[go: up one dir, main page]

DE1555567A1 - Optisches Warnsignal fuer alle Kraftfahrzeuge bei Notbremsungen - Google Patents

Optisches Warnsignal fuer alle Kraftfahrzeuge bei Notbremsungen

Info

Publication number
DE1555567A1
DE1555567A1 DE19661555567 DE1555567A DE1555567A1 DE 1555567 A1 DE1555567 A1 DE 1555567A1 DE 19661555567 DE19661555567 DE 19661555567 DE 1555567 A DE1555567 A DE 1555567A DE 1555567 A1 DE1555567 A1 DE 1555567A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
warning signal
braking
pressure
optical warning
flashing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661555567
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Gfoell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1555567A1 publication Critical patent/DE1555567A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/24Switches operated by change of fluid pressure, by fluid pressure waves, or by change of fluid flow
    • H01H35/38Switches operated by change of fluid pressure, by fluid pressure waves, or by change of fluid flow actuated by piston and cylinder

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Optisches 'Warnsignal fizr alle Kraftfahrzeuge bei Notbremsungen Gegenstand der nachfolgend näher beschriebenen ßrfindung ist ein optisches Warnsignal bei Notbremsungen, das zusätzlich zum normalen Stopplicht dann in Tätigkeit tritt, wenn ein bestimmter Bremsdruck, der für eine Notbremsung erforderlich ist, erreicht wird. Dieses optische Jarnsignal `bei Notbremsungen ist gedacht für alle Kraftfahrzeugtypen, sowohl FKiP s, ZKit s und Omnibusse, gleichermaßen auch für-Motorräder, Mopeds usw... Dazu im einzelnen folgendes: Die sehr starke Zunahme des motorisierten Verkehrs, sowohl in den Städten, auf den Bundesstraßen, insbesondere aber auf den Autobahnen, zwingt die Kraftfahrer häufig zum Schlangenfahren. Die Zahl der Auffahrunfälle steigt laufend, wobei oft nicht nur einzelne Fahrzeuge ineinander verkeilt sind, sondern die Zahl bis zu 70, 80 und 100 Fahrzeuge anwächst. Die Gefahr des Auffahrens erhöht sich dann,_wenn schlechte fetterbedingungen herrschen, d.h., wenn es regnet, Nebel oder Schneetreiben herrscht und die Sicht schlecht ist. Wenn man nun in Betracht zieht, daß je nach Fahrzeugtype ganz unterschiedliche Bremsbedingungen durch Scheibenbremsen, Trommelbremse,, Zuftdruckbremsen usw, vorliegen, so wird -klardaß das Bremsverhalten der Fahrzeuge, insbesondere bei Schnell.. oder Notbremsungen, sehr unterschiedlich ist und sich speziell auf die Länge des Bremsweges auswirkt. Diese Fakten, wären tragbar oder wären auszugleichen, wenn. nicht der menschliche Organismus mit ebensolchen Unzulänglichkeiten aufwarten würde, Dies,zeigt sich in der Reaktionsfähigkeit den Einzelnen, wobei sehr große Unterschiede. (Schrecksekunde) festzustellen sind, vor allem aber darin, daß bei hohen Geschwindigkeiten fast immer eine Unterschätzung des Bremsweges eintritt. Als ganz schwerwiegender Faktor kommt hinzu, daß man bei hoher Gigengeschwindigkeit nicht mehr in der Zage ist, das Bremsverhalten des Vordermannes optisch zu erkennen und richtig einzuschätzen. Mit anderen Worten, bei Geschwindigkeiten von 80, 100 und noch mehr Stundenkilometern kann man nicht mehr sicher feststellen, ob ein bremsendes Kraftfahrzeug seine Beschleunigung sehr stark zurücknimmt oder sich nur bremsend dem allgemeinen Verkehr anpaßt. Die Stopplichter der Kraftfahrzeuge geben keine Aufschlüsse, wie das Fahrzeug abgebremst wird, da sie vom ersten Antippen der Fußbremse bis zur gefährlichen Notbremsung optisch keine Unterschiede aufweisen. Die Sunune dieser Fakten ergibt das Resultat der Massenkarambolagen mit Verletzten und Toten, besonders dann, wenn Lastzüge mit in einen aufgefahrenen lulk verwickelt sind.
