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DE3028369A1 - Verfahren zur herstellung von 7-alkoxycarbonyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon und die dabei auftretenden zwischenprodukte - Google Patents

Verfahren zur herstellung von 7-alkoxycarbonyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon und die dabei auftretenden zwischenprodukte

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Publication number
DE3028369A1
DE3028369A1 DE19803028369 DE3028369A DE3028369A1 DE 3028369 A1 DE3028369 A1 DE 3028369A1 DE 19803028369 DE19803028369 DE 19803028369 DE 3028369 A DE3028369 A DE 3028369A DE 3028369 A1 DE3028369 A1 DE 3028369A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
deep
dimethyl
formula
compound
phthalazone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803028369
Other languages
English (en)
Inventor
Rinzo Nishizawa
Yukio Takei
Masao Yoshida
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nippon Kayaku Co Ltd
Original Assignee
Nippon Kayaku Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP9676479A external-priority patent/JPS5636465A/ja
Priority claimed from JP9676379A external-priority patent/JPS5636464A/ja
Priority claimed from JP16087379A external-priority patent/JPS5683478A/ja
Application filed by Nippon Kayaku Co Ltd filed Critical Nippon Kayaku Co Ltd
Publication of DE3028369A1 publication Critical patent/DE3028369A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/77Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D307/87Benzo [c] furans; Hydrogenated benzo [c] furans
    • C07D307/88Benzo [c] furans; Hydrogenated benzo [c] furans with one oxygen atom directly attached in position 1 or 3
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D237/00Heterocyclic compounds containing 1,2-diazine or hydrogenated 1,2-diazine rings
    • C07D237/26Heterocyclic compounds containing 1,2-diazine or hydrogenated 1,2-diazine rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D237/30Phthalazines
    • C07D237/32Phthalazines with oxygen atoms directly attached to carbon atoms of the nitrogen-containing ring

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Indole Compounds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von 7-Alkoxycarbonyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon sowie die dabei auftretenden Zwischenprodukte.
7-Alkoxycarbonyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon (nachfolgend als "4-Hydroxymethyl-1-phthalazon" bezeichnet) mit der Formel
VIII
worin R[tief]1 niederes Alkyl bedeutet, ist eine Verbindung, die ursprünglich von Shimamoto, Ishikawa et al im Rahmen einer Studie der Struktur-Aktivität-Beziehung bei einer Reihe von Verbindungen mit Phthalazon-Grundgerüst hergestellt wurde. Da sie eine sehr starke Hemmwirkung in bezug auf die Koagulation von Blutplättchen und eine Hemm- wirkung in bezug auf Phosphodiesterase aufweist, war zu erwarten, daß diese Verbindung ein wirksames therapeutisches Mittel für die Behandlung der Zerebralhämorrhagie, Arteriosklerose und der Zerebralapoplexie darstellt (vgl. die US-Patentschrift 3 963 716 und die österreichische Patentschrift 74 08 744).
Das in der oben genannten Patentschrift beschriebene Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß die Massenproduktion der oben genannten Verbindung nach diesem Verfahren schwierig ist, weil die Ausgangsverbindung selbst schwer zu synthetisieren ist.
So ist beispielsweise in dem Verfahren zum Synthetisieren von 5,7-Dimethyl-6-äthoxycarbonyl-3-hydroxy-3-methylphthalid (B) durch Umsetzung von 3,5-Dimethyl-4-äthoxycarbonylphthalsäureanhydrid (A) mit Dimethylkadmium gemäß dem folgendem Reaktionsschema: das Kadmium ein gefährliches Schwermetall und bei der Umsetzung muß eine große Menge Äther unter wasserfreien Bedingungen verwendet werden, so daß das Verfahren als industrielles Herstellungsverfahren ungeeignet ist.
In dem Verfahren zum Synthetisieren des Phthalidderivats (B) durch Umsetzung des oben genannten Phthalsäureanhydridderivats (A) mit Malonsäure (vgl. das (offengelegte) japa- nische Patent Kokai Nr. 84 563/1975), wird als Nebenprodukt ein Positionsisomeres (C) der folgenden Formel gebildet
Erfindungsgemäß wurde nun ein Verfahren zur Herstellung der eingangs genannten Verbindung gefunden, das für die Massenproduktion geeignet ist und die oben genannten Nachteile nicht aufweist. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren kann die eingangs genannte Verbindung aus einem billigen Ausgangsmaterial in hoher Ausbeute hergestellt werden.
Gegenstand der Erfindung sind ein neues Verfahren zur Herstellung von 7-Alkoxycarbonyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon und die dabei entstehenden Zwischenprodukte. 7-Alkoxycarbonyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon kann hergestellt werden durch Umsetzung eines substituierten Methylentriphenylphosphorans mit 3,5-Dimethyl-4-alkoxycarbonylphthalsäureanhydrid unter Bildung von 6-Alkoxycarbonyl-5,7-dimethyl-großes Delta[hoch]3,kleines Alpha-substituiertes methylenphthalid, Umsetzung des letzteren mit Hydrazin unter Bildung eines Phthalazonderivats, Hydrolysieren des letzteren, Halogenieren des Hydrolysats unter Bildung von 7-Alkoxycarbonyl-6,8-dimethyl-4-(kleines Alpha-halogen-kleines Alpha-substituiertes methyl)-1-phthalazon und anschließendes direktes Hydrolysieren und Decarboxylieren der zuletzt genannten Verbindung oder, wenn es sich bei dem 7-Alkoxycarbonyl-
6,8-dimethyl-4-(kleines Alpha-halogen-kleines Alpha-substituiertes methyl)-1-phthalazon um 7-Alkoxycarbonyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-halogenessigsäure handelt, Umsetzung derselben mit einem Carbonsäuresalz, wie Natriumacetat, und gleichzeitiges Decarboxylieren der acyloxylierten Verbindung und anschließendes Hydrolysieren des decarboxylierten Produktes oder zuerst Decarboxylieren des 1-Phthalazon-4-kleines Alpha-halogenoessigsäure-Derivates, Umsetzung des decarboxylierten Produktes mit dem Carbonsäuresalz und anschließendes Hydrolysieren des Reaktionsprodukts oder, wenn das 7-Alkoxycarbonyl-6,8-dimethyl-4-(kleines Alpha-halogen-kleines Alpha-methyl)-1-phthalazon mit substituierter kleines Alpha-Methylgruppe ein 7-Alkoxycarbonyl-4-(kleines Alpha-carbamoyl-kleines Alpha-halogenomethyl)-6,8-dimethyl-1-phthalazon ist, Umsetzung dieses Produktes mit dem gesamten Carbonsäuresalz und anschließendes gleichzeitiges Hydrolysieren und Decarboxylieren des acyloxylierten Derivats.
Die Erfindung wird nachfolgend näher erläutert.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren kann 4-Hydroxymethyl-1-phthalazon der nachfolgend angegebenen Formel (VIII) wie folgt synthetisiert werden:
4-Hydroxymethyl-1-phthalazon der allgemeinen Formel
VIII
worin R[tief]1 niederes Alkyl bedeutet, wird hergestellt durch
(A) Umsetzung von 3,5-Dimethyl-4-alkoxycarbonylphthalsäureanhydrid der allgemeinen Formel
I worin R[tief]1 die oben angegebenen Bedeutungen hat,
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
II
worin R[tief]2 -CN oder -COO-Es (Es steht für einen Esterrest) bedeutet,
unter Bildung von 6-Alkoxycarbonyl-5,7-dimethyl-großes Delta[hoch]3,kleines Alpha-substituiertes methylenphthalid (nachfolgend als "Methylenphthalid" bezeichnet) der allgemeinen Formel
III
worin R[tief]1 und R[tief]2 die oben angegebenen Bedeutungen haben,
(B) anschließende Umsetzung der Methylenphthalidverbindung der Formel (III) mit Hydrazin unter Bildung einer Verbindung der allgemeinen Formel
IV worin R[tief]1 die oben angegebenen Bedeutungen hat und R[tief]3 -CN oder -CONHNH[tief]2 bedeutet,
(C) Hydrolysieren der Verbindung der Formel (IV) unter Bildung von 7-Alkoxycarbonyl-6,8-dimethyl-4-substituiertes methyl-1-phthalazon (nachfolgend als "4-substituiertes Methyl-1-phthalazon" bezeichnet) der allgemeinen Formel
V
worin R[tief]1 die oben angegebenen Bedeutungen hat und R[tief]4 -CONH[tief]2 oder -COOH bedeutet,
(D) Halogenieren der zuletzt genannten Verbindung unter Bildung von 7-Alkoxycarbonyl-6,8-dimethyl-4-(kleines Alpha-halogen-kleines Alpha-substituiertes methyl)-1-phthalazon (nachfolgend als "4-(kleines Alpha-Halogen-kleines Alpha-substituiertes methyl)-1-phthalazon" bezeichnet) der allgemeinen Formel
VI
worin R[tief]1 und R[tief]4 die oben angegebenen Bedeutungen haben und X ein Halogenatom bedeutet, und
(E) anschließendes Hydrolysieren und Decarboxylieren der Verbindung der Formel (VI) nach einem der folgenden Ver- fahren (a), (b) und (c)
(a) direktes Hydrolysieren und Decarboxylieren der Verbindung der Formel (VI);
(b) wenn in der Verbindung der Formel (VI) R[tief]4 -COOH bedeutet, Umsetzung der Verbindung der Formel (VI) mit einem Carbonsäuresalz der allgemeinen Formel
(R[tief]5COO)[tief]nM VII
worin R[tief]5 ein Wasserstoffatom, Alkyl, Aryl oder Aralkyl, M ein Alkalimetall oder Erdalkalimetall und n die Zahl 1, wenn M ein Alkalimetall darstellt, oder die Zahl 2, wenn M ein Erdalkalimetall darstellt, bedeuten, und
gleichzeitiges Decarboxylieren derselben und anschließendes Hydrolysieren des Reaktionsprodukts oder zuerst Decarboxylieren der Verbindung der Formel (VI), Umsetzung des Produkts mit dem Carbonsäuresalz der Formel (VII) und anschließendes Hydrolysieren des Reaktionsprodukts, oder
(c) wenn in der Verbindung der Formel (VI) R[tief]4 -CONH[tief]2 ist, Umsetzung der Verbindung der Formel (VI) mit einem Carbonsäuresalz der Formel (VII) und anschließendes gleichzeitiges Hydrolysieren und Decarboxylieren des acyloxylierten Derivates.
Die charakteristischen Merkmale der vorliegenden Erfindung bestehen darin, daß das Methylenphthalid der Formel (III) in einer sehr hohen Ausbeute hergestellt werden kann durch Umsetzung von 3,5-Dimethyl-4-alkoxycarbonylphthalsäureanhydrid der Formel (I) mit der Verbindung der Formel (II), wobei überhaupt kein unnötiges Positionsisomeres der folgenden Formel entsteht:
und daß eine Reihe von Reaktionen, bei denen man von dem Methylenphthalid der Formel (III) ausgeht, in bezug auf die Reaktionsbedingungen ganz konventionell und leicht durchzuführen sind, daß das Ausgangsmaterial billig ist und daß die Ausbeute sehr hoch ist.
Die meisten der in einer Reihe von Stufen des erfindungsgemäßen Verfahrens erhaltenen Zwischenprodukte sind neue Verbindungen und diese sind ebenfalls Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
So sind beispielsweise die Verbindungen der Formel (IV) und die Verbindung der Formel (V) beide neu und sie können allgemein durch die folgende Formel dargestellt werden: worin R[tief]1 die oben angegebenen Bedeutungen hat und R[tief]6 -CN, -CONHNH[tief]2, -CONH[tief]2 oder -COOH bedeutet.
Die Verbindungen der Formeln (III) und (VI) sind ebenfalls neu.
