DE1568138C3 - Diurethane und diese enthaltende herbizide Mittel - Google Patents
Diurethane und diese enthaltende herbizide MittelInfo
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Description
N —CO —O
O -C-OR1
20
in der R1 eine Methylgruppe oder eine Butin-(l'-yl-(3)-gruppe
und R einen durch ein Fluoratom oder zwei Methylgruppeh oder ein Chloratom und eine Trifluormethylgruppe
oder eine Methoxylgruppe oder ein Jodatom substituierten Phenylrest oder den a-Naphthylrest
oder den 2-Methylcyclohexylrest oder den
2-Äthylhexylrest oder den Cyclooctylrest oder den Benzylrest oder den Tetrahydrodicyclopentadienylrest
bedeutet, eine gute herbizide Wirkung haben. Diese Verbindungen werden erhalten, wenn man
ein Hydroxyphenylcarbamat der Formel
XNH- C — OR1
in der R1 die obengenannten Bedeutungen hat, mit einem Isocyanat oder Carbaminsäurehalogenid der
Formel
R-N=C=O
N —CO —Y
in der Y Chlor oder Brom bedeutet und R die obengenannten Bedeutungen hat, in an sich bekannter
Weise umsetzt, wobei die Umsetzung mit dem Carbaminsäurehalogenid in Gegenwart eines säurebindenden
Mittels erfolgt.
Diese Verbindungen sind meist gut kristallisierende Produkte, die eine gute herbizide Wirkung haben.
Sie sind wirksam sowohl zur selektiven als auch zur totalen Pflanzenbekämpfung. Durch Mischung
der Wirkstoffe mit üblichen festen oder flüssigen Trägerstoffen erhält man herbizide Mittel.
Das Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen verläuft nach den allgemeinen Reaktionsgleichungen
a oder b.
R-N=C=O + HO
Die vorliegende Erfindung betrifft wertvolle Diurethane mit guter herbizider Wirkung und Herbizide,
die diese Verbindungen enthalten.
Es ist bekannt, Isocyanate bzw. Carbaminsäurehalogenide mit Alkoholen zu Urethanen umzusetzen.
Hydroxylgruppen mit saurem Charakter, wie die der Phenole, reagieren erst bei höherer Temperatur mit
Isocyanaten, z. B. bei der Umsetzung von a-Naphthol mit Methylisocyanat.
Es wurde gefunden, daß wertvolle Diurethane der allgemeinen Formel
R—NH-C—
R—NH-C—Y + HO
O
O
40 NH-C—OR1
O
O
NH-C—OR1
NH-C—OR1
-HY
45 R—NH-C—O
NH
O = C
OR1
wobei R und R1 die obengenannten Bedeutungen haben.
Als Ausgangsprodukte für das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren kommen z. B. m-Hydroxyphenylcarbamate in Betracht, die Umsetzungsprodukte von Chlorkohlensäuremethyl-, oder butin-(l)-yl-(3)-ester, mit m-Aminophenol sind. Ihre Herstellung kann in Gegenwart von Chlorwasserstoffbindemitteln, z. B. tertiären Aminen oder Alkalicarbonaten, durchgeführt werden.
Als Ausgangsprodukte für das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren kommen z. B. m-Hydroxyphenylcarbamate in Betracht, die Umsetzungsprodukte von Chlorkohlensäuremethyl-, oder butin-(l)-yl-(3)-ester, mit m-Aminophenol sind. Ihre Herstellung kann in Gegenwart von Chlorwasserstoffbindemitteln, z. B. tertiären Aminen oder Alkalicarbonaten, durchgeführt werden.
Als Isocyanate, die als Ausgangsprodukte für das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren in Frage
kommen, sind Cyclooctyl-, Anisidyl-, m,p-Fluorphenyl-, p-Jodphenyl-, ^Chlor-S-trifluormethylphenyl-,
Isocyanat zu nennen. Es können ferner die den Isocyanaten entsprechenden Carbaminsäurehalogenide
verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen Umsetzungen der beiden Ausgangsprodukte erfolgten in Lösung, und zwar
werden indifferente Lösungsmittel, z. B. Dioxan, Tetrahydrofuran, Äther, Kohlenwasserstoffe, Chlorbenzol,
verwendet. Die Umsetzung wird ausgeführt bei Temperaturen von 15 bis 15O0C, vorteilhaft zwischen
30 und 8O0C. Es werden etwa äquivalente Mengen der
Ausgangsprodukte für die Umsetzung verwendet. Die Umsetzung mit dem Carbaminsäurehalogenid
erfolgt in Gegenwart eines säurebindenden Mittels, z. B. eines tertiären Amins, Aminoalkohole, Alkalialkoholats,
Alkalicarbonate oder Alkalihydroxyds.