  • Man versucht heute, Baustellen, Unfälle, Hindernisse usw, durch Blinkzeichen zu markieren, d.h., man macht durch Blinkzeichen den Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam, daß sich hier eine Gefahrenstelle befindet, die seine Aufmerksamkeit erfordert. Ls ist hinreichend bekannt, daß ein blinkendes licht den mehrfachen optischen ßffekt gegenüber einem sich ruhig verhaltenden licht erzielt. Aus diesem Grunde wird immer wieder von fächlich-amtlichen Stellen dem Kraftfahrer besonders beim monotonen Autobahnfahren empfohlen, den Beginn einer Bremsung durch Antippen des Bremspedals zu avisieren, Dies ist aber nur dann möglich, wenn die Abetände des fließenden Verkehrs so groß sind, daß sich dieses Manöver zeitlich durchführen läßt, Es kommt aber dann in Wegfall, und dieses ist die Regel, wenn aufgrund der hohen Geschwindigkeiten dieses Avisieren vor Beginn eines Bremsvorganges aus dicherheitsgründen, da dies ja Zeitverlust bedeutet, zwangsläufig unmöglich ist. Außerdem ist auch bei hohen Geschwindigkeiten das Bremsen eines Kraftfahrzeuges innerhalb eines fließenden Verkehrs , normal und ungefährlich, wenn die_Beschle unigung und das Bremsen im Rhythmus des Verkehrs liegen" Brst das unvermittelte, schnelle Bremsen oder die sogenannte Notbremsung schafft für den folgenden Verkehr gefährliche Situationen, die eben durch ein besonderes Warnsignal mit .eintreten in die entscheidende Phase angezeigt werden sollten" In der Regel dient die Bremse eines Kraftfahrzeuges dazu, das Kraftfahrzeug dem Verkehrsfluß anzupassen, d.he , mittels des Gaspedals die Fahrt zu beschleunigen und mittels der Bremse das Fahrzeug zu verlangsamen, wie es der Verkehr oder die Straßenverhältnisse erforderlich machen. .2`ntsoheidend anders aber werden die Auswirkungen eines Bremsvorganges nämlich danrz, wenn unvermittelt eine Gefahr auftritt, z.B. überraschendes ßinbiegen eines Verkehrsteilnehmers aus einer Seitenstraße, bei Überqueren der Fahrbahn. durch Kinder oder auf Autobahnen bei Baustellen, Pannen, Unfällen oder bei Wildwechsel" Hier wird nun durch das Auslösen der Bremse mittels aller-zur Verfügung stehenden Bremskraft nicht das Fahrzeug dem Verkehr oder der Straßensituation durch kontinuierliche Geschwindigkeitszurücknahme angepaBt, sondern der Versuch unternommen, durch volle Bremsung ein Auffahren auf ein: Verkehrshindernis unmöglich zu machen. Dies 4Luß meistens ohne Rücksicht auf den nachfolgenden Verkehr geschehen. In dieser Situation treten jetzt diese technischen und organischen Mängel in Kraft, die eingangs beschrieben sind, und damit kommt es in der Regel zu Massenauffahrunfällen. Diese Auffahrunfälle, die meistens in den gefürchteten Massenkarambolagen enden und einen sehr hohen Anteil an Verletzten und Toten aufweisen, außerdem unwahrscheinlich hohe Summen an verlorenem Volksvermögen und Versicherungsschäden ausmachen, ließen sich dann vermeiden, wenn durch ein optisches Warnsignal der Bremsvorgang eines Kraftfahrzeuges in seiner vollen Auswirkung als Notbremsung sichtbar gemacht wird. Darunter wäre folgendes zu verstehen: Die Bremskraft eines Kraftfahrzeuges erhöht sich gleichermaßen