DE2343501A1 - Ein-/ausgabe-reserviersystem fuer die datenverarbeitende vorrichtung - Google Patents
Ein-/ausgabe-reserviersystem fuer die datenverarbeitende vorrichtungInfo
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Description
H. F. E L L M £ R
»tr IDSTElN
pl48ü24 SPERRT RIND CORPORATION, New York, N. Y./USA
Bin-/Ausgabe-Reserviersystem für die datenverarbeitende Vorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Ein-/Ausgabesteuerung für ein datenverarbeitendes
System.
In einem datenverarbeitenden System mit mehreren Programme bearbeitenden
Rechenanlagen ist.es häufig erwünscht, ein oder mehrere Ein-/ Ausgabegeräte für ein oder mehrere Programme oder Rechenanlagen zu
reservieren. Wenn z. B. in einem solchen System mehrere Ein-/Ausgabelisten
für einen Scheibenspeicher verwendet werden, möchte man eine oder mehrere Scheibenanordnungen des Speichers für ein oder mehrere
Programme reservieren. Sbenso möchte man imstande sein, eine oder
mehrere Seheibenanordnungen wahlweise für ein erstes Programm und dann anschließend für ein späteres Programm zu reservieren.
Falls das Reserviersystem so ausgebildet werden kann, daß ein beliebiges
Ein-/Ausgabeger&t von einem beliebigen Programm einer mehrere Programme bearbeitenden Rechenanlage oder von einer beliebigen Rochenanlage
eines Systems aus mehreren derartigen Rechenanlagen reserviert werden kann, wurde sich ein sehr flexibler Rechenautomat ergeben.
Ein Vorteil der Erfindung liegt darin, daß ein oder mehrere Ein-/Ausgabegerät
e von einem Programm einer mit mehreren Programmen arbeitenden Rechenanlage derart reserviert v/erden können, daß auf das oder die
reservierten Geräte noch über zwei ader mehrere Steuereinheiten von
nur dem einen Programm zugegriffen v/erden kann. In gleicher Weise
können ein oder mehrere Ein-/Ausgabe-Geräte von einer einzigen Rachenanlage
des Systems mit mehreren solchen Rechenanlagen derart reserviert werden, daß auf das oder die reservierten Geräte noch über
zwei oder mehrere Steuereinheiten zugegriffen werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reservierungsfunktion
für ein datenverarbeitendes System vorzusehen, in dem ein beliebiges
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von mehreren Ein-/Ausgabegeräten wahlweise durch eins von mehreren
Programmen reserviert werden kann, wobei ein möglichst geringer apparativer Aufwand getrieben werden soll.
Gemäß der Erfindung sind in einem datenverarbeitenden System ein oder
mehrere zentrale Rechenanlagen über eine cder mehrere Steuereinheiten
an zahlreiche Ein-/Ausgabegeräte angeschlossen, die je mit einem sog. "Reservier-Register11 versehen sind. Wenn man ein solches Gerät für
ein Programm reservieren möchte, wird vom Programm eine einmalige BitZusammenstellung im Reaervier-Register des gewählten Ein-/Ausgabe~
gerätes gespeichert. Ein Gerät, dessen Reservier-Register auf diese Weise mit einem Reservierungsprogramm beladen ist, ist dann für dieses
Programm oder andere Programme reserviert, deren Bitzusamraenstellungen
ähnlich sind. Nach der Reservierung eines Gerätes durch ein Programm wird von einer Steuerschaltung der "Reservierbefehl" eines
anderen Programms, das nicht die einmalige BitZusammenstellung aufweist,
die im Reservier-Register des gerade reservierten Ein-/Ausgabegerätes
aufbewahrt ist, so lange zurückgewiesen, bis das reservierte Gerät durch die Herausgabe eines programmierten Freigabebefehls
frei geworden ist.