Erfindungsgemäß wird die Umsetzung der Stufe (A) zwischen 3,5-Dimethyl-4-alkoxycarbonylphthalsäureanhydrid der Formel (I) und der Verbindung der Formel (II) in der Regel in Gegenwart eines Lösungsmittels und vorzugsweise eines organischen Lösungsmittels, im allgemeinen bei einer Temperatur innerhalb des Bereiches von 0°C bis zum Siedepunkt des Lösungsmittels, vorzugsweise von 0 bis etwa 50°C, durchgeführt. Die Reaktion ist in der Regel innerhalb einer Reaktionszeit von 2 bis 4 Stunden abgeschlossen. Obgleich in bezug auf das verwendete Lösungsmittel keine speziellen Beschränkungen bestehen, solange es gegenüber der Reaktion inert ist, gehören zu Beispielen für bevorzugte Lösungsmittel aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol, halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid, Chloroform und Tetrachlorkohlenstoff, sowie Äther, wie Äthyläther, Isopropyläther, Tetrahydrofuran und Dioxan.
Die Umsetzung wird in der Regel durchgeführt unter Verwendung der Verbindung der Formel (II) in einer Menge von 0,5 bis 2,0 Mol pro Mol 3,5-Dimethyl-4-alkoxycarbonylphthalsäureanhydrid der Formel (I). Vorzugsweise wird die billige Verbindung der Formel (II) in einer Menge von 1,0 bis 1,3 Mol pro Mol der oben genannten Verbindung verwendet. Das bei dieser Umsetzung erhaltene Methylenphthalid der Formel (III) ist ein 5 bis 7:1-Gemisch der geometrischen Isomeren (III') und (III") der folgenden Formeln:
III'
III"
Da diese geometrischen Isomeren bei der Umsetzung mit Hydrazin in der nachfolgenden Stufe die gleiche Verbindung der Formel (IV) ergeben, ist es nicht erforderlich, sie voneinander zu trennen. Außerdem hat das als Nebenprodukt bei dieser Umsetzung gebildete Triphenylphosphinoxid keinen schädlichen Einfluß auf die nachfolgende Reaktion. Deshalb kann die flüssige Reaktionsmischung selbst oder der nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels daraus erhaltene Rückstand als Rohprodukt in der nachfolgenden Reaktion verwendet werden. Wenn eine Isolierung des Produkts (III) erforderlich ist, ist die Anwendung einer Säulenchromatographie unter Verwendung von Silikagel am zweckmäßigsten. Es ist auch möglich, das Produkt (III') entweder direkt aus der Reaktionsmischung oder durch Umkristallisation des Rohproduktes zu isolieren, weil unter den geometrischen Isomeren das Isomere (III') eine geringere Löslichkeit in aromatischen Kohlenwasserstoffen aufweist als das andere Isomere (III").
Viele der 3,5-Dimethyl-4-alkoxycarbonylphthalsäureanhydride der Formel (I) stellen bekannte Verbindungen dar. So können beispielsweise einige von ihnen leicht erhalten werden durch Kondensieren eines Alkylesters von Isodehydroessigsäure mit einem Diester von Acetylendicarbonsäure unter Bildung eines Phthalsäurediesterderivats, Verseifen der zuletzt genannten Verbindung und anschließendes Behandeln des verseiften Produkts mit Essigsäureanhydrid.
Bei dem niederen Alkyl von R[tief]1 in der Formel (I) handelt es sich beispielsweise um Methyl, Äthyl, Propyl, Butyl, Pentyl und Hexyl und es ist nicht beschränkt auf ein geradkettiges Alkyl, sondern kann auch verzweigt sein, wenn eine Verzweigung möglich ist.
Bei den Halogenatomen von X handelt es sich beispielsweise um Chlor, Brom, Jod und Fluor.
Bei R[tief]2 der Formel (II) handelt es sich um -CN oder -COOEs (Es steht für einen Esterrest) und zu Beispielen für -COOEs gehören niedere Alkoxy(C[tief]1-C[tief]6)-carbonyle, wie Methoxycarbonyl, Äthoxycarbonyl, Propoxycarbonyl und Butoxycarbonyl; Aralkoxycarbonyle, wie Benzyloxycarbonyl, Phenäthyloxycarbonyl, Chlorphenylpropoxycarbonyl; Aryloxycarbonyle, wie Phenoxycarbonyl und substituierte Phenoxycarbonyle.
In der Regel kann die Verbindung der Formel (II) erhalten werden durch Umsetzung von Triphenylphosphin mit einem Bromessigsäureester oder Bromacetonitril und die meisten von ihnen sind bekannte Verbindungen.
In der nachfolgenden Stufe (B) kann die Umsetzung zwischen dem Methylenphthalid der Formel (III) und Hydrazin in der Regel in Gegenwart eines Lösungsmittels bei einer Temperatur innerhalb des Bereiches von Raumtemperatur bis zum Siedepunkt des Lösungsmittels, vorzugsweise bei einer Temperatur von etwa 80°C bis etwa 130°C, durchgeführt werden. Obgleich das Hydrazin in irgendeinem beliebigen Zustand und in irgendeiner beliebigen Menge verwendet werden kann, ist es zweckmäßig, eine 80 %-ige wäßrige Hydrazinhydratlösung zu verwenden. Es kann in einer Menge von etwa 2 bis etwa
10 Mol, vorzugsweise von etwa 3 bis etwa 6 Mol, pro Mol des Methylenphthalids der Formel (III) verwendet werden. Das Lösungsmittel unterliegt keinen speziellen Beschränkungen. Solche, die mit Wasser mischbar sind, sind bevorzugt. Zu Beispielen für bevorzugte Lösungsmittel gehören Alkohole, wie Methanol, Äthanol, Propanol und Butanol; Äther, wie Tetrahydrofuran und Dioxan; Dimethylsulfoxid; Dimethylformamid; sowie Gemische dieser Lösungsmittel mit Wasser.
Wenn beispielsweise eine 80 %ige wäßrige Hydrazinhydratlösung als Hydrazin-Reagens und n-Propanol als Lösungsmittel verwendet werden, kann die Verbindung der Formel (IV) leicht aus der Reaktionsmischung isoliert werden durch Abkühlen der Reaktionsmischung nach der Umsetzung und anschließendes Sammeln der dabei erhaltenen kristallinen Niederschläge durch Filtrieren. Wenn eine 80 %-ige wäßrige Hydrazinhydratlösung unter Verwendung von Äthanol als Lösungsmittel umgesetzt wird, kann die Isolierung leicht erfolgen durch Einengen der flüssigen Reaktionsmischung unter vermindertem Druck nach der Umsetzung und durch Umkristallisieren des Rückstandes aus Äthanol.
Nachstehend wird die darauffolgende Stufe (C) näher erläutert.
In der Hydrolyse der Stufe (C) zur Herstellung des 4-substituierten Methyl-1-phthalazons der Formel (V) aus der Verbindung der Formel (IV) kann entweder eine Säure oder eine Base als Hydrolyse-Reagens verwendet werden. Als Säure werden vorzugsweise Mineralsäuren, wie Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure und Salpetersäure, verwendet und es können auch organische Sulfonsäuren, wie Benzolsulfonsäure, p-Toluolsulfonsäure und Methansulfonsäure, verwendet werden. Als Base werden vorzugsweise Alkalihydroxide, wie Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Alkalicarbonate, wie Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat, Kaliumhydrogencarbonat und Natriumhydrogencarbonat, sowie Erdalkalimetallhydroxide, wie Calciumhydroxid, verwendet.
Das Hydrolyse-Agens wird in einer Menge von 1 bis 20 Äquivalenten, vorzugsweise von 2 bis 5 Äquivalenten, bezogen auf die Verbindung der Formel (IV), verwendet.
Das Lösungsmittel für die Reaktion unterliegt keinen speziellen Beschränkungen. Wasser und mit Wasser mischbare Lösungsmittel sind bevorzugt, und zu Beispielen dafür gehören Alkohole, wie Methanol, Äthanol und Propanol; Ketone, wie Aceton und Methyläthylketon; Äther, z.B. zyklische Äther, wie Tetrahydrofuran und Dioxan; sowie Gemische aus Wasser und diesen wasserlöslichen Lösungsmitteln.
Die Reaktion (Umsetzung) kann bei einer Temperatur innerhalb des Bereiches von Raumtemperatur bis zum Siedepunkt des Lösungsmittels durchgeführt werden, vorzugsweise wird sie bei etwa 80 bis etwa 110°C durchgeführt.
Wenn die Hydrolyse mit Chlorwasserstoffsäure unter Verwendung von Wasser als Lösungsmittel durchgeführt wird, kann die Isolierung des 4-substituierten Methyl-1-phthalazons der Formel (V) aus der Reaktionsmischung erfolgen durch Sammeln der ausgefallenen Kristalle nach der Umsetzung durch Filtrieren unter Bildung eines Rohprodukts und erforderlichenfalls Umkristallisieren desselben beispielsweise aus einem Lösungsmittelgemisch aus Wasser und Aceton.
Danach wird die Stufe (D), d.h. die Halogenierung des 4-substituierten Methyl-1-phthalazons der Formel (V) in der Regel in einem Lösungsmittel mit einem Halogenierungsmittel durchgeführt. Dieses Halogenierungsmittel unterliegt keinen speziellen Beschränkungen. Bevorzugte Halogenierungsmittel sind beispielsweise Chlor, Brom, N-Chlorsuccinimid, N-Bromsuccinimid, N-Jodsuccinimid, Sulfurylchlorid, Kupfer(II)chlorid, Kupfer(II)bromid, Phosphortrichlorid, Phosphortribromid und Phosphorpentachlorid. Das Halogenierungsmittel wird in einer Menge von etwa 0,5 bis etwa 2,0 Mol, vorzugsweise von 1,0 bis 1,3 Mol pro Mol des 4-substituierten Methyl-1-phthalazons der Formel (V) verwendet.
Das bei der Umsetzung verwendete Lösungsmittel unterliegt keinen speziellen Beschränkungen, solange es gegenüber der Reaktion inert ist, und es kann ein beliebiges geeignetes Lösungsmittel in Abhängigkeit von der Art des verwendeten Halogenierungsmittels ausgewählt werden. Im allgemeinen werden halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid, Chloroform und Tetrachlorkohlenstoff; Äther, wie Äthyläther, Tetrahydrofuran und Dioxan; organische Säuren, wie Ameisensäure, Essigsäure und Propionsäure, Dimethylformamid und Wasser verwendet.
Die Reaktion (Umsetzung) kann vorzugsweise bei einer Temperatur innerhalb des Bereiches von Raumtemperatur (etwa 20°C) bis zum Siedepunkt des Lösungsmittels durchgeführt werden und sie ist in der Regel innerhalb von 12 Stunden beendet.
Wenn Brom als Halogenierungsmittel und Essigsäure als Lösungsmittel verwendet werden und R[tief]4 in der Formel (VI) -COOH bedeutet, kann die Isolierung von 4-(kleines Alpha-Halogen-kleines Alpha-substituiertem Methyl)-1-phthalazon der Formel (VI) aus der Reaktionsmischung erfolgen durch Abdestillieren des Lösungsmittels nach der Umsetzung, Zugabe von Wasser zu dem Rückstand, Sammeln der dabei erhaltenen Kristalle durch Filtrieren und erforderlichenfalls Umkristallisieren derselben mit einem Gemisch aus Aceton und Hexan.
Wenn R[tief]4 in der Formel (VI) -CONH[tief]2 bedeutet, Brom als Halogenierungsmittel und Essigsäure als Lösungsmittel verwendet werden, kann die Isolierung durchgeführt werden durch Abdestillieren des Lösungsmittels nach der Umsetzung, Auflösen des Rückstandes in Chloroform, Waschen desselben mit kaltem Wasser, Trocknen desselben über wasserfreiem Natriumsulfat, Abfiltrieren des Trocknungsmittels, Einengen des Filtrats unter vermindertem Druck und Umkristallisieren des Rückstandes aus Chloroform.
Als nächstes wird die Stufe (E) zur Umwandlung des 4-(kleines Alpha-Halogen-kleines Alpha-substituiertes methyl)-1-phthalazons der Formel (VI) in das 4-Hydroxymethyl-1-phthalazon der Formel (VIII) näher erläutert.