Die folgenden Beispiele sollen die Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen erläutern.
Zu 16,7 Gwtln. N-m-Hydroxyphenylcarbaminsäuremethylester,
gelöst in 50 Volumteilen Dioxan und einer Spur Natriummethlat werden unter Rühren bei 30 bis
400C 13,7 Gwtle. p-Fluorphenylisocyanat zugetropft,
wobei die Umsetzung teilweise stattfindet. Zur Vervollständigung der Umsetzung wird das Gemisch
einige Stunden auf 60 bis 70° C erwärmt. Ein Teil des Lösungsmittels wird im Vakuum abdestilliert, und
durch Zugabe von Petroläther wird das 3-(4'-Fluorphenylcarbamoyl)-oxyphenyl-methylcarbamat
kristallin erhalten. Die Ausbeute beträgt 29 Gewichtsteile. Die Substanz hat den Fp. 161 bis 1630C.
Wird beim Verfahren gemäß Beispiel 1 an Stelle von p-Fluorphenylisocyanat das 4-Chlor-3-trifluormethylphenylieocyanat
angewandt, so erhält man das 3-(4'-Chlor-3'-trifluormethyl-phenylcarbamoyl)-oxyphenylmethylcarbamat
mit dem Fp. 184 bis 186,5°C.
Verwendet man bei sonst gleicher Arbeitsweise anstatt p-Fluorphenylisocyanat das m-Anisidylisocyanat
und anstatt N-m-Hydroxyphenylcarbamineäuremethylester den m-Hydroxyphenylcarbaminsäurebutin-(l)-yl-(3)-ester,
so erhält man 3-(3'-Anisidylcarbamoyl)-oxyphenyl-isobutin-(l)-yl-(3)-carbamat mit dem
Fp. 135 bis 138° C.
Nachfolgend sind einige der neuen Verbindungen aufgeführt und durch Schmelzpunkte charakterisiert,
wobei R und R1 die verschiedenen Substituenten dieser Verbindungen bedeuten:
Rn
Die folgenden Versuche beweisen die gute Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen.
Versuch 1
Im Gewächshaus wurden die Pflanzen Beta vulgaris (Rüben), Stellaria media (Vogelmiere), Chenopodium
album (weißer Gänsefuß), Urtica urens (kleine Brennnessel), Matricaria chamomilla (Kamille), Sinapis
arvensis (Ackersenf), Poa annua (einj. Rispengras) bei einer Wuchshöhe von 2 bis 10 cm im Nachauflaufverfahren
und Gossypium sp. (Baumwolle), Zea mays (Mais) im Unterblattverfahren mit 2 kg 3-(4'-Fluorphenyl-carbamoyl)-oxyphenyl-methylcarbamat
(I) je ha, dispergiert in 500 Liter Wasser behandelt. Nach 1 bis 2 Wochen konnte man feststellen, daß die Unkräuter
Stellaria media, Chenopodium albu, Urtica urens, Matricaria chamomilla, Sinapis arvensis und
Poa annua fast vollkommen abgestorben waren, während die Rüben, Baumwolle und Mais ohne
Schaden weiterwuchsen.
Versuch 2
Eine landwirtschaftliche Nutzfläche, die mit Stellaria media (Vogelmiere), Chenopodium album (weißer
Gänsefuß), Urtica urens (kleine Brennessel), Matricaria chamomilla (Kamille), Sinapis arvensis (Ackersenf)
und Poa annua (einj. Rispengras) bewachsen war, wurde bei einer Wuchshöhe der Unkräuter
von 3 bis 7 cm mit 3-(4'-Fluorphenylcarbamoyl)-oxyphenyl-methylcarbamat (I) in einer Aufwandmenge
von 5 kg Wirkstoff je ha dispergiert in 500 Liter Wasser gespritzt. Nach 5 bis 8 Tagen konnte man feststellen,
daß die Unkräuter Stellaria media, Chenopodium album, Urtica urens, Matricaria chamomilla,
Sinapis arvensis und Poa annua fast vollkommen abgestorben waren. Anschließend kann das Feld ohne
Schaden für die Pflanzen neu bestellt werden.
