ungesaettigten kohlenwasserstoff
DE2118685C3 (de) Verfahren zum Polymerisieren ungesättigter Verbindungen in dicker Schicht
DE1942382C3 (de) Stabilisierung von Dichlorbutenen
DE551866C (de) Verfahren zur Herstellung eines Katalysators fuer die Ammoniaksynthese aus komplexenEisencyanverbindungen
DE1745081A1 (de) Verfahren zur Polymerisation von Vinylchlorid bei tiefer Temperatur und ein dafuer geeignetes Katalysatorsystem