Ausfuhrung3beispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt
und werden im folgenden naher erläutert. Es stellen dar:
Figur 1 das Blockschaltbild eines typischen datenverarbeitenden Systems, in dem die Erfindung angewendet wird,
Figur 2 die Zusammenstellung der Figuren 2a und 2b, in denen ein
ausführliches, die Erfindung enthaltendes Blockschaltbild in einem datenverarbeitenden System bekannter Bauart wiedergegeben'
ist,
Figur 3 ein Blockschaltbild eines anderen typischen, datenverarbeitenden
Systems, in dem die Erfindung vorteilhaft augev/endet
werden kann,
Figur 4 die Reihenfolge von Vorgängen, die in einem Programm unter
der Bedingung auftreten, daß zuerst ein reservierendes 409814/0829
Programm angenommen und dann ein reservierendes Programm abgewiesen wird, und
Figur 5 einen Reservierungsbefehl in Form mehrerer Blöcke.
Zumindest eine zentrale datenverarbeitende Rechenanlage 10 der Figur
1 enthält einen Hauptspeicher, ein Rechenwerk, mehrere Arbeitsregister, einen Kanal für Steuereinheiten und einen Steuerteil. Diese
einzelnen Komponenten der Rechenanlage 10 sind derart zusamnenge3ehaltet,
daß die im Hauptspeicher untergebrachten Daten durch ein oder mehrere ebenfalls im Hauptspeicher vorhandene Programme bearbeitet
werden können. Da die Masse der normalerweise in einem modernen Rechenautomaten verarbeiteten Daten und der Umfang der Programmfolgen, die
das Arbeitsprograiom bilden, bei weitem die Kapazität des Hauptspeichers
übersteigen, ist ein zusätzlicher äußerer Speicher vorgesehen, der eine gewisse Anzahl Massenspeicher enthält, die hier in drei
Gruppen von Bin-/Ausgabegeräten enthalten sind. Zur ersten Gruppe
gehören η Ein-/Ausgabegeräte 1, 2, N, während die zweite Gruppe
nur ein solcjtas Ein-/Ausgabegerät 11a und die dritte Gruppe wieder
mehrere Ein-/Ausgabegeräte 11b,....12a enthalt. Im allgemeinen gehören
zu diesen Ein-/Ausgabegeräten Scheiben.anordnungen, Bandgeräte,
Kartenleser, Locher, Schnelldrucker oder eine Kombination dieser aufgezählten Einrichtungen. Jede Gruppe ist mit der zentralen Rechenanlage
10 über eine entsprechende Steuereinheit 13ι 13* und 13" und Datenleitungen
14, 15, 17, 17*, 17", 18, 18· und 18" verbunden. In der
Praxis findet der Informationsaustausch zwischen der Rechenanlage 10 und den Steuereinheiten 13, 13* und 13" über die Datenleitungen 14
und 15 mit Hilfe einer Bitfolge je Zeiteinheit statt, die im allgemeinen acht parallel übertragene, binäre Digits aufweist. Die Verbindung
zwischen der Rechenanlage 10 und den Steuereinheiten wird durch einen
Satz Steuersignale hergestellt, die über mehrere Steuerleitungen 16 übertragen werden. Diese Steuersignale geben die Art der acht Bitsignale
an, die über die Datenleitungen 14 und 15 laufen. Wenn z. B. ein ein Ein-/Ausgabegerät adressierendes Signal gerade über die Datenleitung
14 übermittelt wird, v/ird eine spezielle Steuerleitung 16 erregt,
um anzugeben, daß gerade eine Geräte-Wahlfunktion übertragen wird. Falls in ähnlicher Weise eine Daten enthaltende Eitfolge über
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die Datenleitungen 14 und 15 geleitet wird, wird eine andere Steuerleitung
16 erregt, um diesen Vorgang anzuzeigen; im Falle, daß gerade über die Datenleitungen Ik ein Befehl übertragen wird, v/ird eine weitere
(dritte) Steuerleitung 16 erregt. In ähnlicher Weise werden die Daten zwischen den entsprechenden Steuereinheiten, und der zugehörigen
Gruppe von Ein-/Ausgabegeräten über die Datenleitungen übermittelt,
(beispielsweise zwischen der Steuereinheit 13 und den Ein-/Ausgabegeräten 1 und N über die'Datenleitungen 17 und 18), während eine
Steuerinformation von Wahl- oder Befehlsleitungen 3.9 oder 20 übermittelt
wird. Die Wahlleitungen 19 werden einzeln wahlweise erregt, ura das in Betrieb zu nehmende Ein-/Ausgabegerät anzuwählen, während die
Befehlsleitungen 20 wahlweise eingeschaltet v/erden, ura die Steuerschaltungen im angewählten Ein-/Ausgabegerät einzustellen, damit das
letztere eine vorgegebene Funktion, z. B. Lesen, Schreiben, Zuführen von Papier, Aufspulen usw. übernehmen kann.
