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DE1485624A1 - Rennschuh - Google Patents

Rennschuh

Info

Publication number
DE1485624A1
DE1485624A1 DE19631485624 DE1485624A DE1485624A1 DE 1485624 A1 DE1485624 A1 DE 1485624A1 DE 19631485624 DE19631485624 DE 19631485624 DE 1485624 A DE1485624 A DE 1485624A DE 1485624 A1 DE1485624 A1 DE 1485624A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shoe
fabric
racing
shaft
foam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19631485624
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1485624A1 publication Critical patent/DE1485624A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/06Running shoes; Track shoes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

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Adolf Dassler, Herzogenaurach bei Nürnberg
Hennschuh
Der Gebrauchswert eines Hennschuhes ist wesentlich von seinem Gewicht abhängig· Je leichter der Hennschuh ist, um so größer ist die Erwartung, daß der Sportler seine Lauf leistung erhöht.
Man hat bereits verschiedene Maßnahmen getroffen, um das Gewicht eines Hennschuhes herabzusetzen. Diese Maßnahmen erstreckten sich in erstur Linie auf dun Schuhboden. Das Gewicht eines Hennschuhes mittlerer Größe (Gr. 4U) konnte so bis auf etwa 140 g herabgesetzt werden. Damit schien für das Gewicht eines Rennschuhes eine untere Grenze erreicht zu sein·
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Überlegung zugrunde, durch eine grundlegende Neugestaltung des Rennschuhschaftes die Voraussetzung für eine weitere wesentliche Herabsetzung des Rennschuhgewichte zu schaffen.
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Bisher wurden die Schäfte für rtennschuhe aus Leder hergestellt. Leder besitzt jedoch ein verhältnismäßig hohes Gewicht. Im Zusammenhang mit der Herstellung von Rennschuhen ist weiterhin nachteilig, daß das Leder verhältnismäßig viel Feuchtigkeit aufnimmt, so daß sich bei feuchtem ketter das Gewicht des Rennschuhes merkbar erhöht. Mt der Feuchtigkeitsaufnahme durch das Leder wird das Ansetzen von Schmutz (Erdreich) am Rennschuhschaft noch begünstigt, nachdem bereits am trockenen Leder der Schmutz gut haftet. All dies wirkt sich als besonders nachteilige Gewichtserhöhung (bis zu 50 g) des Rennschuhes aus.
Der Bemühung, das für die Herstellung des Rennschuhschaftes bisher verwendete Leder durch ein anderes für diesen Zweck geeigneteres Material zu ersetzen, stellt sich die Schwierig— keit entgegen, daß der für den Rennschuhschaft verwendete Werkstoff neben einem geringen Gewicht und einer geringen Feuchtigkeitsaufnahme auch noch andere sich aus den speziellen Anforderungen an einen Rennschuh ergebende Eigenschaften haben muß. So darf sich der Schaftwerkstoff nicht zu sehr ausweiten, weil andernfalls der Schuh seine Paßform und damit seinen festen Sits am Fuß verliert. Es ist gerade für Rennschuhe, di· für Kurs- (Sprint-) Strecken (100-20Om) benutzt werden, von Wichtigkeit, daß sie wie angegossen am FuB sitzen. Für den
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Langstreckenlauf muß das Schaftmaterial atmungsaktiv sein, und es darf auch nicht die SchweißVerdunstung stören, weil andern— falls der Fuß zu schnell ermüden würde.
Um die erwähnten Erfordernisse bei gleichzeitiger wesentlicher Herabsetzung des Hennschuhgewichts zu erfüllen, schlägt die Erfindung vor, daß der Rennschuhschaft aus einem dünnen, dehnungs- und reißfesten Gewebe aus Kunstfaser, vorzugsweise Polyamidfaser (Hexamethylen-Adipinsäure-Polykondensat; holycaproiactum) besteht und das Gewebe iußseitig mit einer nachgiebigen Kaschierung, vorzugsweise aus Schaumstoff (Schaumgummi, Schaumkunststoff) versehen ist. Bei Verwendung von Polyamidfasern für den Gewebeschaft ergibt sich der zusätzliche Vorteil, daß der Schaft bei Nässe nur sehr wenig Feuchtigkeit auinimmt, so daß bei xeuchtem Wetter das Gewicht des Rennschuhes kaum erhöht wird. Für die Zwecke der Erfindung hat sich insbesondere ein Nylon(Hexamethylen-Adipinsäure-Polykondensat)-Gewebe als geeignet erwiesen. Ein solches Gewebe läßt sich --br einfach durch Abwaschen reinigen, ohne daß das Material hart wird.
Um eine ausreichende Festigkeit des Rennschuhschaftes zu erzielen, genügt es, daß das Gewebe eine Stärke von 0,15 bis 0,3 mm aufweist.
Gegen die Verwendung von dehnungsfesten Geweben im allgemeinen und Nylon im besonderen als Werkstoff für einen Sportschuhschaft bestand bisher offenbar ein Vorurteil, das sich daraus erklärt,
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BAD ORIGINAL
daß das mangelnde Dehnungsvermögen eines solchen Schaftes zu schmerzhaften Druckstellen (z.B. an Hühneraugen) am Fuß führen kann. Ferner wird ein Nylongewebe im allgemeinen als hautfremd empfunden, was die Trageigenschaften natürlich beeinträchtigt. Dieses Vorurteil wurde erfindungsgemäß dadurch ausgeräumt, daß das Gewebe fußseitig mit einer nachgiebigen also in gewissem Umfang dehnbaren Kaschierung, vorzugsweise aus Schaumstoff, versehen wird, wodurch die mangelnde Dehnbarkeit des Schaftgewebes so weit ausgeglichen wird, daß Druckstellen am Fuß nicht auftreten können. Auf der anderen Seite kann sich aber der erfindungsgemäße Schaft bei Feuchtigkeitseinwirkung nicht ausdehnen, wie es bei einem Lederschaft als besonderer Nachteil empfunden wird, weil der Schuh dadurch seine Paßform verliert. Es wurde bereits eirgangddarauf hingewiesen, daß es gerade bei einem Rennschuhsah&ft darauf ankommt, daß dieser seine Paßform beibehält. Da der erfindungsgemäße Gewebeschaft in jeder Richtung dieselbe Zugfestigkeit besitzt, entstehen auch nicht die bei der Verarbeitung von Leder auftretenden und sich aus den natürlichen Strukturunterschieden des Leders ergebenden Schwierigkeiten.
Durch die Gewebestruktur des erfindungagemäßen Schaftmaterials ist die erforderliche Atmungsaktivität gewährleistet, was bei der Verwendung von Folienmaterial nicht der Fall wäre. Zufolge der Verwendung einer wasserabstoßenden Kunststoff-Faser, speziell
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Polyamidfaser, wird eine die Haltbarkeit herabsetzende Verrottung des Schaftes ausgeschlossen, wie sie bei Verwendung natürlicher Textilfaser^ auf Eiweißbasis (Schafwolle) oder Zellulosebasis (Baumwolle) unter den verschärften Bedingungen, denen ein Rennschuh naturgemäß ausgesetzt ist, alsbald zu erwarten wäre. Durch die Gewebestruktur erhält der Schaft auch einen weichen Griff, so daß er sich an den Fuß gut anschmiegen kann. Der besondere Wert des erfindungsgemäßen Rennschuhes besteht aber darin, daß sein Gewicht wesentlich niedriger liegt als das der bekannten Rennschuhausführungen und das niedrige Gewicht auch noch bei Einwirkung von Feuchtigkeit und Schmutz zufolge der wasserabstoßenden und schmutzabweisenden Eigenschaften der für das Schaftgewebe verwendeten Kunstfasern erhalten bleibt. Kin Rennschuh mittlerer Größe, der in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildet ist, hat nur noch ein Gewicht von ca. 120g.
Vorteilhafterweiae wird die Schaumstoffkaachierung des Gewebeschaftes fußseitig durch einen textlien Futterstoff abgedeckt. Dadurch wird ein vorseitiger Verschleiß dea Schaumstoffes verhindert, da der Fuß nicht mehr unmittelbar an den Schaumstoff reiben kann. lin solcher Futterstoff kann vor allem bei Rennschuhen für den Langstreckenlauf aweckmißig sein, um eine su starke Fettabsorption durch das Kunstfasergewebe und damit eine Störung der SchweiAverdunstung tu verhindern.
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Bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Kennschuhes brauchen die einzelnen, den Schalt bildenden Schichten (Kunstrasergewebe, Schaums toll", Futter) nicht gesondert verarbeitet zu werden; sie können zu einer Materialbahn miteinander verbunden sein, die als Rohware bei der Schuhfabrik angelagert wird. Da beim Zuschneiden einer solchen Materialbahn nicht wie bei der Verarbeitung von Leder auf StrukturSchwankungen (dadurch verhältnismäßig großer AbfallI) Rücksicht genommen zu werden braucht, läßt sich ein solches Material auch einfacher und preisgünstiger als Leder verarbeiten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Hennschuhes dargestellt, üs zeigen:
Figur 1 den Rennschuh in perspektivischer Ansicht und Figur 2 einen vergrößerten Schnitt nach der Linie II-II der Figur
Der eigentliche Schaft wird aus einem Kunstfasergewebe 1 gebildet, das innenseitig mit einer Lage 2 von poriger Struktur, vorzugsweise Schaumstoff, kaschiert ist, di· ihrerseits fuflseitig durch ein Schaftfutter ) abgedeckt ist. Der Schaft ist mit der Kaschierung 2 und dem Futter } in Vorderteil des Schuhes, wo die Dornen 4 vorgesehen sind, auf eine Brandsohle 3 geiwickt. Die Laufsohle des Rennschuhes ist mit ό beieichnet.
BAD
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Claims (3)

