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DE1420969B - Verfahren zur Herstellung von 4,5-Dihalogenpyridazonen-(6) - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 4,5-Dihalogenpyridazonen-(6)

Info

Publication number
DE1420969B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alkyl
aryl
parts
optionally
groups
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Ruprecht Dr. 6900 Heidelberg; Baumann Hans Dr. 6700 Ludwigshafen Hensel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG

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Description

Gegenstand der Patentanmeldung P 14 20 011.4-44 ist ein Verfahren zur Herstellung von 4,5-Dihalogenpyridazonen-(6) der allgemeinen Formel
O X
in der R1 einen gegebenenfalls substituierten aliphatischen oder aromatischen Rest und X und Y Halogenatome bedeuten, durch Umsetzung von Mucohalogensäuren in mineralsaurer wäßriger Lösung bei Raumtemperatur mit — gegebenenfalls im Alkyl- bzw. Arylrest durch Sulfonsäure-, Sulfonsäureamid-, Alkyl-. Alkoxy-, Halogen-, Acylamino- und/oder Nitrogruppen substituierten — Alkyl- oder Arylhydrazinen und Behandlung der Umsetzungsprodukte mit konzentrierter Schwefelsäure oder durch Erwärmen von Mucohalogensäuren zusammen mit — gegebenenfalls im Alkyl- bzw. Arylrest durch die genannten Gruppen substituierten — Alkyl- oder Arylhydrazinen in mineralsaurer wäßriger Lösung.
Es wurde gefunden, daß man bei der Herstellung von 4,5-Dihalogenpyridazonen-(6) der allgemeinen Formel
R1-N
O X
in der R1 einen gegebenenfalls substituierten aliphatischen oder aromatischen Rest und X und Y Halogenatome bedeuten, durch Umsetzung von Mucohalogensäuren in mineralsaurer wäßriger Lösung bei Raumtemperatur mit — gegebenenfalls im Alkyl- bzw. Arylrest durch Sulfonsäure-. Sulfonsäureamid-, Alkyl-, Alkoxy-, Halogen-, Acylamino- und/oder Nitrogruppen substituierten — Alkyl- oder Arylhydrazinen und Behandlung der Umsetzungsprodukte mit konzentrierter Schwefelsäure oder durch unmittelbares Erwärmen von Mucohalogensäuren zusammen mit — gegebenenfalls im Alkyl- bzw. Arylrest durch die genannten Gruppen substituierten — Alkyl- oder Arylhydrazinen in mineralsaurer wäßriger Lösung auch Alkyl- und Arylhydrazine verwenden kann, die durch Carboxyl-, Carbalkoxy-, Carbonamid-, Cyan-, Aminogruppen oder durch — Alkyl- oder Arylreste tragende — Sulfonylamino-, Carbonylamino-, Carbonyl- und Sulfonylgruppen substituiert sind.
Im übrigen gelten die Maßnahmen und Angaben des Hauptpatents.
Die in den Beispielen angegebenen Teile und Prozentzahlen sind Gewichtseinheiten.
Beispiel 1
69 Teile l-Aminobenzol-4-carbonsäure werden auf übliche Weise diazotiert und mit 230 Teilen Zinndichlorid reduziert. Man gibt zu dem Gemisch 85 Teile Mucochlorsäure, rührt das Ganze 20 Stunden bei Raumtemperatur und filtriert das Umsetzungsprodukt ab. Nach dem Trocknen trägt man es unter Rühren in 500 Teile konzentrierte Schwefelsäure ein. Man rührt noch 12 bis 15 Stunden und gießt dann die Mischung in Eiswasser, wobei man das l-(4-Carboxyphenyl)-4,5-dichlorpyridazon-(6) als blaßgelbes Pulver vom Schmelzpunkt 303 bis 304°C in einer Ausbeute von 136 Teilen erhält.
