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DE1024559B - Fangeinrichtung fuer eine unerwuenschte Folge von Fernschreibzeichen in Verschluesselungsgeraeten - Google Patents

Fangeinrichtung fuer eine unerwuenschte Folge von Fernschreibzeichen in Verschluesselungsgeraeten

Info

Publication number
DE1024559B
DE1024559B DEL25867A DEL0025867A DE1024559B DE 1024559 B DE1024559 B DE 1024559B DE L25867 A DEL25867 A DE L25867A DE L0025867 A DEL0025867 A DE L0025867A DE 1024559 B DE1024559 B DE 1024559B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
telex
contacts
character
emo
characters
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL25867A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Wlodarczak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL25867A priority Critical patent/DE1024559B/de
Publication of DE1024559B publication Critical patent/DE1024559B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L9/00Cryptographic mechanisms or cryptographic arrangements for secret or secure communications; Network security protocols
    • H04L9/36Cryptographic mechanisms or cryptographic arrangements for secret or secure communications; Network security protocols with means for detecting characters not meant for transmission

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Facsimile Transmission Control (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei den bekannten Verfahren der Verschlüsselung von Nachrichten, die nach dem Prinzip der Telegrafiermehrfachalphabete übertragen werden, bedient man sich der Prinzipien der modernen Fernschreibtechnik, und es wird im allgemeinen ein Klartext mit einem Schlüsseltext gemischt und ausgesandt, um auf der Empfangsseite unter richtiger Anwendung desselben Schlüsseltextes wieder Klartext zu erzeugen. Um diesen Schlüsseltext zu speichern, ist es bekannt, denselben auf Aufzeichnungsträgern zu speichern. Man kann deshalb den Schlüsseltext in Form eines sogenannten Lochstreifens vorbereiten und diesen durch die Abfühlvorrichtung eines automatischen Senders in elektrische Strombilder umwandeln, die dann mit den elektrischen Strombildern des Klartextes gemischt werden.
Es sind Geräte vorgeschlagen worden, bei denen ein Empfangssystem die Klarnachricht aufnimmt und ein Sendesystem die verschlüsselte Nachricht aussendet. Dabei ist das Gerät so aufgebaut, daß das vorstehend genannte Empfangssystem auch geeignet ist, die verschlüsselte Nachricht aufzunehmen und die Sendeeinrichtung nach Entschlüsseln die klare Nachricht aussendet. Da bei dieser Anordnung der erste ankommende Startschritt dazu herangezogen werden muß, sofort zu klären, ob die nachfolgenden Zeichen von der fernen Seite, d. h. im verschlüsselten Zustand, oder von der eigenen, d. h. der Ortsseite kommen, tritt eine Verschlechterung der Güte der Fernschreibzeichen, besonders des Startschrittes, auf. Um dieses zu vermeiden, ist ein Gerät vorgeschlagen worden, bei dem zwei Empfangssysteme verwendet werden. Hierbei wird ein System dazu benutzt, nur jeweils die Klarnachricht zwecks nachfolgendem Verschlüsseln aufzunehmen, während das andere System nur dazu benutzt wird, die verschlüsselte Nachricht zum nachfolgenden Entschlüsseln aufzunehmen.
Bei den bisher vorgeschlagenen Geräten ist der elektrische und mechanische Aufbau so durchgeführt, daß ein Ver- und Entschlüsseln möglich ist und daß ein unbeabsichtigtes Aussenden des Klartextes nicht vorkommen kann; d. h. es sind Einrichtungen vorgesehen, die beispielsweise beim Reißen des Schlüssellochstreifens oder Ausfall der Stromversorgung od. dgl. sicherstellen, daß das Gerät sich selbsttätig vom Mischzustand auf Klarzustand umschaltet. Fernerhin ist bei diesen vorgeschlagenen Geräten dafür Sorge getragen, daß ein Nachrichtenempfänger sich von dieser empfangenen Nachricht dadurch befreien kann, indem er gegenschreibt.
Bei diesen vorgeschlagenen Geräten tritt noch der Nachteil auf, daß aufeinanderfolgende Zeichen unerwünschte Funktionen auslösen können; z.B. ist es möglich, daß der Kombination »Zi« die Kombination Fangeinrichtung für eine unerwünschte
Folge von Fernschreibzeichen
in Verschlüsselungsgeräten
Anmelder:
C. Lorenz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuff enhaus en,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Heinz Wlodarczak, Pforzheim,
ist als Erfinder genannt worden
»Wer da« folgt. Diese Kombinationsfolge kann entweder durch die Überlagerung des Klartextes mit dem Schlüsseltext auftreten oder durch Verstümmelung auf der Leitung. Es muß deshalb vermieden werden, daß durch die eventuell auftretende, nicht erwünschte Kombinationsfolge, z. B. »Zi«, »Wer da«, der Namengeber innerhalb einer Nachrichtensendung abzulaufen beginnt. Es soll nicht unerwähnt bleiben, daß die Unterdrückung der unerwünschten Kombinationsfolge, z. B. »Zi«, »Wer da«, nur stattfindet, wenn der Schlüsselteil eingeschaltet ist.
Es ist nun aber erforderlich, nach dem Auftreten der unerwünschten Kombinationsfolge die zur Wirkung gekommenen Einrichtungen wieder in den ursprünglichen Zustand zurückzuführen. Erfmdungsgemäß wird deshalb eine Fangeinrichtung für eine unerwünschte Folge von Fernschreibzeichen in Verschlüsselungsgeräten vorgeschlagen, bei denen die von einem Fernschreibgerät bzw. über eine Fernleitung kommenden Schritte eines Klartext- oder verschlüsselten Fernschreibzeichens mit den vom Schlüsselstreifen herrührenden Schritten eines Fernschreibzeichens zum Zweck der Ver- bzw. Entschlüsselung kombiniert werden. Die Fangeinrichtung besitzt das Kennzeichen, daiß die Schritte des Klartext- bzw. verschlüsselten Fernschreibzeichens und die Schritte des vom Schlüsselstreifen herrührenden Fernschreibzeichens in gleicher Weise wie bei der Ver- bzw. Entschlüsselung kombiniert werden und die daraus entstehenden Zeichen auf die Stufen eines Speichers im Mischgerät mechanisch oder elektrisch nacheinander einwirken und ihn derart verstellen, daß bei einer einem Fernschreibzeichen, ζ. B. »Zi«, entsprechenden Verstellung Schaltmittel vorbereitet werden, die bei einer darauffolgenden, einem unerwünschten Fernschreibzeichen,
709 880/163
ζ. Β. »Wer da«, entsprechenden Verstellung wirksam werden und dieses Zeichen unterdrücken.
Der zur Auswertung der Kombinationsfolge notwendige Speicher besteht nach einem weiteren Merkmal der Erfindung aus einer Reihe von Federsätzen, die von dem Mischsystem mechanisch oder elektrisch gesteuert wird.
An Hand der Zeichnung sei eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung näher erläutert:
In der Zeichnung ist das gesamte Schaltbild eines Mischgerätes dargestellt. Bei 1 befindet sich der Abschluß zu der Ortsseite, d. h. hier liegen die Steckdosen für einen angeschlossenen Blattschreiber und/oder Streifenschreiber und/oder Lochstreifensender und/oder Empfangslocher. Bei 2 ist der Ausgang zur Telegrafierleitung, d. h. von dort geht die Leitung zum Fernschaltgerät. Außerdem kann dort ein weiterer Empfangslocher angeschlossen werden, der das Gemisch aufzeichnet, das auf die Fernleitung gesendet wird oder von der Fernleitung kommt.
Bei 7 befindet sich der Anschluß an den Starkstrom. 10 stellt den Antriebsmotor dar und 11 die Stromversorgung für das Mischgerät. 12 ist ein Synchronzusatz, der nach Anschaltung automatisch dann in Tätigkeit tritt, wenn bei Funkbetrieb der Anlaufschritt oder der Sperrschritt verfälscht wird. 13 stellt die Verschlüsselungseinrichtung selbst dar, d. h. dort sind die Verschlüsselungskontakte, der Sendekontaktfedersatz und die Kontakte untergebracht, die das Gerät so schalten, daß entweder ein Entschlüsseln oder Verschlüsseln stattfindet. Es sei angenommen, daß die Telegrafierleitung stromerfüllt und der Anschluß 7 an Starkstrom angeschlossen ist, so daß der Trafo bzw. die Stromversorgung 11 sich unter Spannung befinden. Die Betriebsart sei auf »Klar« geschaltet; d. h. eine Nachricht, die entweder von einem bei 1 angeschlossenen Fernschreiber kommt oder von der Fernleitung bei 2 ankommt, geht um die Verschlüsselungseinrichtung 13 infolge der Lage der Kontakte 251,252, 255, 256 herum. Da die Stromversorgung in Tätigkeit ist, sind sowohl der Ortsmagnet 18 als auch der Fernmagnet 19 angeschlossen, ebenso das Gegenschreibrelais 20. Die Anzeige, daß das Gerät auf »Klar« geschaltet ist, wird durch die eingeschaltete rote Lampe 23 angezeigt. Soll nunmehr verschlüsselt werden, so wird die Taste 24 gedrückt, wodurch Relais zur Wirkung kommen, die die Kontakte 251, 252, 255, 256 umlegen und somit das Mischsystem 13 einschalten.
Durch den Schlüssellochstreifen werden im Mischsystem 13 Kontakte LSIl, LS22, LS 33, LS4.4 und £5*55 entsprechend der gelochten Kombination eingestellt. Außerdem werden im Mischsystem durch das Empfangssystem Kontakte emoll, emo22, emo33, emo 44, emo 55 gleichfalls entsprechend dem empfangenen Zeichen eingestellt. Somit nehmen die LS- und e«o-Kontakte jeweils eine bestimmte Lage ein. Entsteht nun durch die Einstellung der LS- und emo-Kontakte das Kombinationsbild »Zi«, so spricht das Relais Z über folgenden Stromkreis an: Stromversorgung 11, Relais Z, die entsprechend eingestellten LS- und ewo-Kontakte, Kontakt ζ 5, zurück zur Stromversorgung 11. Mit dem Ansprechen des Relais Z werden die Kontakte si, s2, ζ 3 geschlossen und die Kontakte ζ 4 und ζ 5 geöffnet. Das Z-Relais hält sich nunmehr über den Widerstand W11, den Kontakt ζ 3 und den Kontakt bu. Wenn die nachfolgende Zeichenkombination die »Wer-da«-Kombination ist, stellen sich die LS- und emo-Kontakte derart ein, daß über die zl- und s2-Kontakte die Relais 100, 200 und 300 ansprechen, ihre zugehörigen Kontakte 101, 201, 301 schließen und das Relais B zum Ansprechen bringen. Gleichzeitig werden die Kontakte 102, 202 und 302 geschlossen und überbrücken das Relais Bu. Durch das Resultat B wird im Mischsystem 13 veranlaßt, daß eine bestimmte Zeichenkombination, insbesondere »Zi«, zur Aussendung gelangt, um beim empfangenen Blattschreiber diese Zeichenkombination wirksam werden zu lassen. Ist die Zeichenkombination ausgesendet, nehmen die LS- und ^κο-Kontakte ihre Grundstellung ein, wodurch die Relais 100, 200, 300 und B abfallen. Die nunmehr folgende Kombination — mit Ausnahme »Zi« oder »Wer da« — stellt die Kontakte LS und emo so ein, daß das Relais Bu zum Ansprechen kommt, wodurch das Z-Relais durch den sich öffnenden jBzi-Kontakt abfällt. Somit ist die Fangeinrichtung wieder in die Grundstellung zurückgeführt.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Fangeinrichtung für eine unerwünschte Folge von Fernschreibzeichen in Verschlüsselungsgeräten, bei denen die von einem Fernschreibgerät bzw. über eine Fernleitung kommenden Schritte eines Klartext- oder verschlüsselten Fernschreibzeichens mit den vom Schlüsselstreifen herrührenden Schritten eines Fernschreibzeichens zum Zweck der Ver- bzw. Entschlüsselung kombiniert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schritte des Klartext- bzw. verschlüsselten Fernschreibzeiohens und die Schritte des vom Schlüsselstreifen herrührenden Fernschreibzeichens in gleicher Weise wie bei der Ver- bzw. Entschlüsselung kombiniert werden und die daraus entstehenden Zeichen auf die Stufen eines Speichers im Mischgerät mechanisch oder elektrisch nacheinander einwirken und ihn derart verstellen, daß bei einer einem Fernschreibzeichen, z. B. »Zi«, entsprechenden Verstellung Schaltmittel vorbereitet werden, die bei einer darauffolgenden, einem unerwünschten Fernschreibzeichen, z. B. »Wer da«, entsprechenden Verstellung wirksam werden und dieses Zeichen unterdrücken.
2. Fangeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufen des Speichers im Mischgerät aus Federsätzen bestehen und die Kontakte der Federsätze (LSU, LS 22, LS 33, LS 44 und L5155) von den vom Schlüsselstreifen herrührenden Schritten von Fernschreibzeichen und die Kontakte der Federsätze (emoll, emo22, emoZ3, emo44 und emo55) von den Schritten der Klartext- oder verschlüsselten Fernschreibzeichen gesteuert sind und daß die Kontakte der Federsätze derart geschaltet sind, daß bei einer einem Fernschreibzeichen, z. B. »Zi«, entsprechenden Verstellung der LS- und umo-Kontakte ein Stromkreis für ein Relais (Z) geschlossen wird, beim Ansprechen das genannte Relais (Z) durch Schließen der Kontakte (si, s2, s3) und durch öffnen des Kontakts (z4) Stromkreise für die Relais (100, 200 und 300) vorbereitet und bei einer nachfolgenden Einstellung der LS- und emo-Kontakte, die einem unerwünschten Fernschreibzeichen, z. B. Wer da«, entspricht, diese Stromkreise geschlossen werden und hierauf diese Relais anziehen und das unerwünschte Zeichen unterdrücken.
3. Fangeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß statt der Unterdrückung des unerwünscht entstandenen Zeichens eine bestimmte
andere Kombination, beispielsweise »Zi«, dadurch zur Aussendung gelangt, daß über die ansprechenden Relais (100, 200 und 300) ein Relais (B) anspricht, das die Aussendung dieser Kombination veranlaßt.
4. Fangeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Empfang einer bestimmten Zeichenkombination, beispielsweise »Bu«, ein
Relais anspricht, derart, daß die Fangeinrichtung wieder in einen Ruhestand zurückversetzt wird.
5. Fangeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federsätze (LSIl1 LS22, LS33, LS44 und LS55 sowie emoll, emo 22, emo 33, emo 44 und emo 55) auf die bereits vorhandenen zum Ver- oder Entschlüsseln benötigten Federsätze zusätzlich aufgesetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL25867A 1956-09-29 1956-09-29 Fangeinrichtung fuer eine unerwuenschte Folge von Fernschreibzeichen in Verschluesselungsgeraeten Pending DE1024559B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL25867A DE1024559B (de) 1956-09-29 1956-09-29 Fangeinrichtung fuer eine unerwuenschte Folge von Fernschreibzeichen in Verschluesselungsgeraeten

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Publications (1)

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DE1024559B true DE1024559B (de) 1958-02-20

Family

ID=7263596

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DEL25867A Pending DE1024559B (de) 1956-09-29 1956-09-29 Fangeinrichtung fuer eine unerwuenschte Folge von Fernschreibzeichen in Verschluesselungsgeraeten

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DE (1) DE1024559B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076732B (de) * 1958-04-24 1960-03-03 Telefunken Gmbh Anordnung fuer Fernschreibmaschinen mit wahlweise einschaltbarem Verschluesselungszusatz

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1076732B (de) * 1958-04-24 1960-03-03 Telefunken Gmbh Anordnung fuer Fernschreibmaschinen mit wahlweise einschaltbarem Verschluesselungszusatz

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