Die Steuereinheiten 13> 13* und 13" sind wie die Rechenanlage 10 in
üblicher Weise aufgebaut und enthalten einen Pufferspeicher, verschiedene Steuerregister, Zähler und Kntschlüsseler, die die unterschiedlichen
Bitzusammenstellungen decodieren, die in den Steuerregistern
gespeichert sind.
In den Figuren 2a und 2b ist eine weitere Ausführungsform eines Rechenautomaten
dargestellt, in dem die Erfindung angewendet werden kann. Zur Vereinfachung sind wieder eine einzige Rechenanlage und eine einzelne
Steuereinheit wiedergegeben, obwohl dies nicht den tatsächlichen Verhältnissen zu entsprechen braucht. Das Ein-/Ausgabegerät 1 (Figur
2b) enthält ein Reseryier-Register 21 zur Aufnahme von mehreren Bitu,
wie die vier Flipflops 21a bis 21d »eigen, deren Anzahl natürlich bis
zur gewünschten Stufena&hl erhöht werden kann. Bei dieser dargestellten
Ausbildung kann das Keservier-Register 21 16 verschiedene Bitzusammenstellungen
aufbewahren und eines von 16 Programmen im Bi^/Ausgabegerät
1 reservieren. Die Setzeingangsklammen der Flipflcpa 21a bis 21d sind über UND-Glieder 22a bis 22d mit den Datenleitungen 17
für die niederrangigsten Bitpositionen a - d verbunden. Wie erinnert sei, sollen die Datenleitungen 14, 15, 17 und 18 zumindest acht parallele
Bitleitungen enthalten, so daß hier die vier restlichen bedeutendsten ßitpositionen weggelassen sind.
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Die vier Setzau3gangsklemmen sind über einen entsprechenden Satz UND-Glieder
23a bis 23d und Datenleitungen 18 zur Steuereinheit 13 (Figur 2a) aurückgeführt, der die Ausgangssignale der UND-Glieder 23a bis
23d parallel zugeleitet und in einen Nulldecodierer 24 und einen Bitkomparator
25 eingegeben werden. Der Nulldecodierer 24 kann eine
Übliche Dioden-Decödiermatrix sein, deren Ausgangssignal in einer
Leitung 24e erscheint, falls alle ihre Eingangssignale binäre Nullen
sind. Er liefert also nur dann ein Signal, falls die im zugehörigen Reservier-Register 21 untergebrachte Bitzusaramenstellung den gelöschten
Zustand aller Stufen anzeigt. Das vom Nulldecodierer 24 abgeführte
Signal tritt als drittes Eingangssignal in mehrere UND-Glieder 26-, ,
262t·····2ό» ein, deren Anzahl durch die Zahl der Ein-/Ausgabegeräte
festgelegt ist, die zur Gruppe mit der Steuereinheit 13 gehören. Die zweiten Eingangssignale dieser UND-Glieder 26,, 262»....26„ kommen
aus einer Steuerschaltung 13a der Steuereinheit 13 über eine Iteservier-Befehlsleitung
20a heran, die jedesmal dann erregt wird, wenn ein der Steuereinheit 13 zugeordnetes Ein-/Ausgabegerät von einem
Programm oder einer Rechenanlage reserviert werden soll. Beim Beginn eines Programms, in den ein Gerät reserviert werden soll, gibt insbesondere
