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DE1411693B - Vorrichtung zum Herstellen von Bucheinbänden - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Bucheinbänden

Info

Publication number
DE1411693B
DE1411693B DE1411693B DE 1411693 B DE1411693 B DE 1411693B DE 1411693 B DE1411693 B DE 1411693B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folding
movement
edges
mold
pressure pad
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
William Harrison Reading; Gilbert Alfred Grover South Acton; Mass.; Gilbert George Bernard Hudson N. H.; Dinarello Joseph Verdi Melrose Mass.; Rogers (V.StA.). B42f 17-28
Original Assignee
Reece Folding Machine Co., Woburn, Mass. (V.StA.)

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Bucheinbänden aus in einem Uberzugsmaterial durch Kleben befestigten Futterstücken, mit einem den Einband tragenden Druckpolster, einem um das Druckpolster verlaufenden Rahmen, einer das Futterstück tragenden Änpreßplatte, die zum Aufbringen des Futterstücks auf das Überzugsmaterial gegen das Druckpolster verschiebbar ist, wobei die Ränder des Überzugsmaterials um die Kanten.des Futterstücks.durch verschiebbare Falzblätter umfalt- und auf dieses anpreßbar sind.
Bei einer bekannten derartigen Vorrichtung (französische Patentschrift 1124219) werden die Randbereiche der Anpreßplatte nach oben zurückgezogen, sobald das Futterstück auf dem Druckpolster aufgebracht ist. Je nach der Art des verwendeten Materials für den Überzug sind die nach oben stehenden Teile des Überzugs jedoch nicht steif genug, so daß sie umknicken und z. B. teilweise mit dem Futterstück in Berührung kommen, so daß es nicht mehr möglich ist, mit den Falzblättern eine gleichmäßige, knitterfreie Anlage des Überzugs auf dem Futterstück zu bewirken. Wird dann der Überzug mit dem Druckpolster nach oben verschoben, um die Randpartien des Überzugs gegen die Falz-
blätter zu drücken und damit die Klebeverbindung fertigzustellen, so werden die auf Grund der ungleichmäßigen Anlage entstandenen Falten flachgedrückt und nicht mehr beseitigt.
Bei einer anderen Vorrichtung dieser Art (deut-1 sehe Patentschrift 76 397) sind ein Druckpolster zur Auflage des Überzugs, eine Form zum Auflegen des Futterstücks, eine Einrichtung zur Bewegung der Form zwecks Auflegen des Futterstücks in einwandfreie Lage auf den Überzug, bewegbare Falzblätter ίο zum Einwärtsfalzen der Randkanten des Überzugs und anschließenden Pressen der Kanten in Klebberührung mit dem Futterstück sowie Einrichtungen zur Hervorbringung dieser Bewegungen der Falzblätter vorgesehen. Der Überzug besteht aus flexiblem Material, welches jedoch durch ein nicht biegsames, starres Futterstück verstärkt wird, wodurch kein äußerer Träger oder eine Auflagevorrichtung benötigt wird. Ferner wird der Überzug über die Ränder des Futterstücks gespannt, welches eine für die- ao ses Verfahren erforderliche Steifigkeit besitzen muß, so daß mit Hilfe dieser Vorrichtung nur starre Einbände hergestellt werden können.
Schließlich ist auch noch aus der deutschen Patentschrift 953 431 ein Verfahren zum Beziehen von Buchdecken, Albumhüllen oder dergleichen bekannt, bei welchem eine aus einem festen Material bestehende Einbanddecke mit einem Überzug, beispielsweise Papier, Stoff, Kunststoff oder dergleichen, versehen wird. Auf diese Weise kann aber ebenfalls nur ein starrer Einband hergestellt werden.
Bucheinbände werden somit normalerweise aus einem Stück Überzugsmaterial, wie Leder, Buchstoff, Papier od. dgl. biegsamen Material und einem oder mehreren, normalerweise aus dünner Pappe oder Papier bestehenden Futterstücken hergestellt. Die Futterstücke müssen an der Rückseite des Einbandstücks genauestens in die erforderliche Lage ausgerichtet werden, wobei ein gleichmäßiger Randabschnitt um den ganzen Umfang des Futterstücks herum vorstehen muß. Dieser freiliegende Randabschnitt muß dann gleichmäßig und fest aufwärts um die Kante des Futters herum gebogen und abwärts gepreßt werden. Es ist außerdem erforderlich, daß die Futterstücke und Einbände fest miteinander verklebt werden, was manchmal entlang des eingeschlagenen Rands erfolgt, jedoch an allen Stellen vorgenommen wird, an denen die Teile miteinander in Berührung stehen. Wegen der früher und heutzutage verwendeten nassen oder klebrigen Klebemittel, Bindemittel und Pasten wird dieses Verfahren selbst heute noch größtenteils von Hand durchgeführt. Durch Aufteilung der Arbeit auf mehrere Arbeiter und die Verwendung von Förderbändern, Klebmaschinen, Vorrichtungen usw. ist es zwar möglich, beträchtliche Produktionszahlen wirtschaftlich zu erzielen, doch ist die Zahl der hierfür erforderlichen Arbeitskräfte ziemlich groß. Ferner sind die Arbeitskosten pro Stück vergleichsweise hoch und es ist eine aufwendige Überwachung erforderlich, um eine derartige Herstellungsanlage betriebsfähig zu halten.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, eine verbesserte Vorrichtung zur Herstellung von Bucheinbänden aus flexiblen Uberzugsmaterial zu schaffen, bei welcher die vorgenannten Nachteile nicht auftreten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Arbeitsfläche der Anpreßplatte aus am Umfang verteilt angeordneten Segmenten besteht, die in der allgemeinen Ebene der Arbeitsfläche zwischen einer äußeren zum Umfalten der Ränder des Überzugsmaterials dienenden Lage, in welcher sich ihre freien Kanten im wesentlichen mit den Kanten des Futterstücks decken, und einer inneren Lage verschiebbar sind, in welcher ihre freien Kanten von den Kanten des umgefalteten und auf das Futterstück anzupressenden Rands des Überzugsmaterials weg liegen und daß Heizeinrichtungen zur Aktivierung von Klebmittelschichten vorgesehen sind.
Das Überzugsmaterial wird erfindungsgemäß nach dem Einlegen des Futterstücks von den Falzblättern umlegt, bevor die an der Anpreßplatte angebrachten Segmente nach innen zurückgezogen werden. Damit wird vorteilhafterweise erreicht, daß bei besonders leichten Überzugsmaterialien die Segmentteile die beim Zurückziehen durch das Umfalzen des zu verklebenden Rands entstandenen Falten glattziehen, bevor dieser Rand durch das Anpressen an die Falzblätter verklebt wird.
Außerdem sind die gemäß diesem Verfahren hergestellten Einbände gleichmäßiger in ihrer Größe und Form als handgemachte Einbände und selbst als die in einer Reihe mechanisierter Vorrichtungen hergestellten und sind daher in den zum Prägen der Einbände und zum Zusammensetzen des Buchs verwendeten Maschinen leichter zu handhaben. Gute Qualität wird mit geringeren Unkosten erreicht.
Die Vorrichtung kann zur Herstellung von Gegenständen mit rechtwinkeligen Ecken sowie von Gegenständen mit anderer als quadratischer oder rechteckiger Form, beispielsweise von kreisförmigen oder elliptischen Stücken, verwendet werden. Sie läßt sich beim Zusammensetzen jeder beliebigen Kombination von biegsamen Einbänden und Futterstücken verwenden, wobei der freiliegende Rand des Einbände teilweise oder vollständig über die benachbarten Kanten des Futters herumgebogen und mit diesen verklebt werden soll.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung an Hand der Zeichnungen genauer erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung mit den Merkmalen der Erfindung, aus der die zum Einlegen eines Überzugsmaterials ausgerichteten Falzblätter und der in Bereitschaft zum Aufnehmen eines Futterstücks in Einlegestellung angehobene Formoberteil ersichtlich sind,
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht mit entferntem Formoberteil und völlig in die Falz- und Klebstellung ein- und abwärts bewegten Falzblättern,
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht zur Veranschaulichung der Falzblätter bei entfernten Ausrichtschablonen für das Einbandstück sowie von zwei typischen Falzblattsätzen, wobei ein Satz für rechtwinkelige und ein Satz für runde Ecken vorgesehen ist,
Fig. 3A und 3B perspektivische Ansicht der linken vorderen und linken hinteren Falzblätter, wie sie bei der Herstellung von eckigen und runden Ecken verwendet werden,
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht mit entfernten Falzblättern, aus welcher das Druckpolster und die Seitenschienen des Auflagerahmens sowie die Halterung- und Betätigungseinrichtungen für die Falzblätter ersichtlich sind,
Fig. 4A einen Querschnitt längs der Linie 4A-
AA in F i g. 4 durch den Auflagerahmen, aus dem seine Seitenschienen ersichtlich sind,
F i g. 5 eine perspektivische Ansicht des Falz-Hauptrahmens mit Erhitzer und Blatt-Betätigungseinrichtung,
F i g. 6 eine perspektivische Ansicht des abgesenkten Formoberteils und der sich voll in Falzstellung befindlichen Falzblätter, wobei die Falz-Anhebeeinrichtung etwas in die Rückführungsstellung der Form angehoben ist,
F i g. 7 eine stirnseitige perspektivische Ansicht auf die Vorrichtung mit abgenommenem Auflagetisch, vorderer Sicherungsabdeckung und Formoberteil, aus welcher die Hauptwelle mit sämtlichen Betätigungskurven sowie der Hauptantrieb, die Betätigungseinrichtung für die Falzblatt-Betätigungsvorrichtung und die Falzblatt-Anhebeeinrichtung ersichtlich sind,
F i g. 8 eine perspektivische Ansicht der Rückseite der Vorrichtung zur Veranschaulichung der Welle zur Betätigung des Formoberteils und der Form, sämtlicher Betätigungseinrichtungen für die Längs- und Querbewegung der Falzblätter sowie der Anhebbewegung der Falzblätter, der Hauptwelle und der Betätigungskurven, wobei nur ein Teil des Form-Oberteils dargestellt ist,
■ F i g. 9 eine perspektivische Ansicht eines Teils der erfindungsgemäßen Vorrichtung, aus welcher der Einband-Förderarm mit seiner Betätigungseinrichtung ersichtlich sind,
F i g. 10 eine perspektivische Ansicht eines anderen Teils der Vorrichtung zur Veranschaulichung der Anhalteschalter, der Zeitgeber-Betätigungsschalter und der an der Hauptwelle vorgesehenen Kurve für die Zeitsteuerung,
Fig. 11 eine Aufsicht auf die im Formoberteil angeordnete Formen-Betätigungseinrichtung,
Fig. 12 einen Querschnitt durch die Formen-Betätigungseinrichtung von Fig. 11 längs der Linie 12-12,
Fig. 13 eine Aufsicht auf die Unterseite der Formen-Betätigungseinrichtung mit entfernten Formblättern und Blatthaltern,
Fig. 14 einen Querschnitt durch die Formen-Betätigungseinrichtung von F i g. 13 längs der Linie 14-14, mit eingesetzten Formblättern und Formblatthaltern,
F i g.. 15 eine Ansicht der durch einen Elektromotor angetriebenen Haupt-Antriebseinheit, mit darin angeordneter elektrischer Bremse,
Fig. 16 eine perspektivische Ansicht aller an der Hauptwelle und an der hinteren Welle angebrachten Kurven,
F i g. 17 eine andere perspektivische Ansicht der Vorrichtung mit Hauptwelle und an der hinteren Welle angeordneten Kurven,
Fig. 18 eine perspektivische Ansicht der durch eine an der Hauptwelle angeordnete Kurve angetriebenen Formoberteil-Anhebe- und Absenkeinrichtung,
F i g. 19 eine perspektivische Ansicht der durch eine an der Hauptwelle angeordnete Kurve angetriebenen Formen-Betätigungseinrichtung für die an der hinteren Welle vorgesehene Kurve,
F i g. 20 eine perspektivische Ansicht der zum Anheben und Absenken der vorderen und hinteren Falz-Bewegungsschienen verwendeten Falzschienen-Anhebeeinrichtung,
F i g. 21 eine perspektivische Ansicht der Falz schienen-Betätigungseinrichtung für die Querbe wegung,
F i g. 22 eine perspektivische Ansicht der Falz schienen-Betätigungseinrichtung für die Längsbewe gung,
F i g. 23 eine Ansicht der an der Hauptwelle ange brachten Kurve für Längs-Falzbewegung, der ar ihrer einen Stirnseite angeordneten hinteren Kurvt für die Querbewegung und der an ihrer anderer Stirnseite angeordneten vorderen Kurve für eim Querbewegung,
F i g. 23 A eine schematische Darstellung der verschiedenen Bewegungen der Falzblätter, die durcl Veränderung der Stellung der einzelnen Kurven ge maß F i g. 23 erzielt werden können,
F i g. 24 ein Schaltbild einer Steuerschaltung füi die Vorrichtung,
F i g. 25 eine perspektivische Ansicht der Klebeeinheit, welcher die Überzüge nach den Formen zugestellt werden,
F i g. 26 ein Kurven-Zeitsteuerungsprogramm fü: alle an der Hauptwelle angeordneten Kurven,
F i g. 27 eine Darstellung des Arbeitsprogramm: der durch die an der Hauptwelle angeordneten Kurven betätigten Bauteile der Vorrichtung währenc eines vollständigen Formzyklus,
F i g. 28 bis 37 schematische Darstellungen de: Arbeitsweise der einander zugeordneten Teile bein', Falzen und beim Verformen des Überzugsmateriah über das Futter,
F i g. 38 einen Querschnitt durch die Formeinrichtung der Vorrichtung,
Fig. 38A eine Ansicht gemäß Fig. 38 mit vollständig eingefalzter Einbandkante,
F i g. 39 eine weitere Aufsicht auf die Formeinrichtung gemäß F i g. 38 zur Verdeutlichung der Formung des Überzugmaterials,
F i g. 40 eine perspektivische Ansicht der Formeinrichtung gemäß F i g. 38,
F i g. 41 eine Teilansicht eines Einbände mit abgerundeten Ecken und
F i g. 42 eine Ansicht eines Einbände, welcher jedoch ohne Verwendung einer Formeinrichtung hergestellt wurde.