Zuerst wird die Durchführung (a) der Stufe (E), d.h. die direkte Hydrolyse und Decarboxylierung der Verbindung der Formel (VI) erläutert.
Die Hydrolyse der Verbindung der Formel (VI) kann auf die gleiche Weise wie bei der Verbindung der Formel (IV) der Stufe (C) durchgeführt werden. Wenn bei dieser Hydrolyse eine Säure als Hydrolysemittel verwendet wird, können die Hydrolyse und die Decarboxylierung gleichzeitig bewirkt werden. Wenn die Hydrolyse mit einer Base durchgeführt wird, wird in der Regel im Verlaufe der Reaktion ein Salz der 7-Alkoxycarbonyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-hydroxyessigsäure der folgenden Formel gebildet
IX
worin R[tief]1 die oben angegebenen Bedeutungen hat,
und die Decarboxylierung wird in der Regel durch Wärmebehandlung desselben unter neutralen oder sauren Bedingungen durchgeführt. In diesem Falle kann die Verbindung der Formel (IX) entweder nach der Isolierung dieser Verbindung oder ohne Isolierung derselben decarboxyliert werden. Die Decarboxylierung der Verbindung der Formel (IX) kann unter neutralen oder sauren Bedingungen erfolgen. Im allgemeinen wird die Decarboxylierung vorzugsweise unter sauren Bedingungen durchgeführt. Zur Erzielung der sauren Bedingungen können verschiedene Säuren verwen- det werden. Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Benzolsulfonsäure, Toluolsulfonsäure, Phenylessigsäure sind beispielsweise als organische Säure bevorzugt und Schwefelsäure, Chlorwasserstoffsäure, Salpetersäure sind beispielsweise als anorganische Säure bevorzugt.
Das Lösungsmittel kann verwendet werden oder es kann nicht verwendet werden. Wenn ein Lösungsmittel verwendet wird, unterliegt es keinen speziellen Beschränkungen, solange es gegenüber der Reaktion inert ist. Es kann auch Wasser allein verwendet werden. Zu bevorzugten Lösungsmitteln gehören aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol; Alkohole, wie Methanol, Äthanol und Propanol; organische Säuren, wie Ameisensäure, Essigsäure und Propionsäure; Ketone, wie Aceton und Methyläthylketon; Äther, z.B. zyklische Äther, wie Dioxan und Tetrahydrofuran; und Mischungen davon mit Wasser.
Bei der Hydrolyse der Verbindung der Formel (VI) wird die Säure als Katalysator verwendet, so daß ihre Menge keinen speziellen Beschränkungen unterliegt und in der Regel wird sie in einer Menge von 0,01 bis 1,0 Äquivalent verwendet. Die Reaktionstemperatur und die Reaktionszeit werden in Abhängigkeit von der Art der verwendeten Säure oder Base und der Art des verwendeten Lösungsmittels innerhalb von breiten Bereichen ausgewählt; wenn ein Lösungsmittel verwendet wird, wird die Reaktion (Umsetzung) vorzugsweise bei einer Temperatur innerhalb des Bereiches von Raumtemperatur bis zum Siedepunkt des Lösungsmittels durch- geführt. Die Reaktion ist in der Regel innerhalb von 1 bis 10 Stunden beendet.
Wenn beispielsweise ein Lösungsmittelgemisch aus Wasser und einem organischen Lösungsmittel bei der Umsetzung verwendet wird, erfolgt die Isolierung des 4-Hydroxymethyl-1-phthalazons der Formel (VIII) aus der Reaktionsmischung durch Abdestillieren des organischen Lösungsmittels, Zugabe von Wasser zu der zurückbleibenden Reaktionsmischung, Einstellen ihres pH-Wertes mit einer Base oder Säure auf etwa 4 und Sammeln der ausgefallenen Kristalle durch Filtrieren.
Als nächstes wird die Ausführung (b) der Stufe (E) erläutert.
Wenn R[tief]4 der Verbindung der Formel (VI) -COOH bedeutet, können die Hydrolyse und die Decarboxylierung vorzugsweise unter Anwendung des Verfahrens (b) durchgeführt werden, es kann aber auch das Verfahren (a) angewendet werden.
Bei dem zuerst genannten Verfahren (b) tritt gleichzeitig auch eine Decarboxylierung auf, wenn das Carbonsäuresalz der Formel (VII) mit 4-(kleines Alpha-Halogen-kleines Alpha-substituiertes methyl)-1-phthalazon der Formel (VI) umgesetzt wird, so daß eine nachfolgende Hydrolyse die gewünschte Verbindung ergeben kann.
Bei der Umsetzung des Carbonsäuresalzes der Formel (VII) mit der Verbindung der Formel (VI) und der gleichzeitigen
Decarboxylierung wird das folgende Zwischenprodukt gebildet:
X
worin R[tief]1 und R[tief]5 jeweils die oben angegebenen Bedeutungen haben.
In dem darauffolgenden Hydrolyseverfahren kann entweder die dabei entstehende Reaktionsmischung oder das aus dieser Mischung isolierte Zwischenprodukt verwendet werden.
Die Umsetzung zwischen der Verbindung der Formel (VI) und dem Carbonsäuresalz der Formel (VII) wird in der Regel in Gegenwart eines Lösungsmittels durchgeführt. Zu diesem Zweck können Lösungsmittel, die gegenüber dieser Reaktion inert sind, verwendet werden und zu geeigneten Beispielen dafür gehören Fettsäuren, wie Ameisensäure, Essigsäure und Propionsäure; Ketone, wie Aceton und Methyläthylketon; Äther, z.B. zyklische Äther, wie Tetrahydrofuran und Dioxan; aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol; Dimethylsulfoxid; und Dimethylformamid.
Wenn bei dieser Reaktion ein Fettsäuresalz als Carbonsäuresalz der Formel (VII) und eine Fettsäure als Lösungsmittel verwendet wird, wird vorzugsweise als Lösungsmittel die dem Carbonsäuresalz der Formel (VII) entsprechende Fettsäure verwendet. Wenn beispielsweise das Carbonsäuresalz der Formel (VII) Natriumacetat ist, wird als Lösungs- mittel vorzugsweise Essigsäure verwendet.
Das Carbonsäuresalz der Formel (VII) wird in der Regel in einer Menge von etwa 1 bis etwa 10 Mol, vorzugsweise von 1,5 bis 5 Mol pro Mol der Verbindung der Formel (VI) verwendet.
Die Reaktionstemperatur und die Reaktionszeit werden in Abhängigkeit von der Art des Ausgangsmaterials und der Art des Lösungsmittels innerhalb breiter Bereiche ausgewählt. In der Regel wird die Reaktion bei einer Temperatur innerhalb des Bereiches von Raumtemperatur (etwa 20°C) bis zum Siedepunkt des bei der Reaktion verwendeten Lösungsmittels durchgeführt. Die Reaktion ist in der Regel innerhalb von etwa 10 Stunden beendet.
Beispiele für R[tief]5 in der Formel (VII) sind das Wasserstoffatom, Alkyl, wie Methyl, Äthyl, Propyl, Butyl, Pentyl, Hexyl und Heptadecyl, Aryl, wie Phenyl und Naphthyl, und Aralkyl, wie Benzyl, Phenyläthyl und Naphthylmethyl. Das Alkyl ist nicht beschränkt auf ein geradkettiges Alkyl, sondern es kann auch verzweigt sein. Außerdem können das Alkyl, das Phenyl und das Naphthyl durch andere Substituenten als Wasserstoff substituiert sein, wenn diese keinen nachteiligen Effekt auf die Reaktion haben.
Beispiele für M in der Formel (VII) sind Alkalimetalle, wie Natrium und Kalium, sowie Erdalkalimetalle, wie Calcium und Magnesium, vorausgesetzt, daß n = 1, wenn M ein Alkalimetall bedeutet, und n = 2, wenn M ein
Erdalkalimetall bedeutet. Manchmal ist es bevorzugt, diese Reaktion in Gegenwart eines Katalysators durchzuführen. Insbesondere dann, wenn die oben genannten Ketone, zyklischen Äther oder aromatischen Kohlenwasserstoffe als Lösungsmittel verwendet werden, wird die Reaktion vorzugsweise in Gegenwart eines Katalysators, wie z.B. eines Kronenäthers, repräsentiert durch 18-Crown-6, worunter 18-Crown-6 selbst besonders bevorzugt ist, durchgeführt. Er kann in einer Menge von etwa 0,1 bis etwa 10 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 1 bis etwa 5 Gew.-%, bezogen auf das Carbonsäuresalz der Formel (VII), zugegeben werden.
Die nachfolgende Hydrolysestufe kann auf die gleiche Weise wie die Hydrolyse in der ersten Stufe von (C) durchgeführt werden.
Nachstehend wird die zweite Ausführungsform (b), bei der die Decarboxylierung zu Beginn durchgeführt wird, woran sich die Umsetzung mit dem Carbonsäuresalz der Formel (VII) und die Hydrolyse anschließt, erläutert.
Die zuerst durchgeführte Decarboxylierung der Verbindung der Formel (VI) kann erfolgen durch bloßes Erhitzen in Gegenwart oder in Abwesenheit eines Lösungsmittels. Vorzugsweise wird sie in einem gegenüber der Reaktion inerten Lösungsmittel durchgeführt. Beispiele für geeignete Lösungsmittel sind organische Säuren, wie Ameisensäure, Essigsäure und Propionsäure, sowie aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol.
Die Reaktion (Umsetzung) kann allgemein bei einer Tempera- tur von etwa 50 bis etwa 250°C durchgeführt werden, wobei die Umsetzung am zweckmäßigsten bei einer Temperatur von 80 bis 120°C in Gegenwart eines Lösungsmittels durchgeführt wird. Die Reaktionszeit variiert in Abhängigkeit von der Temperatur. Die Reaktion ist in der Regel innerhalb von einigen Minuten bis etwa 3 Stunden beendet.
Bei der Decarboxylierung wird als Zwischenprodukt eine Verbindung der allgemeinen Formel gebildet:
XI
worin R[tief]1 und X die oben angegebenen Bedeutungen haben.
Dieses Zwischenprodukt kann vor der Umsetzung desselben mit dem Carbonsäuresalz der Formel (VII) in der nachfolgenden Stufe isoliert werden, es kann aber auch die dieses Zwischenprodukt enthaltende Reaktionsmischung in der nachfolgenden Stufe verwendet werden. Die Umsetzung dieses Zwischenproduktes mit dem Carbonsäuresalz der Formel (VII) kann auf die gleiche Weise wie die oben genannte Umsetzung zwischen der Verbindung der Formel (VI) und dem Carbonsäuresalz der Formel (VII) durchgeführt werden.
Bei der Umsetzung zwischen der Verbindung der Formel (XI) und dem Carbonsäuresalz der Formel (VII) wird die oben genannte Verbindung der Formel (X) als Zwischenprodukt ge- bildet. Die Hydrolyse dieser Verbindung der Formel (X) kann auf die gleiche Weise wie oben durchgeführt werden.
Schließlich sei noch die Variante (c) der Stufe (E) erläutert. Ist in Formel (VI) R[tief]4 -CONH[tief]2, kann die Umsetzung der Verbindung der Formel (VI) und des Carbonsäuresalzes der Formel (VII) in der gleichen Weise wie die Variante (b) der Stufe (E) durchgeführt werden.
Die gleichzeitige Hydrolyse und Decarboxylierung des acyloxylierten Derivats kann in der gleichen Weise wie die Hydrolyse unter Verwendung einer Säure in Stufe (c) durchgeführt werden.
Die dabei erhaltene erfindungsgemäße Verbindung, d.h. das 4-Hydroxymethyl-1-phthalazon der Formel (VIII), kann isoliert werden durch Entfernung des organischen Lösungsmittels unter Anwendung eines Verfahrens, wie durch Destillation, anschließende Einstellung des pH-Wertes auf etwa 4 und Sammeln der ausgefallenen Kristalle durch Filtrieren, wenn ein Lösungsmittelgemisch aus Wasser und einem organischen Lösungsmittel als Lösungsmittel verwendet wird.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein.