die Rechenanlage 10 über die Datenleitungen 14 einen Reservierungsbefehl
an die Steuerschaltung 13a heraus, die diesen decodiert und daraufhin die Reservier-Befehlsleitung 20a einschaltet. Das weitere
Eingangssignal der UND-Glieder 2&*, 262 bis 26^ wird von den
Ausgangsklemmen einer anderen Gruppe UND-Glieder 27-p 272,....27jj her
empfangen, die wiederum je einem Ein-/Ausgabegerät zugeordnet sind,
das an der Steuereinheit 13 liegt5 es ist in der Figur 2b lediglich
das UND-Glied 2J1 dargestellt. Diese UND-Glieder 27χ, 272,....27N erhalten
über eine Leitung 19^, 192i 1% ein Gerätewahlsignal aus
der Steuerschaltung 13a.
Wenn die Rechenanlage 10 ein vorgegebenes Ein-/Ausgabe3erät für ein
Programm reservieren möchte, sendet sie über die Datenleitungen 14 dan
Adressierbefehl zur Steuerschaltung 13a, die ihn decodiert und die erwünschte Leitung I1J1, 192,....19N in Abhängigkeit davon erregt,
welches Ein-/Ausgabegerät vom Befehl adressiert wurde.
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Die anderen beiden Eingangssignale der UND-Glieder 27-,, 272, 27 M
werden ihnen über Leitungen 33 und 34 von einer Ein-/Ausgabe-Steuerschaltung
50 zugeführt, die jedem Ein-/Ausgabegerät 1, 2, N augeordnet
ist. In dieser Ein-/Ausgabe-Steuerschaltung 50 befinden sich
eine die Bereitschaft des Gerätes anzeigende Schaltung, die die Leitung 33 erregt, falls das Gerät betriebsbereit ist, und ein Schalter,
der die Leitung 34 einschaltet, sobald die Ein-/Ausgangskreise des
Gerätes mit den Datenleitungen 17 oder 18 verbunden sind.
Die Ausgangssignale der UND-Glieder 26^, 262 26N werden parallel
als Schaltsignale der einen Eingangskiemine der UND-Glieder 22a - 22d
des Bugehörigen Reservier-Registers 21 und außerdem über ein NOR-Glied
29 einer Ausgabeschaltung 51 der Steuereinheit 13 zugeführt, die auf
das Niveau des aus dem NOR-Glied 29 kommenden Signals anspricht und ein Potential in einer Tätigkeitsleitung 52 der Datenleitungen 15
hervorruft, das der Rechenanlage 10 mitteilt, ob der Reservierbefehl angenommen ist oder nicht.
Zum Reservier-Register 21 gehört außerdem ein Löschungsglied 30, dessen
Signal an eine Löschleitung 30a des Reservier-Registers 21 angelegt
wird. Alle Löschglieder 30 empfangen über eine Freigabe-Befehlsleitung
20c gemeinsam ein Freigabesignal, das alle Löschglieder einschaltet.
Die Freigabe-Befehlsleitung 20c wird erregt, sobald die Rechenanlage
10 über die Datenleitungen 14 an die Steuerschaltung 13a
einen Freigabebefehl ausgibt. Die Steuerschaltung 13a decodiert den letzteren und erregt die Freigabe-Befehlsleitung 20c, die ein Schaltsignal
allen Löschgliedern 30 zuführt. Die endgültige Wahl einen speziellen
Löschgliedes 30 wird über ein Signal in der Leitung 19^» 192>
19jj getroffen.
