DE2010635A1 - Schuhwerk, insbesondere Sportschuh - Google Patents
Schuhwerk, insbesondere SportschuhInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B17/00—Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined
- A43B17/10—Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined specially adapted for sweaty feet; waterproof
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-
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- A43—FOOTWEAR
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- A43B5/00—Footwear for sporting purposes
- A43B5/10—Tennis shoes
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Schuhwerk, insbesondere Sportschuh.
- Die Anstrengung bei verschiedenen Sportarten führt oft zu einer starken Transpiration der Füsse. Beim Tennisspiel kann die Bildung von Fußschweiß besonders intensiv sein, weil hier oft über mehrere Stunden auf einem Platz mit heißem Untergrund gespielt wird. Eine starke Scweißabsonderung des Fußes ist für den Sportler nicht nur lästig, Sie kann auch zu einer Erkrankung der Pusse, beispielsweise zur Bildung von Fußpilz im Zehenbereich führen.
- Es wurden in der Vergangenheit bereits eine Vielzahl von Vorschlagen gemacht, um hier Abhilfe zu schaffen. Diese Vorschläge waren größtenteils auf eine Verbesserung der 13elüftung des Schuhinnenraums gerichtet. Zu diesem Zwecke vor den am Oberteil und bzw. oder an der Sohle Löcher oder Kanäle für eine intensivre Ventilation des Schuhinnenraumes angebracht.
- Es sind auöh bereits Schuheinlagen aus nicht-gewebten Fasern flächengebilden mit grosser Saugfähigkeit vorgeschlagen worden )vgl. z.B. DBGm 1 886 838).
- All diese bekannten Massnahmen haben sich jedoch für eine wirksame Lösung des im Zusammenhang mit einer starken Schweißabsonderung der Füsse von Sportlern stehenden Problems als unzureichend erwiesen.
- Es wurde nun gefunden, dass eine Auskleidung des Schuhes mit einem Vliesstoff, der aus quellbaren, durch ein mit künstlich erzeugten Poren durchsetztes Verklebungsmittel zusammengehaltenen Fasern besteht, den Sportler weitgehend von den Beschwerden befreit, welche häufig als Folge der Schweißabsonderung der Flüsse auftreten.
- Die erfindungsgemässe Schuhauskleidung besitzt eine derart starke Absorptionskraft für die vom Fuß abgegebene Feuchtigkeit, dass der Fuß selbst und auch das Strumpfwerk trocken gehalten wird. die Feuchtikeitsaufnahme durch die erfindungsgemässe Schuhauskleidung ist jedoch reversibel, so es im allgemeinen genügt, die Schuhe nach Gebrauch einige stunden stehenzulassen, damit die Auskleidung durch Abgabe der vorher aufgenommenen Feuchtigkeit wieder trocken ist.
- Die erfindungsgemässe Schuhauskleidung enthält vorzugsweise Baumwollfasern, die sich durch ein starkes Quellungsvermögen auszeichnen. Um die Abriebfestigkeit zu verbessern, können besonders haltbare Fasern, vorzugsweise Kunstfasern,in den Vliesstoff mit eingearbeitet werden. Das die Fasern zusammenhaltende Verkleibungsmittel kann aus natürlichem oder synthetischem Kautschuk oder Kunstharz bestehen; Die Herstellung der für die Zwecke der Erfindung verwendetenVliesstoffe, insbesondere die Erzeugung der für die Saugfähigkeit wichtigen Poren innerhalb des Verklebungsmittels, ist beispielsweise in der deutschen Patentschrift 910 960 und der am 20.1.1995 bekanntgemachten Patentanmeldung P 14 678 IVc/39b beschrieben.
- Au der erfindungagemässen Auskleidung nimmt in erster ijinle eine in den Schuh fest'eingearbeitete oder eine in diesem auswechselbar angeordnete Sohle teile, die natürlich unmittelbar unterhalb des Fußes zu liegen kommen soll. Sinne aus dem erfindungagemäss verwendeten Vliesstoff hergestellte einlegesohle ist zweckmässig auf ihrer Unterseite (Laufseite) mit einerarmierung, beispielsweise aus einerFaserpreßsohle,versehen, wobei zwischen dieser und dem Vliesstoff noch eine Polsterung, vor allem im Fasenbereich,vorgesehen sein knn.
- Für die Waschfestigkeit einer Einlegesohle erweist es sich als zweckmässig, in den Vliesstoff synthetische Fasern mit einer arbeiten.
- Zweckmässig ist aber auch der Schaft mit dem Vliesstoff füttert". Eine solche Abfütterung empfiehlt sich vor allen für den Vorderfußbereich, wo sich bei starker Feuchtigkeitseinwirkung besonders leicht Fußpilz zwischen den Zehen bilden kann. In diesem Falle sollte auch die Innenseite der bei Sportschuhen bekanntlich verhältnismässig lang ausgebildeten Zunge mit dem Vliesstoff überzogen sein.
- Die für die Zwecke der Erfindung verwendeten Vliesstoffe sind an sich bekannt. Sie wurden jedoch bisher niemals auf dem Schuhsektor eingesetzt, sondern vorwiegend für die Herstellung von Spültüchern, Geschirr-Trockentüchern und als Fensterlederersatz verwendet, also für Zwecke, die von der Schuhfertigung weit abliegen. Es konnte deshalb auch nicht vorausgesehen werden, dass sich diese Vliesstoffe dafür eignen würden, den Sportler von den Belästigungen zu befreien, die nun einmal mit einer starken Fußschweißbildung verbunden sind. Auch eine weitere Eigenschaft der erfindungsgemöss verwendeten Vliesstoffe, nämlich dass sie den Fuß kühlen, konnte aufgrund der bisherigen Verwendungszwecke nicht erwartet werden. Eine solche Kühlung des Fußes ist vor allem dann von Vorteil, wenn längere Zeit auf Tennisplatzen gespielt wird, die einer starken Jonnenein@trahlung ausgesetzt sind. Mit dem erfindungsgemässen Schuhwerk bzw. einer für dieses vorgesehenen Einlegesohle wird also dem von jedem Tennisspieler als besonders l@stig empfundenen Brennen der Füsse entgegengewirkt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfingungsgemässen Sportschuhes und einer nach der Erfindung gestalteten Einlegesohle dargestellt. Es zeigen: itig. 1 eine Ansicht des Sportschuhes, Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Vorderteil des Sportschuhes und Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Einlegesohle.
- Wie aus Fig.2 ersichtlich, ist der Schaft 1 und die Zunge 2 innenseitig mit der erfindungsgemässen Auskleidung 3 versehen. Diese ist zweckmässig durch Nähte an dem Schaft und der Zunge festgelegt, weil dadurch die Atmungsaktivität des für den Schaft und die Zunge verwendeten Materials nicht beeinträchtigt wird. der Schaft ist in an sich bekannter Weise auf eine Brandsohle 4 gezwickt. Auf dieser ist fußseitig eine Shlenlage 5 angeordnet, die aus dem-selben Vliesstoff besteht,wie die übrige Askleidung des schuhinnenraumen. Die Sohlenlage 5 kann in den Schuh fest --eingesrbeitet sein, beispielsweise durch Verklebung mit der derunter liegenden Brandsohle 4. In diesem alle würde die lebeschicht die Atmungsaktivität des Schuhbodens deshalb nicht weiter beeinträchtigen, weil die Laufsohle 6 ohnehin aus einem feuchtigkeitsundurchlässigen Material, beispielsweise Gummi beszeht.
- Bei der in der Fig. 3 gezeigten Einlegesohle ist der Vliesstoff 5 auf seiner Unterseite (Laufseits) mit einer Lage 7 versehen, die beispielsweise aus einer Paserpreßsohle bestehen kann. Dadurch erhält die Einlegesohle eine grössere Knickfestigkeit. Im Fersenbereich ist zwischen den L»n 5 und 6 der Einlegesohle eine Polsterung 8, z.B. aus Schaumstoff,angeordnet.
- Die Erfindung ist nicht auf die nachfolgenden Ansprüche beschränkt. Ihr zugehörig sind sämtliche Merkmale aus der vorstehenden Beschreibung und der Zeichnung, die aufgrund des Standes der Technik ersichtlich erfinderisch sind.
Claims (6)
- patent-(Schutz-)Ansprüchee Schuhwerk, insbesondere Sportschuh, mit einer Auskleidung, vorzugsweise einer Innensohle, aus einem 5augfähigen Vliesstoff, dadurch gekennzeichnet, dass der Vliesstoff aus quellbaren, durch ein mit künstlich erzeugten Poren durchsetztes Verklebungsmittel zusammengehaltenen Fasern besteht.
- 2. Schuhwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Schaft mindestens im Vorderfußbereich mit der Auskleidung versehen ist.
- 3. Schuhwerk nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schuhzunge innenseitig mit dem Vliesstoff überzogen ist.
- 4. Schuhwerk nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vliesstoff ein Gemisch aus Baumwollfasern und reißfesten Kunststtofffasern enthalt.
- 5. Einlegesohle für Schuhwerk nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle fußseitig eine Vliesstofflage aufweist, die aus quellbaren, durch ein mit künstlich erzeugten Poren durcnsetztes Verklebungsmittel zusammengehaltenen Fasern besteht.
- 6. Einlegesohle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichne, dass der Vliesstoff auf einer steiferen Sohle, beispielspreise aus Paserpreßstoff, angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702010635 DE2010635A1 (de) | 1970-03-06 | 1970-03-06 | Schuhwerk, insbesondere Sportschuh |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702010635 DE2010635A1 (de) | 1970-03-06 | 1970-03-06 | Schuhwerk, insbesondere Sportschuh |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2010635A1 true DE2010635A1 (de) | 1971-09-16 |
Family
ID=5764307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702010635 Pending DE2010635A1 (de) | 1970-03-06 | 1970-03-06 | Schuhwerk, insbesondere Sportschuh |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2010635A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4435910A (en) | 1982-03-12 | 1984-03-13 | Michel Marc | Shoe insole |
| FR2533422A1 (fr) * | 1982-09-23 | 1984-03-30 | Schs Confort Hygiene Securite | Procede de fabrication d'un materiau destine a la realisation de semelles interieures amovibles pour chaussures, materiau ainsi obtenu et semelles realisees avec ce materiau |
-
1970
- 1970-03-06 DE DE19702010635 patent/DE2010635A1/de active Pending
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OHW | Rejection |