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DE1449070C - Schaltungsanordnung in einer Einrichtung zum Aussenden von Fernschreibnachrichten - Google Patents

Schaltungsanordnung in einer Einrichtung zum Aussenden von Fernschreibnachrichten

Info

Publication number
DE1449070C
DE1449070C DE1449070C DE 1449070 C DE1449070 C DE 1449070C DE 1449070 C DE1449070 C DE 1449070C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combination
relay
telex
circuit arrangement
program
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen 8135 Söcking Hildinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG

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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Weiterbildung Kennung eine zusätzliche Taste TS zu drücken. Das einer Schaltungsanordnung nach dem Hauptpatent. gleiche gilt dann, wenn die zu ändernde Kennung Dieses Patent betrifft eine Schaltungsanordnung in mehrmals vorkommt, jedoch nur in einem Teil dieser einer Einrichtung, zum Aussenden von Fernschreib- Fälle geändert werden soll. Durch Druck der Taste nachrichten, wobei unter anderem eine tasten- 5 Γ5 wird der zugehörige Kontakt geschlossen und gesteuerte Formularfernschreibmaschine mit einem damit ein Relais B erregt, das über einen zusätzlichen Programmlochstreifensender, der Steuereinrichtung Widerstand an Spannung angelegt ist. Es hält sich und einem oder mehreren Fernschreibempfängern in nach Loslassen der Taste T5 über seinen Halteleitender Verbindung stehen kann. Um Teile der kontakt öl, einen Ruhekontakt Z2 und einen bei einNachricht einem oder mehreren wählbaren, aus einer io gelegtem Lochstreifen geschlossenen Klappenkontakt Mehrzahl möglicher Empfänger zuzuleiten, sind dabei KIK2. Parallel zu der Wicklung der Relais B ist eine den auszusendenden Nachrichtenteilen verschiedene Reihenschaltung eines Kondensators CoI mit einem sich gegebenenfalls wiederholende Programmkenn- Widerstand WiI geschaltet. Das Relais B bereitet zeichen vorangesetzt, die unter anderem aus zwei über einen Kontakt bl einen Stromkreis für ein oder mehr Fernschreibkombinationen bestehen. Die 15 Relais U und über einen weiteren Kontakt b 3 einen Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen der letzt- Stromkreis für ein Relais T vor. Läuft indessen der genannten Art. Um insbesondere dann, wenn der Lochstreifen weiter, so hat ein nicht selbst dargestellsteuernde Programmlochstreifen nicht nur Kennungs- tes Relais P seinen Anker angezogen, und über seinen lochkombinationen, sondern entweder gleichbleibende Kontakt ρ 4 kann das Relais T ansprechen. Läuft die zusätzliche Kombinationen, wie für Wagenrücklauf, 20 zu ändernde Kennung ein, so wird zum richtigen enthält oder auch Nachrichten, besteht in manchen Zeitpunkt, d. h. nach Erregen des Relais M über die Fällen der Wunsch, eine Kennung ändern zu können, Kombination »32«, also kurz vor dem Auftreten der ohne ihren genauen Platz im Lochstreifen durch zweiten Schrittgruppe der Kennung über einen Kon-Einzelauslösung des Streifens und visuelle Prüfung takt zk 1 a, der während jeder Umdrehung der Lochermitteln zu müssen. Zu diesem Zweck sind gemäß 95 Streifenvorschub- und Verteilerwelle einmal kurzder Erfindung handgesteuerte Schaltmittel in Verbin- zeitig geschlossen ist und ferner über Kontakte b 2 dung mit Relais vorgesehen; dabei ist eines dieser und ml das Relais U erregt. Dieses Relais veranlaßt Relais beim Auftreten der das Programmkennzeichen über Kontakt u2, daß der Telegrafenrelaiskontakt 6 a einleitenden Fernschreibkombination erregbar, wo- kurzzeitig kurzgeschlossen wird, so daß .der Anbaudurch beim Auftreten der zusätzlichen Fernschreib- 30 locher AL den zweiten Teil der Kennung nicht mehr kombination des Programmkennzeichens der Loch- zugeführt erhalten kann. Der Lochstreifensender wird Streifensender angehalten wird. durch Erregen des Relais A, und zwar über einen
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind weiteren Kontakt «3, angehalten. Das Relais Γ hält beim Eintasten der neu eingefügten Kennungskombi- sich nach Aberregen des Relais P über seinen Haltenation wirksam werdende weitere relaisgesteuerte 35 kontakt rl, während das Relais V, das sich über «1 Mittel zum Verhindern des Mitschreibens der Ken- und ρ S gehalten hatte, mit abfällt. Wird nun an der nungskombination in der diese Kombination ein- angeschlossenen tastaturbetätigten einschreibenden fügenden Fernschreibmaschine vorgesehen. Fernschreibmaschine ein Zeichen eingetastet, so wird
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich es, da der Kontakt u 2 inzwischen wieder geöffnet ist,
aus dem im folgenden an Hand des Schaltbildes be- 4° dem Alleslocher AL zugeleitet und ergibt in Verbin-
schriebenen Ausführungsbeispiel. dung mit der schon vorliegenden Kombination »32«
Aus dem Hauptpatent geht hervor, daß ein z.B. auf dem im Alleslocher herzustellenden Lochstreifen
sowohl Kennungen als auch Nachrichtentext enthal- eine neue Kennung.
tender Lochstreifen im Lochstreifensender benutzt Unter der Annahme, daß Kennungen auf der sein kann. Dabei wird beim Auftreten der Kombi- 45 tastaturbetätigten einschreibenden Maschine nicht nation »32« ein nicht selbst, aber mit seinen Kon- abgedruckt werden, wird die Wicklung Gl des die takten ml und ml dargestelltes Relais M erregt, und übrigen, nicht gezeichneten Senderelais an den Lochüber einen Kontakt dieses Relais werden Kennungs- Streifenabtaster anschließenden Relais G über den Steuerrelais an den Minuspol der Batterie ange- weiteren Kontakt δ 3, einen Gleichrichter GrI und schlossen. Da jedoch, wie ebenfalls im Häuptpatent 50 einen Kontakt g 2 erregt gehalten, damit diese TeIe-. näher ausgeführt, bei dieser Betriebsweise zwischen grafenrelais diese Schrittgruppe noch nicht aufkeinem der von den Kennungssteuerrelais Steuer- nehmen. Sobald der Lochstreifen- zum Stillstand baren Kontakten und dem Relais Λ ein Stöpsel ge- gekommen ist, wird ein Stromkreis für ein steckt ist und der Klinkenkontakt KlIc geöffnet ist, weiteres Relais L über Kontakte b4, ρ6 und ti vorkann das Relais A normalerweise nicht ansprechen, 55 bereitet. Mit dem Eintasten des neuen Kennungswenn ein einem Kennbuchstaben entsprechendes zeichens legt das Telegrafenrelais 6 seinen Kontakt Fernschreibzeichen durchläuft. Demgemäß wird zwar 6 a auf Trennseite um und bringt das Relais L zum ein Relais / über einen der Kontakte aal bis zzl Anzug. Dieses Relais hält sich nun über einen Koneines Kennungssteuerrelais erregt und das Relais M takt Zl und den Kontakt b 4 unter der Voraussetzung, wieder abgeschaltet, aber das Wechselspiel zwischen 60 daß der Klappenkontakt KlK 3 geschlossen bleibt, den Auslösemagneten des Lochstreifensenders wird Das Relais L läßt dabei über den Kontakt Z 2 das nicht unterbrochen; dieser läuft also weiter. Relais B verzögert abfallen. Anschließend fallen
Es sei angenommen, daß eine Kennung geändert .durch öffnen des Kontaktes 63 auch die Relais R werden soll und daß zwar bekannt ist, nach welcher .., und G ab sowie über 64 das Relais L. Somit wird Kennung die zu ändernde Kennung im Lochstreifen 6*5 nun jedes weitere eingetastete Zeichen nicht mehr als kommt, nicht aber wo sie selbst genau im Loch- Kennung, sondern als Text erkannt und demzufolge streifen liegt. Dann ist frühestens nach der vorher- dem Anbaulocher AL zugeleitet und auch in der eingegangenen, spätestens vor Anlauf der betreffenden schreibenden Maschine abgedruckt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung in einer Einrichtung zum Aussenden von Fernschreibnachrichten, bei der eine tastengesteuerte Formularfernschreibmaschine mit einem Programmlochstreifensender, einer Steuereinrichtung und einem oder mehreren Fernschreibempfängern gemäß Patent 1164 136 in leitender Verbindung steht und wobei das Programmkennzeichen aus einer Kombinationsfolge besteht, die sich aus einer gleichbleibenden, für den Nachrichtenverkehr nicht benutzten Fernschreibkombination, z. B. »32«, sowie einer oder mehreren beliebigen anderen Fernschreibzeichenkombinationen zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck des Änderns von Programmkennzeichen handgesteuerte Schaltmittel (Tastenschalter Γ 5) in Verbindung mit Steuerrelais (B, U) vorgesehen sind, von denen eines beim Auftreten der das Programmkennzeichen einleitenden Fernschreibkombination erregbar ist und zum Anhalten des Lochstreifensenders vor Auftreten der zu ändernden Fernschreibkombination des Programmkennzeichens dient.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß weitere, beim Eintasten der neu eingefügten Kermungskombination wirksam werdende relaisgesteuerte Mittel zum Verhindern des Mitschreibens der Kermungskombination in der diese Kombination einfügenden Fernschreibmaschine vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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