Zur besseren Erläuterung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den Figuren die an sich vorhandenen Abdeckglieder zum größten Teil weggelassen. Außerdem können auch zur Erhöhung der Sicherheit beispielsweise am Tisch der Vorrichtung zwei getrennte Handschalter 335 und 336 und ein Fußschalter 337 vorgesehen sein, die zur Inbetriebnahme der Vorrichtung betätigt werden müssen. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß sich die Hände der die Vorrichtung bedienenden Person nicht im Arbeitsbereich der Vorrichtung befinden und die Bedienungsperson selbst vor der Vorrichtung sitzt.
Die bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung verarbeiteten Überzugsmaterial- und Futterstücke werden auf die entsprechende Größe zurechtgeschnitten. Entweder die Futterstücke oder das Überzugsmaterial oder auch beides werden vor der Behandlung mit einem Klebmittel beschichtet, welches durch Hitze aktivierbar ist und durch Pressen verbunden wird. Bei der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung wird vorzugsweise eine Wärmestrahlung zur Aktivierung des Klebmittels verwendet. Es können jedoch auch elektronische oder dielektrische
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Heizgeräte verwendet werden, wozu dann aber zur Überzugmaterial 401 zu bewegen und dessen einSteuerung des Erhitzungsvorgangs ein Zeitgeberrelais wärts gebogene Kanten in Klebberührung mit dem verwendet werden muß. Futterstück 400 zu pressen. Zu diesem Zeitpunkt
Zunächst wird auf die schematischen Darstellun- wird die erfindungsgemäße Vorrichtung angehalten,
gen der Fig. 28 bis 37 Bezug genommen, in denen 5 um das vor dem Zusammensetzen am Futterstück
die verschiedenen Arbeitsstufen bei der Herstellung oder am Uberzugmaterial 400 als Beschichtung ange-
eines Einbands im Falzgerät erläutert sind. Es ist brachte Klebmittel durch Wärmeeinwirkung zu ak-
zu beachten, daß diese schematischen Darstellungen tivieren.
jeweils nur eine Randkante des Einbands zeigen. F i g. 36 zeigt, wie die Falz-Anhebeeinrichtung die
Gemäß F i g. 28 liegt ein Druckpolster 20 auf io vorderen und hinteren Falzschienen wiederum an-
einer Zwischenplatte 85 auf, während ein Einband- hebt, damit die vordere und die hintere Einrichtung
stück 401 mit Hilfe einer Überzugsmaterial-Ausricht- für Quer- und Längsbewegung die Falzblätter 24
schablone 21 auf diesen Teilen angeordnet wird, wieder in ihre zurückgezogene Lage zurückbewegen
wobei der Einband leicht nach oben und außen über kann.
die Falzblätter 24 gebogen ist. Die eine Form bil- 15 Gemäß F i g. 37 wurde die Falz-Anhebeeinrichdenden Segmente 40 werden unmittelbar auf den tung abgesenkt und in ihre Normalstellung zurückbe-Bereich des Druckpolsters 20 abgesenkt, wobei ein wegt, wo sie nun für das Formen des nächsten EinFutterstück 400 mit Hilfe eines kontinuierlichen Un- bands bereit steht, nachdem der vorherige Einband terdrucks an den Segmenten festgehalten wird. Er- durch den Förderarm vom Druckpolster 20 entfernt sichtlicherweise besitzt das Futterstück 400 genau 20 wurde,
dieselbe Größe wie die Form. Die Hauptwelle der erfmdungsgemäßen Vorrich-
In F i g. 29 haben sich die Segmente 40 auf das tung ist an ihren beiden Enden in vom oberen Vor-
Druckpolster 20 abgesenkt und drücken das Futter- richtungsfundament getragenen Lagern befestigt. Das
stück 400 auf das Uberzugmaterial 401, wodurch Falzgerät führt bei jeder vollen Umdrehung der
sich dessen Außenkanten leicht aufwärts und aus- 25 Hauptwelle einen vollständigen Arbeitskreislauf
wärts über die Falzblätter 24 biegen lassen. durch, um einen Buch-Einband herzustellen, bevor
In Fig. 30 hat eine Falz-Anhebeeinrichtung die dieser an das Hitze-Klebgerät weitergegeben wird,
nicht dargestellten vorderen und hinteren Falzschie- Die Hauptwelle wird mit niedriger Drehzahl durch
nen angehoben, wodurch eine Polsterrahmen-Seiten- einen Elektromotor angetrieben und ist mit einer
schiene 86 zusammen mit den darüber liegenden 30 elektrischen Bremse versehen, welche den Motor nach
Falzblättern 24 und Einband-Ausrichtschablonen 21 dem Abschalten des Stroms anhält. Ein derartiges
angehoben wird, um die Außenkanten des Über- elektrisches Antriebsgerät ist sehr vielseitig und an-
zugmaterials 401 lotrecht aufwärts um die Kanten passungsfähig, so daß die Hauptwelle mit gleich-
des an der Vorderseite des Segments 40 angeordneten bleibender langsamer Geschwindigkeit umlaufen und
Futterstücks 400 herum zu biegen. 35 dennoch erforderlichenfalls fast augenblicklich an-
Die Falzblätter 24 wurden gemäß F i g. 31 durch gehalten werden kann. In Abhängigkeit von dem zur
eine Betätigungseinrichtung für eine einwärts gerich- Aktivierung des Klebmittels zwecks Verklebens der
tete Längs- und Querbewegung der Falzblätter be- eingefalzten Kanten der Futterstücke verwendeten
wegt, um die aufwärts gebogenen Kanten des Über- Zeitablaufs vermag die erfindungsgemäße Vorrichtung
zugmaterials 401 mit einer zur Hervorbringung eines 40 bis zu acht Einbände je Minute herzustellen. Darüber
festen Falzes erforderlichen Streichbewegung einwärts hinaus sind alle betriebswichtigen Kurvenscheiben zur
über das an der Vorderseite der Form angeordnete Vervollständigung des normalen Arbeitskreislaufs im
Futterstück 400 zu falzen. richtigen Winkelverhältnis an der Hauptwelle ange-
Gemäß Fig. 32 verbleiben die Falzblätter in ihrer bracht, wodurch es verhältnismäßig einfach ist, den
in F i g. 31 dargestellten Einwärtslage, jedoch hat die 45 Arbeitsablauf erforderlichenfalls zu ändern.
Falz-Anhebeeinrichtung die vorderen und hinteren An der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind vor-
Falzschienen leicht angehoben, damit die Falz- dere und hintere Falzschienen vorgesehen, welche
blätter 24 die Form freigeben, so daß diese vom sich über deren Vorder- bzw. Rückseite erstrecken,
gefalzten Einband zurückgezogen werden kann. Das Anheben der Schienen wird durch zwei an der
In Fig. 33 bleibt die Falz-Anhebeeinrichtung in 50 Hauptwelle angebrachte Falz-Anhebkurvenscheiben ihrer Stellung gemäß F i g. 32 und somit auch die hervorgebracht, von denen jede einen Arm betätigt, Falzblätter in ihrer Lage gemäß Fig. 31; die Seg- welcher seinerseits an einer sich von der Vordermente40 wurden jedoch etwas angehoben, um das bis zur Rückseite der Vorrichtung erstreckenden Futterstück 400 vom Unterdruck frei zu machen und Welle angebracht ist und an seinen beiden Enden ein Zurückbewegen der Segmente von den gefalzten 55 Hebel aufweist, welche mit an den vorderen und Kanten bei der nächsten Bewegung der Vorrichtung hinteren Falzschienen vorgesehenen einstellbaren zu ermöglichen. Anhebeanschlägen in Berührung gelangen. Hierin Fig. 34 bleibt die Falz-Anhebeeinrichtung in durch ist eine Einjustierung der Anhebebewegung ihrer Stellung gemäß Fig. 32, und es bleiben die und Senkbewegung der Falzschienen innerhalb klein-Falzblätter ebenfalls in ihrer Lage gemäß Fig. 31. 60 ster Toleranzen möglich. Die von den Armen ge-Die aus den Segmenten 40 gebildete Form beginnt tragenen Kurvenfühler sind ebenfalls einstellbar, jedoch nunmehr ihre Rückbewegung und bewegt sich während die Kurvenscheiben selbst auswechselbar nach dem Zurückziehen bis hinter die Kante der sind, so daß eine maximale Anpassungsfähigkeit ge-Falzblätter 24 aus dem Falzbereich heraus aufwärts währleistet wird. Die Falzblätter werden angehoben, in die normale angehobene Stellung für ein erneutes 65 um die Randkanten des Überzugsmaterials im rech-Einlegen eines Werkstücks. ten Winkel gegenüber den Futterstücken zu biegen
In F i g. 35 wurde die Falz-Anhebeeinrichtung ab- und diese Kanten dann einwärts über das entspre-
gesenkt, um die Falzblätter 24 abwärts auf das chende Futterstück zu falzen, woraufhin die FaIz-
blätter abwärts bewegt werden, um die einwärts gebogenen Kanten in Klebberührung mit dem Futterstück zu pressen. .■:■■;.· .
Die Falzschienen-Betätigungseinrichtung für Querbewegung bewegt die vorderen und hinteren Falzschienen einwärts in Richtung auf die Vorrichtungsmitte und bewegt dabei die daran angebrachten Falzblätter, so daß die Kanten des Uberzugmaterials mit einer geradlinigen Bewegung von der Vorder- bis zur Rückseite über das Futterstück gefalzt werden. Diese Bewegung wird durch zwei mit entsprechenden Schlitzen versehene Kurvenscheiben für Längs-Falzbewegung ·.· hervorgebracht. Diese Kurvenscheiben sind so angebracht, daß sie in Umfangsrichtung relativ zueinander und außerdem relativ zur Kurvenscheibe für Längs-Falzbewegung verstellt werden können, um dadurch eine möglichst große Anpassungsfähigkeit an· die Arbeitsweise der Falzblätter zu gewährleisten. Die Falzschienen-Betätigungseinrichtung für die Längsbewegung bewegt vier in Gleitnuten in den vorderen und hinteren Falzschienen angeordnete Betätigungsgelenke für Längsbewegung. Diese Gelenke werden durch Hebel betätigt, welche auf im Vorrichtungsfundament vorgesehenen Wellen hin- und herschwingen. Jeweils eine Welle betätigt zwei dieser Gelenke; die Betätigung wird durch die Verwendung gegabelter Hebel ermöglicht, welche ein Auf- und Ab- bzw. Hin- und Herbewegen der Gelenk-Betätigungsblöcke in den Hebeln gestatten und somit die Bewegung ungeachtet der Stellung der Falzschienen in bezug auf die Wellen und Hebel auf die zugeordneten Gelenke übertragen. Diese Einrichtung wird durch die an der Hauptwelle vorgesehene Kurvenscheibe für Längsbewegung betätigt. Durch diese Bewegung werden die vier Falzblätter einwärts auf die Vorrichtungsmitte hin bewegt, um die Kanten des Überzugmaterials über das Futterstück zu falzen und daran anzukleben.
Die Formteil-Betätigungseinrichtung wird durch eine an der Hauptwelle angebrachte Kurvenscheibe betätigt, die eine an der hinteren Welle vorgesehene Kurvenscheibe· antreibt, um die die Form bildenden vier Schuhe in zeitlich aufeinander abgestimmter Abhängigkeit gegenüber den anderen Falzvorgängen auszufahren und einzuziehen.
Die Anheb- und Absenkeinrichtung für den Formoberteil wird ebenfalls durch eine an der Hauptwelle angebrachte Kurvenscheibe betätigt und verursacht ein Absenken und Anheben des Formoberteils mit der von diesem nach unten abstehenden Form in einem zeitgesteuerten Verhältnis gegenüber den anderen Falzvorgängen.
Die Überzugsmaterial-Fördereinrichtung wird durch eine Reihe von an der Hauptwelle angeordneten Kurvenscheiben gesteuert, die bewirken, daß der Förderarm das Überzugmaterial nach dessen Formgebung aufnimmt und zum Hitze-Klebegerät weiterfördert.
Das Hitze-Klebegerät kann mit verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben werden und ergreift das geformte Überzugmaterial und leitet es zwei Förderbändern zu, welche es beispielsweise an thermostatisch geregelten Heizgeräten vorbeitragen, wodurch das gesamte Futterstück mit dem Überzugmaterial verklebt wird. Außerdem sind noch zwei Endbearbeitungs-Druckrollen vorgesehen, die alle im Überzugmaterial vorhandenen Unregelmäßigkeiten wie Falten od. dgl. glätten bzw. ausbügeln.
Die Form steht praktisch unter einem kontinuierlichen Vakuum, um die Futterstücke daran festzuhalten, während die Vakuumsversorgung des Förderarms durch ein Ventil gesteuert wird, das durch eine an der Hauptwelle vorgesehene Kurvenscheibe periodisch und in zeitgesteuertem Verhältnis gesteuert wird. . ■ .■;
Im folgenden wird die erfindungsgemäße Vorrichtung näher erläutert.
ίο F i g. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Teils der Vorrichtung, bei der die Falzblätter 24 zum Einlegen eines Uberzugsmaterials ausgerichtet sind und ein Formoberteil in seine Bereitschaftsstellung zum Einlegen eines Futterstücks angehoben isti
Das einen Schichtaufbau aufweisende Druckpolster 20 ist so ausgebildet, daß es das Überzugsmaterial aufzunehmen vermag und das nachgiebige Glied zum Abstützen und Festhalten des Uberzugsmaterials und des Futterstücks während des Preß-Vorgangs-bildet.. Die. Größe des Druckpolsters entspricht der endgültigen Größe des zu formenden Bucheinbands und ist somit so groß wie die Form, welche auf das Druckpolster 20 abgesenkt wird, um das Futterstück und das Überzugsmaterial während des Formgangs festzuhalten. Da das Überzugsmaterial größer ist als das Druckpolster, sind die Ausrichtschablonen 21 in bezug auf das Druckpolster 20 derart ausgerichtet, daß ihre Randkanten in richtiger Breite über das Druckpolster 20 hinausstehen, um sie aufwärts und über das Futterstück falzen zu können. Die Ausrichtschablonen 21 werden außerdem als Versteifungsglieder während des Falzvorgangs verwendet. Die Schablonen 21 werden durch Befestigungs- und Einstellschrauben 22 starr am FaIzgerät-Hauptschalter 23 festgehalten.
Die Falzblätter 24 sind unmittelbar unter den Ausrichtschablonen 21 angebracht und mit Hilfe von flache Unterlegstreifen 27 durchsetzenden Stiftschrauben 26 am Abstandstück 25 eines jeweiligen Falz-Bewegungsblocks 29 befestigt und mit diesem verankert. Die Falzblätter 24 sind mit Schlitzen 28 versehen, die eine Zentrierung und Ausrichtung ermöglichen. Das Abständstück 25 ist am entsprechenden Bewegungsblock 29 befestigt und wird von ihm betätigt, wobei der Block seinerseits an einer Schiene 32 angebracht ist und durch ein Betätigungs-Glied 30 in Längsbewegung betätigt wird und mit Hilfe von Stiftschrauben 31 mit diesem verbunden ist. Ersichtlicherweise bewegt sich also der gesamte FaIztisch bei einer Auf- und Abwärtsbewegung der Falz-Schienen 32, von denen je eine an der Vorder- und Rückseite der Vorrichtung befestigt ist und sich auf- und abwärts bewegt, während der Hauptrahmen 23 des Falzgeräts auf den Bewegungsblöcken 29 ruht.
Darüber hinaus bewegt das Glied 30 bei seiner Hin- und Herbewegung die Falzblätter 24 mit Hilfe der Bewegungsblöcke 29 und deren Abstandstücke 25 in Längsrichtung. Während der Querbewegung der Falzschienen 32 übertragen diese eine ähnliche Bewegung auf die Falzblätter. Diese Bewegungen dienen daher zuerst dem Anheben der Kanten des Uberzugsmaterials um das Futterstück herum und anschließend dazu, das Uberzugsmaterial über das Futterstück und das Formsegment einwärts zu falzen, während sie später nach dem Entfernen der Formsegmente das Pressen der einwärts gefalzten Kanten des Uberzugsmaterials bei Senken der Blätter abwärts auf das Futterstück ermöglichen. Ersichtlicher-
weise sind die Fundamentabschnitte der Vorrichtung mit von Schrauben 34 gehaltenen Abdeckungen 33 abgedeckt, um Schmutz und Staub sowie andere ungewünschte Ablagerungen auf den im Fundament angeordneten Einrichtungen fernzuhalten.
Ein schwenkbares Formoberteil 35 weist ein Gestell 37 mit zwei an der hinteren Welle 36 angebrachten Bügelarmen 38 und 39 auf. Die Form besteht aus vier Segmenten 40, von denen jedes mit Hilfe von Haltern 41 bewegbar ist, um die Form vor und nach dem Falzvorgang auszudehnen bzw. zurückzuziehen. Das Futterstück wird auf eine Form-Anpreßplatte 42 aufgelegt und an dieser durch über Löcher 43 und 44 angelegten Unterdruck festgehalten, bis es im Überzugsmaterial abgelegt ist. Das Futterstück wird mit Hilfe von an einem Schablonen-Befestigungsblock 48 vorgesehenen Seitenschablonen 45 und 46 sowie einer hinteren Schablone 47 an der Anpreßplatte 42 in der richtigen Lage festgehalten. Der Befestigungsblock 48 ist mit Hilfe von Stangen 50 und 51 nachgiebig an den Bügeln 38 und 39 des Formoberteil-Gerüsts angebracht und wird durch an den Bügelarmen 38 und 39 vorgesehene Anschläge 52 und 53 gehalten. Bei Absenken der Form werden die Schablonenleisten durch Berührung mit den Ausrichtschablonen 21 aufwärts aus der Bewegungsbahn wegbewegt.
Die hintere Welle 36 ist an ihren beiden Enden in selbstzentrierenden Lagern 54 und 55 gelagert. Diese Lager sind in Arme 56 und 57 des Rahmens eingesetzt und bilden somit ein umlaufendes Glied an der hinteren Seite des Rahmens zur Ermöglichung der Formteilbetätigung und des Absenkens des Formoberteils 35. Die Betätigung der Form bzw. Segmente 40 zwecks Ausdehnung und Zurückziehen derselben erfolgt durch ein Gelenk 59, welches, wie später noch genauer beschrieben wird, mit geradliniger Bewegung betätigt wird, um dadurch eine drehende Schwingbewegung eines Bewegungsübertragungsbügels 60 durch einen Arm 61 hervorzubringen. Diese Bewegung wird auf eine an der hinteren Welle 36 angebrachte Hülse 62 übertragen, welche durch Stellringe 63 und 64 an einer Längsverschiebung gehindert wird. Am einen Ende der Hülse 62 ist zur Betätigung der Form eine Kurvenscheibe 65 angebracht, während am anderen Ende der eine Bewegung übertragende Bügel 60 befestigt ist, so daß die gesamte Anordnung gemäß F i g. 8 auf der Welle 36 hin- und herzuschwingen vermag. Die Schwingbewegung der Kurvenscheibe 65, welche eine rechteckige Kurvennut 66 aufweist, überträgt eine geradlinige Hin- und Herbewegung auf einem Bügel 67, welcher einen auf der Hülse 62 gleitenden Bügel und ein an seiner einen Seite angebrachtes Mitnehmerglied 69 aufweist, um mit der Kurvennut 66 in Eingriff zu gelangen und eine Betätigungsbewegung für die Form hervorzubringen. Der Reihenfolge nach erfolgen die folgenden Arbeitsvorgänge: Absenken des Formoberteils mit am Druckpolster angeordneter, ausgedehnter Form, anschließendes Formen der Falze des Überzugsmaterials über die Form, Zurückziehen der Form und Anheben derselben in die Stellung zum Einlegen eines neuen Futterstücks.
