DE1031694B - Schwimmflosse - Google Patents
SchwimmflosseInfo
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- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B31/00—Swimming aids
- A63B31/08—Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs
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- A63B2031/115—Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs held by, or attachable to, the hands or feet attachable only to the feet with blade at an angle to the plane of the foot when in use, e.g. to reduce plantar flexion
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwimmflosse zur Befestigung an den Füßen von Schwimmern.
Die Schwimmflossen bestehen im allgemeinen aus einem am Fuß zu befestigenden Flossenschuh und
einem mit demselben verbundenen Flossenblatt. Gemäß der Hauptpatentanmeldung tritt das Flossenblatt
unterhalb des Fußes zwischen Zehen und Fußmitte, vorzugsweise im Bereich des Fußballens, aus
dem Flossenschuih aus und verläuft unter einem
Winkel von etwa 30 bis 50° gegenüber der Fuß- ίο sohlenebene nach vorn und unten. Das Flossenblatt
kann hierbei zur Längsmittelachse des Fußes gleichmäßig keilförmig auseinandergehend verlaufen. Eine
solche Flosse ist insbesondere zum Streckenschwimmen bzw. zum leichten und schnellen Fortbewegen
längs der Wasseroberfläche durch fortlaufende, schlangenlinienartig hin- und hergehende
Bewegungen des Flossenblattes, ähnlich den Fischflossen, geeignet.
Es sind Schwimmflossen bekannt, deren Flossenblatt mit Längsrippen versehen sind, die auseinanderlaufen
und sich zum Flossenende hin verjüngen. Diese Längsrippen von geringer Höhe und Stärke dienen
lediglich zur Versteifung des Flossenblattes. Bei Schwimmflossen, die im wesentlichen aus einem
Sohlenteil bestehen, der mit Schnüren oder Bändern an dem Fuß befestigt wird, liegen der Fuß bzw. die
Zehen frei. Bei Flossen mit schuhartigem Teil kennt man das Freiliegen der Zehen an sich nicht.
Die Erfindung hat eine weitere Ausbildung der Flosse zum Gegenstand. Sie zeichnet sich dadurch
aus, daß der äußere obere Rand des schräg zum zehenfreien schuhartigen Teil stehenden Flossenblattes bis
etwa zur mittleren Höhe des schuhartigen Teils herangeführt
ist und die auf der Ober- und/oder Unterseite des Flossenblattes angeordneten Länggstege gegen das
freie Ende hin zueinanderlaufen. Infolge dieser Ausbildung der Schwimmflosse befindet sich das Flosseublatt,
abgehend etwa vom Fußballenbereich, bei bequem gestrecktem oder angewinkeltem Fuß in der
Verlängerung der Beinachse, wobei der Fuß des Schwimmers schräg zum Flossenblatt in dieses mit
dem schuhartigen Teil eingebettet ist. Diese Einbettung des Fußes ermöglicht eine wirksamere Betätigung
der Schwimmflosse durch bloßes Auf- und Abbewegen des Fußes im Fußgelenk, wobei bei der Aufwärtsbewegung
unter gänzlicher Streckung des Fußes die Oberseite der Schwimmflosse und bei der Abwärtsbewegung
unter stärkerer Anwinklung des Fußes die Unterseite der Schwimmflosse die für die
Vorwärtsbewegung des Schwimmers wirksame Fläche bildet. Die Schwimmflosse wird dabei, ähnlich einer
Fischflosse, in einer schlangenlinienartig hin- und hergehenden Bewegung durch das Wasser gezogen.
Zusatz zur Patentanmeldung Sch 7365 XI / 77 a
Anmelder:
Walter Schmitz,
Rheydt, Odenkirchener Str. 202
Walter Schmitz, Rheydt,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Da die auf der Ober- und/oder Unterseite des Flossenblattes angeordneten Längsstege beträchtliche
Höhe und Stärke aufweisen und gegen das freie Ende hin zuteinaiiderlaufen, wird bei Betätigung der Flosse
das auf das Flossenblatt auftreffende Wasser entsprechend dem Verlauf der Stege in Bänder aufgeteilt,
und diese Bänder werden infolge der stetigen Verkleinerung des Raumes zwischen den Stegen zusammengepreßt.
Hierdurch werden sogenannte Preßwasserbänder erzeugt und diese werden während der
schlangenlinienartig hin- und hergehenden Bewegung so zusammengepreßt, daß sich stärkere Reaktionswirkungen als beim Fehlen der Längsstege ergeben.