B e i s ρ i e 1 2
85 Teile 2-Hydrazinopropionitril, das man durch Umsetzung von Hydrazinhydrat mit Acrylnitril erhält, läßt man unter Rühren in 500 Teile 8%iger Salzsäure einfließen. Zu dieser Mischung fügt man ίο 170 Teile Mucochlorsäure hinzu und erwärmt das Ganze 1 Stunde auf 900C. Nach dem Abkühlen erhält man 210 Teile l-(2-Cyanäthyl)-4,5-dichlorpyridazon-(6) als farblose Verbindung vom Schmelzpunkt 99 bis 100° C.
B e i s ρ i e 1 3
20 Teile 3-Aminophenylhydrazin-dihydrochlorid, hergestellt durch Diazotieren von 3-Aminoacetanilid, Reduktion der Diazoverbindung zum Hydrazin und Hydrolyse des Acetaminophenylhydrazins mit 8%iger Salzsäure, werden mit 17 Teilen Mucochlorsäure in 200 Teilen 8%iger Salzsäure 1 Stunde auf 9O0C erwärmt. Durch Abkühlen erhält man 32 Teile l-(3-Aminophenyl)-4,5-dichlorpyridazon-(6)-hydrochlorid. Dieselbe Verbindung erhält man in einer Ausbeute von 15 Teilen, wenn man das obengenannte Gemisch 48 Stunden bei 40° C rührt.
Das freie 1 - (3 - Aminophenyl) - 4,5 - dichlorpyridazon-(6) erhält man in Form von blaßgelben Kristallen vom Schmelzpunkt 145° C durch Neutralisieren' der wäßrigen Lösung des Hydrochlorids mit Natriumbicarbonatlösung.
B e i s ρ i e 1 4
20 Teile p'-Aminoäthylhydrazin und 45 Teile Mucochlorsäure erhitzt man in 300 Teilen 8%iger Salzsäure 2 Stunden auf 9O0C. Durch Abkühlen erhält man 32 Teile 1 - β - Aminoäthyl - 4,5 - dichlorpyridazon-(6)-hydrochlorid in Form eines farblosen kristallinen Produktes, das bei 240° C schmilzt.
C6H7ON3Cl2 · HCl (244,5):
Berechnet:
<C 29,46, H 3,30, O 6,54, N 17,16, Cl 43,5; gefunden:
C 29,6, H 3,4, O 7,0,' N 17,3, Cl 43,0.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Weiterbildung des Verfahrens nach Patentanmeldung P 14 20 011.4-44 zur Herstellung von 4,5-Dihalogenpyridazonen-(6) der allgemeinen Formel
    N =
    R1 — N
    in der R1 einen gegebenenfalls substituierten aliphatischen oder aromatischen Rest und X und Y Halogenatome bedeuten, durch Umsetzung von Mucohalogensäuren in mineralsaurer wäßriger Lösung bei Raumtemperatur mit — gegebenenfalls im Alkyl- bzw. Arylrest durch Sulfonsäure-, Sulfonsäureamid-, Alkyl-, Alkoxy-, Halogen-, Acylamino- und/oder Nitrogruppen substituier-
    ten — Alkyl- oder Arylhydrazinen und Behandlung der Umsetzungsprodukte mit konzentrierter Schwefelsäure oder durch unmittelbares Erwärmen von Mucohalogensäuren zusammen mit — gegebenenfalls im Alkyl- bzw. Arylrest durch die genannten Gruppen substituierten — Alkyl- oder Arylhydrazinen in mineralsaurer wäßriger Lösung, dadurch gekennzeichnet, daß man Alkyl- bzw. Arylhydrazine verwendet, die durch Carboxyl-, Carbalkoxy-, Carbonamid-, Cyan-, Aminogruppen oder durch — Alkyl- oder Arylreste tragende — Sulfonylamino-, Carbonylamino-, Carbonyl- und Sulfonylgruppen substituiert sind.

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