Der Formoberteil 35 weist an seiner Vorderseite eine Einstellmutter 70 für eine Vor- und Zurück-Größenverstellung der Form sowie Stiftschrauben 71 und Profilstücke 72 zur längsweisen Größenverstellung der Form auf. Die Vakuumzufuhr zur Form-Anpreßplatte 42 zum Festhalten des Futterstücks erfolgt über eine Vakuum-Verteilerleitung 73 und
Schläuche 74 und 75. ... . ·
In F i g. 2 ist der Formoberteil 35 weggelassen und die Falzeinrichtung mit in Falzstellung geschlossenen Falzblättern und in diese Stellung abwärts gesenkten Falz-Bewegungsschienen dargestellt. Die Gelenke 30 für Längsbewegung haben die Falzblätter in Längsrichtung in die Vorrichtung einwärts bewegt,
ίο während die Falzschienen 32 durch die Einrichtung für die Querbewegung von hinten ■ nach vorn einwärts bewegt wurden, um alle Falzblätter in der richtigen Reihenfolge voll in die Falzstellung zu bringen. Außerdem hat die Falz-Anhebeinrichtung die gesamte Anordnung auf das Druckpolster 20 abgesenkt. "·
In Fig. 3 sind die Ausrichtschablonen21 nicht dargestellt, und die Falzeinrichtung mit in Einlegstellung stehenden Falzblättern veranschaulicht, während die Falz-Anhebeinrichtung ebenfalls in Einlegstellung steht. Die in F i g. 3 A dargestellten Falzblätter 24 A und 24 B zeigen, wie die sich überlappenden Enden ausgebildet sind, um nicht die Stärke der Falzblätter verändern zu müssen. Die schraffierten Bereiche 76 und 79 sind an der Oberseite auf halbe Plattenstärke abgefräst, während die beiden anderen Bereiche 77 und 78 entsprechend auf der Unterseite abgefräst sind, um ein Überlappen bzw. Zusammenschieben der Blätter ohne Stärkenänderung zu gestatten. Darüber hinaus ist ersichtlich, daß die die Ecken ausbildenden Schlitze 80, 81, 82 und 83 längliche Form besitzen, um die rechtwinkeligen Ecken unter Vermeidung dicker Falten formen zu können. Zur Formung derartiger rechtwinkeliger Ecken ist die Falzbewegung so abgestimmt, daß die Falzblätter zuerst kreuzweise von der Vorder- und Rückseite einwärts gegen die Mitte und anschließend endweise bzw. in Längsrichtung gegen die Mitte bewegt werden, so daß vor dem Pressen ein rechtwinkeliger Eckfalz minimaler Dicke hergestellt wird. Die beiden in F i g. 3 B dargestellten Falzblätter 24 D und 24 C verdeutlichen, wie die sich überlappenden Enden ausgebildet sind, um ebenso wie bei den Blättern 24 α und 24 b nicht deren Stärke ändern zu müssen, und lassen darüber hinaus die Ausbildung der Ecken und die Art der Blattbetätigung erkennen. Beim Formen runder Ecken wird die Bewegung so weit abgewandelt, daß alle vier Blätter gleichzeitig im Winkel von ,45° einwärts bewegt werden, indem die Quer- und Längs-Blattbewegung gleichzeitig und nicht wie beim Formen von rechtwinkeligen Ecken schrittweise durchgeführt wird. Wie dieser Vorgang durchgeführt wird, wird später im Zusammenhang mit der Arbeitsweise der Hauptwelle beschrieben.
In F i g. 4 sind die Falzblätter ebenfalls weggelassen, um den Falzgerät-Hauptrahmen, die Druckpolsterauflage und den das Druckpolster umgebenden Rahmen sichtbar zu machen. Der Falzgerät-Hauptrahmen 23 ruht auf den Bewegungsblöcken 29 und ist durch diese aufwärts und abwärts bewegbar, wenn die Falz-Anhebeeinrichtung die Falzschienen 32 aufwärts und abwärts bewegt. Der Rahmen 23 ist um das Druckpolster 20 herum angeordnet und wird daher durch dieses in seiner lotrechten Bewegung geführt. Links und rechts neben dem Druckpolster 20 sind seitliche Schienen 86 und 87 vorgesehen, während vor und hinter dem Druckpolster 20 T-förmige Schienen 88 und 89 angeordnet sind, von
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denen die letzteren mit Hilfe von Stiftschrauben 91 richtens der Maschine auf die Welle aufgesetzt wer-
und 92 im Falzgerät-Hauptrahmen gehalten werden. den kann.
Der gesamte Rand des Druckpolsters ist von einem An der Hauptwelle 100 sind eine Anzahl von dünnen U-förmigen Streifen 93 eingefaßt, welcher Kurvenscheiben mit verschiedenen Formen und Gröin zwei einzelne Stücke geschnitten wurde und an 5 ßen angebracht und verkeilt. In den F i g. 16 und 17 den Vorderseiten .der seitlichen Schienen 86 und 87 sind Stirnseitenansichten der Kurvenscheiben dargesowie an den Enden der T-förmigen Schienen 88 und stellt, welche die Reihenfolge der Arbeitsvorgänge 89 angebracht ist. Der Rand des Hauptrahmens 23 vermitteln, nämlich eine elektrische Steuerkurve 200 wird durch elektrische Heizeinrichtungen 94 und 95 mit zwei Steuernocken 201 und 202 zur Betätigung erwärmt, um ein Warmhalten der Anordnung für io des Heizzyklus-Zeitgeberschalters und zum Anhaldas Verkleben zu erleichtern. Darüber hinaus ist eine ten der Vorrichtung zwecks Hervorbringung einer Polsterauflage 90 zur Aufnahme thermostatisch ge- einzigen Umdrehung der Hauptwelle 100, sowie eine regelter Heizgeräte für das Verkleben vorgesehen. Falz-Anhebkurvenscheibe 142 zur Steuerung und Bein Fig. 5 sind weiterhin das Druckpolster und tätigung der'linken Falz-Anhebeinrichtung. Entspredie Zwischenplatte fortgelassen, wobei das Falz- 15 chend sind eine Formoberteil-Betätigungskurvengerät bis auf die Betätigungseinrichtung zerlegt ist. scheibe 204 zum Anheben und Senken des Formin F i g. 6 ist der auf die Druckplatte abgesenkte Oberteils aus der und in die Formstellung, eine Kur-Formoberteil 35 dargestellt, wobei die Falzblätter venscheibe 170 für die Längs-Falzbewegung, an geschlossen sind, die Falz-Anhebeeinrichtung jedoch deren linken Seite eine Kurve 171 für die Querauf die Formzurückziehstellung angehoben ist. Die 20 Falzbewegung und an deren rechten Seite eine vor-Form befindet sich unter den durch den Formhalter dere Kurve 169 für die Quer-Falzbewegung vorge-41 betätigten Falzblättem 24. Diese Falzblätter wer- sehen sowie eine rechte . Falz-Anhebkurvenscheibe den später etwas weiter angehoben, und die Form 143 zur Steuerung und Betätigung der rechten Falzselbst wird dann zurückgezogen und in ihre normale Anhebeinrichtung, wobei die an dieser Kurven-Einlegstellung angehoben. Die Betätigungseinrich- 25 scheibe vorgesehenen Nocken von der Stirnfläche tung wird später als Ganzes beschrieben werden. der Kurve abstehen, um eine Anhebbewegung her-Die F i g. 7 und 8 zeigen vorder- bzw. rück- vorzubringen. An der Rückseite der Kurvenscheibe seitige Ansichten der erfindungsgemäßen Vorrich- 143 ist ebenfalls eine Ablaufkurve vorgesehen, die tung, wobei der Tisch sowie die vordere Schutz- zur Betätigung der an der hinteren Welle 36 angeabdeckung fehlen, um die Hauptwelle und das An- 30 brachten Form-Betätigungskurve 65 dient,
triebsgeräte besser erkennen zu lassen. Die Haupt- An der Rückseite der Schwingbewegungskurvenwellen 100 ist an ihren beiden Enden in Lager 101 scheibe 213 für den Förderarm sind eine Förderarmund 102 eingesetzt, die an einer Fundamentplatte Anhebkurve 206 und eine Vakuum-Ventil-Betäti-103 vorgesehen sind und dort mit Hilfe von Schrau- gungskurve 210 drehfest mit Hilfe von Schrauben ben 104 und 105 gehalten werden. An der Welle 100 35 211 und 212 angeordnet. Ersichtlicherweise wird die können praktisch alle Antriebs- und Betriebs- bzw. Kurve 206 dazu benutzt, den Förderarm in ange-Be.tätigungseinrichtungen befestigt werden, so daß hobener Stellung zu halten, bis er zum Aufnehmen die gesamte Arbeitsweise der erfindungsgemäßen des fertigen Überzugsmaterials vom Druckpolster Vorrichtung von dieser einen Welle aus synchron benötigt wird, wobei der Arm gesenkt und gleich gesteuert werden kann. Der Grundaufbau der Vor- 40 wieder angehoben wird. Dies wird durch eine an richtung besteht im wesentlichen aus zwei die beiden einem Hubhebel 209 vorgesehene Rolle 207 erSeiten bildenden Rahmen-Konstruktionen 106 und reicht, welche den genanriten Hebel um einen 107, mit versteifenden, starr an ihnen befestigten Schwenkpunkt 208 herum neigt und somit den För-Winkelgliedern 108,109,110 und 111, wodurch ein derarm hebt. Anschließend wird unter dem Einfluß starrer Rahmen gebildet wird, an dem die Funda- 45 der Vakuumventil-Betätigungskurve der Arm an mentplatte 103 angeordnet ist. Unterdruck gelegt, um den fertigen Einband dem Die in Fi g. .15 dargestellte Antriebseinheit ist Hitze-Klebgerät zuzuführen. Durch die Anordnung •am 'hinteren Ende des Rahmens angebracht und dieser beiden Teile an der Kurve 213 -und durch die weist einen Elektromotor 112 mit einer als Einheit entsprechende Betätigung wird der Förderarm in die mit der Hauptwelle ausgebildeten elektrisch gesteu- 50 Anhebstellung und anschließend nach rechts in eine erten Bremse auf. Der Motor treibt über eine Rie- Abgabestellung geschwenkt, in welcher der Einband ■menscheibe 113, einen 'Riemen 115, eine weitere Rie- freigegeben wird und auf das Hitze-Klebgerät fällt, menscheibe 114 und versetzt eine in Lagern 117 und Gewünschtenfalls kann an der anderen Maschinen-118 gelagerte Welle 116 in Drehbewegung. Auf der seite ein zweiter derartiger Teil zum Beschicken der Welle 116 ist eine Schnecke 120 zum Antrieb eines 55 Maschine vorgesehen werden,
auf der Hauptwelle 100 fest aufgesetzten Schnecken- Gemäß Fig. 17 sind eine elektrische Steuerrades 121 angeordnet. Eine die Lager 117 und 118 kurve 200, eine linke Falz-Anhebkurve 142, eine aufnehmende Lagerplatte 119 ist an lotrechten Stan- Formoberteil-Betätigungskurve 204, eine Kurve 170 gen 123 und 124 an der Fundamentplatte 103 für die Längs-Falzbewegung, eine hintere Kurve 171 gleitfähig angebracht. Die Riemenspannung wird 60 für die Quer-Falzbewegung und eine vordere Kurve ■mit Hilfe von in der Auflage des Motors 112 vor- 169 für Quer-Falzbewegung sowie eine rechte Falzgesehenen Schlitzen eingestellt, wobei der Motor auf Anhebkurve 143 mit einer Steuernut 215 zur Beder zwischen den beiden Schweißkonstruktionen 106 tätigung der Form über die hintere Welle 36 und und 107 und an diesen mit Schrauben befestigten eine Form-Betätigungskurve 65 vorgesehen. Außer-Motorträgerplatte 125 aufliegt. Ersichtlicherweise ist 65 dem ist noch eine Schwingbewegungskurve 213 für das vordere Ende der Welle 116 teilweise ausgefräst, den Förderarm mit Vakuumventil-Betätigungskurve so daß eine Handkurbel zum von Hand erfolgenden 210 und Förderarm-Anhebkurve 206, welches an der Drehen der Hauptwelle zwecks Einstellens und Ein- in Fig. 17 sichtbaren Seite angeordnet und mit
j Hilfe Schrauben 211 und 212 an der Kurve 213 be- ; festigt ist, in der Vorrichtung vorgesehen.
Sämtliche Kurven sind, mit Ausnahme der Kur- ; ven 169 bzw. 171 für die Querbewegung, die an den beiden Stirnflächen der Kurve 170 für die Längs-Falzbewegung angeordnet sind und sich dieser ge- [ genüber in Umfangrichtung drehen können, fest an : der Hauptwelle 100 angebracht.
j Im folgenden ist die Falzschienen-Anhebeinrich- : tung an Hand von F i g. 20 genauer beschrieben. \ Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden zwei Falzschienen verwendet, von denen sich je eine über ; die Vorder- und eine über die Hinterseite der ■\ Vorrichtung erstreckt und die beide gleichzeitig durch die Falzschienen-Anhebbewegungseinrichtung betätigt werden. Am Vorrichtungsfundament sind zwei Falzschienen-Anhebwellen 126 und 127 angeordnet, die sich an der linken bzw. rechten Seite der Vorrichtung von deren Vorderseite bis zu deren Rückseite erstrecken. Mit diesen Wellen 126, 127 sind Hubhebel 128,129,130 und 131 verstiftet und werden durch diese betätigt. Die vorderen Hebel 128 und 129 sind mit nach unten abstehenden Betätigungsarmen 132 bzw. 133 verbunden, die an ihren freien Enden Schlitze 134 bzw. 133 aufweisen und außerdem mit Mitnehmern 136 bzw. 137 versehen sind, welche mit Hilfe von Einstell-Stiftschraubenl38 und 139 für den Mitnehmer 136 und Einstell-Stiftschrauben 140 und 141 für den Mitnehmer 137 in den Schlitzen 134 bzw. 135 einstellbar sind. Die Mitnehmer 136 und 137 laufen auf der linken und der rechten Falzgerät-Anhebkurve 142 bzw. 143, um eine schwingende Bewegung zum Anheben und Senken der Falzblätter-Anordnung gegenüber dem Druckpolster hervorzubringen. Die an den unteren Enden der Betätigungsarme 132 und 133 vorgesehenen Einstellmöglichkeiten dienen zum Ausrichten und Gleichschalten der Wirkungsweise der beiden Hebelsätze. Die tatsächliche auf die Falzschienen 32 übertragene Anhebgröße wird durch vier einstellbare Anheb-Anschläge 144, 145, 146 und 147 gesteuert, die an den unteren Flächen von vorderer und hinterer Falzschiene 32 unmittelbar über den mit ihnen in Berührung gelangenden Hubhebeln angeordnet sind. Beide Anhebkurven 142,143 sind mit der Hauptwelle 100 verkeilt und an dieser befestigt und werden somit von dieser synchron angetrieben.
Als nächstes wird unmehr die Falzschienen-Betätigungseinrichtung für die Querbewegung im Zusammenhang mit F i g. 21 beschrieben. Diese Einrichtung bewegt die vorderen und hinteren Falzschienen 32 einwärts auf die Maschinenmitte hin und hält sie stets parallel zueinander, um die Falzblätter einwärts über das Druckpolster zu bewegen und das Überzugsmaterial einwärts über das Futterstück zu falzen. Bei dieser Einrichtung sind zwei flache, rechtwinkelige Schienen vorgesehen, die das Fundament durchsetzen, um die Betätigung der beiden Falzschienen miteinander zu koppeln und diese dadurch zusammen betätigen zu lassen.
Die linken und rechten Falzgerät-Führungsschienen 150,151 sind als rechtwinkelige, flache Leisten unterhalb der Falzschienen 32 angeordnet und mit Hilfe von an den Unterseiten der Falzschienen befestigten Gleitnutblöcken 152,153,154 und 155 an ihren vorderen Enden bewegbar, an ihren hinteren Enden jedoch starr mit diesen Falzschienen verbunden. Diese Blöcke sind mit abwärts gerichteten Gabelstücken 156,157,158 und 159 versehen, welche die Betätigungseinrichtung bilden, um die beiden Falzschienen vollkommen parallel zueinander hin und her zu bewegen. Die Einrichtung wird durch drei zu einem Betätigungsglied zusammengefaßte Betätigungsarme 160,161 und 162 betätigt, welche an der Unterseite des Fundaments in einer Betätigungsglied-Halterung 163 angebracht sein können. Die beiden Arme 160 und 161 sind an ihren äußeren Flächen zur Aufnahme exzentrischer Bolzen 166 und 167 ausgebildet, die mit Hilfe von Schrauben und Muttern gehalten werden und mit den Gabelstücken 156 und 157 verbunden sind, während sie gleichzeitig eine Einstellung der betätigenden Teile ermöglichen, um die Parallelität zwischen vorderer und hinterer Falzschiene 32 aufrechtzuerhalten. Der untere, abwärts gerichtete Betätigungsarm 162 weist an seiner einen Seite einen Kurvenmitnehmer 168 auf, der von dem an der Kurve 169 für die Querbewegung vorgesehenen Schlitz betätigt wird. Die hintere Falzschiene 32 wird durch eine ähnliche, in F i g. 8 dargestellte Anordnung angetrieben und durch die an der Kurve 170 für die Längs-Falzbewegung angeordnete Kurve 171 für Querbewegung betätigt. Die am hinteren Ende vorgesehene Halterung ist um 180° verdreht angeordnet, um den an der rechten Seite befindlichen Betätigungsarm zum Eingriff in die Kurve 171 auszurichten.
Im folgenden sei nunmehr die Betätigungseinrichtung für die Längs-Falzbewegung an Hand von F i g. 22 erläutert. Diese Einrichtung vermag die Falzblätter einwärts und auswärts in Richtung der Vorrichtungsmitte und von dieser hinweg bewegen, um das Uberzugsmaterial über das Futterstück zu falzen. Wie bei der anderen Bewegungseinrichtung sind auch hier zwei in im Grundrahmen 103 vorgesehenen Lagern angeordnete Wellen vorgesehen, um die Wirkungsweisen an Vorder- und Rückseite aufeinander abzustimmen und aneinander anzupassen. Die Wellen 178 und 179 sind jeweils an ihren beiden Enden mit daran drehfest verstifteten, gegabelten Betätigungshebeln 172,173,174 und 175 versehen, die von einem vom Gabel-Betätigungshebel 172 nach unten abstehenden Arm 176 betätigt werden, welcher einen einwärts gerichteten Kurvenmitnehmer 177 zum Eingreifen in eine im Umfang der Kurve 170 für endweise Falzbewegung vorgesehene Umfangs-Steuernut aufweist. Diese Steuernut überträgt eine schwingende Bewegung auf den Gabel-Betätigungshebel 172, der seinerseits diese Schwingbewegung auf einen im Gabelabschnitt des Hebels angeordneten Bewegungs-Ubertragungsblock 180 überträgt. Diese Anordnung ermöglicht die Aufwärts- und Abwärts-Falzbewegung in bezug auf diese Betätigungshebel sowie die durch die Hebel ausgeführte einwärts und auswärts gerichtete Falzbewegung. In in den Oberseiten von vorderer und hinterer Falzschiene 32 vorgesehenen Schlitzen sind die Betätigungsglieder 30 für Längsbewegung angeordnet, die mit den in den Gabelstücken der Hebel 172 bis 175 angebrachten Blöcken 180 verstiftet sind und die Längs-Falzbewegung dadurch gewährleisten, daß sie in den Schlitzen hin- und herbewegt werden und die an ihnen befestigten Falz-Bewegungsblöcke 29 in Bewegung versetzen. Die Übertragung der Bewegungen wird dadurch sichergestellt, daß die unteren äußeren Enden der gegabelten Betätigungshebel 172 bis 175
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mittels . Bügel 182 und 183 miteinander gekoppelt sind, die ihrerseits durch eine an einer nachgiebig befestigten Platte 184 angeschweißte Verbindungsstange miteinander gekoppelt sind. Die Platte 184 (F i g. 7 und 8) ist mit Hilfe von scharnierartigen, nur eine Aufwärts- und Abwärtsbewegung der Verbindungsstange in einer einzigen lotrechten Ebene gestattenden Universal-Befestigungseinrichtungen 185 und 186 an der Seitenplatte 107 der Vorrichtung nachgiebig befestigt. Ersichtlicherweise ermöglicht und gewährleistet diese Anordnung die Übertragung einer gleichmäßigen Bewegungsgröße, wodurch, die Betätigung der Glieder 30 in den Falzschienen 32 jederzeit gleich groß ist. Wie aus F i g. 22,ersichtlich ist, können die Enden der Universal-Starigen an den äußersten Enden der Bügel 182 und 183 zwecks Gewährleistung gleichmäßiger Länge und Verlagerung der Glieder 30 verstellt werden. Darüber hinaus ermöglicht die Verschiebung des Falz-Bewegungsblocks gegenüber dem Glied 30 und seine Befestigung daran mit Hilfe der Stiftschrauben 31 eine zusätzliche Einstellbarkeit.
In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß die an der linken Stirnseite der Kurve 170 für die Längs-Falzbewegung angebrachte hintere Kurve 171 für die Querbewegung sowie die gemäß F i g. 7 an der rechten Seite dieser Kurve angebrachte vordere Kurve 169 für eine Querbewegung in radialer Richtung einstellbar an der Kurve 170 befestigt sind, um die Arbeitsreihenfolge der Falzblätter 24 abändern zu können. In Fig. 23 ist die in den Lagern 101 und 102 gelagerte Hauptwelle 100 mit der Kurve 170 dargestellt, welche zwei Naben zur Zentrierung und Befestigung der Querbewegungskurven aufweist. Die Quer-Falzbewegungskurven 169 und 171 sind mit einem Schlitz zu ihrer in Umfangsrichtung erfolgenden Einstellung und ihrer Befestigung mit Schrauben 189 und der Mutter 190 versehen und weisen drei Aufnahmebohrungen für eine mit einer Mutter 188 zusammenwirkende Schraube 187 auf, mit deren Hilfe sie auf beiden Stirnseiten der -. Kurve 170 angeordnet und somit die Arbeitsreihenfolge der Falzblätter geändert werden können. Im Blockdiagramm gemäß F i g. 23 A sind die verschiedenen Arbeitsreihenfolgen schematisch dargestellt, die durch Verstellung der Querbewegungskurven in Radialrichtung gegenüber der Längsbewegungskurve zwecks Hervorbringung dieser Bewegungen erreicht werden können. Gemäß den Diagrammen in F i g. 23 A ergeben sich folgende Zusammenhänge: . .
Links: Die vordere und hintere Querbewegungskurve 169 bzw. 171 bewegen die Falzblätter 24 zuerst in Querrichtung (1) einwärts auf das Druckpolster zu, woraufhin die Längsbewegungskurve die Falzblätter 24 in Längsrichtung einwärts (2) gegen das Druckpolster bewegt, um das Falzen des Uberzugsmaterials in Einwärtsrichtung über das Futterstück und die Form zu vervollständigen.
Mitte: Die Falz-Längsbewegungskurve 170 bewegt die Falzblätter 24 zuerst in Längsrichtung einwärts (1) gegen das Druckpolster, und anschließend bewegen die vordere und hintere Querbewegungskurve 169 bzw. 171 die Falzblätter 24 in Querrichtung einwärts (2) auf das Druckpolster zu, um das Einwärtsfalzen des Überzugsmaterials über das Futterstück und die Form zu vervollständigen.
Rechts: Die Längsbewegungskurve 170 sowie die vordere und hintere Querbewegungskurve 169 bzw. 171 bewegen die Falzblätter24 gleichzeitig, einwärts, um, wie dargestellt, eine im Winkel von 45° gegenüber dem Druckpolster auf dieses verlaufende Bewegung hervorzubringen und das Einwärtsfalzen des Überzugsmaterials in einem Arbeitsgang durchzuführen.
Die vorstehend beschriebenen, unter »Links« und »Mitte« angeführten Bewegungen werden in Verbindung mit den Falzblättern 24 A und 24 B gemäß Fig. 3 A angewandt, um Einbände mit rechtwinkeligen · Ecken herzustellen. Die' Formungsreiherifolge kann abgeändert werden, um das Uberzugsmaterial je nach Wunsch: in einer der beiden Richtungen über das Futterstück zu formen. . ..-.-.
Die unter »Rechts« beschriebene Bewegung wird in Verbindung mit den Falzblättern 24 C und 24 D für abgerundete Ecken gemäß F i g. 3 B nur zur Herstellung von Einbänden mit abgerundeten Ecken angewandt, wobei durch die Steuerung des Überzugsmaterials an den Ecken sehr glatte Ecken hervorgebracht werden. Dieser Vorgang wird später im Zusammenhang mit einer anderen Figur genauer beschrieben werden. Es ist jedoch zu beachten, daß beim Formen abgerundeter Ecken das Druckpolster und die Kontur der Form einander angepaßt sein und daher gleichmäßig zusammenwirken müssen, um flache Ecken mit gleichmäßig verteiltem Überschußmaterial zu gewährleisten.
.·■■ Die Formoberteil-Anheb- und -Absenkeinrichtung ist in F i g. 18 sowie in den F i g. 7 und 8 dargestellt und sei nunmehr an Hand dieser Figuren näher erläutert. Die an der Hauptwelle 100 angebrachte und mit dieser verkeilte Formoberteil-Betätigungskurve 204 dient zur Betätigung dieses Teils des Geräts, während die Rückseite der Kurve zusätzlich als Gleitführung für die gesamte Betätigungseinrichtung dient. Der Formoberteil-Betätigungsbügel 215 weist einen länglichen Führungsschlitz 216 zur Gleitberührung mit den flachen Seiten des drehbar an der Welle 100 angebrachten Lagers 217 für den Formoberteil-Betätigungsbügel auf. Am oberen Ende des Betätigungsbügels 215 sind mit Hilfe von zwei Schrauben 227 und 228 zwei Formoberteil-Betätigungsgelenke 218 und 219 befestigt, die nahe ihrem oberen Ende mit Hilfe einer Abstandhülse 226 im Abstand zueinander angeordnet sind, welche ihrerseits durch einein das Gelenk 219 eingeschraubte Stiftschraube 225 festgehalten wird. Die beiden Gelenke 218 und 219 sind an ihren äußersten oberen Enden mit einem Formoberteil-Gelenkführungsarm 220 verbunden, der lose an der hinteren Welle 36 angebracht ist und an einer Seite durch das Bügellager 38 des Formoberteils und an der anderen Seite durch eine Hülse 235 gehalten wird, wodurch dieser Teil auf der hinteren Welle 36 gegenüber dem Formoberteil-Betätigungsarm 58 geführt und gehalten wird. Ein Schubbolzen 221 für die Formoberteil-Betätigung sowie dessen Lagerhülse 222 durchsetzen die Enden der beiden Gelenke 218 und 219 sowie den Gelenkführungsarm 220 und ist durch einen Splint 224 gesichert. Der Bolzen 221 dient zum Anheben und Senken des Formoberteils, indem er in den im Ende des Formoberteil-Betätigungsarms 58 vorgesehenen gefrästen Schlitz eingreift. Die in den beiden Bügelarmen 38 und 39 des Formoberteilrahmens vorgesehenen Lager sind zur Aufnahme der hinteren Welle 36 mit Bohrungen sowie mit Mit-
teln zur Befestigung der Bügelarme 38 und 39 an der Welle 36 versehen, um den Bügel als Einheit betätigen zu können. Das untere Ende des Formoberteil-Betätigungsbügels ist mit einer mit Hilfe von Stiftschrauben 231 am Bügel befestigten Kurvenmitnehmer-Halterung 230 für die Formoberteil-Betätigung versehen. Die Halterung 230 weist einen durch eine Mutter 233 in einem in ihr vorgesehenen Schlitz gehaltenen Kurvenmitnehmer 232 auf, welcher mit Hilfe einer Einstellschraube 234 einstellbar in dieser Halterung angebracht ist. Die Hülse 205 befindet sich an der gegenüberliegenden Seite der Bügelanordnung und ist an der Welle 100 angebracht, um auf diese Weise zusammen mit der Kurve 204 die Halterungseinrichtung für die Anordnung zu bilden. Im Betrieb greift der in die Halterung 230 eingesetzte und in dieser mit Hilfe der Schraube 234 einstellbare Kurvenmitnehmer 232, wobei die gesamte Anordnung mittels Schrauben 231 am Betätigungsbügel 215 angebracht ist, die Kurve 204 ab und verursacht eine Bewegung des Bügels im Schlitz 216, wodurch die Bewegung über die Gelenke 218 und 219 sowie den Führungsarm 220 und den Bolzen 221 auf den Formoberteil-Betätigungsarm 58 übertragen wird, um den Formoberteil in zeitgesteuertem Verhältnis zur Drehbewegung der Welle auf und ab zu bewegen. Die zeitliche Reihenfolge dieser Einrichtung in bezug auf die anderen Einrichtungen geht aus den Kurvendiagrammen hervor. Die Welle 36 ist außerdem mit einem an ihr befestigten Anschlag 236 (F i g. 8) versehen, der so angeordnet ist, daß er die Drehbewegung der Welle 36 anhält, wenn der Formoberteil in eine unmittelbar vor der lotrechten Lage liegenden Stellung angehoben ist, d. h., wenn das Formoberteil-Betätigungsgelenk Abstand vom Tisch oder zum Werkstück haben soll, was durch Berührung des Anschlagarms 237 mit der am Rahmen angeschweißten Platte erreicht wird.
Die Form-Betätigungseinrichtung zum Ausdehnen und Zurückziehen der Form ist ebenfalls in den F i g. 7, 8 und 19 dargestellt, während die Form selbst sowie ihre Betätigungseinrichtung aus den Fig. 11, 12, 13 und 14 ersichtlich sind. Bei der Beschreibung dieser Einrichtung wird auf die Fig. 7, 8 und 19 Bezug genommen. Der Form-Betätigungsarm 243 weist einen durch eine Schraube 245 gehaltenen Kurvenmitnehmer 244 auf, der so angeordnet ist, daß er die in der Rückseite der rechten Falz-Anhebkurve 143 vorgesehene Steuernut 215 abgreift und dabei eine geradlinige Hin- und Herbewegung auf das Form-Betätigungsgelenk 59 überträgt. Das Ende des Betätigungsarms 243 ist in einem Bügel 241 einer Halterung 240 befestigt, die ihrerseits mit Hilfe von Schrauben 242 am Fundament 103 befestigt ist, so daß sich der Arm um diesen Punkt herum zu verschwenken vermag. Das Form-Betätigungsgelenk 59 ist zur Übertragung einer geradlinigen Hin- und Herbewegung auf den Form-Betätigungsbügel 60 ausgebildet, welcher drehbar an der Welle 36 angebracht ist und durch den Arm 61 betätigt wird. Der Bügel 60 weist eine in sein äußeres Ende eingepaßte Hülse 62 auf, um auf diese Weise die geradlinige Bewegung des Gelenks 59 in eine Drehbewegung der Hülse 62 umzuwandeln. Die die Steuernut 66 enthaltende Betätigungskurve 65 ist an der Hülse 62 befestigt und dreht sich zusammen mit dieser, um die Drehbewegung der Hülse und der Kurve wiederum über den einen gleitfähig über der Hülse 62 . angeordneten länglichen Schlitz 68 aufweisenden Form-Betätigungsbügel 67 in eine geradlinige Bewegung umzuändern. Der Bügel 67 trägt außerdem den einstellbar in einem darin vorgesehenen Schlitz befestigten Kurvenmitnehmer 69 für die Formbetätigung, welcher in die Nut 66 der Kurve 65 eingepaßt ist und von dieser, betätigt wird. Der Form-Betätigungsbügel 67. weist in seiner Rückseite noch einen weiteren Schlitz 250 zur Aufnahme eines Verbindungsglieds .251 auf, welches mit Hilfe einer . Stiftschraube 256 und einer Büchse 257 . in diesem . Schlitz befestigt ist. Das Verbindungsglied
251 weist einen bogenförmigen Schlitz 252 auf, der als. Einstell-:, und Ausrichtmittel zur Übertragung der geradlinigen Bewegung auf die im Formoberteil angeordnete Ausdehn- und Zurückzieh-Einrichtung der Form dient, was über die mit Hilfe einer Schraube .253, . Abstandsbüchsen 254 und 255 und einer am anderen Ende angeordneten Mutter im Schlitz
252 befestigten Gelenke 258 und 259 erfolgt.
Die weitere Beschreibung. erfolgt nunmehr unter Bezugnahme auf die Fig. 11 und 12. Fi g. 11 stellt eine Aufsicht auf die Form-Betätigungseinrichtung dar, wobei die Grundplatte der Formoberteil-Betätigungseinrichtung entfernt ist. Fig. 12 stellt einen Querschnitt längs der Linie 12-12 in Fig. 11 dar, wobei die Grundplatte, entfernt ist. Die beiden Form-Betätigungsgelenke 258 . und 259 der Form-Betätigungseinrichtung sind an ihren Enden mit der Arbeits-Gleiteinrichtung verbunden, welche aus zwei an jeder Seite einer Führungsschiene 262 angeordneten Schienen 260 und 261 besteht, die ihrerseits am hinteren Ende durch ein Querglied 263 und am vorderen Ende durch ein Querglied 264 miteinander verbunden sind. Das Querglied 264 weist eine Mittelbohrung zur Aufnahme der Einstellschraube 70 auf, die mit einem Kragen versehen ist und mit Hilfe einer Sicherungsmutter 266 im Querglied befestigt ist. Diese Einstellschraube . wird in einem Einstellblock 267 eingeschraubt und bewegt somit beim Verdrehen über die Verbindungsglieder 268 und 269 und die Betätigungshebel 274 und 275 zwecks Einstellung der Form-Betätigungsschuhe 270, 271, 272 und 273 den Block vor und zurück. Die Hebel 274 und 275 sind derart ausgebildet, daß sie gleichgroße Bewegungen aller Form-Betätigungsschuhe hervorbringen. Die Schuhe 270 bis 273 gleiten in in den Grundplatten 280 und 281 der Betätigungseinrichtung vorgesehenen diagonalen Führungsnuten 276, 277, 278 und 279 und richten somit den Formträger, aus bzw. ändern gleichzeitig die Stellung der daran befestigten Formsegmente, wodurch die tatsächliche Formgröße verstellt werden kann. Diese Einstellung bewirkt eine Größenordnung der Form und beeinflußt jedoch in keiner Weise die durch die Gelenke 258 und 259 zur Betätigung der Einrichtung übertragenen Bewegungsgrößen.
Fig. 13 ist eine Aufsicht auf die Unterseite der Form-Betätigungseinrichtung, wobei die Formblätter, der · Formdeckel, die Vakuumgeräte und die Form-Betätigungseinrichtung entfernt sind, während Fig. 14 einen Querschnitt längs der Linie 14-14 in Fig. 13 in leicht vergrößertem Maßstab darstellt. In F i g. 14 ist die Form in ausgedehnter Lage eingezeichnet. Gemäß Fig. 13 und 14.weisen die beiden Grundplatten 280 und 281 der Form-Betätigungseinrichtung die diagonalen Führungsnuten 276 bis 279 mit den darin angeordneten Form-Betätigungs-
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schuhen 270 bis 273 zur Betätigung der an diesen übertragene kombinierte Bewegung setzt sich aus befestigten Form-Trägerplatten 282, 283, 284 und einer durch den Hubhebel 209 über eine an der 285 auf. Die Trägerplatten 282 bis 285 sind zwecks Schwenkwelle 325 befestigte Manschette 308 überGewährleistung einer parallelen Arbeitsbewegung tragene lotrechte Hubbewegung und einer über die der daran befestigten Formsegmente mit in ihren 5 vorher beschriebenen Verbindungen durch die Rückseiten vorgesehenen Nuten 286, 287, 288 und Schwenkkurve 213 erteilten Schwenkbewegung zu-289 zur Aufnahme von Führungsschienen 290 und sammen. Folglich bewegt sich zunächst der Förder-291 versehen und sind so ausgebildet, daß sie sich bei arm in die Einlegstellung über das Druckpolster und einer Betätigung der Formen durch die darüberlie- wird dann auf das Überzugsmaterial abgesenkt, wogenden Schuhe gleitend hin und her zu bewegen ver- io bei das Unterdruckventil betätigt und das Überzugsmögen. Die Form-Segmente 40 sind an den Träger- material aufgenommen wird. Im Anschluß daran platten 282 bis 285 mit Hilfe von in die markierten wird der Arm mit dem von ihm getragenen Über-Schlitze eingesetzten Formhaltern 41 angeordnet und zugsmaterial angehoben und nach rechts in die Abwerden mit Hilfe der Formhalter-Klemmprofilstücke gabestellung geschwenkt, wobei das Unterdruckventil 72 und der Stiftschrauben 71 daran gehalten und 15 wiederum betätigt wird und den Unterdruck unterbilden auf diese Weise ein Mittel zur längsweisen bricht, so daß das Überzugsmaterial auf das Kleb-Formeinstellung. Die Form-Segmente 40 sind an den gerät fällt. Die mit Hilfe eines Winkelstücks 315 und Formhaltern befestigt, um mit der Formoberfläche entsprechender Stiftschrauben und Schrauben an der bündig abzuschließen, an ihren Außenkanten abge- Abdeckung 33 befestigte Halterung 314 ist lediglich schrägt und, ähnlich wie die Falzblätter, an den 20 vorgesehen, um eine Führung und Auflageeinrich-Stellen, an denen sie sich beim Zurückziehen über- tung für die Förderung zu bilden,
lappen, auf halbe Stärke abgefräst. Ersichtlicher- Das Gehäuse 344 (F i g. 10) nimmt die elektrische weise sind die Grundplatten 280 und 281 der Form- Steuerung mit Ausnahme der hand- und fußbetätigoberteil-Betätigungseinrichtung ihrerseits mit Stift- ten Sicherheitsschalter und der beiden Mikroschalter schrauben 292 und Abstandsbüchsen 293 an einer 25 auf. Die erfindungsgemäße Vorrichtung liegt vor-Befestigungsplatte 294 für die Grundplatten ange- zugsweise über ein vierpoliges Relais 341 (F i g. 24) bracht, um einen Zwischenraum für die Ausrüstung bei L1, L 2 und L 3 an Spannung. Dieses Vierpolgemäß Fi g. 11 und 12 zu gewährleisten. Die Grund- Relais, dessen einer Pol für den Steuerkreis verwenplatten-Befestigungsplatte ist ihrerseits mit zwei auf- det wird, stellt das Hauptsteuer-Relais dar.
recht stehenden, zylindrischen Wellenabschnitten 295 30 An der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind ferner versehen, welche aufwärts in zwei am Formoberteil ein Hauptschalter 348 sowie die Arbeitsweise des 35 vorgesehenen lotrechten Naben gleiten und in Motors 112 steuernde Thermo-Schutzschalter 342 diesen entsprechend ausgerichtet und mittels Stell- und 343 vorgesehen. Ein normalerweise geschlosseschrauben 296 darin verriegelt sind, um beim Ab- ner Mikroschalter 330 wird durch die Nocken bzw. senken der Form auf das Druckpolster eine einwand- 35 Ansätze 201 und 202 der Kurve 200 (F i g. 10) befreie Ausrichtung und Einstellung der Form sicher- tätigt und schließt den das in Reihe mit dem Fußzustellen, schalter 337 liegende Relais 341 an Spannung legen-In F i g. 9 ist eine Ansicht der rechten Seite der den Kreis, wodurch ein Parallelkreis für die Motor-Vorrichtung dargestellt, wobei der Einlegtisch und steuerung gebildet wird. Die Ansätze 201 bzw. 202 die beiden daran angebrachten, von Hand zu be- 40 der Kurve 200 betätigen zwei Mikroschalter gleichtätigenden Schalter 335, 336 eingezeichnet sind. Die zeitig, d. h. der Ansatz 201 öffnet den Schalter 330 Führungsschiene 316 ist mittels Abstandstücken und zur Betriebsunterbrechung der Vorrichtung, während Stiftschrauben 317 und 318 an der Seitenplatte 107 der Ansatz 202 einen normalerweise geöffneten angebracht. Die Kurve 210 betätigt einen Hebel 321 Schalter 331 betätigt, um ein Zeitgeberrelais 340 zu und hierdurch das Ventil 320 zur Unterdruckrege- 45 schließen und anzustoßen, welches für eine bestimmlung am Förderarm. Eine Einstellung der Ventilbe- te Zeitspanne (1 bis 15 see) abläuft und dann einen tätigung wird durch eine am Hebel 321 vorgesehene Kontaktsatz schließt, um den Motor über das Relais Schraube.322 ermöglicht, welche am Hebel arretiert 341 wieder anzulassen, wobei der Mikroschalter 330 wird. Das Ventil ist über einen Schlauch 323 an eine seine Kontakte schließt und den Haltekreis für das .Unterdruckquelle angeschlossen, während das Ventil 50 Relais 341 herstellt. Durch Betätigung des Mikroüber eine Rohrleitung 324 mit dem Förderarmrohr schalters 330 über den Ansatz 202 wird der Motor .311 verbunden ist. Die Schwenkbewegung des For- zum Stillstand gebracht (F i g. 10). Die Steuerkreise derarms wird durch einen in der Stirnseite der For- für das Heiz- bzw. Klebgerät werden über die Leiderarm-Schwenkbetätigungskurve 213 vorgesehenen tungen Ll und L 3 gespeist und verlaufen über einen Schlitz bewirkt, wobei diese Kurve an der Haupt- 55 Sicherungskasten 344 zu einem thermostatisch gewelle 100 angebracht ist und von ihr bewegt wird. regelten Heizschalter 345 mit veränderbarer Einstel-.Ein in der Kurve vorgesehener Schlitz verschwenkt lung, welcher durch den Thermostat 346 geregelt über einen Kurvenmitnehmer 302 einen Hebel 300 wird, um die Heizgeräte 347 an Spannung zu legen entgegen der Zugspannung einer Feder 319 um einen und zu regulieren.
Schwenkpunkt 301 herum, wodurch über ein Gelenk 60 In F i g. 25 ist die Klebeinrichtung zum voll-
303 eine geradlinige Bewegung auf den an einer ständigen Verkleben der Futterstücke mit dem Über-
Schwenkwelle 325 angebrachten Schwenkwellen-Be- zugsmaterial dargestellt. Erfindungsgemäß werden
tätigungsarm 304 übertragen wird. Hierdurch wird zunächst nur die gefalzten Kanten des Überzugs-
jder Arm verscbwenkt, der ein mit zwei Saugnäpfen materials gefalzt und geklebt und anschließend das
313 versehenes Aufnahmerohr 312 trägt. Die auf 6g Überzugsmaterial zwecks vollständigen Verklebens
.diese Weise auf die an der Seitenplatte 107 in der der Futterstücke mit den Einbänden einem Heiz-
Halterung 306 angeordnete und mit Hilfe von Stift- gerät zugeführt. Durch eine derartige Ausbildung ist
schrauben 307 daran befestigte Schwenkwelle 325 es möglich, die Abstützung der Form wegzulassen
23 24
und die zum Verkleben und Pressen des ganzen Kurven dargestellt. In Zeile 1 ist die auf die Form-Werkstücks erforderliche Zeit zu reduzieren sowie Betätigungskurve 65 an der Welle 36 durch die an zusätzlich die Betätigung der Falzblätter zu verein- der Rückseite der Kurve 143 vorgesehene Steuernut fachen. Die teilweise fertigen Einbände werden ge- 215 ausgeübte Wirkung eingezeichnet. Diese Bewemäß F i g. 9 vom Förderarm 311 aufgenommen und 5 gung wird durch die auf der hinteren Welle 36 an das Heizgerät weitergeleitet. Der Einband 350 sitzende Hülse 62 auf die Betätigungskurve 65 überwird auf den vorstehenden Aufnahmeabschnitt des tragen, deren Wirkung in Zeile 2 aufgeführt ist. Daendlosen Bands 352 aufgelegt und läuft in den Be- bei sind die tatsächlichen Stellungen der Form dargereich zwischen diesem Band und dem darüber be- stellt, um bei der Betrachtung der ganzen Bewefindlichen endlosen Band 351 hinein, wo er von den io gungsreihe aufzuzeigen, wie diese Bewegungen aufbeiden Bändern zwischen die beiden thermostatisch einander abgestimmt sind und gesteuert werden. In geregelten Heizgeräte 353 und 354 verbracht wird, Zeile 3 sind die Arbeitsvorgänge der Formoberteilwelche derart angeordnet sind, daß sie ein weiteres Anhebkurve 204 angegeben, wobei wiederum die Pressen und Erhitzen an dem durch das Gerät hin- durch diese Kurve durchgeführten Vorgänge eingedurchgeleiteten Uberzugsmaterial bewirken. Am hin- 15 zeichnet und erläutert sind. In Zeile 4 sind die durch teren Ende des Geräts wird das Überzugsmaterial die linke und rechte Falz-Anhebkurve 142 bzw. 143 von mit Weichgummi belegten Rollen 355 und 356 auf die Falzblätter übertragenen Bewegungen mit erfaßt, welche einen Druck auf die Gesamtfläche des den beim Heben und Senken der Falzeinrichtung Überzugsmaterials ausüben und dadurch ein voll- durch diese Kurven herbeigeführten Arbeitsvorgänständiges Verkleben und einen Einband ohne Falten 20 gen dargestellt. Zeile 5 veranschaulicht die Wirgewährleisten, kungsweise der Falzblätter-Bewegungskurven 169,
Das obere Band 351 läuft an seinem Austrittsende 171 und 170.
über eine Antriebsrolle 425 und an seinem Eintritts- Bei diesem Kurvensatz ist jedoch zu beachten,
ende über eine Zwischenrolle 426, während das un- daß die Kurven 169 und 171 an der Kurve 170 an-
tere Band an seinem Austrittsende um eine An- 25 gebracht und gemäß F i g. 23 an dieser in Umfangs-
triebsrolle 427 gelegt ist und an seinem Eintrittsende richtung bewegbar sind, um die Arbeitsreihenfolge
um eine Zwischenrolle 428 herum läuft. Beide An- der Falzblätter abändern zu können. In Zeile 6 ist
triebsrollen sind drehbar in von Seitenplatten 429 schließlich die Arbeitsweise der elektrischen Zeit-
und 430, die Bestandteile des ganzen Rahmens 431 geberkurve 200 mit ihren Ansätzen 201 und 202 zur
darstellen, getragenen Lagern eingesetzt. Die Zwi- 30 Betätigung der Antriebs- und Hitze-Klebeinrichtung
schenrollen 426 und 428 sind gleichermaßen drehbar dargestellt.
in Lagern befestigt, die von mit Schlitzen versehenen F i g. 27 zeigt die Arbeitsfolge der erfindungsge-Schrauben-Spann- und Ausrichtplatten 432 und 433 mäßen Vorrichtung. Ersichtlicherweise wird die Übergetragen werden, welche ihrerseits einstellbar an zugsmaterial-Fördereinrichtung im Bereich der letzebenfalls Bestandteile des Rahmens 431 bildenden 35 ten 50° der Drehung der Hauptwelle wirksam, d. h. Seitenplatten 434 und 435 befestigt sind. das Überzugsmaterial wird unmittelbar nach dem
Die Druckrollen 355 und 356 sind in die Seiten- Öffnen der Falzblätter aufgenommen und zur Verplatten 429 und 430 des Rahmens eingesetzt und vollständigung der Verklebung zum Klebgerät verkönnen mit Hilfe von Einstellschrauben 357 und 358 bracht, wie dies in F i g. 27 dargestellt ist.
gegeneinander verstellt werden, so daß der auf die 40 An Hand dieser Diagramme läßt sich genau beaus den Bändern austretenden Einbände ausgeübte stimmen, welche Vorgänge beim Betrieb der ver-Druck geändert werden kann. schiedenen Einrichtungen und bei der Ausrichtung
Die Antriebsrollen 425 und 427 werden von her- der verschiedenen Glieder durchgeführt werden, um
kömmlichen Einrichtungen mit einstellbarer Ge- nach einer vollen Umdrehung der Hauptwelle einen
schwindigkeit kontinuierlich angetrieben und be- 45 fertiggestellten Einband zu liefern. Die Diagramme
wegen somit die Bänder mit einer bestimmten Ge- sind mit einer Winkelverlagerung von 0—360° abge-
schwindigkeit. Die Druckrollen 355 und 356 werden wickelt.
ebenfalls von dieser Antriebseinrichtung, jedoch mit Bei der Formung abgerundeter Ecken müssen veretwas höherer Umfangsgeschwindigkeit als die Bän- schiedene Einrichtungen zur Regulierung des über der, angetrieben, um die austretenden Einbände 50 die Form geformten Überzugsmaterials vorgesehen zwecks Vermeidung von Wölbungen unter einer werden. Die Fig. 38, 38 A, 39, 40, 41 und42 verleichten Spannung zwischen den Bändern herauszu- anschaulichen die entsprechenden Teile zur Herstelziehen, lung runder und flacher Ecken.
Ersichtlicherweise ist das obere Heizgerät 353 über F i g. 38 stellt einen Querschnitt durch die Madem Untertrum des oberen Bandes 351 angeordnet, 55 terial-Reguliervorrichtung dar. Die aus den Segwährend das untere Heizgerät 354 unterhalb des menten 40 bestehende Form ist mit an ihrer Ober-Obertrums des unteren Bandes liegt. Die beiden seite angeordnetem Futterstück 400 eingezeichnet, Heizgeräte werden im Gerüst durch Halterungen wobei das Überzugsmaterial 401 teilweise unter die 436 und 437 gehaltert. Das untere Heizgerät 354 ist Material-Regulierplatte 405 gefalzt ist, welche lose an lagenfest angeordnet, um die darüber liegenden Teile 60 einer Stiftschraube 407 gehaltert ist, auf einer Mutter abzustützen, während das obere Heizgerät 353 bei- 408 aufliegt und sich um diesen Punkt herum verspielsweise mit Hilfe von Federkolben 438 und 439 schwenkt. Die durch eine dünne Mutter 412 arrenachgiebig an den abstützenden Halterungen ange- tierte Stiftschraube 406 dient zur Federbelastung der bracht ist, so daß es sich zwecks Anpassung an Ein- Platte 405, während die beiden Muttern 410 und 411 bände verschiedener Dicke anheben und senken 65 zur Einstellung des Drucks einer Feder 409 verwenkann. det werden. In ihrer normalen Ruhestellung muß die
In Fig. 26 ist das Zeitprogramm für die an der Platte405 abwärts gegen das Falzblatt24 geneigt
Hauptwelle und der hinteren Welle angebrachten sein und wird aufwärts gedrängt, wenn sich das FaIz-
blatt einwärts und darunter bewegt, um das Überzugsmaterial 401 über das Futterstück 400 und die form von den Außenkanten in Richtung Mitte zu falzen und dabei das Material gleichmäßig über den 90°-Bogen der Ecke zu verteilen.
Gemäß F i g. 38 A ist das Überzugsmaterial 401 über das Futterstück 400 und die Form bzw. deren Segmente 40 gefalzt und bildet auf diese Weise eine vollkommen glatte und flache Ecke.
F i g. 39 stellt eine Aufsicht auf die Material-Reguliervorrichtung dar,, wobei die Linie 415 andeutet, wie das Überzugsmäterial 401 einwärts verformt ist; und zwar zuerst an beiden Seiten der Platte 405 und anschließend gleichmäßig verteilt über den 90°-Bogen der Ecke, wodurch sich bei der durch den Pfeil 411 angedeuteten Einwärtsbewegung der Falzblätter 24 im Winkel von 45° gleichmäßige, feste Falten ergeben. Das Material "befindet sich sowohl an der
Oberseite als auch anrder Unterseite der Falzblätter 24 unter Spannung und wird auf diese Weise in einem 45°-Winkel einwärts gefalzt, um eine abgerundete Ecke gemäß Fig. 41 herzustellen. In Fig. 42 ist ein Einband dargestellt, wie er ohne Verwendung der Materiäl-Reguliervorrichtüng hergestellt werden würde! ■'·'.'.
F ig. 40 zeigt eine !perspektivische Ansicht der Reguliervorrichtung, aus'der die Lage dieser Vorrichtung in bezug auf die Ecken der Form ersichtlich ist. ■ ■ Die zur. Herstellung von" biegsamen Bucheinbänden verwendeten Futterstücke können aus einem Stück bzw. einer Anordnung einer Anzahl von Stükken oder aus zwei getrennten, an der Oberseite der Form festgehaltenen' Stücken bestehen, wobei im letzteren Fall eine zusätzliche. Schablone verwendet werden muß; um die Futterstücke einwandfrei an der Vorderseite der Form auszurichten.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Herstellen von Bucheinbänden aus in einem Überzugsmaterial durch Kleben befestigten Futterstücken, mit einem den Einband tragenden Druckpolster, einem um das Druckpolster verlaufenden Rahmen, einer das Futterstück tragenden Anpreßplatte, die zum Aufbringen des Futterstücks auf das Überzugsmaterial gegen das Druckpolster verschiebbar ist, wobei die Ränder des Überzugsmaterials und die Kanten des Futterstücks durch verschiebbare Falzblätter umfalt- und auf dieses anpreßbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsfläche der Anpreßplatte (42) aus am Umfang verteilt angeordneten Segmenten (40) besteht, die in der allgemeinen Ebene der Arbeitsfläche zwischen einer äußeren, zum Umfalten der Ränder des Überzugsmaterials dienenden Lage, in welcher sich ihre freien Kanten im wesentlichen mit den Kanten des Futterstücks (400) decken, und einer inneren Lage verschiebbar sind, in welcher ihre freien Kanten von den Kanten des umgefalteten und auf das Futterstück (400) anzupressenden Rands des Überzugsmaterials (401) weg liegen, und daß Heizeinrichtungen (94, 95, 347, 353, 354) zur Aktivierung von Klebmittelbeschichtungen vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Falzblätter (24) zum Zusammenwirken mit den Segmenten (40) derart ausgebildet sind, daß sie in ihrer Falzstellung einen durchgehenden Falz- und Preßumfang für die Randkanten des Überzugsmaterials (401) darstellen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen (142, 143, 169,170,171) zur Erzeugung bzw. Steuerung der Falzblätterbewegungen sowie Einrichtungen (65, 204, 215) zur Erzeugung bzw. Steuerung der Segment-Bewegungen vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Form-Bewegungseinrichtungen und die Falzblätter-Bewegungseinrichtungen eine, bei jedem Arbeitsablauf eine vollständige Umdrehung durchführende Haupt-Kurvenwelle (100) aufweisen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen (345,346) zur Regelung der Temperatur und der Heizzeit der zum Aktivieren . des Klebmittels erforderlichen Hitze vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Falzblätter (24) nach Ablauf der Erhitzungszeit für die Klebmittelbeschichtung wiederum in Richtung ihrer Oberfläche vom Uberzugsmaterial hinweg und in ihrer eigenen Ebene auswärts in ihre zurückgezogene Stellung bewegbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Form-Betätigungseinrichtungen, die FaIzblätter-Bewegungseinrichtungen und die Überzugsmaterial-Fördereinrichtung eine kraftbetätigte Haupt-Kurvenwelle aufweisen, welche bei jedem Arbeitskreislauf eine volle Umdrehung
durchführt, um die drei genannten Einrichtungen im richtigen zeitlichen Verhältnis zu betätigen.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung (347, 353, 354) zwei Druckrollen (355, 356) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den Segmenten (40) sowie dem Druckpolster (20) Ausrichtschablonen (45, 46, 47 bzw. 21) zugeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Futter-Ausrichtschablonen (45, 46, 47) gegenüber den Segmenten (40) nachgiebig angebracht sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Form bildenden Segmente (40) mindestens eine abgerundete Ecke aufweisen, die Falzblätter (24) so geformt sind, daß sie in ihrer Falzstellung eine entsprechende abgerundete Ecke darstellen, und daß die Falzblätter überlagernde Druckpolster (20) mit abgerundeten Ecken versehen sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jede abgerundete Kante des Druckpolsters einen größeren Krümmungsradius aufweist als die abgerundeten Ecken der die Form bildenden Segmente (40) und der Falzblätter (24).
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckpolster (20) mit einer abwärts gerichteten Neigung gegenüber den Falzblättern (24) angeordnet und nachgiebig angebracht ist.

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