Die Längsstege können gleiche Stärke und Höhe aufweisen. Es ist aber auch möglich, die Anordnung
so zu treffen, daß die Längsstege gegen die Längsmitte des Flossenblattes hin an Stärke und Höhe abnehmen,
um eine quer gerichtete Elastizität der Flosse bei gleichzeitiger erhöhter Wirkung der Längsstege
zu erzielen. Dadurch erhält man ein Flossenblatt, das sich je nach der Bewegung des Blattes schaufeiförmig
formen kann, wodurch sich eine noch stärkere Zusammenpressiung
der Preßwasserbänder erzielen läßt. Das elastische Nachgeben der Mitte des Flossenblattes
hat einen bogenförmig wirkenden Druck auf das begegnende Wasser zur Folge.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung können aber schließlich auf dem Flossenblatt zwischen
den Längsstegen quer- bzw. schräglaufende Zwischenrippen' vorgesehen werden, die etwa in
Grätenform zur Mitte gerichtet sind. Durch diese Zwischenrippen kann der Wasserdruck noch stärker
gegen die Mitte des Flossenblattes hin abgelenkt werden.
-■-* >'>
809 529/93
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Schwimmflosse in Seitenansicht, in Ansicht von oben und im Querschnitt
dargestellt, wobei in Fig. 1 die durch Auf- und Abbewegen des Fußes im Fußgelenk erzielbaren
Stellungen der Schwimmflosse in gestrichelter Darstellung gezeigt wird.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform der Schwimmflosse.
Fig. 5 ist eine Draufsicht auf eine weitere abgeänderte Ausführungsform der Schwimmflosse mit
zwischen den Längsstegen angeordneten Zwischenrippen.
Die Flosse gemäß der Erfindung setzt sich wie üblich aus einem Befestigungsteil, welcher aus einem
am Fuß des Schwimmers befestigten, vorzugsweise zehenfreien schuhartigen Teil 1 besteht, und aus einem
Flossenblatt 3 zusammen. Der äußere obere Rand des schräg zum schuhartigen Teil stehenden Flossenblattes
ist bis etwa zur mittleren Höhe des schuhartigen Teils herangeführt. Das Flossenblatt 3 weist
auf der Ober- und/oder Unterseite Längsstege 4 auf, die gegen das freie Ende des Flossenblattes hin zueinanderlaufen.
Zwischen dem Flossenblatt und dem vorderen Ende des schuhartigen Befestigungsteiles 1 befindet sich
zweckmäßig ein mehr oder weniger vollplastischer Gummiblock 5 od. dgl., um dem Fuß über den gesamten
Ballenbereich bis zu den Zehen eine sichere Auflage zu bieten.
Gemäß Fig. 3 weisen die Längsstege 4 gleiche Stärke und Höhe auf. Wie Fig. 4 zeigt, können aber
auch die äußeren Stege sehr stark gemacht und die inneren Stege schwächer gehalten werden. Hierdurch
wird bei Einwirkung des Wasserdruckes eine schauf eiförmige Formung des Flossenblattes nach der einen
oder anderen Richtung erzielt.
Bei der in Fig. 5 dargestellten, abgeänderten Ausführungsform der Schwimmflosse sind zwischen den
Längsstegen 4 noch quer oder schräg verlaufende Zwischenrippen 6 von geringerer Höhe und Stärke als
die Längsstege vorgesehen, die etwa in Grätenform zur Mitte gerichtet sind.
Claims (3)
1. Schwimmflosse zur Befestigung an den Füßen von Schwimmern, aus Flossenschuh und Flossenblatt
bestehend, wobei das Flossenblatt unterhalb des Fußes zwischen Zehen und Fußmitte aus dem
Flossenschuh austritt und unter einem Winkel von etwa 30 bis 50° gegenüber der Fußsohlenebene nach vorn und unten verläuft, nach Patentanmeldung
Sch 7365 XI/77 a, mit einem schuhartigen Teil, dessen Flossenblatt mit Längsrippen
\rersehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
äußere obere Rand des schräg zum zehenfreien schuhartigen Teil stehenden Flossenblattes (3) bis
etwa zur mittleren Höhe des schuhartigen Teils (1) herangeführt ist, und die auf der Ober- und/
oder Unterseite des Flossenblattes (3) angeordneten Längsstege (4) gegen das freie Ende hin zueinanderlaufen.
2. Schwimmflosse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, -daß die zueinanderlaufenden
Längsstege (4) gegen die Längsmitte des Flossenblattes (3) hin an Stärke und Höhe abnehmen.
3. Schwimmflosse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Flossenblatt (3) zwischen
den Längsstegen (4) quer- bzw. schräglaufende Zwischenrippen (6) vorgesehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 254 269;
britische Patentschrift Nr. 613 609.
Schweizerische Patentschrift Nr. 254 269;
britische Patentschrift Nr. 613 609.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 529/93 5.58
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