Beispiel 1
10 ml Benzol wurden zu einer Mischung von 2,50 g 3,5-Dimethyl-4-äthoxycarbonylphthalsäureanhydrid und 4,35 g Methoxycarbonylmethylentriphenylphosphoran zugegeben und die Mischung wurde 4 Stunden lang unter Rühren bei Raumtemperatur reagieren gelassen. Nach Beendigung der Reaktion wurde das Benzol unter vermindertem Druck abdestilliert, wobei man ein Rohprodukt erhielt. Dieses wurde unter Verwendung von 150 g Silikagel und eines Benzol/Äthylacetat-Gemisches als Entwicklungslösungsmittel einer Säulenchromatographie unterworfen, wobei man zwei Produkte erhielt, die geometrische Isomere zueinander waren, die voneinander getrennt werden können:
Methyl-(Z)-5,7-dimethyl-6-äthoxycarbonylphthalid-großes Delta[hoch]3,kleines Alpha-methylencarboxylat, 2,20 g (Ausbeute 72,3 %), F. 122,0 bis 122,5°C;
Methyl-(E)-5,7-dimethyl-6-äthoxycarbonylphthalid-großes Delta[hoch]3,kleines Alpha-methylencarboxylat, 0,34 g (Ausbeute 11,2 %), F. 134 bis 136°C.
Beispiel 2
30 ml Benzol wurden zu einer Mischung von 3,72 g 3,5-Dimethyl-4-äthoxycarbonylphthalsäureanhydrid und 6,20 g Äthoxycarbonylmethylentriphenylphosphoran zugegeben und die Mischung wurde unter Rühren 3 Stunden lang bei Raumtemperatur reagieren gelassen. Nach Beendigung der Reaktion wurden die ausgefallenen Kristalle durch Filtrieren gesammelt und auf diese Weise erhielt man 1,23 g (Ausbeute 25,8 %) Äthyl-(Z)-5,7-dimethyl-6-äthoxycarbonylphthalid-großes Delta[hoch]3,kleines Alpha-methylencarboxylat, F. 114 bis 114,5°C.
Das Filtrat wurde eingeengt und der Rückstand wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 einer Silikagel-Chromatographie unterworfen, wobei man weitere 2,11 g (Ausbeute 44,2 %) Äthyl-(Z)-5,7-dimethyl-6-äthoxycarbonylphthalid-großes Delta[hoch]3,kleines Alpha-methylencarboxylat erhielt. Bei dieser Chromatographie erhielt man gleichzeitig 0,80 g (Ausbeute 16,8 %) Äthyl-(E)-5,7-dimethyl-6-äthoxycarbonylphthalid-großes Delta[hoch]3,kleines Alpha-methylencarboxylat, F. 105 bis 108°C.
Beispiel 3
3 ml Benzol wurden zu einer Mischung von 0,50 g 3,5-Dimethyl-4-methoxycarbonylphthalsäureanhydrid und 0,97 g Äthoxycarbonyläthylentriphenylphosphoran zugegeben, die Mischung wurde drei Stunden lang unter Rühren bei Raumtemperatur reagieren gelassen und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt, wobei man 0,26 g (40,1 %) Äthyl-(Z)-5,7-dimethyl-6-methoxycarbonylphthalid-großes Delta[hoch]3,kleines Alpha-methylencarboxylat erhielt, F. 127 bis 128,5°C.
Beispiel 4
2,48 g Äthyl-(Z)-5,7-dimethyl-6-äthoxycarbonylphthalid-großes Delta[hoch]3,kleines Alpha-methylencarboxylat wurden in 50 ml n-Propanol gelöst. Es wurden 4,70 g einer 80 %-igen wäßrigen Hydrazin- hydratlösung zugegeben und die Mischung wurde zehn Stunden lang unter Rückfluß auf 110°C erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde abgekühlt und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt, wobei man 2,25 g (Ausbeute 90,7 %) 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäurehydrazid erhielt, F. 243 bis 245°C (Zersetzung unter Schäumen)
IR-Spektrum: kleines Ny[hoch]KBr[tief]max (cm[hoch]-1): 3320, 3180, 1724, 1655, 1604, 1526, 1280
NMR-Spektrum (DMSO-d[tief]6):
kleines Delta = 1.35 (t, 3 H, J = 7 Hz; OCH[tief]2CH[tief]3), 2.39, 2.78 (s, s, 3 H, 3 H; Phenyl-CH[tief]3), 3.72 (s, 2 H; CH[tief]2), 4.40 (q, 2 H, J = 7 Hz; OCH[tief]2 CH[tief]3), 3.5 - 4.7 (breit, 2 H; NH[tief]2), 7.60 (s, 1 H; Phenyl-H), 9.25 (s, 1 H; NHNH[tief]2), 12.36 (s, 1 H; NH)
Beispiel 5
0,33 g Äthyl-(E,Z)-5,7-dimethyl-6-äthoxycarbonylphthalid-großes Delta[hoch]3,kleines Alpha-methylencarboxylat (Gemisch der oben genannten geometrischen Isomeren (III'):(III") = 9:4) wurden in 7 ml n-Propanol gelöst, dann wurden 0,63 g einer 80 %-igen wäßrigen Hydrazinhydratlösung zugegeben. Die Umsetzung und die Nachbehandlung wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 durchgeführt, wobei man 0,31 g (Ausbeute
93,6 %) 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäurehydrazid erhielt.
Dieses Produkt war mit dem in Beispiel 4 erhaltenen Produkt in bezug auf F. und die IR- und NMR-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 6
0,20 g Äthyl-(Z)-5,7-dimethyl-6-methoxycarbonylphthalid-großes Delta[hoch]3,kleines Alpha-methylencarboxylat wurden in 4 ml n-Propanol gelöst, dann wurden 0,41 g einer 80 %-igen wäßrigen Hydrazinhydratlösung zugegeben. Die Umsetzung und die Nachbehandlung wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 durchgeführt. Auf diese Weise erhielt man 0,14 g (Ausbeute 68,2 %) 6,8-Dimethyl-7-methoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäurehydrazid, F. 257,5 bis 259,0°C (Zersetzung unter Schäumen)
IR-Spektrum: kleines Ny[hoch]KBr[tief]max (cm[hoch]-1) = 3300, 3170, 3040, 2940, 1725, 1650, 1603, 1532, 1435, 1285
NMR-Spektrum (DMSO-d[tief]6):
kleines Delta = 2.38, 2.76 (s, s, 3 H, 3 H; Phenyl-CH[tief]3), 3.72 (s, 2 H; CH[tief]2), 3.94 (s, 3 H; CH[tief]3O), 3.6 - 4.7 (breit, 2 H; NH[tief]2), 7.64 (s, 1 H; Phenyl-H), 9.26 (s, 1 H; NH NH[tief]2), 12.38 (s, 1 H; NH)
Beispiel 7
25,0 g 3,5-Dimethyl-4-äthoxycarbonylphthalsäureanhydrid und 43,5 g Methoxycarbonylmethylentriphenylphosphoran wurden zu 100 ml Benzol zugegeben und 4 Stunden lang bei 20 bis 25°C gerührt. Nach der Umsetzung wurde die Reaktionsmischung unter vermindertem Druck eingeengt, der Rückstand wurde in 800 ml n-Propanol gelöst, es wurden 64,0 g einer 80 %-igen wäßrigen Hydrazinhydratlösung zugegeben und die Mischung wurde 10 Stunden lang unter Rückfluß erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde abgekühlt und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt. Auf diese Weise erhielt man 27,2 g (Ausbeute 85,4 %) 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäurehydrazid. Dieses Produkt war mit dem in Beispiel 4 erhaltenen Produkt in bezug auf F., IR- und NMR-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 8
12,00 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäurehydrazid wurden zu 380 ml 2 n Chlorwasserstoffsäure zugegeben und 5 Stunden lang unter Rückfluß erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde abgekühlt und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Auf diese Weise erhielt man 10,2 g (Ausbeute 89,0 %) 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäure, F. 162,5 bis 163,5°C (Zersetzung unter Schäumen).
IR-Spektrum: kleines Ny[hoch]KBr[tief]max (cm[hoch]-1) = 3240, 2300 - 3000 (breit), 1730, 1700 (Schulter), 1640, 1602, 1280
NMR-Spektrum (DMSO-d[tief]6):
kleines Delta = 1.37 (t, 3 H, J = 7 Hz; OCH[tief]2 CH[tief]3), 2.42, 2.82 (s, s, 3 H, 3 H; Phenyl-CH[tief]3), 3.94 (s, 2 H; CH[tief]2), 4.43 (q, 2 H, J = 7 Hz; OCH[tief]2 CH[tief]3), 2 - 6 (breit, 1 H; COOH), 7.61 (s, 1 H; Phenyl-H), 12.45 (s, 1 H; NH)
Beispiel 9
2,00 g 6,8-Dimethyl-7-methoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäurehydrazid wurden zu 50 ml 3n Chlorwasserstoffsäure zugegeben und 2 Stunden lang unter Rückfluß erhitzt, danach wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 8 behandelt. Auf diese Weise erhielt man 1,80 g (Ausbeute 94,4 %) 6,8-Dimethyl-7-methoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäure, F. 203 bis 205°C (Zersetzung unter Schäumen)
IR-Spektrum: kleines Ny[hoch]KBr[tief]max (cm[hoch]-1) = 3300, 3160, 3035, 2300 - 3000 (breit), 1733, 1697,
1663, 1603, 1438, 1290, 1250, 1175, 1145
NMR-Spektrum (DMSO-d[tief]6):
kleines Delta = 2.40, 2.78 (s, s, 3 H, 3 H; Phenyl-CH[tief]3), 3.96 (s, 5 H; CH[tief]2, CH[tief]3O), 5 - 10 (breit, 1 H; COOH), 7.61 (s, 1 H; Phenyl-H), 2.45 (s, 1 H; NH)
Beispiel 10
0,40 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäure wurden in 10 ml Eisessig gelöst, es wurden 0,24 g Brom zugegeben und die Mischung wurde 3 Stunden lang unter Rühren bei Raumtemperatur reagieren gelassen. Die Essigsäure wurde unter vermindertem Druck abdestilliert, zu dem Rückstand wurde Wasser zugegeben, die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt und die Kristalle wurden aus einem Aceton/n-Hexan-Gemisch umkristallisiert. Auf diese Weise erhielt man 0,47 g (Ausbeute 92,9 %) 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-bromessigsäure, F. 202,5 bis 204°C.
IR-Spektrum: kleines Ny[hoch]KBr[tief]max (cm[hoch]-1): 3170, 2200 - 3000 (breit), 1730, 1660, 1605, 1278, 1240, 1145, 1120
NMR-Spektrum (DMSO-d[tief]6): kleines Delta = 1.40 (t, 3 H, J = 7 Hz; OCH[tief]2 CH[tief]3), 2.45, 2.80 (s, s, 3 H, 3 H; Phenyl-CH[tief]3), 4.46 (q, 2 H, J = 7 Hz; OCH[tief]2 CH[tief]3), 4 ~ 7 (breit, COOH), 6.47 (s, 1 H; BrCH), 7.87 (s, 1 H; Phenyl-H), 12.77 (s, 1 H; NH)
Beispiel 11
1,00 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäure wurden in 20 ml Eisessig gelöst, es wurden 0,61 g Sulfurylchlorid zugegeben und die Mischung wurde 7 Stunden lang unter Rühren bei Raumtemperatur reagieren gelassen. Die Mischung wurde unter vermindertem Druck eingeengt, wobei die Essigsäure entfernt wurde, und der Rückstand wurde aus einem Aceton/n-Hexan-Gemisch umkristallisiert. Auf diese Weise erhielt man 1,00 g (Ausbeute 89,4 %) 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-chloressigsäure, F. 188 bis 189°C.
IR-Spektrum: kleines Ny[hoch]KBr[tief]max (cm[hoch]-1) = 3026, 2200 - 3000 (breit), 1730, 1663, 1603, 1277, 1240, 1150, 1120
NMR-Spektrum (DMSO-d[tief]6):
kleines Delta = 1.38 (t, 3 H, J = 7 Hz; OCH[tief]2 CH[tief]3), 2.46, 2.82 (s, s, 3 H, 3 H; Phenyl-CH[tief]3),
4.45 (q, 2 H, J = 7 Hz; OCH[tief]2 CH[tief]3), 4 ~ 7 (breit, COOH), 6.40 (s, 1 H; Cl CH), 7.85 (s, 1 H; Phenyl-H), 12.77 (s, 1 H; NH)
Beispiel 12
1,27 g 6,8-Dimethyl-7-methoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäure wurden in 40 ml Eisessig suspendiert, es wurden 0,77 g Sulfurylchlorid zugegeben, die Mischung wurde 4 Stunden lang unter Rühren bei Raumtemperatur reagieren gelassen und danach wurde sie auf die gleiche Weise wie in Beispiel 11 behandelt. Auf diese Weise erhielt man 1,10 g (Ausbeute 77,4 %) 6,8-Dimethyl-7-methoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-chloressigsäure, F. 249 bis 250°C (Zersetzung)
IR-Spektrum: kleines Ny[hoch]KBr[tief]max (cm[hoch]-1) = 3160, 3040, 2930, 2300 ~ 3000 (breit), 1730, 1667, 1603, 1440, 1283, 1242, 1145, 1118
NMR-Spektrum (DMSO-d[tief]6):
kleines Delta = 2.42, 2.78 (s, s, 3 H, 3 H; Phenyl-CH[tief]3), 3.96 (s, 3 H; CH[tief]3O), 6.38 (s, 1 H; CHCl), 7.83 (s, 1 H; Phenyl-H), 9.32 (breit, 1 H; COOH), 12.75 (s, 1 H; NH)
Beispiel 13
3,80 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-bromessigsäure wurden in 100 ml Eisessig gelöst und 2 Stunden lang unter Rühren auf 100°C erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck eingeengt zur Entfernung der Essigsäure, zu dem Rückstand wurde Wasser zugegeben und die dabei erhaltenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt, wobei man ein Rohprodukt erhielt. Es wurde aus Benzol umkristallisiert und auf diese Weise erhielt man 2,90 g (Ausbeute 85,5 %) Äthyl-4-brommethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 202 bis 203°C.
Beispiel 14
3,40 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-chloressigsäure wurden in 100 ml Eisessig gelöst und danach auf die gleiche Weise wie in Beispiel 13 reagieren gelassen und nachbehandelt. Auf diese Weise erhielt man 2,65 g (Ausbeute 89,9 %) Äthyl-4-chlormethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 184 bis 186°C.
Beispiel 15
0,50 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-chloressigsäure wurden in 20 ml Toluol gelöst und 2 Stunden lang unter Rühren bei 90°C reagieren gelassen. Die Reaktionsmischung wurde abgekühlt und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt. Auf diese Weise erhielt man 0,31 g (Ausbeute 70,1 %) Äthyl-4-chlor- methyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat. Es war mit dem in Beispiel 14 erhaltenen Produkt in bezug auf den Schmelzpunkt identisch.
Beispiel 16
0,97 g 6,8-Dimethyl-7-methoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-chloressigsäure wurden in 30 ml Eisessig gelöst und auf die gleiche Weise wie in Beispiel 13 reagieren gelassen und nachbehandelt. Auf diese Weise erhielt man 0,73 (Ausbeute 86,7 %) Methyl-4-chlormethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 253 bis 255°C.
Beispiel 17
2,00 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäure wurden in 50 ml Eisessig gelöst, dann wurden 1,20 g Brom zugegeben. Die Mischung wurde 3 Stunden lang bei Raumtemperatur reagieren gelassen und dann 2 Stunden lang auf 100°C erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde abgekühlt, es wurde Wasser zugegeben, die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt und die Kristalle wurden aus Benzol umkristallisiert. Auf diese Weise erhielt man 1,80 g (Ausbeute 80,4 %) Äthyl-4-brommethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat. Dieses Produkt war mit dem in Beispiel 13 erhaltenen Produkt in bezug auf den Schmelzpunkt vollkommen identisch.
Beispiel 18
3,40 g Äthyl-4-brommethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7- carboxylat wurden in 50 ml Dimethylformamid gelöst, dann wurden 2,04 g Natriumformiat zugegeben und die Mischung wurde eine Stunde lang unter Rühren bei 60°C reagieren gelassen. Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck eingeengt, um das Lösungsmittel abzudestillieren, zu dem Rückstand wurde Wasser zugegeben, die dabei erhaltenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt und die Kristalle wurden aus Äthanol umkristallisiert. Auf diese Weise erhielt man 2,42 g (Ausbeute 79,6 %) Äthyl-6,8-dimethyl-4-formyloxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 152 bis 154°C.
Beispiel 19
15,00 g Äthyl-4-brommethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden in 300 ml Eisessig gelöst, dann wurden 10,80 g Natriumacetat zugegeben und die Mischung wurde unter Rühren und unter Rückfluß reagieren gelassen und 7 Stunden lang erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 18 behandelt, wobei man 13,65 g (Ausbeute 97,0 %) Äthyl-4-acetoxymethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat erhielt, F. 162 bis 164°C.
Beispiel 20
3,40 g Äthyl-4-brommethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden in 40 ml Dimethylformamid gelöst, es wurden 2,89 g Natriumpropionat zugegeben und die Mischung wurde eine Stunde lang bei 60°C reagieren gelassen. Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck einge- engt. Der Rückstand wurde in 200 ml Äthylacetat gelöst, die Lösung wurde mit Wasser gewaschen, entwässert und über Magnesiumsulfat getrocknet. Das Magnesiumsulfat wurde abfiltriert, das Filtrat wurde unter vermindertem Druck eingeengt und der Rückstand wurde aus Äthanol umkristallisiert. Auf diese Weise erhielt man 2,79 g (Ausbeute 84,7 %) Äthyl-6,8-dimethyl-4-propionyloxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 130 bis 132°C.
Beispiel 21
2,95 g Äthyl-4-chlormethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden in 110 ml Dimethylformamid gelöst, es wurden 9,20 g Natriumstearat zugegeben und die Mischung wurde zwei Stunden lang bei 60°C reagieren gelassen. Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck eingeengt. Der Rückstand wurde in 500 ml Äthylacetat gelöst, die Lösung wurde gründlich mit warmem Wasser gewaschen und dann unter vermindertem Druck eingeengt, wobei man ein Rohprodukt erhielt. Dieses wurde unter Verwendung eines Benzol/Äthylacetat-Lösungsmittelgemisches einer Silikagel-Säulenchromatographie unterworfen und dabei erhielt man 3,61 g (Ausbeute 66,3 %) Äthyl-6,8-dimethyl-4-stearoyloxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 91 bis 93°C.
Beispiel 22
2,95 g Äthyl-4-chlormethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7- carboxylat wurden in 60 ml Tetrahydrofuran gelöst, dann wurden 2,88 g Natriumbenzoat und 0,22 g 18-Crown-6 als Katalysator zugegeben und die Mischung wurde 2 Stunden lang bei 50°C reagieren gelassen. Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck eingeengt, um das Lösungsmittel abzudestillieren, zu dem Rückstand wurde Wasser zugegeben und die dabei erhaltenen rohen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt und dann aus Äthanol umkristallisiert. Dabei erhielt man 2,90 g (Ausbeute 76,2 %) Äthyl-4-benzoyloxymethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 178 bis 179°C.
Beispiel 23
2,95 g Äthyl-4-chlormethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden in 60 ml Tetrahydrofuran gelöst, dann wurden 4,06 g Natrium-p-nitrophenylacetat und 0,20 g 18-Crown-6 als Katalysator zugegeben und anschließend wurden die Umsetzung und die Nachbehandlung auf die gleiche Weise wie in Beispiel 22 durchgeführt. Die rohen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt und aus einem Lösungsmittelgemisch aus Äthanol und Chloroform umkristallisiert. Dabei erhielt man 3,70 (Ausbeute 84,3 %) Äthyl-6,8-dimethyl-4-p-nitrophenylacetoxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 222,5 bis 223°C (Zersetzung unter Schäumen).
Beispiel 24
0,11 g Methyl-4-chlormethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden in 3 ml Eisessig gelöst, dann wurden
0,32 g Natriumacetat zugegeben und die Mischung wurde 40 Stunden lang unter Rühren, unter Erhitzen und unter Rückfluß reagieren gelassen. Die Mischung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 18 behandelt, wobei man ein Rohprodukt erhielt. Dieses wurde aus Methanol umkristallisiert und dabei erhielt man 0,10 g (Ausbeute 84,3 %) Methyl-4-acetoxymethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 185 bis 187°C.
Beispiel 25
0,31 g n-Propyl-4-chlormethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden in 6,2 ml Eisessig gelöst und dann wurden 0,49 g Natriumacetat zugegeben. Die Mischung wurde 20 Stunden lang unter Rühren und unter Erhitzen unter Rückfluß reagieren gelassen. Die Reaktionsmischung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 18 behandelt und dabei erhielt man 0,31 g (Ausbeute 93,9 %) n-Propyl-4-acetoxymethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 141 bis 142°C.
Beispiel 26
3,83 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-bromessigsäure wurden in 50 ml Ameisensäure gelöst, dann wurden 3,40 g Natriumformiat zugegeben. Unter Rühren wurde die Mischung 17 Stunden lang bei 105°C reagieren gelassen. Nach der Umsetzung wurde die Ameisensäure unter vermindertem Druck abdestilliert, zu dem Rückstand wurde Wasser zu- gegeben und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt. Auf diese Weise erhielt man 2,85 g (Ausbeute 93,7 %) Äthyl-6,8-dimethyl-4-formyloxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat. Dieses Produkt war mit dem in Beispiel 18 erhaltenen Produkt in bezug auf den Schmelzpunkt vollkommen identisch.
Beispiel 27
3,83 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-bromessigsäure wurden in 70 ml Eisessig gelöst, dann wurden 3,28 g Natriumacetat zugegeben. Die Mischung wurde unter Rühren auf 120°C erhitzt und 6 Stunden lang reagieren gelassen. Nach der Reaktion wurde die Essigsäure unter vermindertem Druck abdestilliert, zu dem Rückstand wurde Wasser zugegeben und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt. Auf diese Weise erhielt man 3,14 g (Ausbeute 98,6 %) Äthyl-4-acetoxymethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat. Dieses Produkt war mit dem in Beispiel 19 erhaltenen Produkt in bezug auf den Schmelzpunkt vollkommen identisch.
Beispiel 28
3,39 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-chloressigsäure wurden in 70 ml Eisessig gelöst, dann wurden 3,28 g Natriumacetat zugegeben. Danach wurden die Umsetzung und die Nachbehandlung auf die gleiche Weise wie in Beispiel 27 durchgeführt. Auf diese Weise erhielt man 3,10 g (Ausbeute 97,4 %) Äthyl-4-acetoxymethyl-
6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat. Dieses Produkt war mit dem in Beispiel 19 erhaltenen Produkt in bezug auf den Schmelzpunkt vollkommen identisch.
Beispiel 29
0,97 g 6,8-Dimethyl-7-methoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-chloressigsäure wurden in 20 ml Eisessig gelöst, dann wurden 1,30 g Natriumacetat zugegeben. Die Umsetzung und die Behandlung wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 27 durchgeführt. Auf diese Weise erhielt man ein Rohprodukt, das aus Methanol umkristallisiert wurde, wobei man 0,67 g (Ausbeute 73,4 %) Methyl-4-acetoxymethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat erhielt, F. 185 bis 187°C.
Beispiel 30
0,91 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäure wurden in 20 ml Eisessig gelöst, dann wurden 0,57 g Brom zugegeben. Die Mischung wurde 3 Stunden lang unter Rühren bei Raumtemperatur umgesetzt, danach wurden 0,99 g Natriumacetat zugegeben und die erhaltene Mischung wurde 6 Stunden lang unter Rückfluß auf 120°C erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck eingeengt, um die Essigsäure abzudestillieren, und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt. Auf diese Weise erhielt man 0,94 g (Ausbeute 98,5 %) Äthyl-4-acetoxymethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat. Dieses Produkt war mit dem in Beispiel 19 erhaltenen Produkt in bezug auf den Schmelzpunkt vollkommen identisch.
