DE1428705A1 - UEbungspatrone - Google Patents
UEbungspatroneInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B8/00—Practice or training ammunition
- F42B8/02—Cartridges
- F42B8/04—Blank cartridges, i.e. primed cartridges without projectile but containing an explosive or combustible powder charge
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung einer Übungspatrone
mit einem aus synthetischen Material bestehenden Teil und einer metallischen, normalen äusseren Hülse, d.h. einer Hülse, die
identisch ist mit den Hülsen, die bei Gewehren, Maschinengewehren, Pistolen u.dgl'. für einen Scharfschuss verwendet werden.
Die Erfindung bezweckt es, einer solchen Patrone sämtliche Vorteile
an Präzision des Kalibers, an thermischem Widerstand, an Gleitfähigkeit beim Laden und Ausstossen nach dem Schuss zu geben
und auf diese Weise das Einsetzen in Gurte zu erleichtern, sowie den Schuss automatischer Waffen im allgemeinen, wobei Vorsprünge
jeder Art beim Abgang des Schusses und ein Entweiche η von Gas vermieden werden.
909818/0016
-2- U28705
Die Erfindung kennzeichnet sich durch Mittel, die sowohl insgesamt
als auch getrennt angewendet werden können und insbesondere durch eine metallische Hülse, die einen Widerstand besitzt,
der demjenigen gleich ist, der für scharfe Patronen für die Genauigkeit der Seiten, den Widerstand und die Unempfindlichkeit
gegenüber Temperaturschwankungen vorgesehen ist, wodurch das Einsetzen in Gurte oder Lader und ein automatisches Austreiben
ermöglicht wird. Diese Hülse ist ins Innere einer aus synthetischem Material gleichmässiger Stärke bestehenden Hülle eingesetzt, die
einen äusseren Teil aufweist, der die Kugel bildet. Das ganze dient dem Zweck, beim Abgang eines Schusses eine augenblickliche
Verschmelzung und Verkohlung eines oberen Abschnittes zu benutzen, wodurch der Abgang des Gases, welches durch die Entflammung des
Pulvers ausströmt, ohne Projektion ermöglicht wird.
Diese Hülle kann entweder die gesamtheit der Innenseite der
Hülse unter Freigabe von Gasabzügen einnehmen, oder nur einen Teil.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen nicht beschränkende Ausführungsbeispiele der Erfindung, die nachstehend beschrieben
werden.
Auf der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Übungspatrone mit einer .,...,
Hülle aus synthetischem Material. ,
Fg . 2 in unterschiedlichem Maßstab eine Patrone, die mit einer
inneren Hülle versehen ist, welche bis zum Hülsenboden verlängert ist. 90 98 1 8/0016
-3- U287Q5
Fig. 3 eine abgeänderte Ausführungsform für eine Patrone einer
Pistole o.dgl.
Die Patrone besteht aus einer metallischen Hülse 1 mit einer
Fassungsschulter 2 und einem Hals 3. Im Inneren besitzt sie einen Einsatz 4 aus plastischem Material mit zylindrischem Unterteil,
welches sich dem Umfang der Hülse anpasst, indessen diese nicht bis unten bedeckt, sondern in einer Höhe 5 des Körpers der
Pulverkammer abschneidet.
Der Einsatz 4 ist an seinem oberen Teil mit einer Schulter 6
versehen, welche sich an der Fassung 2 anlegt und die in einen Hals 7 übergeht, dessen Ende einen hohlen Spitzbogen 8 bildet.
Die inneren und aussereη Teile der Hülle bestehen aus einem
vorzugsweise schmelzbaren synthetischen Material und haben vollständig gleiche Stärke.
Die innere Hülle 9 nach Fig. 2 ist von gleicher Art und reicht
im Inneren der metallischen Hülse Io bis zum Hülsenboden 11.
Das Ende 121lHtden Hülsenboden 14 und die Löcher 13 frei .
Der Obergang 15, der den äusseren Teil der Hülse bildet, hat die
gleiche Stärke, wie der innere Körper 9.
Revolverpatronen nach Fig. 3 besitzen ebenfalls eine aussere
Hülse 16, die aus Metall besteht, mit einer inneren Hülle 17 aus synthetischem Material, deren unterer Teil die Löcher 18 frei
lässt und deren oberer Teil 19 die Kugel bildet.
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Die Ausbildung gemäss der Erfindung hat vielfache Vorteile.
Die Hüllennach Fig. 1, 2 und 3 haben im wesentlichen die gleichen
Eigenschaften in Bezug auf die Kombination der metallischen Hülsen mit inneren Hüllen aus synthetischem Material, welche die
Kugel bilden und sie sind zu einem Körper verlängert oder reichen bis an den Boden der Hülse.