Biologisch gleich wirksam wie I in Versuch 1 und 2 sind: 3-(3'-Anisidyl-carbamoyl)-oxyphenyl-isobutin-(l)-yl-(3)-carbamat,
3-(Tetrahydrodicyclopentadienyl-carbamoyl)-oxyphenyl-methylcarbamat.
| R" | R" | η | R1 | Fp. | bis bis |
157C 184C |
C C |
| 3'-CH3 4'-J |
5'-CH3 | 2 1 |
-CH3 -CH3 |
155 183 |
|||
| R | R1 | Fp. | |||||
| «-Naphthyl | -CH3 | 170 bis 1710C |
| 2-Methylcyclohexyl | CH3 | 166 bis 167° C |
| 2-Äthylhexyl |
CXJ
^.O3 |
Sirup |
| Cyclooctyl | -CH3 | 98 bis 100° C |
| Benzyl | -CH3 | 132,5 bis 134° C |
| Tetrahydrodicyclo- | CH3 | Sirup |
| pentadienyl |
Versuch 3
Beim Vergleich der herbiziden Wirkung von neuen substituierten Diurethanen mit bekannten Herbiziden
sind Verbindungen vom Typ der Carbaminsäureester heranzuziehen. Als wichtige Vertreter sind
N-Pherjyl-carbaminsäure-isopropylester (IPC, DT-PS
8 83 274), N-S-Chlorphenyl-carbaminsäure-isopropylester
(CIPC, US-PS 26 95 225) und N-3-Chlorphenylcarbaminsäure-butin-l-yl-3-ester
(BIPC, DT-PS 10 34912) zu nennen. Sie fanden als Einzelprodukte oder in Mischungen mit anderen herbiziden Komponenten
limitierten Eingang in der landwirtschaftlichen und gärtnerischen Praxis. Die genannten Carbaminsäureester
haben einerseits nur ein sehr enges Wirkungsspektrum und andererseits nur eine fragwürdige
Selektivität bei den für diese Substanzen in Frage kommenden Kulturpflanzen. Die Präparate
zeichnen sich aus durch ihre Residualwirkung bei Anwendung über den Boden (Vorauflaufanwendung).
Sie besitzen ferner bei einigen Pflanzen eine herbizide Wirkung bei Blattbehandlung. Letztere ist jedoch auf
Einzelfälle beschränkt. Die Vorteile der neuen Verbindungen werden in dem folgenden Versuch dargestellt.
Die verwendeten Substanzen gehen aus den beigefügten
Tabellen 1 und 2 hervor. Dasselbe gilt für die Aufwandmengen in Aktivsubstanz je Hektar. Die
Ausbringung erfolgte durch feinverteilende Spritzdüsen mit Dimethylformamid als Trägerstoff, worin
die Substanzen jeweils emulgiert oder suspendiert waren. Als Versuchsgefäße dienten paraffinierte Pappbecher
von 170 cm3 Inhalt. In diese wurde lehmiger Sand als Erdsubstrat gefüllt.
Die Einsaat der Testpflanzen erfolgte nach Arten getrennt flach. Die Vorauflaufbehandlung wurde sofort
nach dem Säen getätigt. Die Blattspritzungen (Nachaufiaufbehandlung)
erfolgten bei Wuchshöhen von 3 bis 10 cm je nach Wuchsform der einzelnen Pflanzen.
Folgende Testpflanzen fanden Verwendung:
Lat. Name
Abkürzung
in Tab.
in Tab.
Deutscher Name
Amaranthus
retroflexus
retroflexus
Daucus carota
Echinochloa
crus-galli
Euphorbia
geniculata
Euphorbia
helioscopia
Glycine max
Helianthus
annuus
Ipomoea spp.
Laminium spp..
meist
L. purpureum
Matricaria
chamomilla
chamomilla
Sesbania
exaltata
exaltata
Amar. retr.
daucus carota
Echin. crus g.
Echin. crus g.
Euph. genic.
Euph. hei.
Euph. hei.
Glycine max
Helianth.
annuus
Ipom. spp.
Lamium spp.
Helianth.
annuus
Ipom. spp.
Lamium spp.
Matric. cham.
Sesb. exalt.
Sesb. exalt.
Lat. Name
Solanum
nigrum
Veronica spp.
Zea mays.
nigrum
Veronica spp.
