DE1474084C3 - Mit einer Einrichtung zur Mono tomeprufung zusammen arbeitende Prüf und Steuerschaltung fur eine Belegsor tiermaschine - Google Patents
Mit einer Einrichtung zur Mono tomeprufung zusammen arbeitende Prüf und Steuerschaltung fur eine Belegsor tiermaschineInfo
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- G06K13/02—Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism the record carrier having longitudinal dimension comparable with transverse dimension, e.g. punched card
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Description
3 4
schaltung aus einer zählfähigen Schaltung besteht, Belege in den Förderkanal 2 eingespeist. Während
die durch das erste AusgangssignaP einen ersten des Vorbeiläufes an dem Lesekopf 3 wird die Schrift-Schaltzustand
(»Monotonie nicht gestört«), durch zeile der Belege abgetastet, die auszuwertenden Dadas
zweite Ausgangssignal in einen zweiten Schaltzu- ten werden in die Auswerteschaltung 4 eingespeist,
stand (»Monotonie sporadisch gestört«) und durch 5 Dort wird entsprechend der vom Bediener und/oder
mehrere direkt aufeinanderfolgende zweite Aus- der in der Maschine vorprogrammierten Sortiervorgangssignale
in einen dritten Schaltzustand (»Mono- Schriften die Fachnummer für jeden. Beleg erzeugt
tonie dauernd gestört«) geschaltet wird; und daß und an die Steuereinrichtung S für die Weichenbetädiese
Schaltung über Steuerleitungen mit der Einrich- tigung abgegeben. Diese veranlaßt dann, wenn der
tung zur Ansteuerung der Betätigungseinrichtung für io betreffende Beleg an der seinem Bestimmungsfach
die Sortierfach weichen und mit der Steuerung für die zugeordneten Weiche ankommt, deren Betätigung
Belegzuführungseinrichtung derart verbunden ist, und das Ausschleusen des Beleges aus dem Förderdaß
im zweiten Zustand der Schaltung ein diesen kanal. Die Mittel, die hierfür notwendig sind, werherbeiführender
Beleg in ein Sonderfach ausgesteuert den, da sie allgemein bekannt und für die Erfindung
wird und im dritten Zustand die Belegzufuhr abge- 15 nicht wesentlich sind, nicht dargestellt und erläutert,
schaltet und alle noch im Förderweg der Sortierma- Gleichzeitig mit der Fachnummernerzeugung für
schine sich befindenden Belege in ein Sonderfach einen Beleg wird in der Auswerteschaltung 4, wie beausgesteuert
werden. . reits erwähnt, geprüft, ob der gerade gelesene Beleg Diese und weitere, den Gegenstand von Unteran- gegenüber den vorhergehenden Belegen der Fordesprüchen
bildende Merkmale der Erfindung sollen 20 rung einer monotonen Folge genügt. Dies geschieht
im folgenden an Hand der Zeichnung noch näher er- dadurch, daß während des Sortierens an der Stelle η
läutert werden. eines Feldes geprüft wird, ob die Stelle « — 1 des Mit 1 ist in der Zeichnung ein Vereinzeier bezeich- gleichen Feldes auf dem gerade durchlaufenden Benet,
an den sich ein Förderkanal 2 anschließt. Von leg eine Ziffer aufweist, welche mit der Ziffer an der
dem letzteren zweigen Nebenförderwege zu Sortierfä- 25 gleichen Stelle η — 1 des jeweils letzten Beleges, bei
ehern 0 bis ./V und einem Sonderfach (Rückweisungs- dem keine Störung der Monotonie festgestellt war,
fach)/? ab. Zwischen den Sortierfächern und dem eine monoton aufsteigende oder auch absteigende
Vereinzeier ist am Förderkanal 2 ein Lesekopf 3 zur Folge bildet. Ist dies der Fall, so führt die Leitung 7
Abtastung der vorbeilaufenden Belege angeordnet. ein Signal (1), die Leitung 6 führt kein Signal (0).