Die Arbeitsweise der Schaltung gemäß der Erfindung sei nun in Verbindung
mit den Signalfolgen der Figuren 4 und 5 erläutert, wobei der Reservierbefehl aus einer Folge von drei Bitzusammenstellungen H, 2»,
3» besteht. Es sei angenommen, daß zumindest eines der Ein-/Au3gabege-
räte 1, 2, N für ein Programm reserviert werden soll. In diesem
Fall gibt die Rechenanlage zuerst auf den Datenleitungen 14 einen
Geräte-Adressierbefehl A (Figur 4) heraus, der durch die Bitzusammen-
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stellung 1» in der Figur 5 wiedergegeben ist. Die vier niederrangigön
Bits dieser Bitzusammenstellung 1* ^eb«n in kodierter Fern die Hummer
des zu reservierenden Gerätes an, während die vier höherrangigen Bits die Steuereinheit 13 auswählen. Diese Bitzusammenstellung
wird in die Steuerschaltung 13a eingelassen, in der die vier niederrangigen Bits das zu reservierende Gerät auswählen. Falls z. B. das
Ein-/Ausgabegerät 1 reserviert werden soll, wurden die vier niederrangigen Bits ÜUOI sein.
In der Steuereinheit 13 werden diese vier ni&derrangigen- Bits in einem
Adressier-Register aufbewahrt, das entsprechend dem zu reservierenden Gerät eine der Leitungen 19η, 192> IV^ erregt, hier also
die Leitung 19n auswählt, wie als Kurve B in der Figur 4 angegeben ist.
Als nächstes gibt die Rechenanlage 10 einen Reservierbefehl in Form
der BitZusammenstellung 2* (Figur 5) heraus, deren 8 Bits dann in den
Datenleitungen 14 auftreten und in einem Befehlsregister festgehalten werden, von dem aus sie nach ihrer Entschlüsselung die Reservier-Befehlsleitung
20a erregen, wie als Kurve G in Figur 4 wiedergegeben ist. Während ihrer Erregung legt die Rechenanlage 10 eine Reservier-Bitzusammen3tellung
3* (Figur 5) an den Datenleitungen 17. an, wie als Kurve C der Figur 4 zu sehen ist. (Der Einfachheit halber werden nur
die vier niederrangigen Bits der Bitzusammenstellung 3* benutzt.) Infolge
der Erregung der Reservier-Befehlsleitung 2üa erhalten die UND-Glieder
2O1, 262, 26N und ein UND-Glied 32 am Ausgang des Bitkoraparat
ο rs 25 ein Schaltsignal. In änalicher Weise führt die gewählte Leitung 19^ dem UND-Glied 27-^ ein Schaltsignal zu, das außerdem
die UND-Glieder 23a "bin 23d am Ausgang des 'Reservier-Registefs 21
öffnet. Falls das Sin-/Ausgabegerät 1 zuvor nicht reserviert war, wie zu Anfang angenommen wird, sind zuvor alle Stufen des Reservier-Registers
21 gelöscht, also mit Ilullon gefüllt, was vom Nulldeccdieror
24 wahrgenommen wird, der dann die Leitung 24e erregt und das eine Schaltsignal den UND-Gliedern 26-^, 2ό2, 26^ zuführt.
Nun sei angenommen, dap das gewählt* £in-/Ausgabegerat betriebsbereit
und eingeschaltet ist, &o daß die Leitungen 33 und 34 von der
Eln-/Au3gabe-St3uerscliHlt.u:ig 50 or regt werden und das Ausgangssignal
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— tides UND-Gliedes 27^^ über eine Leitung 35 dem UND-Glied 2O1 kürzzeitig
zugeleitet wird. Das letztere wird also voll eingeschaltet, weil außerdem
vom Nulldecodierer 24 und über die Reservier-Befehlsleitung
20a je ein Signal herankommt. Das Ausgangs signal des UND-Gliedes 26·,
wird parallel den UND-Gliedern 22a bis 22d am Eingang des Reservier-Registers
21 und außerdem dem NOR-Glied 29 zugeführt.
