[go: up one dir, main page]

DE2402397A1 - Druckvorrichtung fuer graphische zeichen - Google Patents

Druckvorrichtung fuer graphische zeichen

Info

Publication number
DE2402397A1
DE2402397A1 DE2402397A DE2402397A DE2402397A1 DE 2402397 A1 DE2402397 A1 DE 2402397A1 DE 2402397 A DE2402397 A DE 2402397A DE 2402397 A DE2402397 A DE 2402397A DE 2402397 A1 DE2402397 A1 DE 2402397A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
memory
outputs
types
information
numbers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2402397A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2402397C2 (de
Inventor
Serge Andre Manuel Couture
Jacques Sery
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CII HONEYWELL BULL
Original Assignee
CII HONEYWELL BULL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CII HONEYWELL BULL filed Critical CII HONEYWELL BULL
Publication of DE2402397A1 publication Critical patent/DE2402397A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2402397C2 publication Critical patent/DE2402397C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K15/00Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers
    • G06K15/02Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers using printers
    • G06K15/08Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers using printers by flight printing with type font moving in the direction of the printed line, e.g. chain printers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Record Information Processing For Printing (AREA)
  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)

Description

COMPAGNIE H0NEYV7ELL BULL
94. Avenue Gambetta
Paris /Frankreich
Unser Zeichen; H 992
Druckvorrichtung für graphische Zeichen
Die Erfindung betrifft eine Druckvorrichtung für graphische Zeichen, die insbesondere auf dem Gebiet der Datenverarbeitung unter der Bezeichnung Typenbanddrucker verwendet wird und den schnellen Abdruck der Ergebnisse von Problemen ermöglicht, die durch eine Datenverarbeitungsanlage gelöst werden.
Es sind Vorrichtungen bekannt, bei denen ein endloses Band, das Zeichentypen trägt, die in aufeinanderfolgenden gleichen Folgen angeordnet sind, ununterbrochen vor einer Druckzeile auf einem Blatt derart vorbeiläuft, daß alle Typen mit jeder möglichen Druckstelle in Deckung gebracht werden, wobei die Typen im allgemeinen durch ihre Rangnummer auf dem Band von einer Bezugstype mit der Rangnummer Null markiert sind und in gleichmäßigen Abständen auf dem Band liegen. Vor dem Band sind Druckorgane in gleichmäßigen Abständen angeordnet, die von den Abständen der Typen verschieden sind; diese
40 9 830/1033
Druckorgane sind durch Ordnungsnummern markiert. Im Fall eines Druckers sind diese Druckorgane elektromagnetische Vorrichtungen, die Anschlaghämmer steuern. Die Vorrichtung enthält ferner einen Aufzeichnungsspeicher für Informationen, -welche die in einer Zeile abzudruckenden Zeichen betreffen, wobei diese Informationen eine Beziehung zwischen jedem abzudruckenden Zeichen und seiner Ordnungsnummer in der Druckzeile herstellen. Ferner ist ein Koinzidenzdetektororgan vorgesehen, das einerseits die beim Ablauf des Typenbandes auftretenden Koinzidenzen zwischen den Druckorganen und den Tjqpen feststellen kann und andererseits in der Lage ist, konstante Zeitintervalle, die sLs Durchlaufperioden und Unterperioden bezeichnet werden, durch Nummern zu markieren. Dabei ist die Durchlaufperiode als die Zeit definiert, die zwischen zwei Koinzidenzen von Typen mit einem vorbestimmten Anschlagorgan verstreicht, während die Unterperiode die Zeit ist, welche die aufeinanderfolgenden Gruppen von Koinzidenzen voneinander trennt, die im Verlauf einer Durchlaufperiode auftreten.
Bei derartigen Druckvorrichtungen bekannter Art ist eine Vergleichsanordnung an die Ausgänge des Aufzeichnungsspeichers und an die Ausgänge des Koinzidenzdetektororgans derart angeschlossen, daß im Verlauf der aufeinanderfolgenden Durchlaufperioden und Unterperioden die Feststellung von Identitäten zwischen den AusgangsSignalen des Aufzeichnungsspeichers und den Ausgangssignalen des Detektororgans durch Signale, die an den Ausgängen der Vergleichsanordnung auftreten, die Betätigung der diesen Ausgängen entsprechenden Anschlagorgane über deren Betätigungseinrichtungen verursacht.
409830/1033
Ein Nachteil dieser bekannten Vorrichtungen besteht insbesondere darin, daß eine Vergleichsanordnung benötigt wird, in welcher ein Speicherglied an die Leseausgänge des AufzeichnungsSpeichers über einen Codierer angeschlossen ist, der außerdem mit einer Speichertabelle in Verbindung steht, welche Informationen enthält, die sich auf die Position jeder Type auf dem Typenband bezüglich einer Bezugstype beziehen. Diese Speichertabelle muß notwendigerweise eine große Kapazität haben, weil sie ebensoviele Speicherzellen enthalten muß, wie Typen auf dem Typenband vorgesehen sind. Deshalb verwendet man für die Speichertabelle einen Teil des Hauptspeichers der Datenverarbeitungsanlage. Die beträchtliche Anzahl der die Positionen der Typen auf dem Typenband betreffenden Informationen verursacht somit eine beträchtliche Belegung dir Speicherzellen des Häuptspeichers, wodurch die für die Recheninformationen verfügbare Kapazität dieses Speichers verringert wird.
