DE569189C - Schuhwerk mit netz-, tuell- oder spitzenartigen Einsaetzen - Google Patents
Schuhwerk mit netz-, tuell- oder spitzenartigen EinsaetzenInfo
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- DE569189C DE569189C DEF73651D DEF0073651D DE569189C DE 569189 C DE569189 C DE 569189C DE F73651 D DEF73651 D DE F73651D DE F0073651 D DEF0073651 D DE F0073651D DE 569189 C DE569189 C DE 569189C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43C—FASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
- A43C11/00—Other fastenings specially adapted for shoes
- A43C11/002—Fastenings using stretchable material attached to cuts in the uppers
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Schuhwerk mit netz-, tüll- oder spitzenartigen Einsätzen Durch das Patent 544 478 ist ein elastisch nachgiebiger Einsatz für Schuhwerk bekanntgeworden, dessen Eigenart darin besteht, daß der Einsatz aus nach Art eines Netzes oder Spitzengewebes zahlreiche Maschen aufweisenden Baustoffgebilden aus langen, dünnen Wirkelementen, wie Textilfäden oder Haaren, besteht. Zufolge dieser eigenartigen Flächengestaltung dehnen sich diese Einsätze bei Anspannung in sich aus und ziehen sich beim Nachlassen der Spannung zusammen.
- Es hat sich nun ergeben, daß der hierdurch angestrebte Zweck des elastischen Anliegens des Schuhvorderblatts an den Fußrist und die Belüftung und Belichtung des Fußes an den Einsatzflächen zwar erreicht wird. daß jedoch die Haltbarkeit und der Sitz der Einsätze besonders an den Steppnähten, d. h. an denjenigen Stellen gefährdet ist, an denen sie mit dem Leder- oder Stoffwerk des Schuhes verbunden sind. Zwar wird die Nähverbindung der Randstellen der Einsätze mit dem Material der Schuhblätter dadurch verstärkt, daß man vor dem Feststeppen der Eihsatzränder die letzteren durch eine Leimzwi.schenschicht an die Innenfläche des Blattmaterials der Schuhe festklebt. Aber die Leimschicht genügt nicht ausreichend, sie bricht unter den Gehbewegungen des am Fuße sitzenden Schuhes, und dann konzentrieren sich die gesamten Zugbeanspruchungen der Einsätze auf . die wenigen Fäden oder Wirkelemente an den Rändern, welche durch die Steppnähte mit dem Blattmaterial der Schuhe verbunden sind. _Ein leichtes Einreißen dieser stark durch Zug beanspruchten Befestigungsstellen ist dann oft unvermeidlich. Hinzu kommen andere Einflüsse, welche lockernd auf diese Verbindungsstellen einwirken. Unter= dem Einfluß der Witterungseinflüsse, namentlich der Feuchtigkeit, z. B. bei eintretendem Regenwetter, Schneefall oder beim Betreten feuchten Grases, feuchten 'Waldbodens und feuchter Sandmassen o. dgl., längen sich nicht nur gerne die einzelnen Wirkelemente und ziehen sich nach dem Trocknen oft wieder übermäßig stark zusammen, sondern die Feuchtigkeitsaufnahme durch die Fadenelemente der Einsätze pflanzt sich auch auf die Lehnstellen an den Befestigungsrändern der Einsätze mit den Schuhblatteilen fort, so daß sich diese Leimstellen auflösen und der durch sie gebotene Halt verlorengeht. Außerdem leiden die Einsätze, namentlich wenn die Trägerin, wie dies oft und vielfach unbeabsichtigt geschieht, beim Sitzen die Füße übereinanderlegt oder wenn das Netzwerk der Einsätze beim Gehen durch scharfen Sand, steinigen oder staubigen Boden übermäßigen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt wird. Es fasert dann gerne aus, scheuert sich ab und führt leicht zu einem Einreißen oder gar einer Beschädigung der Knüpfstellen.
- Nach der Erfindung soll allen diesen übelständen dadurch abgeholfen werden, daß die tüll-, netz- oder spitzenartig wirkenden Einsätze vor ihrer Verarbeitung in das Schuhwerk mit einer Gummilösung behandelt und daran anschließend einem Vulkanisierungsvorgang ausgesetzt werden sowie daß das dem Einsteppvorgang voraufgehende Ankleben der Ränder der Einsätze an das Blattmaterial mittels einer Gummilösung als Klebestoffes geschieht, weil nach dem Verdunsten des Auflösungsmittels dieses Klebestoffes' die zurückbleibende Gummimasse weder brüchig wird noch. unter den Einflüssen der Feuchtigkeit leidet.
- Durch diese Behandlung wird gleichzeitig auch das Ausfasern der Wirkelemente selbst bei starken Reibungen oder Scheuerungen vollkommen verhindert; der ganze Spitzeneinsatz wird, ohne daß seine äußere Wirkung irgendwie beeinträchtigt würde, steifer, widerstandsfähiger, läßt sich also auch besser einsteppen und wirkt dennoch wesentlich elastischer als wie ein unbehandelter Spitzeneinsatz.
- Er nimmt ferner keinerlei Feuchtigkeit an, beult oder längt sich nicht, sondern bleibt auch bei starkem Regenwetter oder beim Betreten stark feuchter Grasflächen ungenäßt und bildet aus all diesen Gründen eine wesentliche Vervollkommnung und Verbesserung der Spitzeneinsätze nach dem Hauptpatent.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schuhwerk mit netz-, tüll- oder spitzenartigen Einsätzen nach Patent 544 478, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erhöhung der Haltbarkeit der Klebestellen an den Befestigungsrändern der Einsätze, der Zugfestigkeit und Elastizität sowie des Widerstandes derselben gegen Feuchtigkeitseinflüsse und behufs Versteifung der Einsätze die letzteren vor dem Einsteppen in das Schuhwerk mit einer Gummilösung und nachfolgender Vulkanisierung behandelt werden. a. Schuhwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Klebestoff zu dem dem Einsteppen der Einsatzränder in das Blattmaterial voraufgehenden Befestigen der Randeinsätze mit dem Material des Schuhwerks eine Gummilösung verwendet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF73651D DE569189C (de) | 1932-07-01 | 1932-07-01 | Schuhwerk mit netz-, tuell- oder spitzenartigen Einsaetzen |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE569189C true DE569189C (de) | 1933-01-30 |
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|---|---|---|---|
| DEF73651D Expired DE569189C (de) | 1932-07-01 | 1932-07-01 | Schuhwerk mit netz-, tuell- oder spitzenartigen Einsaetzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE569189C (de) |
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1932
- 1932-07-01 DE DEF73651D patent/DE569189C/de not_active Expired
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