mit dem Druck, der auf das Pedal der Bremse erfolgt und man könnte die Bremsleistung eines Kraftfahrzeuges von 0 bis 100 Prozent aufteilen. Wenn man nun annimmt, daß z.B. etwa 70 Prozent der Bremsleistung eines Kraftfahrzeuges ausreichen, um sich dem fließenden Verkehr innerhalb der Städte und auch auf freier Strecke zu bewegen, so wären die restlichen z.B. etwa 30 Prozent die Bremsreserve eines Kraftfahrzeuges, die dann gebraucht werden, wenn es zur Notbremsung kommt. Und gerade diese ca, 30 Prozent, die dem Kraftfahrzeug eine starke Beschleunigungsabnahme geben, bezw. bei einer Notbremsung sogar das Blockieren der Räder durch Bremseinwirkung ermöglichen, maßte dem Verkehr, der diesem Fahrzeug nachfolgt, sichtbar gemacht werden. kommt es also z u einer Notbremsung oder zu einer sehr schnellen und starken Herabnahme der .t#igengeschwindigkeit des Fahrzeugs aufgrund eines Verkehrshindernisses, so wird dieses dem nachfolgenden Verkehr dann ungefährlich, wenn dieses außergewöhnliche Verhalten durch optische Warnsignale den übrigen Verkehrsteilnehmern wirkungsvoll sichtbar gemacht wird, da mit Beginn einer Notbremsung akute Unfallgefahr für das notbremsende Fahrzeug, wie auch für alle nachfolgenden und entgegenkommenden Kraftfahrzeuge gegeben ist. Speziell die nachfolgenden Kraftfahrzeuge sind jedoch direkt betroffen. Diese Warnsignale sollen zusätzlich zu dem normalen Stopplicht funktionieren, sich jedoch nach Möglichkeit in Farbe und durch schnelles und rhythmisches Blinken stark unterscheiden, Dieses optische Warnsignal mit unterschiedlicher Farbgebung und Blinken tritt dann zusätzlich in Funktion, wenn die Grenze von z.B. etwa 70 Prozent der Bremskraft eines Kraftfahrzeuges überschritten wird und setzt dann wieder aus, wenn der Bremsdruck etwa wieder unter 70 Prozent zurückge ht, d.h., wenn aus einer sehr starken Bremsung der Übergang zu einer normalen Bremsung erfolgt, wobei das Erlöschen des Warnsignals das Abbrechen der starken Bremsung anzeigt. E's ist als sicher anzunehmen, daß gerade im Verkehr mit hohen Geschwindigkeiten und zwangsläufigem Fahren in Autoschlangen bei Auftreten von plötzlichen Hindernissen ein Auffahren dann nicht mehr erfolgen wird, wenn, wie vorausgegangen beschrieben, dieses schnelle Bremsen sofort und unvermittelt angezeigt wird, damit der nachfolgende Verkehr die Möglichkeit hat, in gleicher Weise zu reagieren. Mit dem Aufleuchten des Warnsignals würde man dem nachfolgenden Verkehr kundtun, daß hier sehr schnell gebremst wird, ihn durch diese Erkenntnis automatisch zur gleichen Reaktion zwingen, sodaß ein Auffahren ausgeschaltet wird, weil er nämlich die Bremswirkung des Vordermannes optisch richtig einschätzt und sein Verhalten ebenfalls optisch dem Hintermann weitergibt. Gerade für schwerbeladene Lastkraftwagen und für Lastzüge ist ein frühzeitiges Erkennen von schnellen Bremsungen dringendst erforderlich, da diese Fahrzeuge infolge großer Lasten lange Bremswege haben und bei Lastzögen die Bremsung so gehalten sein muß, daß ein Ausbrechen des Hängers vermieden wird. Damit käme es nicht mehr zu dem Auffahren von Lastzügen in bremsende PKW-Kolonnen.