Das Ziel der Erfindung ist die Beseitigung dieses Nachteils.
Nach der Erfindung ist eine Druckvorrichtung für graphische Zeichen mit aufeinanderfolgenden Folgen von Zeichentypen, die in gleichmäßigen Abständen liegen und in einer endlosen Schleife vor möglichen Druckstellen auf einer Zeile vorbeilaufen, wobei jede Type in jeder beliebigen Typenfolge durch eine Rangnummer N markiert ist, die von einer Bezugstype der Typenfölge aus gezählt ist, selektiv wirkenden Druckorganen für die Typen, die den möglichen Druckstellen gegenüberliegen und durch Ordnungsnummern N1 markiert sinds die von einem Bezugsdruckorgan aus gozählt sind,
409830/1033
einem Aufzeichnungsspeicher zur Aufzeichnung der Informationen, welche die in einer Zeile abzudruckenden Zeichen urd. die Ordnungsnummern dieser Zeichen auf der Zeile betreffen und mit einem Koinzidenzdetektororgan für die Feststellung der Koinzidenzen, welche zwischen den Druckorganen und den Typen während des Vorbeigangs der Typen auftreten, wobei diese Koinzidenzen in aufeinanderfolgenden Gruppen im Verlauf von Durchlaufperioden T auftreten, die jeweils durch eine Periodennummer η gekennzeichnet sind und dem Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Koinzidenzen von Typen mit einem vorbestimmten Druckorgan entsprechen, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Ausgängen des Aufzeichnungsspeichers und mit den Ausgängen des Koinzidenzdetektororgans eine Steueranordnung für die Druckorgane verbunden ist, die den Abdruck einer Type der Rangnummer N durch ein Druckorgan der Ordnungsnummer N1 im Verlauf einer Abtastperiode Tn auslöst, deren Periodennummer η die Beziehung
η = N - N0
erfüllt, worin NQ die Rangnummer der Type ist, die durch das gleiche Druckorgan mit der Nummer Nf im Verlauf einer Anfangs-Durchlaufperiode Tq abzudrucken wäre.
Ein AidTührungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 die Verteilung der Typen in Bezug auf die Dnckorgane und die Anschlaghämmer beim ununterbrochenen Ablauf eines endlosen Typenbandes, beispielsweise in einer Druckmaschine,
409830/1033
Fig. 2 eine Tabelle der Koinzidenzen zwischen Typen und Druckorganen im Verlauf der verschiedenen Unterperioden, die im Verlauf einer bestimmten Durchlaufperiode auftreten, und
Fig. 3 das Schaltschema einer Ausführungsform einer Druckvorrichtung nach der Erfindung.
Bei der ununterbrochenen Bewegung des endlosen Bandes, das die mit den graphischen Zeichen oder Schriftzeichen versehenen Typen trägt, entstehen Koinzidenzen zwischen den Stellungen der Druckorgane, die Hammer M steuern, und den mit den Schriftzeichen oder graphischen Zeichen versehenen Typen K. Einige dieser Koinzidenzen sind als Beispiel in Fig. 1 für den Fall einer Druckvorrichtung dargestellt, deren endloses Band 480 Typen trägt, die in gleichmäßigen Abständen liegen und auf zehn einander gleiche Folgen von jeweils 48 Typen aufgeteilt sind, wobei das Band ohne Stillsetzen vor 160 Hämmern vorbeiläuft, die ebenfalls in gleichmäßigen Abständen liegen, die aber von den Abständen der Typen verschieden sind. Die Abstände der Hämmer und die Abstände der Typen sind so gewählt, daß in einem gegebenen Zeitpunkt der erste Hammer oder das erste Druckorgan, das mit der Ordnungsnummer N1 = 0 bezeichnet ist, mit der ersten Type einer Folge in Koinzidenz ist, die im Innern dieser Folge mit der Rangnummer N=O bezeichnet ist, daß gleichzeitig der Hammer mit der Ordnungsnummer N1 = 16 mit der Type mit der Rangnummer N= 13 in Koinzidenz ist, usw. Da das Band mit konstanter Geschwindigkeit vor den Hämmern vorbeiläuft, wird das Zeitintervall T zwischen den Koinzidenzen" von zwei auf dem Band aufeinanderfolgenden-Typen mit dem gleichen Hammer "Durchlaufperiode" genannt.
409830/1033
In Fig. 1, wo auf der Abszisse die lineare Folge der Typen aufgetragen ist, ist dies die Zeit Tq zwischen den Zeitpunkten, in denen sich einerseits die Type mit der Rangnummer O und andererseits die Type mit der Rangnummer 1 in Koinzidenz mit dem Hammer O befinden. In Fig. 1 sind alle Koinzidenzen dargestellt, die im Verlauf der Anfangs-Durchlaufperiode Tq von dem Zeitpunkt an entstehen, in welchem sich die Type mit der Rangnummer O vor dem Hammer O befindet, und die Rangnummern der in Koinzidenz mit den Hämmern befindlichen Typen sind eingerahmt.
