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DE2221740C3 - Kappenzug zur Verstärkung eines aus von Strebstempeln unterstützten Kappen bestehenden Strebausbaus - Google Patents

Kappenzug zur Verstärkung eines aus von Strebstempeln unterstützten Kappen bestehenden Strebausbaus

Info

Publication number
DE2221740C3
DE2221740C3 DE19722221740 DE2221740A DE2221740C3 DE 2221740 C3 DE2221740 C3 DE 2221740C3 DE 19722221740 DE19722221740 DE 19722221740 DE 2221740 A DE2221740 A DE 2221740A DE 2221740 C3 DE2221740 C3 DE 2221740C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
caps
cap
longwall
train
supported
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19722221740
Other languages
English (en)
Other versions
DE2221740A1 (de
DE2221740B2 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RAG AG
Original Assignee
Ruhrkohle AG
Filing date
Publication date
Application filed by Ruhrkohle AG filed Critical Ruhrkohle AG
Priority to DE19722221740 priority Critical patent/DE2221740C3/de
Publication of DE2221740A1 publication Critical patent/DE2221740A1/de
Publication of DE2221740B2 publication Critical patent/DE2221740B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2221740C3 publication Critical patent/DE2221740C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft einen Kappenzug zur Verstärkung eines aus geradlinigen, von Strebstempeln unterstützten Strebkappen bestehenden Strebausbaus, be< dem die eigentlichen normal verlaufenden Kappen durch quer zu ihnen vorgesehene zusätzliche Kappenzüge in der Abstützwirkung unterstützt werden, welche aus mehreren miteinander verbundenen, gegeneinander verschwenkbaren und in den verschiedenen bis zu 90° nach beiden Seiten erreichbaren Schwenkstellungen verstarrbaren Gelenkkappen verschiedener Länge bestehen.
Im Bereich des Übergangs Streb-Strecke ist es nach einem Aufsatz in der Zeitschrift Glückauf (1965), Heft 8, S. 487 bis 495, bekannt, bei nachgeführten Strecken das Hängende gitterartig mittels Kreuzkappen abzustützen, wobei an die Kreuzkappen in verschiedenen Schwenkstellungen verstarrbare Gelenkkappen verschiedener Länge anschließbar sind. Bei vorgesetzter Strecke ist zur Sicherung des Hangenden zwischen dem normalen Strebausbau und der Strecke ein am Strebausbau anklemmbares Verbindungsstück bekannt, über welches eine senkrecht zum Strebausbau an diesem angelenkte Kappe die Verbindung zum Streckenausbau herstellt.
Der Nachteil dieser bekannten Einrichtungen, die den Anschluß des Strebausbaus an den Streckenausbau gewährleisten, besteht im wesentlichen darin, daß sie insbesondere dem brüchigen und gestörten Hangenden im Übergangsbereich Streb-Strecke in keiner Weise angepaßt werden können.
Nach der franz. Patentschrift 8 05 046 ist eine Einrichtung bekannt, bei der die im Gewinnungsbetriebspunkt schwebend angeordnete letzte Kappe am Übergangsbereich Gewinnungsbetrieb-Strecke mittels einer das Ausbauprofil umgreifenden Manschette am Ausbau befestigt ist. Weiterhin ist es nach dieser Patentschrift bekannt, eine Kappe zur Sicherung der Abbaufront oder von Ausbrüchen am Hangenden mittels eines Zwischenstücks bis zu 90° abgewinkelt an dem bestehenden Kappenzug anzulenken.
Der Nachteil dieser Einrichtung, bei der es sich nicht um eine Verstärkung des geradlinigen, von Strebstemneln unterstützten Strebausbaus handelt, liegt durch die Verwendung bekannter Kappenlängen und Zwischenstücke in einer sehr geringen Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Hangendausbrüche
Nach der DT-PS 8 08 581 ist es m der im Strebausbau nhlichen Ausbaurichtung bekannt, zur Anpassung an das H«nBe-de Kappen zu verwenden, die aus einer Kette Sander verbundener Elemente besteht.
Mit einem derartigen Ausbau ist es zwar innerhalb gewisser Grenzen möglich, eine Anpassung an das Haneende zu bekommen, doch sind Winkel von uneefähr 5° in vertikaler Schwenknchtung nicht ausreichend, um insbesondere im Übergang Streb-Strecke ohne weiteren Verzug eine zusätzliche Verstärkung herbeizuführen.
Nach der DT-PS 9 06 801 ist es zur Anpassung der Hansendkappe an das Hangende bekannt, die miteinander zu verbindenden Kappenenden mit einer Hirtverzahnung derart zu versehen, daß jede behebige Winkelstellung einzustellen ist.
Eine derartige durch eine Hirtverzahnung ermöglichte beliebige Abwinklung der einzelnen Kappen eeeeneinander schafft allein jedoch nicht die Voraussetzung für einen Kappenzug zur Verstärkung des normalen Strebausbaus in dem besagten Bereich, wo nicht nur eine abwinkelbare Kappenverbindung und entsprechende Anpassung an das Hangende gefordert wird sondern diese muß zusätzlich quer zum normalen Ausbau auch eine Abstützung im Strebausbau finden.
Nach der DT-AS 11 12 484 ist eine Kappenverbindung bekannt, bei der die Stirnflächen der Kappenenden seitlich hälftig abgestuft sind und die Stirnflächen in konvexer und konkaver Ausbildung eine Verzahnung aufweisen. Wenn überhaupt eine Abwinklung der Kappen in verbundenem Zustand erreicht werden kann, so nur unter in Kauf nehmen einer geschwächten Verbindung, da bei einer Winkelstellung der Kappen die Verzahnung nicht mehr vollständig ineinander greift. Die Aufgabe der abgestuften Verzahnung besteht in einer Erleichterung beirr. Einhängen und Verkeilen der
Demgegenüber ist es die Aufgabe der Erfindung, einen Kappenzug unter Vermeidung der oben genannten Nachteile zu schaffen, der quer zum üblichen Strebausbau, insbesondere am Übergangsbereich Streb-Strecke, den unterschiedlichen Ausbruchsquerschnitten des Hangenden und der Streckenstöße oder Störungsflächen angepaßt werden kann und der darüber hinaus den üblichen Ausbau verstärkt und eine Sicherung gegen Schubkräfte gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dai an eine oder mehrere miteinander verbundene Gelenkkappen normaler Länge endseitig mehrere Kurzkappen anschließbar sind und daß die Gelenkkappen normaler Länge auf ihrer Hangendseite durch Verstärkungsflächen verbreitert ausgebildet sind, und auf ihrer Unterseite eine oder mehrere Aussparungen zur Aufnahme der senkrecht zu ihnci verlaufenden Kappen des eigentlichen Strebausbaus auf weisen.
Der technische Fortschritt der Erfindung ist darin zu sehen, daß der Kappenzug auch unter Verwendung einer bekannten Verzahnung für eine verstarrbare Winkelstellung der Kurzkappen die Möglichkeit schafft, bei einer größtmöglichen Anpassung ans Gebirge mit nur einer endseitigen Unterstützung auf einfache und kostengünstige Weise für den normalen Strebausbau eine Verstärkung und im Bereich des Übergangs Streb-Strecke eine Sicherung gegen Schubkräfte zu gewährleisten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine teilweise schematisierte Darstellung des erfindungsgernäßen Kappenzuges in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Gelenkkappe mit Verstärkungsblech und
Fi g. 3 eine Kurzkappe.
Der in Pig. 1 in Seitenansicht dargestellte erfindungsgemäße Kappenzug besteht im wesentlichen aus quer zum üblichen Ausbau angeordneten Gclenkkapperi I, 5 und endseitig an die Gelenkkappe 1 in beliebigen Winkelstellungen arretierbaren Kurzkappen 9. Der übliche Strebausbau besteht aus Kappen 7, die von Stempeln unterstütz; sind. Um eine ausreichende Anpassung der Gclenkkappcn 1, 5 an den Abstand der üblicherweise verwendeten Kappenzüge 7 erzielen zu können, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Geicnkkappcn 1, 5 in verschiedenen Längen auszubilden. Die Gelenkkappen I von größerer Länge weisen auf ihrer Unterseite jeweils zwei Aussparunger. 6 auf zur Aufnahme der quer zu ihnen verlaufenden Kappen 7 des eigentlichen Strebausbaus. Die kürzer ausgebildete Gelenkkappc 5 weist nur eine Aussparung 6 auf.
Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, weisen die Gelcnkkappen 1. 5 an ihrer zum Hangenden gerichteten Oberseite über die normale Kappenbreite hinaus verbreiterte Verstärkungsblcche 4 auf. Die Verstärkungsbleche 4 ergeben durch die größere abzudeckende Hangendfläche eine bessere Abstützung der durch die Kur/kappen 9 aufzunehmenden Kräfte am Hangenden. Durch die Aussparungen 6 an den Gclenkkappcn I, 5 erhall der übliche Strebausbau Querverbindungen, die eine bessere Absicherung des gesamten Strcbausbaus gegen Schubkräfte gewährleisten. An den miteinander verbundenen Enden sind die Gelenkkappen I, 5 mit den üblicherweise verwendeten Kappenverbindungen ausgestattet, während das die Kurzkappen 9 aufnehmende Kappenende mit einer besonderen, in der Technik als Hirth-Verzahnung bezeichneten Verzahnung 8 versehen ist, um die Kurzkappen 9, die m vertikaler Richtung im Rereich von 180" in jeder Winkelstellung anctici bar sind, aufzunehmen.
In der Fig. 3 ist eine erfindungsgemäßc, in verschiedenen Längen herstellbare Kur/.kappe 9 mit einer mit der Verzahnung 8 des GelenUkappciiendes korrespondierenden Verzahnung 8 dargestellt.
Das in Fig. 1 angedeutete Ausführungsbeispicl soll sich auf den Bereich 10 am Übergang Streb-Strecke beziehen, der insbesondere bei vorgesetzten Abbaustrecken bzw. bei nachgeführten Gewinnungsbetrieben zu Ausbrüchen neigt oder Störungen aufweist, und besonders abgestützt werden muß. Was die Abstützung dieses Bereiches 10 besonders schwierig macht, sind die unterschiedlich großen Ausbrüche. Neben den untcr-
zo schiedlich lang ausgebildeten Gclenkkappen 1, 5 ist es daher unbedingt erforderlich, die in verschiedenen Winkclstcllungen verstarrbaren Kur/.kappcn 9 derart unterschiedlich lang auszubilden, daß — wie aus der F i g. 1 hervorgeht — ein dichtes Anliegen der Kur/V.;inpen 9 am Hangenden möglich ist. Da die Gelcnkkajipen 1, 5 und a'ich die Kurzkappen 9 beliebig oft verwendet werden können und durch ihr direktes Anpassen weiteres Verzugmaterial eingespart werden kann, ist ein derartig gebildeter Kappenzug wenig arbeitsintensiv und auch sehr kostengünstig.
Nach weiteren nicht in den Zeichnungen dargestellten Ausführunysbeispielen ist der erfindungsgemäße Kappenzug nicht nur im Bereich des Ubc^anj.", Streb-Strecke, sondern auch bei Störungen und Ausbrüchen im Streb ohne weiteres zu verwenden
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kappenzug zur Verstärkung eines aus geradlinigen von Strebstempeln unterstützten Strebkappen bestehenden Strebausbaus, bei dem die eigentlichen, normal verlaufenden Kappen durch quer zu ihnen vorgesehene zusätzliche Kappenzüge in der Abstützwirkung unterstützt werden, welche aus mehreren miteinander verbundenen, gegeneinander verschwenkbaren und in den verschiedenen bis zu 90° nach beiden Seiten erreichbaren Schwenkstellungen verstarrbaren Gelenkkappen verschiedener Länge bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß an eine oder mehrere miteinander verbundene Gelenkkappen normaler Länge (t, 5) endseitig mehrere Kurzkappen (9) anschließbar sind und daß die Gelenkkappen normaler Länge (1) auf ihrer Hangendseite durch Verstärkungsbleche (4) verbreitert ausgebildet sind und auf ihrer Unterseite eine zo oder mehrere Aussparungen (6) zur Aufnahme der senkrecht zu ihnen verlaufenden Kappen (7) des eigentlichen Strebausbaus aufweisen.
DE19722221740 1972-05-04 Kappenzug zur Verstärkung eines aus von Strebstempeln unterstützten Kappen bestehenden Strebausbaus Expired DE2221740C3 (de)

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DE19722221740 DE2221740C3 (de) 1972-05-04 Kappenzug zur Verstärkung eines aus von Strebstempeln unterstützten Kappen bestehenden Strebausbaus

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DE19722221740 DE2221740C3 (de) 1972-05-04 Kappenzug zur Verstärkung eines aus von Strebstempeln unterstützten Kappen bestehenden Strebausbaus

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2221740A1 DE2221740A1 (de) 1973-11-15
DE2221740B2 DE2221740B2 (de) 1976-09-23
DE2221740C3 true DE2221740C3 (de) 1977-05-05

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