Die Hülle 4 bietet eine Wirtschaftlichkeit des erien Materials
und den Vorteil, dass nach Abgang des Schusses die Hülle 4 nnd die Spitze 8 an den Boden der Hülse in die Lage 4' fallen.
Das erleichtert den Ausstoss bei automatischen Waffen. Man benutzt hierzu den Gegendruck infolge der Druckminderunge.
Im Gegensatz hierzu bleiben nach dem Abschluss bei den Patronen nach Fig. 2 und 3 die Spitzen 15, 19 vorspringend.
Die Nützlichkeit dieser Vorrichtung ergibt sich aus den Kombinationen
der Vorteile, die erhalten werden und zwar eines Teils des Kaliberdruc kes, der bei im ganzen elastischen Patronen nicht
angetroffen wird sowie der Steifheit und des thermischen Widerstandes, die alle Na chteile beheben, die bei Schüssen mit
automatischen oder nicht automatischen Waffen vorhanden sind,d.h. die Leichtigkeit des Einsetzens in ein»i Band oder einen Lader,
die Regelmässigkeit des Kalibers für die Kanonenkammern v«« urp*"r
und die Leichtigkeit des Herausziehens durch Gleiten -cht!.·-;··■-!-.jι
den iVegfall des Aufblühens u.dfU.
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H28705
Andererseits ruft die aus synthetischem Material bestehende Spitze gleicher Stärke wie der innere Hüllenkörper 4, 9 oder
17 beim Abschuss kein Vorstehen von Teilen hervor, weil die Flamme oder die durch das Feuergeben des Pulvers ausgelöste
Erhitzung dazu benutzt wird, um ein Abschmelzen oder Verbrennen mit einer augenblicklichen Verkohlung in einer Zone 2o
oder 21 am oberen Teil der Spitze benutzt wird. Im ungünstigsten Falle vermeiden die Vorsprünge der untersten Teile des Schrotes,
die keine Trägheit besitzen, jedes Risiko von Unfällen.
Durch diese Öffnungen entweichen die Gase ohne Unterbrechung.
Auf dj,ese Weise werden die Spuren des Schusses vermieden, d ie
Risse hervorrufen, oder die Splitter lokalisieren, welche stets den Auswurf von kleinen Stückchen hervorrufen. Der leichte
Widerstand, der dem Austritt des Gases vorausgeht, verleiht der Patrone einen ausreichenden Rücklauf, um den automatischen
Ausstoss sicher zu stellen.
Ausserdem kann die Stärke des Metalls und des synthetischen
Materials vermindert werden, woraus sich eine bedeutende Wirtschaftlichkeit für das erste Material ergibt.
Die Formen, Abmessungen, Anordnungen der verschiedenen Teile
können im Rahmen YQn Äquivalenten verändert werden,ebenso die
zur Herstellung benutzten Materialien, ohne aus dem Rahmen des Erfindungsgedankens herauszutreten.
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Claims (1)
- Patentansprüche
Übungspatrone,gekennzeichnet durch:1, eine aussere metallische Hülse üblicher Abmessungen.2, eine innere Hülle aus schmelzbarem synthetischem Material gleichmässiger Stärke mit einem Ansatz, der nur den oberen inneren Teil der metallischen Hülse erfassft»3. : einen äussereji oberen Vorsprung der Hülsen der einenSpitzbogen bildet und die Kugel darstellt, ν4. die Benutzung d§s Gegendruckes, öer durch 4§n Druckminderer an (|er Kammer des Gewehrlaufes erzeugt wird, um das Verschwinden ,.des. über die Hülse vorstehenden Teiles zu ermöglichen.5» die konstruktive Abänderung mit einer Hülle aus synthetischem Material*6. die Benutzung des leichten Rücklaufes, der durch das Abbrennen des Gd&es beim Abfeuern hervorgerufen wird, um den Ausstoss nach dem Schuss zu erleichtern.7. die metallische. Hülse mit ihrem thermischen Widerstand,ihrem mechanischem Widerstand und der glatten AusfüHrung, die eine genaue Kalibrierung zulässt sowie das Schiessen mit Automatischen Kiaffe^n mit Gurten, Ladern o.dgt,8« die Benutzung der dureh die. Flamme beim Abfeuern des Pulvers frei wgrdtneten Wärme zur Verbrennung und Abschmelsung tines Stktors> eier Hülse, und zum Entweichen der Gase ohne proiektiQn§, die Kombination und Zugammenwirkung de/r verschiedenen besehriebenen Tdälejlzwecks Herstellung einer Übungspatrone.
Applications Claiming Priority (5)
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|---|---|---|---|
| FR19878A FR1335743A (fr) | 1962-09-26 | 1962-09-26 | Cartouche d'exercice |
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Publications (1)
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