Es ist auch möglich, eine "Unterperiode" als das Zeitintervall zu definieren, das zwischen den Zeitpunkten liegt, in denen zwei aufeinanderfolgende Anschläge bei zvei Hammergruppen möglich sind. Bei dem gewählten Beispiel gibt es 16 Unterperioden im Verlauf einer. Durchlaufperiode. Diese Unterperioden sind in Fig. 1 mit tQ, t^, t£ t^, t^, te) tg, ty, tg, tg, t^Q, t^j^j, tvj2» ^i^» t^/, t^c bezeichnet; sie ergeben aufeinanderfolgende Gruppen von Hämmern, die gleichzeitig betätigt werden können. Am Beginn der ersten Unterperiode tQ befindet sich die Type mit der Rangnummer O vor dem Hammer Nr. O, am Beginn der zweiten Unterperiode t^ befindet sich die Type mit der Rangnummer 9 vor dem Hammer Nr. 11, am Beginn der dritten Unterperiode t2 befindet sich die Type mit der Rangnummer.5 vor dem Hammer Nr. 6 usw. In Fig. sind der klareren Darstellung wegen nur die Koinzidenzen dargestellt, die im Verlauf der verschiedenen Unterperioden einer Durchlaufperiode für eine Folge von 16 Hämmern auftreten. Wenn es bei einer Folge von 16 Hämmern eine Hammer-Typen-Koinzidenz für jede Unterperiode gibt, gibt es natürlich für die vollständige Reihe von 160 Hämmern
409830/1033
zehn gleichzeitige Hammer-Typen-Koinzidenzen im Verlauf jeder Unterperiode, und im Verlauf der 16 Unterperioden, die in einer Durchlaufperiode vorkommen, gibt es somit 16 Gruppen von zehn gleichzeitigen Koinzidenzen zwischen Hämmern und Typen. Fig. 2 zeigt als Beispiel diese 16 Gruppen von jeweils zehn Koinzidenzen zwischen Hämmern M und Typen K im Verlauf der Durchlaufperiode TQ in der
Reihenfolge der Unterperioden tQ, t^ t^· Somit kann
in der Unterperiode t^ im Verlauf der Durchlaufperiode TQ der Hammer Nr. 11 die Type mit der Rangnummer 9 anschlagen, der Hammer Nr. 17 kann die Type mit der Rangnummer 22 anschlagen usw, bis zu dem Hammer Nr. 155> der die Type mit der Rangnummer 30 anschlagen kann.
Aus Fig. 1 ist folgendes zu erkennen: Wenn man von der Durchlaufperiode Tq zu de:· Durchlaufperiode 1\ übergeht, kann der Hammer Nr. O die Type mit der Rangnummer 1 anschlagen, der Hammer Nr= 11 kann die Type mit der Rangnummer 10 anschlagen, usw. Es ergibt sich somit eine Verschiebung um eine Einheit in den Rangnummern der T3T?en, die von einem Hammer mit einer bestimmten Ordnungsnummer angeschlagen werden können. Diese Überlegung läßt sich in entsprechender Weise auf alle Koinzidenzen zwischen Hämmern und Typen erweitern. Wenn somit die Tabelle von Fig. 2 zeigt, daß in der Durchlaufperiode Tq die Type mit der Rangnummer 13 von dem Hammer Nr. 16 angeschlagen wird, läßt sich daraus ableiten, daß in der Durchlaufperiode T^ die Type mit der Rangnummer 14 von dem gleichen Hammer Nr. 16 angeschlagen wird.
Es läßt sich folgende allgemeine Regel aufstellen: Um die Nummer η der Durchlaufperiode T zu finden, in deren Verlauf eine Type mit der Rangnuinmer N durch einen
409830/1033
Hammer oder ein Druckorgan mit der Nr. N' abgedruckt werden muß, braucht man nur von dieser Rangnumme'r N die Rangnummer NQ der Type abzuziehen, die von dem gleichen Hammer N1 in der Durchlaufperiode TQ angeschlagen wird; somit ergibt sich die Nummer η der Durchlaufperiode T durch die folgende Beziehung:
η = N - N0.
Diese Beziehung ermöglicht die Aufstellung der Tabelle der Koinzidenzen zwischen den Druckorganen und den Typen im Verlauf einer Durchlaufperiode T mit beliebiger Nummer η aufgrund der Tabelle, die für die Durchlaufperiode TQ aufgestellt worden ist.
So schlägt beispielsweise der Hammer Nr. 16 die Type Nr. 18 im Verlauf der Durchlaufperiode mit der folgenden Nummer η an:
η = 18-13 = 51 d.h. in der Durchlauf periode T1-.
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Druckvorrichtung nach der Erfindung, durch welche die Entsprechungen zwischen den Rangnummern der Typen, die durch Druckorgane oder Hammer mit vorbestimmten Ordnungsnummern anzuschlagen sind, und den Nummern der Durchlaufperioden hergestellt werden, in deren Verlauf diese Typen durch die Hammer angeschlagen v/erden müssen.
Die Vorrichtung enthält ein endloses Band 1, das aufeinanderfolgende gleichartige Folgen von mit graphischen Zeichen oder Schriftzeichen versehenen Typen 2 trägt, aie in gleichmäßigen Abständen verteilt sind. Dieses
409830/1033
-S-
endlose Band läuft ununterbrochen vor der zu bedruckenden Zeile auf einem nicht dargestellten Blatt ab; hierzu dient eine Drehantriebseinrichtung 3> die in der Zeichnung schematisch angedeutet ist. Druckorgane 6 für den selektiven Abdruck der Typen sind vor dem endlosen Band angeorc.net; ihre Anzahl ist gleich der Anzahl der möglichen Druckstellen einer Zeile. Diese Druckorgane sind mit Ordnungsnummern bezeichnet, die den möglichen Druckstellen entsprechen. Sie können auf Druckhammer einwirken, wobei der in der Zeichnung am weitesten links liegende Druckhammer, welcher der ersten möglichen Druckstelle entspricht, beispielsweise mit der Ordnungsnummer Null bezeichnet werden kann. Nicht dargestellte Färbeinrichtungen sind vorgesehen, um das Bedrucken des Blattes beim Anschlag einer Type durch einen Hammer zu gewährleisten. Es ist zu bemerken, daß die Anschlaghämmer, die in regelmäßigen Abständen dem Band gegenüberliegen, eine Teilung aufweisen, die von der Teilung der Typen verschieden ist.
Im Fall eines Typenbanddruckers wirken die Druckorgane 6 auf Hammer ein, und sie sind beispielsweise durch eine Folge von elektromechanischen Antriebsgliedern gebildet, wobei jedes dieser Antriebsglieder die Bewegung eines Anschlaghammers jedesmal dann verursacht, wenn es an seinem Eingang ein elektrisches Signal von bestimmter Form empfängt.