Zea mays.
zurückgekrümmter
Fuchsschwanz
Möhre
Hühnerhirse
Fuchsschwanz
Möhre
Hühnerhirse
Sonnenwolfsmilch
Soja
Sonnenblume
Sonnenblume
Prunkwindearten Taubnesselarten
(rote Taubnessel)
(rote Taubnessel)
Echte Kamille
Turibaum
Turibaum
Abkürzung
in Tab.
in Tab.
Solan, nigr.
Veron. spp.
Zea mays
Zea mays
Deutscher Name
Schwarzer
Nachtschatten
Ehrenpreisarten
Mais
Nachtschatten
Ehrenpreisarten
Mais
Die Versuchsdauer, währte 4 Wochen. In dieser Zeit wurden die Töpfe gut feuchtgehalten. Sie standen
in den kühlen und warmen Sektionen des Gewächshauses mit Temperaturbereichen von 10 bis 20° C
und 18 bis 260C. Die Bewertung wurde visuell nach
dem Schema 0 bis 100 vorgenommen. Dabei bedeutete 0 = keine Schädigung, 100 = völlige Zerstörung
der Pflanzen.
Ergebnis
Die neuen Verbindungen unterscheiden sich herbologisch von den bekannten Carbaminsäureestern in
folgenden Punkten:
1. Eine herbizide Wirkung der neuen Diurethane über den Boden existiert nicht oder ist so gering,
daß für Kulturen, welche in vorher behandelte
Flächen eingesät werden, keinerlei Beeinträchtigung der Keimung oder des Wuchses zu erwarten
ist (Tabelle 1).
2. Die herbizide Wirkung der neuen Verbindungen bei Blattbehandlung (Nachauflaufverfahren) gegenüber unerwünschtem Pflanzenwuchs ist intensiver
pro Einheit Aktivsubstanz und breiter im erfaßbaren Artenspektrum als die der bekannten
Substanzen (Tabelle 2). Besonders zu erwähnen sind hierbei die neuen Verbindungen Methylm-tetrahydrodicyclopentadienyl-carbamoyl-oxy-N-phenylcarbamat
und Methyl-m-benzylcarbamoyl-oxy-N-phenylcarbamat.
Die neuen Verbindungen sind den bekannten Wirkstoffen überall da überlegen, wo eine Abtötung von
bereits etablierten Unkräutern erfolgen soll und eine Residualwirkung entweder nicht verlangt oder gar
abträglich ist.
Vorauflaufwirkung bekannter Carbaminsäureester im Vergleich zu neuen Diurethanen
Grundkörper der Diurethane
NH — C — O—R1
O — CO — NH- R2
Substitutionen
R1 R2
R1 R2
Aufwand- Testpflanzen und Schädigung
| kg/ha | Daucus | Glycine | HeIi- | Zea | Amar. | Euph. | Solan | Veron |
| carota | max | anth. | mays | retr. | genic. | nigr. | spp. | |
| annuus | ||||||||
| 2,0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 5 | 10 |
| 4,0 | 10 | 0 | 0 | 0 | 10 | 0 | 15 | 20 |
| 2,0 | 5 | 0 | 5 | 5 | 20 | 15 | 20 | 10 |
| 4,0 | 10 | 0 | 10 | 10 | 25 | 20 | 40 | 25 |
CH,
CH,
y ν
Fortsetzung
Substitutionen
Substitutionen
R2
CH3
CH3
-CH3 -CH
| Aufwand- | Testpflanzen und | max | Schädigung | Zea | Amar. | Euph. | Solan | Veron. |
| kg. ha | Daucus Glycine | HeIi- | mays | retr. | gerne. | nigr. | spp. | |
| carota | 0 | anth. | ||||||
| 0 | annuus | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| 2,0 | 0 | 0 | 0 | 5 | 0 | 0 | 5 | 10 |
| 4,0 | 0 | 0 | 5 | 0 | 5 | 10 | 0 | 15 |
| 2,0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 5 | 30 | 5 | 25 |
| 4,0 | 5 | 5 | 0 | 5 | 30 | 5 | 30 | 35 |
| 2,0 | 5 | 0 | 10 | 40 | 10 | 45 | 50 | |
| 4,0 | 10 | 5 | ||||||
Substitutionen
R1 R2
R1 R2
Aufwand- Testpflanzen und Schädigung, (
menge
menge
| kg/ha | Daucus | Glycine | HeIi- | Zea | Amar. | Euph. | Solan. | Veron |
| a.S. | carota | max | anth. | mays | retr. | genic. | nigr. | spp. |
| annuus | ||||||||
| 2,0 | 5 | 20 | 5 | 92,5 | 35 | 45 | 25 | 60 |
| 4,0 | 10 | 30 | 15 | 95 | 45 | 85 | 40 | 80 |
| 2,0 | 50 | 40 | 10 | 90 | 90 | 72,5 | 95 | 90 |
| 4,0 | 77,5 | 47,5 | 15 | 92,5 | 90 | 82,5 | 95 | 90 |
| 2,0 | 50 | 10 | 5 | 87,5 | 90 | 77,5 | 82,5 | 90 |
| 4,0 | 75 | 10 | 15 | 95 | 90 | 90 | 90 | 90 |
IPC (bekannt)
CIPC (bekannt)
BIPC (bekannt)
CIPC (bekannt)
BIPC (bekannt)
0 = Keine Schädigung.
100 = Totale Schädigung.
100 = Totale Schädigung.
Tabelle 2 ■
Herbizide Wirksamkeit einiger neuer Diurethane im Vergleich zu bekannten Carbaminsäureestern
Blattbehandlung
Grundkörper der Diurethane
O
NH-C —O —R1
NH-C —O —R1
O — CO — NH-R2
Substitutionen
R1 R2
Aufwand- % Schädigung der Testpflanzen
kg/ha Echin. Euph. Ipom. Lamium Matric. Sesb. Solan.
a.S. crusg. hei. spp. spp. cham. exalt. nigr.
IPC (bekannt)
0,5 1,0 2,0 3,0 4,0 5,0
10
20
30
10
20
20
0
0
0
0
0
οίο
20
0
30
40
40
40
40
30
40
40
40
40
0 0 0 0 0 0
0 30 30 30 30 60
10 10 20 20 25 25 609527/488
Fortsetzung Substitutionen
CI PC (bekannt) BIPC (bekannt)
-CH,
CH,
-CH,
-CH,
/ V
CH,
-CH,
Aufwand- % Schädigung der Testpflanzen menue
| kg; ha s.S. |
Echin. crus g. |
Euph. hei. |
Ipom. spp. |
Lamium spp. |
Matric. cham. |
Sesb. exalt. |
Solan nigr. |
| 0,5 | 20 | 20 | 30 | 30 | 0 | 50 | 20 |
| 1,0 | 60 | 20 | 30 | 40 | 0 | 50 | 20 |
| 2,0 | 60 | 30 | 50 | 50 | 0 | 50 | 25 |
| 3,0 | 60 | 40 | 50 | 80 | 0 | 90 | 30 |
| 4,0 | 60 | 40 | 50 | 80 | 0 | 90 | 35 |
| 5,0 | 70 | 45 | 50 | 80 | 0 | 90 | 35 |
| 0,5 | 20 | 30 | 20 | 30 | 0 | 0 | 25 |
| 1,0 | 60 | 30 | 30 | 30 | 0 | 0 | 30 |
| 2,0 | 80 | 40 | 60 | 70 | 0 | 25 | 35 |
| 3,0 | 90 | 50 | 60 | 100 | 0 | 95 | 35 |
| 4,0 | 95 | 70 | 60 | 100 | 0 | 95 | 40 |
| 5,0 | 95 | 80 | 80 | 100 | 0 | 95 | 40 |
| 0,5 | 75 | 30 | 95 | 100 | 80 | 95 | 50 |
| 1,0 | 75 | 40 | 95 | 100 | 80 | 95 | 70 |
| 2,0 | 75 | 65 | 95 | 100 | 100 | 95 | 90 |
| 3,0 | 75 | 85 | 95 | 100 | 100 | 95 | 95 |
| 4,0 | 90 | 95 | 95 | 100 | 100 | 95 | 95 |
| 5,0 | 90 | 95 | 95 | 100 | 100 | 95 | 95 |
| 0,5 | 20 | 30 | 60 | — | 0 | 95 | 50 |
| 1,0 | 50 | 45 | 60 | 70 | 0 | 95 | 60 |
| 2,0 | 75 | 65 | 95 | 100 | 0 | 95 | 85 |
| 3,0 | 80 | 90 | 95 | 100 | 0 | 95 | 90 |
| 4,0 | 85 | 95 | 90 | 100 | 40 | 95 | — ' |
| 5,0 | 95 | 95 | 95 | 100 | 100 | 95 | 95 |
| 0,5 | 10 | 0 | 0 | 50 | 0 | 20 | 20 |
| 1,0 | 30 | 0 | 20 | 60 | 0 | 50 | 25 |
| 2,0 | 50 | 0 | 70 | 100 | 0 | 95 | 30 |
| 3,0 | 50 | 0 | 70 | 100 | 0 | 95 | 30 |
| 4,0 | 50 | 0 | 70 | 100 | 0 | 95 | 30 |
| 5,0 | 50 | 10 | 70 | 100 | 0 | 95 | 40 |
| 0,5 | 10 | 0 | 20 | — | 0 | 40 | 10 |
| 1,0 | 30 | 0 | 30 | 40 | 70 | 95 | 10 |
| 2,0 | 40 | 0 | 60 | 70 | 70 | 95 | 20 |
| 3,0 | 50 | 0 | 70 | 100 | 70 | 95 | 25 |
| 4,0 | 70 | 0 | 70 | 100 | 100 | 95 | 30 |
| 5,0 | 70 | 10 | 70 | 100 | 100 | 95 | 30 |
| Fortsetzung | R2 | H2-CH-Q | -^ | Aufwand menge kg/ha a.S. |
% Schädigung Echin. Euph crusg. hei. |
10 | der Testpflanzen Ipom. Lamium spp. spp. |
40 | Matric. cham. |
Sesb. . exalt. |
Solan, nigr. |
| Substitutionen R1 |
C2H5 | rA-ci | H9 0,5 | 10 | 10 20 |
20 | 40 40 |
20 | 95 | 0 | |
| -CH3 | 1,0 2,0 |
20 20 |
25 | 65 85 |
70 | 40 40 |
95 95 |
0 10 |
|||
| CF3 | 3,0 | 20 | 30 | 85 | 80 | 40 | 95 | 10 | |||
| 4,0 | 20 | 30 | 85 | 95 | 80 | 95 | 20 | ||||
| 5,0 | 20 | 0 | 90 | 80 | 100 | 95 | 20 | ||||
| < | 1,0 | 0 | 10 | 0 | 80 | 0 | 10 | 10 | |||
| -CH3 | < | 3,0 | 0 | 20 | 0 | 80 | 0 | 95 | 20 | ||
| 5,0 | 30 | 0 | 5 | 40 | 0 | 95 | 30 | ||||
| -i | 1,0 | 0 | 0 | 0 | 80 | 0 | 10 | 10 | |||
| -CH3 | 3,0 | 20 | 10 | 10 | 80 | 0 | 10 | 25 | |||
| 5,0 | 30 | 10 | 0 | 95 | 30 | ||||||
| 0 | 40 | ||||||||||
| CH3 | = CH —/ | OCH3 | 1,0 | 0 | 0 | 0 | 40 | 0 | 20 | 10 | |
| 3,0 | 20 | 0 | 0 | 100 | 0 | 50 | 30 | ||||
| 5,0 | 20 | 0 | 0 | 95 | 0 | 95 | 50 | ||||
| 1,0 | 30 | 10 | 0 | 100 | 0 | 95 | 20 | ||||
| -CH3 | 3,0 | 50 | 10 | 10 | 100 | 0 | 95 | 20 | |||
| 5,0 | 50 | 0 | 10 | 40 | 0 | 95 | 30 | ||||
| -< | 1,0 | 10 | 10 | 0 | 40 | 0 | 30 | 10 | |||
| CH3 | 3,0 | 50 | 10 | 10 | 100 | 0 | 60 | 20 | |||
| 5,0 | 70 | 50 | 0 | 90 | 30 | ||||||
0 = Keine Schädigung. — = Keine Werte. 100 = Totale Schädigung.
Claims (2)
1. Diurethane der allgemeinen Formel H O
NH — C — OR1
in der R1 eine Methylgruppe oder eine Butin-(l)-yl-(3)-Gruppe
und R einen durch ein Fluoratom oder zwei Methylgruppen oder ein Chloratom und eine Trifluormethylgruppe oder eine Methoxylgruppe
oder ein Jodatom substituierten Phenylrest oder den a-Naphthylrest oder den 2-Methylcyclohexylrest
oder den 2-Äthylhexylrest oder den Cyclooctylrest oder den Benzylrest oder den
Tetrahydrodicyclopentadienylrest bedeutet.
2. Herbizide Mittel, enthaltend mindestens eine Verbindung nach Anspruch 1.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US649097A US3551477A (en) | 1966-07-06 | 1967-06-27 | Novel biscarbamates |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB0087883 | 1966-07-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1568138C3 true DE1568138C3 (de) | 1977-03-17 |
Family
ID=
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