Beispiel 31
6,40 g Äthyl-4-acetoxymethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden in einer Mischung aus 60 ml einer 1n Natriumhydroxidlösung und 60 ml Methanol gelöst und 3 Stunden lang unter Rühren bei 20°C hydrolysiert. Nach der Umsetzung wurde das Methanol abdestilliert und der pH-Wert der dabei erhaltenen konzentrierten Mischung wurde mit 10 %-iger Chlorwasserstoffsäure auf 4 eingestellt. Die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt und diese rohen Kristalle wurden aus wäßrigem Äthanol umkristallisiert. Dabei erhielt man 4,40 g (Ausbeute 79,6 %) Äthyl-6,8-dimetyhl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 171,5 bis 173°C. Dieses Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf ihre IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 32
3,18 g Äthyl-4-acetoxymethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden in einer Mischung aus 30 ml 1n Chlorwasserstoffsäure und 30 ml Methanol gelöst und 5 Stunden lang unter Rühren bei 60°C hydrolysiert. Nach der Umsetzung wurde das Methanol abdestilliert, der pH-Wert der konzentrierten Mischung wurde mit einer 10 %-igen Natriumhydroxidlösung auf 4 eingestellt und danach auf die gleiche Weise wie in Beispiel 31 behandelt. Auf diese Weise erhielt man 2,10 g (Ausbeute 76,0 %) Äthyl-6,8-di- methyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 171,5 bis 173°C. Dieses Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf die IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 33
3,04 g Äthyl-6,8-dimethyl-4-formyloxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden in einer Mischung aus 30 ml einer 1n Natriumhydroxidlösung und 30 ml Methanol gelöst und eine Stunde lang unter Rühren bei 20°C hydrolysiert, danach wurde sie auf die gleiche Weise wie in Beispiel 31 behandelt. Auf diese Weise erhielt man 2,25 g (Ausbeute 81,4 %) Äthyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 171,5 bis 173°C.
Dieses Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf ihre IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 34
3,28 g Äthyl-6,8-dimethyl-4-propionyloxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden in einer Mischung aus 30 ml einer 1n Natriumhydroxidlösung und 30 ml Äthanol gelöst und eine Stunde lang unter Rühren bei 20°C hydrolysiert, danach wurde die Reaktionsmischung auf die gleiche Weise wie in Beispiel 31 behandelt. Auf diese Weise erhielt man 2,14 g (Ausbeute 77,8 %) Äthyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 171 bis 173°C. Dieses
Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf ihre IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 35
2,17 g Äthyl-6,8-dimethyl-4-stearoyloxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden in einer Mischung aus 30 ml einer 1n Natriumhydroxidlösung und 30 ml Methanol gelöst und zwei Stunden lang unter Rühren bei 20°C hydrolysiert, dann wurde die Reaktionsmischung auf die gleiche Weise wie in Beispiel 31 behandelt. Auf diese Weise erhielt man 0,81 g (Ausbeute 73,4 %) Äthyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 171 bis 173°C. Dieses Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf die NMR-, IR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 36
1,90 g Äthyl-4-benzoyloxymethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden in einer Mischung aus 20 ml einer 1n Natriumhydroxidlösung und 20 ml Methanol gelöst und 5 Stunden lang unter Rühren bei 20°C hydrolysiert, dann wurde die Reaktionsmischung auf die gleiche Weise wie in Beispiel 31 behandelt. Auf diese Weise erhielt man 0,94 g (Ausbeute 68,0 %) Äthyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 171,5 bis 173°C. Dieses Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf die IR-, NMR- und UV-Spektren voll- kommen identisch.
Beispiel 37
2,20 g Äthyl-6,8-dimethyl-4-p-nitrophenylacetoxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden in einer Mischung aus 20 ml einer 1n Natriumhydroxidlösung und 20 ml Methanol gelöst und danach hydrolysiert und auf die gleiche Weise wie in Beispiel 36 nachbehandelt. Auf diese Weise erhielt man 0,86 g (Ausbeute 62,3 %) Äthyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 171,5 bis 173°C. Dieses Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf die IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 38
0,31 g Methyl-4-acetoxymethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden in einer Mischung aus 10 ml einer 1n Natriumhydroxidlösung und 10 ml Methanol gelöst und danach hydrolysiert und nachbehandelt wie in Beispiel 31. Auf diese Weise erhielt man 0,20 g (Ausbeute 76,2 %) Methyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 202 bis 203°C. Dieses Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf die IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 39
1,66 g n-Propyl-4-acetoxymethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-
7-carboxylat wurden in einer Mischung aus 20 ml einer 1n Natriumhydroxidlösung und 20 ml Methanol gelöst und zwei Stunden lang unter Rühren bei 20°C hydrolysiert und danach wurde die Reaktionsmischung auf die gleiche Weise wie in Beispiel 31 behandelt. Auf diese Weise erhielt man 1,23 g (Ausbeute 84,7 %) n-Propyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 179 bis 180°C.
IR-Spektrum: kleines Ny[hoch]KBr[tief]max (cm[hoch]-1) = 3160, 2920, 1725, 1650, 1600, 1270, 1230, 1150, 1115, 1030
NMR-Spektrum (DMSO-d[tief]6):
kleines Delta = 0.97 (t, 3 H, J = 7 Hz; OCH[tief]2CH[tief]2CH[tief]3), 1.74 (multi, 2 H; OCH[tief]2CH[tief]2CH[tief]3), 2.40, 2.77 (s, s, 3 H, 3 H; Phenyl-CH[tief]3), 4.31 (t, 2 H, J = 7 Hz; OCH[tief]3CH[tief]2CH[tief]3), 4.64 (d, 2 H, J = 6 Hz; CH[tief]2OH), 5.4 (t, 1 H, J = 6 Hz; OH), 7.84 (s, 1 H; Phenyl-H), 12.36 (s, 1 H; NH)
Beispiel 40
1,70 g Äthyl-4-brommethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden zu einer Mischung aus 50 ml Wasser und 10 ml Dioxan zugegeben, danach wurden 1,30 g Natriumhydrogencarbonat zugegeben. Die Mischung wurde 10 Stunden lang unter Rückfluß erhitzt, um die Hydrolyse zu bewirken. Die Reaktionsmischung wurde mit 150 ml Wasser verdünnt, ihr pH-Wert wurde mit 10 %-iger Chlorwasserstoffsäure auf 3 eingestellt, die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt und die Kristalle wurden aus wäßrigem Äthanol umkristallisiert. Dabei erhielt man 1,02 g (Ausbeute 74,0 %) Äthyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 171 bis 173°C. Dieses Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf die IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 41
3,00 g Äthyl-4-chlormethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden zu einer Mischung aus 100 ml Wasser und 10 ml Äthanol zugegeben, danach wurden 2,50 g Natriumhydrogencarbonat zugegeben. Die Mischung wurde zwei Stunden lang unter Rückfluß erhitzt, um die Hydrolyse zu bewirken. Danach wurde die Reaktionsmischung eingeengt, um das Lösungsmittel abzudestillieren und die eingeengte Mischung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 40 behandelt. Auf diese Weise erhielt man 2,20 g (Ausbeute 73,0 %) Äthyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 171 bis 173°C. Dieses Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf die IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 42
1,00 g Äthyl-4-brommethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carb- oxylat wurden zu einer Mischung aus 23 ml Dimethylformamid und 23 ml Wasser zugegeben, dann wurden 1,23 g Natriumacetat zugegeben. Die Mischung wurde 5 Stunden lang unter Rühren auf 60°C erhitzt, um die Hydrolyse zu bewirken. Nach der Umsetzung wurde das Lösungsmittel abdestilliert, zu dem Rücktand wurde Wasser zugegeben, der pH-Wert wurde mit Chlorwasserstoffsäure auf 4 eingestellt, die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt und das dabei erhaltene Rohprodukt wurde aus wäßrigem Äthanol umkristallisiert. Dabei erhielt man 0,56 g (Ausbeute 68,6 %) Äthyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 171 bis 173°C. Dieses Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf die IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 43
0,56 g Methyl-4-chlormethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden zu einer Mischung aus 20 ml Wasser und 5 ml Äthanol zugegeben, dann wurden 0,50 g Natriumhydrogencarbonat zugegeben. Danach wurde die Mischung auf die gleiche Weise wie in Beispiel 41 umgesetzt und nachbehandelt. Auf diese Weise erhielt man 0,39 g (Ausbeute 74,3 %) Methyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 202 bis 203°C. Dieses Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf die IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 44
0,31 g n-Propyl-4-chlormethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden zu einer Mischung aus 10 ml Wasser und 2 ml Äthanol zugegeben, dann wurden 0,30 g Natriumhydrogencarbonat zugegeben. Anschließend wurde die Mischung auf die gleiche Weise wie in Beispiel 41 umgesetzt und behandelt. Auf diese Weise erhielt man 0,20 g (Ausbeute 68,9 %) n-Propyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 179 bis 180°C. Dieses Produkt war mit dem in Beispiel 39 erhaltenen Produkt in bezug auf die IR- und NMR-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 45
0,34 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-chloressigsäure wurden zu einer Lösung von 0,42 g Natriumhydrogencarbonat in 5 ml Wasser zugegeben. Die Mischung wurde 6 Stunden lang unter Rühren auf 110°C erhitzt, um die Hydrolyse zu bewirken. Nach der Reaktion wurde der pH-Wert der Reaktionsmischung mit 1n Chlorwasserstoffsäure auf 2 eingestellt, das abgetrennte Öl wurde mit Äthylacetat extrahiert, die Äthylacetatschicht wurde mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und das Äthylacetat wurde durch Einengen unter vermindertem Druck abdestilliert. Auf diese Weise erhielt man 0,26 g (Ausbeute 81 %) 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-hydroxyessigsäure, F. 124 bis 128°C.
IR-Spektrum: kleines Ny[hoch]KBr[tief]max (cm[hoch]-1) = 3700 ~ 3000 (breit), 3321, 2996, 3000 ~ 2200, 1730, 1645, 1635, 1605, 1440, 1430, 1275, 1240
NMR-Spektrum (DMSO-d[tief]6):
kleines Delta = 1.35 (t, 3 H, J = 7 Hz; OCH[tief]2 CH[tief]3), 2.38, 2.78 (s, s, 3 H, 3 H; Phenyl-CH[tief]3), 4.42 (q, 2 H, J = 7 Hz; OCH[tief]2 CH[tief]3), 5.33 (s, 1 H; CH), 4 ~ 8 (breit, 2 H; OH, COOH), 7.86 (s, 1 H; Phenyl-H), 12.25 (s, 1 H; NH)
Wenn man in diesem Beispiel die 0,34 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-chloressigsäure durch 0,38 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-bromessigsäure ersetzt, kann auf entsprechende Weise die 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-hydroxyessigsäure erhalten werden.
Beispiel 46
0,32 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-hydroxyessigsäure wurden zu 1 ml 0,1 n Chlorwasserstoffsäure zugegeben, dann wurden 5 ml Wasser zugegeben. Die Mischung wurde 10 Stunden lang unter Rühren auf 105 bis 110°C erhitzt, um die Decarboxylierung zu bewirken. Nach der Umsetzung wurde der pH-Wert der Reaktionsmischung mit einer 0,1n Natriumhydroxidlösung auf 4 eingestellt, die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt, wobei man ein Rohprodukt erhielt, das aus wäßrigem Äthanol umkristallisiert wurde. Auf diese Weise erhielt man 0,21 g (Ausbeute 76 %) des gewünschten Produkts, d.h. Äthyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxy- lat, F. 171,5 bis 173°C. Dieses Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf die IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Auf die gleiche Weise konnte aus 6,8-Dimethyl-7-methoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-hydroxyessigsäure das Methyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-4-carboxylat hergestellt werden, F. 202 bis 203°C. Dieses Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf die IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 47
0,50 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-bromessigsäure wurden zu 20 ml Wasser zugegeben und 20 Stunden lang unter Rühren auf 100°C erhitzt, um gleichzeitig die Hydrolyse und die Decarboxylierung zu bewirken. Nach der Reaktion wurden die ausgefallenen Kristalle durch Filtrieren gesammelt und man erhielt 0,25 g (Ausbeute 69 %) der gewünschten Verbindung, d.h. Äthyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 171,5 bis 173°C. Dieses Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf die IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Auf ähnliche Weise konnte aus 6,8-Dimethyl-7-methoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-bromessigsäure das Methyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 202 bis 203°C, hergestellt werden. Dieses Produkt war mit einem anderweitig synthetisierten Produkt in bezug auf die IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 48
0,38 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-bromessigsäure wurden zu einer Lösung von 0,42 g Natriumhydrogencarbonat in 5 ml Wasser zugegeben, danach wurden die Umsetzung und die Nachbehandlung auf die gleiche Weise wie in Beispiel 45 durchgeführt. Auf diese Weise erhielt man 0,20 g (Ausbeute 62 %) der gewünschten Verbindung, d.h. 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-hydroxyessigsäure, F. 124 bis 128°C. Dieses Produkt war mit dem in Beispiel 45 erhaltenen Produkt in bezug auf die IR- und NMR-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 49
0,50 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-bromessigsäure wurden zu 20 ml Wasser zugegeben und 20 Stunden lang unter Rühren auf 100°C erhitzt, um gleichzeitig die Hydrolyse und die Decarboxylierung zu bewirken. Nach der Umsetzung wurden die ausgefallenen Kristalle durch Filtrieren gesammelt und man erhielt 0,25 g (Ausbeute 69 %) Äthyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 171,5 bis 173°C. Dieses Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf die IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Auf entsprechende Weise konnte aus 6,8-Dimethyl-7-methoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-bromessigsäure das Methyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 202 bis 203°C, hergestellt werden. Dieses Produkt war mit einem anderweitig synthetisierten Produkt in bezug auf die IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 50
0,32 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-hydroxyessigsäure wurden zu einer Lösung von 65 mg konzentrierter Schwefelsäure in 6 ml Wasser zugegeben, danach wurden die Reaktion und die Nachbehandlung auf die gleiche Weise wie in Beispiel 46 durchgeführt. Auf diese Weise erhielt man 0,17 g (Ausbeute 62 %) der gewünschten Verbindung, d.h. Äthyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, F. 171,5 bis 173°C. Dieses Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf die IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 51
0,32 g 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-hydroxyessigsäure wurden zu 5 ml Wasser zugegeben, dann wurden 0,04 g p-Toluolsulfonsäure zugegeben. Danach wurden die Umsetzung und die Nachbehandlung auf die gleiche Weise wie in Beispiel 46 durchgeführt und man erhielt 0,20 g (Ausbeute 72 %) der gewünschten Verbindung, d.h. Äthyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carb- oxylat, F. 171,5 bis 173°C. Dieses Produkt war mit einer anderweitig synthetisierten authentischen Probe in bezug auf die IR-, NMR- und UV-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 52
10 ml Toluol wurden zu 2,48 g (10,0 mMol) 3,5-Dimethyl-4-äthoxycarbonylphthalsäureanhydrid und 3,62 g (12,0 mMol) Cyanomethylentriphenylphosphoran zugegeben und die Mischung wurde unter Rühren über Nacht bei Raumtemperatur reagieren gelassen. Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck eingeengt und der Rückstand wurde einer Silikagel-Säulenchromatographie unterworfen (Merck Silica Gel[hoch](R), 150 g, Teilchengröße 0,20 bis 0,065 mm (70 bis 230 mesh), entwickelt mit Benzol/Äthylacetat (Volumenverhältnis 20:1)), um die beiden Produkte, die geometrische Isomere zueinander waren, voneinander zu trennen. Die die jeweiligen Isomeren enthaltenden Fraktionen wurden gesammelt und unter vermindertem Druck eingeengt, wobei man erhielt:
(Z)-3-Cyanomethylen-5,7-dimethyl-6-äthoxycarbonylphthalid, 433 mg (1,60 mMol), Ausbeute 16,0 %, F. 108 bis 109°C;
(E)-3-Cyanomethylen-5,7-dimethyl-6-äthoxycarbonylphthalid, 329 mg (1,20 mMol), Ausbeute 12,0 %, F. 135 bis 136°C.
Beispiel 53
0,10 g (0,37 mMol) (Z)-3-Cyanomethylen-5,7-dimethyl-6-äthoxycarbonylphthalid wurden in 3,0 ml Äthanol gelöst, dann wurden 0,23 g (3,7 mMol) einer 80 %-igen wäßrigen Hydrazinhydratlösung zugegeben. Die Mischung wurde über Nacht unter
Rückfluß erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck eingeengt und der Rückstand wurde aus Äthanol umkristallisiert. Auf diese Weise erhielt man 0,65 g (0,23 mMol) 4-Cyanomethyl-6,8-dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon, Ausbeute 62 %, F. 191 bis 192°C.
IR-Spektrum: kleines Ny[hoch]KBr[tief]max (cm[hoch]-1) = 3160, 3050, 2950, 2260, 1730, 1650, 1605, 1278, 1247, 1153, 1122, 1040
NMR-Spektrum (CDCl[tief]3):
kleines Delta = 1.37 (t, 3 H, J = 7.0 Hz; OCH[tief]2CH[tief]2), 2.45 (s, 3 H; Phenyl-CH[tief]3), 2.82 (s, 3 H; Phenyl-CH[tief]3), 4.43 (s, 2 H; -CH[tief]2CN), 4.46 (q, 2 H, J = 7.0 Hz; OCH[tief]2CH[tief]3), 7.68 (s, 1 H; Phenyl-H), 12.15 (breit, 1 H; NH)
Beispiel 54
100 ml Toluol wurden zu 12,40 g (50,0 mMol) 3,5-Dimethyl-4-äthoxycarbonylphthalsäureanhydrid und 22,08 g (73,3 mMol) Cyanomethylentriphenylphosphoran zugegeben und die Mischung wurde unter Rühren über Nacht bei Raumtemperatur umgesetzt. Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck eingeengt, der Rückstand wurde in 250 ml Äthanol gelöst, es wurden 31,3 g (500 mMol) einer 80 %-igen Hydrazinhydratlösung zugegeben und die dabei erhaltene Mischung wurde über Nacht unter Rückfluß erhitzt. Nach der Reaktion wurde die Reaktionsmischung unter vermindertem Druck eingeengt und der Rückstand wurde abgetrennt und durch Silikagel-Säulenchromatographie gereinigt (Merck Silica Gel[hoch](R), 0,20 bis 0,065 mm (70 bis 230 mesh), 1,2 kg, entwickelt mit Toluol/Äthylacetat (Volumenverhältnis 3:1)). Auf diese Weise erhielt man 4,48 g (15,7 mMol) Äthyl-4-cyanomethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, Ausbeute 31,4 %, F. 191 bis 192°C. Dieses Produkt war mit dem Produkt des Beispiels 53 in bezug auf die IR- und NMR-Spektren identisch.
Beispiel 55
285 mg (1,00 mMol) Äthyl-4-cyanomethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden in einem Lösungsmittelgemisch aus 2 ml Eisessig und 1 ml Essigsäureanhydrid gelöst, dann wurden 0,70 g (4,4 mMol) Brom zugegeben. Die Mischung wurde unter Rühren über Nacht bei Raumtemperatur reagieren gelassen. Die Reaktionsmischung wurde mit 50 ml Chloroform verdünnt und mit kaltem Wasser gewaschen. Die Chloroformschicht wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem Druck eingeengt. Der Rückstand wurde aus 10 ml Benzol umkristallisiert und man erhielt 278 mg (0,76 mMol) Äthyl-4-bromcyanomethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, Ausbeute 76 %, F. 197 bis 199°C.
Beispiel 56
0,57 g (2,00 mMol) Äthyl-4-cyanomethyl-6,8-dimethyl-1- phthalazon-7-carboxylat wurden in 6 ml Eisessig gelöst, dann wurden 0,40 g (2,5 mMol) Brom zugegeben. Die Mischung wurde über Nacht unter Rühren bei Raumtemperatur reagieren gelassen. Nach der Reaktion wurden 0,36 g 95 %-ige Schwefelsäure zu der Reaktionsmischung zugegeben und es wurde eine Stunde lang auf 80°C erhitzt. Nach dem Erhitzen wurde die Reaktionsmischung auf Raumtemperatur abgekühlt, unter vermindertem Druck eingeengt, mit 200 ml Chloroform verdünnt und mit Wasser gewaschen. Die organische Schicht wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingeengt und der Rückstand wurde aus 20 ml Chloroform umkristallisiert. Dabei erhielt man 0,65 g (1,7 mMol) Äthyl-4-(kleines Alpha-brom-kleines Alpha-carbamoylmethyl)-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, Ausbeute 85 %, F. 209 bis 211°C (Zersetzung).
IR-Spektrum: kleines Ny[hoch]KBr[tief]max (cm[hoch]-1) = 3400, 3200, 3000, 2950, 1720, 1660, 1600, 1300, 1280, 1240, 1140, 1120, 1040
NMR-Spektrum (DMSO-d[tief]6):
kleines Delta = 1.33 (t, 3 H, J = 7.0 Hz; OCH[tief]2CH[tief]3), 2.39 (s, 3 H; Phenyl-CH[tief]3), 2.76 (s, 3 H; Phenyl-CH[tief]3), 4.40 (q, 2 H, J = 7.0 Hz; OCH[tief]2CH[tief]3), 6.12 (s, 1 H; CHBr), 7.63 (s, 2 H; CONH[tief]2), 7.82 (s, 1 H; Phenyl-H), 12.70 (s, 1 H; NH)
Beispiel 57
3,82 g (10 mMol) Äthyl-4-(kleines Alpha-brom-4-carbamoylmethyl)-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden in 38 ml n-Propanol gelöst, dann wurden 19 ml konzentrierte Chlorwasserstoffsäure zugegeben. Die Mischung wurde 24 Stunden lang unter Rückfluß erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck eingeengt, um das Lösungsmittel abzudestillieren, und es wurden 5,0 ml destilliertes Wasser dem Rückstand zugegeben. Die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet, wobei man 0,83 g (30 mMol) Äthyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon-7-carboxylat erhielt, Ausbeute 30 %. Ein Teil der erhaltenen Kristalle wurde aus wäßrigem Äthanol umkristallisiert. Das dabei erhaltene Produkt stimmte mit einer authentischen Probe in bezug auf die NMR-, IR- und UV-Spektren gut überein.
Beispiel 58
285 mg (10 mMol) Äthyl-4-cyanomethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden in 1 ml 95 %-iger Schwefelsäure unter Kühlen gelöst und 5 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt, um die Reaktion zu vervollständigen. Die Reaktionsmischung wurde in zerstoßenes Eis gegossen und die dabei erhaltenen Niederschläge wurden durch Filtrieren gesammelt. Nach dem Umkristallisieren aus wäßrigem Äthanol erhielt man 269 mg (0,887 mMol) Äthyl-4-carbamoylmethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, Ausbeute 88,7 %, F. 248 bis 258°C.
IR-Spektrum: kleines Ny[hoch]KBr[tief]max (cm[hoch]-1) = 3420, 3300, 3180, 2950, 1730, 1670, 1653, 1620, 1603, 1280, 1250, 1200, 1150, 1125, 1038
NMR-Spektrum (DMSO-d[tief]6):
kleines Delta = 1.33 (t, 3 H, J = 7.0 Hz; OCH[tief]2CH[tief]3), 2.38 (s, 3 H; Phenyl-CH[tief]3), 2.77 (s, 3 H; Phenyl-CH[tief]3), 3.75 (s, 2 H, CH[tief]3CONH[tief]2), 4.42 (q, 2 H, J = 7.0 Hz; OCH[tief]2CH[tief]3), 7.05 (s, 1 H, das andere H von CH[tief]2CONH[tief]2), 7.58 (s, 2 H, das andere H von CH[tief]2CONH[tief]2 and Phenyl-H), 12.36 (s, 1 H; NH)
Beispiel 59
4 ml Eisessig wurden zu 121 mg (0,40 mMol) Äthyl-4-carbamoylmethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat zugegeben, dem 67 mg (0,42 mMol) Brom zugesetzt wurden. Die Mischung wurde unter Rühren über Nacht bei Raumtemperatur reagieren gelassen. Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck eingeengt, mit 50 ml Chloroform verdünnt und mit Wasser gewaschen. Die organische Schicht wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem Druck eingeengt, der Rückstand wurde aus
5 ml Chloroform umkristallisiert. Auf diese Weise erhielt man 130 mg (0,34 mMol) Äthyl-4-(kleines Alpha-brom-kleines Alpha-carbamoylmethyl)-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat, Ausbeute 85 %, F. 209 bis 211°C (Zersetzung). Dieses Produkt stimmte mit dem in Beispiel 56 erhaltenen Produkt in bezug auf die IR- und NMR-Spektren gut überein.
Beispiel 60
285 mg (1,00 mMol) Äthyl-4-cyanomethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden zu einer Mischung aus 2,0 ml konzentrierter Chlorwasserstoffsäure und 2,0 ml Dioxan zugegeben und zur Vervollständigung der Reaktion über Nacht unter Rückfluß erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck eingeengt, zu dem Rückstand wurde Wasser zugegeben und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt, mit Wasser gewaschen und aus wäßrigem Aceton umkristallisiert. Dabei erhielt man 260 mg (0,856 mMol) 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-7-essigsäure, Ausbeute 85,6 %, F. 162 bis 163°C (Schäumen). Dieses Produkt war mit dem in Beispiel 8 erhaltenen Produkt in bezug auf die IR- und NMR-Spektren vollkommen identisch.
Beispiel 61
303 mg (1,00 mMol) Äthyl-4-carbamoylmethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden zu 5,0 ml 2n Chlorwasserstoffsäure zugegeben und 5 Stunden lang unter Erhitzen unter Rückfluß reagieren gelassen. Nach der Reaktion wurde die Reaktionsmischung abgekühlt und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Auf diese Weise erhielt man 274 mg (0,901 mMol) 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäure, Ausbeute 90,1 %, F. 162,5 bis 163,5°C (Schäumen). Dieses Produkt stimmte mit dem Produkt des Beispiels 8 in bezug auf die IR- und NMR-Spektren gut überein.
Beispiel 62
285 mg (1,00 mMol) Äthyl-4-cyanomethyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat wurden zu einer Mischung aus 6,0 ml einer wäßrigen 2n Natriumhydroxidlösung und 3,0 ml n-Propanol zugegeben und unter Erhitzen unter Rückfluß über Nacht reagieren gelassen. Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck eingeengt, um das Lösungsmittel abzudestillieren, zu dem Rückstand wurde Wasser zugegeben, der pH-Wert der wäßrigen Mischung wurde mit Chlorwasserstoffsäure auf 1 bis 2 eingestellt und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt, mit Wasser gewaschen und aus wäßrigem Aceton umkristallisiert. Dabei erhielt man 223 mg (0,733 mMol) 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäure, Ausbeute 73,3 %, F. 163 bis 164°C (Schäumen). Dieses Produkt stimmte mit dem Produkt des Beispiels 1 in bezug auf die IR- und NMR-Spektren gut überein.
Beispiel 63
303 mg (1,00 mMol) Äthyl-4-carbamoylmethyl-6,8-dimethyl-
1-phthalazon-7-carboxylat wurden zu einer Mischung aus 6,0 ml einer 2n wäßrigen Natriumhydroxidlösung und 3,0 ml Äthanol zugegeben und über Nacht unter Rückfluß erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck eingeengt, um das Äthanol abzudestillieren, zu dem Rückstand wurde Wasser zugegeben, der pH-Wert der wäßrigen Mischung wurde mit Chlorwasserstoffsäure auf 1 bis 2 eingestellt und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt und die Kristalle wurden aus wäßrigem Aceton umkristallisiert. Auf diese Weise erhielt man 211 mg (0,695 mMol) 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäure, Ausbeute 69,5 %, F. 163 bis 164°C (Schäumen). Dieses Produkt stimmte mit dem Produkt des Beispiels 8 in bezug auf die IR- und NMR-Spektren gut überein.
Beispiel 64
535 mg Äthyl-4-(kleines Alpha-brom-kleines Alpha-carbamoylmethyl)-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat [= 4-(kleines Alpha-Brom-kleines Alpha-carbamoylmethyl)-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carbonsäureäthylester] werden in 10 ml Eisessig gelöst. Sodann werden 574 mg wasserfreies Natriumacetat zu der Lösung gegeben. Das Gemisch wird 12 Std. am Rückfluß zum Sieden erhitzt. Nach Beendigung der Umsetzung wird das Reaktionsgemisch unter vermindertem Druck und Abdestillieren des Lösungsmittels eingeengt. Zum Rückstand wird Wasser gegeben und die ausgefallenen Kristalle werden abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Auf diese Weise werden 435 mg Äthyl-4-(kleines Alpha-acetoxy-kleines Alpha-carbamoylmethyl)-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat (Ausbeute 85,7 % d. Th.) erhalten.
F.: 210 - 212°C
Beispiel 65
0,72 g Äthyl-4-(kleines Alpha-acetoxy-kleines Alpha-carbamoylmethyl)-6,8-dimethyl-1-phthalazon-7-carboxylat werden in 10 ml n-Propanol gelöst und zu der Lösung werden 5 ml konzentriertes HCL zugefügt. Das Gemisch wird 19 Std. am Rückfluß zum Sieden erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird unter vermindertem Druck und Abdestillieren des Lösungsmittels eingeengt. Der Rückstand wird mit 2 ml Wasser verdünnt und die angefallenen Kristalle werden abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Es werden so 0,43 g (Ausbeute 69 % d. Th.) erhalten.
F.: 173 - 175°C
Dieses Produkt entspricht gut anderen erfindungsgemäßen Produkten in Bezug auf in IR-, NMR- und UV-Spektrum.

Claims (7)

1. Verfahren zur Herstellung von 7-Alkoxycarbonyl-6,8-dimethyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon der allgemeinen Formel
(VIII)
worin R[tief]1 eine niedere Alkylgruppe bedeutet,
dadurch gekennzeichnet, daß
(A) 3,5-Dimethyl-4-alkoxycarbonylphthalsäureanhydrid der allgemeinen Formel
(I)
worin R[tief]1 die oben angegebenen Bedeutungen hat,
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
(II)
worin R[tief]2 -CN oder -COOEs (Es steht für einen Esterrest) bedeutet,
umgesetzt wird unter Bildung von 6-Alkoxycarbonyl-5,7-dimethyl-großes Delta[hoch]3,kleines Alpha-substituiertes methylenphthalid der allgemeinen Formel
(III)
worin R[tief]1 und R[tief]2 die oben angegebenen Bedeutungen haben,
(B) danach die Verbindung der Formel (III) mit Hydrazin umgesetzt wird unter Bildung einer Verbindung der allgemeinen Formel
(IV)
worin R[tief]1 die oben angegebenen Bedeutungen hat und R[tief]3 -CN oder -CONHNH[tief]2 bedeutet,
(C) die Verbindung der Formel (IV) hydrolysiert wird unter Bildung von 7-Alkoxycarbonyl-6,8-dimethyl-4-substitu- iertes methyl-1-phthalazon der allgemeinen Formel
(V)
worin R[tief]1 die oben angegebenen Bedeutungen hat und R[tief]4 -CONH[tief]2 oder -COOH bedeutet, und
(D) die zuletzt genannte Verbindung halogeniert wird unter Bildung von 7-Alkoxycarbonyl-6,8-dimethyl-4-(kleines Alpha-halogen-kleines Alpha-substituiertes methyl)-1-phthalazon der allgemeinen Formel
(VI)
worin R[tief]1 und R[tief]4 die oben angegebenen Bedeutungen haben und X ein Halogenatom bedeutet, und sodann
(E) die Verbindung der Formel (VI) hydrolysiert und decarboxyliert wird nach einem der folgenden Verfahren (a), (b) oder (c)
(a) direkte Hydrolyse und Decarboxylierung der Verbindung der Formel (VI),
(b) wenn R[tief]4 in der Formel (VI) -COOH bedeutet, Umsetzung der Verbindung der Formel (VI) mit einem Car- bonsäuresalz der allgemeinen Formel
(R[tief]5COO)[tief]nM (VII)
worin R[tief]5 ein Wasserstoffatom, Alkyl, Aryl oder Aralkyl, M ein Alkalimetall oder Erdalkalimetall und n die Zahl 1, wenn M ein Alkalimetall darstellt, oder n die Zahl 2, wenn M ein Erdalkalimetall darstellt, bedeuten, und gleichzeitige Decarboxylierung derselben und anschließendes Hydrolysieren derselben oder
zuerst Decarboxylierung der Verbindung der Formel (VI), dann Umsetzung derselben mit dem Carbonsäuresalz der Formel (VII) und anschließendes Hydrolysieren derselben;
(c) wenn R[tief]4 in der Formel (VI) -CONH[tief]2 ist, Umsetzung der Verbindung der Formel (VI) mit dem Carbonsäuresalz der Formel (VII) und nachfolgende gleichzeitige Hydrolyse und Decarboxylierung der acyloxylierten Verbindung.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R[tief]2 in der Formel (II) und in der Formel (III) niederes Alkoxycarbonyl, R[tief]3 in der Formel (IV) -CONHNH[tief]2 und R[tief]4 in der Formel (V) und in der Formel (VI) -COOH bedeuten.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Stufen des Verfahrens in Gegenwart eines Lösungsmittels durchgeführt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß 3,5-Dimethyl-4-äthoxycarbonylphthalsäureanhydrid mit Alkoxycarbonylmethylentriphenylphosphoran umgesetzt wird unter Bildung von Alkyl-5,7-dimethyl-6-äthoxycarbonylphthalid-großes Delta[hoch]3,kleines Alpha-methylencarboxylat,
daß dann die zuletzt genannte Verbindung mit Hydrazin umge- setzt wird unter Bildung von 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäurehydrazid,
daß die zuletzt genannte Verbindung hydrolysiert wird unter Bildung von 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-essigsäure,
daß die zuletzt genannte Verbindung halogeniert wird unter Bildung von 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-halogenessigsäure und
daß dann die zuletzt genannte Verbindung in 6,8-Dimethyl-7-äthoxycarbonyl-4-hydroxymethyl-1-phthalazon überführt wird entweder durch Umsetzung derselben mit Natriumacetat und gleichzeitige Decarboxylierung derselben und anschließendes Hydrolysieren des Reaktionsproduktes oder indem sie zuerst decarboxyliert und dann mit Natriumacetat umgesetzt und schließlich das Reaktionsprodukt hydrolysiert wird.
5. Verbindung, gekennzeichnet durch die allgemeine Formel worin R[tief]1 niederes Alkyl und R[tief]6 -CN, -CONH[tief]2, -CONHNH[tief]2 oder -COOH bedeuten.
6. 7-Alkoxycarbonyl-6,8-dimethyl-4-(kleines Alpha-halogen-kleines Alpha-substituiertes methyl)-1-phthalazon, gekennzeichnet durch die allgemeine Formel
worin R[tief]1 niederes Alkyl, R[tief]4 -CONH[tief]2 oder -COOH und X ein Halogenatom bedeuten.
7. 7-Alkoxycarbonyl-6,8-dimethyl-1-phthalazon-4-kleines Alpha-hydroxyessigsäure, gekennzeichnet durch die allgemeine Formel worin R[tief]1 niederes Alkyl bedeutet,
sowie ihre Salze, insbesondere ihre nicht-toxischen Salze.
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