Die Vorrichtungen hätten ferner einen Aufzeichnungsspeicher 7f der es ermöglicht, die von einer Datenverarbeitungseinheit 4 kommenden Informationen aufzuzeichnen, welche die auf einer Zeile zu druckenden Zeichen sowie die Ordnungsnummern N' dieser Zeichen entlang der Zeile betreffen, wobei diese Ordnungsnummern mit denjenigen der Hammer übereinstimmen»
409830/1033
Die Zeile enthält somit ebensoviele Druckstellen, wie Hammer vorhanden sind, bei dem gewählten Beispiel also 160 Druckstellen. Wenn beispielsweise der Buchstabe A an der Druckstelle 80 abgedruckt werden soll, muß dieser Buchstabe durch den Hammer Nr. 80 angeschlagen werden. Der Aufzeichnungsspeicher 7 enthält für diesen Buchstaben A zunächst Binärinformationen,die das Schriftzeichen selbst betreffen, sowie Informationen, welche die Stelle 80 des Schriftzeichens betreffen.
In der Nähe des Typenbandes und der Anschlaghämmer befindet sich ein Koinzidenzdetektororgan 8, das eine elektromagnetische Vorrichtung sein kann, die es ermöglicht, in jedem Zeitpunkt die Koinzidenzen festzustellen, die zwischen den Hämmern und den Typen beim Ablauf des Typenbandes auftreten. Wie bereits zuvor anhand von Fig. 1 und 2 beschrieben worden ist, treten diese Koinzidenzen in aufeinanderfolgenden Gruppen im Verlauf von Durchlaufperioden T auf, die durch Nummern η bezeichnet sind und das Zeitintervall darstellen, das zwischen zwei aufeinanderfolgenden Koinzidenzen von Typen mit einem vorbestimmten Anschlagorgan, beispielsweise dem Hammer Nr. 0 liegt, wobei zwei aufeinanderfolgende Gruppen von Koinzidenzen durch ein Zeitintervall getrennt sind, das Unterperiode genannt wird. Bei dem gewählten Beispiel trägt das Typenband 480 Typen, die auf zehn gleichartige Folgen von jeweils 48 Typen aufgeteilt sind und vor 160 Anschlaghämmern vorbeilaufen, was nach der in Fig. 2 dargestellten Tabelle 16 aufeinanderfolgende Gruppen von jeweils zehn Koinzidenzen ergibt.
Die Vorrichtung enthält schließlich eine Steueranordnung für die Steuerung der Druckorgane, die an die Ausgänge
409830/1033
des Aufzeichnungsspeichers 7 und an die Ausgänge 11 des Koinzidenzdetektororgans 8 angeschlossen ist. Diese Steueranordnung 9 steuert die mit den Anschlaghäminern verbundenen Druckorgane 6 in der Weise, daß bei jeder Identität, die zwischen einem Signal an einem Ausgang des Aufzeichnungsspeichers 7 und einem Signal an einem * Ausgang 11 des Koinzidenzdetektororgans 8 auftritt, der diesen Ausgängen entsprechende Anschlaghammer 5 durch das zugeordnete Druckorgan 6 betätigt wird. Jede Identität zwischen den soeben betrachteten Signalen drückt nämlich aus, daß in einem gegebenen Zeitpunkt ein Hammer und eine Type in Koinzidenz sind, und daß diese Koinzidenz den Informationen entspricht, die sich in einer Speicherzelle des Aufzeichnungsspeichers 7 befinden. Bei dem gewählten Beispiel, bei welchem der Buchstabe A an der Druckstelle 80 abgedruckt werden soll, wenn dieser Buchstabe beim Ablauf des Typenbandes an dem Anschlaghammer 80 ankommt, bedeutet diess daß die folgenden Vorgänge stattfinden:
1. Feststellung der Koinzidenz durch das Koinzidentdetektororgan 8;
2. Vergleich zwischen dem vom Koinzidenzdetektororgan abgegebenen Signal und den im Aufzeichnungsspeicher enthaltenen Informationenj
3. Auslösung des den Druckhammer Nr. 80 betätigenden Druckorgans 6 durch die Steueranordnung 9 wegen des positiven Vergleichsergebnisses.
Die Steueranordnung 9 enthält die folgenden Elemente, die später genauer erläutert Werdens
409830/1033
240239?
1. eine erste Codieranordnung 12, welche die die abzudruckenden Zeichen und ihre Ordnungsnummern N.1 auf der Zeile betreffenden Informationen in Informationen umsetzt, welche, die Ordnungsnummern N1 der zu druckenden Zeichen und ihre Rangnummern N in einer der von dem endlosen Band getragenen gleichartigen Typenfolgen betreffen;
2. eine zweite Codieranordnung 22, welche die zuvor erwähnten Informationen in Informationen umsetzt, welche die Ordnungsnummern N' der zu druckenden Zeichen und die Nummern η der Durchlaufperioden T betrifft, in deren Verlauf die Zeichen angeschlagen werden müssen, wobei diese Informationen in der Reihenfolge der Unterperioden eingeordnet werden;
3. eine Vergleichsanordnung 27? die den Betrieb der Druckorgane jedesmal dann auslöst, wenn eine Identität zwischen den von der zweiten Codieranordnung kommenden Informationen und den vom Koinzidenzdetektor kommenden Informationen auftritt.
Die beiden Codieranordnungen 12 und 22 enthalten jeweils Speicher und werden daher Speichercodieranordnungen genannt. Die erste Speichercodieranordnung 12 ist an die Leseausgänge 10 des Aufzeichnungsspeichers 7 angeschlossen. Sie enthält einen Codierer 14, dessen Ausgänge 15 mit den Ausgängen 10 des Aufzeichnungsspeichers 7 und dessen Eingänge 16 mit den Ausgängen 17 eines Bezugsspeichers 18 verbunden sind. Dieser Bezugsspeicher 18 kann ein Schreib-Lese-Speicher sein, der über eine Datenverarbeitungseinheit beschickt wird, doch kann er euch ein Festwertspeicher sein, in beiden Fällen enthält
