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DE1458709B - Streckenausbau für den Bereich des Strebausganges - Google Patents

Streckenausbau für den Bereich des Strebausganges

Info

Publication number
DE1458709B
DE1458709B DE1458709B DE 1458709 B DE1458709 B DE 1458709B DE 1458709 B DE1458709 B DE 1458709B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
segments
rails
ridge
side segments
area
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
der Anmelder. C12c 1-14 ist
Original Assignee
Voss, Kurt Heinz, Dipl.-Ing., 4321 Niederwenigern

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Description

Die Erfindung betrifft einen Streckenausbau für den Bereich des Strebausganges mit Ausbaurahmen aus mittels Gleitbogenverbindungen ineinander geführten Rinnenprofilfirst- und -seitensegmenten, bei dem die Seitensegmente zu ersetzen sind durch gleichgerichtet zur Abbaustrecke im Bereich der Firstsegmentenden oberhalb des Hangendes angeordnete, auf der Randzone von Strebausmündung und Abbaustrecke gesetzte Stempel abgestützte Unterzugschienen.
Bei einem bekannten Ausbau gemäß Gebrauchsmuster 1 863 608 ist eine Unterzugschiene im Bereich des Strebausganges streckenseitig der Firstsegmente in einen oberen Bereich der Abbaustrecke hineinverlegt und mit nach Art von Gleitbogenverbindungen verschieblichen Schellen an die Firstsegmente geklemmt. Die zur Unterstützung der Unterzugschienen vorgesehenen Stempel erfordern eine beträchtliche Länge und stehen störend in der Abbaustrecke im Abstand vom Streckensaum. Die Stempel unterstützen in ungünstiger Weise die Unterzugschienen und üben Verkantungskräfte aus, die sich nachteilig am Firstsegment auswirken können. Die Firstsegmente können sich in störender Weise lanzenartig in den Querschnitt des Strebausganges hineinschieben und so eine ernstliche Gefahr für Mensch und Vorrichtung werden.
Eine andere bekannte Anordnung und Ausbildung der Unterzugschiene zeigt die deutsche Auslegeschrift 1193 905. Es handelt sich um Spezial-Unterzugschienen, die in bezug auf ihre Längsrichtung geteilt sind und zwischen den Seitenteilen Bremshülsen tragen, durch welche die Firstsegmente einerseits und hierzu entsprechend seitenversetzt besondere Unterstellseitensegmente andererseits mit Längenabschnitten zu stecken sind. Als vorübergehend entfernbare Untersegmente der Ausbaurahmen sind unnachgiebig unterstellbare, mit Laschen anzuschließende Zusatzsegmente erforderlich. Dieser Ausbau ist kompliziert; besonders die Spezial-Unterzugschienen mit Bremshülsen und die jeweils von oben oder unten durchzustekkenden Segmente der Ausbaurahmen und die besonderen Unterstellsegmente tragen zur erheblichen Erschwerung der Setz- und Umbauarbeiten bei.
Bei einem weiteren bekannten Streckenausbau sind mit den Endabschnitten der Firstsegmente und
ίο den oberen Abschnitten der untergestellten Rinnenprofilseitensegmente längere, nach rückwärts spitzwinklig abgespreizte Hilfssegmente verbunden. Die Hilfssegmente sind am unteren Ende mit einem Kupplungsstück ausgerüstet und mit dem in die Abbaustrecke hineinragenden Ende jeweils an quer zur Abbaustrecke weisenden Kappen des Strebausbaus angeschlossen. Jedes Firstsegment erfordert ein Hilfssegment und eine von Strebstempeln unterstütze Kappe des Strebausbaus. Diese als Unterzug das Hangende im Streb untergreifenden Kappen sind durch die an ihren Enden angreifenden Hilfssegmente des Streckenausbaus erheblichen Belastungen ausgesetzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den für die besonders druckhaften Zonen der Abbaustrecke im Bereich des Strebausganges vorgesehenen Ausbau weitestgehend einfach und trotzdem in jeder seiner beiden Einbaumöglichkeiten hochbelastbar auszubilden, wobei sämtliche nur für die Dauer des Strebdurchganges notwendigen Ausbauteile, wie Unterzugschiene und Strebstempel, nahe, jedoch außerhalb des von den Segmenten der Streckenausbaurahmen umschlossenen Streckenquerschnittes liegen und leicht und sicher ein- und ausbaubar sein müssen und ein praktisch direktes Unterfangen der Firstsegmente durch die Strebstempel erlauben, jedoch das Hineinspießen der Firstsegmente in den Querschnitt des Strebausganges ausschließen. Gefordert ist weiterhin, daß für die vorübergehende Unterstützung der im Strebausgangsabschnitt der Strecke gesetzten Firstsegmente nur wenige normale Strebstempel benötigt werden.
Der Ausbau nach der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Stirnseiten der mit ihren geradlinigen Enden über die Gleitbogenverbindung zu den Seitensegmenten nach unten hinter die Reihe der Seitensegmente überstehenden Firstsegmente sich auf hinter der Reihe der Seitensegmente verlaufenden Unterzugschienen abstützen, indem sie in Rinnenprofil-Unterzugschienen eingreifen oder indem sie mittels Stützschuh I-Profil-Unterzugschienen übergreifen, wobei Strebstempel beliebig unter die Unterzugschienen zu setzen sind.
Dieser Ausbau führt zum sicheren Unterfangen sämtlicher über dem Strebausgang vorgesehener Firstsegmente, an deren Enden auf wenigen zu den Rinnenprofilseitensegmenten des Gleitbogenausbaues nur etwas zurückversetzten freistehenden Strebstempeln, wobei die weitestgehend einfache Unterzugschiene nunmehr in Druckrichtung der Firstsegmentenden zwischen letzteren und den Strebstempelköpfen eingeklemmt ist und dabei den Strebausgang nach unten und oben absichert und dabei das Durchschieben von Firstsegmenten ausschließt.
Es fallen einerseits komplizierte Klemm- und Gleitbogenbefestigungen sowie Bremshülsen zwischen Unterzug und Firstsegment fort; andererseits werden keine aus angeklemmten Hilfssegmenten bestehenden Sicherheitszwischenglieder benötigt.
Infolge der einfachen Einspannung der Unterzugschiene zwischen Strebstempelköpfen und den Unterseiten der Firstsegmente erhält die einfache Unterzugschiene eine sichere Lage und bildet ein stabiles Zwischenglied, das den Strebausgang brückenartig absichert und — wie schon gesagt — kein Durchrutschen der Firstsegmente in diesem Bereich erlaubt. Das Ab- und Anbauen der Rinnenprofilseitensegmente im Bereich oberhalb der Unterzugschiene an die Firstsegmente wird durch keinerlei zusätzliche Klemmvorrichtungen oder Gleitbogenverbindungen behindert.
Die Firstsegmente, die normalerweise in den Rinnenprofilseitensegmenten mit hohem Gleitwiderstand fluchtend geführt sind, verriegeln sich mithin praktisch unmittelbar über ihre auskragenden stirnseitigen Stütz- und Kupplungsflächen an beliebigen Stellen der Unterzugschiene, womit eine gute Druckübertragung in die untergesetzten Strebstempel gesichert ist. Für die Dauer des Strebdurchganges sind die Firstsegmente in dem kritischen Bereich der Strebausmündung stabil unterfangen. Obwohl die Montage bzw. Demontage der Unterzugschienen und der Strebstempel nunmehr hinter den Rinnenprofilseitensegmenten der normalen Ausbaurahmen durchzuführen sind, erlaubt die vorgesehene Ausbildung eine schnelle Durchführung, weil die nur zwischen den Stempelköpfen der Strebstempel und den Unterseiten der Firstsegmente eingeklemmte Unterzugschiene in unkomplizierter Weise freigelegt und dann herausgezogen werden kann. Während des Unterstellens und Befestigens des zuvor entfernt gewesenen Seitensegmentes bildet für letzteres die Unterzugschiene einen Anschlag, so daß das Untersegment schnell und zuverlässig genau am Streckensaum aufstellbar ist.
In der Zeichnung ist der Ausbau nach der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 und 2 zeigen je einen Streckenquerschnitt mit einer Ausführungsform des Ausbaues.
Beim Ausführungsbeispiel der F i g. 1 bestehen die bogenförmigen Ausbaurahmen des Gleitbogenausbaues der Abbaustrecke jeweils aus einem zweiteiligen Firstsegment 1 aus Rinnenprofilen. Die Endabschnitte 1' der Firstsegmente sind geradlinig ausgebildet, und die Stirnseiten sind dabei rückseitig auskragend vorgesehen. Den Enden der Firstsegmente sind lange, und zwar jeweils über mehrere Streckenausbaurahmen reichende Unterzugschienen 2 einschließlich, variabel setzbarer Strebstempel 3 und bogenförmige Seitensegmente 4 aus Rinnenprofilen zugeordnet.