Folglich öffnet das vom UND-Glied 2όχ gelieferte Signal die UND-Glieder
22a bis 22d und läßt lie BitzusammQnstellung, die gerade in den
Datenleitungen 17 auftritt, in das Reservier-Register 21 ein, wo sie gespeichert und das Ein-/Ausgabegerät 1 für dasjenige Programm reserviert
wird, das den Reservierbefehl herausgibt. Gleichzeitig läuft das Ausgangssignal des UND-Gliedes 26·, durch das NOR-Glied 29 zur Ausgabeschaltung
51, die es wahrnimmt und die Tätigkeitsleitung 52 sperrt (Kurve E der Figur 4), um der Rechenanlage 10 anzuzeigen, daß
da3 Ein-/Ausgabegerät fehlerlos vom Reservierungsprograiam reserviert
worden ist.
Sobald eines der Ein-/Ausgabegeräte in der zuvor erläuterten Weise
reserviert ist, wird der Reserviercode eines beliebigen anderen Programms, das ihm nicht zugeordnet ist, von ihm ferngehalten, so daß
das reservierte Gerät nicht benutzt werden kann. Es sei z. B. ange- ' noamen, daß ein zweites Programm das Ein-/Ausgabegerät 1 (nach seiner
Reservierung) unter Verwendung einer anderen Bitzusammenstellung zu reservieren versucht. DIq dann eintretenden Vorgänge sind auf der
rechten Seite der Figur 4 dargestellt. Das zweite Programm gibt für
das Ein-/Ausgabegerät 1 einen Geräte-Adressierbefehl.als Code heraus
(Kurve A der Figur 4)j der seinerseits in der Leitung 19-^ ain Signal
hervorruft (Kurve B der Figur 4)· Infolgedessen erhalten die UND*
Glieder 23a bis 23d das Schaltsignal, wodurch der Inhalt des Reservier-Registers
21 ausgelesen werden kann. Da das letztere eine Bitzusammenstellung
enthält, die sich vom Löschzustand aller Stufen unterscheidet, kann der Nulldetektor 24 nicht ansprechen, se daß das
UND-Glied 26, auch kein Signal abgibt.
Während des Auslesens des Reservier-Registers 21 wird dem Eitkomparator
25 eine andere Bitzusamaieiistellung als von den Datenleitungen
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14 her zugeleitet, so daii er kein Signal zum UND-Glied 32 abgeben
kann. Infolge des Ausbleibens eines Signals aus dem UND-Glied 20-,
und aus dem Bitkomparator 25 wird das NOR-Glied veranlaßt, der Ausgabeschaltung
51 ein Signal zuzuleiten, die ihrerseits der Tätigkeitsleitung 52 ein Signal (Kurve E Jiuf der rechten Seite der Figur 4)
aufprägt, das der Rechenanlage 10 anzeigt, daß das Ein-/Ausgabegerät
bereits reserviert ist.
Falls jedoch das ursprüngliche oder ein zweites Programm uit derselben
Reservier-Bitzusammenstellung 3* ein reserviertes Ein-/Ausgabegerät
zu benutzen wünscht, kann es das tun. Wenn in diesem Fall wieder das Ein-/Ausgabegerät 1 verwendet werden soll, wird wie zuvor der
Geräte-Adressierbefehl an die Leitung 19t gelegt, der die UND-Glieder
23a - 23d öffnet, um die im Reservier-Register 21 gespeicherte Bitzusammenstellung
dem Bitkomparator 25 zuzuleiten. Als nächstes wird der Reservierbefehl herausgegeben, und zugleich erscheint in den Stellen
a bis d der Datenleitungen 14 die BitZusammenstellung, die das Reservierprogramra
identifiziert. Da diese Bitzusammenstellung mit der im Reservier-Regi3ter 21 gespeicherten übereinstimmt, gibt der Bitkomparator
25 ein Signal an das UND-Glied 32 ab, das zugleich die Erregung
der Reservier-Befehlsleitung 20a als Schaltsignal wahrnimmt. Das vom UND-Glied 32 abgeführte Signal gelangt über das NOR-Glied 29 zur
Ausgabeschaltung 51ι die wiederum das Signal auf der T&tigkeitsleitung
52 unterdrückt, wodurch der Rechenanlage 10 angezeigt wird, dais die Reservierfunktion einwandfrei abgeschlossen ist.
Nachdem ein Bin-/Ausgabegerät reserviert ist, wird es schließlich für
das reservierende Programm bereitgehalten, bis es vcn einem speziellen
Freigabebefehl gelöst wird. Nachdem ein Programm ausgeführt ist und beispielsweise kein weiterer Bedarf für eine Reservierung dieses Programias
besteht, gibt die Rechenanlage 10 für das reservierte Ein-/ Ausgabegerät einen Freigabebefehl heraus, der aus einem Wori von zwei
Bitzusaramenstellungen, ähnlich den Bitsusammenstellungen 1» und 2J
der Figur 5 aufgebaut ist, wenn man davon absieht, daß die zweite Bitzusaminonstellung 21 für die Freigabefunktion codiert ist. Um das
reservierte Gerät freizugeben, gibt das gerade in der Rechenanlage 10 laufende Programm zuerst die Bitzusarnmenstellung 1* als Adressier-
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befehl heraus, dem die Bitzusaiamenstellung 2f als Freigabebefehl
selbst unmittelbar folgt. Wie zuvor wird die Bitzusammenstellung,1»
von der Steuereinheit 13 decodiert, damit die richtige Leitung 19 erregt wird, die ihrerseits das Schaltsignal an das Löschglied 30
des zugehörigen Reservier-Registers 21 liefert. Hiernach gibt die
Rechenanlage die Bitzusammenstellung des Freigabebefehls heraus, der die Freigabe-Befehls.leitung 20c erregt, um einen Löschimpuls über
das Löschglied 30 und die Löschleitung 30a zum Reservier-Register 21
zu übertragen. Der Löschimpuls erscheint im Reservier-Register 21 und stellt alle seine Stufen auf Null zurück, wodurch es zum Empfang eines
neuen Reservierbefehl3 vorbereitet wird.
Wie aus der vorangehenden Beschreibung erkennbar ist, kann die Funktion
zum Reservieren eines Ein-/Ausgabegerätes gemäß der Erfindung auch von einem System mit mehreren, zumindest zwei Rechenanlagen Ä,
B auegenutzt werden, wie die Figur 3 zeigt. Diesen Rechenanlagen A
und B sind je eine Steuereinheit Af und BT und der gemeinsame Satz
Ein-/Ausgabegeräte 1, 2,.... N zugeordnet. Jede Rechenanlage A oder B
kann über beide Steuereinheiten A1 und Bf auf jedes beliebige Sin-/
Ausgabegerät 1, 2,.... N zugreifen; die Steuereinheiten und die Ein-/
Ausgabegeräte sind natürlich, wie in Figur 2 angegeben, abgeändert, und die Rechenanlagen würden eine Wahlfunktion für die Steuereinheiten
übernehmen, wie es bei einem solchen System üblich ist.