Patent»(Schutz-)Ansprüche:
1. Hennschuh, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalt aus einem dünnen, dehnungs- und reißfesten Gewebe (1) aus Kunstfaser, vorzugsweise Polyamidfaser (Hexamethylcn—Adipinsäure-
■ Poiykondensat; Poiycaproiactum) besteht und das Gewebe (1) fußseitig mit einer nachgiebigen Kaschierung (2), vorzugsweise aus Schaumstoff, versehen ist.
2. Kennschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunstfasergewebe ein geringes Feuchtigkeitsaui'nahmevermögen besitzt.
3. Rennschuh nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaumstoff^ 3chierung (2) fußseitig durch einen textlien Futterstoff (3) abgedeckt ist.
if. Hennschuh nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspru^-a, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewebeschaxt (1) eine Stärke von 0,15 bis 0,3 mm aufweist.
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Leerseite
DE19631485624 1963-07-27 1963-07-27 Rennschuh Withdrawn DE1485624A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED0042112 1963-07-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1485624A1 true DE1485624A1 (de) 1969-08-21

Family

ID=7046586

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19631485624 Withdrawn DE1485624A1 (de) 1963-07-27 1963-07-27 Rennschuh

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1485624A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4438574A (en) * 1982-03-26 1984-03-27 Nike, Inc. Athletic shoe with two-piece upper forepart section
US4858339A (en) * 1987-01-10 1989-08-22 Nippon Rubber Co., Ltd. Composite rubber sheet material and sports shoe employing the same

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4858339A (en) * 1987-01-10 1989-08-22 Nippon Rubber Co., Ltd. Composite rubber sheet material and sports shoe employing the same

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