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AT92386B - Verfahren zur Darstellung von Isopropylalkylbarbitursäuren. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Isopropylalkylbarbitursäuren.

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Publication number
AT92386B
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Austria
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acid
acids
isopropylalkylbarbituric
preparation
weight
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English (en)
Original Assignee
Hoffmann La Roche
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Verfahren zur Darstellung von IsopropylalkylbarbitmrsäureM.   



   Der einfachste Weg zur Darstellung von Dialkylbarbitursäuren, welcher in der Kondensation von   Dialkyhnalonestern   mit Harnstoff besteht, kann für die Gewinnung von Isopropylalkylbarbitursäuren nicht besehritten werden. Führt man nämlich in den Malonester die Isopropylgruppe ein, so gelingt es nicht, den leicht erhältlichen Monoisopropylmalonester weiter zu   alkylieren. (E. Fischer   und A.

   Dilthey,   Ann., 335, [1904], S. 337. ) Verfährt man umgekehrt, indem man eine von Isopropyl verschiedene Alkyl-   gruppe zuerst in den   Malonester   einführt und hernach auf das erhaltene Reaktionsgemiseh, wie es   üblich   ist, Isopropylhalogenid einwirken lässt, so ist das Endprodukt der Alkylierung für die technische Gewinnung von Isopropylalkylbarbitursäuren vollständig ungeeignet, denn bei der   Einführung   von zwei verschiedenen Alkylresten entsteht ein Gemisch mannigfache Substitutionsprodukte, deren Trennung nur unter erheblichen Schwierigkeiten und grossen Materialverlusten gelingt. 



   Eine zweite Methode zur Gewinnung der   Dialkylbarbitursäuren   besteht in der   Wechselwirkung   zwischen barbitursaurem Silber und Alkyljodiden (Conrad und Guthzeit, Ber., 14, [1881], S. 1643 ; 15, [1882], S. 2849). Dieses Verfahren ist wegen seiner Kostspieligkeit sowie wegen der wenig befriedigenden Ausbeuten, die damit erreicht werden, für die technische Verwertung gleichfalls nicht brauchbar. 



   Durch das D. R. P. Nr. 144432 ist ein Verfahren zur Darstellung der   CC-Dialkylbarbitursäuren   bekannt geworden, welches darin besteht, dass man   C-Monoalkylbarbitursäuren   mit Alkylierungsmitteln behandelt. Für die Herbeiführung der Umsetzung wird gemäss den Beispielen der Beschreibung in verschlossenen Gefässen bei einer den Siedepunkt des Alkylierungsmittels erheblich übersteigenden Temperatur gearbeitet. Von der Alkylierung der Monoisopropylbarbitursäure ist daselbst nicht die Rede, es wird nur die Einführung der   Methyl-oder Äthylgruppe   in die   Äthyl-bzw. Methylbarbitursäure   erläutert. 



  Wie sich die Isopropylbarbitursäure bei der Alkylierung verhalten wird, ist daher aus der erwähnten Patentschrift nicht zu entnehmen. Die eingangs erörterten Erfahrungen bei der Alkylierung des Monoisopropylmalonesters (E, Fischer und A. Dilthey, 1. c.) liessen einen Erfolg des Versuches, eine Alkylgruppe in die Isopropylbarbitursäure einzuführen, nicht erwarten. 



   Demgegenüber wurde nun gefunden, dass man aus der leicht erhältlichen Monoisopropylbarbitursäure durch Alkylierung ohne Anwendung geschlossener Gefässe bei Temperaturen, die den Siedepunkt des Alkylierungsmittels nicht übersteigen, mit guter Ausbeute zu den Isopropylalkylbarbitursäuren gelangen kann. 



   Die Ausführung des Verfahrens gestaltet sich derart, dass man auf die Alkaliverbindungen der Monoisopropylbarbitursäure Alkylhalogenid bei niederer Temperatur ohne Anwendung von Druck einwirken lässt. 



   Die   Isopropylalkylbarbitursäuren   sollen zu therapeutischen Zwecken Verwendung finden. 
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 Natronlauge gelöst. Hernach werden 150 Gewichtsteile Methyljodid zugesetzt und das Reaktionsgemisell 24 Stunden im Wasserbad von   400 unter   emulgierendem Rühren erwärmt. Die abgeschiedene Isopropylmethylbarbitursäure wird nach dem Erkalten abgesaugt und durch Kristallisation aus Alkohol gereinigt. 



   Die Isopropylmethylbarbitursäure bildet farblose Kristalle vom Schmelzpunkt   186-187 .   Sie ist schwer   löslich   in Wasser, ziemlich löslich in Alkohol, besonders in der Wärme. 



   Beispiel 2 : 170 Gewichtsteile Isopropylbarbitursäure werden mit 500 Gewichtsteilen Wasser 
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 Nach erfolgter Lösung setzt man 130 Gewichtsteile Allylbromid hinzu und verrührt emulgierend bei einer inneren Temperatur von etwa 25 . Die Reaktion ist anfänglich von einer   geringen Wärmeentwicklung   begleitet. Nach 12 Stunden ist die Reaktion beendet. Die von abgeschiedener   Isopropylallylbarbitursäure   dünnbreiige Masse wird nach gutem Abkühlen abgesaugt. Die Ausbeute beträgt über   80%   der theoretisch berechneten Menge.

   Durch einmaliges Umkristallisieren aus verdünntem Alkohol wird die Isopropylallylbarbitursäure rein, in Form farbloser Kristalle vom Schmelzpunkt   137-1380 erhalten.   Die Verbindung 
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 Verbindung löst sich in kalter, verdünnter Natronlauge und wird aus ihrer alkalischen Lösung durch   Ansäuern   unverändert abgeschieden. 



   Beispiel 3 : 170 Gewichtsteile Isopropylbarbitursäure werden mit 450 Gewichtsteilen Wasser übergossen und durch Zusatz von 135 Gewichtsteilen 30% iger Natronlauge in Lösung gebracht. Hernach fügt man 130 Gewichtsteile Isopropylbromid hinzu und erwärmt so lange unter Rühren am   Rückfluss   im Wasserbad auf   55-60'bis   das Isopropylbromid verschwunden ist. Die ausgeschiedene, rohe Diisopropylbarbitursäure wird nach dem Erkalten abgesaugt. Zu ihrer Reinigung wird sie in eiskalter, verdünnter Natronlauge gelöst und die filtrierte Lösung unter Eiskühlung mit Kohlensäure gesättigt. Die dadurch   entstandeneFällul1gwird abgesaugt und aus, mit Essigsäure anges uertemAlkohol umkristallisiert.   



  Man erhält auf diese Weise farblose, glänzende Kristalle, die erst über   230  unter   Zersetzung schmelzen. 



  Die Diisopropylbarbitursäure ist sehr schwer löslich in Wasser, etwas löslich in Alkohol und unverändert 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von Isopropylalkylbarbitursäuren, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die Alkaliverbindungen der Monoisopropylbarbitursäure Alkylhalogenide bei niederer Temperatur ohne Anwendung von Druck einwirken lässt.
AT92386D 1920-09-17 1921-05-26 Verfahren zur Darstellung von Isopropylalkylbarbitursäuren. AT92386B (de)

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AT92386B true AT92386B (de) 1923-04-25

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AT92386D AT92386B (de) 1920-09-17 1921-05-26 Verfahren zur Darstellung von Isopropylalkylbarbitursäuren.

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