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DE1955615C3 - Schuhwerk, insbesondere Skistiefel, mit Auskleidung - Google Patents

Schuhwerk, insbesondere Skistiefel, mit Auskleidung

Info

Publication number
DE1955615C3
DE1955615C3 DE19691955615 DE1955615A DE1955615C3 DE 1955615 C3 DE1955615 C3 DE 1955615C3 DE 19691955615 DE19691955615 DE 19691955615 DE 1955615 A DE1955615 A DE 1955615A DE 1955615 C3 DE1955615 C3 DE 1955615C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lining
foot
wall
footwear
ski boots
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691955615
Other languages
English (en)
Other versions
DE1955615A1 (de
DE1955615B2 (de
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Vogel, Raimund W., 8000 München
Filing date
Publication date
Application filed by Vogel, Raimund W., 8000 München filed Critical Vogel, Raimund W., 8000 München
Priority to DE19691955615 priority Critical patent/DE1955615C3/de
Publication of DE1955615A1 publication Critical patent/DE1955615A1/de
Publication of DE1955615B2 publication Critical patent/DE1955615B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1955615C3 publication Critical patent/DE1955615C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Das Hauptpaicnt 16 85 776 betrifft Schuhwerk, insbesondere Skistiefel, mit einer Auskleidung aus geschäumtem, offenzelligem Material in Form von einer den Fuß tragenden Sohle und von aus der Sohlenebene sich lach oben erstreckenden, den Fuß zumindest teilweise umschließenden Seilenwänden, wobei die äußeren Konturen der Auskleidung der Siiefelhöhlung genau angepaßt sind und ihr Material aus steifem, in nur geringem Maße elastisch verformbarem Schaumstoff besteht, der bei Belastung durch den Stiefelträger bis zu 30% seiner Schichtstärke nachgibt.
Das Zusatzpatent stellt eine Weiterentwicklung des HMüptpatents dar, wobei die Aufgabe zugrunde liegt, die relativ feste Innenauskleidung den Formen des Fußes des Stiefelträgers besser anzupassen, um auf diese Weise z. B. kleinere Anomalitäten des Fußes .niszugleichen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die Wand der Auskleidung Zonen unterschiedlicher Elastizität besitzt.
Besonders vorteilhaft ist es. wer;n die Auskleidung S mehrschichtig ausgebildet ist, wobei auf der dem Fuß zugewandten Seite eine Schicht aus einem Material angeordnet ist, das weicher als das Material der übrigen Auskleidung ist.
Die Auskleidung ist elastisch gering verformbar, um den Fuß fest im Schuh zu fixieren; sie ist. in Abweichung vom Gegenstand des Haupipaientes. nicht mehr als 4U1Vo elastisch verformbar. Von Voneil ist es, wenn, wie bekannt, dem Schaumstoffmaterial der Auskleidung lasern beigemengt sind, wodurch die Ausklei-
is dung eine erhöhte Druck- und Zugfestigkeit sowie eine bessere Formbeständigkeit erhält.
Die Erfindung ist an Hand einer Zeichnung im folgenden beschrieben. Die Figur zeigt einen Schnitt durch die Schnhinnenauskleidung 2 quer zur Stiefellängsachse im Bereich des Fußkröcheis in schematischer Darstellung. Die Schuhrnnenauskleidung des Schuhwerks nach der Erfindung besteht aus der Wand 1 mit den Zonen 10, 11 aus unterschiedlich steifem, in nur geringem MaUe elastisch verformbarem Schaumsioif und weisi .iuf der dein Fuß zugewandten Innenseite eine weuhelastische Schicht 9 auf, die den Fuß in der relativ steilen Innenauskleidung weich lagert. Die Zone 10 ist aus elastischerem Schaumstoff als die Zone ti gefertigt. Diese elastischere Zone 10 ist vorzugsweise dort in der Schuhinnenauskleidung vorhanden, wo Fußanomalien, Knöchel oder Nerven einen Druck nicht vertragen.
Mit besonderem Vorzug können Fasern 12, insbesondere aus Polyamid, im Schaumstoff der Auskleidung eingebettet sein, um die Druck- und Zugfestigkeit und somit die Formbeständigkeit der Auskleidung /u vergrößern.
Der technische Effekt des Erfindungsgedankens besteht in der Wand der Auskleidung mit Zonen unter· sehiedlicher Elastizität, wobei eine parallel zur Wand der Auskleidung verlaufende, weiche Zone dem Fuß zugewandt sein kann, die kleinere Anomalitälcn des Fußes durch elastische Verformung aufnimmt, während eine weiche elastische Zone, die quer zu der relativ harten Wand der Auskleidung verläuft, größere Anomalitäten, z. B. druckempfindliche, von Fuß zu Fuß unterschiedlich lokalisierte Knöchel aufnimmt, ohne daß besondere Anpassungsarbeiten nötig sind und ohne daß die für den festen Sitz des Fußes im Schuh verantworiliehe, relativ harte Auskleidung insgesamt weicher gestaltet werden muß.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Ergänzungsblatt zur Patentschrift Hr. 19 55 61S
Kl. A 43 B Gr. 5-04 Ausgegeben am: 16. JUU 1381
Das Patent 19 55 6Ί5 ist durch Urteil des Bundesgerichtshofs vom 18.11.1980 teilweise für nichtig erklärt.
Der Patentanspruch 1 des Patents 19 55 615 lautet:
"Auskleidung für einen Skistiefel nach den Merkmalen 1. bis (a) des Hauptpatents 16 85 776,
4. (b) bei der der Schaumstoff bei Belastung durch den Stiefel-
träger bis zu 40 % seiner Schichtstärke nachgibt.
5. Ihre Wand (2) besitzt Zonen (9. 10, 11) unterschiedlicher Elastizität."
Der Patentanspruch 2 des Patents 19 55 615 lautet:
"Auskleidung für einen Skistiefel nach Anspruch 1, deren Zonen (9, 10, 11) unterschiedlicher Elastizität sich parallel (9) oder quer (10) zur Wand (2) der Auskleidung erstrecken."
Der Patentanspruch 3 des Patents 19 55 615 lautet:
"Auskleidung für einen Skistiefel nach Anspruch 1, deren Wand (2) mehrschichtig ausgebildet ist, wobei auf der dem Fuß zugewandten Seite eine Schicht (9) aus einem Material angeordnet ist, das weicher als das Material der übrigen Auskleidung ist."
Der Patentsnspruch 4 des Patents 19 55 615 lautet:
"Auskleidung für einen Skistiefel nach den Ansprüchen 1 bia 3, in deren Wanämaterial (2) Fasern (12) eingeformt sind."

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schuhwerk, insbesondere Skistiefel, mil einer Auskleidung aus geschäumtem, offenzelligem Mate rial in Form von einer den Fuß tragenden Sohle und von aus der Sohlenebene sich nach oben erstrekkenden, den Fuß zumindest teilweise umschließenden Seitenwänden, wobei die äußeren Konturen der Auskleidung der Siiefelhöhlung genau angepaßt sind und ihr Material aus steifem, in nur geringem Maße elastisch verformbarem Schaumstoff besteht, der bei Belastung durch den Stiefelträger bis zu 30% seiner Schichtstärke nachgibt, nach I lauptpalent !6 85 776, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (2) der Auskleidung Zonon (9. 10. II) unterschiedlicher Elastizität besitzt.
2. Schuhwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zonen unterschiedlicher Elastizität sich parallel (9) oder quer (10) zur Wand (2) der Auskleidung erstrecken.
3. Schuhwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (2) der Auskleidung mehrschichtig ausgebildet ist, wobei auf der dem Fuß zugewandten Seite eine Schicht (9) aus einem Material angeordnet ist, das weicher als das Material der übrigen Auskleidung ist.
4. Schuhwerk nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in das Material der Wand (2) der Auskleidung in an sich bekannter Weise Fasern (12) eingeformt sind.
DE19691955615 1969-11-05 Schuhwerk, insbesondere Skistiefel, mit Auskleidung Expired DE1955615C3 (de)

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DE19691955615 DE1955615C3 (de) 1969-11-05 Schuhwerk, insbesondere Skistiefel, mit Auskleidung

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1955615A1 DE1955615A1 (de) 1971-05-13
DE1955615B2 DE1955615B2 (de) 1975-04-30
DE1955615C3 true DE1955615C3 (de) 1976-02-05

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