Die Unterzugschienen 2 sind aus Rinnenprofilen gebildet, in welche das als Stützlager 5 ausgebildete Ende des Firstsegmentes hineingestellt ist. Zur Verbindung des Seitensegmentes 4 mit dem Firstsegment 1 dienen an sich bekannte Gleitbogenverbindungen 6. Diese Gleitbogenverbindung 6 ist jeweils oberhalb der Unterzugschiene 2 vorgesehen.
Beim Ausführungsbeispiel der F i g. 2 bestehen die Unterzugschienen 2 aus I-Profllen. Die Enden der Firstsegmente 1 sind mit niedrigen Stützschuhen 5 ausgerüstet, die abwärts offene Halteklauen 15 besitzen, mit denen sie über die Unterzugschiene greifen.
Die Strebstempel 3 sind aus nachgiebigen Metallstempeln gebildet.
Die Seitensegmente 4 des Streckenausbaues sind aus Rinnenprofilen gebildet. Es ist zweckmäßig, auch die Firstsegmente aus Rinnenprofilen zu bilden, jedoch können entsprechend der Darstellung gemäß F i g. 2 auch Firstsegmente aus I-Profilen verwendet werden, wenn die Bemessung derart gewählt ist, daß sie sich in die Rinnen der Seitensegmente 4 einlegen lassen.
Die Verbindung der in Streckenlängsrichtung hintereinander angeordneten Unterzugschienen miteinander ist in der Zeichnung nicht dargestellt; die Verbindung erfolgt in einer an sich bekannten Weise, und zwar bei Rinnenprofilen durch Überlappung mit Schellen oder muffenartigen Verbindungen und bei I- oder Schienenprofilen durch Laschen.
Diese Ausbildung des Ausbaues erlaubt es, den meist schon vor Ort aufzustellenden Streckenausbau in verstärkter Weise mit beiden Unterstützungsarten zu errichten. Die langen, gekuppelten Unterzugschienen können trotz der hinter den Seitensegmenten vorgesehenen Lage gut eingebaut werden und nehmen dadurch eine für die folgenden Ausbauänderungen sichere Lage ein, die auch die Standfestigkeit des Ausbaues in jedem Zustand gewährleistet. Sobald die Strebausmündung dem Abbaufortschritt folgend eine Umgestaltung des Ausbaues erfordert, lassen sich die Strebstempel für die Unterzugschiene schnell in die richtige Weise hineinrücken. Die Stirnenden der Firstsegmente finden in jedem Längenbereich der Unterzugschienen ein ausreichend gutes Stützlager. Es fallen dadurch jegliche Richtarbeiten und Zupassungen der verschiedenen Teile zueinander fort. Im Anschluß an denStrebausrnündungsbereich läßt sich die Doppelunterstützung wiederherstellen und sich den Gegebenheiten anpassen. Man kann aber, wie vorgesehen, die Unterzugschienen und die zugehörigen Strebstempel wegnehmen, so daß der endgültige Ausbau aus den miteinander gekuppelten Bogensegmenten übrig bleibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Streckenausbau für den Bereich des Strebausganges mit Ausbaurahmen aus mittels Gleitbogenverbindungen ineinander geführten Rinnenprofilfirst- und -seitensegmenten, bei dem die Seitensegmente zu ersetzen sind durch gleichgerichtet zur Abbaustrecke im Bereich der Firstsegmentenden oberhalb des Hangendes angeordnete, auf in der Randzone von Strebausmündung und Abbaustrecke gesetzte Stempel abgestützte Unterzugschienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseiten der mit ihren geradlinigen Enden (1') über die Gleitbogenverbindung (6) zu den Seitensegmenten (4) nach unten hinter die Reihe der Seitensegmente überstehenden Firstsegmente (1) sich auf hinter der Reihe der Seitensegmente verlaufenden Unterzugschienen (2) abstützen, indem sie in Rinnenprofil-Unterzugschienen eingreifen (F i g. 1), oder indem sie mittels Stützschuh (5) I-Profil-Unterzugschienen übergreifen (F i g. 2), wobei Strebstempel (3) beliebig unter die Unterzugschienen zu setzen sind.

Family

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3024217A1 (de) * 1980-06-27 1982-01-21 Lorenz-Polygon-Ausbau Gmbh, 4600 Dortmund Streckenausbaugelenk fuer den untertagebetrieb mit einem eine gelenkhaelfte bildenden, mehreren bauen gemeinsamen metallprofilaeufer und einem die andere gelenkhaelfte bildenden gelenkschuh

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3024217A1 (de) * 1980-06-27 1982-01-21 Lorenz-Polygon-Ausbau Gmbh, 4600 Dortmund Streckenausbaugelenk fuer den untertagebetrieb mit einem eine gelenkhaelfte bildenden, mehreren bauen gemeinsamen metallprofilaeufer und einem die andere gelenkhaelfte bildenden gelenkschuh

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