Dieser Lesekopf ist mit einer Auswerteschaltung 4 30 Das erste bistabile Kippglied 9 befindet sich in dem
verbunden, in der die am Beleg gelesene Information in der Zeichnung dargestellten Speicherzustand 0,1.
entsprechend der in der Maschine programmierten An seinem Ausgang liegt kein Signal (0), ebenfalls
und/oder vom Bediener vorgegebenen Sortierbedin- nicht am Ausgang des UND-Gliedes 10. Das zweite
gungen die zugeordnete Sortierfachnummer erzeugt bistabile Kippglied 11 befindet sich in dem in der
und diese an die Steuereinrichtung 5 für die. Wei- 35 Zeichnung dargestellen Speicherzustand 0,1.
chenbetätigung am Förderkanal abgegeben wird. In Wird jetzt in der Auswerteschaltung 4 festgestellt, der Auswerteschaltung 4 wird auch die bekannte daß ein Beleg die Monotie stört, so wird von dort ein Monotonieprüfung vorgenommen. An die Auswerte- Signal (1) an der Leitung 6 abgegeben. Das erste bischaltung 4" ist über zwei Leitungen 6 und 7 die zähl- stabile Kippglied 9 wird gesetzt und nimmt den fähige Schaltung 8 angeschlossen, wobei die Lei- 40 Speicherzustand 1,0 ein. An seinem Ausgang tritt ein tung 6 das Signal »Monotonie gestört« und die Lei- verzögertes Signal (1) auf. An dem UND-Glied liegt tung 7 das Signal »Monotonie nicht gestört« führt. an dem einen Eingang ein Signal von der Leitung 6 Die Schaltung 8 enthält ein erstes verzögert schalten- an, an dem zweiten Eingang jedoch, der mit dem des bistabiles Kippglied 9, dessen Setz- und Rück-. Ausgang des ersten bistabilen Kippgliedes 9 verbunsetz-Eingang an den Leitungen 6 bzw. 7 liegen. Der 45 den ist, liegt auf Grund der verzögerten Umschaltung Ausgang des Kippgliedes 9 liegt an dem einen Ein- dieses bistabilen Kippgliedes noch kein Signal. An gang eines UND-Gliedes 10, dessen anderer Eingang dem Ausgang des UND-Gliedes 10 entsteht somit an der Leitung 6 liegt. Der Ausgang des UND-GIie- kein Signal, und das zweite bistabile Kippglied 11 des 10 ist mit einem zweiten bistabilen Kippglied 11 bleibt in seinem ursprünglichen Zustand. Das Signal verbunden; der Ausgang des letzteren steht mit 50 auf der Leitung 6 liegt aber auch an dem einen Eineinem Eingang eines disjunktiven Verknüpfungsglie- gang des disjunktiven Verknüpfungsgliedes 12 an j des (ODER-Glied) 12 in Verbindung. Der zweite und erzeugt an dessen Ausgang ein Signal (1). Das ι Eingang des letztgenannten Verknüpfungsgliedes letztere veranlaßt in der Auswerteschaltung 4 ein Siliegt an der Leitung 6; sein Ausgang, der gleichzeitig gnal, welches über die Steuerung 5 der Weichenbetäeinen Signal-Ausgang der Schaltung 8 darstellt, ist 55 tigung eine Aussteuerung des betreffenden Beleges in durch eine Leitung 13 mit der Auswerteschaltung 4 das Rückweisungsfach R bewirkt. Wird für den rückverbunden. Diese Verbindungsleitung führt das nächstfolgenden Beleg die Monotoniefolge jedoch Signal für die Auswerteschaltung »Erzeuge Fach- wieder erfüllt, so wird angenommen, daß bei dem nummer für Rückweisungsfach«. Von dem Ausgang vorhergehenden Beleg nur ein sporadischer Monotodes zweiten bistabilen KippgUedes 11 führt eine Lei- 60 niefehler vorlag, also beispielsweise ein Vereinzetung 14, die einen zweiten Signal-Ausgang der Schal- lungs- oder Lesefehler, und der gerade gelesene Betung 8 darstellt, zu einer Steuereinrichtung 15 für die leg kann wieder in ganz normaler Weise sortiert wer-Belegzufuhr, die als Belegvereinzeler ausgebildet ist, den. An der Leitung 7 entsteht in diesem Fall ein Si- und zu einer Anzeigevorrichtung 16 »Monotonie ge- gnal (1), welches das erste bistabile Kippglied 9 wiestört«. Diese Leitung 14 führt ein Signal »Monotonie 65 der in seinen ursprünglichen Schaltzustand 0,1 zugestört, Belegzufuhr stop«, rückkippt. Damit ist der Ausgangsschaltzustand der
chenbetätigung am Förderkanal abgegeben wird. In Wird jetzt in der Auswerteschaltung 4 festgestellt, der Auswerteschaltung 4 wird auch die bekannte daß ein Beleg die Monotie stört, so wird von dort ein Monotonieprüfung vorgenommen. An die Auswerte- Signal (1) an der Leitung 6 abgegeben. Das erste bischaltung 4" ist über zwei Leitungen 6 und 7 die zähl- stabile Kippglied 9 wird gesetzt und nimmt den fähige Schaltung 8 angeschlossen, wobei die Lei- 40 Speicherzustand 1,0 ein. An seinem Ausgang tritt ein tung 6 das Signal »Monotonie gestört« und die Lei- verzögertes Signal (1) auf. An dem UND-Glied liegt tung 7 das Signal »Monotonie nicht gestört« führt. an dem einen Eingang ein Signal von der Leitung 6 Die Schaltung 8 enthält ein erstes verzögert schalten- an, an dem zweiten Eingang jedoch, der mit dem des bistabiles Kippglied 9, dessen Setz- und Rück-. Ausgang des ersten bistabilen Kippgliedes 9 verbunsetz-Eingang an den Leitungen 6 bzw. 7 liegen. Der 45 den ist, liegt auf Grund der verzögerten Umschaltung Ausgang des Kippgliedes 9 liegt an dem einen Ein- dieses bistabilen Kippgliedes noch kein Signal. An gang eines UND-Gliedes 10, dessen anderer Eingang dem Ausgang des UND-Gliedes 10 entsteht somit an der Leitung 6 liegt. Der Ausgang des UND-GIie- kein Signal, und das zweite bistabile Kippglied 11 des 10 ist mit einem zweiten bistabilen Kippglied 11 bleibt in seinem ursprünglichen Zustand. Das Signal verbunden; der Ausgang des letzteren steht mit 50 auf der Leitung 6 liegt aber auch an dem einen Eineinem Eingang eines disjunktiven Verknüpfungsglie- gang des disjunktiven Verknüpfungsgliedes 12 an j des (ODER-Glied) 12 in Verbindung. Der zweite und erzeugt an dessen Ausgang ein Signal (1). Das ι Eingang des letztgenannten Verknüpfungsgliedes letztere veranlaßt in der Auswerteschaltung 4 ein Siliegt an der Leitung 6; sein Ausgang, der gleichzeitig gnal, welches über die Steuerung 5 der Weichenbetäeinen Signal-Ausgang der Schaltung 8 darstellt, ist 55 tigung eine Aussteuerung des betreffenden Beleges in durch eine Leitung 13 mit der Auswerteschaltung 4 das Rückweisungsfach R bewirkt. Wird für den rückverbunden. Diese Verbindungsleitung führt das nächstfolgenden Beleg die Monotoniefolge jedoch Signal für die Auswerteschaltung »Erzeuge Fach- wieder erfüllt, so wird angenommen, daß bei dem nummer für Rückweisungsfach«. Von dem Ausgang vorhergehenden Beleg nur ein sporadischer Monotodes zweiten bistabilen KippgUedes 11 führt eine Lei- 60 niefehler vorlag, also beispielsweise ein Vereinzetung 14, die einen zweiten Signal-Ausgang der Schal- lungs- oder Lesefehler, und der gerade gelesene Betung 8 darstellt, zu einer Steuereinrichtung 15 für die leg kann wieder in ganz normaler Weise sortiert wer-Belegzufuhr, die als Belegvereinzeler ausgebildet ist, den. An der Leitung 7 entsteht in diesem Fall ein Si- und zu einer Anzeigevorrichtung 16 »Monotonie ge- gnal (1), welches das erste bistabile Kippglied 9 wiestört«. Diese Leitung 14 führt ein Signal »Monotonie 65 der in seinen ursprünglichen Schaltzustand 0,1 zugestört, Belegzufuhr stop«, rückkippt. Damit ist der Ausgangsschaltzustand der
Die beschriebene Schaltung hat folgende Wir- erfindungsgemäßen Einrichtung 8 wieder erreicht,
kungsweise: Von der Belegzufuhr werden laufend Tritt hingegen der Fall ein, daß bei jenem Beleg,
kungsweise: Von der Belegzufuhr werden laufend Tritt hingegen der Fall ein, daß bei jenem Beleg,
der auf den Beleg mit der gestörten Monotonie folgt, ebenfalls festgestellt wird, daß' die Monotonie gestört
ist, so wird angenommen, daß ein Monotoniefehler auf Grund falschen Zusammenlegens vorliegt und
auch alle folgenden Belege keine Monotonie an der betreffenden Stelle mehr aufweisen. In diesem Fall
entsteht an der Leitung 6 wieder ein Signal (1). Da das erste Kippglied 9 jetzt bereits den Schaltzustand
1,0 aufweist, liegt an seinem Ausgang und damit auch an dem einen Eingang des UND-Gliedes 10 ein
Signal. Auch an dem zweiten Eingang dieses UND-Gliedes liegt — von der Leitung 6 — ein Signal, so
daß auch an seinem Ausgang ein Signal erzeugt wird, welches nun das zweite bistabile Kippglied 11 in den
Speicherzustand 1,0 setzt. An dem Ausgang dieses letztgenannten Kippgliedes wird infolgedessen ein Signal
erzeugt, welches zum einen an dem disjunktiven Verknüpfungsglied 12 anliegt und zum anderen über
die Leitung 14 an die Steuerung 15 für die Belegzufuhr und an die Anzeigevorrichtung 16 gegeben wird, ao
Von dem disjunktiven Verknüpfungsglied 12 wird, bedingt durch das Signal auf Leitung 6, ein Ausgangssignal
an die Leitung 13 abgegeben.
Diese Signale auf den Leitungen 13 und 14 haben folgende Auswirkung. In der Auswerteschaltung 4 »5
wird ein Signal erzeugt, welches bewirkt, daß alle in dem Förderkanal 2 befindlichen Belege in das Rückweisungsfach
R ausgesteuert werden. Gleichzeitig wird von der Steuerung 15 die Belegzufuhr abgeschaltet,
und an die Anzeigevorrichtung 16 wird ein Signal gegeben »Monotonie gestört«; die Maschine
wird stillgesetzt.
Durch die erfindungsgemäße Einrichtung wird somit erreicht, daß bei sporadischen Monotoniefehlern
der betreffende Beleg in das Rückweisungsfach oder ein anderes Sonderfach ausgesteuert wird, ohne daß
die Maschine ihren Sortiergang unterbricht. Bei Monotoniefehlern hingegen, bei denen durch eine Reihe
von Belegen die Monotonie gestört wird, wird die Maschine stillgesetzt, um den Fehler vor der weiteren
Sortierung beseitigen zu können.
Wenngleich im vorstehenden bei der Erläuterung eines sporadischen Fehlers immer nur ein einzelner,
die Monotonie störender Beleg zur Kennzeichnung dieses Fehlers herangezogen wurde, und eine Aufeinanderfolge
von zwei, die Monotonie störenden Belege zur Definition des Mehrfachfehlers (falsches Zusammenlegen
der Belege) diente, so ist es im Sinne der Erfindung auch möglich, wenn es sich auf Grund
des besonderen Arbeitsablaufes einer Maschine als zweckmäßig ergibt, die Grenz.e zwischen sporadischem
Fehler und Mehrfachfehler nicht bei einem, sondern gegebenenfalls erst bei zwei oder gar bei drei
Belegen zu definieren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Prüf- und Steuerschaltung für eine Belegsor- tung notwendigen Daten in einer besonderen Zeile
tiermaschine mit einer Monotonie-Prüfeinrich- 5 am unteren Belegrand in maschinell lesbarer Schrift
tung, die in· Abhängigkeit der von den aufeinan- aufgedruckt, wobei diese Zeile in mehrere durch
derfolgenden Belegen abgelesenen Sortierinfor- Sonderzeichen voneinander getrennte Bedeutungsfelmation
bei nicht gestörter Monotonie ein erstes der aufgeteilt ist. Ein häufiger Sortiervorgang sieht so
Ausgangssignal und bei gestörter Monotonie ein aus, daß die Belege nach einer bestimmten Stelle
zweites Ausgangssignal abgibt, dadurch ge-io einer Nummer, beispielsweise der Kontonummer, dekennzeichnet,
daß die Prüf- und Steuer- kadisch sortiert werden. Das heißt, Belege mit der schaltung aus einer zählfähigen Schaltung (8) be- Ziffer I an der betreffenden Sortierstelle des Sortiersteht,
die durch das erste Ausgangssignal einen feldes gelangen in ein Sortierfach Nr. 1, Belege mit
ersten Schaltzustand (»Monotonie nicht ge- der Ziffer 6 gelangen in ein Fach Nr. 6. Um ζ. B. die
stört«), durch das zweite Ausgangssignal in einen 15 Daten der Belege in das Speichersystem eines konzweiten
Schaltzustand (»Monotonie sporadisch tenführenden Rechners — hierfür werden häufig Magestört«)
und durch mehrere direkt aufeinander- gnetbänder verwendet — mit kurzer Zugriffszeit zu
folgende zweite Ausgangssignale in einen dritten dem betreffenden Konto einlesen zu können, werden
Schaltzustand (»Monotonie dauernd gestört«) ge- die Belege nach einer monotonen, meist aufsteigenschaltet
wird, und daß diese Schaltung (8) über 20 den Zahlenfolge sortiert.
Steuerleitungen (13, 14) mit der Einrichtung (4) Es sind bereits Sortiermaschinen bekannt, welche
zur Ansteuerung der Betätigungseinrichtung für Vorrichtungen besitzen, die prüfen, ob eine Beleg-
die Sortierfachweichen und mit der Steuerung folge monoton ist. Eine solche Prüfung kann bei-
(15) für die Belegzuführungseinrichtung (1) der- spielsweise so vor sich gehen, daß während des deka-
art verbunden ist, daß im zweiten Zustand der 25 dischen Sortierens an einer Stelle η einer Nummer
Schaltung (8) ein diesen herbeiführender Beleg in eines Beleges geprüft wird, ob an der Stelle η — 1
ein Sonderfach ausgesteuert wird und im dritten desselben Beleges, von der man weiß, daß sie-bereits
Zustand die Belegzufuhr abgeschaltet und alle sortiert wurde, dieser Beleg — bei aufsteigender
noch im Förderweg (2) der Sortiermaschine sich Folge — eine Ziffer b aufweist, welche größer oder
befindenden Belege in ein Sonderfach ausgesteu- 30 gleich ist der Ziffer α des vorhergehenden Beleges,
ert werden. Fällt diese Prüfung negativ aus, so liegt ein Monoto-
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch ge- " niefehler vor. Ein solcher Monotoniefehler kann dakennzeichnet,
daß sie ein erstes verzögert schal- durch entstehen, daß die Bedienungsperson beim
tendes bistabiles Kippglied (9) enthält, das mit Entnehmen der während des vorhergehenden Sortierseinem
Setz- und dem Rücksetzeingang über zwei 35 ganges gebildeten Stapel aus den einzelnen Sortierfä-Leitungen
(6, 7) mit der Monotonieprüfeinrich- ehern diese Stapel nicht in der richtigen Reihenfolge
tung in Verbindung steht und mit einem Ausgang zusammengelegt hat (Mehrfachfehler). Ein Monotoan
einem Eingang eines UND-Gliedes (10) liegt, niefehler kann ferner aber auch dadurch entstehen,
daß der zweite Eingang dieses UND-Gliedes mit daß ein Beleg an der vorhergehenden Sortierstelle
jenem Eingang des bistabilen Kippgliedes (9) ver- 40 falsch gelesen wurde, oder daß während des vorherbunden
ist, der als Störmeldeeingang das Signal gehenden Sortierganges ein Doppelabzug, also zwei
(»Monotonie gestört«) erhält (Leitung 6), daß der Belege auf einmal, in den zu dem Lesekopf führen-Ausgang
des UND-Gliedes (10) mit einem zwei- den Förderkanal abgegeben und der eine Beleg nicht
ten bistabilen Kippglied (11) verbunden ist, daß gelesen wurde, oder daß schließlich auf Grund irein
Ausgang des letzteren sowohl mit einem Ein- 45 gendekies mechanischen Versagens ein Beleg in ein
gang eines disjunktiven Verknüpfungsgliedes (12) falsches Sortierfach ausgesteuert wurde (sporadischer
als auch mit der Belegzuführsteuerung (15) ver- Fehler).
bunden ist, und daß der zweite Eingang des dis- Bei den bekannten Maschinen ist es nun so, daß
junktiven Verknüpfungsgliedes (12) mit dem die ganze Maschine bei Auftreten eines Monotiefeh-Störmeldeeingang
(Leitung 6) des ersten bistabi- 50 lers stillgesetzt wird. Dies hat zur Folge, daß die Malen
Kippgliedes (9) in Verbindung steht und der schine nicht nur bei Monotoniefehlern, wie sie durch
Ausgang (13) des disjunktiven Verknüpfungsglie- das falsche Zusammenlegen von Stapeln entstehen,
des (12) mit der Einrichtung (4) zur Ansteuerung sondern auch wegen jedes Lese- oder Vereinzelungsder
Weichenbetätigungseinrichtung verbunden fehlers (sporadische Fehler) stillgesetzt wird. Damit
ist. 55 wird aber ihre effektive Leistung erheblich herabge-
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch setzt.
gekennzeichnet, daß zusätzlich der im zweiten Die Erfindung will diesen Nachteil beheben, in-
Schaltzustand (»Monotonie dauernd gestört«) der dem sie dafür sorgt, daß der Sortiervorgang nunmehr
zählfähigen Schaltung (8) signalführende Aus- dann unterbrochen wird, wenn kein sporadischer
gang (14) mit einer Anzeigevorrichtung (16) ver- 60 Monotoniefehler vorliegt.
bunden ist. Für eine Belegsortiermaschine mit einer Monoto
nie-Prüfeinrichtung, die in Abhängigkiet der von den
aufeinanderfolgenden Belegen abgelesenen Sortierinformationen bei nicht gestörter Monotonie ein erstes
der Bearbeitung von Schecks, Überweisungen u. dgl., 65 Ausgangssignal und bei gestörter Monotonie ein
tritt häufig die Notwendigkeit auf, die Belege bei- zweites Ausgangssignal abgibt, sieht die Erfindung zu
Bei der maschinellen Bearbeitung von Belegen im diesem Zweck eine Prüf- und Steuerschaltung mit
Postscheck- oder Bankwesen, also insbesondere bei dem Kennzeichen vor, daß die Prüf- und Steuer-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET0027292 | 1964-10-26 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1474084A1 DE1474084A1 (de) | 1969-03-13 |
| DE1474084B2 DE1474084B2 (de) | 1973-05-10 |
| DE1474084C3 true DE1474084C3 (de) | 1973-11-29 |
Family
ID=7553384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1474084A Expired DE1474084C3 (de) | 1964-10-26 | 1964-10-26 | Mit einer Einrichtung zur Mono tomeprufung zusammen arbeitende Prüf und Steuerschaltung fur eine Belegsor tiermaschine |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE671068A (de) |
| DE (1) | DE1474084C3 (de) |
| FR (1) | FR1451737A (de) |
| GB (1) | GB1077490A (de) |
| NL (1) | NL6513724A (de) |
-
1964
- 1964-10-26 DE DE1474084A patent/DE1474084C3/de not_active Expired
-
1965
- 1965-10-19 BE BE671068D patent/BE671068A/xx unknown
- 1965-10-22 NL NL6513724A patent/NL6513724A/xx unknown
- 1965-10-22 GB GB44854/65A patent/GB1077490A/en not_active Expired
- 1965-10-25 FR FR36109A patent/FR1451737A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6513724A (de) | 1966-04-27 |
| BE671068A (de) | 1966-02-14 |
| DE1474084B2 (de) | 1973-05-10 |
| DE1474084A1 (de) | 1969-03-13 |
| FR1451737A (fr) | 1966-01-07 |
| GB1077490A (en) | 1967-07-26 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |