DE1443060A1 - Verfahren zur Herstellung von mit Aminosaeuren bzw. Peptiden acylierten Derivaten des Tetrahydronaphtylamins - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von mit Aminosaeuren bzw. Peptiden acylierten Derivaten des TetrahydronaphtylaminsInfo
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Description
EICHTSR GEDEOH VegySszeti Gyar HT.
Budapest X. Oserkesz utca 65
pJ.704413-8.USVHoTember1961
Yerfahren zur Herstellung von mit Aminosäuren bzw·
Peptiden aqylierten Derivaten des 5?etrah.ydronaphthylaEain3
Peptiden aqylierten Derivaten des 5?etrah.ydronaphthylaEain3
Ss ist bekannt, daS3 das 1,2,3,4-Tetrahydronaphthylxuad
einige Derivate dieser Verbindung eine physio—
logische Wirksamkeit zeigen« Bovet und Mitarbeiter (Rend. Ist»Sup*SaiL*Boiaat 1952). haben verschiedene aminosäureartige ' Derivate dee 1,2,3,4—Tetrah-ydronaphthylaiains hergestellt' unäswar derart, dass sie halogenierte aliphatische Säureehloride alt Tetrahydronephthylamin amidiert und dann das HalogejaatoÄ der eMialtenen halogenierten aliphatischen
CarboxHaatiretetrahydronaphthy!amide mit einer dfealkylanabstitaerteii Aminogruppe ausgetauscht haben;
logische Wirksamkeit zeigen« Bovet und Mitarbeiter (Rend. Ist»Sup*SaiL*Boiaat 1952). haben verschiedene aminosäureartige ' Derivate dee 1,2,3,4—Tetrah-ydronaphthylaiains hergestellt' unäswar derart, dass sie halogenierte aliphatische Säureehloride alt Tetrahydronephthylamin amidiert und dann das HalogejaatoÄ der eMialtenen halogenierten aliphatischen
CarboxHaatiretetrahydronaphthy!amide mit einer dfealkylanabstitaerteii Aminogruppe ausgetauscht haben;
- Alk - Hal
HH-C- Alk - Hal + HH It
^Alky.1 sAlkil
Alky 1
Bovet und seine Mitarbeiter haben auf diese Weise ausser dem Dialkyl—glycinamid—Derivat hauptsächlich die
!etrahydronaphthy!amide der β -Dialkyl-aminosäuren hergestellt} sie haben gefunden» dass diese Y erbindungen f
wie ζ·Β· das E-IIethyl-E-tetrahydronaphthyl-l^-r.thyl-/^-
—alaninaniid erhebliche oxytozische und sympathetische
"<irkungen zeigen.
vTir haben nun gefunden, dass die mit ίΚ-Aminosäuren»
vorzugsweise mit optisch aktiven o^~Aminosäuren bzw* mit
aus solchen Aminosäuren aufgebauten Peptid en acylierten
Derivate des lt2,5,4-Tetrahydronaphthylamins, welche der
allgemeinen j?ormel I entsprechen
H-O-CH-E O
Cl)
—. worin E Wasserstoff oder eine niedere Alky!gruppe bedeutet, R·^ Eg und E^ für gleiche oder verschiedene Substituenten*
undzwar für Wasserstoff atome oder für gegebenenfalls substituierte Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppen oder heterozyklische
Beste stehen» - wenn aber R^ ein Wasserst off-
- 3-809806/0^93
ORfG/NAL
atom bedeutet, dann ist eines von Rp und R, ebenfalls ein
Wasserstoffatom, wobei zwsi beliebige von den Substituenten
B·,, R2, R, zusammen mit dem Stickstoffatom auch einen heterozyklischen
Ring bilden können; R« oder R, kann ferner
auch den Acylrest einer weiteren, vorzugsweise optisch, aktiven Aminosäure bzw· eines Peptide bedeuten - wertvolle
pharmakologische Eigenschaften, undzwar in erster Linie das
zentrale Nervensystem erregende bzw. hemmende, sowie das sympathische Nervensystem hemmende Wirkungen aufweisen·
Die pharmakologischen Eigenschaften der obigen Verbindungen sind also völlig verschieden von denjenigen der von Bqvet
hergestellten Verbindungen.
Die neuen Verbindungen der allgemeinen Formel I körnen im Sinne der vorliegenden Erfindung' derart hergestellt
werden, dass man das Tetrahydronaphthylamin mit einem' zur Einführung dQS Aminosäure-acylrestes auf das Stickstoffatom
geeigneten Derivat der gewünschten Aminosäure umsetzt, wobei die in der gewünschten Reaktion nicht teilnehmenden
Aminogruppen des reagierenden Aminosäure- bzw· Peptidderivats vorübergehend durch die allgemein üblichen peptidehemischen
Methoden geschützt werden. Dieses Verfahren kann im Sinne der vorliegenden Erfindung auf Verschiedene V/eisen durchgeführt
werdens
a) Das Tetrahydronaphthylamin wird mit einem am Stickstoffatom vorübergehend geschützten Aminosäurehalogenid
im Sinne der nachstehenden Reaktionsformel umgesetzt:
BAD ORIGINAL
8 09806/0793
Ji1 Up
Γ Γ .
^s. ^. HHj, + Hal - C - CH - II - X
ay
HH-C- CH- K-X
worin X irgendeine übliche, nachher entfernbare schützende
Gruppe bedeutet.
b) Das QJetrahydronaphthylamin wird mit einem, am
Stickstoffatom vorübergehend geschützten, gegebenenfalls aktivierten Aminosäureester der nachstehenden Formel
Rt Sp
,1 f2
R'O 4C-CH-Ii-X
H ■ ■■ O
worin R* einen Alkylrest., bzw. einen durch eine elektronenanziehende
Gruppe aktivierten Alkyl- oder Arylrest bedeuet, in Reaktion gebracht·
c) Das Tetrahydronaphthylamin wird mit einem nach
der Methode von Boissonas oder "Vaughan hergestellten gemischten
Anhydrid der nachstehenden Pormel
Rp R1 X-H-CH-C
R»O - β
umgesetzt·
Zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen formel I, in welchen das letrahyd'ronaphthylamin zu dem
- 4 809806/0793-..,'.
^- BAD "
Acylrest eines Dipeptida oder Polypeptide gebunden istf
können solche Derivate der unter a), b) und c) erwähnten Verbindungen verwendet werden, in welchen an der Stelle
von I weitere Aminosäure, bzw. Peptidreste stehen} die an
der gewünschten Reaktion nicht teilnehmenden Amino- oder
sonstigen Gruppen müssen selbstverständlich auch in diesem Falle nach den üblichen Methoden, z.B. durch die einstweilige
Sinführong von Carbobenzoxy- oder anderen geeigneten
Gruppen geschützt werden·
Me Synthese der neuen Verbindungen der allgeraänen
formel I kann each durch andere, in der Peptidchemie bekannte Methoden ζ·Β· nach dem bekannten Dizyklohexyl-earbo—
diinid-Verfahren erfolgen. Äan kann auch derart vorgehen»
dass WUi Sie Aminosäure-Seitenkette der hergestellten Verbindung
der allgemeinen Formel I mit Anwendung von in der Peptidchemie üblichen Methoden zu einer Dipeptid- oder
Polypeptideeitenkette weiter aufbaut·
Sie versohiedenen praktischen Ausführungsweisen des erfindtmgsgemässen Verfahrens werden durch die naehfolgenden
Beispiele näher veranschaulicht; es ist aber zu bemerken, äass
in diesen Beispielen nur einige charakteristische Fälle der
Anwendung amp obenerwähnten Methoden angegeben sind, so dass
die Aufladung nicht auf diese Beispiele beschränkt ist«
2,25 β (@t01 M) H-Carbobenzoxy-L-C+)-alanin (Sohnp·
84-85°ö) werden ±ä 25 ml abs. Tetrahydrofuran gelöst und
seta dieser Lösung wenden bei -250O unter ständigem Rühren
- 5 - , BAD
[ .808806/0793
tropfenweise l,lg ζ0,01 II) Irläthylanin, und danach 1,9 g
Co, 1 Ll) Ghlorkohlensäure-ätiaylester-zugesetzt. 27ach 15
Minuten R^'iiren wird das erhaltene gemischte Anhydrid mit
1,4-7 g Co »1 Ll) 2etraiiydro-2-naphth.ylaoin bei -200G tropfenweise
versetzt· Bas Reaktionsgemisch wird 10 Minuten "bei
-10°G, dann 20 IHnuten bei O0G tind 30 Minuten bei .Zimmertemperatur
gerührt· Dann wird das Lösungsmittel in Yakuum
abdestilliert und der Rückstand in 50. ml Aethylazetat gelöst,
die Lösung in der angegebenen Reihenfolge mit 30 ml
Wasser, zweimal mit je 10 ml 5 '"'—iger wässeriger Hatrium—
nydrogencarbonatlösung, zweimal nit je 10 ml 2 H Salzsäure
und zuletzt wieder mit 30 ml Wasser gewasMien und dann wird
die organische Lösung über Natriumsulfat getrocknet, das
Lösungsmittel entfernt und der Rückstand aus wässerigem Aethanol oder Dioxan umkristallisiert· Es werden auf diese
ϊ/eise 2,80 g l-Cbo-L~C-fOalanyl—tetraiiydronaphthylamin
f5 der üheoriej Gbo « cirbobenzoxy) erhaltenj Schmp·
G, SU f --5t74°.
Summenfonaals C21H24H2% ^1 552,42)j, Analyse:
beröciineti C TLf&ß% H 6,^j M 7»9gS
gefunden: 0 71»6^i H 6r8^| IT lt&ß*
2»0g C5,7 mß) K-Gbo-L-C+)-Alanyl-tetrahydronaphthylamin
werden in 5 ml 50?S-iger Bisessig-Bromwasserstoffstäurelösung
bei Zimmertemperatur unter mehrmaligem Ümsöhütteln
gelöst» dann mit 50 ml abs·.Aether versetzt« Das ausgeschiedene
Hydröbromid wird mit abs» Aether gewaschen, dann aus
Alkohol/Aether umkristallisiert· Es werden 1,36 g 3fc~C5)—
·-Alanyl·-tetrahydronaphthylamin--hydrobromid
. "βΟ9.β06/<Γ7%3·-.-
τ-
erhalten, Schmp. 1830O. Summe nf or me I: O13H19IT2OBr
(Μ: 299,2). Analyse:
berechnet: G 52,2$; H 6,4^} K 9f3#; 3r 26,7$
gefunden: 0 .52,1^» H 6,6*$ E 9,2$} Br 26,8~$
2,24 g (0,01 M) Phthalyl-glycyl-ehlorid (Schmp. 83-85°ö) und 1,1g (0,01 ll) abs. Triethylamin werden in
20 ml abs. Dioxan gelöst· D?.e Lösung wird bei -1O0G, unter
ständigem Rühren tropfenweise mit 1,47 g (0,01 Ii) abs.
Tetrahydronaphthylamin versetzt. Das Gemisch wird über
Nacht bei Zimmertemperahrfc stehengelassen, dann wird das
Triäthylamin-hydrochlorid und das Lösungsmittel durch ausschütteln
mit Wasser entfernt. Der Rückstand wird in 1OO ml heissem Aethylacetat gelöst und die Lösung zweimal mit
je 10 ml Wasser ausgeschüttelt. Dann wird das Lösungmittel
äkdeetilliert und der Rückstand aus Aethanol kristallisiert,
Es werden 3,30 g li-Phtalyl-glycyl-tetrahydronaphthylamin
(99 £ d.Ih.) erhalten. Schmp. 2280O.
3,30 g (0,01 H) K-Phthalyl-glycyl-tetrahdronaphthylmain
werden in 30 ml abs. Aethanol suspendiert und mit 10 ml 1 M alkoholischer Hydrazinhydratlosung versetzt, dannwird
das Gemisch eine Stunde unter Rückfluss zum Sieden erhitzt, dann in Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Der
Rückstand wird mit 25 ml 2 Ii Bromhydrogensäure versetzt
und 10 Minuten lang zu 500G erwärmt, dann langsam zu Zimmertemperatur
abkühlen gelassen. Das Phthalylhydrazid wird abfiltriert, das Piltrat in Yakuum zur Trockne verdampft'""
BAD ORIGINAL
8 09806/0793
und der Rückstand aus Alkohol/Aether kristallisiert· Es
werden 2,54 g eiyeyl-Tetrahydronaphthylaöin-hydrobroraid
(89 i* d.Th.) erhalten. Sehmp. 225°G. Suiaiaenformel:
G12H17H2OBr (SI: 283,2). Analyse:
feerechnet: 0 50,"^} H 6,0$; IT 9,8^5 Br 28,0ji gefunden: 0 50,7f£? H 6,l$y M 9,7^i Br 28,2?S.
feerechnet: 0 50,"^} H 6,0$; IT 9,8^5 Br 28,0ji gefunden: 0 50,7f£? H 6,l$y M 9,7^i Br 28,2?S.
1*47 g Co,Ol m) Tetr^hydronaphthylamin werden in
20 ml abs, Aethanol gelöst, dann mit 4,2 g (0,01 m) H-Gbo-L-Phenyl-alanin-p-nitropheny!ester (Schm· 126,5°c)
versetzt und eine Stunde bei Zimmertemperatur stehengelassen. Bie erhaltene kristalline Hasse wird in 50 ml
Aethylacetat gelöst, dann mit 2χΪ0 ml Wasser,- 2x20 ml
2 Ή Salzsäure und dann mehrmals mit je 30 ml 1 H HH.OH-Iiösung
gewaschen, bis die charakteristische gelbe Farbe des p-Bitrophenols aus der wässerigen Phase verschwindet.
Dann wird die organische Phase mit ¥asser bis neutraler
Reaktion gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und das Aethylacetat inBakuum abdestilliert. Der Rückstand wird
aus wässerigem Aethanol umkristallisiert. Es werden J,07 g K-Gbo-Ir-Phenylalanyl-tetrahydronaphthylamin C95|6 a)
erhalten. Schmp* . 120-1220G· Summenformel: C27H28Ji203
(Mi 328V5), ßO |9 « +7,2°* Analyses
berechnet: G 75f7^} H 6,6#f H 6
gefunden: C 75,6^} H 6,7^1 H 6
gefunden: C 75,6^} H 6,7^1 H 6
Entfernung der schützenden Gruppe*
a) 1,15 g (2,7 mlO der obigen geschützten Verbindung ■
. — 8 ** - . -
809806/0793 BAD original
werden in 20 ml abs. Aethanol gelöst, mit 0,32 ml konz·
.Salzsäure Tersetzt und dann wird nach Zugabe von 1 g lOjf-igem Palladium- Äktivpole-Katalisator eine Stunde lang
Wasserstoff durch die Lösung geleitet. Nach Abfiltrieren des Kstalisators wird das Lösungsmittel im Vakuum bei 50°C
abdestilliert$ ea wird ein weisses kristallines Produkt erhalten*
Die Menge des nach Umkristallisieren von auch AlkohoVAether enthaltenden L-Phenylalanyl-tetrahydronaphthyl^
aiaia-hydrochlorids beträgt 0,85 g (95,5^ d.Th.)Schmp,131°C.
b) Die schützende Gruppe kann auch mit Hilf e von in
Eisessig gelöster Bromhydrogensäure entfernt werden wie es in Beispiel 1 beschrieben wurde. In dieser ITeise wird das
L—Pheiylalaryl-tetrahydronaphthylamin-hydrobromid mit 80
i^-iger Ausbeate erhalten. Schmp. 155°O, Ä7 |° » +62,0°.
^Ki 375,3)· Analyse:
bereehnats Ö 60,^Sj H 6,2^} I 7,5^5 Br
gefunden: 0. 60,6?δ| H 6,356; H 7,7#$ Br 21,7^·
2,50 g (0,01 Μ) Ιϊ-Cbo-L-Prolin (Schmp.77°C) werden
in 25 ml fetrahydrofuran gelöst und die Lösung bei -150C
mit 1,1 g (0,01 If) abs. Triäthylamin, dann mit 1,09 g
Co9Ol Η) Chlorkohlensäureäthylester tropfenweise, unter
Röhren rereetzt. Bas Gemisch wird 15 Minuten weiter gerührt,
dann wird das gebildete gemischte Anhydrid mit 1,59 g CO>1 JU Ä-Äetbyl-tetrahydronaphthylamin tropf einreise verset
st. Bs wird dann wie im Beispiel 1 weitergearbeitet und eo werden Jt35 β Ä-Cibo-Ir-Prolyl-H-methyl-tetrahydronaphthyl-Äla
Cs^ 4.BiJ erhalten. Sohmp. 125°C. Summenformel:
ßAD 0R{G,NAL
5 ClI: 392,'5>. Analyse:
berechnet: C 73,44?£; H 7,19f»l I 7»Η^ί gefunden: G 73,54$? H 7,16?5j Έ 7,5O?S.
berechnet: C 73,44?£; H 7,19f»l I 7»Η^ί gefunden: G 73,54$? H 7,16?5j Έ 7,5O?S.
Mach der üblichen ¥eise erfolgten Abspaltung der schützenden Gruppe wird L-prolyl-H-methyl-tetrahyÄronaph/ithyl·-
amin-hydrochlorid mit 90 #-iger Ausbeute erhalten; Schmp·
175PC; Summenformel: C16H23Ii2OGl (M: 294,8).
3,15 g Co,01 m) E-p-Gl-Gbo-L-Glutamin CSchmp.114-1160C)
werden in 50 ml abs. Tetrahydrofuran gelöst, mit 1,47 g (0,01 m) (Detrahydronaphthylamin versetzt, dann wird die
Lösung zu O0C abgekühlt und mit 2,6 g Co,Ol H) Bizyklohexylcarbodiimid
versetzt. Die homogene Losung beginnt sich nach einigen Minuten zu trüben. Über Macht wird die Lösung bei
Zimmertemperatur stehengelassen, dann nach Abfiltrieren des ausgeschiedenen Di zyklohexy lcarb odiimids (2,2 g, Schmp,
230 c) wird sie mit 50 ml Aethylacetat versetzt, dann mit 2x30 ml Wasser, 3x10 ml 5$-iger liatriumhydrogencarbonatlösung,
3x10 ml 2$-iger Salzsäure und 2*10 ml Wasser (in der angegebenen Reihenfolge) ausgeschüttelt. Die organische
wird dann über Natriumsulfat getrocknet und das
Lösungsmittel in Takuura, bei 500C abdestilliert. Der Rückstand
wird aus wässerigem Aethanol kristallisiert» Es werden 4 g ir-p-Cl-Gbo-L-Omütaminyl-tetrahydronaphthylamin
d.OJh.) :.erhalten»Schmp· 197-199 C* Summenfommel:
Cm* »43·9>
Analyse:
- Io -
BAD ORIGINAL
809806/0793
berechnet: C 62,2<£| H 5,9:*} Ii 9,5^} Gl 8,C$j
gefunden: O 62.2-^} H 6,CiSj H 9»7^f 01 8,0$.
1,0 g (2,3 il) der obigen geschützten Verbindung werden
wie im Beispiel 1 beschrieben mit 5 ml in Eisessig gelöster 50 5&-iger Bromwaaserstoffsäiire behandelt· Das erhaltene
Produkt wird aus einem Gemisch von Alkohol und Aether kris—
tallisiertj es -werden 0,70 g L-G-lutaminyl-tetrahydronaphthyl·-
amin-hydrobromid (85# d.Th.) erhalten. Sehmp. 192~194-°C
Sxunmenformel: C11-H22^0P-81' ^Ms 256,5). Analyse:
berechnets C 50,6fSj H 6,2^j H 11,8;$} Br 22,55^5
gefunden: C 50,8?5j H 6,3?'} H 11·4/δ} Br 22.5$·
3,06 g (θ,01 M) K-Gbo~L-prolyl~glyein werden in 25 ml
abs. !Tetrahydrofuran gelöst und die Lösung bei -2O0G unter
Eührent ropfenweise mit 1,01 g (o,Ol IU abs. Triethylamin,
dann mit 1,09 g Co,Ol m) Chlorkohlensäureäthylester ver—
setzt. Das Gemisch wird 15 Minuten weitergerUhrt und dann
wird das gebildete gemischte Anhydrid, ebenfalls unter Eühren
bei -20°C mit 1,47 g Co,Ol M>
letrahyäronaphthylamin tropfenweise versetzt. Im weiteren wird wie in Beispiel 1
beschrieben gearbeitet, lach Umkristallisieren des gewonnenen rohen Produktes aus wässerigem Methanol werden 3,0 g
li-Cbo-Ir-Prolyl-glycil-tetrahydronapthylamin (69$ d.Th.)
erhalten. Schmp· 128-1300C. Suomenformel: Cot-Hon&,0- (Ms
435»5)· Analyse:
berechnet: C 68,9$} H 6,7$} Ii
gefunden: C 68,8#} H 6,8?S} H 9,7^·
gefunden: C 68,8#} H 6,8?S} H 9,7^·
"* 1:L - . BAD ORIGINAL
S09806/0793
Die schützende Gruppe wird wie im Beispiel 3 unter a) besehrieben abgespaltet. Aus 1,75 g (4 ιπμ)
geschützter Verbindung werden nach Umkristallisieren aus einem Gemisch von Alkohol und Aether 1,30 g L-Prolyl—
glycil—tetrahydronaphthylamin~hydrobroinid (96,5 $» d.Tiu)
erhalten· Sehmp. 143-1460C, Summenformel: C
i 337,8). Analyses
berechnet: 0 60,4^j H 7,2^; H 12,4#| Cl 10,5?Sj gefunden: C 60,2^j H 7,2?Sj H 12*2^} 01 10,6$·
berechnet: 0 60,4^j H 7,2^; H 12,4#| Cl 10,5?Sj gefunden: C 60,2^j H 7,2?Sj H 12*2^} 01 10,6$·
BAD. ORiQfNAL
- 12 -
809806/0793
Claims (1)
- PATBlilANSPRÜCHE:1· Verfahren zur Herstellung von mit Aminosäuren bzw* Peptiden acylierten neuen Derivaten des Tetrahydro naphthylamine der Formel I?1 ?2Cl)worin S Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe bedeutet, Β·«, Βλι Ε« iur gleiche oder verschiedene Substituenten, und zwar for Wasserst off atome oder für gegebenenfalls substituierte Alkyl-, Aryl- oder Ar alky !gruppen oder heterozyklische Beste stehen, wenn aber B^ ein Wasserstoff atom bedeutet, dann ist eines von B« "onä. B5 ebenfalls ein TtTasserstoffatom, wobei zwei beliebige von den Subs ti tue nt en B^, Bu und B, zusammen Bit des. Stickstoffatom auch einen heterocyclischen Ring bilden können, Bg oder B^ kann ferner auch den Acy !rest einer weiteren, vorzugsweise optisch aktiven Aminosäure bzw· eines Peptide bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man l,2,3,4-$etrahydro-2-naphthylamin mit einer, zur Sinführung eines Aninosäure-acylrestes an das Stickstoffatom geeigneten Verbindung umsetzt, unter in üblicher Weise erfolgender vorübergeheader Schützung der an der Reaktion nicht teilnehmenden Aiaino— bzw. sonstigen Gruppen,2· Terfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sen Tetrahydronaphthylamin mit einem, an der Aminogruppe geschützten ABinosSurehalogenid der Pormel II- 13 809806/0793 AR1 R2 ■Hal -C-CH-H-X Cll)worin R-j und R« die obige Bedeutung haben, Hal ein Halogenatom und X entweder eine der obigen Definition der R, entsprechende Gruppe oder (wenn R^ = H ist) eine nachher abspaltbare schützende Gruppe, z.B. eine Carbobenzoxygruppe, bedeutet, umsetzt·5· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass 2etrahydronaphthylamin mit einem, an der Aminogruppe ge- «chützten Aminosäureester der Formel IIIS1 Ro
J1 I2r»o -σ- CH -H-x Cm)Iiworin R^, R« und X die obige Bedeutung haben und R' eine Alkylgruppe oder einen durch eine elektronenanziehende Gruppe aktivierten Rest bedeutet, umsetzt.4· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man letrahydronaphthylamin mit einem gemischten Anhydrid der !Formel IVR9 R1 O
I2 I1 J-X-U-CH-C^o Civ)R'O - C"worin R^, Rg, R' und X die obige Bedeutung haben, umsetzt· .5· Verfahren nach Anspruch 1, zur Herstellung von einer- Dipeptid- oder Polypeptid-Seitenkette enthaltenden-U-BAD ORIGINAL809806/079345Verbindungen der lormel If dadurch gekennzeichnet, dass man die Aminosäureseitenkette der erhaltenen Verbindungen der Formel I durch Anwendung von in der Peptidchemie üblichen Methoden mit weiteren Aminosäure-G-ruppen verlängert.~ ·'-■{>V Terfähren nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, dass man reaktionsfähige Derivate von optisch
aktiven Aminosäuren, bzw. Peptiden zu den Reaktionen anwendet»Vl- -.-15BAD OFUGiNAL809806/0793
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HURI000218 | 1960-11-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1443060A1 true DE1443060A1 (de) | 1968-10-31 |
Family
ID=11000793
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19611443060 Pending DE1443060A1 (de) | 1960-11-10 | 1961-11-08 | Verfahren zur Herstellung von mit Aminosaeuren bzw. Peptiden acylierten Derivaten des Tetrahydronaphtylamins |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1443060A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2201891A1 (de) * | 1972-10-06 | 1974-05-03 | Christiaens Manuf Prod Pharma |
-
1961
- 1961-11-08 DE DE19611443060 patent/DE1443060A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2201891A1 (de) * | 1972-10-06 | 1974-05-03 | Christiaens Manuf Prod Pharma |
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