DE1468359A1 - Verfahren zur Herstellung von Dibenzocycloheptehderivaten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von DibenzocycloheptehderivatenInfo
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Description
H. Okt. 196*
,Dr.
MERCK & CO., INCORPORATED,
Rahway, New Jersey, VeSt.A,
derivaten
PUr diese Anmeldung wird die Priorität von 23* Oktober 1963
aus der amerikanischen Patentanmeldung Serial Nr „ 318 l6*>
in Anspruch genommen.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Einstellung vqe Verbindungen,
die als Ausgangs ■ bzw„ 7mjsohenprodukte bei der Herstellung von
BAD ORlGfNAL
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Dibenzocycloheptene!! wertvoll sind«, Insbesondere betrifft die
Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von 5--Cyclopropyl~-5-hydroxyderlvaten von Dibenzocycloheptene^ die ihrerseits leicht
in 5H-Dibenzo[a,d!cycloheptene und 10,ll-Dihydro«5H-dibenzo(a,d]-cycloheptene* die in 5"Stellung durch einen tert <. -Aminopropylidenrest substituiert Bind, übergeführt werden können. Die letzteren
Verbindungen sind auf dem Gebiet der geistigen und psychischen
Gesundung wertvoll« da sie als Antidepresslva und/oder Tranquilizer wirksam sind.
OenäsB dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wird ein Dibenzo
cyolohepten-5-on mit einem Grignard-Reagens, das von einem Vinylhalogenid abgeleitet 1st« umgesetzt* und das erhaltene Grignard
Addukt wird hydrolysiert, um das 5^Hydroxy~5-vinyldibenzooyclo
heptenderlvat zu bilden« Dieses letztere Vinylcarblnol wird dann
mit Methyleneodid in Gegenwart eines Kupfer Zink-Paares behandelt. Dieses Verfahren kann wie folgt dargestellt werden»
(1) CH2-CHKgHaI
(2) Hydrolyse (Stufe I)
CH,
Cu-Zn iStufe II}
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BAD ORIGINAL
In diesem Schema kann X ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder
ein niedrig-Alkoxy-, Di-niedrig-alkylßulfamoyl-, niedrlg-Alkylmercapto- oder niedrig-Alkylsulfonylrest sein; Hai bedeutet ein
Halogenatom, vorzugsweise Chlor oder Brom. Die gestrichelte Linie zeigt an, dass die Verbindungen in der 10,11-Stellung gesättigt oder ungesättigt sein können*
Das in Stufe I des Verfahrens verwendete Orignard-Reagens kann
nach an sich bekannten Arbeltsweisen hergestellt werden, doch wurde gefunden, dass es in hohen Ausbeuten wie folgt hergestellt werden kannι
Bs wurde gefunden, dass die Verwendung von Tetrahydrofuran
als Lösungsmittel für die Reaktion zu einer raschen Bildung des Grignard-Reagens in hoher Ausbeute führt„
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Die Reaktion des Ketone mit dem Grignard-Reagens (Stuf a I) wird
zu Beginn bei Temperaturen unterhalb 50eC und vorzugsweise bei
Temperaturen im Bereich von 40 bis 50 9C durchgeführt. Höhere
Temperaturen können mit Vorsicht angewendet werden« und Temperaturen unterhalb 40®C können ebenfalls angewendet werden, voraus
gesetzt, dass die Temperatur nicht so niedrig ist» dass die Aus»
fällung des Grignard-Reagens bewirkt wird. Die Temperatur kann durch Verwendung eines Eisbads oder durch Steuerung der Zugabe»
geschwindigkeit der einen der Reaktlonskomponenten zu dem Gemisch
eingestellt werden« Die Reaktion wird vorzugsweise in einem Lösungsmittel durchgeführt, und es wurde gefunden, dass Tetrahydrofuran für diesen Zweck ausgezeichnet ist. Demzufolge kann das
Keton direkt zu dem Reaktionsgemisch, in dem das Grignard -Reagens
hergestellt wird, zugegeben werden, Jedes beliebige inerte orga nische Lösungsmittel kann jedoch ebenfalls verwendet werden„ Die
Hydrolyse des erhaltenen Grignard-Addukte wird so ausgeführt, dass stark saure Bedingungen vermieden werden. Die hydrolyse
kann zweckmässigerweise mit einer gesättigten Ammoniurr chlor id lösung bewirkt werden, doch kann auch Wasser allein ausreichend
sein«
In Stufe II des Verfahrens wird das Vinylcarbinol mit Methylen-Jodid
in Gegenwart eines Zink-Kupfer-Paares umgesetzt» Bei
der Durchführung dieser Reaktion wird vorzugsweise eir* praktisch wasserfreies inertes organisches Lösungsmittel verwendete Zu
geeigneten Lösungsmitteln gehören Äther, wie beispielsweise
- * - BAD ORIGINAL
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Äthyläther, Tetrahydrofuran und dgl». Die Temperatur» bsi der die
Reaktion vorgenommen wird, ist nicht kritisch. Vorzugswaise
wird die Reaktion bei der RUckflusstemperatur des Systems durchgeführt. Das Produkt wird leicht in Ublioher Weise gewonnen·
Die bei dem obigen Verfahren verwendeten Ketone können leicht nach der in der Literatur oder in den folgenden Beispielen beschriebenen Arbeitsweise: hergestellt werden. Die überführung
der nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten 5-Hydroxy-5-oyolopropylderivate von Dlbenzooyoloheptenen in die entsprechenden Dibenzocycloheptene« die in der 5«Stellung mit einem tert,-Aminopropylidenrest substituiert sind« kann unter Anwendung
der von R. D. Hoffsommer» D. Taub und N. L„ Wendler in J. Org.
Chem.» 2J, 4lj4 (1962) beschriebenen Arbeitswelse erzielt werden.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung« ohne sie zu beschränken.
10,11-DUiydro-5-hydroxy-5=vinyl-5H-dibenzo Ca,d]oyclohe{ten
Ein mit einem Rührer, einem Trockeneis-Aceton-KUhler mit Stickstoff Zuführung und einem Zugabe tr iohter ausgestatteter 100 ntl-Drelhalskolben wird mit 1,17 g (48 mMol) Magnesiuraspäntn beschickt. Das System wird mit einer Wärmezufuhrvorriohtimg "ausgeflammt" und unter trockenem Stickstoff abgekühlt. Dar. Nag»
neslummetall wird mit 10 ml trockenem Tetrahydrofuran (THF)
bedeckt, und 2 bis 3 ml einer Lösung von 5,25 g (49 nüol) Vinylbromid in 10 ml THF werden zugegeben« Das Reaktlonßgeniisch wird
schwach erwärmt, bis die Reaktion beginnt, wonach die Vinylbromid«
lösung tropfenweise unter Rühren mit einer solchen Geschwindigkeit zugegeben wird, dass eine Temperatur von 50 bis 60*C aufrecht erhalten wird· Die Zugabe ist in 15 Minuten beendet, wonach das Reaktionsgemisoh unter gelindem Rückfluss gerührt wird,
bis das gesamte Magnesium verbraucht 1st (2 Stunden)β Eine Lösung
von 5,0 g (24 mMol) 10,ll~Dihydro»5H~dibenzo[a,d!cycloheptene
5-on in 25 ml THF wird unter Rühren zu dem warmen Reaktionen
gemisch mit einer solchen Geschwindigkeit zugegeben, dass eine Temperatur von 40 bis 50*C aufrecht erhalten wird, Di» Zugabe ist
in 25 Minuten, begleitet von beträchtlichem Dunkelwerden des Reaktionsgemische, beendet, Das Erhitzen (50eC) unter Rühren wird
1 Stunde fortgesetzt« Nach dieser Zeitspanne zeigt eine DünnschichtChromatographie»Probe, dass die Reaktion vollständig
1st. Das Reaktionsgemisoh wird in einem Eisbad abgekühlt und tropfenweise mit 25 ml gesättigter Amraoniumohlorldlösung behandelt«
Die wässrige Schicht wird zweimal mit je 15 ml Äther extrahiert, und die vereinigten Äther-THF-Lösungen werden mit 15 ml
gesättigter Natriumohlorldlösung gewaschen, über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum zur Trockne gebracht» Man erhält so 5,90 g eines gelben Öls, das die folgenden Eigenschaften zeigt; λ 2£^>
2'70>
2,87, 6,l8, 6,75, 6,9, 7,13, 7,62, 7,9, 8,63, 9,0 9,48, 9,83 und 10,35/x .
6 -
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(Schulter), (E^ 19,9)* 2700 (Schulter), (Ε** 23,6),
2660 (Schulter), (B^j? 27,3)ι und 2630 (E^ 29,2).
5-Cyclopropyl-lO,11~dihydro=5-hydroxy-5H°dibenzo ί a,d]cyolohepten
Ein mit einem Rührer, einem Kühlersatζ und einem Suggbetrichter
ausgestatteter 30 ml-Dreihalskolben wird mit trockenen: Stickstoff
ausgespült und mit 1,53 g des Kupfer°Zink~Paares (hergestellt nach der Arbeitsweise von R0S. Shank und H. Sheohter,
Jo Org. Chen., 24, *825 [1959]), 15 ml trockenem Äthyläther und
2 Jodkristallen beschickte4,90 g (18,3 mMol) Methylen:odid werden
zugegeben, und das Reaktionsgemisoh wird zu gelindem Rückfluss erwärmt« der für 30 Minuten aufrecht erhalten wird« Dtnn wird
das Reaktionsgemisch schwach abgekühlt, und 2,00 g (8,46 mMol) 10,11 -=>Dihydro°5~hydroxy-5 - vinyl -5H- dibenzo ta, d ] cyclohijpten in
5 ml trockenem Äthyläther werden langsam unter Rühren innerhalb von 25 Minuten zugegebene Das Reaktionsgemisch wird dtinn unter
Rühren 2 1/4 Stunden unter Rückfluss gehaltene Das Reiiktionsgemisoh
wird auf Zimmertemperatur abgekühlt und mit 15 ml gesättigter Ammoniumchlorldlösung behandelt. Die wässrige Schicht
wird zweimal mit Äther extrahiert, und die vereinigten Äther« lösungen werden zweimal mit je 15 ml gesättigter Kaliumcarbonatlösung
und mit 15 ml gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen.
8AD
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über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, und in Vakuum zu
einem 2,26 g wiegenden gelben Ol eingeengt. Das rohe öl wird
wieder in Äther gelöst, mit Aktivkohle behandelt und durch Celite filtriert, und der Äther wird durch Hexan ersetzt, während auf
ein kleines Volumen eingeengt wird-. Durch Beimpfung der Lösung
mit einem Kristall von authentischem 10, ll-Dihydro^-'hydroxy-S-'cyolopropyl-'SH^dibenzoiaidloyclohepten erhält nan 660 mg
kristallines Produkt vom P = 68 biß 69,59C. Die authentische
Probe hat einen Schmelzpunkt von 69 bis 71*C> Ein Gemisch von
den gebildeten Kristallen und der authentischen Probe zeigte keine Depression des Schmelzpunkts von 68 bis 71"C. Weitere 450 mg
des Cyclooarbinols werden durch Chromatographie der Mutterlauge erhalten, wodurch eine Gesamtausbeute von 52 £ über
die zwei Stufen erzielt wlrdo
2~Methylmeroapto<~5H-dibenzo ta, d ]cyclohepten~5~on
300 al konzentrierte Ammoniumhydroxydlösung werden in einen
1 1-Dreihalskolben, der mit einem Rührer und Oaszuführ-ungsrohr
ausgestattet 1st, eingebracht. Die Apparatur wird In einem Eisbad
abgekühlt und mit trockenem Stickstoff durchspült» während 40,0 g (0,40 Mol) Kupfer(I)-Chlorid unter Rühren in Anteilen
zugegeben werden· Zu der dunkelblauen Lösung werden 300 al
- 8 -809810/1335 BAD ORIGINAL
95 #iges Äthanol zugegeben» und Methylinercaptan wird dann In die
abgekühlte Lösung eingeperlt, bis die Ausfällung beendet ist und die überstehende Lösung gelb wird. Die Festsubstanz wird gesammelt und durch Zentrifugleren mit vier Anteilen von verdünnter
Amraoniumhydroxydlösung und ansohllessend vier Anteilen von absolutem Äthanol gewasahen. Das gelbe Produkt wird unter vermindertem Druck bei 45 bis 500C und schliessllch in einem Vakuumexsiccator über konzentrierter Schwefelsäure getrocknet« Die Ausbeute an Produkt beträgt 4l,4 g (93 %).
Stufe B: Herstellung von 3^ethylmercaptO"5H°dlbenzo![c.,dl"
eyclohepten°-5~on
7*93 g (0,028 Mol) 3~Brom-5H~dibenzoia,d] cycloheptene-on und
4,01 g (0,036 Mol) wie in Stufe A beschrieben hergestelltes Kupfer(i)-methylmeroaptid werden in einen mit einem Rührer und
Rückflusskühler ausgestatteten 100 ml-Kolben eingebracht. 44,8 ml
Chinolin und 4,0 ml Pyridin werden zugegeben,und die Aufschlämmung wird unter Rühren 6 Stunden bei 200eC erhitzt. Das
Reaktionsgemisch wird in 120 ml 6n Salzsäure und Eis gegossen
und fünfmal mit je 150 ml siedendem Benzol extrahiert. Die vereinigten Extrakte werden dreimal mit je 200 ml 3n -Salzsäure
gewaschen. Nach Waschen mit Wasser wird das Lösungsmittel unter vermindertem Druck verdampft, wobei ein braunes öl (Gewicht 7,4l f
als Rückstand zurückbleibt. Das öl wird in 125 ml absolutem
Methanol gelöst und mit 370 rag Entfärbungskohle 30 Minaten ge =
BAD ORIGINAL „ 9 ~
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kocht« Das FiItrat wird auf 60 ml eingeengt. Es scheidet sich
eine gelbe Fest substanz zusammen mit einem braunen öl ab« Die
Festsubstanz wird mechanisch von dem Ol getrennt und Ln einem Vakuumex8iccator über konzentrierter Schwefelsäure getrocknet.
Das Produkt wiegt 2*77 g und schmilzt bei 66,5 bis 67,59C
Das braune Ol wird bei l46eC/0,l mm verdampfend destl Liiert,
und das Sublimat wird aus 25 ml absolutem Methanol kristallisiert« Man erhält so 2,65 g Material vom F = 66,5 bis 67,5*C
(77 £ige Ausbeute).
Gefunden: 76,35 4,6l 12,60 %
10,11 -Dihydro»3-methylmercapto-f5H-dibenzo f a, d ] cyclohepten-5-on
Man verfährt nach der Arbeitsweise von Beispiel 3, Stufe B, unter Verwendung einer äquivalenten Menge >-Brom 10,11 -dihydro
5H=dibenzo[a,d]cycloheptene on anstelle des 3-Brom«5H-dibenzo-[a,d]cyclohepten 5 ons und erhält so 10,11 Dihydro-3-methylmercaptO"5H-dibenzo[a,d 3cyclohepten 5 on0
= 10 -
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3-Methylsulfonyl=5H=dibenzo[a,d]cyclohepten-5-on
10*70 g (0,042 MoI) 3^ethylmercapto-5H~dibenzo I a, d J cycloheptene
5-on werden in 35 ml Bisessig gelöst. 15 ml 250 #iges Wasserstoffperoxyd
werden zugegeben, und die Lösung wird bei Zimmertemperatur
65 Stunden gerührt. Die ausgefallene weisse Festsubstanz wird gesammelt und getrocknet« Man erhält 10,dl g (91 £) Produkt vom
P β 158 bis 159eC» Eine analysenreine Probe aus einem vorhergehenden Versuch schmilzt bei 155 bis 157*59C nach Umkristalli«
sation aus 95 Seigern Äthanol,
| Analyse: | Cl6H12( | }3? | 59 | H | 4, | 26 | S | 11* | 28 |
| Berechnet: | C | 67* | 62 | 4, | 25 | 11* | 41 | ||
| Gefunden: | 67* | ||||||||
10,11~Dihydro-3Hmethylsulfonyl=5H-dibenzot a,d]cyclohepfcen-5-on
Man arbeitet nach der Verfahrensweise von Beispiel 5 unter Verwendung einer äquivalenten Menge 10,ll~Dihydro»3Hnethylmercapto
5H=dibenzo[a,d] cycloheptene ^on anstelle des JHMethylmercapto 5H-dibenzo[a,d!cycloheptene-ons
und erhält so 10,11-Dihydro-3-methylsulfonyl~5H-dibenzo[a,d]cyclohepten=5-on«
BAD ORJG|NAL
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10,11 »Dihydro-3=<iiraethylsulf amoyl~5H »dibenzo [a, d ] -cyclohepten~5~on
Stufe A: 7-Brom-5~fluorsulfonyl-10,11 -dihydro~5H-dibenzo Ca, d ] ~
eyclohepten-5~on
100 ml Fluorsulfonsöure werden in einen 3S00 ml "Dreihalsrundkolben
eingebracht, der mit einem Polyäthylenzuführungsrohr und einem Polyäthylenauslaserohr mit Trockenrohr, das halb mit wasserfreiem Natriumfluorid gefüllt 1st, ausgestattet ist« Während
der gesamten Reaktion wird eine Stickstoffatmosphäre aufrecht
erhaltene Unter Rühren werden 17,0 g (0,039 Hol) >-Broni~lO,ll~·
dihydro~5H~dlbenzo[a,d]cyolohepten«-5~on in Anteilen innerhalb
von 20 Hinuten zugegebene Nach Rühren für weitere 10 Minuten wird die dunkelgrüne Lösung auf einem Dampfbad 6 1/2 stunden
erhitzt. Dann wird das Gemisch auf Zimmertemperatur abgekühlt, vorsichtig unter Rühren in 1,5 kg zerstossenes Eis gegossen
und über Nacht bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Die braune Fest substanz wird gesammelt, mit Wasser gewaschen, in einem
Vakuumexelccator über Natriumhydroxyd getrocknet und dann in
einem Soxhlet-Extraktor mit 700 ml siedendem Cyclohexan 16 Stunden extrahiert. Beim Abkühlen scheiden sich aus dem Cyclohexane
extrakt 11,65 g (53 #) 7-Broan-3-fluorsulfonyl-10,11 -dihydro»
5H~dibenzo[a,d]cyclohepten°5=on in Form dunkelgelber Flocken
«■» 12 «=
BAD ORIGINAL
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vom P » l48 bis 151"C ab. Durch Umkristallisation aus Äther
und Cyolohexan erhält man eine analysenreine Probe vom P »
150 bis 152*C·
| Analyse: | P H υ15Η |
1005PBrS | H | 2, | 73 | S | 8, | 69 |
| Berechnet: | C 48,79 | 2, | 83 | 8, | 87 | |||
| Gefunden: | 48,78 | |||||||
Stufe B: 7^rom~10,ll^ihydro~3~dimethylsulfamoyl=5H' dibenzo-[a, d ] oyclohepten-=5-on
2,5 E (0,00677 Mol) 7-Brom~10,ll~dihydro~3~fluorsulfonyl~5H~
dibenzo (a,d]cyolohepten~5°on werden zusammen mit 30 ml wässrigem
25 £igem Dimethylamino und 30 ml p-Dioxan 3 Stunden zum Rückfluss
erhitzt. Die braune Lösung wird unter vermindertem Druck zur
Trockne eingedampft und der Rückstand zwischen Benaol und Wasser verteilt» Nach Waschen mit Wasser wird die Benaolschicht
unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft, wobei 7-Brom-10,11-dlhydro-3-dlmethylsulfamoyl~5H-dibenzo[a,d]cyclchepteri-S-on
als gelb-braune Pestsubstanz vom F = 142 bis l45*C in einer
Ausbeute von 2,1 g (8o %) zurückbleibtο Eine analysenreine
Probe schmilzt bei 146 bis l48*C nach Kristallisationen aus
Gemischen von Benzol und Hexan und aus Methanol»
| Analyse: | C17HK | >°3 | I | ,78 | H | 4, | 09 | N | 3,55 | % | ORIGINAL |
| Berechnet: | C | 51 | ,71 | 4, | 12 | 3,53 | |||||
| Gefunden: | 51 | • 13 | BAD | ||||||||
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Stufe C» 10,ll-Dihydro-3«dimethylsulfamoyl"5H-dibenzo[a,d]
cyclohepten-5°on
8,0 g (0,020? Mol) 7"Brom«10,ll"dihydro-3-dimethylsul:.tamoyl-5H-dibenzo[a,d]cyclohepten-5mon
werden in einem Gemisch von 100 ml absolutem Äthanol, 70 ml Dimethylformamid und JJ ml TrI--äthylamin
gelöst., Die Lösung wird bei Atmosphärendruck in Gegenwart von 600 mg 10 #igem Palladium Kohle »Katalysator Jiydriert,
bis die Wasserstoff aufnahme beendet ist. Der Katalysator wird
durch Filtrieren entfernt und mit absolutem Äthanol gewaschen.,
Das Filtrat wird unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft, und der Rückstand wird mit Benzol verrieben«. Jas unlösli
ehe Triäthylamln-hydrobromid wird abfiltriert und das Benzol
filtrat unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft. Durch Kristallisation der zurückbleibenden welssen Festsubstanz aus
absolutem Äthanol erhält man 6,1 g (97 %) 10,ll»Dihyd!?o-3-dimethylsulfamoyl"5H~dlbenzo
fa, d] cycloheptene 5on vom F » 122 bis
1248Cο Der Schmelzpunkt 1st nach Kristallisation aus absolutem
Äthanol unverändert ο
Analyse: C
| Berechnet: | C | 64, | 74 | H | 5» | 44 | N | 4, | 44 |
| Gefunden: | 64, | 20 | 47 | 4., | 16 |
14 -
BAD ORIGINAL
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3~Dimethylsulf araoyl5H dibenzo [a, d ]cyolohepten~5-on
Ein Gemisch von 6,1 S (0,0194 Mol) 10,ll"Dihydro~3«diinethyl"
sulfamoyl"5H«dibenzo[a,d]cyclohepten-5~on, 5,6 g (0,023 Mol)
N«Bromsuccinimld, 50 mg Benzoylperoxyd und 50 ml Benzol wird
unter Rühren 3 Stunden unter Rückfluss erhitzt» Das ausgefallene Sucolnimid wird abfiltriert und mit warmem Benzol gewaschen.
Nach Waschen mit 5 jSigera wässrigem Natriumhydroxyd und dann f
mit Wasser wird das Benzolfilträt unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft* Die zurückbleibende ölige Festsubstanz wird
in 75 ml Triäthylamin suspendiert* und das Gemisch wird bei Rückfluss 16 Stunden gerührt. Das Triäthylamin wird unter vermindertem
Druck verdampft und die zurückbleibende Pest substanz zwischen Benzol und Wasser verteilt. Die Benzolschicht wird abgetrennt» mit 5n Salzsäure und dann mit Wasser gewaschen und
unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft, Durch Kristallisation der zurückbleibenden Festsubstanz aus 95 #igem Äthanol
erhält man 2,85 g (46,5 SO 3~Diraethylsulfamoyl~5H~dibcsnzo(a,d]~
eyelohepten-5°on vom F - 129,5 bis 155»5eCo Eine analysenreine
Probe schmilzt bei 158,5 bis 159,5eC nach wiederholten Kristallisationen aus 95 £lgem Äthanol„
Analyse: Cj JEI^OJNS
Berechnet: C 65, l6 H 4,83 N 4,4? $
Gefunden: 64,88 4,85 4,11 %
BAD
. 15 .
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Nach der Arbeitsweise von Beispiel 1 und unter Verwendung einer
äquivalenten Menge des nachfolgend angegebenen Ketone anstelle des 10,ll-Dihydro-5H~dibenzo[a,d]cyclohepten"5-ons erhält man
die nachfolgend aufgezählten Produkte:
Keton
3-Methylineroapto°5H~dibenzo-Ia,d]cyclohepten-5~on
10,11»Dihydro-S-raethylmercapto«
5H~dibenzo[a,d Jcycloheptene
5-on
5-Chlor-5H~dibenzo[a,d]cyolohepten-5-on
10,11 ~Dihydro-3-methoxy~5H~.
dibenzo[a,dlcyclohepten-5-on
3H-Dibenzo[a,d]cyclohepten-5-on
3-Methoxy <-5H~dibenzo [ a, d ] -eyelohepten-5-on
3-Chlor-lO,ll-dlhydro-5H-dibenzo[a,d}ayclohepten-5-on
^-Methylsulfonyl-SH-dibenzo-Ia,d]oyolohepten-5-on
10,ll-Dihydro-5-methylsulfonyl-5H-dibenzo[a,d]eyelohepten-5-on
Produkt
5 -Hydroxy-3-inethylmeroapto «
5-vinyl=5H-dibenzo [β, d ] cyolo· hepten
10,11-Dihydro-5 -hydroxy-?-
methylmercapto-S-vinyl~
dibenzo[a,dJcyclohepten
5-Chlor-5~hydroxy~5· vinyl-5H-dibenzo[a,d]cyclohepten
10,11~Dihydro-5~hydrOxy-2-methoxy-5-vinyl-5H-ö!benzo»
[a,d]cyclohepten
5-Hydroxy-5-vinyl-5H-d!benzo-[a,d]cyclohepten
S-Hydroxy-^-methoxy-5-vinyl-5H-dlbenzo[a,d]cyclohepten
5-Chlor-lO,11-dihydro-5-hydroxy-5-vinyl-5H-6!benzo-[a,d]cyclohepten
5~Hydroxy-3-methylsulfonyl-5-vinyl-5H-dibenzo[a,d]cyclohepten
10,11-Dihydro-S-hydroxy-J-raethylsulfonyl-S-vinylSH
dibenzo f a,d]cyclohepten
-
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Keton
Produkt
5 Dimethyl sul faraoyl 5H
dibenzo[a,d]cycloheptene
5'on
10,1l-Dihydro->dimethyl-Bulfamoyl-5H
dibenzo[ a, d ] cycloheptenes on 3-Dimethylsulfarooyl-5-hydroxy~5-vinyl-5H-dibenzo
[a,d]eyelohepten
10,11 ~Dihydro->dim-:>thylsulfamoyl«5 hydroxy5 vinyl
5H-dibenzoΪa,d]cyclohepten
Man verfährt nach der Arbeitsweise von Beispiel 2 unter Verwendung
einer äquivalenten Menge des nachstehend angegebenen Vlnylearbinols anstelle des 10,ll-Dihydro-5~hydroxy~5 vinyl-5H-dibenzo[a,d]cycloheptene
und erhält so die nächsteiend aufgezählten Produkte:
Yinylcarbinol
Produkt
S-Hydroxy-^-methylinercapto-5-vinyl-5H-dibenzo[a,d]-eyelohepten
10,11 -Dihydro~5-hydroxy-Οπιο thy lmerc apto-5-viny1-5H-dibenzo[a,dJcyolohepten
3-Chlor-5~hydroxy-5-vinyl-5H-dibenzo[a,d]cyclohepten
10,11-Dihydro-S-hydroxy-?-
«ethoxy-S-vinyl-SH-dibenzo-
S-Hydroxy-S-vinyl-SH-dibenzo■
Ca,d3cyclohepten
5-Cyclopropyl-5-hydroxy-3-*aethylmercaptO'-5H -dibenzo
Ia,d]oyclohepten
5-Cyclopropyl-lO,11-dihydro
S-hydroxy-J-inethylniercapto-5H-dlbenzo[a,d]cyolohepten
Jypy hydroxy-5H-dibenzota,dJcyclo«
hepten
5-Cyolopropyl-lO,11-dihydro-5-hydroxy-3Haae thoxy-5H-di -benzo[a,d]cyclohepten
yp
dibenzola,djcyclohepten
dibenzola,djcyclohepten
17 -
809810/1335
5-Hydroxy-3 raethoxy-5-vinyl°5H-dibenzo£a,d]
-cyclohepten
3 Chlor 10,11-dihydro 5
hydroxy 5 vinyl - 5H diben zoia,d)cyclohepten
5 Hydroxy 3 methylsulfonyl
5 vinyl 5H dibenzoCa,djcyclo
hepten
10,11 Dihydro-5 hydroxy -3-methyl
sulfonyl 3 -- vinyl -5H-dibenzo[a,d]cyclohepten
3 Dimethylsulfaraoyl 5 hydroxy
5 vlnyl-5H-dibenzo[a,d]cyclo
hepten
10,11 »Dihydro-3~<üme thy lsulfamoyl·
5 hydroxy-3-vinyl-5H-dibenzo{a,d]cyclohepten
Produkt
5-Cyclopropyl 5 hydroxy
3 -mefchoxy fiH dibenzo ίa, d ] cyclohepten
3 Chlor 5 cyclopropyl 10,11
dihydro 5 hydroxy ^K.-dibenzo-[a,d]cycXohepten
5 Cyclopropyl 3 hydr oxy 3 methyl sulfonylfiH djbenzoia,d]
cyclohepten
3 Cyclopropyl 10,11 dihydro
f> - hydroxy -3 - me thylsnl f onyl 5H
dibenzo[a,d]cyclt»hepten
5-Cyclopropyl-3 diniuthylsulfamo
yl-5 hydroxy-5H dibenzoi'a,d] cyclohepten
5 Cyciopropyl 10,11 dihydro
3 dimethylsulfamoyl 5-hydroxy
5H dibenzoίa,d]eye!«hepten
=- 18 -. 809810/ 1335
Claims (1)
- Merck Sf Co., Inc.PatentansprüchePatentansprüche1β Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der FormelnX undHO CH-CH,in denen X ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder einen niedrig Alkoxy-, niedrig-Alkylsulfonyl" oder Di-niedrig-alkylsulfamoyl" rest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass nan ein Kebon der Formeloder809810/1335BADworin X die oben angegebene Bedeutung besitzt« mit einem Orignard-Reagens der FormelHaIMgCH-CH2in der Hai ein Halogenatom bedeutet« in einem inerten organischen Lösungsmittel umsetzt und das erhaltene Grignard -Adduk^ hydrolysiert .2, Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Form sinundHOHOin der X ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder einen niedrig-Alkoxy-», niedrig-Alkylsulfonyl- oder Di=niedrig-alkylsulfamoyl~ rest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der FormelX oderHO CH=CH2- 20 -BAD ORIGINAL809810/1335worin X die oben angegebene Bedeutung besitzt, mit Nethylenjodld In einem Inerten, praktisch wasserfreien organischen lösungsmittel und In Gegenwart eines Cu-Zn-Paares umsetzt·3. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der FoimelnX oderHOHOin denen X ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder einen niedrig-= Alkoxy-, niedrig Alky1sulfonyl- oder Di niedrig-alkylHulfamoylrest bedeutet« dadurch gekennzeichnet, dass man -eine Verbindung der FormelX oderworin X die oben angegebene Bedeutung besitzt, mit einem Orignard-Reagens der FormelHaIHgCH-CH0BAD ORIGINAL8 09810/1335in der Hal ein Halogenatom bedeutet, in einem inerten organischen Lösungsmittel umsetzt» das erhaltene Grignard-Addukt unter Bildung des entsprechenden Vinylcarbinols hydrolysiert und letzteres mit Nethylenjodid in einem inerten, praktisch wasserfreien organischen Lösungsmittel und in Gegenwart eines Cu-Zn-Paares umsetzt .4 ο Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der FormelHOin der X ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder einen niedrig-Alkoxy-* niedrig-Alkylsulfonyl- oder Di~niedrig~alkylsiilfamoylrest bedeutet« dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der FormelCH«CH2in der X die oben angegebene Bedeutung besitzt, mit Methylenjodid in einem inerten, praktisch wässerfreien organischen Lösungsmittel und in Gegenwart eines Cu-Zn-Paares umsetzt.- 22 -809810/1335 BAD ORIGINAL
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