409830/1033
er Informationen, welche die Rangnummern N der verschiedenen Typen einer von dem endlosen Band getragenen Tsrpenfolge betreffen. Der Bezugsspeicher 18 enthält bei dem gewählten Beispiel 48 Speicherzellen,' die den Rangnummern der 48 Typen entsprechen. Die Type A, welcher die Rangnummer O zugeordnet ist, kann durch Binärinformationen markiert sein, welche diese Rangnummer angeben; das gleiche gilt für die übrigen Typen einer Folge. Die Codieranordnung 12 enthält außerdem einen Hilfsspeicher 19, dessen Eingänge 20 an die Ausgänge 21 des Codierers 14 angeschlossen sind; er ermöglicht dxe Aufzeichnung der Informationen, welche die Ordnungsnummern N1 der in einer Zeile abzudruckenden Zeichen und ihre Rangnummern in einer Typenfolge betreffen. Diese Informationen, die in dem Hilfsspeicher 19 in der Reihenfolge der in der Zeile abzudruckenden Zeichen eingeorinet sind,sind an den Leseausgängen 13 verfügbar, die zugleich die Ausgänge der Codieranordnung 12 bilden.
Die zweite Speichercodieranordnung 22 ist an die Ausgänge 13 dor ersten Codieranordnung 12 angeschlossen» Wie bereits erwähnt wurde, setzt diese zweite Codieranordnung die im Hilfsspeicher 19 der ersten Codieranordnung enthaltenen. Informationen in Informationen um, welche die Ordnungsnummern N' der zu druckenden Zeichen und die Nummern η der Durchlaufperioden T betreffen, in deren Verlauf die entsprechenden Typen angeschlagen werden müssen, wobei diese Informationen in der Reihenfolge der Unterperioden eingeordnet sindo Da bei dem gewählten Beispiel das Zeichen A an der Druckstelle 80 abgedruckt werden solls betreffen die im Hilfsspeicher 19 stehenden Informationen die Ordnungsnummer dieses Zeichens in der Zeiles im vorliegenden Fall also die Nummer 80, und die
409830/1033
Rangnummer der entsprechenden Type in einer Typenfolge auf dem endlosen Band, im vorliegenden Fall also die Nummer 0 für den Buchstaben A.
Die zweite Codier anordnung 22 setzt diese Information in Informationen um,welche die Ordnungsnummer 80 des Zeichens A in der Zeile und die Nummer η der Durchlaufperiode T betreffen, in welcher die entsprechende Type von dem Hammer 80 angeschlagen werden muß. Die zweite Codieranordnung 22 enthält einenDurchlaufspeicher 23, der die Informationen enthält, welche die Koinzidenzen zwischen Typen und Hämmern im Verlauf einer Anfangs- Durchlaufperiode betreffen, welche die Durchlaufperiode Tq sein kann, an deren Beginn der Hammer bzw. das Anschlagorgan Kr. 0 in Koinzidenz mit der Type mit der Rangnummer 0 einer Typenfolge ist. Dieser Durchlaufspeicher hat 160 Speicherzellen und enthält somit Informationen, welche die 16 Gruppen von jeweils zehn Hammer-Typen-Koinzidenz en betreffen, die im Verlauf dieser Anfangs-Durchlaufperiode auftreten. Diese Informationen werden in der Reihenfolge des Auftretens der 16 Unterperioden entsprechend der Darstellung in der Tabelle von Fig. 2 eingeordnet. Der Durchlaufspeicher 23 kann ein Festwertspeicher sein, falls die Feststellung der Koinzidenz erst mit dem Zeitpunkt beginnt, in dem eine Type mit vobestimmter Rangnummer vor einem Hammer mit vorbestimmter Ordnungsnummer steht, beispielsweise dann, wenn die Type mit der Rangnummer Null vor dem Hammer mit der Ordnungsnummer Null steht. Er kann auch ein Schreib-Lese-Speicher sein, der von der Datenverarbeitungsanordnung 4 in Abhängigkeit von der Anzahl der Typen, der Anzahl der Typenfolgen und der Anzahl der in der Vorrichtung enthaltenen Druckorgane beschickt wird.
409830/1 033
Die zweite Codieranordnung 22 enthält ferner einen Vergleichscodierer 24, der einerseits an die Ausgänge.13 der ersten Codieranordnung 12 und andererseits an die Leseausgänge 25 des Durchlaufspeichers 23 angeschlossen ist. Der Vergleichscodierer 24 ermöglicht es, bei Kenntnis der Rangnummer Nq der von einem Hammer im Verlauf der Anfangs-Durchlaufperiode Tq angeschlagenen Type, die Nummer η der Durchlaufperiode Tn zu finden, in deren Verlauf eine gegebene Type von dem gleichen Hammer angeschlagen wird. Aus dem zu den Figuren 1 und 2 gehörigen Text war zuvor zu ersehen, wie diese Durchlaufperiodennummer theoretisch berechnet werden kann. Wenn beispielsweise angenommen wird5 daß der Hammer 20 die Type 17 in der Durchlaufperiode Tq anschlägt, wird der gleiche Hammer die Type 24 im Verlauf einer Durchlaufperiode T anschlagen, deren Rangnummer η dadurch erhalten wird, daß die Differenz 24-17 gebildet wird, was die Rangnummer 7 ergibt0 Der Vergleichscodierer 24 führt diese Subtraktion durch,, indem er die vom Hilfsspeicher 19 der Codieranordnung 12 kommenden Informationen mit den vom Durchlaufspeicher 23 kommenden Informationen vergleicht. Nach Durchführung dieser Operation liefert der Vergleichscodierer 24 dann zu einem Ausgangsspeicher 35 Informationen, welche die Ordnungsnummern N! der zu druckenden Zeichen und die Nummern η der Durchlaufperioden betreffen, in deren Verlauf diese Zeichen angeschlagen werden müssen. Diese'zuletzt erwähnten Informationen werden im Ausgangsspeicher in der Reihenfolge eingeordnet, in welcher der zuvor beschriebene Vergleich durchgeführt worden ist, d.h. in der Reihenfolge der Unterperioden, pie Leseausgänge 26 des AusgangsSpeichers bilden zugleich die Ausgänge der zweiten Codieranordnung 22,
409830/1033
Schließlich enthält die Steueranordnung 9 eine Vergleichsanordnung 27» die Signale empfängt, die von den Ausgängen 11 des Koinzidenzdetektororgans 8 stammen, · und die Signale an den Ausgängen 26 der zweiten Codierano.vdnung 22; sie steuert an ihren Ausgängen 28 und 29 die Druckorgane 6 zur Betätigung der Anschlaghämmer 5 jedesmal dann, wenn eine Identität zwischen den vom Ausgangsspeicher 35 der zweiten Codieranordnung 22 kommenden Informationen und den vom Koinzidenzdetektor 8 kommenden Informationen auftritt.
Die Vergleichsanordnung 27 enthält einen Durchlaufperiodenzähler 30, der an die Ausgänge des Koinzidenzdetektororgans angeschlossen ist und dessen Inhalt bei jeder Änderung der Durchlaufperiodennummer um eine Einheit fortgeschaltet wird. Sein Betrieb wird beispielsweise durch elektrische Impulse ausgelöst, die von einem Ausgang 31 des Koinzidenzdetektororgans 8 kommen. Für jede laufende Durchlaufperiode liefert der Durchlaufperiodenzähler 30 an seinen Ausgängen 32 Informationen, welche die Koinzidenz zwischen Typen und Anschlagorganen betreffen. Ein Ausgangskomparator 33, der einerseits an die Ausgänge 26 des Ausgangsspeichers 35 der zweiten Codieranordnung 22 und andererseits an die Ausgänge 32 des Durchlaufperiodenzählers 30 angeschlossen ist, vergleicht im Verlauf jeder Durchlaufperiode die Informationen, welche die auftretenden Koinzidenzen betreffen, mit den Informationen, die im Ausgangsspeicher 35 eingeordnet sind, wobei dieser Vergleich in der Reihenfolge der Unterperioden erfolgt. Bei jeder zwischen den Ausgangsinformationen des Speichers 35 und den Ausgangsinformationen des Zählers 30 auftretenden Identität löst der Komparator 33 über seine Ausgänge 28 die diesen Ausgängen entsprechenden
409830/1033
Druckorgane aus. In jeder Durchlaufperiode erfolgt der Anschlag der Typen in der Reihenfolge der Unterperioden. Zu diesem Zweck werden die die Anschlaghämmer betätigenden Druckorgane 6 durch einen Vorwärts-Rückwärts-Zähler 34 synchronisiert, der seinerseits durch den Zähler 30 synchronisiert wird, der ihm periodische Impulse liefert. Der Anschlag der Typen erfolgt somit in der Reihenfolge der Unterperioden, wobei der Vorwärts-Rückwärts-Zähler 34 am Beginn auf den Wert 16 voreingestellt wird, weil es 16 mögliche Unterperioden gibt. Die Anschlagsteuersignale werden den Druckorganen 6 in aufeinanderfolgenden Gruppen von zehn zugeführt, weil im Verlauf einer Unterperiode 10 Koinzidenzen auftreten. Bei dem zuvor angegebenen Beispiel, bei welchem die Type Nr. 24 von dem Hammer Nr. 20 angeschlagen werden muß, empfängt somit in der Durchlauf-Periode Ty und in der Unterperiode t^2 der dem Anschlag-.organ 20 . " entsprechende Eingang der Anschlagsteuerorgane ein Signal des Viertes 1, während die neun anderen Eingänge, die den neun anderen Hämmern entsprechen, welche in der Unterperiode t^« i*1 Koinzidenz mit neun anderen sind, Signale des Viertes 0 empfangen. Dies bedeutet, daß in der Unterperiode t^2 von den zehn zwischen Hämmern und Typen bestehenden Koinzidenzen nur eine einzige Koinzidenz, nämlich diejenige zwischen dem Hammer Nr. 20 und der Type Nr. 24 von dem Komparator 33.unter Berücksichtigung der die Druckzeile betreffenden Informationen, die der Komparator von dem Speüier 35 empfängt, ausgewählt worden ist.
Die Vorteile der beschriebenen Anordnung ergeben sich hauptsächlich aus der Gruppierung der Typen in gleichartige Folgen, was die Verwendung eines Bezugsspeichers
409830/10 33
von verringerter Kapazität ermöglicht, nämlich eines Bezugsspeichers, der nur so viele Speicherzellen enthält, wie in jeder Typenfolge Typen enthalten sind. Dieser Bezugsspeicher, der bei der erfindungsgemäßen Anordnung auch ein Festwertspeicher sein kann, war bei den bisher bekannten Anordnungen ein Schreib-Lese-Speicher, der so viele Speicherzellen enthielt, wie das endlose Band Typen trug. Diese Typen waren nicht in gleichartige Folgen zusammengefaßt, und es war daher notwendig, Informationen aufzuzeichnen, die alle Typen und ihre Positionen auf dem Typenband betrafen, und nicht einfach nur Informationen für eine einzige Folge von Typen und ihre Positionen.Bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung hat der Bezugsspeioher 48 Speicherzellen, während bei den hfeher bekannten Vorrichtungen ein Speicher, der die gleiche Rolle hat, 480 Speicherzellen enthalten müßte. Diese sehr leistungsfähige Vorrichtung ermöglicht eine Anschlaghäufigkeit, die über 1400 Zeilen pro Minute beträgt.
Natürlich können die bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel erwähnten Anordnungen und Schaltungen durch gleichartige Mittel ersetzt werden, welche die gleichen Funktionen erfüllen.
409830/1033

Claims (11)

Patentansprüche
1. !Druckvorrichtung für graphische Zeichen mit aufeinanderfolgenden Folgen von Zeichentypen, die in gleichmäßigen Abständen liegen und in einer endlosen Schleife vor möglichen Druckstellen auf einer Zeile vorbeilaufen, wobei jede Type in jeder beliebigen Typenfolge durch eine Rangnummer N markiert ist, die von einer Bezugstype der Typenfolge aus gezählt ist, selektiv wirkenden Druckorganen für die Typen, die den möglichen Druckstellen gegenüberliegen und durch Ordnungsnummern N1 markiert sind, die von einem Bezugsdruckorgan aus gezählt sind, einem Aufzeichnungsspeicher zur Aufzeichnung der Informationen, welche die in einer Zeile abzudruckenden Zeichen und die Ordnungsnummern dieser Zeichen auf der Zeile betreffen und mit einem Koinzidenzdetektorcrgan für die Feststellung der Koinzidenzen, welche zwischen den Druckorganen und den Typen während des Vorbeigangs der Typen auftreten, wobei diese Koinzidenzen in aufeinanderfolgenden Gruppen im Verlauf von Durchlaufperioden T auftreten, die jeweils durch eine Periodennummer η gekennzeichnet sind und dem Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Koinzidenzen von Typen mit einem vorbestimmten Druckorgan entsprechen, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Ausgängen des Aufzeichnungsspeichers (7) und mit den Ausgängen des Koinzidenzdetektororgans (8) eine Steueranordnung (9) für die Druckorgane (6) verbunden ist, die den Abdruck einer Type der Rangnummer N durch ein Druckorgan der Ordnungsnummer N! im Verlauf einer Abtastperiode T auslöst, deren Periodennummer η die Beziehung
η = N- N0
erfüllt, worin N die Rangnummer der Type ist, die durch
409830/1033
das gleiche Druckorgan mit der Nummer Nf im Verlauf einer Anfangs-Durchlaufperiode TQ abzudrucken wäre.
2. Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steueranordnung (9) für die Druckorgane (6) enthält:
- eine erste Speichercodieranordnung (12), die an die Leseausgänge (10) des Aufzeichnungsspeichers (7) angeschlossen ist und in der Lage ist, die die abzudruckenden Zeichen und ihre Ordnungsnummern N' in der Zeile betreffenden Informationen in Informationen umzusetzen, welche die Ordnimgsnummern N' der zu druckenden Zeichen und die Rangnummern N der ent- . sprechenden Typen in einer der gleichen Typenfolgen betreffen;
- eine zweite Speichercodieranordnung (22), die an die Ausgänge (19) der ersten Speichercodieranordnung (12) angeschlossen ist und in der Lage ist, die die Ordnungsnummern N1 der abzudruckenden Zeichen und die Rangnummern N ihrer Typen in einer der gleichen Typenfolgen betreffenden Informationen in Informationen umzusetzen, welche die Ordnungsnummern N1 der Zeichen und die Periodennummern η der Durchlaufperioden Tn betreffen, in deren Verlauf die Typen angeschlagen werden müssen, wobei diese Informationen in der Reihenfolge von Unterperioden eingeordnet werden, welche das Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Koinzidenzgruppen darstellen;
- eine Vergl-eichsanordnung (27), die einerseits an die Ausgänge des Koinzidenzdetektororgans (8) und andererseits an die Ausgänge der zweiten Speichercodieranordnung (22) angeschlossen ist und deren Ausgänge die Druckorgane (6) steuern.
4 0 9-830/103 3
3. Druckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Speichercodieranordnung (12) enthält:
- einen Codierer (14), der mit einer ersten Eingargsgruppe (15) an die Leseausgänge (10) des Aufzeichnungsspeichers (7) angeschlossen ist;
- einen Bezugsspeicher (18), der Informationen enthält, die sich auf die Rangnummern N der Typen in einer der gleichen Typenfolgen beziehen, wobei die Ausgänge C17) des Bezugsspeichers (18) mit einer zweiten Eingangsgruppe (16) des Codier er s (14) verbunden sind;
- einen HilfsSpeicher (19), dessen Eingänge (20) an die Ausgänge (21) des Codierers (14) angeschlossen sind und dessen Ausgänge (13) die Ausgänge der ersten Speichercodieranordnung bilden und die Informationen liefern, welche die Ordnungsnummern N1 der zu druckenden Zeichen und die Rangnummern N ihrer Typen in einer der gleichen Typenfolgen betreffen.
4. Druckvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Speichercodieranordnung (22) enthält:
- einen Durchlaufspeicher (23), der Informationen enthält, die sich auf die Koinzidenzen beziehen, die im Verlauf der Anfangs-Durchlaufperiode TQ auftreten, wobei diese Informationen in der Reihenfolge der Unterperioden eingeordnet sind?
. - einen Vergleichscodierer (24), der einerseits an die Ausgänge (13) der ersten Speichercodieranordnung (12) 409830/1033
und andererseits an die Leseausgänge (25) des Durchlaufspeichers (23) angeschlossen und in der Lage ist, die von der ersten Speichercodieranordnung (12) kommenden Informationen mit den von dem Durchlaufspeicher (23) kommenden Informationen derart zu vergleichen, daß sie in Informationen umgeformt werden, welche die Ordnungsnummern N! der Zeichen und die Periodennummern η der Durchlaufperioden betreffen, in deren Verlauf die Typen dieser Zeichen in der Reihenfolge der Unterperioden angeschlagen werden müssen;
- einen Ausgangsspeicher (35), dessen Eingänge mit den Ausgängen des Vergleichscodierers (24) verbunden sind und der in der Lage ist, die Informationen aufzunehmen, welche die Ordnungsnummern N1 der Zeichen und die Periodennummern η der Durchlaufperioden T betreffen, in deren Verlauf die Typen in der Reihenfolge der Unterperioden angeschlagen werden müssen, wobei die Leseausgänge (26) des Ausgangsspeichers (35) die Ausgänge der zweiten Speichercodieranordnung (22) bilden.
5. Druckvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsanordnung (27) enthält:
- einen Durchlaufzähler (30), der an die Ausgänge (11) des Koinzidenzdetektororgans (8) angeschlossen ist und in der Lage ist, bei jeder Änderung der Periodennummer um eine Einheit weiterzugehen und an seinen Ausgängen Informationen zu liefern, welche die Koinzidenzen zwischen den Typen und den Druckorganen für die laufende Durchlaufperiode betreffen;
409830/1033
240239?
- einen Ausgangskomparator (33) > der einerseits an die Ausgänge der zweiten Speichercodieranordnung (22) und andererseits an die Ausgänge des Durchlaufzählers (30) angeschlossen ist und in der Lage ist, die Identitäten der ihm zugeführten Informationen·festzustellen, wobei die Ausgänge (28) des Komparators (33) die Ausgänge der Vergleichsanordnung (27) bilden, welche die Druckorgane (6) steuern.
6. Druckvorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsanordnung (27) ferner einen Unterperioden- Vorwärts-Rückwärts-Zähler (34) enthält, der mit einem Eingang an einen Synchronisierausgang des Durchlaufzählers (30) angeschlossen ist und mit einem Ausgang (29) einen Synchronisie.reingang der Druckorgane (6) derart steuert, daß diese Druckorgane in der Reihenfolge der Unterperioden betätigt werden.
7. Druckvorrichtung nach Anspruch 3s dadurch gekennzeichnet, daß der Bezugsspeicher (18) ein Festwertspeicher ist.
8. Druckvorrichtung nach Anspruch 3S dadurch gekennzeichnet, daß der Bezugsspeicher (18) ein Schreib-Lese-Speicher ist, der mit den Informationen beschickt wird, welche die Rangnummern der Typen in einer Typenfolge betreffen, wobei diese Informationen von einer Datenverarbeitungsanordnung stammen.
9. Druckvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlaufspeicher (23) ein Festwertspeicher ist, und daß die Anfangs-Durchlaufperiode diejenige Durchlaufperiode ist, in deren Verlauf das Druckorgan mit der Ordnungsnummer 0 in Koinzidenz mit der Type der Rangnummer 0 in einer der Typenfolgen ist.
409830/1033
2402337
10. Druckvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlaufspeicher (23) ein Schreib-Lese-Speicher ist, der über eine Datenverarbeitungs- . anordnung bei einer Anfangs-Durchlaufperiode beschickt wird.
11. Druckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeichentypen von einem in Drehung versetzten endlosen Band getragen sind, daß die Druckorgane Hammer steuern, die so angeordnet sind, daß ein Hammer eine Zeichentype derart anschlagen kann, daß der Abdruck eines entsprechenden Zeichens auf einem Blatt erfolgt, das zwischen der Zeichentype und einem Anschlagamboß liegt, und daß Einrichtungen zum Einfärben der Zeichentypen vorgesehen sind.
40 9 830/1033
DE2402397A 1973-01-19 1974-01-18 Druckvorrichtung für graphische Zeichen Expired DE2402397C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7301993A FR2214591B1 (de) 1973-01-19 1973-01-19

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2402397A1 true DE2402397A1 (de) 1974-07-25
DE2402397C2 DE2402397C2 (de) 1984-08-30

Family

ID=9113575

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2402397A Expired DE2402397C2 (de) 1973-01-19 1974-01-18 Druckvorrichtung für graphische Zeichen

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3952648A (de)
JP (1) JPS49106730A (de)
DE (1) DE2402397C2 (de)
FR (1) FR2214591B1 (de)
GB (1) GB1427463A (de)
IT (1) IT1009569B (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1509213A (en) * 1975-07-02 1978-05-04 Int Computers Ltd Printing methods and apparatus
US4079670A (en) * 1977-06-10 1978-03-21 Dataproducts Phase lock font position and impact hammer timing control
JPS5454529A (en) * 1977-10-08 1979-04-28 Hitachi Koki Kk Type digit number limiter for typewriter
US4235167A (en) * 1979-03-12 1980-11-25 Computer Peripherals, Inc. High speed dual pitch impact printer
US4278021A (en) * 1979-04-13 1981-07-14 Hitachi Koki Company, Limited Magnetic interference prevention system
US4286517A (en) * 1979-07-12 1981-09-01 Hitachi Koki Company Limited Printer magnetic interference prevention system
US4273041A (en) * 1980-01-28 1981-06-16 International Business Machines Corporation Belt printer control architecture
US4275653A (en) * 1980-01-28 1981-06-30 International Business Machines Corporation Line printer system and method of operation with microprocessor control
US4386563A (en) * 1981-07-02 1983-06-07 Printronix, Inc. Printing system having staggered hammer release
US4796202A (en) * 1986-05-02 1989-01-03 Dataproducts Corporation Speeding mapping of print characters in a microprocessor controlled bank printer

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2156599A1 (de) * 1970-11-11 1972-05-18 Honeywell Inf Systems Steuersystem für Hochleistungsschnelldruckmaschinen

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3303775A (en) * 1963-09-20 1967-02-14 Ibm Variable speed printer apparatus and type carrier device therefor
US3289576A (en) * 1964-12-02 1966-12-06 Ibm High speed printer with variable cycle control
US3443514A (en) * 1967-05-17 1969-05-13 Potter Instrument Co Inc Print hammer timing and energizing means in high speed printers
US3795186A (en) * 1969-11-14 1974-03-05 Nortec Computer Devices High speed printer
US3602138A (en) * 1969-12-30 1971-08-31 Ibm Hammer driver timing from a print buffer ring
US3681760A (en) * 1970-08-24 1972-08-01 Motorola Inc Binary signal utilization and selective address detection system
US3680480A (en) * 1971-04-26 1972-08-01 Ibm Chain printer hammer control
US3865029A (en) * 1974-01-17 1975-02-11 Data Products Corp Timing signal generating means for a high speed printer

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2156599A1 (de) * 1970-11-11 1972-05-18 Honeywell Inf Systems Steuersystem für Hochleistungsschnelldruckmaschinen

Also Published As

Publication number Publication date
FR2214591A1 (de) 1974-08-19
GB1427463A (en) 1976-03-10
FR2214591B1 (de) 1975-07-18
DE2402397C2 (de) 1984-08-30
JPS49106730A (de) 1974-10-09
IT1009569B (it) 1976-12-20
US3952648A (en) 1976-04-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1302069B (de) Schnelldrucker
DE1201592B (de) Anordnung zur Kontrolle des Druckvorgangs einer Druckvorrichtung mit sich staendig drehender Typentrommel
DE2654294C3 (de) Reihendrucker
DE2210426C2 (de) Verfahren zur vorranggesteuerten Auswahl einer von mehreren Funktions einheiten zur Anschaltung an eine ihnen gemeinsam zugeordnete Einrichtung in Datenverarbeitungsanlagen und Schaltung zur Durchführung des Verfahrens
DE972247C (de) Anordnung zum Vergleichen von Werten, die durch elektrische Impulse dargestellt werden
DE2402397A1 (de) Druckvorrichtung fuer graphische zeichen
DE1941858A1 (de) Vorrichtung,insbesondere zur Umwandlung einer Schreibmaschine in ein Geraet zur Aufzeichnung in Brailleschrift oder zur Aufzeichnung in einem anderen Schrift- oder Codesystem
DE1250165B (de) Verfahren und Anordnung zum maschinellen Erkennen von Zeichen
DE1562051B2 (de) Schaltungsanordnung zur erzeugung einer eindeutigen gruppe von m x n bits
DE2062384A1 (de) Einrichtung zum Auswahlen von ver schiedenen Zeichenformen bei einem Drucker mit mehreren Druckzeichensatzen
DE2424804C2 (de) Steuervorrichtung für Typenbanddrucker
DE1222295B (de) Verfahren zum Anpassen der Druckzykluslaenge fuer eine Druckzeile an die Anzahl der in einer Zeile zu druckenden Zeichen bei Schnelldruckern datenverarbeitender Systeme
DE2245463C2 (de) Anordnung zur Steuerung von Informationsaufzeichnungsorganen einer Aufzeichnungsvorrichtung
DE2431602C2 (de) Vorrichtung zur sofortigen Kontrolle der Dezimalwahrscheinlichkeit für mit einer numerischen Tastatur in ein Datenzugriffsterminal eingegebene Datenwerte
DE1186244B (de) Vergleichsschaltung
DE2446692C3 (de) Tastatur für Sichtgeräte
DE2326798C3 (de) Steuereinrichtung für einen Seriendrucker
DE2607808A1 (de) Bogenrotationsdruckmaschine
DE1523633B2 (de) Klassifizierungsvorrichtung
DE616341C (de) Einrichtung zum Auswerten von nach verschiedenen Lochschriftsystemen gelochten Karten o. dgl. in derselben Maschine
DE1562051C (de) Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer eindeutigen Gruppe von (m χ n) Bits
DE2304742C3 (de) Anordnung zum Aufzeichnen von Zeichen
DE1499191C3 (de) Elektronische Einrichtung für eine Datenverarbeitungsanlage
DE1424741C (de) Einrichtung zum Durchsuchen eines Datenspeichers
DE1449993C (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung des sich in Zeilenrichtung bewegenden Teiles einer speichergesteuerten Seriendruckvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
OGA New person/name/address of the applicant
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee