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DE1470157C - 2 Dimethylsulfat!^ 9 eckige Klammer auf 3 (4 methylpiperazino)-propyliden ecki ge Klammer zu thioxanthen, dessen eis/ trans Isomere, deren Salze und Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen - Google Patents

2 Dimethylsulfat!^ 9 eckige Klammer auf 3 (4 methylpiperazino)-propyliden ecki ge Klammer zu thioxanthen, dessen eis/ trans Isomere, deren Salze und Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen

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Publication number
DE1470157C
DE1470157C DE1470157C DE 1470157 C DE1470157 C DE 1470157C DE 1470157 C DE1470157 C DE 1470157C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
methylpiperazino
salts
thioxanthene
cis
square brackets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Barry Malcolm Lyme Muren James Francis Niantic Conn Bloom (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pfizer Inc
Original Assignee
Pfizer Inc
Publication date

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Description

Gegenstand der Erfindung ist 2-Dimethylsulfamyl-9-[3-(4-methylpiperazino)-propyliden]-thioxanthen der Formel I
CHo
N — CH,
dessen cis/trans-Isomere mit den Schmelzpunkten 123,6 bis 124,60C und 147,5 bis 149°C und die Salze dieser Verbindungen.
·* Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind als psychotherapeutische Mittel wertvoll für die Chemotherapie von Geisteskranken und insbesondere für die Behandlung von Erregungszuständen. Sie haben außerdem eine starke Wirkung zur Verhütung von Brechreiz.
Die therapeutische Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindungen ist in einer Arbeit von Sugerman und Mitarbeitern, abgedruckt in Current Therapeutic Research, Bd. 7, Nr. 5, Mai 1965, S. 310 bis 314, beschrieben. Ein Vergleich mit der Wirksamkeit des bekannten Mittels 3-DimethylsuIfamyl-10-[3-(4-methylpiperazino) - propyl] - phenothiazin (Thioproperazin), die z. B. in Produits pharmac, 16 (1961), S. 244, und von H ο r d e r η und Mitarbeitern in Brit. J. Psychiat, 110 (1964), S. 851 bis 854, beschrieben ist, zeigt die Vorteile der erfindungsgemäßen Verbindungen, die insbesondere in einer Verringerung der Nebenwirkungen bestehen.
Gegenstand der Erfindung ist weiter ein Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man in an sich bekannter Weise entweder 2-Dimethylsulfamyl-9-[3-(4-methylpiperazino)-l-hydroxypropyl]-thioxanthen oder 2-Dimethylsulf amyl - 9 - [3 - (4 - methylpiperazino) - propyl]-. thioxanthen-9-ol dehydratislert, gegebenenfalls die gebildeten eis- und trans-Isomeren trennt und gegebenenfalls die so erhaltenen freien Basen in ihre Salze überführt.
Die Dehydratisierung des 2-Dimethylsulfamyl-9-[3-(4-methylpiperazino)-l-hydroxypropyl]-thioxanthens kann man z. B. durch Erhitzen der Ausgangsverbindung in Gegenwart von Pyridin und Phosphoroxychlorid durchführen. Das Produkt läßt sich isolieren, indem man das Reaktionsgemisch auf etwa 10 Gewichtsteile Eis gießt, das Gemisch durch Zugabe von festem Natriumhydroxyd auf einen pH-Wert von 12 bringt und die frei gewordene Base durch Lösungsmittelextraktion gewinnt.
Die Dehydratisierung des 2-Dimethylsulfamyl-9 - [3 - (4 - methylpiperazino) -propyl] - thioxanthen - 9 - ols wird in der Wärme und vorzugsweise in Anwesenheit eines sauren Katalysators durchgeführt. Das Gemisch wird abgekühlt und stark basisch (pH 12 oder darüber) gemacht, und die frei gewordene Base kann durch Extraktion in Chloroform und anschließende Abtrennung der organischen Schicht und Verdampfung des Lösungsmittels isoliert werden.
Die Trennung der geometrischen Isomeren von 2 - Dimethylsulfamyl - 9 - [3 - (4 - methylpiperazino) - propylidenj-thioxanthen erreicht man dadurch, daß man den Vorteil der Löslichkeitsunterschiede der Dioxalatsalze in 50%>gem wäßrigem Äthanol wahrnimmt. Nach dieser an sich bekannten Arbeitsweise wird folgendermaßen vorgegangen: Das Gemisch der Basen wird in heißem 50%>gem wäßrigem Äthanol gelöst und mit 2 Äquivalenten Oxajsäuredihydrat behandelt. Die fraktionierte. Kristallisation der dabei erhaltenen ge-
■ . mischten' Salze1 '-führt zuerst zur Isolierung einer
ίο Mischung von Oxalaten, in der eines der reinen Isomeren stark angereichert ist. Das reine Isomere wird nach einer Umkristallisation aus 50%'gem wäßrigem Alkohol in Form seines Dioxalatsalzes erhalten. Durch Umwandlung des Oxalats in die freie Base erhält man das reine Isomere mit einem Schmelzpunkt von 123,6 bis 124,6 0C. Die Mutterlaugen der fraktionierten Kristallisation enthalten ein Gemisch aus Oxalaten, in dem das andere reine Isomere angereichert ist. Dieses wird durch Verdampfen des Lösungsmittels isoliert und in die freie Base umgewandelt. Die Umkristallisation dieser Base aus Diäthyläther liefert das andere reine Isomere mit einem Schmelzpunkt von 147,5 bis 149°C.
Da es bisher nicht möglich war, die absoluten Konfigurationen der isolierten reinen Isomeren festzulegen, werden sie mit Hilfe ihrer, physikalischen Konstanten charakterisiert.
Die Säureanlagerungssalze der erfindungsgemäßen Verbindungen lassen sich durch Behandlung von Lösungen der freien Basen mit der gewünschten Säure herstellen. Es ist insbesondere zweckmäßig, Chloroform- und Äthylacetatlösungen der Basen und wäßrige Lösungen der Säuren zu verwenden.
Zur Herstellung der Säureanlagerungssalze verwendet man vorzugsweise solche Säuren, welche bei Vereinigung mit der freien Base zur Bildung von Salzen führen, deren Anionen verhältnismäßig unschädlich für den tierischen Organismus sind, wenn man diese Salze in therapeutischen Dosen verwendet, so daß die der freien Base eigenen günstigen physiologischen Eigenschaften nicht durch die von den Anionen herrührenden Nebenwirkungen beeinträchtigt werden. Sind jedoch die Produkte Salze giftiger Säuren, so lassen sie sich durch Behandlung mit einer starken Base, z. B. verdünntem Natriumhydroxyd, leicht in die freie Base umwandeln.
Geeignete ungiftige Säureanlagerungssalze sind solche, welche von Mineralsäuren, z. B. Salzsäure, Brom- ♦ wasserstoffsäure, Jodwasserstoffsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure und Schwefelsäure sowie von organischen Säuren, z. B. Essigsäure, Zitronensäure, Weinsäure, Milchsäure und Maleinsäure stammen, d. h. also Hydrochloride, Hydrobromide, Hydrojodide, Nitrate, Phosphate oder saure Phosphate, Sulfate oder Bisulfate, Acetate, Citrate oder saure Citrate, Tartrate oder Bitartrate und maleinsäure Salze.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen besitzen hohe Wirksamkeit bei der Behandlung von Geisteserregungs*· zuständen. Der Arzt gibt die tägliche Dosierung an.
Die Dosierung ist vom Umfang der Erregung abhängig, nämlich davon, ob sie mild oder stark ist. Zweckmäßige Dosierungseinheiten sind Tabletten oder Kapseln, welche 10, 25, 50 bzw. 150 mg der Verbindung enthalten. Diese Tabletten oder Kapseln lassen sich aus Mischungen der erfindungsgemäßen Verbindung mit bekannten pharmazeutischen Trägern, z. B. Stärke, Zucker, Tapioca, bestimmten Formen von Ton u. dgl. herstellen. Eine andere Möglichkeit
3 4
besteht darin, flüssige Präparate aus Gemischen der und einen RD50-Wert von 0,3 für die Gegenwirkung erfindungsgemäßen Verbindung und pharmazeutisch auf Amphetamin hat. Andererseits hat das bei 123,6 annehmbarer flüssiger Medien, z.B. Wasser, wäßrige bis 124,6°C schmelzende Isomere einen RD50-Wert Glycole, Zuckerlösungen u. dgl., herzustellen, welche von 26,5 für die Senkung der motorischen Aktivität übliche Geschmacks- Und Farbstoffe enthalten können. 5 und einen RD50-Wert von 6,4 für die Gegenwirkung Da die vorstehend genannten pharmazeutisch annehm- auf Amphetamin. Das höhere schmelzende reine Isobaren Säureanlagerungssalze der erfindungsgemäßen mere ist daher hinsichtlich der Herabsetzung der Verbindung verhältnismäßig stärker löslich als die motorischen Aktivität und der Gegenwirkung auf die freie Base sind, kann man diesen Vorteil bei der durch Amphetamin herbeigeführte Hyperaktivität viel Isolierung und/oder Reinigung der Verbindung und io stärker wirksam als das niedrigerschmelzende reine bei der Herstellung von wäßrigen Lösungen dieser Isomere. Unterschiede zwischen den beiden isomeren neuen Verbindung für die orale oder parentale Ver- Formen zeigen sich außerdem bei Messungen ihrer abreichung wahrnehmen. erbrechenverhindernden Wirkungen gegenüber dem
Bei den geometrischen eis- und trans-Isomeren der durch Apomorphin herbeigeführten Brechreiz bei erfindungsgemäßen Verbindung zeigen sich in der 15 Hunden. Es wurden dabei Messungen der wirksamen pharmakologischen Wirksamkeit beträchtliche Unter- Dosis in mg/kg vorgenommen, um diese Wirkung bei schiede. Zum Beispiel ist eine der beiden isomeren 50 % der Versuchstiere herbeizuführen. Die Präparate Basen viel wirksamer zur Bekämpfung der Reiz- wurden 1 Stunde vor der intravenösen Verabreichung wirkung von d-l-Phenyl-2-amino-propan (d-Amphet- von 0,1 mg/kg Apomörphin intravenös gegeben. Für amin) und in seiner Wirksamkeit auf das zentrale 20 das bei 147,5 bis 149°C schmelzende Isomere von Nervensystem als die andere Base, wie man durch 2-Dimethylsulfamyl-9-[3-(4-methylpiperazino)-proverschiedene Versuche, z. B. Verlust des Reaktions- pyliden]-thioxanthen betrug der ED50-Wert 2,2, und Vermögens, messen kann. Im übrigen ist das gleiche für das bei 123,6 bis 124,6°C schmelzende Isomere Isomere bei Verabreichung an Hunde deutlich wirk- betrug der ED50-Wert 65,0. Es zeigte sich also, daß samer als Antibrechmittel gegenüber einem durch 25 das höherschmelzende Isomere dem niedrigerschmel-Apomorphin hergeführten Erbrechen. zenderi Isomeren hinsichtlich seiner erbrechenverhin-
Das weniger wirksame Isomere eignet sich als dernden Wirkung weit überlegen ist.
Zwischenprodukt für die Herstellung des aktiveren Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der
Isomeren. Zum Beispiel wird das Isomere mit dem Erfindung.
Schmelzpunkt von 123,6 bis 124,60C in etwa 100 Ge- 30 B e i s ρ i e 1 1
wichtsteilen einer starken Mineralsäure, am zweck- ■ .. . . :'
mäßigsten 2n-Salzsäure gelöst, und das Gemisch wird 2-Dimethylsulfamyl-9-[3-(4-methylpiperazino)- :.
etwa 2 bis 10 Stunden auf 100°C erhitzt. Das Lösungs- propylidenj-thioxanthen
mittel wird verdampft, und es bleibt ein Gleich- Eine Lösung von 12 g 2-Dimethylsulfamyl-
gewichtsgemisch zurück, welches etwa 60% des 35 9-[3-(4-methylpiperazino)-l-hydroxypropyl]-thioxan-
niedrigerschmelzenden Isomeren und 40% des höher- then in 20 ecm Pyridin wird in einem Eisbad auf 0°C
schmelzenden Isomeren enthält. Dieses Gemisch wird abgekühlt, und 18,4 ecm Phosphoroxychlorid, gelöst
durch fraktionierte Kristallisation der Oxalatsalze in 60 ecm Pyridin, werden tropfenweise zugesetzt,
nach obiger Methode in seine reinen Bestandteile Man läßt sich das Gemisch im Verlauf von 30 Minuten
getrennt. 40 auf 25° C erwärmen, dann erhitzt man es weitere
Über die Beziehung der folgenden pharmakolo- 30 Minuten durch Eintauchen in ein Ölbad mit einer gischen Daten zu der quantitativen Beruhigungs- Temperatur von 80° C. Das dunkelbraune Reaktionswirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindungen gemisch wird auf 250C abgekühlt und dann auf 50 g weiß man nichts genaues. Man hat jedoch in Fach- Eis gegossen. Nach dem Schmelzen des Eises wird die kreisen erkannt, daß diese Daten in enger Beziehung 45 wäßrige Lösung mit Kaliumcarbonat gesättigt, und zu den Wirkungen stehen, die bei Verabreichung an das frei gewordene öl wird dreimal mit je 150 ecm Versuchspersonen bzw. -tiere in Depressions- oder Äthylacetat extrahiert. Die Lösungsmittel werden Erregungszuständen beobachtet werden. So können durch Destillation von der abgetrennten organischen diese Daten verwendet werden, um festzustellen, wel- Schicht entfernt. Das Produkt, ein hellbrauner amorches Isomere die größere pharmakologische Wirksam- 50 pher Feststoff, bleibt als Rückstand der Destillation keit besitzt. zurück. Die freie Base wird in 50 ecm Aceton gelöst,
Ein anerkanntes Verfahren zur Prüfung der Wirk- mit 2 Äquivalenten Maleinsäure in 50 ecm Aceton
samkeit auf das zentrale Nervensystem besteht darin, behandelt, und das weiße kristalline Dimaleatsalz wird
festzustellen, ob eine Gegenwirkung auf den durch durch Filtrieren entfernt. Man erhält 12,3 g mit
d-Amphetamin herbeigeführten Reiz auftritt oder 55 einem Schmelzpunkt von 158 bis 160,5°C (nach der
nicht. Zur Messung der spontanen motorischen Wirk- Umkristallisation aus Äthanol), was einer 47%igen
samkeit und Gegenwirkung auf die durch Amphetamin Ausbeute entspricht.
ausgelöste Hyperaktivität in Gruppen von Mäusen Die freie Base kann auch durch Umkristallisation wird ein modifizierter Aktivitäts-Käfig nach Dews des hellbraunen amorphen Feststoffs aus Diäthyläther verwendet. Die Wirksamkeitszählungen werden notiert 60 in kristalliner Form erhalten werden. Diese kristalline und der RDS0-Wert, d. h. die Dosis in mg/kg, I. P., freie Base hat einen Schmelzpunkt von 114 bis 118°C. welche die motorische Aktivität und die durch Amphetamin herbeigeführte Hyperaktivität um 50% her- Beispiel 2
abgesetzt, wird ermittelt.
Es zeigt sich, daß das bei 147,5 bis 1490C schmel- 65 Das Hydrochlorid von 2-Dimethylsulfamyl-
zende Isomere von 2-DimethyIsulfamyl-9-[3-(4-methyl- 9 - [3 - (4 - methylpiperazino) - propyüden] - thioxanthen
piperazino)-propyliden]-thioxanthen einen RD50-Wert wird dadurch hergestellt, daß man eine Acetonlösung
von 1,3 für die Herabsetzung der motorischen Aktivität der freien Base mit einer wäßrigen Lösung mischt,
welche 1 Äquivalent Salzsäure enthält, und die entstandene Lösung eindampft.
Andere Säureanlagerungssalze der erfindungsgemäßen Verbindung lassen sich nach der gleichen Arbeitsweise unter Verwendung von Essigsäure, Bromwasserstoffsäure, Jodwasserstoffsäure, Salpetersäure, Zitronensäure, Phosphorsäure, Weinsäure, Schwefelsäure, Milchsäure und Maleinsäure herstellen.
B ei s ρ i e 1 3
Trennung der Isomeren von 2-Dimethylsulfamyl-9-[3-(4-methylpiperazino)-propyliden]-thioxanthen
4,44 g (0,010 Mol) der aus einem cis/trans-Gemisch bestehenden kristallinen freien Base, welche nach Beispiel 1 hergestellt wurde, werden in 50 ecm heißem 50%igem Äthanol gelöst und mit einer Lösung von 2,5 g Oxalsäuredihydrat (0,020 Mol) in 50 ecm des gleichen Lösungsmittels versetzt. Man läßt die Kristallisation 20 Stunden bei 250C andauern. Das entstandene kristalline Dioxalat wird durch Filtrieren entfernt und aus 50°/0igem wäßrigem Äthanol umkristallisiert, so daß man das reine isomere Dioxalatsalz erhält, das bei 229 0C unter Zersetzung schmilzt. Dieses Salz wird durch Behandlung mit wäßrigem Kaliumcarbonat in die freie Base zurückverwandelt, mit Dichlormethan extrahiert und nach der Verdampfung der organischen Schicht aus Diäthyläther umkristallisiert. Man erhält 2,36 g des reinen Isomeren mit einem Schmelzpunkt von 123,6 bis 124,6°C, was einer 53%igen Ausbeute entspricht.
Die Mutterlauge der fraktionierten Kristallisation, die das andere Isomere enthält, wird im Vakuum fast zur Trockne konzentriert, der Rückstand wird mit wäßrigem Kaliumcarbonat behandelt, und die Suspension wird mit Dichlormethan extrahiert. Das Dichlormethan wird durch Destillation entfernt, und der Rückstand wird dreimal aus Diäthyläther umkristallisiert, so daß man das andere reine Isomere in einer Menge von 0,90 g mit einem Schmelzpunkt von 147,5 bis 149°C erhält, was einer 20°/oigen Ausbeute entspricht. In einer Stufe wurde eine niedrigerschmelzende Modifikation mit einem Schmelzpunkt von 135,5 bis 137,50C erhalten, welche sich leicht in die höherschmelzende Form umwandeln ließ, wenn man eine Ätherlösung mit der genannten höherschmelzenden Form impft. Die genannte höherschmelzende Form und ihre nie-.drigerschmelzende Modifikation besitzen beide die beschriebene verstärkte pharmakologische Wirksamkeit. ■
: Beispiel 4 ' ' ,-. 5< >
Isomerisierung des bei 123,6 bis 124,60C schmelzenden Isomeren von 2-Dimethylsulfamyl-9-[3-(4-methylpiper-
azino)-propyliden]-thioxanthen
50 mg des nach . Beispiel 3 isolierten, niedrigerschmelzenden Isomeren werden 4 Stunden in 5 ecm 2-Salzsäure auf einem Dampfbad erhitzt. Das Gemisch wird zur Trockne eingedampft und der Rückstand, welcher aus einem Gemisch der isomeren cis/trans-Hydrochloride besteht, wird durch das fraktionierte Kristallisationsverfahren von Beispiel 3 in das Dioxalat der bei 123,6 bis 124,60C schmelzenden Form und das Dioxalat der-bei 147,5 bis 1490C schmelzenden Form ßgttpjitxt;'-Das letztgenannte Isomere wird mit ,wäßrigem'KäiiumcarbOnat nach Beispiel 3 in die freie Base umgewandelt, welche die oben beschriebene erhöhte pharmakologische Wirksamkeit hat.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. 2-Dimethylsulfamyl-9-[3-(4-methylpiperazino)-propyliden]-thioxanthen der Formel I
so2n:
-CH3
-CH,
CH — CH2 — CH2 — N
(I)
N-CH,
dessen cis/trans-Isomere mit den Schmelzpunkten 123,6 bis 124,60C und 147,5 bis 149°C und die Salze dieser Verbindungen.
2. Isomeres nach Anspruch 1 mit dem Schmelzpunkt 147,5 bis 1490C und dessen Salze.
3. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise entweder 2-Dimethylsulfamyl-9-[3-(4-methylpiperazino)-l-hydroxypropyl]-thioxanthen oder 2-Dimethylsulf amyl - 9 - [3 - (4 - methylpiperazino) - propyl]-thioxanthen-9-ol dehydratisiert, gegebenenfalls die gebildeten eis- und trans-Isomeren trennt und gegebenenfalls die so erhaltenen freien Basen in ihre Salze überführt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Dehydratisierung von 2-Di- * methylsulf amyl - 9 - [3 - (4 - methylpiperazino) -1 - hydroxypropyl]-thioxanthen durch Erhitzen der Ausgangsverbindung in Gegenwart von Pyridin und Phosphoroxychlorid bewirkt.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die eis- und trans-Isomeren durch fraktionierte Kristallisation der Dioxalatsalze voneinander trennt.

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