  • Man könnte als Lichtquelle zur Abgabe des Warnsignals bei Notbremsungen besondere kleine Strahler verwenden, die entweder über dem Stopplicht oder an der oberen Kante der Kraftfahrzeuge angebracht werden, da damit auch ein Ver-decken der Warnleuchten in der Regel wegfällt. Ebenso gut lassen sich die beiden Richtungsanzeiger an der Rockseite den Kraftfahrzeuges, die über dem Stopplicht liegen, verwenden in der form, daß sie paarweise in sehr kurzem Rhythmus aufleuchten,'sobald der Bremsdruck innerhalb der z. H. oberen 30 Prozent-Grenze liegt und damit der Kontakt auagelöet ist. Wenn man nun z.ß, die Fahrtrichtung ändern will, d.h., man hat das Richtungeänderungszeichen, also den z.Bo rechten Blinker gesetzt, und man wird zu einer Notbremsung gezwungen, so würde durch automatische &inschalt ung der Warnanlage dieses Abbiegezeichen fier kurze Zeit von der Funktion des Warnsignals übernommen werden und zwar so lange, als die Notbremsung dauert. Nach Beendigung dieser Notbremsung würde der vorher eingesetzte Richtungsänderungsanzeiger, d.h., in diesem Falle der rechte Blinker, wieder in Tätigkeit treten. Zur Unterschiedlichmachung zwischen Warnsignal bei Notbremsungen und Richtungsanzeiger, bei.Yerwandung derselben, würde vorgeschlagen werden, daß das Blinkzeichen des Warnsignals in seinem rascheren Rhythmus so unterschiedlich gegenüber dem Blinkzeichen gehalten ist, daß eine Verwechslung nicht möglich wird. Dies muß auch dann der Fall sein, wenn innerhalb einer Kolonnenfahrt z.B. nur das linke oder rechte Rücklicht eines Fahrzeuges zu erkennen ist. Mittels eines Schalters in Verbindung mit der elektrischen Schaltung am Kraftfahrzeug könnten folgende Funktionen in Tätigkeit gebracht werden: 1, Einschalten der Funktion des optischen Warnsignals bei einer Notbremsung, d.h.» Anlage betriebsbereit schalten, damit sie automatisch in Tätigkeit tritt, sobald die Voraussetzungen zur Kontaktauslösung gegeben sind, d.h., daß die Warnsignale bei einer Notbremsung gegeben werden. 2. Einschalten dieses optischen Warnsignals bei stehendem Kraftfahrzeug infolge einer Panne oder einer sonstigen Notlage, wo Hilfe benötigt wird» wobei man beide Blinkgeber an der Vorderseite des Wagens ebenfalls paarweise mit zuschalten könnte, um dem entgegenkommenden Verkehr sowie dem Verkehr auf der Fahrbahn, auf welcher-das Fahrzeug abgestellt ist, anzuzeigen, daß hier dringend Hilfe benötigt wird und ein Verlangsamen der Fahrt infolge Fahrbahnverengung angezeigt ist. Wie wirksam solche Lichtzeichen sind, läßt sich leicht feststellen bei Markierungen von Unfallstellen durch. Polizeiautos, durch Wagen der Straßenwacht oder durch Baustellenmarkierungen usw. .t#s ist bekannt, daß man versucht hat, den Bremsvorgang eines Kraftfahrzeuges durch. vorhergehendes Orange-Licht, welches darin beim normalen Bremsvorgang in Rot-Licht tzberwechselte, anzuzeigen. Ferner sind Versuche gemacht worden, bei welchen man mittels einer dreifarbigen kleinen Lichtquelle am Fahrzeug - analog einer Verkehrsampel - anzeigen will, wie sich der nachfolgende Verkehr verhalten kann.
  • Alle diese b=ittel sind jedoch insofern ungeeignet, weil sie einen normalen Vorgang im Frühstadium anzeigen, was nachweislich nicht erforderlich ist und auch keinen Vorteil bringt,-Das Wesentliche muß jedoch sein, eine Notbremsung, die über das normale Fahrverhalten hinausgeht, sofort und optisch wirksam anzuzeigen und nicht den Ablauf des-Verkehrs in seinen normalen Grenzen durch zusätzliche optische Lichteffekte zu erschweren, In den Zeichnungen Fig. 1, Fig. 2, Fig. 3 und Fig. ¢ sind Beispiele aufgezeigt, mittels derr die Auslösung des optischen Warnsignals bei Notbremsungen. vorgenommen werden kann und zwar beginnend an einer genau festgelegten Grenze, damit eine konstante Kontaktabgabe bei einem bestimmten Druck ermöglicht ist. Außerdem lassen sich Geräte oder Druckschalter bekannter Konstruktionen dann verwenden, wenn sie den Erfordernissen dieser .i#rfindung entsprechen, d.h" °daß sie sich auf einen bestimmten Druck eingestellt, mit der erforderlichen Sicherheit zur Kontaktabgabe verwenden -lassen.
  • blan könnte dieses optische garnsignal auch so erklären, daß es einen Bremsvorgang, der außerhalb einer normalen Bremsung liegt, alsb in das Stadium einer Schnell-oder Notbremsung eintritt, mit den Gefahren, die für den Bremsenden, wie auch für die übrigen, insbesondere die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer bestehen, optisch so effektvoll iiber das normale Maß des üblichen Stopplichtes hinaus sichtbar macht, daß durch gleiche und sofort einsetzende Reaktion der übrigen Verkehrsteilnehmer ein Gleichmaß an Bremsreaktion erzielt wird und dautit die Gefahr von Auffahrunfällen vermieden ist.
  • Es ist offensichtlich, daß dieses optische Warnsignal die allgemeine Verkehrssicherheit auf unseren Autobahnen und Straßen wesentlich erhöhen würde und dazu beitragen könnte, die Gefahr von Auffahrunfällen auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn man sich nun vor Augen hält, daß diese 'Harnanlage pro Kraftwagen nur wenige D-Mark kostet, so liegt es auf der Hand, daß viele Kraftfahrer von dieser Möglichkeit Gebrauch machen würden. Ein Hinbau dieser Warnanlage in neue Fahrzeuge könnte noch wesentlich billiger gestaltet werden und würde unter dem Preis eines nachträglichen Einbaues liegen. Nachfolgend einige Beispiele, wie dieses Auslösers der optischen Nüarnsignale bewerkstelligt werden kann: Fig. 1 Ein teleskopartiger Kontakt (1) zwischen Fußpedal der Bremse (2) und Wagenstirnwand (3) hinter den Fußpedalen. Dieser teleskopartige Kontakt (1) könnte dusch verstellbare Schrauben (¢) so eingestellt werden, daß er erst zur Auslösung kommt, wenn ca. 2/3 bis 3/4 des Bremsweges des Fußpedals durchgeführt sind, sodaß erst die letzten ca.
  • 25 bis 30 Prozent des Weges zum Schließen des Kontaktes benützt werden.
  • Fig. 2 Die Auslösung des Warnsignals könnte durch zwei nach außen isolierte Metallplättchen (1 und 2) erfolgen, zwischen denen ein. Gummipolster (3) angebracht ist, das bei einem entsprechenden Mitteldruck sich so weit verdrängt, daß sich die Metallplättchen (1 und 2) berühren und der Kontakt geschlossen wird. Der Mittelwert zur Auslösung des Kontaktes kann durch die Festigkeit des Gummipolsters (3) fixiert werden. Dieser Auslösemechanismus, der sehr flach gehalten werden kann, würde auf das Metallteil des Bremspedals (4), unter die in der Regel sich darüber befindliche Gummikappe (5) zu liegen kommen, sodaß-er dem Fußdruck ausgesetzt ist.r Fig. 3 Das normale Stopplicht eines Kraftfahrzeuges wird mittels eines Druckschalters (1) betätigt, welcher in die Bremsleitung (2) eingebaut ist. Dieser Druckschalter (1) reagiert auf den geringsten Druckanstieg in der'Bremsleitung (2) und stellt den Kontakt (3) zum normalen roten Stopplicht her. Man kann nun einen zweiten Druckschalter (4) in die Bremsleitung (2) einbauen, der das zusätzliche optische Warnsignal bei Notbremsungen auslöst, Dieser Druckschalter (4) könnte in der gleichen Bauweise ausgeführt sein, mtißte aber eine auf den jeweiligen Fahrzeugtyp passende und geeichte Druckfeder (5) besitzen, damit das Warnsignal präzise bei einem gewünschten wert von z.B. etwa 70 Prozent der gesamten Bremsleistung ausgelöst wird, Dieser Schalter (4) kann auch bestehen aus einem Zylinder (6) mit Kolben (7), Kolbeniaanschette (8), einer Druckfeder (5), die auf den gewünschten Druck mittels einer J ustierschrau@. be (9) eingestellt werden kann,. Somit könnte eine Druckfeder (5) mit Mittelwert durch Vorspannung so einjustiert werden, daß sie für jede Nagentype verwendet werden kann und man mittels dieser Justierung einen einheitlichen Druckwert und damit einen ein-heitlichen Äuslösepunkt bei allen Kraftfahrzeugen erreicht. Diese Ausführung 1,9t sich auch so konstruieren, daß zwei parallel oder sich gegenüberliegende Zylinder (Fig. 3) die Funktionen des normalen Stopplichtes sowie die Funktion des Tarnsignals übernehmen, wobei alle Bauteile genormt sind und lediglich die Druckfedern Unterschiede aufweisen: Durch die Unterschiedlichkeit der Druckfedern (5-ü.10) würde der Kolben (11) z.B. schon bei etwa-5 Prozent des Bremsdruckes den Kontakt (3) zur Auslösung des normalen Bremslichtes schließen, während der andere Zylinder (6) mit der stärkeren Druckfeder (5) auf einen Wert von z.B. etwa 70 Prozent des Bremsdruckes geeicht ist und erst-bei Überschreiten dieses Wertes der Kolben (7) zur Kontaktschließung (12) kommt. Fig. 4 Diese Konstruktion würde die in Fig. 3 beschriebenen beiden Möglichkeiten (Doppelzylindersystem) in einem Zylinder einschließen, sodaß dieser Schalter sowohl das normale Stopplicht, wie auch das zusätzliche darnsignal betätigen würde. Zur Konstruktion folgendes: Die Manschette mit dem Kolben (1) reagiert mittels der schwachen Feder (2) sofort auf jeden leichten Druckanstieg in der Bremsleitung (6) und betätigt das rote Stopplicht durch Schließen der Kontakte (I) am unteren .ende des Kolbens (3), Erhöht sieh nun der Bremsdruck in der Bremsle itumg (6), so hebt sich der Kolben (3) durch den Druck des Kolbens (1) nach oben an. Wenn die Feder (4) so justiert wurde' daß man bei einem Überschreiten von z.B, etwa 70 Prozent der möglichen Bremsleistung ein Auslösen des optischen Warnsignals wünscht, so wird dies durch Schließen der Kontakte (II) an der Justierschreube (5) erreicht, sobald dieser Prozentsatz in Druckwert umgesetzt worden ist. Bei Nachlassen des Druckes unter die Grenze von zoB. etwa 70 Prozent des möglichen Bremsdruckes» lösen sich die Kontakte (II) und das blinkende üiarnsignal erlischt, weil der Bremsvorgang aus der Phase einer Schnell- oder Notbremsung in einen normalen Bremsvorgang zurückgegangen ist. Das rote Stopplicht wird so lauge in Funktion bleiben, bis der letzte Druck vom Bremspedal weggenommen wird und damit der Bremsvorgang abgeschlossen ist. Ls wäre vorzuschlagen, die Bauteile dieser Schalter und Zylinder aus Kunststoff, als isolierendem Material, zu fertigen und lediglich die Kontaktträger in bewährtem Metall einzusetzen,

Claims (3)

  1. Patent a n s p r ü c h e 1o Optisches Warnsignal für Kraftfahrzeuge aller Art, welches erst dann in Tätigkeit tritt, wenn eine Not-oder Schnellbremsung vorgenommen wird. Diese Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung dieses optischen Warnsignals durch die in Fig. 1, Fig. 2, Fig. 3 und Fig. 4 beschriebenen Konstruktionen oder ähnlicher bekannter mechanischer oder hydraulischer Konstruktionen dann erfolgt, wenn der Druck auf die Bremse eines Kraftfahrzeuges über den Druck einer normalen Bremsung infolge einer Not- oder Schnellbremsung hinausgeht, sodaß dieser erhöhte Druck nunmehr die Auslösung des optischen Warnsignals betätigt. Damit ist den nachfolgenden Fahrzeugen angezeigt, daß hier eine Not- oder Schnellbremsung mit sehr rascher Beschleunigungsabnahme und verkürztem Bremsweg erfolgt.
  2. 2. Optisches Warnsignal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,@daß sich dieses durch schnelles Blinken vom normalen Stopplicht unterscheidet und mari diesen optischen Effekt noch erhöhen kann, wenn man diese Blinkzeichen durch eine vom Stopplicht abweichende Farbgebung unterstützt. Zu diesem Zwecke kann man die beiden Richtungsanzeiger an der Rückseite des Fahrzeuges, die in der Regel in nächster Nähe des normalen Stopplichtes liegen, verwenden oder dafür kleine Spezialstrahler vorsehen. Eine Verwechslung zwischen dem optischen Viarnsignal bei Notbremsung und dem Anzeigen einer Fahrtrichtungsänderung durch Blinkzeichen wird ausgeschlossen dadurch, daß dieses Warnsignal paarweise aufblinkt und der Rhythmus des Blinkens sehr viel schneller ist, als das Blinken beim Anzeigen einer Richtungsänderung.
  3. 3. Optisches Narnsignal nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Schaltung so vorgenommen wird, daß bei Setzen eines Blinkzeichens für Fahrtrichtungsänderung und einer anschließenden Notbremsung .das Blinkzeichen der Richtungsänderung nur kurzfristig für die Dauer der Notbremsung-unterbrochen wird und danach wieder in Funktion tritt. Ferner soll nach Auslösen des optischen Warnsignals bei einer Notbremsung dieses für den Fahrer kontrollierbar sein, indem man die elektrische Schaltung so wählt, daß das Blinken des Warnsignals über die Kontrollampe des Richtungsanzeigers sichtbar gemacht wird. ¢. Optisches Warnsignal nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet,-daß man mittels e ines,Schalters das paarweise Blinken der beiden optischen Warnsignale an der Rückseite des Fahrzeuges, unter Hinzunahme der beiden Blinkleuchten für Richtungsänderung an der Vorderseite des Fahrzeuges, einschalten kann und zwar dann, wenn ein Kraftfahrzeug infolge einer Panne oder eines Unfalles Hilfe benötigt oder man dem Verkehr aus beiden Richtungen anzeigen will, daß hier ein Unfall oder eine Panne mit eventueller Straßenverengung vorliegt. 5. Optisches Warnsignal nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Kontaktauslösung (Fig. 1) mittels eines insbesondere teleskopartigen Schalters (1) erfolgt, der zwischen dem Fußpedal der Bremse (2) und der Wagenwand (3), gegen welche sich beim Niederdrücken des Fußpedals (2) dieses bewegt, angebracht ist, der in seiner Zage bezw. Länge verstellbar, sich erst bei einem letzten Drittel eines möglichen Bremsvorganges in Bewegung setzt und den Kontakt (1) zur Auslösung des Warnsignals schließt. 6. Optisches Warneignal nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der auslösende Kontakt (Fig. 2) aus zwei Kontaktgliedern (1 und 2) oder dergleichen besteht, die mittels eines dazwischen Abstand haltenden Mediums (3), insbesondere eines Gummipolsters, getrennt sind. Diese Kontaktglieder (1 und 2) werden unter die Gummischutzplatte (5) des Fußbremspedals (¢) gelegt und schließen den Kontakt dann, wenn der Druck des bremsenden Fußes so groß wird, daß er durch Verdrängung des Gummipolsters (3) oder dergleichen den Kontakt und damit die Auslösung des Warnsignals ermöglicht. Dieses Gummipolster (3) könnte auf einen mittleren Wert genormt werden, 7. Optisches Warnsignal nach Anspruch 1 und folgenden (Fig. 3) dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckschalter (4) oder ein analog wirksam werdendes Element eingebaut in die Bremsleitung (2) oder als Züsatzgerät-zum Hauptbremszylinder die Auslösung des üiarnsignals dann zustande, bringt, wenn durch Ansteigen des Druckes in der Bremsleitung (2) dieser. so groß wird, daß er den Kolben (7) dieses Druckzylinders (6) gegen den geeichten Druck einer Feder (5) für ein bestimmtes Fahrzeug oder der justierten Feder (5) mittels einer Justierschraube (9), abgestimmt auf den jeweiligen Fahrzeugtyp, so groß wird, daß der Kolben (7) sich nach oben bewegt und die Kontakte (12) schließt. Diese Ausführungsart könnte so gehalten sein, daß die Auslösung des normalen Stopplichtes und das zusätzliche Warnsignal über ein Doppelzylindersystem, welches sich gegenüberliegt oder sich nebeneinander befindet, erfolgt, wobei die Bauteile die selben sind und sich nur in der Form bezw. Belastung der Druckfedern (5 und 10) unterscheiden. B. Optisches Warnsignal nach Anspruch 1 und folgenden (Fig. 4) dadurch gekennzeichnet, daß dieser Druckschalter eingebaut in die Bremsleitung (6) eines Kraftfahrzeuges zwei optische dignale auszulösen vermag und beim normalen Bremsvorgang, d.h., beim geringsten Anstieg des Druckes in der Bremsleitung (6) würde sich der Kolben (1) gegen die Druckfeder (2) so weit nach oben verschieben, daß er die Kontakte (-I) am unteren .ende des Kolbens (3) schließt und damit das normale rote Stopplicht aufleuchtet. Bei einem stärkeren Bremsen und Ansteigen des Druckes würde sich der Kolben (3) gegen die vorjustierte Druckfeder (4) so weit nach oben verschieben, daß bei Erreichen von zoBo etwa 70 Prozent des möglichen Druckes, also dem Beginn einer Notbremsung, sich die Kontakte (II) an der unteren Seite der J ustierschraube (5) durch Berühren des Kolbens (3) schließen und damit der Kontakt (II) zur Abgabe des garnsignals für Notbremsung ausgelöst wird. Sobald sich der Druck auf ein normales Bremsen wieder reduziert, löst sich der Kontakt (II) automatisch und das normale Bremslicht ohne Erscheinen des garnlichtes funktioniert weiter:
DE19661555567 1966-03-04 1966-03-04 Optisches Warnsignal fuer alle Kraftfahrzeuge bei Notbremsungen Pending DE1555567A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG0046499 1966-03-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1555567A1 true DE1555567A1 (de) 1970-11-05

Family

ID=7128064

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661555567 Pending DE1555567A1 (de) 1966-03-04 1966-03-04 Optisches Warnsignal fuer alle Kraftfahrzeuge bei Notbremsungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1555567A1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0545437B1 (de) Verfahren zum Vermeiden von Kollisionen von Kraftfahrzeugen
EP0611679A2 (de) Verzögerungswarnanlage
DE202013006676U1 (de) System zur Warnung vor einer möglichen Kollision einesKraftfahrzeuges mit einem Objekt
EP1346877B1 (de) Vorrichtung zur Anzeige einer Gefahrensituation bei einem Spurwechsel in einem Kraftfahrzeug
DE20211401U1 (de) Sicherheitsbremslicht zur Anzeige des Fahrverhaltens und der Fahrgeschwindigkeit
DE3818454A1 (de) Einrichtung zum einschalten von warnleuchten an einem kraftfahrzeug
DE112006000702T5 (de) Gefahrwarnlichter eines Fahrzeugs
DE4020464A1 (de) Verzoegerungsbeleuchtung
DE1555567A1 (de) Optisches Warnsignal fuer alle Kraftfahrzeuge bei Notbremsungen
DE202008005003U1 (de) Warnvorrichtung an Kraftfahrzeugen mithilfe der Frontbremsleuchte(n)
DE2633290C3 (de) Sicherheitsvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit von außerhalb wahrnehmbaren optischen und akustischen Indikatoren
DE2746271A1 (de) Lichtsignalgeber an kraftfahrzeugen oder anderen schnell fahrenden landfahrzeugen
DE9016195U1 (de) Zusatzbremslicht für Landkraftfahrzeuge
DE2701375A1 (de) Vorrichtung zur optischen anzeige des bremsvorgangs eines kraftfahrzeuges
DE202022100005U1 (de) Eine Signalmastvorrichtung
DE4243693A1 (de) Rückwärtige Signalvorrichtung für ein Straßenfahrzeug
DE102017108346A1 (de) Fahrzeug
DE4447029A1 (de) Vorrichtung welche unter bestimmten Bedingungen, ein Blinken der Bremsleuchten an Fahrzeugen bewirkt
DE20308006U1 (de) Hinweissystem an Fahrzeugen
DE2124900A1 (de) Anordnung zur Anzeige des Fahrzustandes von Kraftfahrzeugen für den nachfolgenden Verkehr
DE19746561A1 (de) Kraftfahrzeug Bremssignal Anordnung
DE3223891A1 (de) Vorrichtung zur automatischen verwarnung von kraftfahrern bei ueberschreitung einer zulaessigen hoechstgeschwindigkeit
DE3926840A1 (de) Bremsblinklichtanlage fuer kfz zur erzeugung von rueckwaertigen blinkleuchtzeichen
DE3908539A1 (de) Fliehkraftschalter fuer kraftfahrzeuge
DE7004784U (de) Kraftfahrzeug.