Im einzelnen ist zuvor ein datenverarbeitendes System erläutert, in
dem ein beliebiges von zahlreichen Din-/Ausgabegeräten wahlweise für
eines von mehreren Programmen reserviert werden kann, das gerade von
dem System ausgeführt werden soll. In jedem zu reservierenden Kin-/ Ausgabegerät ist ein Reservier-Register untergebracht, das auf einen
Befehl eine3 Programms hin mit einer Bitzusammenstellung beladen wird, die das reservierende Programm identifiziert. Die im Reservier-Register
gespeicherte Bitzusammenstellung v/ird mit der Bitzusammenstellung irgendeines nachfolgenden Programms verglichen, das dasselbe Ein-/Ausgabegerät
zu reservieren sucht. Falls diese Bitzusammenstellungen nicht identisch sind, empfängt das nachfolgende Programm ein Tätigkeit
ssignal, das anzeigt, daß das angerufene Sin-/Ausgabegerät reserviert
ist. Zur Freigabe des reservierten Ein-/Ausgabegerätes auf die
Herausgabe eines Freigabebefehls hin wird eine Freigabeschaltung eingeschaltet.
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Claims (4)
- PATENTANWALTH. F. E L L M E R627 IDSTEINFRIEDENSSTRASSE 19/31 O O / O C Π 1TELEFON: IDSTEIN 1157 - 11 - £ O H 0 3 U ΙPATENTANSPRÜCHESchaltung zum Reservieren eines oder mehrerer Ein-/Ausgabegerfite für ein oder mehrere von einer oder mehreren Rechenanlagen auszuführende Programme, dadurch gekennzeichnet, daß den zu reservierenden Ein-/Ausgabegeräten (1, 2,......H) je ein mehrere Bits aufnehmendes Reservier-Register (21) zugeordnet ist, in das zur Auswahl des betreffenden Ein-/Ausgabegerätes (1) von. der Rechenanlage (10) eine Bitzusammenstellung (2f) übertragbar ist, daß eine Steuerschaltung (13a) auf einen von der Rechenanlage (10) herausgegebenen Geräte-Adressierbefehl (1») anspricht und das Reservier-Register (21) des gewählten Ein-/Ausgabegerätes (1) abfragt, daß von einer Vergleich3einrichtung (24, 25) die im Reservier-Register (21) des gewählten Ein-/Ausgabegerät es (1) untergebrachte Bitzusaiamenstellung (2») sowohl mit einer gerade übertragenen Bitzusammenotellung (2f oder 3f) oder axt einer vorgegebenen Bitzusammenstellung (0000) vergleichbar und je ein binäres Signal abgebbar ist, dessen beide Zustände das Ergebnis des Vergleiches anzeigen, und daß eine Vorrichtung (29, 51) auf diese binäre Signale anspricht und der Rechenanlage (10) den Reservierzustand des gewählten Ein-/Ausgabegerätes (1) übermittelt.
- 2) Schaltung nach dem Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß von einer Vorrichtung die gerade übertragene Bitzuaammenstellung (2f) ins Reservier-Register (21) eingebbar ist, falls die im Reservier-Register (21) untergebrachte Bitzusammenstellung (2» oder 0000) in einer vorgegebenen Beziehung zur vorgegebenen BitZusammenstellung (0000) steht.
- 3) Schaltung nach dem Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgegebene Bitzusammenstellung (0000) eine Folge binärer Nullen ist. und die Vergleichseinrichtung (24, 25) einen Nulldeccdierer (24) enthält.
- 4) Schaltung nach dem Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, daü von der Rechenanlage (10) ein fraigabesi^aal erzeugbar ist, von dem im Reservier-Register (21) des gewähl-4098U/0829BAD ORiQINAlten Ein-/AusgabegeräteS (1) die vorgegebene Bitzusammenstellung (0000) einspeisbar ist.40981 A/0829Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2343501A Expired DE2343501C3 (de) | 1972-08-30 | 1973-08-29 | Steuerschaltung für zumindest eine Rechenanlage mit mehreren für die Durchführung von Ein-/Ausgabe-Programmen bestimmten Registern |
Country Status (6)
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| US4600990A (en) * | 1983-05-16 | 1986-07-15 | Data General Corporation | Apparatus for suspending a reserve operation in a disk drive |
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| WO1997009674A1 (fr) * | 1995-09-01 | 1997-03-13 | Hitachi, Ltd. | Processeur de donnees |
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-
1973
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Also Published As
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |